Indiana Tribüne, Volume 28, Number 50, Indianapolis, Marion County, 20 October 1904 — Page 4
Indiana Tribüne. HnauZsegtbtn ton der utees ,. Jridianapolis, Ind. - Hnry O.THuÄwm Präsident. GeschäftSloeal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269
t r.Uiecl at the Post Office ot Indianapolis as second dass matter. Der Deutsch - Amerikaner Lon Tr. erhard Ltegli,. Teutsch . Amerikaner ? So 'was giebt'S ja gar nicht!", würde vielleicht heule ein stolzer echter" Amerikaner sagen, nachdem jener Ausdruck Deutsch Amerikaner kenne ich nicht" bei Gele genheit der'50-jährigen Jubiläums. Feier der Universität zu Madison. Wisconsin, die Runde durch die ganze Presse diesseits und jenseits des großen Ententeiches gemacht hat. Unvorsich tig war jener AuSfpruch auf jeden Fall in dieser Fassung, obwohl Dr. Le wald in dem, waS er weiterhin über dieses Thema sagte, durchaus nichts UnrichtigeStvorbrachte. Denn Will der Deutsche drüben überhaupt nur die ge ringst? Geltung erlangen, so muß er eben Amerikaner, daZ heißt amerikani scher Bürger, werden, da er ohne daS Bürgerrecht politisch einfach eine Null ist. Als deutsche ReichSangehörige ge hen sie verloren und ist das ganz in der Ordnung. Oder hätten wir eS etwa für richtig befunden, daß diedamals eingewanderten Hugenotten in Frie drichSdorf im Taunus, in Berlin :c. ihre französische Reichsangehörigkeit bis heute bewahrt hätten? DaS wäre doch ein Unding. Daß die inZAmerika eingewanderten Deutschen .sich in früherer Zeit gar nicht um Erwerb des amerikanischen Bürgerrecht-! kümmerten, war eben ein großer Fehler;' denndadurch wurden sie grade von dem rührigen Inländer politisch gänzlich an die Wand gedrückt. Der Deutsche nähme drüben heute eine ganz andere Apolitische Stellung ein, wenn er bei ZeitenZsich als amerikani scher Bürger" gefühlt hätte, d. h. eben soviel Recht'.beanfprucht hätte, wie die anderen in OnkelZ SamS' großer 33öl kerftube sich längst genommen hatten. Geht nun so der Deutsche drüben als deutscher ReichSangehöriger" im gro. ßen Völkerkegel unter, so bleibt er den noch Deutscher.er bildet UM den Vergleich des VölkerkeffelSlfcrtzuführen, die unverkennbare, ldeutlich hervor schmeckende Würze in diesem Keffel; mit anderenWorten: er verleugnet sein Deutschthum nicht, sondern im Gegen theil, er drückt in vielerVeziehung dem in Entstehung undZ.!noch in ESHrung besindlichen Völkergemisch seinen Stern pel auf. So sagt z. B. C. von Unruh in seinem Buche Amerika 'noch nichi am Ziele" sehr hübsch: Der Einfluß des deutschen BluteS in der amerikani schen RationZist unleugbar stark. D$ Gründlichkeit, diej.der Amerikaner bei aller raschen Lebendigkeit bekundet, die zähe, in die kleinen Einzelheiten der Dinge dringende Ausdauer und die offene, gutmüthige, zwanglose Um gangsart des Amerikaner?, endlich der Trieb, alles rationell zu gestalten, sind wesentlich auf daS deutsche Element zu rückzuführen, ebenso die Begeisterung?Fähigkeit des Amerikaners." Daher war eS ein'unvorsichtiger und unglücklich gewählter Ausdruck : Deutschamerikaner kenne ich nicht, ich kenne nur Amerikaner." Echte" Amerikaner sind ja doch nur die Ureinwoh ner deS Landes, die Rothhäute, alles andere sind Amerikaner mit demBindestrich", auch die Herren Angloamerika ner, welche gewöhnlich in ihrem Stolze als Nachkömmlinge der Puritaner, un Deutschamerikaner vornehmlich alsAme rikaner mit demZBindestrich" zu iiiu liren beliebten. So wie es nun Angloamerikaner gibt, -so gibt eS also auch Deutschamerikaner. Und die Union kann Gott danken, daß eS Deutschame rikaner gibt, denn sonst exiftirte sie viel leicht überhaupt nicht mehr, sicherlich aber hätte sie nicht die Rangstufe im -Rathe der Völker erreicht, die sie beute einnimmt. Von dem Geburtstage der Union an bis heute fanden wir stets die Deutschamerikaner als ftaatSerhaltende Partei. Damals im großen UnadhängigkeitS kriege glänzten die Namen eines Herck heimer, Baron von Steuben, Peter Mühlenberg hell wie die Sterne ; die Deutsches deS Mohawk-TaleS" zeigien am 6. Äug. 1777 unter ihrem General Herckheimer in der grauenhaft blutigen Schlacht bei OriZkany, waS deutsche
Tapferkeit vermag, und selbst George Washington gestand dann 'S zu, daß die Deutschen durch ihren Sieg den Ausschlag gaben, da er zur Gefangennähme deS Generals Burgoyne mit sammt seiner Armee führte und somit der fast verlorenen republikanischen Sache eine Wendung zum Bessern gab. AlS im Rebellionskriege (186165) die Union in allen Fugen krachte, da waren es wiederum die Deutschameri kaner, die treu zur.Fahne hielten ; eine runde Viertelmillion oder ein volles Zehntel der Gefammtstärke aller Unionsarmeen waren Deutsche; deutsche Generale führten deutsche Regimenter zum Siege. Augenblicklich weilt ein solcher Führer aus jener großen Zeit in St. Louis, der General Osterhaus, welcher seinen Lebensabend friedlich in Bonn am Rheine verlebte und nun noch einmal, hochbejahrt, den Ozean kreuzte, um seineu alten deutschameri kanischen Kanpfgenossen drüben die Hand zudrücken. Und in St. LouiS wie in New Jork werden in diesem Jahre dem General Sigel Denkmäler errichtet. , ES. besteht kein Zweifel, daß die Deutsch-Amerikaner auch im Bürg.r kriege den Ausfchlag gaben; ohne ihr thatkrüstigeS Eingreifen hätten die Nordstaatler nicht so bald dem Süden den Frieden diktiren können. Und heute? Wer trat in den beiden Präsidentenwahlen 1896 und 1900 so ener gisch für ehrliches Geld ein? Wer gab auch hier wieder den Ausfchlag bei der Wahl? ES war daS deutsch-amerika-nifche Votum. Und wer deckte unerschrocken die allenthalben in der Union grassirende Beamtencorruption auf und verlangte energisch die Bestrafung der Missethäter? Die deutsch-amerikanische Presse! So sehen wir allenthalben in der Politik den Deutsch-Amerikaner stets für den staatserhaltenden Gedanken treu und unerschrocken eintreten. Aber auch füi die wirthschaftliche Entwickelung, dieses großen Landes ist der Deutsch'Amerikaner der auSschlaggebende, wichtigste Factor gewesen bis heute. Auch hierfür will ich den Aeweis antreten. Seit wann datirt eigentlich der rapide wirthschaftliche Aufschwung der Bereinigten Staaten? Doch erst als der weite Westen mit sei nen unermeßlichen Weizenfeldern der Kultur ersc' logen wurde. Wer aber
erschloß ihn? Der Deutsch'Amerikaner! Ich habe lange Jahre im Westen ge lebt und beobachten können, wie der deutsche Ansiedler mit eiserner Beharr lichkeit dem Boden seine Schätze ab ringt, habe gesehen, daß überall blühende Gemeinwesen entstanden, wo die Deutschen hinkamen. Amerika ist nur durch seine Landwirthschast das geworden, was eS heute ist, und feine Landwirthschaft ist überhaupt nur ge worden durch den Deutschamerikaner. Ich will hier keine langen Statistiken bringen, nur ein Beispiel für viele: Nach dem letzten Census von 1900 leben im Staate Wisconsin 64.041 deutsche Farmerfamilien, in Miffouri 32,096, in Texas 22,384; von den deutschen Eingewanderten sind 75,4 Procent Eigenthümer von Farmen gegenüber 67,2 Procent der eingebore nen amerikanischen Bevölkerung, unter denen aber fast die Hälfte auch noch deutsches Blut der Abstammung nach ist. Bedenkt man nun dabei, daß säst alle diese deutschen Farmer vor einem Menschenalter arm hinübergekommen find und sich ihre blühenden Farmen durch schwere Arbeit, Entbehrung und Sparsamkeit erworben haben, während die eingeborenen , amerikanischen Far mer ihren Grundbesitz zum größten Theile ererbt haben, so muß man über den Wohlstand staunen, den die Deutschen nicht nur für sich, sondern für das ganze Land erschaffen haben. Daß verständige Angloamerikaner dies sehr wohl einsehen, bewies mir Folgendes: AlS ich vor mehreren Jahren mit dem Congreßabgeordneten meines Distriktes eine Wagenfahrt durch meinen Amts bezirk mach'.e. und wir an vieZen Far men vorüberkamen, sagte mir Mr. T. (er war echtes Jankeeblut): Well Reverend, ' sehen Sie dort die Farm ! Das Wohnhaus und die Scheune, alles verfallen und verwahrlost! Dort wohnt sicher ein Eiri'fcher (Jrländer). Dort drüben die elegante Cottage und die windschiefe Scheune da wohnt sicher ein LandSmann von mir. Aber dort, daS. kleine saubere Häuschen mit dem harten dabei und dahinter die prächtige neue Scheune, dort wohnt ich wette ein Landsmann von Jh nen! Das ist überall so!" Da nach ttn neuesten Forschungen gegenwärtig in mehr als einem Drittel. des amerlka
Illdlana Tribüne,
fließgso' l. daß ver nischen Volkes deutsches Blut kann man getrost behaupten wichtigste Faktor in -der Eefammtentwicklung dieses großen Landes in politischer wie wirthschaftlicher Beziehung der Deutschamerikaner ist. In ihm verkörpert sich in der glücklichsten Weise die beharrliche Ausdauer und Gewissen haftigkeit des Deutschen- mit dem ge schäftlichen Scharfblick und Unterneh. mungSgeist deS Amerikaners . Und mit vollem Rechte sagte kürzlich ein angesehener Politiker w Washington bei Er Srterung der Einwande'rungSfrage von den Deutschen: Von der Sorte können wir gar nicht genug bekommen!" - Aus Stadt- und Connty-Ler-valtnng. Jahre werden vergehen, ehe die Bahngeleise . hoher gelegt werden. Mayor Holtzman hat die von dem Stadtrath am letzten Montag ange Nvmmene Ordinanz unterzeichnet, kraft welcher die Lake Erie Western Bahn, die Big Four Bahn und t M?non Bahn Gesellschaften gezwungen sein sollen, bis zum 1. Juni 1905 ihre Ge leife an der Massachusetts Avenue und 10. Str. höher zu legen. Es wird jedoch noch jedenfalls viel Wasser den White River hinabfließen, bis diese Hochlegung der Geleise vor sich gegangen ist. Die Gesellschaften hatten sich bekannt lich bereit erklärt, die Verbesserungen vornehmen zu lassen, wenn die. Stadt ein Viertel der Kosten tragen würde. Diese würden sich auf $25,000 be laufen haben und diese Summe ist auch bereits in'S .städtische Budget für daS nächste Jahr eingestellt. ' Der Stadtrath hat jedoch bekanntlich be schlössen, daß die Stadt nichts zu den Kosten beisteuern solle. Nach der Ansicht des Stadt.AnwaltS Warrum war dieser Beschluß ein un' kluger, dadie BahnGesellschaften jetzt jedenfalls die Verbesserungen überHaupt nicht vornehmen werden. Sie werden sich verklagen lassen und?er Fall wird alle Instanzen bis zum Bun desObergericht durchlaufen und wenn dasselbe dann seine Entscheidung abge geben hat, mögen vielleicht 56 Jahre vergangen sein. ' Die Behörde für Sffent liche Werke 3 erledigte in ihrer gestrigen Sitzung nur Routine.Gefchäfte. Angebote wurden entgegengenommen für: ; ; Cement'Seitenwege an Miller Str., Südseite, von Blaine Ave. bis Hard. ing Str. Marion Caldwell; 60 Cts. Cement'Seitenwege und Rinnsteine an Sugar Ärove Ave.,' von Jndiana Avenue bis 18. Straße. &.,M Lackty; S1.224. I.' D. Hoß; $1.23. Für einen neuen Abzugscanal in der Iowa und anderen Straßen waren keine Angebote eingelaufen. Die Primäk.Asseßment.Lifte für Ce ment-Seitenwege und Rinnsteine an 23. Straße, von Talbott. bis Central Avenue, wurde bestätigt. Der Plan der State Plaza Addi tion", wie das gegenüber der Taub stummen Anstalt belegene ehemalige Staatsfeld in Zukunft genannt werden wird, ist von den jetzigen Besitzern, John I. Appel und E. L. Cothrell, der Behörde vorgelegt und von dieser genehmigt worden. Darnach wird daS Areal in. 133 Bauplätze, welche eine Front von 40 50 Fuß haben werden, eingetheilt werden. Die Ohio.Straße wird eröffnet undT über den Landcom plex ausgedehnt werden. Zwei neue Straßen, nördlich und südlich laufend Parkview Avenue und HendrickS Place , werden eben falls dieses n:ue Stadtviertel durch queren. Mit diesen Verbesserungen soll, wie die Eigenthümer erklären, unverzüglich begonnen werden. - Sicherheits Behörde. Der GefchäftS'Director Cleland von der städtischen Schulbehörde lenkte die Aufmerksamkeit der Sicherheit Behörde auf den Umstand, daß in einer Scheune hinter der Schule No.6 große Quantitäten von Gasolin aufgespei chert sind, wodurch die Sicherheit deZ Schulgebäudes gefährdet ist. Die Be H0rde versprach, Abhülfest, schaff:. Jacob Marks wird seinen Staitf auf dem OstMarkt aufgeben müssen, da die Behörde die ihm ertheilte Pacht icenS widerrufen hat. . Eine Frau Homel hatte von ihm einen Bufhel Prsisiche gekauft. Zu Haufe
2 Oktober 1904.
angekommen, machte sie die Entdeckung, daß ein Theil derselben verdorben war. Da Marks sich weigerte, die Früchte wieder zurückzunehmen, so wandte die Frau sich an die SicherheitS Behörde und diese ging sodann summarisch ge gen Marks vor. Elmer Stoddart, welcher von der Polizeimannschast unter Taggarl'S Administration entlassen worden war. wurde gestern als Polizist wieder ange stellt. ' ' . Eine Delegation vom Südseite-Ver besserunyS'Club machte gestern der SicherheitSbehörde ihre Aufwartung und ersuchte, dahin zu wirken, daß im äußersten südlichen Theile der Stadt, in der Nähe der Gürtelbahn, ein Spritzenhaus errichtet werde. Die Be hörde erklärte, daß zur Zeit keine Gel der für den Bau eines solchen vorhan den sind. Angebote für Lieferungen von Vorrüthen für da5 Stadt Hospital . ausgeschrieben. Die Gesundheitö.Behörde hat Ange böte für Lieferuugen von Vorrüthen für das Stadt.Hofpital für den Monat November ausgeschrieben. Die Con tracte werden am 26. October vergeben werden. '.- v Mikgeschick eines Berschöncrungslüttstlcrs. Mißhandelt, beraubt und eingesteckt. Henry Bitner, ein Barbier, der seine Wohnung als 419 Ost Market Straße angab, erschien gestern in der Polizeistation und meldete unter Thränen, daß ihn ein Mann betrunken gemacht und ihm dann seine Baarschast von H17.50, sowie einen gold'enen Ring im Werthe von '$10 abgenommen habe. ES wurde ihm bedeutet, daß er sich zum Polizeianwalt bemühen solle, um dort einen VerhaftSdefehl zu erwirken. Da der Mann aber hitrzu nicht zu bewegen war, sondern immer wieder zurückkehrte, so wurde er unter der An klage der Trunkenheit eingesperrt. Dem jungen Manne war übrigens auch die ganze Nase zerschlagen. Betrübt saß er seiner Zelle und dachte über sein Mißgeschick nach. Zuerst blutig ge schlagen, dann der Werthsachen entle digt und zuletzt noch von denen einge sperrt, die er um Schutz anging, er schien ihm denn doch etwas zuviel. Raucht die BONANZA. Polizeiliches. John Holland, 13 Jahre alt, der seine Wohnung als 2133 Roanoke Str. angiebt, fuhr gestern auf einem Bicycle die Shelby Straße entlang, als ihm der Polizist Hosbauer begegnete. So fort sprang Holland vom Rade und versuchte sich, fo schnell ihn nur die Beine tragen konnten, in Sicherheit zu bringen. Hofbauer bestieg das von Holland im Stich gelassene Rad und jagte hinter dem Flüchtling her und holte denselben ein. Holland wurde vorläufig unter Anklage des Vummelns gestellt. ' Dave Smith, 26 Jahre alt, wurde unter der Anklage deS thätlichen Angriffs mit tödtlicher Absicht gestern Abend verhaftet. Smith soll vor mehreren Tagen den Farbigen Henry Slaughter an der 12. Straße.und dem Canal in's Bein geschossen haben. I a m e S K i n g, 35, Ed. Carter 33 und Dennis Sweeney 26, die ihren Wohnort als Elroy, WiS., angaben, wurden durch die Detektivs Holtz und Bray und den Sheriff von Brazil ver haftet. Die drei Männer find ange klagt, einem Mann hier im Bahnüofe die Taschen durchsucht zu haben. Carl D y e , 25 Jahre alt, der keinen Wohnort hat, wurde unter An klage deS Kleindiebstahls und des Tra genS verborgener Waffen durch den Polizisten Kurtz verhaftet Kurze Depeschen. . 19. Oktober. Inland. W a s h i n g t ff n. General Geo. D. RuggleS,-früher Direktor des hiefi gen Soldaten Heims, ist gestorben. N a s h v i l l e, Tenn. Die neuen Frachtschuppen der Nashville, Chatta nooga & St. LouiS Bahn wurden nebst Inhalt eingeäschert. Verlust $200,000; keine Versicherung
kmml to., No. 1 W. Washington Str (lerekäOts National Bank.)
Eiu europaisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aut alle Städte EurovaS. Schisssscheine "T An und verkauf ausländischen t Geldes.
Politische Wlnkl'inöigungen.
Dr. Frank A. Morrison ist Kandidat für das Coroner Amt und ersucht um die Stimmen aller deutschen Bürger bei der Wahl am 8. November.
Demokratische Kandidaten. Stimmt für Robert M. Madden, Demokratischer Candidat für Sheriff von Marion County. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Chas. E. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Staats-Senator. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904 James E. MrCnllough empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für . County Staatsanwalt. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry C. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Nichter des Jugend'Gerickts. . Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Stimmt fnr Demokratischer Candidat für Trustee von Center Townfhip. Wahl am Dienstag, den 8. Novemb 1904. Adolph G. Emhardt empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Repräsentant zur Legislatur. Wahl äm Dienstag, den 6. November 1904. James E.Berr 4 (Mitglied dkölTelegraphlsten Vereins, Loeal ??o. 7.) empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Townfhip als demokratischer Candidat für essor von Center Townfhip. . Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Elektrischer Strom zur Beleuchtung feines Hotels stahl ein Gasihausbescher in der Stadt Mexiko. Er wurde hie?weg?n zu einem Jabre Gefängniß und $33.70 Geldstrafe verdonnert. Zum Einjährig-Freiwillige n d i e n st berechtigt in der' japanischen Armee das AbgangsExamen der Mittelschule, d. h. wie in Deutschland der erfolgreiche Besuch der Untersekunda. . A ä e r'b a u w i r d i n Jap a n von 60 Prozent der Gesammtbeoölkcrung betrieben. Von den in der Industrie beschäftigen Personen sind etwa 35 Prozent Arbeiter und 65 Prozent Arbeiterinnen. Die australische Rezier u n g hat eine Expedition organisirt, welche die Region zwischen dem EyreSee uno der Grenze von QuecnLland erforschen soll. Das Gebiet ist eine der schlimmsten Wüsten der Erd:. Bon einer Schaar Brieftauben, d!: in Nantes, Frankreich, aufgelassen wurden, damit sie ihren HeimathZschlag aufsuchen sollten, ließ sich ein: 1000 Meilen von der Küste entfernt auf einem Schiffe nieder.
Shre Kinder sollten schon früh im Leben den Werth von kleinen Geldsummmen gelehrt werden. Dadurch eignen Sie sich die Gewohnheit an, welche daS sparen von größeren Summen im späteren Leben erleichtert, dadurch Erfolg versichernd. Qt .... V . . . . Indiana Trust Company nimmt Depositen von 25 Cents und aufwärts entgegen, und zahlt daran 3 Prozent Zinsen, halbjährlich am 1. Mai und 1. November verrechnet. . Kapital -81,000,000.00 Ueberschuß 225,000.00 Office iur GefeUsHaftS.Gebäude, Ecke Washington Str. und Virginia Are.
Republikanische Kandidaten. Stimmt für Edward G. Sourbicr Republikanischer Candidat für Sheriff von Marion (Zounty. Wahl am Dienstag, den 3. November 1904. W. B. West empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township alS republikanischer Candidat für Trustee von Center Tounship. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Martin M. Hugg . - empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County a!5 republikanischer Candidat für ' taat$stnatox: . . Wahl am Dienstag, den 6. November 1904. John McGregor empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County-Commissär des 2. Distrikts, fctahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry W. Klausmann empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Surveyor. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. M. L. Jesserson empfiehlt fich den Stimmgebern von Center Townfhip als republikanischer Candidat für Assessor Wahl am Dienstag, den 8. November 1904 George W. Stubbs empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Richter des Jugend'Gerichts. Wahl m Dienstag, den 8. November 1904. Harry D. Tutctvilcr empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Coroner. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. John E. McGaughey empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Commissär ' des 1. Distrikts. Wahl am Dienstag! den 8. November 1904. Die Eroßgefchworenen reichten ge gern ihren Schlußbericht ein. Ueber die Ergebnisse der Untersuchungen deS Jrrenasyls in Juliette und deö Armenhauseö sagt derBericht, daß die Julietta Ansialt sich in guter Verfassung be finde und daß die Insassen gut ver. pflegt werden. Der Superintendent deS Armenhauses hat gute Resultate auszuweisen, jedoch sind hier die Ge. bäude in so baufälligem Zustande, daß der Vorschlag gemacht wird, die zur Errichtung neuer Gebäude nothwendi gen Gelder baldigst zu bewilligen. ' ' Neuer Federweißer,,.. bei. August Pietsch, Ecke Wabash und Liberty Straße.
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