Indiana Tribüne, Volume 28, Number 36, Indianapolis, Marion County, 4 October 1904 — Page 7
Jndiana Tribüne, i Oktober 1901.
rcttldiva. & . Kriminal'Roman. Qon Neinhold Ortmanu (Fortsetzung) Der mächtige Gcldjchrank, Denen Rückwand durch eiserne Klammern fest mit der Mauer verbunden war, stand auf sechs niedrigen eisernen Füßen. Und auf eine Durchforschung des nur wenige Zentimeter hohen Hohlraumes, der dadurch zwischen den Dielen und dem Boden des Tresors gebildet wurde, schien Georg Heinitz es abgesehen zu haben. Denn er legte sich vor dem Gcldschrank auf den Fußboden nieder und bemühte sich, seinen Arm in den schmalen Spalt zu zwängen, als ob er einen verborgenen Gegenstand hervorziehen wolle. Bald jedoch mußte er erkennen, daß fein Bemühen ohne Zuhilfenahmc eines Instruments vergeblich bleiben würde, denn er brachte nur eben mit Mühe und Noth seine Hand unter den Tresor. Eben wollte er sich wieder aufrichten, als hinter ihm eine wohlbekannte, scharf klingende Stimme ertönte: Was, zum Henker, suchen Sie denn da unter dem Geldschrank, Heinitz?" Dunkclroth im Gesicht, war der Buchhalter auf die Füße gesprungen. So groß waren seine Ucberraschung und Bestürzung bei dem Anblick des Prokuristen, daß er nur in unzusammcnhängenden, stotternden Worten vorzubringen vermochte: , nichts Besonderes. Mir war nur eben ein kleines Geldstück cntglitten. Aber ich weiß nicht einmal bestimmt, ob es unter den Schrank gerollt ,st. Und es ist jedenfalls nicht der Mühe werth, weiter danach zu suchen." JSla, um so besser, wenn Sie den Verlust verschmerzen können," scherzte Francke unbefangen. Im übrigen ist cs mir recht lieb, daß Sie schon da sind. Denn ich wollte Sie bitten, zur Diskontobank zu gehen und wegen der Fahrowschen Wechsel mit dem Direktor Brenner zu sprechen. Sie wissen ja. um was es sich handelt. Und ich möchte eine so wichtige Sache nicht gerne auf telephonischem Wege erledigen." Der Auftrag schien dem Buchhalter nicyt sehr gelegen zu kommen. Er hatte die Verwirrung, in die ihn das uncrwartete Erscheinen des Kassirers versetzt hatte, ersichtlich noch nicht überwunden. Aber ich werde den Direktor zu so früher Stunde kaum schon antreffen," wandte er ein. Soll ich nicht liebe? im späteren Verlaufe des Vormittags" . . . Nein, cs ist zweckmäßiger, daß Sie auf der Diskontobank ein wenig warten. Mir liegt viel daran, das Gcschäft so bald wie möglich ins Reine gebracht zu sehen." Jetzt widersprach Heinitz nicht wciter. Er nahm Hut und Ucbcrrock, um das Kontor zu verladen, und als er auf der Treppe dem zurückkehrenden Hausdicner begegnete, rief er ihm verdrießlich zu, er solle den Kaffee nur selbst trinken. Paul Francke aber hatte in demselben Augenblick, da sich die Thür hinter dein Fortgehenden schloß, die von ihm unterbrochenen Nachforschungen des Buchhalters unter dem Geldschrank seincrscits aufgenommen. Behutsam war er mit der Krücke seincs Spazierstockcs von der Seite her unter den Tresor gefahren, und es währte nicht lange, bis er zwar nicht das von Georg Heinitz angeblich verlorcne Geldstück, wohl aber einen anderen Gcgertand zum Vorschein brachte, dessen Auffindung ihn wohl cinigcrmafttti überraschen konnte. 153 war eine ungefähr anderthalb Fuß lange, schwere Eiscnstange, deren oberes Ende eine knopfartige Verdickung zeigte, während das untere in eine flache Schneide auslief. Auch ohne mit dem Schränkzcug berufsmäßiger Einbrecher vertraut zu sein, mußte man in diesem Instrument auf den ersten Blick eine zur gewaltsamen Eröffnung verschlossener Behälter bestimmte Brechstange erkennen. Lange mochte sie wohl noch kaum in ihrem sondcrbaren Versteck gelegen haben; denn während Franckes Spazicrstock eine Menge von Staub und Schmutz mit zu Tage gefördert hatte, war das Brecheisen vollkommen sauber und zeigte noch den metallischen Glanz einer Neuheit, die den Gedanken, cs könne sich um ein vor Jahren bei der Aufstellung des Trcsors von den Arbeitern vergessenes Werkzeug handeln, von vornherein ausschloß. Bedächtig wog Paul Francke die gewichtige Stange eine Minute lang in der Hand, sie mit aufmerksam prüfendem Blick, doch ohne jedes merkliche Anzeichen eines besonderen Erstaunens betrachtend. Als der Hausdiener eintrat, legte er sie mit einer unbefangenen Bewegung beiseite, um sie eine Minute später, da er den Bediensteten ani anderen Ende des Kontors beschäftigt sah, in sein Pul! einzuschließen. Ruhig entledigte er sich darauf seines Ucberrockes und traf mit vollkommener Gelassenheit die Vorbereitungen für den Beginn seines Tagewerks. ' Nach Verlauf einer Stunde erst kehrtc Georg Heinitz zurück. Er trat an den Kassenschalter, um dem Prokuristen Bericht über das Ergebnis seiner Untcrredung mit dem Bankdirektor zu erstatten. Paul Francke schien mit der Alt, wie er sich seines Auftrages cntledigt hatte, durchaus zufrieden, denn .cr nickte wohlwollend und sagte:
Pt6 3
5tc sehen, Herr Heinitz, wie gut es
war, daß wir die Sache nicht auf die lange Bank geschoben haben. Ich danke Ihnen und will Sie weiter nicht von Ihrer Arbeit abhalten. Aber warten Sie doch noch einen Augenblick. Mir ist's, als ob ich da eine Notiz für Sie gehabt hätte. Ja, richtig! Buchen Sie doch gefalligst unter dem Datum des vorgestrigen Tages zwanzigtausend Mark auf das Privatkonto des Herrn Rütbling." Der Buchhalter, dessen Gesicht fast so weiß war wie die Blätter des vor dem Prokuristen liegenden Kassenbuches, sah zu dem Sprechenden auf, als ob cr nicht sicher wäre, ihn richtig verstanden zu haben. Für einen Moment begegneten sich die Blicke der beiden, und Paul Francke hätte ein se'r schlechter Physiognomiker sein müssen, wenn er nicht die entsetzte Frage in den Augen des Buchhalters gelesen hätte. Aber cr blieb nichtsdestoweniger ganz unbefangen. Nun, was sehen Sie mich so verwundert an? Dabei ist doch nichts Ungewöhnliches?" Nein, gewiß nicht! Aber" Was für ein Aber", Herr Heinitz? Wünschen Sie etwa, daß ich Ihnen den Beleg präscntire, ehe Sie sich cntschließcn, die Eintragung zu bewirken? Ich denke doch, die einfache Mittheilung sollte Ihnen genügen. Ucbrigens kann ick) Ihnen ja jetzt gestehen, daß ich gest'ern Nachmittag keinen kleinen Schrecken hatte, als ich beim Ocffnen des Tresors das Fehlen der zwanzigtausend Mark konstatirte. Ich glaubte im ersten Augenblick wirklich nichts anderes, als daß sie gestohlen seien. Sehr weit wäre der Dieb mit scincr Beute allerdings wohl nicht gekommen. Denn die fehlende Summe bestand in zwanzig Tausendmarkscheinen und ich hatte nach einer etwas altmodischen Gewöhnheit die Nummern ausgeschrieben. Wenn man das Verzeichniß der Polizei übergeben hätte, würde wohl der eine oder der andere Schein bei der Vcrausgabung angehalten worden sein." Er hatte diese Worte sehr langsam und mit eigenthümlichem Nachdruck gesprechen. Der Buchhalter erwiderte nichts und machte Miene, den Kassenschalter zu verlassen. Ein Zuruf des Prokuristen aber nöthigte ihn, sich noch einmal umzuwenden. Mit gedämpfter Stimme sagte Francke: Ein Wort im Vertrauen. Herr Heinltz! Sie ftycn vlussallcnd schlecht aus. Fühlen Sie sich vielleicht krank?" Ja, rech! krank sogar, und ich fürchte, daß cs mir beim besten Willen unmöglich scin wird, noch lange weiter zu arbeiten. Es war meine Absicht, Fräulein Rüthling heute um einen vierzehntägigcn Urlaub oder, wenn cr nicht gewährt werden kann, um meine sofortige Entlassung zu bitten." Der Kassircr neigte seinen Obcrkörper über den Zahltisch, und indem er dem Buchhalter fest ins Gesicht sah, flüsterte er ihm zu: Sie werden das nicht thun. Herr Heinitz! Ich verbürge mich dafür, daß Ihnen sowohl der Urlaub wie die Entlassung verweigert werden würde. In Ihrem eigenen Interesse wohlverstanden! Ein Fortbleiben aus dem Geschäft könnte in diesem Augenblick die schwersten Unannehmlichkeiten für Sie haben. Lassen Sie sich das von Jemand gesagt sein, der cs gut mit Ihnen meint. In einigen Wochen werden die Dinge möglicherweise anders liegen. Und ich verspreche Ihnen, daß ich alsdann Lichts mehr gegen Ihren Austritt einwenden werde. , Sie werden also heute kein derartiges Ersuchen an Fräulein Rüthling richten nicht wahr?" Nein." saatc der andere mit erstick ter Stimme, während ihm das Kinn fast bis auf die Brust herabsank. Und dann, ohne noch einmal zu dem Prokuristcn aufzusehen, begab cr sich an seincn Platz. Wenige Minuten später knirschte ein Schlüssel in der zu dem ehemaligen Privatkabinctt des verstorbenen Rüthling führenden Thür, die nur um wcnige Schritte von dem für die Kasse abgetheilten Verschlage entfernt war. Es war, als ob cr von einer sehr unsicheren Hand geführt wurde, denn es gewährte geraume Zeit, bis der Riegel zurücksprang. In dem Augenblick, da cr das leise Klirrcn vernahm, hatte Paul Francke wie in gespannter ErWartung den Kopf erhoben, und jetzt, da die Thür aufging, war cr, nachdem cr mit einer schnellen Bewegung den Gcldschrank zugeworfen, auch schon aus oem eingefriedigten Kasscnraum heraus. Fräulcin Rüthling Sie? Bin ich cs, den Sie zu sprechen wünschen?" Ja! Kommen Sie herein!" Es war eine harte, fremde Stimme, die ihm auf seine halblaute Frage Antwort gegeben. Und beinahe fremd auch erschien ihm das geisterhafte Mädchengesicht mit den schmalen Wangen und der tief cingeschnittenen Leidenslinie an den Mundwinkeln. Blaß und verhärmt hatte er sie wohl schon am gestrigen Abend gefunden; die Veränderung aber, die seitdem in ihrem Aussehen vorgegangen war, mußte ihn wohl mit Bestürzung erfüllen. Denn nur schwere körperliche Krankheit oder furchtbarste Seelcnpein konnte in einem lieblichen, jungen Mcnschenantlitz innerhalb eines Zeitraums von wenig Stunden so erschreckende Verwüstungen angerichtet haben. Er hatte ihrer gebieterischen Auffordcrung gehorcht, aber unter dem seitsamen Blick' ihrer von cincm flackernden sticbcralanz belebten Auaen waate
cr keine Frage zu thun. Veschelden und unterwürfig wie immer stand cr vor der straff aufgerichteten, hohen
Mädchcngestalt, die bis in die Mitte des Zimmers zurückgewichen war, als fürchte sie, in allzunahe Berührung mit ihm zu kommen. Sie haben mich betrogen!" sagte sie. Sie haben einen Unschuldigen verdächtiqt. Nicht mein Vetter hat das Geld gestohlen, sondern irgend ein Schurke, der memcn ungluclllchen ater erschlug." Mit einer Gebärde schmerzliche? Ueberraschung erhob der Kasirer die Hand. Barmhcrziaer Himmel, Sie wissen? Wer hat Ihnen gesagt, daß man Herrn Ruthlmg erschlagen? Die Polizcibeamten haben cs mir gesagt, die soeben hier waren, um Namcns des Staatsanwalts seine Leiche mit Beschlag zu bclcgen. Und die Aerzte haben cs mir gesagt, die ihn in dieser Nacht nsch einmal untersuchten. Nicht an cmcm Schlagsluß ist cr gc storben ein Elender hat ihn mcuch lings ermordet. Glauben Sie nun noch immer, daß Günther Wolfradt ein Dieb ist?" Sie erhielt keine Antwort auf ihre letzte Frage. Paul Francke blieb stumm; nur scm Ättck und der ÄUSdruck seiner Züae ließen Editha erraihen, daß ihre Worte eine andere Wirkung auf ihn hervorgebracht hatten, als sie cs erwartet. Aber ihre bis zum Wahnsinn gcrcizten Ncrvcn konnten diesen Blick und diesen Ausdruck nicht ertragen. Was sehen Sie mich so mitleidig an? Und weshalb sprechen Sie nicht? Zweifeln Sie etwa an der Wahrheit dessen, was ich Ihnen sage?" Wie sollte ich daran zweifeln, Fräulein Rüthling. da ich doch schon seit gcstcrn geahnt min, gewußt habe, daß cs sich so vcrbiclt!" Fassungslos vor Erstauncn that sie nun doch emen Schritt aus ihn zu. Sie Sie hätten cs gewußt? Ja. sind Sie denn mit übernatürlichen Kräften begabt, daß Sie ergründen können, was sonst Niemand sieht?" Es bedürfte dazu in diesem Fall keiner übernatürlichen Kräfte," crwidcrte er leise. Die Verletzung war ja ganz deutlich zu sehen." War sie das? Nun, ich sah sie nicht. Und Sie wenn Sie sie bemerkten, warum haben Sie cschwicgen?" Ich machte den Herrn Sanitätsrath darauf aufmerksam, aber cr meinte, es sei nur eine Beule, die Herr Rüthling sich im Fallen zugezogen." Da Sie sich mit dieser Erklärung begnügten, müssen Sie doch an ihre Richtigkeit geglaubt haben. Wie können Sie nun jetzt behaupten, Sie hätten die Gewißheit eines Verbrechens gehabt?" Ich habe eben nicht an ihre Richtigkcit geglaubt, Fräulcin Rüthling nicht einen Augenblick. Aber ich hegte von Anfang an eine Vermuthung, die mich bestimmte, zu schweigen. Und als mir die Vermuthung später zur Ueberzeugung wurde, da hatte ich sogar kcincn sehnlicheren Wunsch, als daß es bei dem Irrthum des Sanitätsraths sein Bewenden haben daß Niemand außer mir die Wahrheit errathen möchte." Sie wagen es, mir das ins Gesicht zu sagen mir. der Tochter des Ermordeten, die auf Erden kein anderes Verlangen mehr haben kann, als den brennenden Durst nach Rache an seinem Mörder? Sind Sie denn im Einverständniß mit ihm. daß Sie den Wunsch hatten, ihn der Vergeltung zu cntzichen?" Im Einvcrständniß? O nein! Und wenn ich nur meincn eigenen Empfindungen hätte folgen dürfen! Aber ich dachte an Sie, Fräulein Editha! Und ich brachte mein Gewissen zumSchweigen, um Ihnen den doppclten Kummer zu ersparen." Dan er sie vlöklich mit ihrem Vornamen anredete, hatte sie in ihrer irr regung wohl kaum bemerkt. Nur der räthselhaftc Sinn seiner Worte war cs. der ihr Befremden erregte. Aber auch darüber schien sie sich nicht lange mehr den Kopf zerbrechen zu wollen. Ich verstehe Sie nicht", sagte sie kurz. Wie konnten Sie glauben, mir einen Dienst zu erweisen, indem Se sich bemühten, dem Mörder meines Vaters zur Straflosigkeit zu verhelfen! Doch es ist nicht nöthig, weiter darüber zu sprechen. Ich habe Sie gerufen, um die Spuren der erbärmlichen Lüge zu tilgen, zu der Sie mich verleitet haben. Jetzt, da ich weiß, daß ich mich durch Ihre Scheingründc täuschen ließ, bedarf es Ihrer nicht mehr. Geben Sie mir also den Zettel zurück, den ich gcstcrn Abend nach Ihrem Diktat geschrieben." Paul Francke sah sich um. als fürchte cr, cs könne irgendwo im Zimmer ein Lauscher verborgen sein. Dann, sein Gesicht dem ihrigen ganz nahe bringend, flüsterte cr: Sie haben doch hoffentlich noch zu keinem Menschen von diesen 20,000 Mark gesprochen?" Ich hatte keine Gelegenheit dazu, denn man hat bisher keinerlei Auskünfte von mir verlangt. Aber ich werdc selbstverständlich nichts vcrschwei-gcn."-Auch wenn Sie Herrn Günther Wolfradt damit ins Zuchthctus bringen?" Was? Sie unterstehen sich noch immer, ihn zu beschuldigen?" Ja, sind Sie denn blind. Editha. dan Sie den fürchterlichen Zusammen
hang nicht begreifen? Wer anders soll
te Ihres Vaters Morder scm, als cr?! Er war ihr so nahe, daß sie die Wärmc sem?s Athems suhlte, und nach ei nem Moment der Erstarruna stieß si ihn plötzlich mit beiden Händen zurück. Schweigen Sie!" rief sie fast gcllcnd. Sie sind ein Teufel mit Ihren entsetzlichen Einflüsterungen. Aber ich will mich' nicht noch einmal von Ihnen bethören lassen, denn es ist alles Lüge schändliche,' schmachvolle Lüge. Und ich verachte mich selbst, daß ich Ihnen auch nur eine Stunde lang Glauben schenken konnte. Sie sollten nicht so laut sprechen, denn es wäre nicht gut, wenn man Ihre Worte vernähme. Ich habe Ihren Zorn Nicht verdient, aber ich verstehe diese Auflehnung Ihres Herzens gegen eine so grauenhafte Vorstellung, und ich zürne Ihnen darum nicht. Wenn man einem Menschen schon so viel zum Opfer gebracht hat, wie ich Ihnen geopfert, so erträgt man wohl schließlich auch noch das. Ich will aber keine Opfer von Ihnen. Und es ist auch gar nicht wahr. Was hätten Sie mir denn geopfert?" Meine Ehre und die Ruhe meines Ge Wissens. Scheint Ihnen das so gering, daß es mir nicht einmal erlaubt sein soll, davon zu reden? Ich war ja bereit, alles stillschweigend auf mich zu nehmen. Und wenn mich nicht die Verhältnisse gebieterisch gezwungen hätten, Ihnen wenigstens einen Theil der Wahrheit zu offenbaren, so wurden Sie niemals erfahren haben, daß ich mich zum Mitschuldigen eines mir in tiefster Seele verhaßten Verbrechers gemacht habe, nur weil ich wußte, wie nahe dieser Unselige Ihrem Herzen stand. Was ich um Ihretwillen thun wollte, Editha, war nicht nur eine Ehrlosigkeit es war auch eine strafbare Handlung. Denn das Gesetz zieht mit dem Verbrecher auch den zur Rechenschaft, der die Spuren des Verbrechens verschleiert. Sie können mir antworten, daß die Gefahr nicht allzu groß war, denn Niemand außer uns Beiden wußte ja von dem Dicbstahl. So meinte ich selbst, und ich habe da rum gestern nicht viel Aufhebens ge macht von meinem Opfcrmuthe. Heute aber haben die Dinge ein ganz anderes Gesicht. Heute weiß man, daß Ihr Vater ermordet wurde und man wird einen großen kriminalistischen Apparat in Bewegung setzen, den Mörder ausfindig zu machen. Ein verrätherisches Wort von Ihnen oder von mir, und Günter Wolfradt ist ein rettungslos verlorener Mann. Sie hatte ihn ohne Unterbrechung zu Ende, kommen lassen. Und erst, da er innehielt, wie um die Wirkung seiner letzten, fast im Ton einer Drohung gesprochenen Worte zu erproben, sagte sie langsam : Wenn ich Sie recht verstehe, wären Sie also auch jetzt noch bereit, den Menschen zu schützen, den Sie für meines Vaters Mörder halten?"' Im EinVerständniß mit Ihnen a, Editya! Sie allein sind es, die hier zu entscheiden hat. Befehlen Sie, und ich würde selbst vor einem Meineid nicht zurückschrecken, um Ihren Vetter zu retten." Daß eines Menschen Selbstlosigkcit so weit gehen kann ich hätte es nie für möglich gehalten. Oder sind Sie doch vielleicht nicht ganz selbstlos, Herr Francke? Erwarten Sie für den Dienst, den Sie mir leisten wollen, am Ende nicht doch irgend einen Lohn ?" Keinen anderen als den Sie mir aus freien Stücken gewähren, Editha!" O, Sie müßten mir schon ein wenig behilflich sein, das Rechte zu finden. Ich kenne Sie so wenia, daß es mir sehr schwer fallen würde, Ihre Wünsche zu errathen." Ein feines Ohr hätte wohl den ironischen Klang in ihrer Rede wahrgeuommen. Aber ihre, unbeweglichen Züge verrietheu freilich nichts von solchcr Ironie. Und so mochte sich's erklären, daß Plaul Francke der scheinbaren Ruhe, die ganz unvermittelt auf ihre leidenschaftliche Erregung gefolgt war, eine Deutung in seinem Sinne gab. Ihre Frage vollkommen ernsthaft nehmend, wagte er es, sich abermals zu ihr ?u neigen. Ich soll Ihnen helfen? Wären Sie ein Weib, Editha, wenn es dessen in Wahrheit nach alledem noch bedürfte? Was ich für Sie thun will, thut ein Mann nicht für Vater oder Mutter, nicht für Bruder oder Schwester, sondern einzig für das Wesen, das er liebt. Muß ich's Ihnen wirklich erst sagen, daß ich halb wahnsinnig bin vor Leidenschaft für Sie daß ich keines Gedankens mehr fähig bin als des Gedankens an Sie?" Sie war diesmal nicht zurückgewichcn, und sie stieß ihn auch nicht von sich. Um ein Weniges nur bog sie ihren schlanken Oberkörper nach hinten, während sie, ihn unverwandt ansehend, in demselben trügerisch gelasfencn Tone sagte : Nun fange ich allerdings an zu begreifen. Mit meiner eigenen Person soll ich Ihr Schweigen, Ihr falsches Zeugniß, Ihren Meineid bezahlen ? Und Sie wollen sogar großmüthig genug sein zu vergessen, daß mein Herz eigentlich einem Änderen gehört nach Ihrer Meinung wenigstens? Denn Ihr Anerbieten hätte ja keinen Sinn, wenn dies nicht Ihre Ueberzeugung wäre. (Fortsetzung folgt.) -- V3r Raucht die E0NANZA.
Allerlei sür'ö Haus.
Um Nicke-l Gegenstände, welche infolgeTemperaturwechsels oder anderer Einflüsse gelb geworden sind oder flecke bekommen haben, wieder aufzufrischen, empfiehlt sich folgendes Verfahren: Man nimmt 50 Theile rektifizirten Spiritus und setzt 1 Theil Schwefelsaure zu. In diese Flüssigkeit legt man die aufzufrischenden Theile während .einer Dauer von 10 15 Sekunden. Damit solche nicht länger darin liegen, was schädlich sein würde, gibt man nur wenige auf einmal hinein. Hierauf taucht man sie in reines Wasser und spült tüchtig ab, worauf man sie noch kurze Zeit in gereinigten Spiritus legt. Bierfleckenzuentfernen. Vierflecken entfernt man 'mit lauwarmem Selfenwasser, dem etwas Sal miakgeist zugefügt wurde: hierauf ist mit reinem Wasser nachzuspülen. Bei Seidenstoffen nimmt man am besten ein Gemisch aus gleichen Theilen Was ser, Weingeist und Salmiakgeist. Zum Nachreiben wird nur ein zur Halste mit Wasser verdünnter Weingeist angewendet. Mittel gegen Schlaflos i g k e i t. Folgende Hausmittel sind gegen die Schlaflosigkeit anzuwenden: Abendliche kalte Abreibungen oder ein warmes Bad von mindestens V29 stundiger Dauer oder ein nasser Um schlag um Kopf und Nacken; ferner vor dem Schlafengehen zu genießen kalter Baldrianthee, Baldrian- und Kasto rcumtropfen, y2 Unze Milchzucker auf ein Glas Waffer oder Citronenlimo nade, ein Glas Milch oder dicke Milch. einen Apfel, eine Zwiebel und derglei chen mehr. Man muß sich außerdem möglichst einförmige Vorstellungen vor das seelische Auge führen, darf nicht über die Sorgen des Tages nachdenken und muß daran festhalten, daß man schlafen will und muß. UndichteGasschläuch e kann man sehr wohl flicken, ganz in der Art, wie man die Luftreifen an Fahrrädern ausbessert, vorausgesetzt, daß wirklich ein oder mehrere kleine Löcher die Ursache der Undichtigkeit sind, und nicht allgemeine Brüchigkeit und Altersschwäche, gegen die es kein Mittel gibt. Man geht den ganzen Gasschlauch vorsichtig durch, indem man ihn sanft auseinander hält, und bezeichnet die Löcher mit farbigem Stift. Die löcherige Stelle wird nun mit einem Stück feinem Glaspapier abgerieben und ein passendes Stückchen Gummi mit Paragummi aufgeklebt. Alle diese Neparaturgegenstände sind in FahrradHandlungen zu haben. Ordentlich trocknen lüssen! Bei den metallumsponnenen Gasschläuchen hilft nur Neuanschaffung, und zwar vom besten Material, sonst kosten die Schlauche im Laufe der Zeit viel Geld! Das Sterben der Fische i m A q u a r i u m ist meist dem Mangel an Sauerstoff zuzuschreiben, weshalb man Wasserpflanzen einsetzen muß. Wenn man ein Aquarium mit einer ode? mehreren Arten Wasserpflanzen besehen will, muß man den Boden mit gewaschenem Fluß- oder Seesand mehrere Zoll hoch bedecken. Die Auswahl dieser Pflanzen ist eine sehr große. Die Wurzeln werden in den Sand eingebettet und Steine oder Kiesel herum gelegt, um die Pflanze an der Stelle festzuhalten. Dann wird das Gefäß bis ziemlich an den oberen Nand mit reinem Waffer gefüllt. Alte Fässer zu reinigen. Ehe man alte Fässer zu reinigen beginnt, muß man sti ehe man heißes Wasser hineinbringt, die Fässcr mit einer Bürste tüchtig ausbürsten, um den Schimmel zu entfernen. Vor alle Dingen muß die innere Wandung des schimmeligen Fasses mittelst Bürste und kaltem Wasser sorgsam gereinigt werden. Dann erst wird die weitere Reinigung mittelst Dämpfen oder heißem Wasser vorgenommen und man setzt dem Wasser zum Reinigen gebrannten Kalk oder Soda oder Schwefelsäure oder auch schweflich - sauren Kalk zu. Enge Handschuhe weiter zu machen. Man befeuchtet ein weißes Tuch und wickelt in dasselbe die zu engen Handschuhe ein. Nach einigen Stunden nimmt man dieselben heraus und man wird beim Anziehen finden, daß das Leder weit dehnbarer geworden ist. Um der Farbe des Leders nicht zu schaden, darf dos Tuch selbstverständlich nicht zu naß sein. Strohmatten u saubern. Schmutzige Strohmatten werden wieder sauber, wenn man eine Hand voll Kochsalz in warmem Wasser auflöst, eine scharfe Bürste hineintaucht und die Strohmatten gehörig mit dem Salzwasser abbürstet. SchwarzePianos erhält man stets blank und glänzend, wenn man sie von Zeit zu Zeit mit Leinöl und Spiritus abreibt. Man macht auö alter, weicher Leinwand einen Mittelgroßen Villen, den man behutsam erst in Leinöl und dann in Spiritus taucht, worauf man das Piano damit rasch abreibt. Mit einem reinen, Tuch wird dann gut nachgeputzt und mit einem Ledertuch zuletzt trocken und glänzend gerieben. Jeglicher Schmutz wird auf diese Weise entfernt und die Politur lange glänzend erhalten. Plätteisen werden vor Rost geschützt, wenn sie in erwarmtem Zustande mit Steann eingerieben werden, wozu man Lichtttümvfcken verwenden kann."
Feuer - 3iG,nah
4 tzenntzls Marke English'?Opn.HauL 4 EastundNDork 7 Noble und Mich igan ? N. Jersey u.2lasZ 5 Pin und Norty ' Wartet und ?ine 1 Vermont nahe East ' No. 8 Cprttzmhaus Ncss. Ave nade 3ta: 3 Tezwareund OalTiut 14 öl. Jersey u Central A. 5 Mafj. und ErrnellAvc . f& a.fc 11. Ltrr.e 7 Txr! Zu und 12 Stt 8 Columbia undHiLsid .& Highland Ave u. Pratt il IllinoiS und St. Joe 3 Pcnnsyw. und yratt . Meridian und 11. Etr No. 2 Spritzenhaus 15. nahe JllinoiS 16 Senate Ave u.SiCla ?7 JllinoiS und Michigan 26 Lestzlvania und 14. Senate Ave. und u. tt No. 1 Spritzenhaus JnsQenaheMichiga 52 Meridia, und Walnut California u Vermont 56 Blake und New Dort Ind. Av. u. Et. Ciair n Etty Hospital A Blake und Norty Zö Michigan und Sgrcft U No. 6 Cprttzenbau Washington nah OrJ tt snidors u Waff. a Missouri u Ntto DorZ 6 Meridian u Wafh JllinoiS und Ohis 47 Capitol Zw. u Wafh Smgan'S PorkhauS 4 Straßenbahn CtäNe W. Wafhmgton Stk il No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill t JllinoiS u Louistana 5 West und Eouth West und Mckarty e Senat Lve. u Henry 57 Meridian und Aay No. 4 CpritzuHwS SRadifonSlv.uMsrril s Madison Lv.u DuTllop S!oHakm Leiterhauk South nahe Delavsr Pm.uWerrÄ Delavsre u. SRcSatt afindrch New Jrs, u. ZwerrM 7 Virg. Lv. u Lradsha East und Prospekt Bicking und High n Sto. ii Spritzenhau Lir Ave. nahe Huro 7 C&st und Georgia 7S Ceda? und El 74 Davidson u Georgia 7 Znglish Av. Pin 75 ChelSy und Bäte Z No. 5 Spritzenhaus Prospekt nahe Sheldy 19 Fletcher Av. u Shelky öl Warket u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 3 East u Washington 34 New York u. Davids 85 Taubstummen Anstalt SS er. Staaten Arsenal Z7 Oriental und Waff. 99 Frauen-Reformat. ?1 No. 13 Spritzenhaus Mailand nahe er. ii Meridian u. Seoraia. 55 Meridian und South n Pennhlz u. Louyiana 35 Lirgini Ave u. Alab. 56 Hauptquartier. 37 Grand Hotel. 38 Capital Ave und Ohl 28 No. lk Spritzenhaus 16. und Ash. 24 Alabama und IC. i25 Central Ave und VL 5 YendeS und 15. 27 Vrookside und Juptttt 2g Sentral Ave und 17. ; 29 Delaware und 1. .31 Sllab?lra und 11. S2 Bellefontawe und 5'. 34 College Ave und . .IS Delaware und 25. Lk Alabama und North !.37 Netomann und 19. .33 College Ave und 14. .3 Gornell Ave und IS. 41 Fandes unl IS. 2 Higbland Ave und ie, 13 Tccumseh und 10. i43 New Jersey und 22. 4S Zllvord und 17. ,47 9io. Spritzenhaus Hikstde Ave und 8 College Ave und 2. .19 ollege Ave und 27. 52 Park Av und 22. ss L E u. W Bahn u. 22. '4 Ramsey Ave und IS. .56 Ctoughtsn u Ketteten 57 AtlaS und Pike. ;58 Blohd und Pampa. 5S No. 21 Spritzenhaus Lrightwood Ai Arden und Depot M Brigyttoood und 25. .64 Rural und Llohd 165 St. Clair u. Keyston 7 Arsenal Lve und 23. -es Bellefontatne und . 199 Pirf SO esd 1. 212 Tapiktl Lve und it. 213 PennsvL,. u. Michiae 14 IllinoS und 20. 215 Senate Ave und 21. 16 Pennsvlvauia und ZX 17 Meridian an IC ii8 Carital Ave und 2fc 219 !'-oadway und 10. i-i Illinois und 9'.'cv(i 254 No. 14 Spritzenhaus Henwood ixvb 50. ??5 JllinoiS und 53. 26 Girnetla und 30 Hl Ns. 9. SprltzenhZu Udel! und Ncuer tZS Cteil Ladde? sfScrt 233 Jsabel und 27. il Mcridian und 24. 242 JllinoiS Et. Ela'r 243 EUrüge und 2Z. 1 West uud Walnut 515 West und 12. 514 Howard und 1&. 515 Torbet und Paca 316 Capital Ave und XV. 317 Northwestern Ave u 21 518 Gent und 18. SIS Caral und 10. 24 Serealine OorkS 524 Vermont und Lvnn 525 BiSmcku Srandv,er 826 No. 20 Spritzenhaus Haughville. 527 Michigan u. elmeS, 528 Michigan u. Eoncor 41 West und McJnrvre 41 Missouri u. Maryland US Missouri und Ohio 415 Capital Ave 'Leorgia 41 Missouri u entuSy S, 417 Senats Av u. Wash. 421 P und E snmdiauS W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miley Ave u. I D nk 425 Wash. nd Harr 426 No. 18 SpntzenhauI W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und OSgood 429 Nordhke und Z)ork 431 Hadley Ave u. Morrt 432 Rivcr Av u. MnriS 454 River Av nd atz 435 Hardwg u.öig4? 43 Harding und OUvet 437 No. 1 SpriHnchqZ Morriö und dfc 4i4Daac2a 499 tocky 451 eiSna und 2 451 Howard und Sa 453 orr nd 45 Lsmiert uud Edajwä 457 Nordete Ave . Sfct? on WorU 812 West und Ratz Bis KenuuH Ave u. SterrS 514 Meridian und Worri 51 JllinoiS nd fiasV 017 Morris end Dakota 518 MorriS und Shura) 519 Capital A. u McCsrv, 521 Meridian und Palm 523 Pin und Lord 524 Madisor.Ave u LtncolA 526 Meridian ur Belt lW 627 EarloS und Ratz 528 Meridian und Arizona 529 Meridian. Ray'ond 531 Meridian u. M.-CV 522 No. 17 SpritzentLuS TlorriS nahe Wcft 2 McKermttund Dou5k 13 Saft u. Lincoln 4 14 Gast und Beccher 416 Wrizht uns SanöerS 17 McCarttz und Leaitz 515 New Jersey u Sic Av, 712 Spruc un Prospec Y1& english Av. . Lau! 714 Stäbe Aveu.DeU RS 715 Shelby und Lerche 71 State Ave und Orani? 718 Orange und Laurel ezu,1t.u t ttt itlnt ftf , Lm vyvuiy v -j 7,1 LexingtonA. Sratifc 723 Fletcher 2vu Cpnict 724 S'.at Ave u. Pleasan? 725 Prospckt und ?least 725 Orange und Herlar 728 Liberty und Wen 7s Nole und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 813 Market und Noble ?!4 Ohio u. Highlend Ad. S15 Mickigan u. HighlarZ -815 Market u Arsenal A 817 Ost S. Clair und Anton Bahn Cüeise. , 21 Pan Handle ShopS 823 ZZennknt und Wales L24 Wash. und tat TU, 5 Madden'SLoungeFa 8,5 Duck und Dorsetz 827 Wash. und SeviL Av 23 No. 12 Spritzenhaus BevL nah Muotg 31 Southeaftern Aek 3 Woodside. 83t Oalh. Md Starter 834 Southeaftern UQ Arsenal AveS. 835 New fo:1 nd XezA vif uiiilv no aryi. 913 JllinoÄ und VXxUi. 914 Penn, nd Qcfc 915 Delaware und St? Spezial. Signale. Ersten SchlZg, zweiter Alarm, Zweit Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, dierkr Alarm. l-2-i, Feuer aus und Schlauch aufrolS. Schlag, Wasserdruck ab. :i Schläge, 11 Uhr Mittags. Die So bezeichnete Signal werden nur de ur dächter angegeben da an den betreffend Streß kreutung kein Alarmköum emaeblcht sind. (Uhicao und der große Nordweften via kttaSka Sawalt-PviliPPtue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. t&T" Von der Monon 47. Str. Station. Cbicaao. sind nur 5 Minuten mittelst elektrischer ar na den Union Blehdöfen k'renoli Qlek Spring, in dein Orange County Hochland. Familien-Hotel unter neuer Seschäftöleitung. Pluto, Proserplv tno owies erneuen. Bestes Atlneraiwazzer vci Gilt. Zwei Züge täglich via Greencaftle. Ticket-Osstcen : Urnon Station. Massachusetts fltt nd 25 West Washington Straße. R. P. A ! g e o, ' ; Distrikt Vass. aent. Indianapolis. .Ind. . H. McDoel, C. H.R k we ll. Präs. und Gen. Mgr. ' erne&smi Frank I. Nd. Sen.Pz's. Agent. Chicago. 3Z.
