Indiana Tribüne, Volume 28, Number 43, Indianapolis, Marion County, 12 October 1904 — Page 7
Jndkana Tribüne, 12. Oktober WOH.
reüldwa. A. Kriminal'Romcm. .' . Qxm Reinhold Ortmam (Schluß.) Ein Schutzmann, Der aus icmem Patrouillcngang eben bis in die Nähe der großen Eiscnbahnbrilckc gelangt war, bcobachtetc mit lebhaftem Jnteresse das sonderbare Gebühren eines ' drüben am unbeleuchteten und ganz rnenschenvcrlasscncn Flußufcr hin und her wandernden Menschen. Der Mann sprach so laut mit sich selbst, daß der Wind einzelne abgerissene Laute bis zu dem Ohr des Beamten herübertrug, und dabei fuchtelte er zuweilen mit den Armen in der Luft herum wie Jemand, der sich in aufgeregtem Disput mit einem andern befindet. Plötzlich warf er seinen Hut in wcitcm Bogen von sich und begann sich seines Uebcrrockes zu entledigen. Die Bedeutung solcher Vorbereitungen aber war dem erfahrenen Sicherheitsbcamten hinlänglich bekannt, um ihn aus seiner unthätigen Zuschauerrolle heraustreten zu lassen. Im Laufschritt überquerte er den Fahrdamm, der ihn von dem Manne trennte, und er kam eben noch zu rechter Zeit, um gerade in dem Augenblick, da er sich über das niedrige Eisengeländer schwingen wollte, seinen Oberkörper mit beiden Armen zu umschlingen. Ein verzweifelter Aufschrei des Uebcrraschten ein kurzer, erbitterter Kampf um das Recht .zu sterben dann eine hoffnungslose Ergebung in die Gewalt des Stärkeren. .Nehmen Sie doch Vernunft an, Mann!" sprach der Beamte, noch kcuchcnd von der Anstrengung des Rettungswcrkcs, gutmüthig auf ihn ein. So schlimm wird's ja wohl noch nicht sein, daß es gar keinen anderen Ausweg mehr geben sollte." Der Vorsicht halber hielt er ihn noch dabei am Arm fest. Aber den Andern fchicn plötzlich alle Energie verlassen zu haben; denn er machte keinen Versuch mehr, sich zu befreien. Ein paar Schritte ging er stumm neben dem Schutzmann her, dann warf er plötzlich den Kopf zurück und sagte mit feste: Stimme : Ja, Sie haben recht, es gibt noch einen andern Ausweg Verhaften Sie mich! Ich bin der Mörder des Bankiers Rüthling." 17. Kapitel. Als Günter Wolfradt aus dem Thor des Untersuchungsgefängnisses auf die Straße hinaustrat, umfing ihn eine Fluth hellleuchtenden, goldigen Sonnenscheins, so daß er geblendet für einen Moment die Augen schließen mußte. In tiefen Athemzügen trank er die herbe Winterluft, deren köstliche Frische er nie zuvor mit gleichem Entzücken empfunden. So kurz auch immer seine Gesangenlcyast gewesen vox sie hatte ihn doch gelehrt, die Wonre der Freiheit in ihrem ganzen unfchätzbaren Werthe zu ermessen. Und wie er nun erhobenen Hauptes die Straße ' hinabging, war ihm zu Muth wie einem, dem eben die herrlichsten irdischen Güter in verschwenderischer Fülle zutheil geworden sind. Er war nicht im Zweifel darüber, wohin er zuerst seine Schritte zu richten habe. Und die Sorge, wie er Editha, die er gestern in tiefer Bewußtlosigkeit verlassen, heute wiederfinden würde, lag als der einzige Schatten über seiner beglückten Stimmung. Aber er fürchtete nicht im Ernst um ihr Leben. Die unerwartete Wendung des heutigen Tages hatte ihn wieder mit gläubigem Vertrauen erfüllt in die ausgleichende Gerechtigkeit des Schicksals, und der Sonnenglanz, der ihn bei seinem ersten Schritt in die Freiheit begrüßte, war ihm wie eine srohe Verheißung, daß dieser Glaube ihn nicht betrügen könne. Vor den Fenstern der Kontorrciume im ersten Stock des Rüthlingschen Hauses waren des Feiertags wegen die hölzernen Jalousien herabgelassen, und wie in stiller Feiertagsruhe lag das alte, ehrwürdige Gebäude vor ihm da. Günter dachte wohl daran, daß er die Schwelle dieses Hauses zuletzt als ein Ausgesioßener und Geächteter überschritten, aber er dachte daran ohne Bitterkeit und Groll. Denn in der Stille seiner einsamen Zelle hatte er nach der ersten Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter die Umstände, die den furchtbaren Verdacht gegen t ihn . heraufbeschworen, lange und reiflich genug überdenken können, um zu der Erkenntniß zu gelangen, daß er Editha wirklich keinen Vorwurf daraus machen durste, wenn sie gleich - aller Welt irre an ihm geworden war. Und die überraschende Aufklärung, die ihm mit der Wirkung eines holden Wunders an diesem gesegneten Sonntagvormittag aus dem Munde desselben Untersuchungsrichters zutheil geworden war, hatte ihm zugleich die beseligende Gewißheit gebracht, daß Editha ihn wenigstens des Furchtbarsten, dessen man ihn anklagte, noch im Augenblick seiner scheinbaren Ueberführuna nickt sckuldia aealaubt. Der Landgerichtsrath, der sich im Gegensatz zu seinem gestrigen schlössen unv. inquisitorischen Ton heute gar nicht hatte genug thun können in höflichen Ausdrücken seines tiefsten Bedauerns, hatte ihm unumwunden ausgesprochen, daß die Tochter des Ermordeten Die einzige gewesen sei, die mit aller Entschiedenheit seine Schuldlosiakeit behauptet und
srotz'deS vermeintlich erdrückenden VeWeismaterials seine Sache geführt habe.
Wo em so felsenfester, unerschutterlicher Glaube war, da konnte auch die Liebe noch nicht ganz erstorben sein, die aroße. erbarmende Liebe, die dem Sirtaevrüften nicht länger die Verzei hung vorenthalten konnte für das, was er in Wahrheit gefehlt hatte. Er .trat ins Haus, und mit der feierlichen Empfindung .eines Men-: scken. der aewiß ist, dem größten und bedeutendsten Augenblick seines Lebens entgegenzugehen, zog er die Gloae an der Wohnungsthür. j Die Stadträthin Weickardt war es, ' die ihm öffnete, um bei seinem Anblick so entsetzt zurückzuprallen, als sähe sie ein Gespenst. Günter Sie? Mein Gott, ich denke, Sie sind im Gefängniß?" Ich war es bis vor einer stunve, 5?rau Stadträthin." erwiderte er mit einem kleinen Lächeln; denn er wußte sehr wohl, wie wenig wohlwollend ihm die energische Frau gesinnt war. Aber man mochte mich da nicht länger auf Staatskosten verpflegen, nachdem man dahinter gekommen war, daß ich nicht den aerinasten Anspruch darauf hatte. Der Mörder meines armen Onkels hat sich nämlich in der letzten Nacht freiwillig der Polizei überliefert. Und ich bin eigentlich erstaunt, daß Sie noch gar nichts davon wissen." Kein Wort weiß ich! Ich bin vollständig konsternirt. Mein Gott, wenn Sie zetzt die Wahrheit sprechen - und ich muß es wohl glauben, da Sie frei und mit einer so strahlenden Miene vor mir stehen dann wäre Ihnen ja das fürchterlichste Unrecht geschehen. Und Sie könnten es denen, die dazu beiaetragen haben, in Ihrem ganzen Leben nicht verzeihen." Doch, Frau Stadträthin, ich habe es ihnen schon verziehen. Denn die mich mit vollem Bewußtsein verderben wollten, werden ohnedies ihre verdiente Strafe erhalten. Und die anderen, die in gutem Glauben handelten, verdienen keinen Vorwurf. Aber saoen Sie mir vor Allem: wie geht es Edithe? ' Sie ist sehr erschöpft und angegriffen, aber, Gott sei Dank, nicht mehr in Gefahr. Gestern waren wir in aufrichtiger Sorge um sie; denn die Ohnmachtsanfälle wiederholten sich noch ein paarmal, und die Herzschwäche wurde gegen Abend geradezu bedrohlich. Als sie sich aber auf mein dringendes Zureden entschlossen hatte, die von meinem Sohn verordnete Arznei zu nehmen, wurde es besser. Sie hat fest und ruhig geschlafen. Und Fritz meint, in einigen Tagen sei Alles wieder in Ordnung." Befreit athmete Günter auf. Ich küsse Ihnen die Hände für diese Auskunft. Frau Stadträthin! Und und kann ich sie sehen?" Nun reate sich im Qenen der !iJ nen, resoluten Dame doch wieoer Die alte, eifersüchtige Empfindung aegen den bevorzugten Nebenbuhler ihres vergötterten Sohnes. Ich weiß nicht, ob ich das zulassen darf," sagte sie zögernd. Fritz hat mir auf das Dringendste eingeschärft. jede Aufregung von ihr fernzuhalten. Editha hat zwar darauf bestanden, das Bett zu verlassen; aber sie ist doch noch sehr schwach. Und wenn sie etwa wieder einen Rückfall bekäme" Der Himmel bewahre mich davor, sie einer solchen Gefahr auszusetzen," erklärte Günter, seine schmerzliche Enttäuschung mannhaft verbergend. Aber wollen Sie ihr nicht wenigstens mittheilen, wie überraschend sich Alles gewendet hat, und wie vollständig ich von dein, Verdacht gereinigt bin, ein Dieb und ein Mörder zu sein?" So viel Gerechtigkeitssinn hatte die Stadträthin doch, um einzusehen, daß sie die Erfüllung einer solchen Bitte nicht verweigern dürfe. Und außerdem brannte sie ja vor Begierde, selber Näheres zu erfahren. Sie nöthigte Günter also zunächst in den Salon und ließ sich von ihm ausführlich wiederholen, was er von dem Untersuchungsrichter über das Geständniß des Buchhalters Heinitz gehört hatte. Immer aufs Neue gab sie dabei in ihrer lebhaften Art durch allerlei eingeworfene Bemerkungen ihrer Verwunderung und Entrüstung über die bodenlofe Schlechtigkeit der Menschen Ausdruck. Und obwohl Günter über den Antheil, den die Brettlsängerin an seinem Schicksal gehabt, so rasch und schonend wie möglich hinweggegangen war, sah sie nach echter Frauenart doch gerade darin den wichtigsten und interessantesten Theil seiner ganzen Erzählung. Ah, dieses Weib!" rief sie einmal über das andere. Dieses ruchlose, abscheuliche Weib! Aber man wird sie hoffentlich iuf wenigstens fünf oder zehn Jahre ins Gefängniß stecken. Solche verworfenen Geschöpfe müßten ja von Rechts wegen gleich für immer unschädlich gemacht werden." Ich weiß nicht, ob sie sich nach d?m Gesetz überhaupt strafbar gemacht hat," sagte Günter. Es ist doch auch keineswegs gewiß, ob sie nicht mehr in Rathlosigkeit und Verwirrung als in berechnender Absicht handelte, als sie die Kassenscheine, deren muthmaßliche Herkunft sie erst aus meinem Gespräch mit Editha erfahren, in das offene Klavier warf, um sich 'ihrer auf die schnellste Art zu entledigen. Ich habe diese Auffassung, die. ich für die richtige halte, dem Untersuchungsrichter gegenüber vertreten. Und er war selbst der Meinung, daß man ihr nicht viel würde- anhaben können"
;?a, ja, so seid ihr 'Männer ! Einem hübschen, jungen Weibe verzeiht ihr alles, zumal, wenn eure Eitelkeit euch einflüstert, daß sie aus Liebe zu euch gesündigt hat. Aber dieser Francke ! Nein, wie ist es nur möglich. daß man sich so in einem Menschen täuschen kann ! Er hätte also gewußt, daß Heinitz der Mörder war und er hat trotzdem geschwiegen !" Er hat wohl noch Schlimmeres gethan als das. Aber da Sie nun alles wissen, verehrte Frau Stadträthin werden Sie jetzt auch Editha davon m Kenntniß setzen ?" Auf der stelle", versicherte sie eisrig. Und ich bitte Sie, hier auf mich zu warten. Wenn sie selber den Wunsch hat, Sie zu sehen, werde ich mich nicht langer dagegen sträuben. Jemand, der ohne sein Verschulden so diel leiden mußte, hat doch wohl Anspruch auf eine Entschädigung." Ihr Mitleid und ihre natürliche Herzensgüte hatten nun doch den Sieg davongetragen über alle anderen Regungen. Vielleicht auch war sie klug genug, sich zu sagen, daß nach dieser Wendung der Dinge all ihre diplomatische Geschicklichkeit nicht mehr im Stande sein würde, diese beiden jungen Menschenkinder von einander zu trennen. Sie lächelte freundlich, als Günter auf ihre letzten Worte hin wirklich ihre rundliche, rosige Hand ergriff und sie in ehrerbietiger Dankbarkeit an seine Lippen sührte. Denn zu ihrer eigenen Ueberraschung wurde sie gewahr, daß sich beinahe freundschaftliche Gefühle für ihn in ihrem Innern zu regen begannen. Der Bericht, den sie Editha erstattete. rcußte wohl recht weitschweifig gewesen sein, denn eine lange Zeit verging, ehe sie zurückkehrte. Ihr rundes Gesicht war lebhaft geröthet, und ihre kleinen, lebhaften Augen hatten einen verdächtia feuchten Glanz. Kommen Sie in Gottes Namen herein !" sagte sie. Ich denke, jetzt wird es ihr nicht mehr schaden, Sie wiederzusehen." Editha ruhte, von Kissen ' gestützt und in Decken eingehüllt, in einem Sessel am Fenster, und das in breiten Strahlenbündeln über ihren Kopf und ihre Schultern fallende Sonnenlicht wob einen lieblichen, verklärenden Schein um ihr schmales, blasses Gesicht. Willkommen, Günter !" sagte sie, noch ehe er ein Wort hatte sprechen
können. Ich danke dir, daß du zuerst hierher gekommen bist. Wir hatten es kaum um dich verdient. Denn wir alle haben uns ja so schwer an dir versündigt." Du nicht, Editha. du nicht !" erwiderte er in tiefer Bewegung, sich auf die schöne, feine Hand herabneigend, die sich ihm aus den Decken und Kissen heraus entgegengestreckt hatte. Und wenn ich vor aller Welt gerechtfertigt bin, vor dir bin ich es noch nicht, solange du es versagst, meine Vertheidigung zu hören." Hinter, ihm klappte sehr vernehmlich eine Thür, und als er sich umwandte, wurde er gewahr, daß die Frau Stadträthin im Gefühl ihrer Ueberflüssigkeit das Zimmer verlassen hatte. Da kniete er neben dem Sessel Edithas nieder, und statt mit seiner Vertheidigung zu beginnen, flüsterte er, fortgerissen von der überströmenden Zärtlichkeit seines Herzens : Mein Lieb o mein theures, angebetetes Lieb !" Und es mußte sie wohl nach keiner weiteren Rechtfertigung mehr verlangen, denn mit weichem, innigem Druck schlangen ihre Arme sich um feinen Nacken, und leise wie ein kosender Hauch klang es ganz nahe an seinem Ohr : Mein Einziggeliebter! Mein Leben ! Mein alles !" Die Jugend forderte ihr unabweisbares Recht. Und für eine Reihe unvergeßlich seliger Minuten vergaßen sie alles, was sie hatten erdulden müssen, um der Wonne diesesAugenblicks theilhaftig zu werden vergaßen sie selbst der düsteren Majestät des Todes, die noch immer ihre schwarzen Fittiche über das Rüthlingsche Haus und seine Bewohner gebreitet hatte. Die Sensation, die der Fall Heinitz und die durch, das offene Geständniß des Todtschlägers schon nach wenigen Wochen ermöglichte Gerichtsverhandlung erregten, ging vorüber, wie in unserer raschlebigen Zeit alle Sensationen vorüber gehen. Man fand das auf zehn Jahre Zuchthaus lautende Urtheil gegen den ehemaligen Buchhalter vollkommen gerecht ; aber es entsprach dem Gerechtigkeitsgefühl des großen Publikums nicht ganz, daß der Prokurist Paul Francke wegen Begünstigung nur ein Jahr Gefängniß erhielt, während es in Bezug auf Nora Martini nicht einmal bis zur Erhebung einer Anklage gekommen war. Allerdings hatte man sie als Zeugin zur Hauptverhandlung geladen ; aber die Ladung hatte ihr nicht zugestellt werden können, da ihr Aufenthalt nicht zu ermitteln gewesen war. Alles, was sich durch die polizeilichen Recherchen darüber hatte feststellen lassen, war die Thatsache, daß sie wohl in Wien eingetroffen, aber noch am nämlichen Tage wieder von dort abgereist war, ohne irgend Jemand über ihre weiteren Absichten zu unterrichten. Bei der Klarheit derSachlage konnte ja schließlich auch auf ihrZeugniß verzichtet werden, und ihr Ausbleiben bereitete nur denen schmerzliche Enttäuschung, die sich mit großer Mühe eine Einlaßkarte zu der betreffenden Gerichtssitzung ver-
schafft hatten, in Erwartung des pikannten Schauspiels, die gefeierte Brettldiva über ihre Mitwirkung in einer blutigen Wirklichkeitstragösie vor den Geschworenen Rechenschaft ablegen zu sehen. Später wurde die Erinnerung an jene Vorgänge nur noch einmal auf kurze Zeit wachgerufen, als man vernahm, daß das Rüthlingsche Bankgeschüft durch Verkauf in andere Hände übergegangen sei und daß die einzige Tochter des Ermordeten zur WiederHerstellung ihrer angegriffenen Gesundheit den sonnigen Süden ausgesucht habe. In der That hatte Editha ihrer Vaterstadt mit dieser Reise für immer den Rücken gekehrt. Die Erinnerung an die Qualen jener furchtbaren drei Tage lastete zu schwer auf ihr. Und seitdem Günther auf ihre Bitte nach Paris gegangen war, um dort seine musikalische Ausbildung zu vollenden, gab es nichts mehr, das sie hier festgehalten hätte. Die veränderte Umgebung und der wohlthätige Einfluß des milden italienischen Klimas erst gaben ihr die Gesundheit ihres Körpers und die Heiterkeit ihrer Seele vollkommen zurück. Als Günter, der sich schon während seiner Studienzeit durch eine Anzahl kleinerer Kompositionen einen geachteten Namen in 'der musikalischen 'Welt erworben, nach langer, schwer ertragener Trennungszeit das geliebte Mädchen endlich wiedersehen durfte, blühten frischere Rosen auf ihren Wangen denn je zuvor, und das strahlende Lächeln, mit dem sie dem heiß Ersehnten entgegeneilte, war dem glücklichen, von ehrgeizigen Zukunftsträumen und hochfliegenden Hoffnungen begeisterten Bräutigam das verheißungsvolle Aufleuchten des langen Sommertages, als welchen er sein Leben an der Seite des angebeteten Weibes vor sich sah. Ende. m Zarte Anspielung. Vater: Studirt denn mein Sohn recht fleißig?" Quartierfrau : Gewiß. Der Herr Doktor nimmt sich nicht einmal die Zeit,' um mich, sowie seinen Schuster und Schneioer zu bezahlen!" i Reflexion. Die Männer schwören immer, da) Herz am rechten Fleck zu haben. Ge
wohnlich haben sie aber kcins, und wen sie eins haben, dann ist es immer um linken Fleck. Erkannt. Lieber Onkel! Leider kann ich Deiner Einladung nicht Folge leisten,' da ich gerade fürchterliche Zahnschmerzen habe". Mit bestem Gruß Dein armer Neffe." Antwort: Lieber Neffe! Komm' nur! Du brauchst ja nicht im Frack zu erscheinen! Onkel Max." Eigenartiger U n g l u c! 2 fall. Beim Spielen brach:?, die lc:. den vier und fünf Jahre atten Söhn.' des Lokomotivführers Jahreit in NeuDaberstädt. Provinz Sachsen, durch eine Holzbohle in die Abortgrube ein und konnten nur als Leichen hervorge zoaen werden. N a j ch e Fahrt. Ein Extrazug der Pennsylvania-Linie legte jüngsthin die 822 Meilen lange Strecke zwischen Philadelphia und Chicago in 18 Stunden -52 Minuten zurück. Der Zug war von eineA Geschäftsmann gemiethet worden, welcher so rasch als möglich nach Chicago gelangen wollte, um eine große Geschäftstransaktion abzuschließen, welche die Summe von $250, 000 involvirte. Unbestätigter H 0 f l i e -ferantentitel. Einem Volksschullehrer in Vorpommern, der ein her vorragender Bienenzüchter ist, wurde infolge Erzielung vorzüglichen Honigs vom Prinzen von Anhalt der Titel Hoflieferant" verliehen. Da die Führung dieses Titels von der zuständigen Behörde erlaubt werden muß, so wandte der Lehrer sich an diese mit einem Gesuch, erhielt aber folgenden Bescheid vom Minister des königlichen Hauses: In Verfolg Ihrer' Eingabe werden Sie benachrichtigt, daß die Staatsregierung die Führung des Titels Hoflieferant für einen Lehrer als angemessen nicht erachtet und daß Ihnen aus diesem Grunde die Genehmigung zur Führung des Ihnen verliehenen Prädikats als Hoflieferant Sr. Durchlaucht des Prinzen Eduard von Anhalt nicht ertheilt werden kann." Zertrümmerter Altar. In der Kathedrale zu Orleans, Frankreich, stürzte Nachts die gewölbte Decke über dem Hochaltar ein. Der schöne marmorne Altar, ein Kunstwerk aus dem Jahre 1680, wurde durch die herabgefallenen Steinmassen vollständig zertrümmert, ebenso ein kostbarer Kronleuchter. Der starke Luftdruck, der durch das herabstürzende Gestein entstand, warf die Stühle in der ersten Reihe um und öffnete die Thüren zu den Seitenkapellen. Das Dachgewölbe, daö im '13. Jahrhundert erbaut und um das Jahr 1600 wiederhergestellt worden war, war seit Langem baustillig; es fehlte aber zu den nöthigen Ausbcsserungsarbeiten das Geld. Die Kathedrale wurde bis auf Weiteres geschlössen. Neuer Federweißer, bei August Pietsch. Ecke Wabash und Liberty Straße.
,t. .... M-M-I-H' Inland T I 4 i S-JL r Lufts chifferin e r t r u n -k e n. Vor Kurzem stürzte die Luftschiffcrin Frau George Hendricks in Philipsburg, Kas., von einem Lustballon in den Rock Jsland-See und ertrank, ehe Boote zu ihr gelangen konnten. Sie machte den Aufstieg erfolgreich, aber als sie mit dem Fallschirm absprang, versagte derselbe den Dienst. K a r t 0 f f e l t 0 p f e x p l 0d i r t e. Von einem eigenartigen Unfall wurde dieser Tage Frau R. Kuhrt in Pomeroy. Ja., betroffen. Sie kochte Kartoffeln in einem dicht verschlossenen Topf: als sie gar waren, öffnete sie den Deckel ein wenig, da flog ihr der ganze Inhalt des Topfes in's Gesicht, das ganze Gesicht verbrennend, so daß sie wahrscheinlich das Augenlicht verlieren dürfte. Geldbrief aus dem Po stamt geraubt. Ein eigeschriebener Brief, welcher $20,000 enthielt, ist aus dem Postamt in Woodsfield, O., spurlos verschwunden. Was die Sache noch mysteriöser macht ist der Umstand, daß der Empfang dieses Briefes anscheinend nur den Postbeamten bekannt war. Die Einbrecher hatten sich Zutriit zu dem Postbureau durch eine Hinterthüre zu verschaffen gewußt. Wunderbare Nature r f ch e i n u n g. Nach mehreren leichten Erdbeben sind im Lake Washington,' Wash., plötzlich zwei Inseln ausgetaucht und das Niveau des Sees ist um ein paar Fuß gefallen. Die Inseln sind etwa drei Acker groß und von vielen Erdrinnen durchzogen. Im Olym-pic-Gebirge haben mehrere Erdrutsche stattgefunden und das Wasser im Qui-nault-See ist gleichfalls um einen Fuß gefallen. Kann das Küssen nicht lassen. Der Maschinist Thomas Cantwell von New Iork wurde nach einem dreimonatlichen Aufenthalt im Arbeitshause in Pittsburg, Pa., entlassen und drei Stunden darauf tvar er schon wieder in Haft, weil er eine Dame umarmt und geküßt hatte. Wegen eines ähnlichen Vergehens war er im Arbeitshause gewesen. Cantwell behauptet, daß es ihm unmöglich fei, an einem weiblichen Wesen vorbeizugehen, ohne es zu umarmen. Leiche im Grabe beraubt. Grabschänder haben kürzlich das Grab von Turner Griffith, der vor über einem halben Jahrhundert auf dem Stayton-Friedhof bei Greenwood, Del., beerdigt wurde, geöffnet, wie man vermuthet, um eine große Quantität Schmucksachen, die mit der Leiche begraben worden sind, weil Griffith an den Blattern starb, zu rauben. Man konnte keine dieser Werthsachen mehr an der Leiche finden und vermuthet deshalb, daß die Grabschänder sie gestöhlen haben. Verkaufte seine Stiefsöhne. In Grand Rapids, Mich., kam jüngst anläßlich einer Klage zwischen den Griechen John Tisor und Peter Smierlis die überraschende Thgtsache an den Tag. daß der erstere dem andern seine beiden jugendlichen Stiefsöhne für $380 verkauft hatte. Zu dieser Suinme hatte Smirlies seinem Landsmann noch $40 geborgt, welche er durch die Klage eintreiben will. Der Seelenverkäufer treibt mehrere Schuh-wichfer-Parlors," wo die gekauften Jungens Schuhe wichsen müssen. Vergifteter Brunnen. Die Schulkinder des Dorfes Fullerton, Pa., beschwerten sich schon seit langer Zeit über den abscheulichen Geschmack des Wassers aus einer Zisterne im Schulhof, aber die Direktoren sahen sich nicht eher veranlaßt, der Beschwerde Gehör zu schenken, als bis 20 Kinder unter Vergiftungssymptomen erkrankten und schließlich eine Typhus-Epi-demie unter den Kleinen ausbrach. Eine Untersuchung ergab, daß in der Zisterne eine Masse todter Schlangen waren, wodurch das Wasser vergiftet wurde. Sonderbares Tesiam e n t. Der kürzlich in Milwaukee. Wis., verstorbene A. H. Zinn hat seinem Sohne Bruno das ihm zukommende Erbtheil unter sonderbaren Bedingungen hinterlassen. Der Vater klagt in seinem letzten Willen, daß ihm der Sohn so vielen Trubel und Unkosten gemacht habe und verfügt, daß ihm sein Erbe von $30,000 erst ausbezahlt wird, wenn er 40 Jahre (das Schwabenalter) erreicht hat. Sollte er das Testament anfechten, erhält er $5000, die übrigen $25.000 fallen an wohlthätige Gesellschaften der Stadt. Wird das Testament anerkannt, erhält der Erbe jährlich $1000 von den Zinfen des Kapitals. ' I n die ewigen I 5 g dgründe. Häuptling Joseph, der berühmte Jndianerkrieger von dem Nez Perces-Stamme, den sein Besiögcr General Miles einst den Napoleon der Indianer" genannt hat, ist auf der Colville-Reservation, wo er seit Jahren zubrachte, im Alter -von circa 70 Iahren gestorben. Der Verstorbene war während der Jndianer-Unruhen im Nordwesten in den Jahren 1877 und 1878 zu hohem kriegerischem Ruhm gelangt. Mit seinen Schaaren überfiel er die Ansiedler im Willowa-Thale, wo er ein schreckliches Blutbad anrichtete, bis er schließlich mit dem Reste seiner Krieger von General Miles gefangen genommen wurde.
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Feuer - Signale.
S PennsylS und Vtextei Cnglish'S Opern-HauS 5 Last und Nw Dork 7 Noble und ZMchigan ? N. Jersey u. 3Jlafl 2U 5 Pine und North Mket und Pine 1 Oermont nahe Eaft ' No. S CprihmhauS Maff. Svc nah Keilt Texaware und Walnut 1 N.Jkrfcy ll Centra! A 45 Maff. und CornellLv . Aib ui.d II. Straf. 7 Park Äre und 12 tt .fi clus:fta ndHlllsid .S Highland Live u.Pra!t I Illinois und Ct. Jo ii Pcnnsylv. und Pratt U Meridian und 11. Ct? ib 5. k Sprisenhasö 15. nahe Jllinoli :5 Senate Ave u.SUNa Illinois und Michigan Lktsylvania und 14, 3 Senate Lve. und 18. 5! No. 1 Spritzenhaus JnoAvenaheMichiga -2 Meridian und Walnut ?4 California u Vermont 5 Oiake und Nets Fort Ind. Av. u. St-, ülrtx n eity Hospital Vlake und North i9 Michigan und Lgne l No. 6 Spritzenhaus Washington nahe Weft GZendorf u Wash. 3 Missouri u New York ii Meridian u Wash Illinois und Ohw 47 Sapitol 30). u Wash 49 Kmgan'L PorkhauS i9 Straßenbahn StZN W. Washington Stt tl No. io Spritzenhaus Illinois u errill Illinois u Louistana S West und South U West und McTarty 63 Senate Lve. u Henry 7 Meridian und Sah No. Spritzuchaus RadisonAv.u MorriS öS Madion Lv. u Dunlop No Haken Leiterhank Eouth nahe Delavart U Penn.u MerriU 3 De lavsre u. McSartS afiunhrSy New Jersey u.ra 7 virg. v. n radsha es Last und Prospekt 9 icking und High n NB. 11 Spritzenhaus Ltr Ave. nahe Huroa Tl Eckst und Georgia 7 Cedar und Qlrt 74 Davidson u Georgia 7 English Lv. u Pine 7 Ehcüy und BateS 3 8 Spritzenhaus Prospekt nahe Lhelby Fletcher Av. u Ehelly öl Market u. New Zerfey L2 Delaware und Wash. SS East u Washington 34 New York u. Davids 55 Taubstumnm Anstalt 3 Ver. Staaten Arsenal Z7 Oriental und Wash. 99 Frauen-Rcformat. 51 No. 13 Spritzenhaus Marhland nahe Mer. n Meridian u. Georzia. 92 Meridian und South 4 Pennshis u. Louistana 35 LirgKti Ave u. Alab. s Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Chl iS No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 24 Alalama und 18. 25 Eentral Ave und 1s. 26 AandeS und 15. 27 Lrockside und Jupit 28 Centra! Ave und 17. .2? Delaware und 19. . ZI Alabama und 11. ?2 Bellesontawe und st'. -.34 College Ave und . .25 Delaware und 13. .36 Alabama und North 27 Newmann und 19. .53 Tollege Ade und 14. ,ZS Cornell Ave und IS. .41 FandeS und 19. .42 Higbland Ave und 10, i43 Tecu.nseh und 10. .45 New Jersey und 52. 46 Alvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus HiKside Ave und. 2k. 48 College Ave und . 49 College Ave und L7. 52 Park Ave und 22. öS L E u. W Lahn u. 22. 54 Namsey Ave und 10. 55 Stoughton u NewNL 57 AtlaS und Pik .63 Bloyd und Pawpa. 59 No. 21 Spritzenhaus rightwood Arven und Depot 63 Brigytwood und 25. C4 Rural und Vlohd .65 St. Clair u. Aeystone .67 Arsenal Ave und zz. 68 ellefontaine und 8. 269 Park Ck SXi 1 212 Capital Züt und 1L 213 Pennshiv. tu Wichiaas 214 JllinoiS und 29. IS Senate Ave und 1. 21 Pennsvivania und 22. ill Meridian und 16. 21? Capital' Ave und 2, 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS u.:d 5icZes 2Z4 No. 14 Spritzenhaus Aenwosd und 50. 5 JllinoiS und 33. 33 Annctta und 80 237 0. S. CpNtzMhQl Ubll und füaatx 238 Übn! Laddcr Qcrtt 229 Isatel und 27. 241 Mmdian und 24. Z4t JllinoiS u St Cla5. 43 Eldridge und 23. 312 West uud Wslnut 313 West und 12. 314 Howard und 16, 315 XoxUt und Pa 816 Capital Ave und IU 317 North woftcrn AveuN 118 Gent und 18. 319 Canal und 10. 324 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 325 Bismakck u Erandvia: 326 No. 20 Spritzenhaus Haughville. 227 Michigan u. vxti,f 823 Michigan u. Ccncor 841 West und McJntyrch 412 Missouri u. Maryltt ci3 Missouri undr)hii 415 Capital Ave Lsörgia 416 Migouri u enty A. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E nundu S3. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave u.J D nS 425 Wash. and Harr? 426 TiO. 18 SpritzenhaH W. 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HtghlarS 816 Market u Arsenal A 817 Oft Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle LhcS 823 Lerment und Wal 824 Wash. und State 21. 5 Maddm'SLounge Fs5 826 Dmker und Dorseh 827 Wash. und BeviLe 9Ux 829 No. 11 Spritzenhaus Leville nahe Michtga, 831 Southeafter Ave ust Woodside. 831 Wa?h. und DearbNP 834 Southeastern cn Arsenal AveS. 835 New Dork nd ZtrQU 13 JLinoiS und MarhL 613 JlZnoiS und arkt. 914 Penn, und &cft, 9i5DIawa tatiVag Spezial-Signsle. krsten i Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 1 SchlZz, dritter Alarm, vritten l Schlage, viert Alarm. i-t-l, Feuer aus und Schlauch aufgerollt t Schläge, Wasserdruck ab. '.1 Schlage, 11 Uhr Mittags. Die so bezeichnete Signale werden n dom Zhur vächter angegeben da an de betreffend Straß ireuzungM keine SllaWkZen angebracht find. (HiOSZO und der große Nordwest, via ' V!NW26ZL laSka-Sawatt-Pbtttvtiwe Insel. Vier tagliche Schnellzüge nach Chicago. r Bon der Monon 47. Ctr. 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