Indiana Tribüne, Volume 28, Number 37, Indianapolis, Marion County, 5 October 1904 — Page 4

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Jndkana Tribüne, S. Oktober WOU.

Indiana Tribüne. HtrauZgtAeden vou der Outrotctg Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudmm ... - Präsident. Geschäfts local: Slo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE Lös. hr.terei at the Post Office of Indianapolii as second dass matter. Dr. Carl tyctcxä übet die englische Gesellschaft. Der allgemein bekannte deutsche Afrikareisende Dr. Carl Peters, der seit geraumer Zeit in England seinen festen Wohnsitz genommen hat, ist im Begriff?, seine Studien und Beobach tungen über England und die Engländer in einem Buche darzustellen, das demnächst im Verlage von C. A. Schwetschke & Sohn in Berlin ersche nen wird. Wir hatten Gelegenheit, bereits jetzt in das Kapitel über die englische Gesell, schaft Einblick zu nehmen, daö durch Feinheit der Beobachtung, Unbefangen heit und Maaßhalten des Urtheils und Lebendigkeit der Darstellung ein ganz besonderes Interesse erregt. Im Hinblick auf den strengen Zwang, dem sich der im politischen Leben so sehr nach Freiheit strebende Engländer in seiner Gesellschaft unterwirft, macht Dr. PeterS die feine Bemerkung, daß dieser gesellschaftliche Zwang daS natürliche Correctiv der politischen Ungebundenheit bildet, welches die Leitung der äs fentlichen Angelegenheiten, trotz der demokratischen Formen, im Wesentli chen immer den gebildeten Klassen be wahrt. In der englischen Gesellschaft mit ihrem ungeheuren socialen Einfluß erblickt Dr. PeterS überhaupt einen der wesentlichsten Faktoren für die bri tische Vorherrschaft auf der Erde, und der König von England besitzt als der eigentliche Mittelpunkt und das Haupt dieser weltbeherrschenden englischen Ge sellschaft einen Einfluß, der weit über das Maß seiner politischen Stellung hinausgeht. Als daS Charakteriftikum des Lebens der englischen Gesellschaft nun bezeichnet der Verfasser, daß ihre Angehörigen im Allgemeinen keinen eigentlichen LebenSberuf haben, sondern ihre Zeit mit Geselligkeit, Sports und im höheren Sinne mit Politik ausfül len. Er hebt die Bedenklichkeit des Zustandes, daß die höheren Classen ihren eigentlichen Lebenszweck großen theils nur noch in Vergnügungen suchen, und seine Ähnlichkeit mit den Verhältnissen im kaiserlichen Rom hervor; von den römischen Zuständen aber unterscheidet.sich das englische Gesell schaftsleden durch den Betrieb des Sports; und mit Nachdruck erklärt Dr. Peters, daß von einer beginnenden Degeneration des englischen Volkes so lange nicht geredet werden könnte, als die eifrige Pflege des Sports alle phy fischen Kräste der Mitglieder der englifchen Gesellschaft erhält und entwickelt. Ee schildert im Uebrigen die Hauptzöge des englischen Gesellschaftlebens sehr lebensvoll und oft mit warmer Sympathie, weist aber auch auf die Flachheitder Bildung hin, die mit dieser Art von Gesellschaftsleben nothwendiz verbunden und übrigens, wie be kannt, bereitZZ von Thackeray beißend gekennzeichnet worden ist. Der Erwüh nung werth sind die Erfahrungen, die Dr. PeterS über die naive Unkenntniß von Mitgliedern der besten englischen Gesellschaft über das Ausland mittheilt. Sie hatten vorKurzem ein großes nationaleS Unglück in ihrem Lande." bemerkte ein Bischof zu dem ihm als Deutschen bekannten Versasser, er meinte den Zusammenbruch deS Cam panile in Venedig! Auch die Naivetät, mit der dem Ausländer wiederholz als besonderer Vorzug mitheilt wurde: Sie sind ganz wie ein Engländer," gehört in dieSZ Kapitel. Ich hoffe nicht; ich denke doch,ich habe meine Nationalität nicht eingebüßt." WaS, möchten Sie kein Engländer sein?" Möchten Sie ein Deutscher sein?" Nein, aber ." Aus Genf, den 10. September, schreibt uns ein Mitarbeiter: Die für das große Publikum interessanteste Episode deS Internationalen Philosophen-KongresseS, der in der ver flossenen Woche hier abgehalten wurde, bildete die Kontroverse zwischen Pros. Reinke aus Kiel und Professor Giard aus Paris. Den Gegenstand dieser Kontreverse bildeten nämlich die letzten Fragen der Biologie oder genauer: ihr

Verhältniß zur Philosophie.' Man kann den Gegensatz in die kurze Formel zusammenfassen: Kausalität oder Finalität? Mit anderen Worten ausgedrückt: ist die Frage die, ob die Erscheinungen der Natur nur aus Ursache und Wir kung zu erklären sind, oder ob man berechtigt ist, bei ihnen auch die zweckvolle Entwickelung nach einem bestimmten Ziele (Finalität) anzunehmen. Professor Reinke vertrat die Anschauung, daß die Anwendung des Finalitätsgedankens zur Erklärung der Vorgänge in der Natur durchaus berechtigt sei; der französische Gelehrte trat dem, übrigens in nicht üblicher Form, ent gegen. Er wandte ein, daß alle Vor gänge und Veränderungen in der orgaNischen und anorganischen Welt durch phyfikalisch-chemikalische Kräfte hervor gerufen würden, und dieser Gedanke

ist gewiß richtig; nur führt er, wenn er allein maßgebend bleibt, dazu, daß die Naturwissenfchaft sich ganz und gar auf die Beschreibung der Naturvor gänge beschränkt und auf ihre eigentlich wissenschaftliche Aufgabe, wie die Aufgäbe der Erklärung der Natur, verzichtet. ' In der That ging Professor Giard soweit, zu behaupten, daß die evolu tionistische Naturwissenschaft einc Frage nach dem Warum" nicht kennt; kurz, es ist in der Hauptfache der Standpunkt des naturwissenschaftlichen Materialismus, den der französische Forscher ver trat, und das Interessante ist, daß demgegenüber gleichfalls ein Naturfor scher eine Weltanschauung vertrat, die den alten Gedanken der Zweckmäßigkeit der Naturentwicklung, den Gedanken der Teleologie, auf streng naturwissenschaftlichem und modernen Boden wieder ausnimmt und dadurch zugleich eine Brücke zwischen der modernen NaturWissenschaft und dem religiösen Denken schlügt. Denn wenn Professor Reinke z. B. als Beweis für feine Theorie auf die Harmonie und die AnpassungSfähigkeit der Körper hinweist, die sich auf diese Art gleichsam mit künstleri scher Gestaltungskraft einem höheren Ziele ihres Lebens entgegen entwickeln, so ist auch die Vorstellung eines höchsten Künstlers, der diese Entwicklung leitet, wissenschaftlich nicht wohl abzuweisen. Diese Annäherung zwischen der exakten Naturwissenschast und dem religiösen Denken vollzieht sich ja beeeits seit längerer Zeit, wofür hier nur Ostwald's Naturphilosophie als Beweis angeführt werden mag: und sicherlich ist es im Interesse einer einheitlichen und gefunden modernen Weltanschauung nur auf das wärmste zu begrüßen, wenn es gelingt, zwischen zwei so vitalen Bethätigungen und Bedürfnissen deS mensch lichen Geistes, wie es daS Wissenschaft liche und religiöse Denken sind, eine wohlbegründete Harmonie herzustellen. Kriminalgericht. Emanuel Pinkman, unter der An klag des thätlichen Angriffs im Criminalgericht vorgeführt, plaidirte Nichtschuldig" und wurde hierauf verhört und zu öl und Kosten verurtheilt. Pinkman soll in einer Streitigkeit, die sich aus einer an der Eddy Straße stattgesunden Schießerei entwickelten, Harrck Almassy, einen Schankkellner, thätlich angegriffen haben. Frank Gleason, unter der Anklage des Kleindiebstahls stehend, der zuerst Nichtschuldig" plaidirte, widerrief diese5 und bekannte sich des KleindiebstahlS schuldig. Die zweite Anklage gegen ihn wurde hierauf fallen gelassen. Gleason war beschuldigt, Wesley Pra ther, 1410 Ohmer Str., während der Staats-Pferderennen um ein Tickst bestohlen zu haben, welches er, als daS Pferd gewonnen hatte, einzulösen versuchte. Er folgte den Rennen des Central Western Kreises. Er erhielt eine Strafe von 81 nebst Kosten und 60 Tage Arbeitshaus und wird heute dahin überführt werden. Patrick GriSwold, der Eigenthümer einer Wirthschaft in Maywood, der unter der Anklage' deS Geschäftsbetri bes ohne Lizens im Criminal-Gerichte aufgerufen wurde, bekannte sich schul dig und erhielt eine Strafe von $5 und Kosten. Seine LizenS war am 30. April abgelaufen, eine neue LizenS war noch nicht bewilligt und in der Zwischenzeit, etwa eine Woche, setzte er das Geschäst fort und verkaufte dann seine Wirthschaft, die LizenS wurde im Namen deS Käufers bewilligt. Neuer Federweißer, bei August Putsch, Ecke Wabash und Liberty Straße.

Der Krenzzug der Polizei gegen die gesetzverlehendcn Strampelmeier. Stalllaternen, Japanische Lampions und selbst Tallichter in Vogelkäfigen werden noch zur Anwendung kommen, falls die Polizei fortfährt mit rauher Hand die ohne Lichter radelnden Jünglinge einzustecken. Von den bis Mitternacht verhafteten 50 Leuten, waren nicht weniger als 25 wegen Fahren ohne Laterne eingesteckt und für noch eine geraume Zeit nachher bildete die Office des Gefängnißschlie ßerS einen Anblick dar, wie man ihn nur selten zu sehen bekommt. Väter und Mütter, Schwestern und Brüder, Onkel u. Tanten und Freunde der Verhafteten erschienen, um entwe der für dieselben gleich Bürgschaft zu stellen, oder um nähere Erkundigungen über das wie und wann einzuziehen und allen fast sah man eS an, daß sie Leute waren, die mit der Polizei sonst nichts zu thun gehabt. BiS Mitternacht hatten Alle Bürgschast für ihr heutiges Erscheinen im Polizeigericht gestellt. Der Kreuzzug gegen die Uebertreter der Fahr-Ordinanzen dauert an; deßhalb heißt eS jetzt: Aufgepaßt!

Jndianapolifer in St. Lonis verletzt. Aus St. Louis lief während der Nacht die Nachricht ein, daß ein Straßenbahnwagen der Maramic HeightS Linie entgleiste, eine Strecke auf dem Steinpflaster entlang lief und endlich umstürzte und zertrümmert wurde. Bei diesem Unglück sollen etwa 20 Personen mehr oder minder schwere Verletzungen davongetragen haben. Unter der Liste der schwer Verletzten wird auch der Name I. i. Potter genannt, einc Person dieses Namens, die augenblicklich in St.LouiS weilt, konnte jedoch nicht ermittelt werden, wohl aber ergaben die Nachfragen, daß Herr JameS Coppinger Cotter, ein promi nenter RechtSanwalt unserer Stadt, nebst Frau und Kind von einer Ver gnügungsreise aus dem Nordwesten zurückkehrend, gestern in St. LouiS fäl lig waren. Seine hiesigen Verwandten, MacyO.Mallott,530N.DelawareStr., sowie auch Volney T. Mallott, von No. 522 Nord Delaware Straße hatten .so weit keine Nachricht eines ihrem Verwandten zugestoßenen Unglücke? ;er halten. Der in St. Louis verletzte Mann soll außer einer tiefen Schnitt wunde am Beine auch noch Verletzungen am Kopfe, sowie auch innere Verletzun gen davongetragen haben. X Ehreu-Nltter nnd Damen. Die Groß'Loge der EhrenRitter und Damen ist hier zur Zeit in . Sitzung; etwa 250 Delegaten wohnen der selben bei. Aus dem Jahres-Bericht des Past Groß'ProtectorS Wm.'G. Taylor ging hervor, daß der Orden seit seiner vor 27 Jahren erfolgten Gründung stetig zugenommen hat, so daß die Zahl der Mitglieder in den Ver. Staaten sich zur Zeit auf über 77,000 beträgt. Dem Berichte deS Groß - Sekretärs I. H. Haught zu Folge sind seit der letzten Convention 14 neue Logen im Staate installirt worden: 1042 neuel Mitglieder wurden aufgenommen. Der Bericht des Groß-SchatzmeisterS lautete ebenfalls sehr günstig. Am Abend wurde eine Classe von 100 Mitgliedern eingeführt. Die Cere monien wurden in der Germania Halle im Beisein der Groß - Beamten, der Delegaten und zahlreicher Mitglieder deS Ordens abgehalten. Heute werden die Beamten der Groß Loge erwählt werden. Bon lastigen Ehefesseln befreit. Jeanette Cleaveland erhielt gestern die eingeklagte Scheidung von C. C. Cleaveland im Kreisgerichte zugespro chen. Cleaveland hatte keinen Advocaten zur Verfechtung seiner Sache engagirt, da er keinen Einwand gegen die Scheidung zu erheben gedachte. Seine Frau sei eine gute Frau und Gattin gewesen, die er oft schlecht be handelte, wie er sagte. Wie sich aus den Beweisen ersehen ließ, entsprang die Scheidungsklage der nicht zu kontrollirenden Gewohnheit Cleaveland'S sich dem Genusse geistiger Getränke hinzugeben. ES wurde zugestanden, daß er sonst ein Mann von großer HerzenSgüte und auch guter Angewohn heiten sei. Cleaveland war früher Präsident der FranciS I. Murphy Temperenz-Liga.

Local-PolitischeS. Die Convention der National republikanischen Liga" wird heute Vormittag um 10:30 im Deutschen Hause zur Ordnung gerufen werden. Die Delegaten werden von dem Hauptquartier im Denison Hause um 10 Uhr nach dem Deutschen Hause marschiren. Heute Abend wird Schatzamts-Se-kretär Shaw in der Massen-Verfamm-lung welche in derTomlinsonHalle, statt finden wird, sprechen. Der Versammlung wird eine Parade der republikanischen Clubs voraufgehen. Morgen Abend findet abermals in der Tomlinfon Halle eine Versammlung statt. Die Redner werden Kriegs Sekretär Taft und Senator Beveridge sein.

Für die am nüchen Freitag Abend stattfindenden formelle Eröffnung der demokratischen Campagne in Marion County werden außerordentliche Vordereitungen getroffen. In der Tomlinfon Halle wird die Massenversamm lung abgehalten werden. Die Haupt redner werden M. E. Jngalls, Präsi dent der Big Four Bahn-Gesellschaft und Benjamin F. Shively von South Bend sein. Der Versammlung geht eine Parade voraus, an welcher sich sämmtliche demokratische Clubs der Stadt betheiligen werden. Die. Demokraten der 9. Ward haben sich in einer in ihren Club-Räumen, Ecke der Ohio und Oriental Str. abgehaltenen Versammlung wie folgt organisirt: Präsident, Patrick Egan; Vice . Präsident, ThomaZ Dunn; Sekretär, Joseph Grennan; Hilfs-Sckretär, Emil Raßman; Schatzmeister, Thomas Long. . Der 12. Ward Demokrat!, s ch e Club organisirte sich wie folgt: Präsident, M. Noone; Vice.Präsident, Osear Smith; Sekretär, P. I. Lostus; Schatzmeister, JameS Sullivan; Marshal, Andy Donahue; Ward - Comitemann Michael Noone eröffnete die Versammlung. Exccutiv-Comite, Feed Gustner, H. Nolan, Thomas Dcherty, Pat. Garvey, Henry Long, John Carr, Mike Finneran, James Butler, Wm. Gavin, JameS Ryan, John Delton, Mike Clark, John Sullivan, John Griffin, John Costello, Oscar Smith. Der Club hält seine Versammlungen im McDougal Gebäude, 114 S. JllinoiZ Straße ab. i Die County'Wahlbehörde, welche sich aus Merrill Moores, W. W. Spencer und dem County'Clerk zusammensetzt, hielt gestern eine Sitzung ab, in wel cher Vorbereitungen für die bevorstehende Wahl getroffen wurden. Die Behörde hat sich wie folgt organisirt: Merrill Moores, Präsident; Leonard Quill, Sekretär. Da 27 neue Precincte feit der letzten Wahl gebildet worden sind, so werden sich die Kosten in diesem Jahre höher stellen, als bisher. Joseph T. Fanning, Assistent des National-Vorsitzenden, Tom Taggart, wird heute oder morgen hier eintreffen. Au5 New Jork waren hier gestern Dr'. Simon und Herr von Skaal, ChefRedacteur der New Jorker Staats - Zeitung eingetroffen. Die Herren befinden sich auf einer Agitationsreife für Parker. Ihr Zweck ist, unter den Deutsch - Amerikanern für denselben Propaganda zu machen. Zu diesem Bshufe sollen Massenver sammlungen arrangirt werden, in welchen Herr von Skaal sodann der Hauptredner sein wird. Die Herren hatten hier mit verschiedenen hervorragenden deutschen Demo kraten Conferenzen. DaS Directorium des DeutschAme rikanikanischen Demokraten ClubS hat auf morgen, Donnerstag Abend, eine Sitzung im Club-Loka! anberaumt, um die nöthigen Schritte betreffs Ar rangirung einer solchen Massenversammlung zu treffen. Vormehreren Wochen wurde ein Farmer, der sich auf der Fahrt nach den Stock'VardS befand,von zwei jungen Burschen, die zu ihm auf den Wa gen gestiegen wagen, um eine kleine Summe Geldes beraubt. Unter Ver dacht, an diesem Raube b'theiligt geWesen zu sein, wurden gestern John Hickey, 20, 827 Arbor Ave. und Lee Thatcher, 17, 820 Arbor Ave. unter Anklage deS Straßenraubes verhaftet. Beide betheuerten ihre Unschuld.

Schadenersatz von allen Seiten verlangt.

Selma E. Stewart reichte gegen die Indianapolis Traction & Terminal Companie eine Klage auf $13,000 Schadenersatz ein. Am 13. August d. d. I., als sie an der Ecke der Senate Avenue' und 14. Straße von einem Straßenbahnwagen absteigen wollte, sagt Klägerin, sei sie durch plötzliche? Anfahren des Waggons zur- Erde geworfen und sie habe sich im Falle ge fährlich vorletzt. AgneS Crane reichte eine Schadener satzklage gegen die Indianapolis Trac tion & Terminal Co. und gegen die C. C. C. & St. Louis Eisenbahn ein. Sie befand sich am 25. Juli d. I. auf dem an der Washington und Missouri Straße durch Collision mit einem Eisenbahnzuge verunglückten Straßen bahnwagen. Carey Crouse reichte gegen die C. C. C. & St. L. Eisenbahn eine Klage aus $2500 Schadenersatz ein. Seine Frau wurde an der Rural Straße am 22. Juli d. I. verletzt und für die ihm erwachsenen. Unbilden verlangt er obige Entschädigungssumme. Grundeigenthums Uebertragungen Emily 33. gleicher an Burnham G. Jaqueth, Lot 8 in Fletchers Senate Avenue Subd., nahe der 23. Straße. $7500. Charles-E. BateS an John Forster. Lot 23, Block? in Lincoln Park an Nord New Jersey Straße, nahe der 23. $1200. George Reagan an M. Moody, ein Theil deS südwestlichen Viertels der Sect. 15, Tshp. 15, Range 2, Wayne Tshp. $1380. Taylor Power an Zella Hamilton,i Lot 34 und ein Theil von 33 in Osgord'S Nord Park Add., nahe Pennsylvania Straße, nördlich von der Creek. 83001. Josephine McGinniS u. A. an Ellen Smith, Lot 29, BateS Sudd. Außen, lot 90, östlich der Noble Str. nahk Big Four Eisenbahn. $1,800. Susie M. Shirley an Susie H. Martin. Theil Lot 14, Kenwood. Illinois Str. zwischen 32. und 33. Straße. $600. William S. Johnson u. A., Trust., an John W. Moore, Lot 3 und Theil 2, Harris Add., Mt. Jackson. 81525. Milton S. Huey an Perry K. Huey, Theil von Lot 10, Morgan's Subd., Theil Blake's Grove, nördlich der Penna. Eisenbahn.Werkstätten. $600. Joseph A. Raach an Joseph E. Bell, Lot 27, Washington Square. nördlich der Stadt. 81300. Charles I. Raymond an Caroline M. Fogarty, Lot 50, 1. Section West Park Add., östlich vom Jrren-Hospital. $500. Charles G. Keiser an Edgard L. Moor, Lot 10, King's Subd., Theil von Bryan's Add., östlich von WoodruffPlace. 82,750. Samuel B. Coen an Manford A. Shield, Lot 13, Hadley's Grandviev Add., nördlich von 27. Str. nahe Monon Railroad. 83,000. Emily B. Fletcher an Burnette Heck, Lot 9 in Fletcher'ö Senate Ave. Add., nahe 23. Str. $775. Waller L. Cassay, Administrator, an John F. Callen, Lot 14, Block 2, Tuxedo Park östlich von .Gürtelbahn, nördlich von Washington Straße. 8738.66. Erklärlich. Warum hängt denn eigentlich der Herr Professor fo zähe an seiner durch und durch feuchten Wohnung?" Ja, denken Sie, er hat an den Wänden seiner Zimmer drei neue Schimmelpilzarten entdeckt!" NZckt 5 li m acken. Saaen Sie doch, Herr Goldberg, warum rei- - . - t ri. . w r-t ten Sie denn niemals mu Jyrer mi m fAä fWt tin zusammen aus? meinen &, dieser armselige Pferdeverleiher hätt' ' m I t r 4 S I . zwei Pserv, mt nacy vemzeiven ajnc gingen!?

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zel iros., 5?o. i W. Washington Str (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Crediibriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas Schisssfchbine Ra&!0 2In und verkauf ausländischen Geldes. Wo ist öas das Sie verdient haben in all den Jahren ? Sie haben cS verausgabt und Andere deponirten eS in der Bank. Warum depo niren Sie nicht Ihr eignes. Geld in der Äank ? Warum lassen Sie einen Anderen sparen WaS Sie verdienen ? Beginnen Sie sofort ein Conto und Sie werden sich freuen, wie die kleinen Summen anwachsen. Wir bezahlen Ihnen 3 Prozent an Ihren Depositen. Mm M Cb. Ecke Washington Str. und Virginia Ave. Kapital - - . . 91,000,000.00 Ueberschutz .... 225,000.00 Durchlaufende Züge. St. Louis Die einzige Linie, welche Passagiere und Gepäck in dem Ausstellungsplatz'landet, ehe der Zug in St. Louis einfährt. sin Waggon Exkursion jeden Taq, OUiUU ausgenommen Freitags und Samstags, giltig für 7 Tage. $9 00 cX,cn2:ö3, Giltig für IS Abfahrt von Indianapolis II .50 Uhr Vormittags und 11 10 Uhr Abends. Ankunft auf dem Ausstellungsplatz 7 Uhr Abends und 7:40 Uhr Morgens. Stadt'Osfice: 8 Nord JllinoisiStr. Der überlistete Wächter.' UW"'J rf 2. 3. Die Qauvtsacke. .Es wird dock kaum anaeben. daft wir die Frau Inspektor in unser Kaffeekränz cken aufnehmen. Die Txau soll dock früher einmal Dienstmädchen gewesen fern. Aber warum denn nicht? Denken Sie-nur, was die erzählen kann. .x, Beharrlich. Richter: Also Sie bleiben darauf bestehen, daß Ihre Ehe geschieden wird? Ehemcinn: Jawohl Herr Richter: es muß geschieden sein!"

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