Indiana Tribüne, Volume 28, Number 37, Indianapolis, Marion County, 5 October 1904 — Page 7
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Indiana Tribüne, 3. Oktober 1904U
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rcttldwa. A .''.:. KriminalRoman. Von Reinhold Ortmann, (FortseVung.) . Ich hake Vertrauen genug zu Ihrer kindlichen Liebe, Editha, um von diesem Nebenbuhler nichts mehr zu furchten. Daß Sie ihn nicht auf dem Schaffst oder im Zuchthause sehen wollen, verstehe ich sehr wohl. Aber ich weiß auch, daß es nicht Liebe sein kann, was Sie jetzt noch für den Mörder Ihres Vaters fühlen. Wie sollte mich der Gedanke an einen Menschen beunruhigen, den Sie von ganzer Seele verabscheuen müssen, auch wenn Sie jetzt Ihre Hand dazu bieten, ihn zu . retten!" Und wenn ich nun nicht gesonnen ' wäre, meine Hand dazu zu bieten? Wenn Ihre Berechnung Sie schmählich betrogen hätte?" Er sah Sie zweifelnd an. Eine jäh erwachte Unruhe begann in seinen Augen zu flimmern. Wie mögen Sie Berechnung nen nen, Editha. was nur die tollste, Vxt heißeste Leidenschaft mir eingeben konnte? Freilich, wenn Sie mich noch immer so wenig begriffen haben" Ich? O, ich begreife jetzt alles von Ihrer ersten schleichenden AnNäherung bis zu den Ungeheuerlichkeiten dieser Stunde. Und' wenn mir überhaupt noch etwas Grauen einflößen könnte, so wäre es die abgrundtiefe Schurkerei, durch die Sie Ihr Ziel zu erreichen gedachten." Es hatte ihn getroffen wie ein Schlag in's Gesicht. Aschfahl und mit verzerrten Zügen trat er von ihr zurück. Fräulein Rüthling dies Wort !" Nur einen Augenblick Geduld! Sie haben noch nicht alles gehört, was ich Ihnen zu sagen wünsche. Wenn ich Günter Wolfradt für den Mörder meines Vaters hielte, so würde ich jeden, der sich mir anböte, ihn durch falsches Zeugniß zu retten, für einen noch zehnfach fluchwürdigeren Verbrecher erklären als ihn. Und ich würde eher sterben, als daß ich diesem Elenden gestattete, mich zu berühren. Aber ich glaube so wenig an seine Schuld, als Sie daran glauben. Und ich weiß, daß er von Ihren angeblichen Enthüllungen nichts zu fürchten hat nichts! Wäre er meinem Herzen das Theuerste auf der ganzen Welt, ich würde Ihnen darum doch zurufen : Sagen Sie Jedem, der Sie beauftragt, unbedenklich alles, was Sie wissen und was Sie vermuthen. Mit einem einzigen Wort wird Günter das ganze schändliche Gewebe zerreißen." ( Sind Sie zu Ende, Fräulein Rüthling Haben Sie mir nun alles gesagt, was Sie gegen mich auf dem Her, zen hatten? Wohl, so lassen Sie auch mich noch ein offenes Wort sprechen, ehe ich Sie von meine? widerwärtigen Gesellschaft befreie. Sie haben sich berechtigt geglaubt, mich zu beschimpfen und zu verhöhnen, weil ich meiner Liebe zu Ihnen alles opfern wollte, selbst meine Ehre! Ich nehme es hin wie eine verdiente Strafe. Aber ich warne Sie vor dem verhängnißvollen Selbstbetrug, der Sie verführt, mich wie ein lästiges und nutzloses Ding mit dem Fuße bei Seite zu stoßen. Ich warne Sie. weil dem Irrthum nur allzuschnell die grausamste Reue folgen wird. Wer auch immer Ihren Vater ermordet und bestohlen haben mag, man wird doch keinen Andern dafür verantwortlich machen als Günter Wolfradt. Und Ihre Ueberzeugunz von seiner Schuldlosigkeit könnte. :hn ebensowenig von einer Verurtheilung retten als das hartnäckigste Leugnen. Denn Niemand außer ihm hat in der Mordnacht Ihre Wohnung betreten, es müßte denn ein Verbrecher gewesen sein, der die Gabe besaß, durch ein Schlüsselloch hinein und heraus zu gelangen. Außerdem ist Wolfradt schon früher begangener Diebstähle dringend verdächtig, und er hatte nach seinem eigenen Geständniß zu der Zeit, da die That geschehen sein muß, einen heftigen Streit mit Ihrem Vater. Er ist mittellos und einem leichfertigen Lebenswandel ergeben, wahrscheinlich auch verschuldet und von Gläubigern bedrängt. Nach Beweggründen für sein Verbrechen braucht man also wahrlich nicht lange zu suchen. Und wenn nicht schon sein Benehmen an der Leiche des Erschlagenen mit vernichtender Klarheit gegen ihn gezeugt hätte die Ungeschicklichkeit mit dem Schlüsselbund müßte vor jedem Gerichtshof der Welt sein Schicksal bestegeln. Sehen Sie nun ein. Fräulein Nüthlina, daß ich nicht übertrieben habe, als ich sagte, sein Geschick liege in Ihrer und in meiner Hand ? Denn kein Anderer weih von den früher begangenen Diebstählen, keiner von dem Zerwürfniß und dem nächtlichen Streit, keiner von dem Verschwinden der zwanzigtausend Mark und von dem räthselhaften Erscheinen des Schlüsselbundes auf Ihres Vaters Arbeitstisch. Ohne alle diese Beweismomente könnte man ihn vielleicht verdächtizen, doch nimmermehr verurtheiUn; rbre Preisgabe erst bedeutet seine Vernichtung." So vernichten Sie ihn denn, wenn Sie sich stark genug dazu glauben ! Ich hab: Ihnen nichts mehr zu sagen." Das Zusammenzucken 'des Prokuristen bewies, daß'er erst mit dieser ab'ermaligen, schneidend harten Zurückwei-
sung das Gebäude seiner Hoffnungen wirklich in Trümmer brechen sah. Er machte Editha eine kleine, steife Verbeugung und ging zur Thür. Da aber vernahm er trotz ihrer eben abgegebcnen Erklärung, daß sie ihm nichts mehr zu sagen habe, doch noch einmal den Klang ihrer Stimme: Sie werden mir den Zettel zurückgeben, den ich gestern nach Ihrem Diktat geschrieben nicht wahr?" Er kehrte ihr langsam sein Gesicht wieder zu und in dem Glitzern seiner Augen, die in diesem Moment grünlich und phosphoreszirend schien wie die eines Raubthieres, offenbarte sich erschreckender als in den heftigsten Schmähworten die leidenschaftliche Wuth, der wilde, rachedurstige Haß, die ihn verzehrten. Es thut mir leid, daß ich diesem Wunsche nicht mehr entsprechen kann, Fräulein Rüthling! Seitdem es als Grundlage für die entsprechenden Eintragungen in den Büchern gedient hat, gehört das von Ihnen ausgefertigte Schriftstück zu jenen geschäftlichen Dokumenten, die ich weder zurückgeben noch vernichten darf. Es würde auch gar nichts damit gewonnen sein, denn der Zettel ist bei seiner ordnungsm'äfeigen Behandlung drüben im Kontor schon durck verschiedene Hände gegangen. Ich hoffe, daß Ihnen keine Ungelegenheiten daraus erwachsen werden, wenn Sie stch jetzt veranlaßt sehen, diese schriftliche Erklärung über den Verbleib der zwanzigtausend Mark als unwahr zu widerrufen." Jedenfalls brauchen triefe Ungelegenheiten Ihnen keine Sorge zu bereiten. Es ist gut! Sie können gehen." Es war eine Verabschiedung, wie sie geringschätziger und verächtlicher selbst den niedrigsten Dienstboten nicht hätte zutbeil werden können. Paul Franckes lange, hagere Hände ballten sich zu Fäusten, und es war, als zöge ein innerer Krampf ihm den Kopf tiefer zwischen den Schultern. Aber er schwieg und drückte die Thür so sanft und behutsam hinter sich ins Schloß, als wäre er auch in diesem Augenblick sorglich darauf bedacht, den gereizten Nerven E'dithas jede lästige Erschütterung zu ersparen. 11. Kapitel. Wenn die Träume der ersten Nacht eine prophetische Bedeutung haben für die Geschicke, die den Menschen unter dem Dache eines neuen Heims erwarten. so hatte Günter Wolfradt wahrlich gegründete Ursache, der Zukunft mit Banaen entgegenzusehen. Denn niemals hatten ihn wildere und wüstere Schreckbildcr gepeinigt als in d:n wenigen Stunden, während deren er nach langem, ruhelosem Umherwälzen endlich einen fieberhaften, oft unterbrochenen Schlummer gefunden. Mit einem dumpfen Schmerz in den Schläfen fuhr er beim scharfen Klineitln eines unten vorüberrasselnden lraVenoaynwagens aus vem rourncn und qualvollsten dieser Träume empor. Und eine Reihe banger Sekunden noch mußte vergehen, bis er in dem hellen Tageslicht, das durch irie Spalten der Fenstervorhänge drang, wenigstens die tröstliche Gewißheit erlangt hatte, daß es nicht grausige Wirklichkeit war, was er erlebt und gesehen. Editha lag nicht mit einer klaffenden Wunde in der Brust und mit gräßlich verzerrtem Todtengesicht vor ihm auf dem Boden, und er hielt nicht mehr das blutbefudelte Dolchmesser, mit dem er in sinnloser Wuth, unter einem unwiderstehlichen Zwange, die fürchterliche That vollführt, weil sie ihn abermals den Mörder ihres Vaters genannt hatte. Aber trotz der Erkenntniß, daß es nur ein wahnwitziger Traum gewesen sei, lag das Entsetzen ihm noch blei schwer in allen Gliedern. Er fühlte ein gebieterisches Bedürfniß, liegen zu bleiben, aber die Angst, daß er wieder einschlafen und aufs Neue von jenen schrecklichen Träumen heimgesucht werden könnte, jagte ihn auf. Hastig beendete er seinen Anzug und trat aus dem kleinen, engen Schlafkabinett. das einen besonderen Ausgang nach dem Korridor hatte, in das Wohnzimmer, dessen anheimelnde Traulichkeit ihn gestern bestimmt hatte, diesem Quartier vor so vielen anderen den Vorzug zu geben. Heute aber fühlte er ein eigenthümliches Frösteln, während er in seiner neuen Umgebung Umschau hielt. Die Sonne, die gestern Alles so freundlich vergoldet hatte, war heute hinter einem schweren, grauen Regenhimmel verborgen, und nur auf dem Bilde des jungen Mädchens über dem Schreibtisch lag etwas wie ein stärkerer Abglanz der Tageshelle. Aber es war ein fahles, kaltes Licht, und je mehr seine von den grauenhaften Traumgebilden überreizte Phantasie die zufällige schwache Aehnlichkeit dieses schon vom Hauch des Todes berührten Mädchens mit Editha vergrößerte, 'desto unerträglicher wurde ihm lder Gedanke, das melancholische Bild beständia vor Augen zu haben. Er nahm sich vor, Frau Gollmer unter irgend einem Vorwand um seine Entfernung zu bitten; aber als sie dann mit dem Frühstück hereinkam, hatte er doch nicht den Muth dazu und horte geduldig an, was sie ihm wohl zehn Minuten lang von der Hingeschiedenen erzählte, sichtlich froh, ihrem von Trauer und Mutterliebe übervollen Herzen endlich einmal Luft machen zu können. So oft mußte Günter den Namen der armen Maria Gollmer hören, so lebhaft schilderte die Wittwe ihm eine Anzahl kleiner Vorkommnisse aus dem Leben der früh Verstorbenen, daß es
ihm nachgerade war, als hätte er sie persönlich gekannt, und daß er die drü ckende Empfindung hatte, er würde ihre gespenstische Gesellschaft niemals . los werden, solange er hier inmitten ihrer Reliquien weilte. Als ihn die Wirthin endlich verlassen hatte, setzte er sich an das Klavier, um sich von der Zauberin Musik seiner trübseligen Stimmung entreißen zu lassen. Er begann die feurigste und rauschendste Melodie zu spielen, die ihm eben einfiel, und weil ihm die Tonwellen noch nicht gewaltig und mächtig genug daherbrausten, Lffnete er-auch den oberen Deckel des Instruments. Nun wogte es freilich in gluthvollen Akkorden aus den so lange verstummten Saiten hervor, und die geliebte Kunst, die ihn noch niemals ganz im Stich gelassen, übte ihre alte Wundermacht auch heute. Der dumpfe, schmerzliche Druck verschwand von Günters Schläfen wie von seiner Seele. Er vergaß, was an Kampf und Herzeleid hinter ihm lag, und statt der grauen Nebel, die ihm noch soeben Gegenwart und Zukunft verhüllt hatten, thaten sich lachende und blühende, sonnendurchleuchtete Gefilde vor ihm auf. Wo er war, hatte er längst vergessen, und er würde es wohl auch überhört haben, wenn man viel lauter und nachdrücklicher an seine Thür geklopft hätte, als es jetzt geschah. Er vernahm nichts von dem behutsamen Oeffnen der Thür, nichts von dem leichten Schritt der zierlichen Frauenfüße und von rem leisen, knisternden Rauschen der seidigen Gewänder, die hinter ihm bis in die Mitte des Gemaches über die Dielen schleiften. Einzig der feine, süße Duft, der von diesen Gewändern ausging, fand allgemach den Weg zu seinen Sinnen und drängte sich wie etwas Fremdes. Störendes in die Welt seiner Phantasien. Es war, als zöge dieser berauschende Wohlgeruch ihn aus seinen überirdischen Höhen langsam wieder in die Wirklichkeit herab, und plötzlich brach er mitten in einer rauschenden Passage ab, um sich erstaunt und verwirrt ins Zimmer zurück zu wenden. Nora? Sie? Hier bei mir?" c?.rbatte in seiner Bestürzuna keinen besseren Willkommen für die in allem verführerischen Liebreiz ihrer geschmeidigen Gestalt vor ihm stehende Sängerin gefunden als diese täppische Frage. Aber das liebenswürdige Lächeln ihrer weichen, rothen Lippen bewies, daß die seltsame Begrüßung sie nicht kränkte. Ja ich. Und ich hätte nicht versäumt, mich auf schickliche Art anmelden zu lassen, wenn es mich nicht so unwiderstehlich gelockt hätte, Ihr Spiel in der Nähe zu belauschen. Ich bereue es nicht, selbst wenn Sie mich jetzt hinauswerfen, wozu Sie ja nicht übel Lust zu haben scheinen. Denn ich bin durch meine Dreistigkeit um einen köstlichen Genuß und um einen unvergeßlichen Eindruck reicher geworden!" Günter hatte während ihrer Rede Zeit gewonnen, sich mit dem Unerwa:teten abzufinden und sich darauf zu besinnen, was er als wohlerzogener Mann auch dem unerwünschten weiblichen Besuche schuldig war. Er war aufgestanden und hatte ihr mit einladender Verbeugung einen der gepolsterten, altmodischen Stühle zugeschoben. Sie erweisen meiner geringen Fertigkeit viel zu viel Ehre. Fräulein Martini ! Ich bin als Klavierspieler wie als Komponist nur ein unbedeutender Dilettant." Sie haben soeben das Gegentheil bewiesen. Aber ich weiß ja, daß Sie es nicht lieben, anerkennende Worte zu hören, die einer Schmeichelei ähnlich sehen und ich kann mir denken, wie wenig erwünscht sie Ihnen vollends aus meinem Munde sind. Sprechen wir also lieber gleich von dem Zweck mei nes Besuches. Er setzt Sie in Erstaunen nicht wahr ?" Ich habe dies Erstaunen wohl zu deutlich gezeigt, als 'daß ich es ableugnen dürfte. In der That, Fräulein Martini ich ahne nicht einmal, woher Sie meine Adresse wissen konnten, nachdem ich erst gestern diese neue Wohnung bezogen." Ich erfuhr sie von Herrn Gregory, dem sogenannten Direktor unseres Kabaretts. Und damit sind wir auch gleich bei der Ursache meines Erscheinens. Er hat mir erzählt, daß er Ihnen in Berücksichtigung Ihrer veränderten Verhältnisse einen sehr annehmbaren Engagementsvorschlag gemacht und daß Sie ihn zu seinem Erstauuen zurückgewiesen hätten. Er nimmt es zwar sonst mit der Wahrheit nicht allzu genau, mein verehrter Herr Direktor, diesmal aber hat er doch wohl nicht gelogen ?" Nein, es ist so, wie er Ihnen sagte." Er bot Ihnen also die Möglichkeit. Ihre, künstlerischen Studien sorgenlos zu vollenden ? Und Sie wiesen dennoch seinen Antrag zurück ?" Ja, ich hatte eben triftige Gründe, die mich dazu zwangen." Soll ich sie Ihnen nennen, diese triftigen Gründe ? Sie hießen Nora Martini nicht wahr ? Vestreiten Sie es nicht, ich bitte Sie darum. EL steht Ihnen gar nicht gut, wenn Sie lügen." Run denn ja ! Aber Sie dürfen meiner Ablehnung darum wahrlich keine Deutung geben, die etwas Kränkendes für Sie in sich schlösse. So ich gebe Ihnen mein Wort darauf so war sie nicht zu verstehen." Sie brauchen mir. das gar nicht erst zu versichern. Und gerade weil ich weiß, daß nur ein übergroßes Zartgefühl Ihre Handlungsweise bestimmte, habe ich den Entschluß gefaßt, Ihnen das Thörichte Ihres Beginnens Auge
in Auge vorzuhalten. Darum, weil
. irgend eine närrische Person Ihnen einmal dummes Zeug vorgeschwatzt yat. dürfen Sie sich doch nicht Ihre ganze Zukunft verderben. Sie vermuthen, daß es peinlich und 'beschämend sur mich sein mußte, Ihnen zu beqea nen und von Berufs wegen mit Ihnen zu verkehren. Aber Sie vergessen da bei, daß es doch noch sehr viel beschä mender und peinlicher für mich sein müßte, zu denken. Sie seien meinetwegen um Ihre Karriere gekommen. Davon ist doch aber gar nicht die Rede. Sie legen dem Anerbieten Gre gorys einen viel größeren Werth für meine Zukunft bei, als ihm zukommt. Die Leiter, die zu Ruhm und Unsterolichkeit emporführt, läßt sich nicht aus Tanzliedern und Ueberbrettlmelodien zimmern. " Wenn es Melodien wie die Ihrigen sind, reicht es wenigstens für die ersten Sprossen doch wohl aus. Ich will nicht von dem Ehampagneruede spre chen, so reizend alle Welt es auch sin det. Aber das andere das, was Sie in einem Augenblick der Selbstverqes senheit mir gewidmet haben es ist wahrlich mehr als eine morgen verges sene Eintagsweise. Ich will mich ver pflichten, künftig keinen Ton mehr über die Lippen zu bringen, wenn es Ihren Namen nicht mit einem Schlage berühmt macht sofern Sie Mir erlauben wollen, es öffentlich zu singen." Sie las es auf feinem Gesicht, daß er nach einer höflichen Wendung suchte, um die rechte Form sür ein Nein zu finden, das sie nicht verletzen sollte, und mit echt frauenhafter Schnelligkeit des Entschlusses kam sie ihm zuvor. Sie wollen mir's verweigern ich sehe es Ihnen an. Aber ehe Sie das thun, müssen Sie Ihr Lied wenigstens einmal von mir gehört haben wäre es auch nur zur Strafe dafür, daß Sie die Thorheit begingen, es mir zu widmen. Wir haben ja ein Klavier das ist alles, was wir brauchen. Und ich verlange nicht einmal, daß Sie mich begleiten." Während die Worte in sprudelnder Hast über ihre Lippen kamen, hatte sie schon die langen, schwedischen Handschuhe abgestreift und achtlos auf den Tisch geschleudert. Mit einer Bewegung voll unnachahmlicher Anmuth den Kopf zurücknerfend, wie sie es Abends auf der Bühne beim Beginn ihrer Vorträge zu thun liebte, wollte sie sich eben auf den Klaviersessel niederlassen, als ein bescheidenes Klopfen an die Zimmerthür Günter und sie aufhorchen ließ. Er rief Herein !", und es verdroß ihn, die unverkennbar mißbilligende Miene zu sehen, die Frau Goldmer statt ihres bisherigen halb wohlwollenden und halb wehmüthigen Lächelns aufgefetzt hatte. Es ist schon wieder eine Dame da, die Sie zu sprechen wünscht, Herr Wolfradt auch eine ganz jung.' Dame. Ihren Namen wollte sie nicht nennen, aber Sie werden sie ja wahrscheinlich kennen. Sie ist in tiefer Trauer." Editha." war Günters erster Gedanke. Und so unsinnig ihn auch im nächsten Augenblick die Vermuthung bedünken wollte, daß sie hierher in seine Wohnung kommen könnte, noch dazu ohne jede Begleitung, mit einem so namenlosen Angstgefühl erfüllte ihn doch die Vorstellung der bloßen Möglichkeit, daß sie hier mit der Brettlsängerin zusammentreffen könnte. Unter dem Einfluß dieser Empfindung jede Rücksicht der Höflichkeit vergessend, wandte er sich an Nora. Ich weiß nicht, wer diese Dame in Trauer sein kann. Aber wenn es vielleicht meine Kousine wäre nicht wahr, Fräulun Martini, Sie sehen selbst ein, daß sie Sie hier nicht finden dürfte. Ich werde Sie ein anderes Mal bitten, mir das Lied vorzusingen im Probezimmer Ihres Theaters oder sonstwo nur nicht jetzt. Und ich würde Ihnen von Herzen dankbar sein, wenn Sie Ihren Weg dort durch das Schlafzimmer nehmen wollten. Es hat auch eine Thür nach dem Korridor, und es wird Ihnen bei einiger Vorsicht leicht sein, einer Begegnung auszuweichen." Ohne ein Wort der Erwiderung hatte die Sängerin sich erhoben. Ihr Gesicht drückte weder Ironie noch Gekränktheit aus. Es war. als nähme sie die unhöfliche Verabschiedung für die natürlichste Sache von der Welt. Hier hinein ?" fragte sie mit einem kleinen, schelmischen Lächeln, als sie schon auf der Schwelle des Schlafzimmers stand. Und dann, als er in siebernder Ungeduld bejahte, fügte sie mit einem Blick auf die streng und unwillig dreinschauende Frau Goldmer hinzir: Nicht wahr, es ist beinahe wie auf dem Theater ?" Als er hinter ihr die Thür zudrückte, war e Günter, als vernähme er ein leises sichern. Aber er mochte sich auch getäuscht haben, denn in der aufregenden Spannung dieser Ungewißheit über die Person der neuen Vesucherin war er kaum noch einer sicheren Wahrnehmung fähig. ' Bitten Sie die Dame, einzutreten!" sagte er. Sie haben ihr doch nicht mitgetheilt, daß" ... Ich sagte nur. daß Sie schon einen Besuch hätten. Denn ich konnte mir nach dem Aussehen dieser Dame" und sie machte eine ziemlich geringschätzige Kopfbewegung nach dem Schlafzimmer hin. wohl denken, dab es Ihnen nicht angenehm sein würde wenn Jemand etwas von ihrem Hiersein erführe."
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Günter liess sich nicht Zeit, ihre Auf fassung zu berichtigen. Er folgte ihr fast auf dem Fuße bis an die Zimmerthür, und dann, als er der regungslofen weiblichen Gestalt da drautzen ansichtig wurde, die mit ihrem lang herabfallenden, fast undurchsichtigen Schleier mehr einem geisterhaften Schatten als einem lebendigen menschlichen Wesen glich, dankte er aus tiefster Seele dem Himmel, daß es ihm gelungen war, Nora Martini rechtzeitig zu entfernen. Denn er sah. daß seine erste Eingebung die richtige gewesen war , daß, die da vor ihm stand, keine andere war als seine Kousine Editha. Er rief sie nicht bei ihrem Namen, er äußerte kein Erstaunen, und er fragte sie nichts. Nur die Hand, die sie ihm schweigend darreichte, nahm er ganz sanft in seine beiden Hände, und so führte er sie in sein Wohngemach. Nur der weichste und bequemste Sessel schien ihm gut genug für sie ; darum geleitete er die willig Folgende bis zu dem Lehnstuhl am Fenster, in den sie sich niederließ, als sei sie von einer langen, mühseligen Wanderung zu Tode ermüdet. Noch immer war kein Wort zwischen ihnen gesprochen worden. Noch wußte Günter nicht, ob Editha gekommen war, ihn um Verzeihung zu bitten für das grausame Unrecht, das sie ihm angethan. Aber von dem unversöhnlichen Groll, den er nach der erlittenen Demüthigung gegen sie zu hegen gemeint, war schon jetzt nicht das leiseste Erinncrn mehr in seinem Herzen. Er fühlte nichts als eine grenzenlose Zärtlichkeit und ein heißes Verlangen, neben ihrem Stuhle nicderzuknieen und ihre schmalen Hände zu Müssen. Aber er vergaß nicht, was er dem Vertrauen schuldig war, das sie ihm durch ihr Erscheinen bewiesen, und um einen kleinen Schritt von ihrem Sessel zurücktretend, harrte er des ersten Wortes aus ihrem Munde. (Fortsetzung folgt.) - Asstttmenschsn auf Java. Ein holländischer Kaufmann Namens Van Veuren will aufJava mehrere Exemplare von Affenmenschen oder Anthropoiden haben herumlaufen sehen, worüber ein Brüsseler Blatt wunderbare Sachen berichtet. Herr Van Veuren hatte sich. diesenBerichten zufolge, in einem Urwald verirrt und mußte die Nacht unter einem Baum verbringen. Plötzlich wurde er durch seltsame Laute geweckt: es war, als ob Jemand fortwährend KurrhyKurrhy" spräche. Am nächsten Morgen sah der Kaufmann auf demBaume ein riesiges Nest, das mit einer kreisrunden Oeffnung von ungefähr 20 Zoll Durchmesser versehen war. Ein mit braunen Haaren bedeckter Kopf zeigte sich, und vom Baume stieg, vorsichtig von Zweig zu Zweig gleitend, ein seltsames Wesen. Im Laufe des Tages traf Van Veuren Eingeborene, die ihm den richtigen Weg zeigten. Aber das, was er gesehen, ließ ihm keine Ruhe, und so kehrte er in Gesellschaft eines amerikanischen Gelehrten, des Doktors Verdehouse, zum Baume zurück. Drei Monate lang kampirte der Amerikaner in der Nähe des Baumes, um die Sitten jenes Wesens, das nach ihm nur Haeckel's Pithecantropus Erectus" sein kann, zu studiren. Die Asch Perrizl", wie die Eingeborenen hie merkwürdigen Beaumbewohner nennen, sind wenig fruchtbar und wahrscheinlich im Aussterben begriffen. Von peinlicher Sauberkeit, baden sie sich oft, was die Affen niemals thun. Obwohl sie nackt leben, sind dieseAnthropoiden doch nicht ohne Koketterie, denn die Weibchen legen sich aus dünnen Zweigen und aus Beeren gebildete Halsketten um den Hals. Ihre Jungen behandeln sie sehr gut: die Mütter wiegen und singen sie ein. Die Anthropoiden besitzen nämlich eine richtige Sprache, nur ist ihr Wortschatz sehr klein. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, aus Wurzeln, aus Eiern und aus Fischen. Sie kennen das Feuer, das sie sehr schätzen, obwohl sie es nicht anzumachen verstehen. Dr. Verdehouse bringt leider keinen Beweis zur Bekräftigung seiner interessanten Mittheilungen mit, denn er wollte keines dieser Geschöpfe tödten, und andererseits war es ihm unmöglich, ein lebendiges zu fangen und durch gütliches Zureden zu einer Reise nach civilisirteren Gegenden zu veranlassen. Eine Gruppe von Gelehrten ist nun angeblich nach dem Urwald gepilgert, uuien Menschenäffen oder Affenmenschen einen Besuch zu machen. Vssele einflußre:cye Mann e r im Staate Süd - Dakota agiti ren dafür, daß in Ur bald beginnenden Congreßsitzung eine Bill einije bracht werde, welche bezweckt, die Heimstättegesetze so abzuändern, daß aus den sogenannten Ceded Siouz Lands", welche westlich vom Missouri liegen und viele Millionen Acker enthalten, Claims bis zu 460 Acres aufgenommen werden können. Diese Ländereien eignen stch zum größten Theil nur für Weidegründe und man will mit dlesen vergrößerten Landkomplexen auch kleineren Viehzüchtern eine bessere Gelegenheit zu geben, einen Theil des Landes urbar zu machen und kleine Viehheerden zu halten. Die Idee findet von vielen Seiten eine lebhafte Zustimmung.
Seuer - Signale.
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Alab. 3 Hauptquartier. 67 Grand Hotel, 98 Capital Ave und 0hl 23 No. 16 Spritzenhau 16. und Ash. 24 Alabama und 16. ,25 Central Ave und 15 28 DandeS und 15. ,27 Brookside und J-ptt i28 Central Ave und 17. -.29 Delaware und 19. M Alabama und 11. 33 BeUefontawe und W. .54 College Ave und S. t35 Delaware und 13. iS8 Alabama und North 27 Ncwmann und 19. .33 College Ade und 14. .39 Cornell Ave und 16. '41 YandeS und 19. .4 High land Ave und 10, 45 Tecumseh und 10. ,5 New Jersey und 22. .46 Alvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus Hiftde Ave und 16. .& College Ave und U. College Ave und 27. 52 Park Ave und 22. öS L S u. 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MrCsk'.i 32 No. 17 SprttzenbQk MorriS nah West 612 McKeraa'tund Douah. 15 Sast u. Lincoln trat 614 East und Beecher 615 Wright uno Sander 17 McCarth und Leaih 618 New Jersey uv5Av 712 Spruce uno Prosp TU Cnglish Ave. u. Laurei 714 StalAve u.e!t R A 715 Shelby und Beech 716 State Ave und Oranj? 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cutage Ajj 721 LeringtonA. LaH 725 Fletcher Lv Cdrud 724 Etat Ave u. Pleasa? 7i5 Prospekt und leasarf 726 Orange und Harlar 723 Liberty und Mea 729 Noble und South öl No. 1 SpritzenhKtS Ost Washington 1, Market und Noble S1 Ohio u. Highland Xv 515 Michigan u. Highlank 616 Market Arsenal A 817 Ost St. Clair und Union Bahn Scleise. 621 Pan Handle Shrx 825 Bennsnt uno Stakett 624 Wash. und State Atz. 825 Madden'sLounge L-ah 826 Tmker und Dorsey L27 Wash. und Bevill &ft 829 No.1 Spritzenhaus VeviU nah MichigsH 851 Southesfter Ad, Woodside. 852 Wa?h. nd Dearho,. 854 Southeastern nd Arsenal Av. 855 New Fort nd Zm&i 912 JLinoiS nd Marhl. 15 JllinoiS und ZZxrtti. 14 Penn, nd Wcftt 815 Delaware nnd ? Spezlal.Siguale. ersten Schlüge, zweit Alarm, Zweiten EchUgr, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, viert Alarm. l-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgeroS. i Schläge, Wasserdruck ab. i Schlage, i Uhr Mittag. Die Zo bezeichnete Signal krrdn m vom rhura' achter angegeben da an de detnflnd Strcch toujunßt keine ZllarmkZsten anaeblacht fxX Chicago und der große Nordvesten via laka-eawali-PbttWdie Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. . 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