Indiana Tribüne, Volume 28, Number 39, Indianapolis, Marion County, 7 October 1904 — Page 7

Jndiana Tribüne, 7. Oktober l&Oü.

Die Brcttldwa.

Kriminal'Roman. Von Reinhold Ortmann, (Fortsetzung.) Wollen Sie Ihren Scherz mit mir treiben, Nora? Oder soll ich Ihnen glauben? Hat irgend ein wunderbarer Zufall Sie Dinge erfahren lassen, von denen scnst niimand weiß?" Vielleicht! Ich gebe es cbcnsowevcnig zu, als ich es bestrcite. Ob ich den Mörder kenne oder ob ich irgend ein andercs.Mittel besitze, jeden Schattcn eines Verdachtes von Ihnen zu nehmen es darf Ihnen glcichgiltig sein. Denn die Frage, die hier zu entscheiden ist, lautet doch nur, ob Sie durch mich gerettet sein wollen oder nicht." Und weshalb legen Sie mir eine solche Frage überhaupt erst vor? Ist es nicht einfach Ihre Pflicht, zu thun, was Sie mir da verheißen?" Meine Pflicht nein! Auch meine Selbstverleugnung hat ihre Grenzen, und Übermenschliches darf man am Ende auch von m i r nicht fordern. Soll ich Sie etwa für eine andcre retten?" Ah, Sie stellen Ihre Bedingungen? Ihre Großmuth hat einen Preis?" Nicht so ironisch, mein Lieber es könnte Sie gereuen! Wenn sich je in Ihrem Leben die Entscheidung über das Wohl und Wehe Ihrer Zukunft in einen einzigen Augenblick zusammengedrängt hat, so ist es jetzt. Wählen Sie aber wählen Sie schnell! Ich schwöre, daß ich mich Ihnen nicht zum drittenmal anbieten werde!" Wie sie da vor ihm stand, in aller lockenden Pracht ihrer herrlichen &e statt und mit einem verheißungsvollen Leuchten in den Augen, das alle Unregclmäßigkcit ihres Gesichts vergessen machte, hätte sie wohl selbst des kältesten Mannes Blut in Flammen setzen können. Aber Günter Wolfradt war gegen alle Versuchung gefeit durch die Erinnerung an das bleiche, schlanke Mädchcn, mit dessen Entschwinden er vorhin alle Freude seines Lebens hatte von sich gehen sehen. Wenn die Göttin der Liebe selbst in all ihrer berauschenden Schönheit vor ihn hingetreten wäre, sie hätte keine Macht mehr über ihn geWonnen. Waren es doch Edithas traurige Augen, die ihn aus dem Mädchenbilde über dem Schreibtisch anblickten, und wähnte er in ihnen doch eine stumme, schmerzliche Anklage zu lesen, daß er alle diese Beschimpfungen hatte anhören können, ohne der Lästernden den Mund zu verschließen. Es giebt für mich keine Wahl. Fräulein Martini! Wenn ich schon auf der Schwelle des Zuchthauses stände oder an den Stufen des Schafotts um diesen Preis könnte ich mir auch dann meine Rettung nicht erkaufen." Wie eine getretene Schlange zuckte sie auf. Ist das Ihre Entscheidung? SieSie verwerfen mich abermals?" Warum zwingen Sie mich, Ihnen solche Dinge zu sagen? Daß ich Ihnen nicht sein kann, was Sie aus mir machcn möchten, Sie mußten es doch wissen, ehe Sie hierher kamen." Nein, ich wußte es nicht. Für einen so ausgemachten Narren konnte ich Sie unmöglich halten, daß Sie zum zweiten Male ein Glück zurückstoßen würden, für das tausend andere mit Freuden die Hälfte ihres Lebens hingäben. Aber fürchten Sie nicht, daß ich mich Ihnen noch weiter aufdrängen werde. Wir sind fertig miteinander fertig für immer!" Und Ihre gehcimnißvolle Macht, mich von jedem Verdacht zu befreien? Sie werden, sich Ihrer nun wirklich nicht mehr bedienen?" Kurz und höhnisch lachte die Sängerin auf. Waren Sie wirklich so dumm, daran zu glauben? Ich habe Sie auf die Probe stellen wollen weiter nichts. Was sollte ich von der Ermordung Jhres Onkels wissen ich, die von all diesen schmutzigen Dingen nicht die leifeste Ahnung hatte, ehe ich zur Zeugin Ihres Gespräches mit dem Fräulein Rüthling wurde? Wüßte ich etwas, so würde ich es natürlich sagen; denn ich habe durchaus nicht den Wunsch, Jhnen zu schaden. Und nun haben wir wohl lange genug geplaudert. Sehen Sie doch gefälligst nach, ob draußcn die Luft rein ist. Ich möchte de: unverschämten Person Ihrer Wirthin, nicht gerne noch einmal begegnen." Günter leistete Ihrem Verlangen , Folge und trat für einen Moment auf den Korridor hinaus. Als er sich wieder ins Zimmer zurückwandte, sah er. daß Noras vorhin fest geschlossenes Straßcnjäckchen geöffnet war, und daß sie hastig an den Taillcnknöpfen ihres Kleides nestelte. Es ist niemand auf dem Gange, sagte er. Sie haben keinerlei Velästigunq zu befürchten." Das freut mich," erwiderte sie mit offenkundigem SpotUnd ich wunjcy te aunichtia. daß ich Ihnen das gleich sagen könnte. Aber Sie haben ja Ihre liebenswürdige Cousine, die Ihnen in -f i ri. . allen ungelegenycuen oeineyen wuu. Wenn Sie nach ihrer Meinung hinlänalich acstraft sind, werden Sie vielleicht doch noch eines Tages in Gnaden wieder von ihr aufgenommen werden. Viel Glück dazu, mein Freund!" Eine Wolke von Wohlgeruch glitt an Günter vorüber dann war er allein. .Und er athmete auf, als sei eine schwere

Last von seiner Brust genommen worden. Mit dem Bewußtsein, daß er das Rechte gethan, war eine wunderbare Ruhe und Klarheit über ihn gekommen. Und er fühlte nichts mehr von der unsinnigen Angst, die ihm so lange das Herz zusammengepreßt hatte. Was in aller Welt hatte ihm denn vorhin die Sinne verwirrt, daß er sich Editha gegenüber gebärdet hatte wie ein Schuldbewußter, der die drohende Vergeltung fürchtet! Wie kläglich mußte er vor ihr dagestanden haben in seinem unmännlichen Bangen vor einer nebelhaften, ungrcifbaren Gefahr! Aber noch war es ja nicht zu spät, sie über seinen Muth und seine Charakter-

festiakeit emes Besseren zu belehren. Und nicht einen Augenblick wollte er zogern, die geeigneten Schritte zu thun, die ihm, wenn nicht ihre Liebe, so doch wenigstens ihre Achtung wiedcrgcwinnen konnten. Aus freien Stücken wollte cr sich der Krimmalpolttkl zur Vcrsugung stellen, um Rechenschaft zu geben über alles, was man von ihm zu wissen begehrte. Um seinetwillen sollte wahrlich nichts verschwiegen und verdunkelt werden, was den über dies geheimnißvolle Verbrechen gebreiteten Schleier zerreißen konnte. Und wenn sich Edithas Befürchtungen erfüllten, wenn es ihm bestimmt war, vorübergehend das Opfer eines verhängnißvollcn Irrthums. einer unseligen Verkettung von Zufälligkeiten zu werden, so wollte er auch diese Schickung tragen wie ein Mann. Er hielt in dem Zimmer, darin er noch nicht einmal heimisch geworden war, Umschau, wie jemand, der sich anschickt, auf eine lange Reise zu gehen. Es war ihm, als ob cr nicht die kleinste Unordnung hinter sich zurücklassen dürfe. Denn er konnte ja nicht wissen. wann es ihm beschicken war zurückzu kehren. Er sah, daß das Klavier lmmer noch offen war, und er schloß die Klappe über d:n Tasten wie den oberen Deckel, den er vorhm hochgestellt hatte, um die ?Zülle des Klanges zu vermehren. Dann machte er sich zum Ausgehen fertig. I Es ist nicht unmöglich, daß ich im Laufe des Tages genöthigt sein werde. eme kleine Reise anzutreten, sagte cr zu Frau Gollmer, die ihm draußen bcgegncte. Sie brauchen sich also nich: zu beunruhigen, wenn ich etwa am Abend ausbleiben sollte." Ohne sich um das verdutzte Gesicht der Wittwe zu kümmern, verließ er die Wohnung und schlug in ruhigster Gcmüthsversassung den Weg nach seines verstorbenen Oheims Hause ein. 13. Kavitel. Als die Droschke, in der sie von ihrcm Besuche bei Günter nach Hause zurückkehrte, um die letzte Straßenecke bog, gewahrte Editha, daß sich eine bcträchtlichc Menschenmenge vor ihrem väterlichen Hause angesammelt hatte. Sie sah die blinkenden Spitzen von Schutzmannshelmen und inmitten des Knäuels von Neugierigen einen Wagen, der eigentlich nichts anderes war als ein auf Räder gesetzter häßlicher, schwarzer, viereckiger Kasten. Erschauernd ahnte sie die Bestimmung des trostlosen Gefährts. Aber der schmerzlichste Anblick wenigstens blieb ihr gnädig erspart. Denn gerade als ihr Kutscher sich mit derben Zurufcn einen Weg durch die Menge bahnte, setzte sich jener andere Wagen in Bewcgung, um die sterbliche Hülle des Bankiers zum Zwecke der gerichtsärztlichen Obduktion dem Leichcnschauhausc zuzufübren, Der Schutzmann an der Hausthür trat respektvoll zur Seite, als Editha ausstieg. Ihr Auss ehcn und ihre Kleidung sagten ihm zur Genüge, daß cr kein Recht habe, ihr den Eintritt zu verwehren. Obwohl sie sich bis zum Umsinken erschöpft fühlte, war sie doch kaum jemals schneller die Treppe cmporgecilt als heute, vorwärts gepeitscht von dcr Furcht, daß sie zu spät kommcn könnte, um ihr eben gegebenes Versprechen einzulösen. Die Flügel derWohnungsthür, durch die man soeben die Leiche transportirt hatte, standen noch weit geöffnet. Und auf dem Gange fah Editha den Sanitätsrath und Doktor Fritz Wcickardt in leisem, ernstcm Gcspräch mit einem graubärtigcn Herrn, der sie sehr achtungsvoll grüßte. Herr Gcrichtsphysikus Dr. Störmer", stellte der Sanitätsrath vor. Aber das junge Mädchen, dessen Gedanken nur noch von einem einzigen Gegenstand erfüllt waren, hatte als Erwiderung kaum ein flüchtiges Kopfnicken. Sie wollte an den drei Herren vorüber in das Wohnzimmer, und sie fuhr in furchtbarem Erschrecken zusammen, als Fritz Wcickardt, ihre Absicht erkennend, halblaut sagte: Bitte nicht dort hinein, liebe Editha! Ein Herr von der Kriminalpolizei ist eben im Begriff, den Prokuristen Francke zu vernehmen." Dann gerade muß ich hinein," erwiderte sie, und ungestüm öffnete sie im nächsten Augenblicke die Thür, die man ihr hatte verbieten wollen. - Ein blonder, vollbärtigcr Mann in mittleren Jahren und von dem Aussehon eines Herrn aus der guten Gesellschaft saß hinter dem mit allerlei Schreibgcräth bedeckten Tische. Vor ihm aber stand die lange, hagere Gestalt des Kassirers, dcr cs aus Beschcidenhcit odcr aus irgend einem anderen Grunde abgelehnt hatte, sich zu setzen, und dessen magere, knotige Finger sich häßlich von dem Polster des Sessels abhoben, auf den er sich stützte. Für einen Moment nur hatte de? Llondbärtige aufgesehen. Dann, da er sofort crricth, wer die Eintretende sei.

war er sogleich aufgestanden, um sich ihr vorzustellen. Von Sydow, Königlicher Kriminalkommissar! Ich habe die Ehre mit Fräulein Rüthling nicht wahr? SZö wollen verzeihen, mein Fräulein, daß ich auf kurze Zeit von diesem Zimmer Besitz genommen habe. Eine Dame, die Frau Stadträthin Weickardt, hatte in Ihrer Abwesenheit die Güt?, es mir für die Vernehmung dcr Hausgenossen zur Verfügung zu stellen." Editha gab nur durch eine Kopfbwegung zu erkennen, wie überflüssig ihr in diesem Augenblick derartige Entschuldigungcn erschienen. Mit dem Ausdruck angstvoller Spannung ruhte ihr Blick auf dem Antlitz des Prokuristen; aber seine Augen wichen den ihcigen aus, und in scincm farblosen Gcficht war nichts zu lesen, das ihr Antwort gegeben hätte auf ihre ungesprochene Frage. Doch wenn sie nicht von ihm Antwort erhielt, so mußte sie ihr eben von dem andern wcrdcn. Ich möchtc wisscn, Hcrr Kommissar, was dicscr Hcrr Ihnen gesagt hat", erklärte sie mit gebieterischer Bestimmthcit. Denn ich habe Grund, zu vermuthen, daß cr darauf ausgeht, einen Schuldlosen zu verdächtigen." Paul Francke veränderte seine Haltung nicht. Eine leise Bewegung seiner eckigen Schultern nur schien etwas wie mitleidige Geringschätzung ausdrücken zu sollen. Dcr Beamte aber war von dcr überraschenden Anklage sichtlich unangenehm berührt. Sie wollen den Herrn doch wohl nicht beschuldigen, daß cr bewußt eine solche Absicht verfolgt? Er befindet sich Ihrer Meinung nach in einem Irrthum über Vfi Person dcs muthmaßlichcn Mörders nicht wahr?" Irrthum oder Absicht ich weiß es nicht odcr ich kann Ihnen darauf doch erst antworten, wenn ich gehört habe, was cr Jhncn erzählt hat." Sie haben nichts dagegen einzuwenden, Herr Francke, daß ich den Wunsch des Fräulein Rüthling erfülle?" Durchaus nicht," lautete die sehr höfliche Erwiderung. Ich möchte sogar im Gegentheil dringend darum bitten." An der Hand dcr kurzen Notizen, die cr sich der Zeitcrsparniß halber statt eines richtigen Protokolls gemacht hatte, wiederholte Herr von Sydow die Bekundungen des Prokuristen. Francke hatte sich freiwillig zu seiner Vernchmung gemeldet, sobald cr von dem Erschcincn dcs Beamten in der Rüthlingschen Wohnung Kenntniß erhalten, und cr hatte dem Kommissar über die gegen Günter Wolfradt vorlicgendcn Verdachtsmomcnte genau dasselbe gesagt wie vorher dcr Tochter seines ermordctcn Prinzipals. Nur daß cr seine

Wahrnehmungen vielleicht noch wirksamer zu gruppucn und jeden. Umstand, dcr sich zu Ungunstcn dcs Attgeschuldigten dcutcn ließ, in eine noch schärfere Beleuchtung zu setzen gewußt hatte. Von seinem und Edithas anfänglichcm Versuch, das Verschwinden der zwanzigtausend Mark geflissentlich durch eine Lüge zu vertuschen, hatte cr freilich nichts erzählt. Er hatte cs vielmehr so dargestellt, als ob die Tochter des Verstorbenen bei dcr Feststellung dcs Fehlbetrages sehr wohl der Meinung sein konnte, es handle sich um eine von ihrem Vater zu irgend welchen unbekannten Zwecken entnommene Summe, da sie ja in jenem Augenblick nur an einem plötzlichen Todesfall, nicht an ein Verbrechen glaubte. Und auch fönst war in seiner Aussage nichts, das Editha zu kompromittircn vermochte. Er hatte gewußt, daß cr sic am härtcsten. traf, indem er Günter Wolfradt vernichtete. Die Gewißheit desSchmerzcs, den cr ihr damit zufügte, war Sättigung genug selbst für den wildesten Hunger nach Rache. Ueber das Privatleben des Verdächtigten hatte cr sich ziemlich vorsichtig geäußert. Es schien fast, als hätte er Bedcnkcn getragen, eine allzu genaue Kenntniß desselben zu offenbaren. Nur ganz allgemein hatte cr von leichtfertigen Neigungen und schlechter Gesellschaft gesprochen. Und der Kommissar war nach dicfcr Richtung hin nicht wcitcr in ihn gedrungen, da sich solche Dingc in dcr Regel ja leicht durch Polizeiliche Nachforschungen feststellen lassen. Sonst aber fehlte m der langen, sorgfältig gefügten Kette nicht ein einziges Glied. Und es war begreiflich genug, wenn der Beamte eine Art von Dankbarkeit fühlte für den Mann, dessen Beobachtungsgabe und dessen scharfer Verstand den Unterfuchungsbchördcn so trefflich vorgcarbcitct hattcn, daß sie letzt nur noch ihre Hand auf den Schuldigcn zu legen brauchten. Eine Verdächtizung, wie Editha sic vorhin gegen den kostbaren Zeugen geschleudert, konnte dem Herrn Kommissar wahrhaf tig nichts weniger als angenehm sein. Deshalb ließ er. ihr auch während scmcr klaren und gedrängten Wieder holung von Franckcs Aussage nicht den geringsten Zweifel über seine eigene Meinung von der Sache. Deutlich ae nug konnte sie aus seiner Darstellung die unumstößliche Gewißheit herausho ren: Selbst wenn das oder jenes ein Irrthum sein. sollte, es bleibt daneben doch mehr als gcnug, um dcn Menschen zu überfuhren. Und weil sie ja in Wahrheit alledem nichts anderes entgegensetzen konnte als ihre persönliche Ueberzeugung von Günters Schuldlosigkeit, war ihr sei ne Lage niemals so verzweifelt, so Hofs nungslos erschienen alsjin diesem Au genblick. Sie war kluggcnug, sich zu sagen, wie wenig Gewicöt solchen Be

lastungsmomenten gegenüber all ihre!

Bctheuerungen haben wurden, und daß selbst ein Hinweis auf die Niedrigen. egoistischen Beweggründe dcs Dcnunzianten die Wucht der von ihm crmittelten Thatsachen nicht entkräften könne. Darum zermarterte sie, noch ehe der Kommissar mit seinem etwas felbstgefälligen Vortrag zu Ende war, ihr armcs, gepeinigtes Gehirn aufs Neue, um jetzt, nachdem sie zu spat gekommen war, ihm den eincn Wcg dcr Rcttung zu erschließen, einen anderen ausfindig zu machen. Und fast ohne alle Ueberlegung, der ersten Eingebung folgend. die ihr wie eine glückliche Losung erschien, sagte sie plötzlich: Das alles fallt doch wohl m Nichts zusammen, wenn ich Ihnen mittheile, daß ich noch mit meinem Vater gesprochcn habe, nachdem mein Vetter ihn verlassen und sich zur Ruhe begeoen hatte?" Es war eine dreiste Luge. Und Editha selbst erschrak, da die inhaltschweren Worte gesprochen waren, vor dcr Ungchcuerlichkcit ihres Thuns. Die Wirkung auf den Knmmalbcamten aber entsprach augenscheinlich ganz ihren Absichten. Dcr Mann, dcr mit seinem wohlgcsetzten Bericht noch .gar nicht zu Ende gewesen war. sah sic mit großen, crstaunten Augen an und lehnte sich dann, das Blatt mit dcn Notizcn nicdcrlcgcnd, mit cincr gewissen Feierlichkeit in seinen Stuhl zurück. Das Ware allerdings von Bedcutung. Und ich bin einigermaßen erstaunt, daß mir bisher Niemand etwas davon gesagt hat." Ohne zu ihm hinübcrzusehen, suhlte Editha, daß die Augen dcs Prokurilicn aus ihr ruhten, und sie spurte aucy, wie ihr unter diesem Blick das Blut m's Gesicht stieg. ' Aber die Lüge war nicht mehr ungesprochen zu machen, und nun, da sie die verhängnißvolle Bahn einmal betreten, konnte sie nicht wieder zurück. Das konnte wohl nicht geschehen," erwiderte sie, denn ich habe es bisher Niemand erzählt." Hatten Sie denn einen besonderen Grund., cs zu verschweigen?" Nein. Ich habe nur eben in der Aufregung und Verwirrung dieser letzten Stunden nicht früher daran gedacht." Wollen Sic mir also gefälligst aU les sagen, was Sie von den Vorgängen dcr Mordnacht zu erzählen wissen?" Ich hatte dcn Abcnd mit meinem Vater außerhalb des Hauses zugebracht, in einem Theater oder in einem Kabarett aber das ist ja glcichgiltig. Als wir heimkehrten, ging ich sehr bald in mein Schlafzimmer, während mein Vater aufbleiben wollte, um zu arbeiten. Später, tief in der Nacht, kam cr dann noch einmal an meine Thür." Tief in dcr Nacht sagen Sie ? Können Sic die Zeit nicht genauer angeben?" Nein, ich sah nicht nach dcr Uhr. Abcr. cs war es war jedenfalls lange nach Mitternacht." Woraus schließen Sie das, da Sie doch nicht nach der Uhr gesehen habcn?" Ich fand in dieser Nacht sehr wcnig Schlaf, und cs war lange hcr, daß ich es hatte Mitternacht schlagen hören." Sie nehmen also an, daß Ihr Vcttcr Wolfradt sich um diese Zeit bereits zur Ruhe begeben hatte?" Auf Grund welcher Wahrnehmungen?" Ich hatte gehört, wie cr über den Korridor ging und dic Thür seines Zimmers hinter sich verschloß." Sie war ja überzeugt, daß cs sich in Wahrheit so verhielt, daß Günter bercits in seiner Stube gewesen sein mußte, als das Verbrechen an ihrem Vater verübt wurde. Nur daß sie selbst cs gehört haben wollte, war eine Lüge. Eine Täuschung in dicscr Hinsicht ist gan ausgeschlossen?" V 14 Um wieviel später ungefähr war cs, als Hcrr Rüthling an die Thür Ihres Zimmers kam?" Vielleicht eine Viertelstunde odcr mchr. Ich kann cs nicht genau angcbcn." Und Sie haben mit ihm gespro chcn?" .Ja." Würden Si mir vielleicht wiederholen, was cr Jhncn sagte?" Er erkundigte sich nach meinem Befinden, da ich mich am Abcnd nicht ganz wohl gefühlt hatte." Es war also nur eine kurze Untcrhaltung?" Ja, eine ganz kurze." Und cs ist Ihnen dabei nichts Außcrgewöhnliches aufgefallen? Ihr Vater schien ganz gesund?" . " Ich habe ihn nicht gesehen." Nun ja, abcr Sie hörten ihn doch sprechen. Und eine besondere Verändcrung würde Jhncn jedenfalls nicht entgangen sein." Nein, sie wäre mir wohl nicht entgangen." .Noch eins! Haben Sie irgend eine Wahrnehmung darüber gemacht, wohin Hcrr Rüthling sich von Ihrer Zimmerthür aus bcgab? Würden Sie cs gehört haben, wenn er in sein Schlafzimmer gegangen wäre?" Ich weiß nicht ich habe nicht darauf geachtet." Sie war mit ihrer Kraft fast zu Ende, denn es geschah wohl zum cr-

stcnmal in ihrem Leben, daß 'sie mit vollem Bewußtsein die Unwahrheit sprach und jede ihrer Antworten mit sorgfältiger Berechnung dieser UnWahrheit anpassen mußte. Daß sie gezwungen war, cs in Gegenwart diescs anderen zu thun, machte ihr die grausame Nothwcndigkcit vollends zur uncrträglichcn Pein. Während dieses kurzen Verhörs erst fühlte sie, in cincm wie traurigen. Zustand sich ihre Nerven befanden. Das Herz klopfte ihr so ungestüm, daß sic meinte, sein hörbarer Schlag müsse sic vcrrathcn und cin paarmal lcgtc sich's wic cin dunklcr Schleier vor ihre Augen. Sonderbar undeutlich, wic aus weiter Entfernung klang ihr die Stimme dcs Kommissars,' da cr sagte : Wenn danach auch noch immer die Möglichkeit nicht auszuschließen ist, daß Wolfradt im späteren Verlauf dcr Nacht das Vcrbrechcn bcging, so wird jedenfalls die Annahme hinfällig, daß cr Ihren Vater im Streite erschlug. Was meinen Sie dazu, Herr Francke?" Ich bitte um die Erlaubniß, meine Ansicht für mich behalten zu dürfen, Herr Kommissar." Weshalb denn? Wenn cs für die Beurtheilung der Sachlage erheblich ist, sind Sie sogar verpflichtet zu sprechen." Was verpflichtet mich dazu das Gesetz?" Jawohl, das Gesetz Und auch Ihr Gewissen, Herr Francke!" Nun denn unter solchen Umständen meine Ansicht, Hcrr Kommissar, gcht dahin, daß Fräulcin Rüthling in dcm. Bcstrcbcn. ihren Verwandten zu entlasten, soeben dic UnWahrheit gesprochen hat." (Fortsetzung folgt.)

Afrikanisl!,? o:o:,iett. Auf Grund von Untersuchungen des Professors Supan hat die Londoner Geographische Gesellschaft berechnet, wie groß der Afrikabesitz der europäischen Mächte heute ist, und wieviel Land den noch unabhängigen Staaten verbleibt. Danach ist Frankreich die in Afrika am meisten interessierte Macht. Auf seinen Antheil entfallen nicht weniger als 3,937.450 Quadratmeilen. Allerdings beansprucht davon die Sahara allein 1.942.420. An zweiter Stelle kommt England mit 3.674.175 Quadratmeilen. 1.188.000 davon entfallen auf Südafrika, 360, 540 auf Niaeria und Lagos. Die drittgrößte Afrikamacht ist der Kongostaat mit 918.810 Quadratmeilen. Erst an vierter Stelle kommt Deutschlands Afrikabesitz mit 907.000 Quadratmeilen. .linier den deutschen Staatsgebieten stebt Ostafrika mit 364.970 Quadratmeilen obenan. SüdWestafrika umfaßt 317.540. Kamerun 190.870. Togo 33.620. Die fünfte Stelle nimmt heute Portugal, welches einst halb Afrika sein eig:n nannte, mit 799.400 Quadratmeilen ein. Angola bedeckt trotz aller Abbröckelungen an den Kongostaat und England noch immer 489.790 Quadratmeilen, während Mozambique von den Engländern auf 293,480 Quadratmeilen heruntergebracht worden ist. Italien ist in Afrika mit- 188,950, Spanien mit 84.950 Quadratmcilen betheiligt. Tripolis, welches wenigstens nominell der Türkei gehört, wird dagegen auf 405,270 - Quadratmeilen berechnet. Der Rest Afrikas entfällt auf die großen Seen, deren Fläche auf 33.740 Quadratmeilen geschätzt wird, und die drei letzten, zur Aeit noch unabhängigen Staaten Abessinien, Marokk?. Liberia. Ersteres umfaßt 370.000. letzteres 36.800, Marokko 175.830 Quadratmeilen. Der Flächenraum von ganz Afrika beträat nach dieser Rech nung 11.532.470 Quadratmeilen. In der T h i e r ä r z t l i ch e n Hochschule zu München sind bayerische Staatsangehörige kollegiengeldfrei, alle übrigen Kandidaten haben ein Pauschale von 30 Mark zu entrichten. Mit Elephanten stärken. anstatt Pferdestärken, rechnet man zuweilen in Indien: Ein Motorwagen von 22 Pferdestärken wird als ein Fahrzeug von 3 Elephantenstärken beschrieben. Von den Bewohnern Japans leben drei Viertel auf dem Lande oder in Orten von weniger als 3000 Einwohnern. Städte mit mehr als 10,000 Einwohnern gab es im Jahre 1898 in Japan 162. Zerplatzte Tabakspfeife. Der Herausgeber des Wiener Modealbum," Gustas Fournes, setzte in feinem Zimmer seine Tabakspfeife in Brand. Kaum hatte er einig? Züge gethan, als die Pfeife explodirte und einige Splitter derselben Fournes in's rechte Auge drangen. Letzteres mußte herausgenommen werden. Fournes ist Jäger, und es ward vermuthet, daß durch einen unglücklichen Zsfall eine Zündkapsel in den Pfeifcnkopf gerieth und die Explosion verursachte. S ch u l f e i n d l i ch e r Knabe. Ein sechsjähriger Knabe in Kallstadt, Rheinpfalz, hatte mit Streichhölzern einen an das elterliche Wohnhaus anstoßenden Schuppen in der Absicht angezündet, Schuppen und Haus in Asche zu legen. Befragt, warum er da! Feuer angelegt habe, gab er an, daß er das Haus habe niederbrennen wollen, damit seine Schulbücher von den Flammen vernichtet würden und er nicht mehr in die Schule müsse.

Leuer - Signale.

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Wichisa 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 2S 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 10. 2Z1 JllinoiS und McLe 234 No. 14 EpritzmhauS Kenwood und 30. Z5 JllinoiS und 33. 236 Annetta und 30 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Rader 233 Udell Laddn WorU 229 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Et. &cäx 243 Eldridge und 25. 312 West uud Wakmt bis West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet und Paca 816 Capital Av nd XU 317 Nerthweftern Ave 318 Gent und 18. 819 Canal und 10 844 Cerealine Wor 324 Vermont und Lvnn 325 BiSma, u Srandmell 328 No. 20 Spritzenhaus Haughville. 27 Michigan . !meS, 828 Michigan n. Concord. 41 West und McJntyre 412 Missouri u. Marylan 13 Missouri und Rhift 415 Capikl Ave Seorgia 416 Migourt u entuckyS. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und Hunfctad 23. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave u.J DS 425 Wash. and Harr 426 No. 18 EpritzenhtNch W. 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Lawil 714 State Ave u.5e!t R S 715 Shelby und Beech 716 State Ave und Orane 718 Orange und Lame! 719 Shelby u. ctage 721 LexingtonA. Lauch 723 FletchAvu.Spn 724 Slte Ave u. Pleasan 725 Prospekt und 7leasi! 726 Orange und HaTla? 728 Liberty und Me 729 Noöle und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 13 Market und Noble 4 Ohio u. Highland Av. S15 Michigan. Highwn: 816 Market Arsens AN 817 Ost S5. Clair und Union Bahn Ecleise b21 Pai. Vmdle ShcpS 8,3 Vermont uno Walco 824 Wash. und State Atz. 825 Madden'SLounde S26 Tucker und Dorsey 827 Wash.und Bevillt SV 829 No. 1 Spritzenhaus Veve nahMü?tg 831 Southeafter Ave mÄ Woodside. 832 Wa?h. und Dearbs 834 Southeastern d Arsenal AveS. 835 New Dork und Ze&VU 913 JllinoiS und ary5. 913 JllinoiS und 2&Xrt& 114 Penn. Kttft SasZ. 15 Delaware ns 'fcsf Spezial, Signale. krften Schlag, zweiter Alarm, zwettm Schläge, dritter War, Dritten Schläge, dierkr Alarm. t-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgeroS. I Schläge, Oafserdruck ab. t Schläge, 12 Uhr Mittag. 9 Die so bezeichnete Signal werde nur vom khur dächt angegeben da an de betretende ?trasz? kreuzunge keine AlarmVuen anadlcht ftnd Chicago und der große Nordwest, via rrnrnrnrnm RsrwinnTi Wulvu U3llflUUl5 ; )uraAteurj(5 ttlatta-vawaii-Pdlttvvine Insel. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago Von der Mono 47. Ctr. Station. Chicago. find nur 5 Minuten mittelst elektrischer Car na& den Union Blehdöfen ; French Lick Springs, iadem Orange Eounty Hochland. ffamitten-Hotei anter neuer GeschäftSleituna. Pluto, Proserrw? ,nd Bowle Quellen, efte Mineralwasser bei elt. Zwei Züge täglich via Sreencaftle. Ticket-Osficen : Union Station, Massachusetts As, nd 25 West Washington Strasze. , R. P. A l g e . . Distrikt Pss. Agent, Indianapolis. Ind. .H.MeDoel. C.H.Roekwell, Präs. und Gen. T?gr. Betriettttil? Frank I. Reed. fiuÜJff. Agent. Coicaao. III.

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