Indiana Tribüne, Volume 28, Number 39, Indianapolis, Marion County, 7 October 1904 — Page 3
Jndiank Tribüne, 7. Oktober 19QH.
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Die
cutsche
Großartige Kundgebung der Deutschen Amerika's.
Botschafter v. Sternburg's Rede und Kaiser - Depesche. Carl Slhnrz's markige Worte ernten stimmschen Beifall. Besuch einer Bölkcwandmmg gleich. Darbietungen der Tnrncr und Sangcr. Harmonischer Abschluß des patriotischen Festes.
?xezialTepesche der .Tnbüae'.) Die Feier des Deutschen Tages. St. Louis, Mo.. 6. Oktober. Mit weißen Bändern auf der Brust, welche die Inschrift trugen Erfüllt Eure Pflicht gegen das alte und neue Vaterland", waren heute Deutsche aus ganz America nach dem Weltausstel lungSplatze zusammengeströmt, um den Deutschen Tag zu begehen, zur Erinnerung an die erste Landung Deutscher auf amerilan. Boden am 6. Oktober 1693. Einer kleinen Wölkerwanderung gleich wälzten sich die Menschenmasien dem WeltauSftellungSplatze zu. Auf der Brust der Allermeisten war die kleine Schleife in deutschen und amerikanischen Farben fichtbar, betondend, daß der Träger ein Deutscher oder wenigstens ein Freund der Deut schen sei. Wer irgend konnte, ließ es sich nicht nehmen, dem Feste beizuwohnen. Allerwärts vernahm man deutsche Laute, deutsche Melodien, und von allen Mauern, Thürmen und derglei chen wehten Banner in den deutschen Landesfarben. Es wirkte anheimelnd, man fühlte sich zu Hause und solches Gefühl trug nicht wenig dazu bei, eine richtige Feststimmung zu schaffen. Die großartige Feier wurde von den Turnerkindern, Zöglingen und Activen eröffnet. Kurz vor 2 Uhr Nachmit tags trafen fast endlose Reihen von Special'Straßenbahnwagen bei dem Lindell'Eingange ein, welche die Turnerschaaren brachten. Die Ears bat ten speciellen Auftrag, an gewissen Straßenecken zu warten und nur Tu?' ner, Zöglinge und Turnkinder aufzunehmen, wie dieselben auf die verschiedenen Vereine vertheilt waren. Nach Beendigung deS Programms auf der Plaza St. Louis nahmen auf ein Signal sämmtliche Zöglinge, Ac tive und Bären Ausstellung in Reihen von je Vieren und marschirten zum herrlich geschmückten Deutschen Hause, woselbst um 4 Uhr de eigentliche Festaktus begann. Die Kinder waren schon vorher nach Vollendung der Massen Übungen entlassen worden. Im Deutschen Hause. Um 4 Uhr hatte sich die nach taufenden zählenden Menschenmassen um den Centralpunkt des Deutschen TageS Das deutsche Haus" ver sammelt. Di:sei prangte im groß artigen Festkleide. Der deutsche Reichs Commissär, Dr. Lewald, hatte die Be deutung deS TageS voll erfaßt und ge bührend gewürdigt, wovon die prächtige innere und äußere Dekoration des deut schen HauseS beredtes Zeugniß ablegte. Das Musikcorps hatte zur Linken der Terrasse Stellung genommen; die Sänger, 1000 Mann stark, an der an deren Seite. Die andere Seite war mit reservirien Sitzplätzen für Gäste und prominente Bürger ausgerüstet. Die Rednertribüne stand in der Mitte. Nach einem Vortrage des OrcheerS betrat Dr. Emil PreetoriuS die Redner tribüne und hielt die Eröffnungsrede. In mächtigen Accorden erscholl dar auf DaS deutsche Lied" auS tausend kräftigen Männerkehlen. Eine ernste feierliche Stimmung war auf jedem Geficht zu lesen und jedes deutsche Herz schlug unwillkürlich höher, als es Htx tönt in mächtigen Klängen das deutsche Lied"! Und dem Feftact die richtige weihevolleStimmung verlieh das immer schöne Lied. Jägers Abschied" wurde darauf vom Massenchor mit Beglei tung eineS Doppel Hornquartettes und 2 Posaunen meisterhaft vorgetra gen. Herr W. C. Lange dirigirte mit gewohnter Präcision. Ansprache deS B o t f ch a f. terS von Sternburg. . Herr Freiherr Speck von Sternburg, der Kaiferlich.Deutsche Botschafter in
Tag - Feier
Washington, wurde darauf vorgestellt und stürmisch begrüßt. ., Mit großer Spannung lauschte die Menge den schönen Worten des geschätzten Gastes. Seine Ansprache lautet wie folgt: Meine Damen und Herren und wer then Freunde ! Sie heute in St. LouiS zu begrüßen und Ihnen zu Ihrem großen Werk gratuliren zu können, bereitet mir eine große Freude und ist für mich die Quelle einer besonderen Ehre. Wohl noch nie zuvor' in der Ge schichte dieser großen Republik hat es sich ereignet, daß 20,000 Männer und Frauen Deutscher Abstammung so Schulter bei Schulter standen. Hermann Speck v. Sternburg. Ich bin überzeugt, daß die Millionen Deutscher, welche die Traditionen des Vaterlandes nach ihrer Adoptiv Heimath verpflanzten und sie unter getreuer Pflege ihren Nachkommen über gaben, heute aus den ewigen Gefilden mit Stolz auf die jüngeren Generationen herniederschauen, welche so glorreich auf ihrer Erbschaft weiterbauten und den d?utschen Namen zu solch' hohen Ehren brachten. Ihre Errungenschaften haben die Herzen der Deutschen im Vaterland mit Stolz und Dankbarkeit erfüllt. Deutscher Kraft und Energie, deren Lob so häufig von den Lippen der hervorragendsten Deutsch-Amerikaner erklungen ist, schuldet Amerika seinen erstaunlichen, bewundernswerthen Aufschwung. Sie Alle wissen, welch warmes Interege der Deutsche Kaiser für Sie empfindet. DaS von ihm geschaffene herrliche Monument deutscher Errungenschaften und deutschen Könnens glänzt als eines Karl Schurz. , der Hauptkleinodien unter den blen denden Schätzen dieser Ausstellung ES verkündet, daß sowohl das Vater, land als Ihre amerikanische Adoptiv' Heimath gleich große Dinge im Laufe ihres erstaunlichen Entwicklungsganges vollbracht haben. Seine Majestät der Kaiser hat mich beauftragt, Ihnen die folgende Botschast zu übermitteln: Den wackeren Bürgern Amerikas, deren Wunsch eS war, daß der WeltAusstellung in St. Louis die Feier
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in St. Lonis.
eines Deutschen Tages nicht fehlen soll, entbute ich zu diesem Feste meinen kaiserlichen Gruß und Glückwunsch. Möge der Tag in ungetrübter Freude begangen werden als würdiges Zeugniß dessen, was in der erstaunlichen Entwickelung des großen tranSatlantischen Freistaats die deutsche EinWanderung bedeutet." Rom in ten, 6. Octbr. 1904. Wilhelm, I. R." Nach einem Orchester-Vortrag betrat Herr Carl Schurz die RednerBühne. Die großartige., schmeichelhafte Ovation, welche dem gefeiertsten aller Dentfch Amerikaner dargebracht wurde, lieferte beredten Beweis, wie derselbe seinen Landsleutm an's Herz gewachsen ist. Nachdem der Botschafter unter lebhaftem Beifall geschlossen und Com missär Lewald einige Worte gesprochen, erhob fich Carl Schurz zu einer packenden Rede. Carl Schurz's zündende Worte. Der deutsche Tag in Amerika, sagte Redner, gilt der Feier der Freundschaft zwischen dem deutschen und demamerikanischen Volke. Wir DeutschAmerikaner find das Bindeglied zwischen Deutschland und Amerika, die lebendige Bekundnng der Thatsache, daß ein großer Bevölkerungstheil aus einem Lande in ein anderes verpflanzt sein, dem neuen Vaterland auf Leben und Tod ergeben sein kann und doch eine verehrende Liebe für die alte Heimath zu bewahren vermag. Keine internationale Freundschaft ist natürlicher wie die zwischen dieser Republik und dem deutschen Reiche. Sie sind nicht Moß durch die Bande der Verwandtschaft und gemeinsamen germanischen Geist, sondern auch das Feh' len jeden großen Jnteressen-ConfliktS, der sie trennen könnte, verbunden. In der That, ich fordere Jedermann auf, mir auch nur einen einzigen Punkt zu nennen, bei dem die großen Interessen der beiden Länder oder selbst die rechtmäßigen Bestrebungen ihres Ehrgeizes sich feindlich gegenüberstehen. Was könnte also die Freundschaft dieser beiden Nationen in Feindschaft verwandeln? Wohl kenne ich die Versuche, beide gegen einander zu hetzen. Ich hörte sogar von Leuten, daß Deutschland und Amerika, 2 neue Seemächte mit ehrgeizigen Flotten, eincS TageS mit oder ohne Grund ihre Stärke auf dem sogenannten Felde der Ehre zu messen haben werden und daß auf beiden Seiten abenteuerliche Köpfe unter den Flotten-Officieren Pläne und Vorbereitungen für den Kampf ausdenken. Sollen wir aber die Anficht hegen. Krieg sei nur ein Sport gleich einem FußballspielzwischenStudenten-ClubS? Wer immer solche Meinungen vertritt, der gehört aus der Gesellschaft gefitteter Menschen mit Tritten entfernt. Wer immer auch daS abgedroschene Märchen erzählt, deutsche Offiziere reifen als Spione verkleidet durch dies Land, dem sagt kühn auf den Kopf zu, daß er selbst solche Lügen erfand, oder die Schwindeleien dritter verbreitet. Der kennt Deutschland überhaupt nicht, der nicht weiß, daß die Deutschen eine ruhige, friedfertige und ehrenhafte Nation find, die den Krieg nicht als Sport betreiben. Und wären fie selbst weniger friedlich, Amerika wäre das letzte Land, mit welchem fie die Waffen zu kreuzen wünschten. Und welcher deutsche Staatsmann, sei er noch so gierig auf Colonialerwerb, könnte so thöricht sein, auch nur einen Augenblick zu vergessen, um wie viel werthvoller Amerikas Freundschaft für Deutschland ist, als irgend eine Colonie in Amerika. Somit ist die Möglichkeit eines derartigen Streites nichts als eine, leere.
ich möchte sagen kindische Geisteöverirrung; werden solche Fabeln zur künstlichen Schaffung von Völkerhaß erfunden, so liegt eine Schurkerei vor. für die eS keine Entschuldigung giebt. Mit neuem Vertrauen in die Zukunft, vereinigen wir unS hier in dem großen Stichmorte: Völker-Friede und -Freundschaft für alle Zeiten". Den Schluß der Feier bildete heute Abend ein Bankett, bei welchem Max Hempel präfidirte. Dr. Rieloff, der hiefige deutsche Consul, hielt die Will-komm-Ansprache. Freiherr von Sternburg versprach dem Schreiber Dieses seinen baldigen Besuch inJndianapoliS, da er sehnlichst wünscht, unsere Deutschen, von welchen er so viel gehört hat, kennen zu lernen. Wrn. V. R.
Tödtlich verletzt. Bundes - Angestellter aus Jndiana auf der Ausstellung verunglückt. S t. L o u i s , Mo., 6. Oktober. B. P. Fankberzer aus Marion, Ind., Oder-Maschinist im geologischen BundeS-Amt auf der Welt-AuSstellung, wurde heute von einem Zug der Mini-atur-Bahn wahrscheinlich lebensgefährlich verletzt. Fankberger stürzte von einem Wagen und wurde über 100 Fuß weit geschleppt. DaS rechte Bein ist verloren, schlimme Magen- und auch Kopf-Verletzungen. Gäste aus Indianapolis. S p r i n g f i e l d, Jll.. 6. Okt. Etwa 200 Mitglieder der Jndianapolis Handelskammer kamen heute Nachmittag in Begleitung einer Kapelle auf einem Sonderzug'der Chicago & Alton Bahn aus St. Louis an, wo sie die Welt-Ausstellung besucht hatten. Am Bahnhof erwartete sie ein Comite der Busineß MenS Association, welches die Herren nach dem Staatshaus, Arsenal und Lincoln-Denkmal geleitete. Die Heimfahrt erfolgte mit einem Sonderzug der Cincinnati, Hamilton & Dayton Bahn. Präsident und Slocum Katastrophe. N e w Y o r k , 6. Okt. In einer Versammlung von 600 Verwandten der beim Brande des Dampfers Gen. Slocum Umgekommenen kam ein Brief von Präsident Roofevelt's Sekretär zur Verlesung. Der Brief bildete die Antwort auf eine Beschwerde über die hiesigen DampsschifffahrtS - Inspektoren, welche die Schuld an dem Unglück den Osfizieren und Mannschaften deS Dampfers zur Last legte. Zugleich bat das Schreiben um sofortiges Einschreiten der Executive. Sekretär Loeb's Antwort sagt, die vom Präsidenten ernannte Commission beschleunige ihren Bericht und eS werde absolute Gerechtigkeit geübt werden". Eigenes Ticket der Stalwart s". M i l w a u k e e, WiS., 6. Oktbr. Die StalwartS" von Wisconsin nahmen den Namen National-Republi-kaner" an, unter welchen ibr Ticket auf der ofsiciellen Wahlliste erscheint. Japaner zu Studien Zwecken. 4 San Francisco, 6. Okt. Z)oshio Kinoshita, welcher den wichtigen Posten eines General Passagier-Agen ten der japanischen Staatsbahnen bekleidet, ist hier angelangt. Er will amerkan. Bahn - Methoden gründlich kennen lernen und gedenkt vorder Rück kehr nach Japan 2 Jahre hier und in Europa zu verweilen. A n n a p o l i s, 6. Oct. Kitagika, der 18-jährige Sohn einer angesehenen japanischen Familie, ist hier angelangt, um nach den nöthigen Vorbereitungen im Englischen in die MarineAkademie einzutreten. W. B. G a i t r e e unter Anklage. Cincinnati. 6. Okt. B. Gaitree, früherer Superintendent deS Landbriefträgerdienstes für Ohio, Indiana und Kentucky, wurde heute von der Grandjury der technischen Unterschlagung von $55 angeklagt, weil er einen Schrank für sein Cincinnati Bureau gekauft hatte. Bezahlung ist beim Kauf nicht erfolgt und das Geld war in die monatliche RechnungsAblegung eingeschlossen. Gaitree sagt, er habe aus Versehen-die Rechnung zu bezahlen vergessen, später aber den Irrtltam gutgemacht und bezahlt.
F r i e d e n S . C o n g r,e ß. Boston, 6. Okt. Jnderheutigen Sitzung des Internationalen Frie-denS-Congresseö verlas Präsident R. T. Paine eine Reihe von Mittheilungen, darunter Grüße von Gaston Moch, vor 2 Jahren Präsident deS CongresseS in Monacco. I. G. Alexander, Mitglied deS Comites für SchiedSgerichtS-Verträge, erstattete Bericht über Antworten, die aus verschiedenen Ländern auf Anfra gen deS Berner Bureaus über die Fortschritte der VertragSBewegung eingegangen waren. Fast alle Mächte melden den Abschluß neuer Verträge oder VerHandlungen über.-lche. Der Congreß drückte durch Beschlüsse' seine Zufriedenheit auS über den Abschluß dauernder und bindender Vertrüge zwischen Frankreich und Großbritannien, Großbritannien und Jtalien. Frankreich und Italien, Frankreich und Spanien, Großbritannien und Spanien, Spanien und Portugal, Dänemark und die Niederlande, Großbritannien und Deutschland, Schweden und' Norwegen und Frankreich, Schweden und Norwegen und Großbritannien. Ein Beschluß sagt, der Congreß freue sich besonders über die Ankündigung deS Präsidenten der Ver. Staa ten, dvß feine Regierung Schritte treffe, um mit allen anderen Regierungen, welche hierzu Willens feien, SchiedSVerträge abzuschließen. Auf einer Versammlung in der Park Str. Kirche, die über die AbrüstungSfrage berieth, fungirte Abends General MileS als Hauptredner. Kohlenfuhrleute am Streik. Cincinnati, O., 6. Oktober. 300 Kohlenfuhrleute gingen heute an den Streik; sie verlangen Lohnerhöhung von $1.90 auf $2, beziehungsweise von
$2.05 auf 82.15, ferner Vergütung aller Extra-Arbeit und Anerkennung der Gewerkschaft. Letztere Forderung ist die haup:sächlichfte, da die KohlenHändler mit der Gewerkschaft zu unterhandeln sich weigern. PayneSLeichenfeier. Mi lw au k ee, 6. Okt. Die Leiche deS General-PostmeisterS Payne wird nach Ankunft am Samstag zur StadtHalle überführt, wo sie bis Sonntag Mittag auf dem Paradebette ausge stellt wird. ES schließt sich hierauf eine Trauerfeier in der Cathedrale an und Nachmittags das Begrübniß auf dem Forest Home Friedhof. Parker während der Campagne. New I o r k . 6. Okt. Der Vorsitzende Taggart gab heute im demokra tischen Hauptquartier eine Erklärung ab, wonach Richter Parker nach sorgfältigen Berathungen mit erfahrenen Männern sich über seine Haltung in der Campagne schlüssig gemacht habe und die allgemeine Veröffentlichung seines Entschlusses veranlaßte. Der Candidat geht hiernach nicht auf den Stump", sondern hält etwaige Reden, dem Beispiels McKinley's 1896 folgend, in Rosemount. Diese Angelegenheit sei jetzt abge schlössen und die Haltung .Parser'S finde die volle Billigung der CampagneLeiter. Richter Parker wurde nahegelegt, in verschiedenen Staaten zu sprechen, und die heutige Ankündigung soll ähnlichen Gesuchen vorbeugen. SÄiffsnachrichten. Angekommen: Trieft: Gerty" von New York. Liverpool: Teutonic" von New Jork. Glasgow. Corean" von Boston. Hamburg: Patricia" von New York; Deutschlund" von New York. Callao:, HermonthiS" von Seattle, San Francisco etc. Marseille: Algeria" von New Jork. Neapel: Königin Luise" von New Jork. Abgefahren. New York: Friedrich der Große" nach Bremen; La Savoie" nachHavre; Laurentian" nach Glasgow. Queenstown: Haverford riach Philadelphia; Oceanic" nach New York. Sydney: Miowar" nach Vancouver. New A o r k. John E. Redmond, der irische Führer und verschiedene irische ParlamentS'Mitglieder fuhren nach Europa ab. No. 20. Verstopfung bewirkt Kopfschmerzen, schlechtes Blut und Harnbe' sckwerdcn. Trake's Valmetto Wine kuriert in drei Tagen. Freie Flasche wird us Ersuchen von der Trake Formula Company, Chicago vor sandt.
