Indiana Tribüne, Volume 28, Number 53, Indianapolis, Marion County, 24 October 1904 — Page 4

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Jndiana Tribüne. HerauZgeAeben von der Uutendtrg G. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident. Geschäfts loealt No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0ME 2G9 Krtered at the Post Office ot Indianapoli as sccond dass matter. Europa gegen Asien. Die Idee, daß der ostasiatische Krieg die Solidarität der europäischen Cul turftaaten befestigen müsse, ist in der letzten Zeit in den französischen Blät. tern häufig und in sehr verschiedenen Formen zum Ausdruck gebracht worden. Für die Einen sollte Zch diese Solidari tät sofort in einem Einschreiten gegen die Greuel des mandschurischen Krieges kundgeben, für die Anderen dagegen sollten diese Vorgänge nur die Mah nung zu einem engen Zusammenschlüsse für die drohende Zukunft bilden, für die immer näher kommende Eventuali tät deZ Kampfes Asiens gegen Europa. Gegen diesen letzteren Standpunkts der in der Forme! die Vereinigten Staa ten Bon Europa" präcisirt wird, wen det sich nun der französische Abgeord nete Lockroy im Eclair" mit sehr eigenartigen Argumenten. Nachdem er nämlich sehr anschaulich geschildert, wie in allen Staaten Astens die Feindschaft gegen die Europäer mächtig an schwillt und furchtbare Schatten über . die Zukunft wirft, kommt er mit seit samen Bedenken hinsichtlich eines Zu sammenschlusseS Europas unter den jetzigen Verhältnissen- ES sind patrio tische Rücksichten, die den alten Staatsmann da beeinflussen. Er fürchtet, daß eine Sammlung Europas unter den derzeitigen Zustän den die Folge haben müßte, daß Frankreich ganz zur Seite gedrängt würde, während daSMutsche Reich die Füh rerrolle übernehmen müßte. Seine Ausführungen enthalten manche inte ressante Zugeständnisse, andererseits aber auch handgreifliche Uebertreibun gen. Lockroy stellt zunächst fest, daß Frankreich zwar noch immer große Anerkennung und viele Sympathien in der Welt findet, daß aber sein Einfluß stark geschwunden ist und daß es auf . keinen Fall in Europa eine herrschende Stellung einnehme. ' Deutschland dagegen", fährt Lock N ro'y fort, wird jeden Tag mächtiger. Sein Einfluß verbreitet sich nach Norden wie nach Süden, nach Osten wie .nach Westen. Wenn Italien sich auch zu einem gewissen Widerstande aufgerafft hat, so bleibt es doch Deutschlands Verbündeter. Ganz Oesterreich ge horcht ihm und scheint nur noch eine große annektirte Provinz des Deutschen Reiches zu sein. In Ungarn wie in Schweden ist dte Bevölkerung aus Furcht vorZRußland mit Herz und Geist deutsch? geworden. Welche Absichten verfolgt eigentlich Deutschland " bezüglich deS 'Reiches der StephansKrone ? Man weiß das nicht: es ist dabei aber als Kuriosum festzustellen. daß einer der Söhne Seiner Majestät des deutschen Kaisers Attila heißt (kein Sohn deö Kaisers heißt Attila. D. Red.), ost nach Budapest geht und van Kindheit an die ungarische Sprache lernen mußte, deren er heute ganz mächtig ist. Braucht eZ besonders bemerkt zu wer den, daß der NameAttila an den Usern der Donau noch immer sehr beliebt ist, ' und daß man, wenn von dem König der Hunnen gesprochen wird, auSruft: Das war ein guter Ungar!" Rumä nien ist zwar im Herzen französisch. aber die Regierung und der König sind deutsch, und die großen industriellen Bestellungen gehen alle nach Deutsch land. Die Türkei ist mit Leib und Seele Berlin unterthänig und der Sul tan ist ein treuer Freund des Kaifers. ES war der General von der Golz, der die türkische Armee neu organisirt und zu dem gemacht hat, was sie ist, nämlich ZU einer der ifurchtbarften Armeen deS. ContinenteS. Der Einfluß Deutschlands aus die Battangaaten dehnt sich immer mehr au. In Palästina ist es allmächtig und es macht uns auch un seren Einfluß in Syrien streitig, Die Königin. Wilhelmina hat sich mit einem deutschen Prinzen derheirathet und Hol land hat diese Verbindung durchaus nicht gemißbilligt, sondern im Gegen theil eine Sicherheit und Friedens bürgschaft in ihr erblickt. Wenn in Belgien die Wallonen Sympathien für uns . empfinden, so sind unS dagegen die Vlämtti vielmehr feindselig gesinnt.

Dünemark steht unter 'der wirth'

schaftlichen Heirschast Deutschlands, von dem es für fast alle seine landwirthschastlichen Erzeugnisse abhängt. Norwegen ist dem Deutschen Kaiser für seine jährlichen Besuche so erkenntlich. daß es Granitdenkmäler längs der Landstraßen für ihn ausstellt ; Schwe den, das eine Invasion von Osten her befürchtet, sucht einen Stückpunkt im Süden an der Oftseeküste. Ueberall sind die Blicke auf das gleiche Centrum des Widerstandes und der Kraft gerich tet. Wenn unter diesen Verhältnissen die Ver. Staaten von Europa zu Stande kämen, so würden sie weiter nichts darstellen, als eine Ausdehnung de5 Deutschen Reiches auf den ganzen Continent. Frankreich würde dabei den Rest seiner Autonomie und Unadhängigkeit verlieren und in eine Stel lung gerathen, wie Elsaß-Lothringen und das preußische Poler. Hoffen wir also, daß die Einigung Europas gegen Asien oder Amerika erst später unter uns günstigeren Verhältnissen zur absoluten Nothwendigkeit werden und zu Stande kommen wird." Mgn sieht, dem alten französischen Staatsmann spiegelt seine Phantasie wunderbare Zukunftsbilder vor, an deren Verwirklichung in nächster Zeit schwerlich ein logisch denkender Mensch glaubt, der über die Zeitlage richtig informirt ist. Immerhin sind seine Ausführungen nicht ohne Interesse. Wie er, denken vielleicht Viele in Frankreich und bewirken dadurch das fortgesetzte Mißtrauen der öffentlichen Mei nung ihres Landes gegen die benachbarte Macht Deutschland. (Weftl. Post.) Ob die News" es nicht ihren Lesern denen sie alles Mögliche von 50 EentS Heizgas vorgeflunkert schuldet, daß sie eine Gasfabrik anlegt ? Die Philipp'l7.en.Frage wird von Herrn Parker und seinen Anhängern so kräftig in den Vordergrund geschoben, daß man meinen sollie, ein Administrationswechsel sei nur ihretwegen gerathen, daS ist natürlich der krasseste Blödsinn. DaS amerikanische Volk weiß ganz genau, daß es den Filippinos nur nützen kann, wenn sie Gelegen heit haben unter dem mächtigen Schutze des Onkel Sam sich an eine vernüns tige Selbstregierung zu gewöhnen. Wegen der Philippinenfrage wird Parker den Republikanern keine Stimmen abspenstig machen können. In der November'Nummer von McClure'S Magazine" entwirft Eenator Henry Cabot Lodge folgendes Charakterbild des Präsidenten Roosevelt: Kein Mann hat den Zeitgeist so deutlich erfaßt wie er; keiner hat Humanität in so Verschiedeyen Phasen gezeigt,' keiner hat größere Sympathien oder, so viele Interessen. ES wäre schlimmer als eitel, wenn Jemand, und hätte er auch den tiefsten Einblicks sich einbilden wollte, daß er einen so vielseitigen Charakter, einen so erprobten und den vielfachsten Erfahrun gen ausgesetzten Mann indem mir hier bewilligten Raume zu schildern vermöchte. Sein tägliches Leben weicht nicht im Geringsten von dem irgend eines geschäftigen Mannes von großer Energie ab, welcher Ruhe und Erholung nicht nur in einem thätigen Leben im Freien, sondern auch in umfassender und stetiger Buchleklüre findet, nebenbei bemerkt eine Gewohnheit fast ebenso charakteristisch wie manche andere, von denen unS die ZeitungS Kritiker und Humoristen wenig berichten. Theodore Roosevelt hat eine sehr schnelle Auffassung. Wenn er einen Gegenstand reiflich durchdacht hat and weiß, -was er thun will, dann handelt er prompt. Wenn er, nach reiflicher Erwägung, sich klar darüber geworden, was richtig ist, dann kennt er kein Nachgeben, aber seit vielen Jahren ist kein Mann in dem Weißen HauS geWesen, der so bereit, Rath anzunehmen, der einen Entschluß langsamer, überlegter und nach reiflicherer Berathung gefaßt hätte als Theodore Roosevelt Jede Nation, oder besser gesagt jede histrische Rasse hat neben den großen und mehr in die Augen fallenden Ei genfchasten gewisse Kennzeichen, welche eS für ihr ganz besonderes Eigenthum hält und in welche eS einen ganz beson deren Stolz setzt. Wir Bewohner der Ver. Staaten, betrachten den typischen Amerikaner mit Vorlieb:, als einen tapferen und ehrlichen Mann, als sehr human und ohne jede eitle Vorspie gelung von Unfehlbarkeit. Wir lieben ihn schlicht in seinem häuslichen Leben,

demokratisch in seinem Wesen, im Be-

sitz der besten Bildung, welche die W6lt unS geben kann, gütig zu dem SchtpV chen, milde, loyal und ehrlich, nie streitsüchtig, aber auch nie bange vor einem Kampf, mit einem starken, gesunden Sinn für Humor und mit einem Tropfen von Abenteurerlust im Blute, welchen wir immer verehren werden, bis nicht unsere Ahnen, welche einen Kontinent eroberten, noch mehr als heute in den Hintergrund zurückgedrängt worden sind. Das sind die Eigenschasten, welche Jedermann. bewundert und achtet und welche wir in ihrer Vereinigung für besonders amerika nisch halten. Mit ihrer Aufzählung habe ich zugleich Theodore Roosevelt geschildert." A. B. K. U.-Berein. Heute Abend Ball. Der A. B. K. U. . V e r e i n veranstaltet heute, Montag. 21. October in Baist'S Halle, Haughville, seinen IlZ. JahreSBall. Wer in angenehmer Gesellschaft 'einige vergnügte Stunden verleben will, der .versäume nicht, dem Ball beizuwohnen. -mT i p t o n, 23. Okt. Aus Schwermuth über den Tod seiner Gattin, welche heute vor einem Jahre starb, hat Lorenzo Ä. HankinS Selbstmord begangen, indem er Carbot Säure zu sich nahm . i Ein Viertel adr uncrt chrlich Zvric:.cnsvestre ungcn. Fünfundzwanzig Jahre' sind verflössen, seit deZ deutschen Reiches Äründer mit dem Grafen Andrassl; Zeues Vündniß abschloß, das als Ge.engewicht stehen die Annäl,er:ing Äuklands an Frankreich dienen sollte, und xur Gründung des festesten Friedenfzcrts.des Dreibundes, führte. Es ist Bismarck nicht leicht geworden, den Widerstand des Kaisers WilHelm I. gegen den deuisch-österreichi-schen Freundschaftsvertrag zu überwinden, weil der Monarch darin eine Unfreundlichkeit gegen den russischen Nachbar erblicken zu müssen glaubte. Schließlich fügte er sich jedoch der, Ein'-' ficht seines bewährten Berathers, und die Geschichte rechtfertigte die Politik des eisernen Kanzlers in vollstem Maße. Der Zweibund vermochte nicht, den FriedenDeutschlands ernstlich zu gefährden. rnd Bismarck's größtes diplomatisches Meisterstück, der RückVersicherungsvertrag" mit Rußland, wäre schwerlich zu Stande gekommen,'wenn Deutschland ' sich nicht auf. das österreichische Bündniß zu stützen vermöcht hätte. Oesterreich andererseits kam das Bündniß mit Deutschland bei der Verständigung über die Balkanfragen mit Rußland zugut. Im Jahre 1883 trat Italien der deutsch-österreichischen Allianz, bei und ist trotz aller Aufhedungsversuche..u?d des dringenden Liebcswerbens Frankreichs ein treues Mitglied des Dreibundes geblieben. Die italienischen Staatsmänner wissen sehr wohl, daß der Dreibund dem Köngireiche den Frieden mit Oesterreich-Ungarn und seiner Zeit mit Frankreich wahrte. Neuerdings werden aber in Italien viele' Stimmen laut, welche stürmisch eine Trennung Italiens . vom Dreibunde verl ingen. Die beiden Kaiserreiche vermögen des italienischen Bundesgenossen sehr , wohl zu entrathen, Italien selbst aber würde, wenn es aufboren wollte. Deutschlands und Oesterreuhs Verbündeter zu sein, wahrscheinlich sehr bald zu der Rolle eines Gefolgsmannes größerer Mächte herabsinken. Das ursprünglich: Bündniß zwischen Deutschland und Oesterreich würde deshalb aber doch seinen hohen Werth behalten. Der.ReZÄskänzl?r Graf v. Lülow erklärte vor nicht langer Zeit, daß Deutschland stark genug sei. um auf eigenen Füßen zu stehen; die deutsche Weltpolilik hat gegenwärtig A aber doch wohl den Dreibundzur Voraussetzung, wenn sie auch nicht unbedingt auf ihn angewiesen ist. Bismarck sagte einst,, dast der österreichischun' garische Staat geschaffen werden müßte, wenn er nicht bestände. Er erblickte, in der Habsbürgischen Monarchie. trotz allen NationalitätenHaders, ein gewaltiges Friedensbollwerk. Deutschland hat das größte Jnteresse daran. Oesterreich-Ungarn in den heutigen Grenzen erhalten . zu sehen, und wenn gleichzeitig seine Vezichungen zu Rußland, -bei Wahrung strengster Neutralität im fernen Osten, die freundlichsten sind, so ist das nicht !n letzter Linie gerade dem Bündniß mit Oesterreich zu danken. Die rufliscke Freundschaft erleichtertes Deutschland aber wiederum, mit dem amtlichen Frankreich, auf dem Grüßfuße zu stehen und auch mit Großbritan--nien von Fall zu Fall zu Verständigungen zu gelangen. ' - So hat sich der vor einem Vierteljahrhundert abgeschlossene Bündniß vertrag zwischen Deutschland und Oesterreich als fester üort' des europ'aischen Friedens erwiesen; xnöge er es noch lange bleiben und den Kulturvölkern die Ruhe sichern, deren sie zur, Lösung ihrer zivllisatorischenAufgaben bedürfen.

Politisches

Jn c der Mangold Halle, Ecke der Prospekt Und Laurel Str.,' findet morgen, Dienstag. Abend eine demokratische Versammlung statt. Die Herren Jacob Woeßener und George Schauer werden Reden in Deutscher Sprache halten. Morgen, Dienstag, Abend findet zur Eröffnung der Congreß'Campagne eine republikanische Parade statt. Die Mit. glieder der Roosevelt Liga werden sich in der Germania Halle versammeln, um an der Parade theilzunehmen. ' - , Herr Tom T a g g a r t. Vorsitzer deS demokratischen National'Comites. verlebte den gestrigen Sonntag in French Lick. Vor seiner Abreise nach dort, gab er noch im Gespräch mit Freunden seiner ! festen Ueberzeugung Ausdruck, daß der Staat Jndiana demokratisch gehen wird. Die farbigen Republikaner in Noble ville werden am 26. October die republikanischen Clubs der Farbigen von Indianapolis bei sich als Gäste begrüßen. Sie sind durchaus nicht damit einverstanden, daß ihr Raffegenösse George L. Knox als Gegencandidat von Overstreet auftritt. Ein demokratischer Club bestehend aus Union Arbeitern ist in Marion County organistrt worden; derselbe soll jetzt sch?n 3000 Mitglieder zählen. Für jeden der 280 Precincte in Marion County ist ein Vorsitzer erwählt worden. Die Beamten des ClubZ sind: Präsident E. I. CollinS, Vicepräsident D. L. Stoddard, Prot. Secretär Clarence Gaumer, Schatzmeister Ha. Friedman. StaatZ-Senator C. C. Lyons, Vorsitzer des Republikanischen RednerBureaus, ist mit der .Leitung der FairbankS Beveridge Hanley-Tour, welche am 31. October ihren Anfang nehmen und am 5. November ihren Schluß finden wird, betraut worden. Am Mittwoch, den 2. November, wird sich Schatzamts - Sccretür Shaw der Partie anschließen. Levi P. Harlan, demokratischer Can didat für Congreß, wird morgen Abend erst in Haughville und später in der Phönix Halle sprechen. Grundeigenlhums Uebertragungen. George H. Eggemeyer an Joseph L. Dixon u. A., Lot 513, Armstrong Park Addition, westlich von Crown Hill, $250 v Johu Heim u. A. an Jsaac Miller, Theil Lot 12, Greer & Walters Cub., Outlot 101, nahe Merrill und Greör Str.,S1,600. Charles E. Merrisield an Oscar F. Mann, Lots 1, 17, 13 und19, Ritter und Merrisields Sub., Nord Jndpls, gl.000. William T. Davis an.Nathan H. CarritherS u. A., Theil LotZ 11, 12, 13 und 14, Bttuse & Co's Sub., Theil Robson Voorhes's Addition, nördlich von Ost Washington Str., westlich von Belt R. R.,'S1.450. Walter C. Boetcher an Berthä Boetcher, Lot 31. Block 11, Nord Jndianapoliö. 81500. Sarah R. Sawyer an John R. Cansield, Lot 65. Vajen'Z Springdale Addition, uordöstlich von Woodruff Place. L650. Die Marion Trust Co., Bevollmächtig!e, an Louise M. Closser, LotS 1 und 2, OSgood'S Washington Boulevard Addition, Ecke Alabama-'und 32. Straße, S2500. ' Die Indianapolis Land & Jmprovement Co. an Lambert Harmant, Lot 167, 1. Section der West Park Addition, östlichlvom Jrren-Asyl, 6420. NicholaS McCarty zc. an die Southern Railway Company, o!L, Mc Carty's 6. Westsejte. Addition. West Indianapolis; ebenso zwei Landparcel lm in derselben Nachbarschaft, nahe Drover Str undZder Vincennes-Bahn; mfioi. Nicholas McCarty an dieselbe Gesellschast, zwrei Landparcellen'in der' selben Nachbarschaft, $19,531. John 21. Thompson u. A. an Butter Universität, Lots 29. und 30, Downey & Ohmer's Woodland Park Add.Jrvington. 8750, Wilhelmine Theine an Charles M. Cooper, Lot 233, McCarty'S Subd., Außenlot 120, nahe West und Ray Str. 84,000. Grundeigenthum im Werthe von 8440.162.43 wechselte in der verfloffenen Woche den Besitzer.

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Sekulctt ttnd Tchnler. Die Humanitt" und andere franz'ösische Blätter geben, wie aus Paris geschrieben wird, eine statistische Uebersicht übcr die Schulverhältnisse in den einzelnen Ländern Europas. Dieser Berechnung nach stände es um diese Schulverhältnisse gegenwärtig folgendermaßen. In Frankreich kän:e eine Schule auf je 500, in Italien, Spanien und England eine Schuie auf je 700, in Oesterreich eine Schule auf je 1300 und in dem Kulturstaat Rußland eine Schule auf je 2300 Einwohner. Die Durchschnittszahl, der Schüler betrüge in den französischen Schulen 66, in den italienischen 40, in den spanischen 56. in den englischen 56, in den deutschen 100 und in den österreichischen 104. Jeder Franzose trüge zur Unterhaltung du Schulen 1,48 Francs, jeder Italiener 0.84 Francs, jeder Spanier 1.40 Francs, jeder Engländer 1,86 Francs, jeder Deutsche 1.96 Francs, jeder Oesterreicher 0,96 Francs und jeder Russe 0.28 Francs bei. Man muß zu diese? Statistik bemerken, daß infolge der ziemlich komplizirten Art. in der die Schullasten in einzelnen Ländern vertheilt sind, die .wirklichen Durchschnittsziffern wohl' freist nur schwer m ermitteln sind, iirnid daß au ihrer Dergleichung sich Schlußfolgerungen nicht ziehen lassen. Zr- Ehrenrettung. Kommerzienrath (brummig): Jetzt muß ich mir wegen des neuen Forstmeisters wirklich ein Automobil anschaffen!" G a t t i n : Ja, aber warum denn?" K o m m e r - z i e n r a t b : Fragt er mich gestern. ob ich autl:? Sag' ich nein! Was meinst Du. daß der anzügliche Mensch mir darauf antwortet? .Recht ham S', Herr Rath, das kost' a Heidengeld!' " Äinter ben Ksnttssen. Haben Sie gehört, der Heldentenor will sich schon wieder von der kleinen Naiven, die er kümlich heirathete scheiden lassen?" Aber ich bitte Sie. das wurde schon bei der Verlobung bespro$exL" . Unzufrieden. Gauner (nach der ' VerHandlung): Volle sechs -Stunden hat die Verhandlung gedauert und dann kriegt man lumpige zw-i Monate!"

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