Indiana Tribüne, Volume 28, Number 46, Indianapolis, Marion County, 15 October 1904 — Page 4

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Judtana Tribüne, I. Oktober 19 0-1

Jndiana Tribüne. HtraASgezebtn von dtr utenberg T. Indianapolis, Ind. Sany O. Thndium .... Präsident. Geschäftslocalt No31 Süd Delaware Straße. Telephone 269.

Er.tered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der Hereroaufstaud gewinnt neue Kraft. Der erfreulichen Nachricht, die vor wenigen Tagen vom General von Trotha aus Deutsch Südwestafrika kam, -nach welcher die Kraft des He reroaufstandeZ gebrochen fein sollte, ist unmittelbar eine weitere Depesche gefolgt, nach welcher den HereroZ imerwartet starke Hilfe gekommen ist. Die WitboiS, welche bisher mit den Deutschen im besten Einvernehmen leb ten, haben anscheinend mit den HereroS gemeinsame Sache gemacht und nehmen den Deutschen gegenüber eine drohende Haltung an. In. einer Depesche an das Colonial amt in Berlin sagt Gouverneur Leut wein von Deutfch'Südwestafrika, daß die WitboiS die Station Kuis am Fish River angegriffen und zerstört haben und jetzt auf dem Marsch nach der Station Hoachan begriffen sind. Da die WitboiZ-Stämme, die mit den deutschen . Truppen bei Gibeon waren, desertirt sind und die Bastards, einen anderen wilden Stamm, zur Revolution aufgefordert haben, ist ihr Aufstand von großer Bedeutung für die deutschen Truppen, um so mehr, weil die Witbois als patriotische deutsche Unterthanen bisher stets mit großem Erfolg als Spione gegen feindliche Stämme in jener unwirthlichen Gegend benutzt worden find. Was den unerwarteten GesinnungSWechsel der bisher deutsch-freundlichen Stämme veranlaßt hat, wird in den Depeschen aus Südwest.Afrika nicht angegeben. Allem Anscheine nach find fie durch die englischen und portugiesi scheu Händler, welche den HereroZ in deutschen Colonialgebieten heimlich Schnellfeuergewehre und Munition verkauften und so deren Aufstand veranlaßten, ebenfalls aufgewiegelt worden. Das Treiben dieser Händler ist ein denkbarst unüberlegtes und gefährli ches. Die nämlichen Schnellfeuergewehre, , die sie heimlich den, Eingeborenen zum Kampfe gegen die Deutschen verkaufen, werden fich wahrscheinlich bald genug gegen fie selber und andere in Asrika' colonisirende Mächte richten. Die Portugiesen haben sogar bereits jetzt diese unangenehme Erfahrung ma chen müssen. .. Mit den. deutschen Ansiedlern in Südwest.Afrika, welche durch den Auf. stand vielfach ihre Habe verlieren und von denen zahlreiche einen qualvollen Tod gefunden.haben, kann man' nur das herzlichste Mitleid haben. Auch die' tüchtigen deutschen Schütztruppen find zu bedauern,' die in dem unwegsa men, vielfach kaum noch erforschten In nern und in ungesunden Sumpsgegen hm einen Feind bekämpfen müssen, der nirgend Stand hält und meist aus dem Hinterhalte kämpft. ' Von den unglaublichen Schwierigkeiten, welche die deutschen Schutztrup pen.in jenen Gebieten zu überwinden haben, kann man sich einen annähern den Begriff aus den folgenden Mittheilungen der deutschen Colonial Gesellschaft machen: Wir müssen die namenlosen Schwierigkeiten des Gelün des in Rechnung ziehen, eines Geländes, dessen unheilvollen Einfluß auch die größte Hingabe der Soldaten nicht wettmachen kann. Die Größe der zu rückzulegenden Entfernungen, die Un wegsamkeit und Unübersichtlichkeit des Geländes, seine Unersorschtheit, der Mangel- an auch nur einigermaßen brauchbaren Karten im Omaheke-Ge-biet, endlich aber die Wasserlosigkeit hieser Landschaften und die Schwierig' keit des Proviant-' und MunitionS. Ersatzes das alles sind schwerwiegende Faktoren, die auf dem KriegsPfade" nicht von heut auf morgen de. wältigt werden können. Um wie viel leichter ist eZ ferner für die Herero, denen landeskundige Stammesbrüder für alle Theile heö Sandfeldes zu Ge böte stehen, sich hier durchzuschlagen, als für die Truppen, Mt sich in einem Gebiete zurechtfinden müssen, das vor ihnen kaum ein Weißer, aber auch kein Bastard oder. Witboi jemals betreten hat. Wenn man oft sagen hört daß es für den - Verfolger doch Verhältniß

mäßig leicht sein müsse, den Spuren des Flüchtenden zu folgen, so trifft das für den Krieg in Südafrika keinesfalls zu. Nicht eine Spur haben die Verfolgenden hier vor fich liegen, sondern eine . Menge regelloser, oft nach allen Himmelsrichtungen auseinander laufender Fährten, aus denen die richtige, die Hauptspur herauszufinden, ihre un sagbar mühevolle Aufgabe .ist. General von TrothaS Cslonnen find aber bisher trotz der oben geschilderten Schwierigkeiten des Geländes und der gegnerischen verschlagenen Kriegführung! stets am Feinde geblieben. Das ist ein unbestreitbarer und großer Erfolg, dessen Ergebniß, für den Verlauf des FeldzugeZ man ;ni5 seiner Einwirkung auf den Gegner erkennt: Wenn wir bedenken, daß die am 11. und 12. v. Mts. am Waterberg geschlagenen

nnd zersprengten Herero fich durch eine eilige Flucht nach Osten und dann nach Züdosten der ihnen durch die Truppen drohenden Einschließung entziehen zu können glaubten, daß ihnen dies aber trotz der jetzt wochenlangen Winkelzüge der Flucht und trotz des für den Verfolger so schwierigen Geländes nicht ge -lang, so können wir mit Sicherheit an nehmen, daß der moralische Eindruck dieser Mißerfolge-auf die Herero ein sehr großer ist. Hierzu kommt noch, daß ihre Verluste an Menschen und Vieh während dieser Wochen der Flucht bedeutende gewesen sind; wahrscheinlich übrigens noch weit bedeutender, als man es zur Zeit auf deutscher Seite übersehen kann. , Das Projekt der Errichtung von modernen Gartenstädten wird aller Wahrscheinlichkeit nach innerhalb des Deutschen Reiches zuerst auf hessischen Boden sich verwirklichen. Zwei Pläne befinden sich gegenwärtig in Vorbereitung ober sogar schon in den ersten Stadien der Durchführung. Das eine bezieht sich auf das nahe Frankfurt gelegene Städtchen Sprendlingen, auf dessen Gebiet die hessische Regierung mit Genehmigung des Großherzogs einen 30 Hektnr umfassenden WaldcomPlex zu sehr . mäßigem Preise der Gesellschaft abgetreten hat, die das Unternehmen durchführen will. Auf-Tiefem Termin soll nun unter weitestgehender Berücksichtigung aöer hygienischen, künstlerischen und technischen Ansorderungen, sowie der nothwendigen öffentlichen Gebäude und Einrichtungen eine geräumige. Gartenstadt von geschmackvoller und praktischer Bauweise errichtet werden, für die Professor Pützer von der technischen Hochschule zu Darmftadt den Lageplan bereits entworfen hat. . Der zweite Plan bezieht sich auf den Ort Nieder Ramstadt Traisa, der dreiviertel Stunden von Darmstadt entfernt ist und mit Darmstadt durch eine Straßenbahn verbunden werden soll. ' Da Darmstadt selbst eine recht geräumige, mit Gärten und Paranlagen reichlich auSgeftatete, auch keineswegs übervölkerte Stadt ist, so dürfte NiederRamstadtTraifa mehr den Charakter einer ländlichen Kolonie tragen. Dagegen ist die Sprendlinger Gartenstadt zur Entlastung von Frankfurt am Main bestimmt und verfolgt den Zweck, einer erheblichen Zahl an die Großstadt gebundene Menschen den Vor theil eines gesunden Lebens in freier Natur zu gewähren. Es trägt daher dieser Plan einen ähnlichen Charakter, wie der jener Londoner Gesellschaft, die auf die Anregung von Howard hin unfern Londons in schöner Lage ein Grundstück von 1600 Hektar für den Preis von 3 Millionen Mark erstanden hat, auf dem sie eine Stadt von 30, 000 Einwohnern gründen will; nach den letzten Nachrichten haben sich bereits 5000 Personen zur Ansiedelung in dieser Gartenstadt bereit erklärt. Der fruchtbare und für das moderne BevölkerungSproblem überaus bedeutsame Gedanke der Gartenstadt ist zuerst wohl vor etwa 30 Jahren von dem Dresdener Stadtgartendirektor. Degenhard ausgesprochen und vertreten, dann abei, wie bekannt, in England entwickelt und mit großem Nachdruck aufgenommen worden. . Die Mufterschöpfung bleibt noch im mer das Jnduftriedorf Bournville, 5 Kilometer von Birmingham, das der bekannte Fabrikant Mr. Cadbury be gründt und Mr. Harvey als, Architekt überaus reizvoll gestaltet hat. Die Gartenstadt.Bewegung faßt aber jetzt auch in Deutschland wieder neue Wur zeln; fie hat sich vor einiger Zeitin ei ner Gesellschaft organisirt, die eine rüh rige Propaganda macht. Der Boden für Gedanken, solche moderne Muster

städte zu errichten, ist in Deutschland

dadurch besonders gut vorbereitet, 'daß sich hier, hauptsächlich im letzten Jahrzehnt, eineganze ' eigene Wissenschaft des Städtebaues entwickelt hat, die z. B. auf der Technischen Hochschule zu Charlottenburg durch einen eigenen Professor gelehrt wird und seit etwa Jahresfrist eine Zeitschrift großen Stiles sich geschaffen hat. Behörde für off. Werke. Die Behörde hat dem Stadtrath ei nen Contract übermittelt, welchen sie mit der Lake Erie & Western BahnGesellschaft abgeschlossen hat. Durch denselben wird der Compagnie die Er laubniß ertheilt, über die 22. Str. ein Seitengeleife zu legen. Das humori stische an der Sache ist, daß' dieses Ge leise bereits vor Jahr und Tag gelegt worden ist, ohne daß der Stadtrath seine Erlaubniß ertheilt hatte. Im Uebrigen erledigte die Behörde nur Routine-Geschäste. Die Schluß-Asseßment'Liste wurde bestätigt für Kies-Pflasterung der 11. Str. von Beville Ave. bis Keystone Ave. Cement-Seitenwege in Hancock Str., von den Big Four Geleisen bis Jda Straße. Kiespflasterung, Cement-Seitenwege und Rinnsteine in der Park Ave., von Roosevelt Ave. bis 23. Str. Gejuche wurden eingereicht für: Local-AbzugScanal in der Alley südlich von Prospect Str., von Harlan Str. bis Churchman Ave. Wasserröhren in der Süd Jrvington Ave., von Washington Str. bis Julian Ave. Wasserrohren in der 26. Straße, von Northwestern Ave M Ethel Str. Endgültig beschlossen wurden: Cement-Seitenwege in der MilburnStraße, von Jndiana Ave. bis 18. Straße. Kiespflasterung und Cement-Seiien-wege in der Nelson Str., von Lexing-ton-bis Spann-Ave. Cement-Seitenwege in der Woodlawn Ave., von HoZbrook Str. bis Virginia Ave. Eröffnung und Erweiterung der Rural Str., von Michigan? bis 10. Straße. Bcmegener Nanbansall. In der Illinois, nahe der Michigan Str. wurden gestern Abend Frau Dr. Green und eine sie begleitendeDame von Zwei Männern angehalten, die ihnen dieGeldbörse entrießen und mitderselben in einer benachbarten Mey verschwan den. Von den Thätern fehlt soweit jede Spur. Vor einemFriedensrichter in Orange, New Jersey, erschienen im längst Herr und Frau Otto Hugo Sperber, .die mitsammen von Patagonien bis New Jork zu Fuß gekommen waren, um sich trauen zu lassen. Das Paar gab an, längst Mann und Frau zu sein, doch habe es auf seiner Reise seine Trauungsdokumente verloren. Um wieder solche Papiere im Besitz zu haben, hat das Paar beschlossen, sich auf's Meue trauen zu .lassen. Herr Sperber gab an, in Deutschland geboren und von Beruf Literat zu sein. Madame gab ihren Mädchennamen als Adele Freutiger Eberle und als ihr Geburtsland die Schweiz an. MadameSperoer, die in Orange in ihrem Khaki Bloomer - Kostüm allgemein Aufsehen erregte, erschien bei, der Trauungsceremonie in Damenkostüm. Beide Eheleute sind Correspondenten für europäische Zeitungen und halten öffentliche Vorträge über Land und Leute in Südamerika. FrauBridgetKanein New Fork, die den vielfachen Millionär Russell Sage wegen des im Septem6er erfolgten Todes ihres Gatten Jeremiah Kane, der als Verwalter eines dem Sage gehörenden 'Hauses durch einen Sturz von der Kellertrepe zu seinem Tode kam, auf $50,000 Schadenersatz verklagt hatte, ließ sich von Sage mit der Summe von $750 abfinden und hat die Klage zurückgezogen. Die Anwälte der Frau beaufragten vor Gericht, nachdem die Frau ihre Zustimmung zu ber Abfindung gegeben hatt:, daß die Klage zurückgezogen werde, und nachdem die Anwälte desVerklagtcn ihre Zustimmung gegeben hatten, erließ der Richter eine dahingehende Verfügung. In der Klage war behauptet worden,, daß Sage für den Tod desHausverwalters verantwortlich sei, weil die Treppe zerbrochen gewesen sei. Dies wurde von dem Verklagten rundweg gestritten; überdies behauptete er, der Verunglückte sei bekneipt gewesen. Und so mußte sich die arme Frau mit derkleinen Summe abspeisen lassen.

Männcrchor Damen-Verein.

EuchrePartie und Beamtenwahl. Die gestern Nachmittag vom Män nerchor Damen Verein veranstaltete Euchre-Partie erfreute fich einer sehr regen. Betheiligung, denn es wurde an nichi weniger als 30 Tischen gespielt. Nach zweistündigem Kampfe trugen folgende Damen die Palmen des Sieges davon: 1. Preis Frau Harry P. Jungclaus, 64 Punkte. 2. Preis Frau Reeves. 63 Punkte. 3. Preis Frau Rhodehamel, 60 Punkte. 4. Preis Frau Lindemann, 60 Punkte. 5. Preis Frau B. H. Herman, 60 Punkte. 6. Preis Frau GrigSby, 58Punkte. 7. Preis Frau J.Rauh, 58Punkte. 8. Preis Frau Hovey, 53 Punkte. 9. Preis Frau Shaffer, 58 Punkte. Beim gemüthlichen Lotto ging Frau Vieler als Siegerin hervor. Die bewährten Beamten wieder erwählt. Nachdem das Karten-Turnier glück lich zu Ende geführt war, wurde zur Wahl der Beamten für das nächste Vereinsjahr geschritten. Die Wahl nahm nicht lange Zeit .in Anspruch, denn sämmtliche Beamte wurden, da sie sich so außerordentlich bewährt haben, per Acclamation wieder erwählt. Dieselben find : Präsidentin Frau. Adolf Scherrer.' 1. Vice-Präsidentin Frau I. P. Frenzel. 2. Vicc-Prüsidentin Frau Julius Keller. Schatzmeifterin Frau W. Rhodehamel. Protokoll. Sekretärin Frau H. Adam. Assistent . Sekretärin Frl. Anna Schaefer. Finanz - Sekretärin Frau Charles Adam. Die Comites werden von der Präsidentin erst später ernannt werden. Die Berichte der Beamten lauteten sehr günstig und in puncto Finanzen steht der Verein trotz der goldenen" Geschenke glänzend da. ECT Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow". Jndiana Wetterbericht für Septembet. Die Jndiana Abtheilung des 33er. Staaten - Wetterbureaus veröffentlicht soeben folgenden Monatbericht für den Staat im September d. I. : Die mittlere Temperatur im Staate für den vorigen Monat betrug nach dem Berichte aus 58 Stationen 67.1 Grad, was 0.7 Grad höher ist, als die Mittel Temperatur im September 1903 und 0.3 Grad über dem Normalstand für den Monat; die höchste monatliche Mittel - Temperatur betrug 72.6 Grad in Rome, die niedrigste 62.2 Grad in Auburn; die höchste Tempe ratur herrschte in Rome, 99 Grad am 1. und 7., die' niedrigste in Blusfton 3.2 Grad, am 23. September. Der durchschnittliche Regenfall für September betrug im Staate 3.11 Zoll, was 1.60 Zoll mehr '.ist als für September 1903, und 0.63 Zoll über dem Normal-Regenfall für den Monat; der größte 'Betrag war 6.12 Zoll in Washington, der geringste 2.01 Zoll in Moore'S Hill; die Durchschnittszahl von Tagen mit 0.01 Grad und darüber Niederschlag war 8. Außergewöhnlicher Regenfall wurde keiner berichtet. Die vorherrschen'deZWindrichtung war Südwest; die Gesammtbewegung betrug in Indianapolis 6,231, in Evansville 4,233 Meilen. Die durchschnittliche Anzahl klarer lTage betrug 14, der theilweise' bewölkten 9, und der bewölkten Tage 7. In Indianapolis wurden 70 Procent des möglichen Betrages von Sonnenschein berichtet. Gewitter kamen im September vor am 1. auf 6 Stationen, am 2. auf 12, am 3. auf 3,. am 6. auf 1, am 7. auf 8, am 13. auf 9, am 14. auf 7, am 18. auf 26, am 19. auf 1, am 20. auf 7, am 24. auf 9, am 25. auf 7, am 26. auf 16, am 27. aus 2 und am 30. September auf 11 Stationen. Nebel herrschten am 1., 7., 3., 9., 10., 11., 13., 14., 15., 16.. 19., 20.. 25., 26., 27. und 23. September. Leichter Frost siel am 13.. 16., 16.. 21., 22. und 20. September; Hagel siel am 11. und 18 September.

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55o. 1 W. Washington Slr (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen a if alle Städte EurovaL. Schiffsscheine llxi' und verkauf ausländischen Geldes.

Politische Ankündigungen.

. Demokratische Kandidaten. Stimmt für George Irotlx, Demokratischer Candidat für Trustee von Center Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. . . - . Stimmt für Robert M. Madden, Demokratischer Candidat für . Sheriff von Marion County. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Chas.E.Coz empfiehlt fich den Stimmgebern von Manon County als demokratischer Candidat füt Staats-Scnator. Wahl' am Dienstag, den 8. November 1901. James E. MeCullough empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Staatsanwalt. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry C. Cor empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Richter des Jugend'Gerickts. Wahl am Dienstag, den 8. November 190. Adolph G. Emhardt empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Repräsentant zur Legislatur. Wahl am Dienstag, den 8. November ,1904. James E. Berrt, (Mitglied deslTelkgraphisten . ereln, Local Wo. ?.) , empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township als demokratischer Candidat für Affeffor von Eenter Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Borbereitungen für die ärztliche Inspektion der Schulen. In den Räumen der Jndiana Medical Society" im Willoughby Gebäude hatten sich gesternAbend dieAerzte,welch eine Jnspection der Zöglinge der öf fentlichen Schulen vornehmen werden, und die Mitglieder der GefundheitsBehörde eingefunden. GesundheitS-Beamte Dr. T.V.Keene unterbreitete der Versammlung, über welche Dr. E. 6. Reyer präfidirte, einen allgemeinen Plan für die In spektion. Dieselbe wird an bestimmten Tagen zwischen 8:30 und 9:30 Vorm stattn, den. Die Zöglinge werden in Be ziehung auf alle ansteckenden Krankhei ten, einschließlich Lungenschwindsucht untersucht werden. Bei der Untersuchung von Kehttopf Krankheiten werden hölzerne Mundhal ter Verwendung finden; ein jedes die fer Instrumente wird nach seiner BeNutzung sofort zerstört werden. Die Jnspection wird innerhalb zwei Wochen ihren Anfang nehmen. Neuer Federweißer bei Wm. Stoefflex, 202 Nord Noble Str. New I o r k. Der seit mehreren Wochen im Lande weilende Erzbischof von CanterburL fuhr auf dem Dam pfer Cedric" heimwärts.

Warte Sie nicht eine große Summe Geld anzusammeln, ehe Sie anfangen, ein Spar-Conto zu eröffnen. Thun Sie es diesen Monat. Müßig liegendes Geld sollte keinen Platz in einem Haushalt finden. Sie können irgend eine Summe deponiren von 25 Cents aufwärts in der

WmM und Sie erhalten 3 Prozent Zinsen daran, halbjährlich verrechnet, am 1. Mai und 1. November jedenahres. Kapital $1,000,000,00 Ueberschuß 225,000.00 Office im GesellsHafts-Gebäude, Ecke Washington Str. und Virginia Ave. Republikanische Kandidaten. Stimmt für Edward G. Sourbicr . Republikanischer Candidat für Sheriff von Marion County. Wahl am Dienstag, den 8. November 190t. W. B. West empfiehlt sich den Stimmgebern von Centeownylp als repuvllkamsqer Candidat für Trustee von Center Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Martin M. Hugg empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für - Staats-Scnator. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. John McGrcgor empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion Counw als republikanischer Candidat für County-Commissär - . des 2. Distrikts. Wahl am Dienstzg, den 8. November 1904. Henry W. Klausmann . empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Surveyor. . Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. M. L. Jesserson empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township als republikanischer Candidat für Assessor Wahl am Dienstag, den 87November 1904George W. StuM empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Richter des Jugend'Gerichts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Harry D. Tutewilcr empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Coroner. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. John E. McGaugheh empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Commissär des 1. Distrikts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1L04. Geschickte Oelquellen - Bohrer von der Standard Oil Co. nach Rumänien gesandt. Die Standard Oil Co. hat mit acht der besten OelquellenBohrer im Staate einen Contract abgeschlossen, um sie nach Rumänien zu schicken, und dort nach Oel zu bohren. Drei von den Leuten find von Brad ford County, A.Johnson, William Rhoa und Harry HaviS. Gestern find fie nach New Jork abgereift und wer den mit dem nächsten Schiff nach Eu ropa abdampfen, wo fie fich 3 Jahre aufhalten. Al. Johnson, früher hiefiger Polizist, ist eine wohlbekannte Persönlichkeit auch außerhalb der Stadt, im ganzen GaZ. und Oel.Diftrikt. Vor 25 Jahren kam er von Schweden nach Amerika und wird jetzt zum erstenmal die alte Heimath wiedersehen. '

II

Naucht die B0NANZA.

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