Indiana Tribüne, Volume 28, Number 52, Indianapolis, Marion County, 22 October 1904 — Page 3
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ersprechungen eingelöst.
Prkisidcut erlaßt nunmehr Theilnahme an der
Parker's Antwort auf die Angriffe Taft's. EfPräsident Clevcland's Cam-
pagne-Ncdc. Zwei Detektivs in St. Louis gctödtct. Verhängnißvolle Explosion.-Prozcß Amcs.-Ortschaft zerstört.
Einladungen zur neuen I riedenö-Tonferenz. Washington, 21; Oct. Der Präsident erläßt in den beiden nächsten Tagen formelle Einladungen an die Mächte zur Ernennung von Delegaten ür die neue FriedenZ-Fonferenz, wele in Haag stattfinden soll. Die Mächte sind ersucht, Vorschläge rücksichtlich des Zeitpunktes für die Conferenz zu machen. Staatssekretär Hay unterbreitete beute dem Eavinet einen Entwurf der Einladung. Die Absicht, diese Conferenz einzu. berufen, theilte der Präsident schon vor einigen Wcchen anläßlich des Besuchs von Delegaten deS Zwischen Paria mentarischen Verbandes mit und seit dem wurde die formelle Einladung vor bereitet. Die Frage des Zeitpunkts, wann diese Conferenz stattsinden soll, wird eine langwierige Correspondenz erfordern. Parker antwortet dem KriegS'Sekretär. EsopuS, N. Y., 21. Oct. Richter Parker sprach heute vor einer Delegg' ion aus Hudson County, New Jersey, über die Verschwendung der Regierung. Die Rede lldete eine Antwort auf einen Vortrag deS KriegSsekretürs Taft, wo rin dieser die Demokraten aufgefordert hatte, durch Einzelnheiten den Beweis für ihre Anschuldigung zu erdringen, seit der republikanischen Herrschaft sei die Sparsamkeit in- Regierungs'Ange legenheiten ein vergessenes Ding. Par ker citirte einige TotalSummen aus ofsiciellen Berichten, welche, wie er be hauptet, die Beschuldigung der Ver schwendung nicht bloS nahelegen, fon dern auch beweisen. Genauer Rech nungS'NachweiS werde erfolgen, sobald einer demokratischen Verwaltung Gelegenheit geboten sei, Einsicht in di Bücher zu nehmen. Bis heute Nachmittag war der Re gen in Strömen gefallen, die Flüsse über ihre Ufer getreten und die Straßen für Fußgänger fast unpassirbar. Trotz' dem marschirte aber die New Jersey Delegation vom EsopuS Bahnhof au nach Rosemaunt. Nach der Ankunft stellte sich die Abordnung um die Veranda und der auS.dem Haufe tretende Herr Parker wurde mit Hochrufen und öändeklaschen begrüßt. Nach der Vor. stellung der Delegation hielt der Can didat seine Rede. Aus P a r k e r'S Rede. Im Laufe seiner Ansprache bemerkte Redner U.A.: Wir erheben nicht die Beschuldigung, daß das Geld mit Ab. ficht verschleudert, oder daß es an Alle ohne Prüfung gegeben wird, die einen Schein von Ansprüchen darauf machen. Vielmehr liegen unwiderlegliche Beweise dafür vor, daß nicht genügende Anstrengungen gemacht werden, um jene Leute im Schach zu halten, die ihr Geschäft darin sehen, sich auf Kosten der Regierung UnterhaltSmittel zu schaffen. Mit anderen Worten, Sparsamkeit bei Verwendung des dem Volke gehör! gen Gelde? bildet nicht länger das Hauptziel der Regierung. Jährlich vom Gelde des Volkes Millionen zu sparen, scheint unangenehm. Es be darf Nicht bloß ernster Arbeit, um die Mängel zu entdecken, sondern eS erfor dert ebensoviel sittlichen Muth als ernste Thätigkeit, um ih'.-.en ein Ende zu bereiten. Jeder Geschäftsmann weiß, daß er wachsam zu sein hat, will er anders verhindern, daß die AuSla gen seines GeschäftS-BetriebS den Ge winn und Principal zugleich auffressen. Die Erfahrung lehrt jeden Menschen, daß eS wirklicher Anstrengung bedarf. um die Ausgaben in Grenzen zu hal ten. Diese Regel gilt auch für Regie rungSAuSgaben, sie wird aber nicht allezeit beherzigt. In letzter Zeit scheint dieS sogar sehr selten der Fall gewesen zu sein. Eine Classe von Leuten, die sich in jüngster Zeit so d.ifielsacht hat, daß man sie im ganzen Lande antrifft. sucht etwas für nichts zu bekommen. Dieses Etwas hat ber StaatS.Schatz zu geben, hierdurch eine Last schaffend,
die von den Steuerzahlern von Jahr zu
die Einladungen zur
Fricdcns - Conscrcnz. Jahr medr drückend empfunden wird. Unsere RegierungS-Beamten sollten wiederum zu den gesunden Grundsätzen früherer Zeiten zurückkehren, durch die sich viele Regierungen auszeichneten, so daß wir mit gerechtem Stolze von der Verwaltungs'Reinheit der Väter sprechen dürfen. . Cleveland'S Campagne Rede. New York, 21. Oct. In Car. negie Halle hielt Abends Grover Cleve land vor Tausenden seine ere und einzige CampagneRede. Er wurde mit einer 7 Minuten dauernden Kund gebung begrüßt, die sich immer wieder erneuerte. Erst nachdem der frühere Präsident die Hand erhoben, trat etwas Ruhe ein und (er konnte mit seiner Rede beginnen, die häusig durch lebhaften Beifall unterbrochen wurde. A l t o n a, Pa., 21. Oct. Sena. tor FairbankS sprach Abends in einer zahlreichen Versammlung zu Hollidays. bürg; von hier geht er nach Wheeling, W. Va. Bryan beginnt seine Campagne. ParkerSburg, W. Va., 21. Oct. W. I. Bryan begann heute Nachmittag seine 2 tägige Campagne in West Virginien. Der erste, der ihn begrüßte, war H. G. DaviS und der Candidat erklärte nach Bryan'S Rede bescheiden, nach Bryan gezieme eS keinem Manne mehr zu sprechen. Zur Verfügung Bryan's steht der Privat. wagen Graceland" deS Herrn Davis. Dieser kehrte Abends nach ElkinS zu. rück. In seiner Rede trat Bryan für die Principien ein, unter denen er die Feldzüge 1896 und 1900 geführt. Er erklärte mit Entschiedenheit, er habe keine seiner damaligen Ueber Zeugungen aufgegeben. Zwei DetectivS getödtet. St. Louis. Mo., 21. Oktober. In einem Kampfe zwischen DetectivS und Leuten, die sie in der Pine-Straße zu verhaften suchten, kamen die Detec tivs Shea und Dwyr, sowie C. Blair, einer der Verfolgten, um's Leben. Ein dritter Detectiv ist verwundet und ein anderer der Verfolgten ebenfalls ver wundet und gefangen. Die Geheimpolizisten wurden, als sie das Haus betraten, mit Revolverschüssen empfangen. Ortschaftzersjört. Montgomery, Ala., 21. Oct. Die Ortschaft Gordon an der atlanti schen Küstenlinie wurde durch Feuer zerstört. Berhängnißvolle Explo. s i o n. F o n t a n e t, Ind.. 21. Okt. Bei einer Explosion in der hiesigen Pulver.Fadrik wurden heute 5 Leute verbrannt.' Edward Ford erlag seinen Verletzungen. Bestechung S'. Fall AmeS. M i n n e a p o l i S, Minn., 21.Oct. Die Jury im BestechungS.Processe ge gen ExBürgcrmeister AmeS meldete heute, daß sie sich nicht einigen könne. Der 4. Proceß beginnt morgen. AmeS X vejHuldigr, Gelder von Frauenzimmern angenommen zu haben. Die Macht der Mafia. C o l u m b u S, O., 21. Okt. Wie der Polizei'Chef erklärt, terrorisirt die hiesige Masia, ein Zweig der Columbufer, die hiesigen Italiener; die Ermordung von Johuks Sergerfh am Montag wird ihr zur Laft gelegt. Die Verwegensten Italiener können nicht ge fangen werden, weil sie unter dem Schutze der Masia stehen. . Winter.Manöver für, die Flotte. Philadelphia, 21. Octbr. Mit der Ankunft des Schlachtschiffes Massachusetts im League Island Schiffs'Bauhof begannen die Vorbe reitungen zur Reparatur der gewal tigen Schiffe, um sie im Dezember wieder in Dienst stellen zu können. Bis Weihnachten müssen sämmtliche Schiffe sich in Hampton Roadö zu den
Wintcr.Manövern versammeln.
j Zusammenstoß Zwischen amer. Trupven und Unzn sriedenen meldet ein Gerücht.
Colon, 21. Oct. In der Umge bung von Culbtra zeigten sich 200 Be waffnete, eher unzufriedene Panamaer als colomb. Soldaten, die mit Feind eligkeiten gegen ' die Panama-Regie rung drohten. Die amer. Behörden der CanalZone entsandten sofort Marine Truppen. Gerüchtweise verlautet, eS fei zu einem l Scharmützel gekommen und verschiedene getödtet.' Bestätigung fehlt. G e l dA n w e i s u n g e n. Washington, 21. Okt. Die Gesammt.Zahl der im letzten Fiscal ahr ausgegebenen Geldanweisungen überschritt zum erstenmale die 50,000. 000 Grenze, wie sich aus dem Bericht deS Vorstands vom GeldanweisungS System ergibt. Die Rein-Einnahmen der Geldan weisungS-Stelle betrugen 52.523.403, um 8288.494 mehr als im vorigen Fiskaljahr. 50.392,554 Inland . Anweisungen wurden aufgegeben, im GesammtBe. rage von S373.770.483; internatio. nale Geldanweisungen 2,208,344 im Betrage von 512,550,150. X FriedensVerbänd. Cincinnati, 21. Okt. Als Vorbereitung zur Gründung eines Zweigs, der amer. FriedenSGesellschast and in der hiesigen Musikhalle eine voll besuchte Massen - Versammlung statt. Unter den Rednern befand sich die österreichische FriedenS'FreundinBertha v.-Suttner. An ldie Friedensversammlung schloß ich heute die Gründung eines hiesigen FriedenS'Verbandes mit Prof. MyerS als Präsidenten. Etwa 100 Mitglie der schrieben sich ein. McCormick im StaatSde partement. Washington, 21. Okt. Der amer. Botschafter bei Rußland McCormick, machte heute dem Staatssekretär und Hilfs.Sekretär LoomiS feine Auf Wartung. Ueber die russisch-amerika nischen Beziehungen erstattete der Bot chaster einen günstigen Bericht. Er reist morgen nach seiner Heimath Chi cago, um dort seinen Urlaub zu ver bringen. 3 Zugbeamte getödtet. G e n e v a, N. Y., 21. Okt. In der Nähe von hier stießen heute zwei Frachtzüge der Penna. Bahn zusam men. 3 Zugbedienstete kamen um's Leben. Unter Eil Befehlen. San Diego, Cal., 21. Okt. Der Torpedoboot-Kreuzer Paul Jo neö" fuhr unter Eil.Befehlen ab, um das Pacisifche Geschwader zu treffen. daS vermuthlich die Magdalenen Bucht verlassen hat. DaS Boot überbring Depeschen, deren Inhalt undekannt ist. VanCott'sZeit ift vorüber. Washington, 21. Oct. Gene. ralpostmeifter Wynne kündigte im Auf. trage deS Präsidenten am Schlüsse der heutigen CabinetS Sitzung an, daß das Post.Departement keine Untersuchung deS New Yorker Postamts im Auge führe. Postmeister Van Cott's Amtszeit läuft Anfang nächsten JahreS ab und er dürfte kaum wieder ernannt werden. In der kurzen Sitzung wurde aus schließlich über Politik gesprochen. Washington. 21. Oct. Spre cher Cannon erschien vor der CabinetS. Sitzung im Weißen Hause, und gab sehr erfreuliche Kunde über seine Beobachtungen in den von ihm bereisten Staaten. Sckjiffsnachrichten. Angekommen: Neapel: Prinzeß Irene" von New Jork. London: Cambrian" von Boston. Marseille: . Sicman Prince" von Neapel. Plymouth: Hamburg" von 9?ewBork. Abgefahren: New Jork: Aiabie" nach Liverpool. Liverpool: Georgic- nach New York; Canadian" nach Boston. London: Columbian" nach Boston; Minnehaha" nach New York; Hungarian" nach Montreal. Moville: Bavarian" nach Liverpool, Montreal; Astoria" über GlaS gow nach New Jork. - . Avoumouth: l-TurcomS" nach Mont real.
Geschwifier-Paar Tödtet auf dem.Bahnbof die angeb liche Geliebte kes Vaters.
P e o r i aJll.', 21. Octbr. In Lacon liegt Frau Nellie Thomafon, die Gattin eines GrundeigenthumS Händlers, auf der Todtenbahre in Folge von Verletzungen, die sie bei einer sensationellen Begegnung mit Richard und Jennie HigginS davongetragen. Die Beiden sind Kinder deS County Supervisors' und namhaften Politikers gleichen Namens. Die Kinder fingen in Abwesenheit des Vaters ein von FrauThomason an diesen gerichtetes Schreiben auf, worin sie ihn nach dem Bahnhof bestellt. Als die Frau anlangte, sah sie siuz von dem jugen HigginS und seiner Schwester umringt. Was sich in dem Wartefaal zutrug, ist nicht bekannt. Bald darauf ieß -sich Frau Thomafon von einem Beamten nach dem Zuge führen und sie ist später in Lacon unter großen Schmerzen gestorben. Der. junge Higgins ist unter Mordanklage in Haft. Viele Stunden lag Frau Thomafon vor hrem Ende in Betäubung ; ihr Körper trug die Spuren schwerer Miß' Handlungen. Der junge HigginS er. klärte, die Familie habe schon ost ver gebliche Anstrengungen gemacht, um die Beziehungen zwischen dem Vater Hig ginS' und der Frau zu lösen. Strafen für LungJrlcUcn. Vkgenrtige Ansichten und Gebräuche bei wilden nnd anÄerkn-Lölkern. Bei den wilden und weniger ctoili sirten Völkerschaften sind alte Jungfern und Junggesellen höchst selten. In der Regel wird sehr früh geheirathet, und so stark t das Gefühl für du Nothwendigkeit der Ehe bei uncivilisirten Völkern, daß Jemand, der nicht heirathet, verachtet, wird. Auf den FidschiInseln herrschte der Glaube, daß ein Mann, des stirbt, ohne verhcirathet geWesen zu sem, auf dem Wege zum Paradies vom Gotte Nangganangga angehalten und zu Atomen zerschmettert werden wurde. Die Santaten (Bengalen) halten den hartnäckigen Junggesellen für wenig besser als einen Dieb, und beide. Geschlechter behandeln ihn mit äußerster Verachtung. In Kaffernkraalen' hat ein Junggeselle keme Stimme. In Tlascala wird einen? erwachsenen Mann, der sich zu verheirathen weigert,. zur Schande das Haar abgeschnitten. , In Korea wird ein unverheirathetes männliches Wesen nicht Mann" genannt, wie alt es auch sein mag, sondern Jatow," welchen Namen die Chinesen unverheiratheten Mädchen geben; ein 13-, oder 14jähriger Mann" hat das Recht, einen 30jährigen Jatow" zu schlagen, zu mißhandeln, ihm zu befehlen, und der Iatow" darf nicht einmal seine Lippen zu einer Klage öffnen. Die modernen Hindus schätzen die Ehe so hoch, daß ein Junggeselle nie über eine wichtige Angelegenheit befragt wird; wer sich nicht zur Heirath entschließen kann, steht außerhalb der Grenzen der Natur. Auch in Japan wie in China hat man eine große Scheu vor der Ehelosigkeit. Besonders in China kann keiner der Ehe entgehen, ob er nun robust oder schwächlich, wohlgebildet oder mißgestaltet ist. Selbst wenn ein Chinese an einer unheilbaren Krankheit leidet, so ertragen es seine Eltern nicht, daß er stirbt, ohne daß sie ihm ein Weib verschafft haben; die Heirath gilt bei ihnen für so unentbehrlich, daß selbst die Todten verheirathet werden, und zwar die Geister der Knaben, die im Kindes- oder Knabenalter sterben, mit den Geistern von Mädchen, wenn die richtige Zeit gekommen ist." Will seine Stiefmutter h e i r a t h e n. Im Countygericht in Lincoln, Neb., hat ein Texaner Namens Theodor Thulemeier angefragt, ob das Gesetz des Staates Nebraska einem Manne verbietet, seine eigene Stiefmutter zu heirathen. Der Clerk des betreffenden Gerichtshofes hat dem Manne geantwortet, daß wenn er dazu Lust habe, das Gesetz dieses nicht verbietet. Die eiserne Hand. In Bedford. Ind., haben Bürger eine Gcsellschaft gegründet, der sie den Namt.n Die eiserne Hand der Welt" gegeben hat. Der Zweck derselben ist, ein Gesetz zu schaffen, welches die Todesstrafe für einen krimineflen Angriff bestimmt. Cs wird beabsichtigt, im ganzen Lande Mitglieder der Gesellschaft anzuwcrben. Flecke im Innern metallener Theekannen. Solche dunkelbraunen Flecke, die sich oft über 3 . -s ' oas ganze Innere oer yeekanne er strecken, sind mit Recht ein Schmerzens kindder aufSauberkeit haltendenHaus frau. Man remiat nun solche Tbee kanyen, indem man in dieselben ein grotzes Stuck Soda wirft, dies m't kochendem Wasser auflöst und die Lauge mehrere Stunden darinnen be läßt. Dann wird die Kanne mit dieser sooalojung ausgewaschen und mit kal tem Wasser tüchtig ausgespült. Dar noch ist bestimmt nicht die mindere Un sauberkeit im Innern haften geblieben.
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Sonntag, 23. Oktober. $1.25 Hamilton ; , $1.00 Nushville und Connersbille. Der Spezialzug fährt von Indianapolis Morgens um 7 Uhr ab. Rückfahrt von Ein cinnati 6.20 Uhr ÄbendS. ig 4 Route a ...'Exettrsionen... Sonntag, 23. Oktober. Lawrencebnrg, Aurora und Zwischenstationen. Hl oder weniger die Rundfahrt. Spezial Zug fährt von Indianapolis 7.30 Morgens ab und verläßt Aurora zur Rückfahrt um 7 Abends. Terre Haute 81.00 I NundGreencastle 75e s fahrt. Spezialzua verläbt JndianavoliS um 7 Uhr Morgens. Retourfahrt von Terre Haute 7 Uhr Abends. Für Information spreche in der Ticket Office No. 1 Ost Washington Straße oder Union Bahnhof vor. H. M. Bronson, A.G. P. A. ' Nundfahrt Excursionen . via . & X) Bahn naä) dem Südosten Sehr niedrige Raten. November Fahrkarten gültig für die Rückfahrt in 21 Tagen. Raten nach den Hauptpunkten. Ashville, N.C $12 40 Atlanta, Ga $13.55 Chattanooga, Tenn $10.25 Greensboro, N.C $'5.00 Norfolk, Va $14.40 Aacksoaville.Fla $18 95 St. Augustine, Fla $19.95 Bei der Hinfahrt wird liberaler Aufenthalt gestattet Für weitere Einzelnheilen wende man sich an R. P. Algeo, D. P.A., Indianapolis. Wurchlauscndc Züge. t. Souis. Die einzige Linie, welche Passagiere und Gepäck in dem AnSftellnngsPlatz'landet, ehe der Zug in St. Louis einfährt. R Hfl Waggon. Excursion jeden Tag, 0UUU ausgenommen Freitags und Samstags, giltig für 7 Tage. $9.00 Tag. iltig für 15 Abfahrt von Indianapolis II .50 Uhr Vor mittags und 11 10 Uhr Abends. Ankunft auf dem Ausstellunasvlatz 7 Uhr Abends und 7:40 Uhr Morgens. Stadt'Office: 8 Nord Illinois Str. LAKE ERIE & VESTERII R. R. . . . . Fahrzeit der Züge.. .. Abfahrt Lnkuns loledo. Chicago nud Wichigan f jpttt.t 7.15 tKUS loUto, Detroit und Chicago Lim 12.S0 f i.a Vichtgan Kith, Muncie u.Lasayetteelr 7.80 fio.15 löftUS) t ausgenommen onntagl. "Ci Stablirt 1663, nimmt jederzeit Sngage, mentS entgegen. Jrgmdwelche Orchester Musik und irgend eine Anzahl von Musikern wird geliefert. Neue Ausstattung und neue Uniformen. R. A. Miller, Director. Henry Sprengpfeil, Geschäftsführer, 301 Kenwcky Avenue. Telephon Neu 4598. Tod im Wurstkessel. In Nürnberg, Bayern, setzte sich der 16 Jahre alte Metzgerlehrling Rixner auf den Rand eines mit kochender Wurstbrühe., gefüllten Kessels. Der Junge schlief ein, fiel in den Kessel und verbrühte sich derart, dah er starb. An au'släydis.chen Kap i t a l s a n l a g e n in Mexiko partizipiren die Ver. Staaten mit dem größten Betrage. Es kommen dann in der Reihenfolge Spanien, England, Frankreich, Deutschland, Belgien, Jtac r . : tun, oic lllivz. .
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