Indiana Tribüne, Volume 28, Number 53, Indianapolis, Marion County, 24 October 1904 — Page 3

. Jndkana Tribüne, 2. Oktober 190H,

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5Xcr; Vr. j. A. Sutclifie; Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin- unRectuw Krankheiten. &tt ? 155 OS Market Stt. Tel. 941 ONice-Etunden : MI 10 Udr 8m. : 3 II 4vhr. "! Dr. Carl Q. Winter Deutscher Arzt. Veandslt alle akute und chronische Krank heilen. (ZeburtShülfe Spezialität. Office: 14 West Ohio Str. Wohuz:i25oWadis.nd Cfl.ct3tnaben : 1011 orm. 14 Nachm. sountazZ : .so-io.so Bm. kelePZsn, Neu 45. presunden : 7 s ven, , Sönntags : k e Naqm. !8jiailtIÄ!0S,.m Am. iioeffler if aloon. 202 Nord Noble Str. eaeö Telephon 2001. 1 4 Theodore F. Tmuyer, geschickter und zuverlässiger sL(fkb&&& Pech und ttiesdacher. Dächer von ASphalt und Gilsonit. Engros-Handler in allen Arten von Dachmateriallen. Telephon: Neu S1. 301 West Maryland Str. Sädwe l. ckk vou Senate Ave. und Maryland St?. i. ... - ' Rundfahrt Excursionen ' -via- . & X) Bahn nach dem Südosten Sehr niedrige Raten. 15. November Fahrkarten gültig für die Rückfahrt in. 21 Tagen. Raren nach den Hauptpunkten. Ashville, N. C $12 40 'Atlanta. Ga $13.55 Chattanooga, Tenn $10.25 Greensboro, N.C $15.00 Norfolk, Va $14.40 5acksoaville,Fla $18 95 St. Augustine, Fla $19.95 Bei der Hinfahrt wird liberaler Aufenthalt gestattet. Für weitere Einzelnheiten romde man sich an R. P. Algeo, D.P.A., Indianapolis. 1 Route m U ...Excursionctt... Sonntag, 30. Oktober. &a Clncinnatt und zurück. Epezialzug, (nach beiden Richtungen nur , m . c v . r r i ri - aencs für Passagiere anqaiuno; vermgi n dianapolis um 7 Uhr Moraeas. Rückfahrt von Eincinnati 7 Uhr Abends Tinv Information svrecöe in der Ticket Office No. 1 Ost Washington Straße oder Union Bahnhof vor. H. M. Bronson, A. G. P. A. WUruMUseNoe SUge. - j m i - r i t. Sonis. Die einzige Linie, welche Passagiere und Gepäck indem AuSstellnngSplatz'landct, ehe der Zug in St. Louis einfährt. öd nsl Waggon Exkursion jeden Tag, 00. UU ausgenommen FreliagS und Samstags, gütig sur 7 'age. ..... . I 0sl sin Jeden Tag. uttg für 15 gSiUU Tage. . Abfahrt von Indianapolis 11 .50 Uhr Vor. mittags und 11 lOUyr Avenvs. Ankunft auf dem AuSstellungsplatz 7 Uhr Abends und 7:40 Uhr Morgens.Stadt'Oksice: 8 Nord Illinois Str. M ERIE & WESTERII R. R. Fahrzeit der Züge.... Ibfart nkuns loledo, hicazo und ichigau 9zvTtt.1 7.15 nos ZoUio, Detroit uud hicago Lim lLio t 3.M WiXigan ity. Muncie u.LasayetteEpl.l' 70 fia., t'gliÄ t aulzenomme Lonutazß. '

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Bölkcrrechts-

Ostscc-Flottc schießt eine

Boote in den Grund.

Verschiedene Fischer hierbei getödtet und

srevelhasten Vorfall Kuropatkin plant neue Offensive.-Artillcrle-Geplänkel Attentat in Nußland.

Ost.'See-Flotte greift eng lischeFischer.Bootean. H u l l, England, 23. Oct. A. W. Jackson & Co.. Agenten der Eigen thümer von 50 Hull Fischer-Booten, . x., Ä.x4; X;. uum uu uuswumyt unu wi. Admiralität von einem Angriffe auf die Hull Fischer.Flotte durch da rufstsche zweite pacifische Geschwader (Com mandeur Admiral Nojestvensky) benachI n d e r Nord See überfallen. Nach amtliche? Nachricht überfi.'l das Geschwader die Flotte kurz nach Mit ternackt am Rwitaa in der Nordsee. Der er8e Theil der Fischerboote war sicher vorbeigekommen. Dann wandten die russischen Schiffe ihre Suchlichter Arf t nnliffhfn Hftrtltt NN VNN? iiucw vkii wn4iuykt v v w 4 ml viiii ten !utj batauf Seim. DaS Dampf-Boot Crane wurde der senkt, die enthaupteten Leichen des Ca PitänS und Steuermanns sind nach Hull gebracht. Andere Mitglieder der Mannschaft befinden sich schwer verletzt an Bord elneS MlssionSSchlffes. Die Boote Moulmerein" u. Mino" sind schwer beschädigt durch Schüsse hier angelangt, letzteres hat 16 Schüsse im Bug. Andere Version, Nach anderen Berichten spielte sich der Vorfall 200 Meilen von Spurn Head ab. Die russischen Schiffe dampfien in Linie. Die ersten Schiffe kamen ruhig vorbei, obwohl die meisten auf die Fischer-Boote so lange Suchlichter richteten, daß ein JndentitätZ.Jrrtbum als ausgeschlossen gelten muß. Nachdem das Gros des Geschwaders vorüber war, eröffnete es Feuer, woran sich fast alle Schiffe betheiligten. 2 Seeleuten der Kopf abgerissen. Die Grane" wurde unter der Was. serlinie getroffen; dem Schiffer Smith und Matrosen Leggott wurde der Kopf schlankweg von Schüssen abgerissen. viele der Mannschaft sind cnstlich ver letzt. Auch noch ein anderes Boot ist gesunken. Tiefgehende Entrüstung. Hull, 23. Oct. Die Kunde hat ungeheure Erregung und Entrüstung hervorgerufen. Nach dem Capitän des Moulmerein fand der Vorfall Samstag früh 220 Meilen östlich von Spurn Head statt. Während die Mannschaft die russischen Kriegsschiffe beobachtete, wurden Suchlichter auf sie gerichtet und Schiffe, anscheinend Torpedoboote, nä herten sich dem Moulmerein, fuhren aber wieder weg. Bald darauf fanden die Fischer zu ihrem Schrecken, daß man auf sie schoß. Vertreter der Fischer-Flotte reiften heute Abend nach London zur Bero thung mit den dortigen Behörden. Für das außergewöhnliche Vorgehen der russischen Kriegsschiffe fehlt jeder Grund. D ie Oftfeeflotte passirt Dover. ' London. 23. Okt. Die russische rtrinsfrflf,ri,ftlntt 7 Kcklacktsckiff, u- 1 "7 t -1 j - und Kreuzer, fuhr heute in drei Adthei lungen an Dover und Eafloourne vor über. Vom Ufer aus fahrn, zahlreiche Leute die Flotte. Von der Torpedo Floiille ließ ssch nichts erblicken; sie kam voraussichtlich des Nachts vorüber. In Cherbourg faffen drei russische Torpedoboote. eZcortirt von dem Kreu ur nst o0hlm. , Aufschub bewilligt. T i e n t s i n, 23. October. Der . u . m.llrfl umui 1s.l!v.A fv4t ff)! (Xfii SaS UU9 vmw, i a u Inkrafttreten deS HandelSmarleN'Ge ..rzzob-n bat. ' A u r o p a t k i n plant wieder einen Vorstoß. St. Petersburg. 24. Okt. In den Stellungen der beiderseitigen Heere am ShahkeFluffe liegt kein Wechsel vor. Eine Depesche der Associirten Preffe von der Front bezeichnet die Lage als noch nicht reif für Wiederaufnahme der Offensive. Diese magere, aber bedeu

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Anzahl englischer Fischerverletzt. Keine Erklärung für den tungsvolle Nachricht zeigt zmeiselloS, daß Kuropatkin mit wichtigen Plänen umgeht und seine Truppen zu einem neuen Vorstoße, den japanischen Wider stand zu brechen, vertheilt. Straßen getrocknet. Die Straßen sind jetzt durch Wind und Frost getrocknet; die Kalte ist intensiv und die überflutheten Felder sind zugefroren. Somit sind die militärischen Bewegungen erleichtert, obwohl für die Schanzarbeiten eine Erschwerung vorliegt. Kampf, wieder im Gange. M u k d e n . 23. Okt. Auf der ganzen Front ist ein harter Kampf im Gange. Die Russen befestigen die kürzlich von ihnen genommenen Stel lungen. St. Petersburg, 23. Okt. General Sacharoff meldet in einer Depesche vom 22.: Ein ernstes Gefecht fin det nicht statt, dagegen Artilleriefeuer den ganzen Tag über. Die russischen Batterien beschossen den von den Japanern besetzten Theil des Dorfes Linfhinpu, die Shahke Station und das Dorf Lamunting; der Feind beschießt den von den Russen occupirten Theil LinshinpuS und das Dorf Shahke. . DaS vermuthliche Ope r a t i o n s f e l d. Nicht bestätigt ist ein Bericht von einer russischen SeitenBewegung nach Liao Bang. Große Bedeutung mißt man einer Tokio Meldung zu, wonach 200 Russen den Taitse Fluß östlich von Bensihu überschritten und daß 20.000 am Kauta . Paß, 20 Meilen nordöstlich concentnrt sind. Das mag die Richtung von Kuropatkin- nächstem Schlage ankündigen. Kuropatkin besindet sich inmitten fei ner Armee. Eine Depesche auS Har bin meldet die Durchfahrt von 26,000 Verwundeten nach Norden. In den Mukoen Hospitälern befinden sich höchstenS noch einige Tausende. Russische Verluste über 60,000. Tokio. 23. Okt.' Wie daS man. dfchurische Hauptquartier gestern de peschirt, beträgt die Gesammtzahl der auf den Schlachtfeldern gefundenen todten und beerdigten Russen 10.550. Die Gesammt'Verluste der Russen werden auf Über 60,000 geschätzt. Im Ganzen erbeuteten die Japaner 45 Ge schütze während der Shahke Kämpse. Port Arthur Kämpfe. C h e F o o, 23. Oct. Die Japa. ner erneuerten am 16. ihren Angriff auf die Außenmerke des RihlungbergS. Nach 4stündigem Kampf eroberten sie eine Anzahl Schanzen und einen klei nen Hügel. In Dalny hält man einen baldigen Generalsturm auf Port Arthur für wahrscheinlich. Fushimi nach Amerika. Yokohama, 23. Okt. Gene, ral Prinz Fushimi, kaiserlicher Gesand ter für die St. Lzuiser Ausstellung, fuhr heute auf der Manchuria" nach San Francisco ab. Gesandter Gris com nebst Stab, sowie Beamte hatten ihm von Tokio aus das Geleite ge geben. Oesterreich'Nngarn. Lueger'S.60. GeburjStag. Wien, 23. Okt. ' Dank auSge. dehnte? Vorsichtsmaßregeln von Seiten der Polizei verlief die Feier vom 60. Geburtstage des Bürgermeisters Lueger verhältnißmäßig ruhig. Die Zugänge zum RathhauS hielt eine, starke Polizei.Truppe nebst Cavallerie frei und die 20,000 So cialisten,, die sich angesammelt hatten, begnügten sich mit beleidigenden AuS rufen und Fahnenschwingen. Lueger erschien verschiedentlich auf dem Balcon. Um 8 Uhr hatte sich die Menge zerstreut. Einige Verhaftun gen kamen vor. ,

Peinlich überrascht.

' . r ' Papst Pius cinaii Kunde von den Pariser Verhandlungen. Rom. 23. Okt. Bad NiuS X. wartete gestern fast die ganje Nacht aus Depeschen vn der Pariser Nuntiatur über die Debatte in der Deputirten. Kammer. '' i viiu,, und Rede, des Minister-Präsidenten omoe mcyi uoerra,cyl, glauoie aoer auf Grund privater Nachrichten nicht, daß der Premier eine derart bedeutende im ..... !i t.. . .. I Georgen in oer Kammer erzleien würde. den neuen Erfolg von CombeS dem er !..ns.-rf c e ... I inslune oer Freimaurer zu. Nach im Vatikan eingegangenen Berichten sind diese entschlossen, bie Trennung von Kirche und Staat zu lanoe zu ormgen, um oann mi großem etojttgmt aue teiistioie öeMl M ranmicy zeruoren zu können, )er Ponniex naym oie unoe mn oen t r . l i in i : ii k . mm i onen aus : nones lue ge,cyeoe. Nubland. -Bomben. Attentat. Berlin, 24. Okt. Eine D? pesche auS Vialystok, Gouvernement Grodno, sagt: Heute Abend erschien ein etwa 20jähriger Mann, als Arbeiter gekleidet, ttli Vli itf ! AtZlMfP HX im uicuu .puuflciuiciiicu lazieuoerie eine omoe. vie surqi. bare Explosion tödtete den Uebelthäter und verwundete einige Polizisten und Civilisten. Oesterreichische Grenze gesperrt. i. K t i t r b ii r a . 23. Oct. Die russische Regierung will x rrv r i n. v r retchen Desertionen steuern, die seit eginn oes neges mll apan oie Mobilmachung bedeutend erschwert ha ben. Sie hat deshalb das Ueberschrei' ten der österreichischen Grenze allen Russen verboten, welche unter sünfzig Jahre alt sind. Deutschland. Als Geißel behalten. Berlin, W. Okt. Äon yaupt. mann Burgsdorff, dem Befehlshaber h5 QtmAn8finnh.?iiRrms in SVnifrh, Südwest.Afrika. dem Hendrik Witboi w.wWt. 1", ,1..,.,-.!..... vor 14 agen eine rlegsemarung r ii i rir . i rs .... n .... lanoie, pai man leuyer nicyis meyr ge. hört. Der Hauptmann ritt damals ns?,Zn n dorn N,s,?l!?n,ak,z? um vmwmwwmw v 9m w wm m w v j -w wmw ,hn.vm Ausstande wr.he Ver. muiyq roö cidcib uuncu. GeisteSumnachtet. Berlin, 23. Okt. Ein trag! fcheS Geschick has den bekannten Schriftsteller Oskar Panizza betroffen, Aits TOttnrtm ntrUuhi hitrAltf .mm 8TU.1X. m?t .?m csl er am Abende, nur mit einem Hemde bekleidet, mehrere Straßen, bis er durch Passanten festgehalten wurde. Wieder holt versuchte er. sich loszureißen, und schrie, man solle ihn ziehen lassen, er ' " " wolle den Staatsanwalt aufsuchen. w m v .1 7c

Tcan orakle oen coaucnisroeimcn nicht artig! Aber das Herzerl hat gein'S Irrenhaus, wo ihm die sorgfäl klopft unterm schwarzsammtenen Mie-

tigste Pflege zu Theil wird. Panizza wurde am 12. November 1853 in Kis. fingen geboren. Er lebte während der letzten Jahre meist in Paris. 'Sein Hauptfeld bildeten Novelle und Satire, s?s.zf... " w n, ... Berlin. 23. Oct. HioÄSpo ten aus Deutsck.Südwesiafrika wollen kein Ende nehmen, und 'in weiten Kreisen mi... Ja i.M in,... VHim,a. .tu,..... ntvptv Besorgniß kund. Ein Fachmann, wel' cher den maßgebenden Kreisen nahe steht und mit den Verhältnissen' im fernen Schutzgebiet völlig vertraut ist. r , t e . 1 v w : aaIi , II t-i tuw.Ai.rtrt ? ,uH.. 11 uu,t t.u v.fc preküre Lage in Deutfch.Südweftafrika sei zum großen Theil dadurch mitver Miller dslfe hi in Netrackt kommen, d.n Ratb.kbkr nickt waaen. dem Kaiser " ' . Y . . i v Unangenehmes vorzutragen. Der Kaiser werde in der Illusion er halten, daß AlleS glatt gehe, bis Miß. stnr? nW nnr tjitrrftrnhfrt rnrfit Tfln zu vertuschen seien. Wenn ihm 0 11 . ' " dann endlich reiner Wein eingeschenkt werde, sei es aber meistens zu spät. . cv rrt 4. i. m w . scoon oel oeM'AUinano oer onoelzwartS. und erst" reckt bei der Erbebuna der Herero habe sich dieses Versteckent;. i,; ih.m h?. ms. spiel bitter gerächt, indem die Absen4. V . .. lt V ! CV .. 1. 1. i oung oer noiywenolgrn rupprnoer stärkungen ungebührlich verzögert wor den sei. , Von der gegenwärtigen Kampagne im m M ?M ' n P in eulcy uowenasrlla in Dieser Fachmann nichts weniger als erbaut.' Dem ganzen Feldzuge fehle eine ent schlössen? und planmäßige Direktion. Die Haltung der Offiziere und Mann

schaften, welche vor keinen Strapazen zurückscheuten, ski einfach bemunde rungswürdig. aber diele Blutopfer wären zu vermeiden gewesen, wenn die oberste Leitung ihrer Aufgabe gewach f AM Xt)A HmIam V aaa Xui!

I'" Umstände sei ein Ende des FeldzugZ " mf aiu"' """o wenig 6et Kostenrechnung. Wünkckederlkllskker. , , - - i i i - - - - . Berlin, zö. Oct. W e aus Straßburg gemeldet wird, beschloß der JandeZausschuk von Elsak.Lotbrinaen. U m ReickZtaa und Bundesratb einen G.s.kentwurf vonuleaen. durck welcken ' " m. ba gegenwärtig reichsunmittelbare an, kclrK.4v.vi .,, r. vt,D'.ttttt ucltt Bundesiiaat erKoben werden soll. Eine hingehende Revision der reichslündi r, hni fAnn Tnnn. rtf dem Wunschzettel der tonangebenden aa!t0ren in Elsaß-Lotheinaen aestanben unb feit bcr Aufhebung des Dik. taturaragravhen, trodurch otc Treue unb loyale Gesinnung der Bewohner besonders bestätigt wurde, ist daS'Ver. langen immer lauter geworden. rsh tn hi&tT tUtuMmuri vir den Augen des BundeSrathS und des Reichstags Gnade finden wird, ist allerdings eine andere Frage. Intime Beziehungen. Berlin. 23. . Oktoöer. Oberst gchebeko, Militär-Attache der hiesigen sftschen Botschaft, und Major Graf Laasdorff, Militär-Attache der deut' föpn mmt in 6t Petersburg, toetben ben Personen der Kaiser Wil. helm und Nikolaus attachirt. ES ist dies ne Erneuerung des Gebrauchs zu ZeitenWilhelm'Sl. und Alexander's II., wo die beiderseitigen MilitärAttacheS QUf diese Weise mit den Herrschern in Ä wh uua uuc Uiuu bZ u. war der Gebrauch abgeschafft. Die schnelle Eismbayn. Das Roserl von Waldneukirchen ist letzthin das allererstemal mit der Eisenbahn gefahren. Schnell ist's gegangen unheimlich schnell. Viel schneller noch als dem Wirth von Untersteinbach seine zwei Schimmel: und die können doch sicher flink laufen, das weiß jedes Kmd. Zuerst war sie ganz allein im Koupe c.!. m.f.f cr. n l..T. '' yBwy ist m rifTt trrtntmenen slroft smlnk. mit einem kecken Schnurrbärtchen und I . . - . L ' "w "j-( o, - mit zwei luttlgen vlauen Äugen ein lieber Herr! Ter hat sich zum Roserl hingesetzt, hat schön guten Tag gesagt , - 1 I F S UdW aUJ ein . Stücke! näher ist er ihr gekommen und feine Augen haben immer lustiger hrnnrtH'ifmiit und iekt. iekt ieat er ft& aar aan, to0r und riecht ert der brennrothen Nelke, die dem Roserl im Mieversteckt. Nem.',so was! Feuerroth. alkurot so wie die Nette, ist das Roserl geworden undhat sich geschwind ZUM cnscr . inauSgeleipnt; ein bislel bte Gegend zu betrachten. Aber der Herr hat sich auf einmal auch dafür interessirt und hat auch den Zum n'mrer mnausgeear a I fnvtYt mn hnrTi rtirht VntPnpr rtfrnrHTnn zurückfahren; das wäre Nicht artig, gar der, wie zetzt der Schnurrbart von dem Herrn die runde Wange vom Roserl S spielende, kosende Wind, ihm ein blondes Löckchen in's Gesicht wehte. .Ach (5ott. wie ist doch das Eisenbahnfahren schön!" hat sich das Roserl gedacht. Und gefährlich! Denn der junge Herr legte jetzt gar seinen Arm m ihre. Mitte.-Was Anschauen hat sie ihn muffen auf das, unb at angelacht und hat fa tn Busserl gegeben, gerade mitten auf den Mund. Und dann noch eins und noch eins. Alle guten Ding' sind drei!" hat sich da, Roserl g ach. er 1 nwvvw i v wl l f I O ' '.'.. . s h l5is.5n fcat auf einmal oepfifft, so scharf, so giftig scharf am End' hat der Lokomotivmann gar was merkt von der Busslerei. - JesseS. Jesses! Jetzt bleibt der Zug r fvn ith hrnitfc(Tt hrthPn wil 6 I vrn iiwv iiv " - i i ' imb btt ltht ,rr hai au schwind seinen Hut gepackt, hat dem Roserl noch ein Busserl gegeben und wea war er! I v i r- V t. V rn . .1 ! Clf'W 3" ' I srrf ntithf itnni nn3 MT?rin (5)Dtt. - , ntWnh wi. sckwind aebt's boch uf so einer Eisenbahn. Dasitzt I l iv . ...-r .! . man iaum oroenllicn orm m io einein Wagen, kommt auch schon einer daher. der-der-einem gefallen Wt und kaum fangt man an, mit ihm em biffel M föerb bsl pifen s' schon . . . y . . ' r l. wieliicht gescheit und er MUß. wieder hinaus könnt's nicht ein bissel langsamer gehen? Schmeichelnde Auslegrrng. Du: Baron erzählt, er habe in Afrika auf der Löwenjagd riesiges ftiW,rf .ta rro . cr." n jc wiuu yciymn. vsv 5 ivucacmiia will er dabei sagen, daß er keinem LLwen begegnet ist."

Syrische SciDcnranpcn.

örniihrnng und Pstege der Thiere und Verarbeitung der CoronS. Mahlzeiten der Raupen ?aS Einspinne des ThlercS 5insammc'n der voeon4. Arbeiten in der Fübrik-Verwendung der syrischen Leide. In Syrien züchtet fast jeder Bauer - Seidenraupen, und' von dem Gedeihen oder Nichtgedeihen seiner Vfleaebefohle- . f i r" p . l s . nen yangi ungesayr so v:ei av, wie von dem Gedeihen der Oliven; Erfolg oder Mißerfolg sind Existenzfragen. Ueberall, in der Ebene und im Gebirge, stehen kleme Hut.chen, ganz primitiv - aus Stangen und dürrem Rohr aufg:richtet. Darin sind Gelasse, eins über dem anderen, worin die Raupen hausen. Sind die Raupchen aus den Elern gekrochen, winzig kleine, empfindliche Geschöpfe, so geht die eigentliche Pfleae an. Die zartesten Maulbeerblättaeir werden geholt, ganz fein geschnitten und den Thieren als Mahl vorgesetzt. Erst nach und. nach, wenn die Raupen kräfXI ' , w 115er uno immer g?srasziger weroen, vekommen sie die ganzen Älatter. späte: ganze Aeste mit Blättern vorgesetzt. Die Mahlzelten munen den Thieren ganz regelmäßig zu bestimmten Stunden gereicht werden. Alle drei Tage haben sie einen Fasttag, an dem sie kein Futter erhalten. Die normalen gesunden Raupen wachsen überraschend schnell. Ihr vorher fast weißes Kleid färbt sich graugelö. Nach vier bis sechs Wochen machen sie Anstalten, sich emzuspinnen. Es werden ihnen dann dürres Gras. Aeste und Dornen gebracht, damit sie sich zwischen dem Geäst geeignete Plätzchen aussuchen können, um so ihr kunstvolles Werk zu beginnen. Reizvoll ist es, zu beobachten, wie sich lt. rw"i .i i oei lyrer eifrigen yanglell nacy uno nach ein spinnwebfeines Schleierchen bildet, unter dem man die Raupe weiter arbeiten sieht. Sie spmnt von außen nach innen, und erst nach und nach wird der Schleier dichter. Die innerste Wand ist wie eine gelbliche Papierhülle. Sind alle Raupen schön eingesponnen, so müssen die Cocons aus den Aesten herausgelesen werden, ein recht mühseliges Geschäft. Für dasselbe versammelt der syrische Bauer, wenn es irgend möglich ist, seine ganze Familie zur Hilfe um sich. In großen Haufen liegen dann endlich da vor den armseligen grauen Häuschen die kostbaren weißen oder gelblichen Cocons, die später, nach der nöthigen Verarbeitung in Form von seidenen Kleidern ihren Einzug ,n die glänzendsten Salons halten. Smd die Cocons hierauf in der Fabrik gelandet und gewogen, fo werden sie sofort m einen kleinen Raum gebracht, der durch Dampfheizung sehr schnell auf die zum Tod der Puppe nothige Temperatur gebracht werden kann, denn würde der Schmetterlinz auskriechen, so wäre der Cocon werthlos, da der Faden an emer Stelle durchbrochen wäre. In der Fabrik schlagt emem em geradezu betäubend widerlicher Geruch entgegen. Er kommt von einem Basnn, rn dem die Ueberreste der Puppen schwimmen. Dieses Wasser wird nachher noch zum Kochen der Cocons benutzt und verleiht der Seide die leuchtend gelbe Farbe. Jeder Arbeiter und zede Arbeiterin hat von dem Wasser, in dem die getödteten Puppen lagen, ein großes Becken voll vor sich. Das Wasser wird beständig im Kochen erhalten; in das Becken werden eme bestimmte Menge Cocons geworfen; man laßt sie 2 bis 2h Stunden darin liegen und rührt inzwischen häufig um. Nach dieser Zelt losen sich die Fäden ab. Die svinnwebfeinen Fädchen von fünf Cocons werden, über ebensoviele Rädchen laufend, von der Arbeiterin zusammengedreht und geben so erst den haarfeinen Seidenfaden, der über einen Glashaken gehend, auf ein Holzrad geleitet wird. Unter diesen sich beständig drehenden Rädern laufen Heizröhren her, die die nassen Fäden fast augenblicklich trocknen. Die Seide Wird hierauf m einem , besonderen Raume sortirt, in große Sträng? abgetheilt, gewogen und tritt sodann die Reise an. Ein Theil der Cocons wiro in klarem Wasser gekocht; dann schimmert die Seide silbern, wie gesponnenes Glas, anstatt gelb, wie die andere. In Syrien wird nur eine geringere Sorte Seide, deren Fäden stärker und nicht so gleichmäßig sind, verarbeitet. Sie liefert die beinah unverwüstliche arabische Seide, die dort zu Männerkleidern, dem beliebten Rumbäs, viel gebraucht wird. N?ne Nömerkuude' In Trier, Rheinprovinz, machte man dieser Tage interssante Römer fünde. In einem Gebäude wurden Mauerreste m der Lange von 100 Metern aufgedeckt, die von einer großen Anzahl römische? Villen herrühren. Bei den weiteren Ausgrabungen wurde ein. guterhaltenes'Aimmer mit Estrichboden und rothem Wandputz freigelegt. ' Auf dem Boden dieses Raumes aber lag das vp. L n . A . . ? r vounanolge Gerippe eines romiicyeii. Kriegers, der mit der linken Hand den Knauf emes langen Schwertes hielt. Neben der rechten Seite des Kriegers lag das Gerippe emes Hundes. In dem auf dem Estrichboden lagernden Schütte fand man viele Scherben verschiedenartiger Gefäße aus Thon und Glas mit mannigfachen schönen Verzierungen. Durch die ganze Anlaa: führt eine mit Kalksteinen gepslasteric Römerstraße. ' .

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