Indiana Tribüne, Volume 28, Number 43, Indianapolis, Marion County, 12 October 1904 — Page 4
Jndiana Tribüne. 12 Mtöbei 1904.
Zndiana Tribüne. Heraulgegeien von der uteniera ff. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsident. Geschäfts local: No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE s9. Erterei 2t the Post Office of Indianapolii as second dass matter. Allerlei. Die Besucher auZ fremden Ländern, welche zur Weltausstellung nach St. Louis gereist kamen, sind um ein typisch amerikanisches Schauspiel geprellt war den, nämlich die Campagne-Aufregung, welche bei einer Präsidentenwahl als Begleiterscheinung gewöhnlich vorangeht. ES ist als ob die Ausregung über die zahlreichen riesigen Tagesereignisse der letzten Jahre, wie die Siege über die Spanier, die Dampfer und Eifenbaön kataftröphen, den Leidenschaften deZ Volkes Zügel angelegt hätte. Hat es doch schon vor dieser Wahlkampagne Campagnen gegeben, in welchen, obwohl keine bemerkenswerthen JssueS vorhanden waren, die herkömmliche Wahlaufregung nicht fehlte. Eine solche Gleichgültigkeit, wie die, welche nun die Nation beseelt, ist noch nie in den Vereinigten Staaten bemerkt wor den und Rabbi Äkiba hat für diesmal Unrecht. Denn so was ist noch nie dagewesen. Nicht einmal Hauereien über politische Meinungsverschiedenheiten sind zu ver melden. Wegen dieser allgemeinen Ruhe hielten e? vielleicht di? französi' schen Musiker für verlorene Liebesmühe, Lieb' Vaterland magst ruhig sein" zu spielen und rebellirten. Möglich ist eS auch, daß der gute Geschäftsgang dem Volke nicht viel Zeit zu politischen Erörterungen läßt, und überdies die Befürchtung nicht nahe lieg!, daß der Geschäftsgang gestört werden könne, wie auch der Ausgang sein möge. Rufsische Blätter verkünden voll guter Hoffnung, daß das Blatt im ja panischen Kriege sich gewendet habe. Kuropatkin habe die Offensive ergrif fen und werde bald die kleinen gelben Kerlchen vernichtet haben. Sie sehen Kuropatkins verzweifelte Anstrengun gen, sich Lust zu verschaffen für wirkliche Kraftäußerungen an. Unbegreiflich für den Deutschen ist es, warum der Zar nicht zur Front eilt. Er begnügt sich' damit, die abziehenden Soldaten zu segnen und mit russischen Heiligenbildern zu versehen, und sein Baby zu hüten.' Er hat die gute Ausrede, daß er nicht nur Kaiser, sondern auch Haupt der griechischen Kirche im russischen Reiche sei. Unsere deutsche Theaterfaifon wird nun bald beginnen. Die Herren Delegaten zum Theaterverein versammeln sich nächsten Montag Abend, um die nöthigen Arrangements zu treffen. Die Verwaltung des Theatervereins hat sich in der letzten Saison so trefflich bewährt, daß andere Städte im Lande sich ein Beispiel daran nehmen, um sich gute deutsche Tbeatervorstellungen in gleicher Weise zu sichern. Der Erfolg der letzten deutschen Theatersaison hat auch aus das Nativistenelement einen großen Eindruck gemacht, der dem ge sammten Deutfchthum durch erhöhten Einfluß zu Gute kommt. Etwaige Fehler, welche der Theaterverein in letz ter Saison gemacht hat, werden an der Hand der gesammelten Erfahrungen vermieden werden. Der Beifall und die Zustimmung des großen Publi kumS wird immer bei öffentlichen Auf führungen die beste Richtschnur sein. Das Urtheil des großen Publikums geht selten sehl und der Theaterverein muß AlleS daran setz'en, um dasselbe zu befriedigen. Hl Gase oder Waffer im Gehirn sind recht bedenkliche Anzeichen einer schwe ren Krankheit. Hoffentlich ist der NewS" noch zu helfen. Je furchtloser der Verband Deutscher Vereine seine Bestrebungen verfechtet, um so größer wird sein Rück, halt beim guten Deutsch-Amerikanev thum sein. Die erste Ltrecke der BagdadBahn von Konia nach Eregli ist soeben fertiggestellt worden und wird in die sen Tagen dem Verkehr übergeben wer den. Ihre Länge beträgt 200 Kilome ter, also etwa die Entfernung von Lon
von nach Birmingham. Die weitere Verlängerung des Schienenwege wird sich den Vorbergen oeZ TauruSgebirgeZ nähern, das aus den Kämpfen Alexanders des Großen und der Seleneiden so wohlbekannt ist.
In Folge einer aus Karlsruhe von einem alten Universitätsfreunde an ihn gerichteten Aufforderung hat sich Karl Blind, wie folgt, ausgesprochen: Lownstoft, am Deutschen Meer, den 23. August. Du meinst, ich solle als alter Heidelberger auch einmalS ein Wort für Schonung der SchloßRuine einlegen? Bedarf es der Versicherung, daß ich mit schwer zu bcschreibender Entrüstung von der beabsichtigten Trümmerschändung gehört habe? Der Plan steht auf glei cher Linie mit dem Wiederaufbau der Saalburg. Wer noch irgend welchen Sinn für Geschichte und etwas Kunstgeschmack besitzt, der muß geradezu über die Maßen empört sein. Nicht der Wie. derherstellung eines fürstlichen Prunkund Festungsbaues bedarf eS, sondern der Erhaltung eines MahnzeichenS, das mit seinen stummen Steinen noch zu kommenden Geschlechtern in beredtester Weise spricht. Wer das nicht begreift, und wer kein Auge hat für den edlen Anblick dieses gewaltigen TrümmerHaufens, der steht wahrlich außerhalb des Gesetzes der Urtheilsberechtigung. In alter Treue Dein Karl Blind. Chamberlain's Aussichten, mit sei ner Agitation zur Beseitigung des FreiHandels in England durchzudringen, scheinen keine besonders guten mehr zu sein. Wenigstens schwenken seine bis herigen Kampfgenossen von ihm ab und wollen nichts mehr mit seinen 39cgrebungen zu thun haben. In seiner letzten Rede hat nun auch der Premierminister Balsour mit großem Nach druck erklärt, er sei kein Schutzzollner; weder direkt, noch indirekt. Dagegen sagt Chamberlain, daß die durch ihn angeregte Finanz- und Tariffrage nicht sowohl eine Parteisrage sei, als vielmehr eine Lebensfrage für ganz England. Bei der Behandlung der landwirthschaftlichen Frage entwarf er ein sehr düsteres und trostloses Bild von den gegenwärtig herrschenden Verhältnissen und sagte, daß das Schlimmste noch zu erwarten sei. Die Landwirthschaft sei verkrüppel und die Landwerthe um Hunderte von MillionZN heruntergesetzt worden. Das Kapital der Farmer sei um 81,000.000,000 gefallen. Es gebe im Lande jetzt eine Million Arbeiter teern ger, als im Jahre 1851, und dreizehn Millionen können nur in ungenügender Weise ihren Lebensunterhalt erwerben, während die Bewohner von Deutsch, land, Amerika und anderen auswärtigen Ländern sich eines blühenden Wohlstandes erfreuen und die Großbritanniens auf allen Gebieten des Handels und der Industrie übertreffen. Auf der Jagd erschoss e n. Der 26jährige Forstpraktikant Streng, Sohn des Bürgermeisters Streng von Flachslanden, Bayern, befand sich in Begleitung des 17jährigen Waldbauschülers Thamae bei seinem Vater auf der Hühnerjagd. Thamae wollte eben auf ein Nebhuhn zielen, das aufflog, wobei der Schuß vorzeitig losgmg und den etwa zehn Schritte weit entfernten Streng jun. mitten in's Herz traf. Durch Dynamit zerrissen. In dem böhmischen Orte Choticam waren mehrere Arbeiter damit beschäftigt, einen 15 Iards tiefen Brunnen zu graben. Da der Grund felsig war, mußten sie das Gestein mittelst Dynamits sprengen. Dies geschah ...... r vi- cm r. c r c . . r. ' uu vle ueize, oay me velressenoen Arbeiter, welche die Dynamitpatronen in die Minen aeleat hatten, nack dem jedesmaligen Anzünden der Lunte rasch wieoer ausgezogen wurden. Bei einem solchen Emporziehen riß plötzlich das Seil, und der Arbeiter Swdnicka, ein 64jähriger Mann, stürzte in den Brunneu hinab. Gleichzeitig ging unten der Sprengschuß los, wobei der Arbetter m. Stucke zernssen wurde. Schreckliche Folgen der T o l l w u t h. Von einem - tollen chinesischen Hunde war eine Anzahl Soldaten des mit dem Lloyddampfer Rhein" nach Bremerhaven zurückgekehrten Ablösungstransports der deutsch-ostasiatischen Brigade gebissen worden, als sie vor Antritt der Seim reise einen Ausflug von Tsingtau aus unternommen hatten. Trok der erfolgten Impfung mit Pasteur'schem Serum erkrankten drei der Gebissenen an Tollwuth; einer genas, der zweite siarb daran wahrend der Liegezeit des Dampfers in Singapore, der dritte sprang im Mittelmcer in einem unbewachten Augenblick über Bord: das selbe that am nächsten Abend em -strafgefangener Soldat. In beiden Fällen waren Rett'.rngs versuche croIgIo3.
Jnternationa'.er Frcidenker-Congreß.
Der Internationale Freidenker-Con-greß wird zum ersten Male auf amenkanischem Boden in St. Louis vom 15. bis 19. Oktober abgehalten werden. Folgende Damen und Herren haben sich mit Vorträgen angemeldet: Philip Rappaport von Indianapolis über Ideales Gesetz und positives Gesetz" und Sociologie, die jüngste der Wissenschaften"; Ad. Falbisaner, Delegat des Socialen Turnvereins von Indianapolis über Ein Pionier des Rationalismus in Amerika"; Prof. I. George Kral von Chicago über Der Segen der Armuth"; Jayaputra H. Grairo von Indien über Budhiftifche Philosophie"; !John E. RemSburg von Kansas über Ist die Bibel göttlichen Ursprungs?"; ferner werden sprechen: Dr. Paul Earno von Chicago; Richter C. D. Waite von Chicago; Dr. John E. Roberts von KansaS City; Leopold Saltiel von Chicago; John Maddock von MinneapoliS! M. M. Mongasarrian von Chicago; Frl. Susan H. Wiron von Fall River, Mass.; Frau Fernande Richter (Edna Fern) von St. LouiZ; Anwalt Clarence P. Darrow von Chicago; Henry F. Rowley von Boston; Frau M. Rickert von Chicago; Richter T. A. Manouri von PariS; Senator R. M. Paulier von Montevideo. Das allgemeine Programm des CongresseZ lautet wie folgt: Samstag, den 15. Oktober, 3 Uhr Abends in Freie Gemeinde Halle, Empfang der Delegaten und Gäste, Conzert, Ansprachen und Erfrischungen. Sonntag, den 16. Oktober, 10 Uhr Vormittags, in derselben Halle: Formelle Eröffnung des CongresseS, Wahl der Beamten, Ernennung der Special Comites. Sonntag, den 16. Oktober, 1.30 Nachmittag, im Olympic Theater: Große öffentliche Massenversammlung, Vorträge und Ansprachen von hervorragenden Rednern. Montag, ben 17. Oktober, 10 Uhr Vormittags, in Freie Gemeinde Halle: Bericht der Comites, Vorträge und DiScussionen. Dienstag, den 18. Oktober, 10 Uhr Vormittags, in derselben Halle: Vorträge, DiScussionen. Nachmittags 2 Uhr: Geschäfts-Ver-sammlung. Mittwoch, den 18. Oktober, 10 Uhr Vormittags: Vorträge und DiScusstonen; formelle Vertagung deS CongresseS. Abends 8 Uhr: Sociale Zusammenkunft, Conzert, Reden, Liedervorträge, Ersrischungen. Des Aufruhrs schuldig befunden. Die Entscheidung, welche L evy Meyer der Verschwörung zum Aufruhr schuldig fand, wurde gestern vom SupremeGericht bestätigt. Meyer soll an dem Anti-Neger.Aufruhr in Evansville betheiligt gewesen sein. Bauerlauvnlßschein e. Christ. Walter, hölz. Wohnhaus, Ottawa, nahe Brookside, $1300. A. B. Meyer & Co., Stall, Cornell und 25., $2000. Arthur Deaursey, Cottages, Holmes, nahe New York, $1100. Charles McArthur, hölz. Wohnhaus, Jefferson, nahe St. Clair, $1899. Richard Kyse, hölz. WohnHaus, 23. und Bellefontaine, $2499. Mary Mulvifli, hölz. Wohnhaus, Church und McCauley, $1445. C. F. Hoch, hölz. Wohnhaus, 19. und Broadway, $2500. Sintfluth im Theater. Während einer Vorstellung in einem Londoner Theater kam plötzlich, ohne daß irgend ein Warnungszcichen er folgt wäre, in Strömen Wasser von den Soffitten herunter. Das Wasser durchnäßte die Darsteller vorn an der Rampe und spülte den Dirigenten fast vom Stuhle weg. Auch einige Besucher in den ersten Reihen wurden bespritzt, aber die Mitglieder der Kapelle wurden bis auf die Haut naß und die Trommeln so mit Wasser gejränkt, daß neue gebracht werden mußten. Trotz dieses Wasserfalls, der sechs Minuten anhielt, spielten die Schauspieler ruhi weiter, und das Publikum amüsirte sich vortrefflich. Die Ursache des seltsamen ZwischcnfaUs war ein neuer automatischer Feuc!-sprenger, der auf Befehl des Londoner Grafschaftsraths angebracht und aus nicht aufgeklärter ! Ursache in Bewegung gesetzt worden war.'- ;
GrundeigenthumS Uebertragungen.
William H. Turk u. And. an Mary E. Fitzgerald, Theil von Lot 20, Bruce Place, Eastend Subd., nahe 23. und Monon Eisenbahn. $1475. Patrick H. McNeilS an William Lake, Lot 23, WileyS Sub.. vom Außenlot 153, West Str., zwischen Vermont und Michigan. $5000. Emilie Scholl u. A. an Julius P. Laube, Lot 12, Block 24. Beattys Ad, westlich von Shelby, nahe der Belt Eisenbahn. $1500. Rebecca A. Herr u. A. an Joseph A. Mendell u. A., Lot 22, Wiley's Sub., Outlot 164, westlich von West Str., nördlich von Jndiana Ave., $1,140 John E. Gessert, Administrator, an Frederick A. Mertins, Lotö l und 2, GeiS &Gessert'S Sub., nördlich von Ost Washington Str., nahe Belt Railroad, $2,0000. United SecuritieS Co., Trustee, an John GramaS, Lot 29, Block 4, Seetion A., Forest Park Add., südlich von Pennsylvania Railroad, westlich von Belt Railroad, $1,000. John S. LazaruS an George M. LazaruS, Bevollmächtigter, Theil von Section24, Township 16, Range 3, Center Township, $5000. George M. Lazarus, Bevollmächtigter, an John S. Lazarus :c, dosselbe, $5000. Alice M. Southard :c. an Clarence C. Rundell, Lot 1, Shingler's Suddibision, Theil von Bruce's Addition, nahe Broadway und 24. Straße, $3600. Peter E. Hoß an Charles C. Richardö Theil des südwestlichen Viertels, Section 20, Township 16, Range 4, Lawrence Township. $2500. Clara A. Luken an John H. Luken, 6 Lots in Smith u. Aj Subd. in JoneS' Add., nördlich von den Cerealine Mühlen. $1,800. William Lake an Patrick H. McNelis, Lot 23 in Wiley'S Subd. von Outlot 150, östlich vom $3,000Edward P. Dlllman an Aaron E. Marshall, Lot 80 in Bruce Place East End. Subd., nahe 24. Straße und Monon Geleisen. $3,500. Harry W. Elzea'an John McNelis, Lot 23 in RobbinS & Hubbard'S Hill Place Add., östlich von der Home Brauerei. $1,000. Walter Guion an John MyerS, ein Theil der Sect. 17, Tsph. 16, Range 3 in Pike Tshp. $2000. John Minthorn an Hubert Woodsmall, ein Theil der Lot 22 von But ler's nördlicher Addition in Garsield Platz. $1600. Derselbe an denselben, ein Theil derselben Lot. $1600. Madison Avenue M. E. Kirche an United Hebrew Congregation, Lot 1 der.Außenlot 113, Ecke Madison Ave. und Merrill Str. $5000. Mutual Home & SavingS Associa zion an Ruth Goodpaster, Lot 28 und 27 in Rouse & JohnsonsAdd. zu Nord Indianapolis. $1300. Clyde Stockdale an William Henry, Jr., Lot 41 in Carpenter'S Home Place Add., südlich von der Jrrenanftalt. $1500. Craw fordSville, 11. Okt. John Cronin, ein 19jähriger Jüngling, wurde hier verhaftet und unter die Anklage gestellt, eine Anzahl Räubereien ausgeführt zu haben. Gestohlene Sachen sollen in seinem Hause gefunden sein. Angeblich hat er gestanden. Man glaubt, daß er Gefährte hatte und eS wird der Versuch gemacht werden, die Namen derselben in Ersahrung zu bringen. Stick st offdünge r. Deutschland bezieht gegenwärtig für etwa 80,000.000 Mark pro Jahr Salpetersalze aus dem Auslande und bezahlt dabei das Kilogramm (2.2 amerikanische Pfund) des chemisch gebundenen Stickstoffes mit 1 Mark. Dagegen lasten in der Atmosvbäre über jeder Quadratyard Boden ungefähr 6000 Kilogramm Stickstoff, deren chemljcye Bitduna in Vtoxm von Salpeter oder Ammoniak der Landwirthschaft gute Dienste leisten würde. Die deutle Elektrotechnik bat sich dieser Aufgabe angenommen und gute Erfolge erzielt. Sie hat im Calciumdicyandiamid, einem Körper, den der Landwlrty.kurzweg Kallstickstoff nennt, einen künstlichen Stickstoffdünger geschaffen. Auf die Zeiteintheil u n g der Alten werfen zwei Steine, welche von deutschen Forschern auf der Stelle des alten jonischen Hafens zu Milet, Kleinasien, ausgegraben wurden, ein bezeichnendes Licht. Die Steine sind Ueberblcibsel von Kalendern, von denen der eine aus dem Jahre 109 n. Chr. stammt.
Ireize
Iros..
No. 1 W. Washington St, (Merchant8 National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schtffsscheine naq und ron Eurova. Hn- und Verkauf ausländischen Geldes. Neue Klagen. Ban May, durch seinen nächsten Freund P. I. May, reichte gegen die Wood'Weaver Printing Co. eine Scha denersatzklage für $1000 ein. Er giebt an, daß er am 15. Juli 1904 einen Elevatorschacht hinabstürzte, und sich nicht nur Abschürfungen und Quet schungen, sondern auch einen Bruch des Schlüsselbeines zuzog. Prudence McCutcheon sucht Schei dung von John C. McCutcheon Un genügende Versorgung giebt sie als Scheidungsgrund an. Pearl I. Morford reichte gegen JameS H. Morsord eine ScheidungS klage ein. Trunkenheit und-schlechte Behandlung giebt sie als Gründe an. George v a n S i ck l e , ein nahe Lawrence, Marion County, an säsfizer Farmer, hat auf einem Com plex von Acker nicht weniger als 116 Bushel Kartoffeln geerntet.
Politische Ankundignngcn.
Demokratische Kandidaten. Chas. E. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Staats-Tcnator. Wahl am Dienstags den 8. November 1901. James E. McCullough empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Staatsanwalt. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry C. Cox empfiehlt sich den Stimmgebern Von Marion County als demokratischer Candidat für Nichter des Jugend'Geriüts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1901. Adolph G. Emhardt empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Repräsentant zur Legislatur. Wahl am Dienstag, den 8 November 190t. James E. Bcrry (Mitglied dtslTelegraphisten , Vereins, Local No. 7.) empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township als demokratischer Candidat für Affeffor von Center Township. Wahl am Dienstag, den S. November 190;. Convention deS nördlichen DistrictS der Ohio Synode. Fort Walzn e, 11. Oct. Morgen beginnt in der luth. St. Johannes Schulhalle wie bereits früher angckün digt, die Convention des nördlichen Distrikts der Ohio Synode, welche fech5 Tage dauert. Beim EröffnungS-Got teSdienft wird Herr Pastor I. Vollmar von Detroit predigen. Beim Gottes dienst am Sonntag Morgen predigen Herr Pastor P. Hänfen von Port Clin ton, O., und Herr Pastor G. H. Schütte von Columbus, )., Präsident der Synode. Letzterer wird auch Sonntag Abend eine Predigt in englischer Sprache halten, und die Schlußpredigt Montag Abend hältHerr Pastor I. I. Weiß von TelphoS, O. m CCT Raucht die Tish I Mingo.
Warten Sie nicht eine große Summe Geld anzusammeln, ehe Sie anfangen, ein Spar-Conto zu eröffnen. Thun Sie es biesen Monat. Müßig liegendes Geld sollte keinen Platz in einem Haushalt finden. Sie können irgend eine Summe deponiren von 25 Cents auswärts in der
na Trnst Go und Sie erhalten 3 Prozent Zinsen daran, halbjährlich verrechnet, am 1. Mai und 1. November jeden Jahres. Kapital - $1,000,000.00 Ueberschuß 225,000.00 Office im Cesellschasts-Gebäude, Ecke Washington Str. und Virginia 5lve. Neue Inkorporationen. Maywood Rod and Gun Elub don Marion County; Direktoren: Bert Battley, H. W. Kampman und F. W. French. Black Cemetery Company von Albany. Capital 83,000; Directoren: W. H. Stastord, W. H. Black, John F. Black, M. Vincent, I. H. Staf. ford, D. E. Brammer, I. I. Peterson, T. S. Wilcoxen und James R. Black. Union Savings and Investment Co. von Anderson, Capital 8100,000) Directoren; G. A. Lambert, E. G. D Lambert, Maggie M. und B. O. BarneS. Brunswick Oil Company von Muncie. Capital 8100,000; Direktoren: H. L. Wiley, F. M. Smith, W. I. Moody, G. A. Snow und A. L. Thomas. Neuer Federweißer bei W m. S t o e f f l e r, 202 Nord Noble Str. Republikanische Kandidaten. Stimmt für Edward G. Sourbier Republikanischer Candidat sür Sheriff von Marion County. Wahl am Dienstag, den 8. November 190t. W. V. West r empfiehlt sich den Stimmgebern oon Center Township alS republikanischer Candidat für Trustes von Center Township. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Martin M. Hugg empfiehlt fich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Staats-Senator. Wahl am Dienstag, den 8. November 190t. John McGregor empfiehlt sich den Stimmgebem von Marion County als republikanischer Candidat für County-Commissär des 2. Distrikts. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Henry W. Klausmann empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Surveyor. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. M. L. Jcsscrson empfiehlt sich den Stimmgebern von Center Township als republikanischer Candidat für Assessor Wahl am Dienstag, den 8. November 190 George W. Stubbs empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für Richter des Jugend'Gerichls. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. Harry D. Tutcwilcr empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Coroner. Wahl am Dienstag, den 8. November 1904. John E. McGaugheh empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat sür f County Commissär des 1. Distrikts. -Wahl am Dienstag, den 8. November 1904.
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