Indiana Tribüne, Volume 28, Number 36, Indianapolis, Marion County, 4 October 1904 — Page 4
Jndtana Tribüne, Oktober IS,
Indiana Tribüne. HerauZgkkebtn von der Uuttnderg E. Indianapolis, Ind. garry O. Thudinm Präsident. GeschäftSlocal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2S.
Knterei at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Aus der Bundeshauptstadt. Der Correspondent der Miff. Blätter schreibt: Die Einwanderung ist eine jener Fragen, die niemals zur Ruhe kommen können und nicht nur stets die öffentliche Meinung, sondern auch den Congreß und die Regierung beschäftigen; gleichzeitig giebt eö aber auch kaum ein Gebiet, auf welchem eine größere MeinungZverschiedenheit herrscht. Einig ist man stch darüber, daß die sogenannten unerwünschten Emigranten an der Landung verhindert werden sollen, aber der Begriff unerwünscht" ist sehr dehnbar und erfährt deshalb eine ganz verschie denartige Auffassung. Im Allgemeinen rechnet man halb- und ganzbarbarische Völker, Verbrecher, GeisteZkranke.Krüppel und Leute, die mit ansteckenden oder ekelhasten Krankheiten behaftet find, zu den unerwünschten Elementen. Mit anderen Worten, also diejenigen Personen, deren intellektuelle Eigenschaften auf einem fo niedrigen Niveau stehen, daß sie niemals gute Bürger diese? Republik werden können oder physische Beschaffenheit befürchten läßt, daß sie früher oder später der öffentlichen Wohlthätigkeit zur Last fallen. Gegen eine solche Auslegung deZ Wortes unerwünscht" kann sicherlich Nie mand etwas einzuwenden haben.' Aber e5 giebt sehr viel Leute, die sich einbilden, die Ver. Staaten seien bereits überfüllt, und man sollte die Einwanderung ganz aufheben oder wenigstens auf das Minimum beschränken. ES machen sich auch viele Sonder. Jntereffen geltend. Viele Unionen sehen die Einwanderung einer großen Zahl geschickter Handwerker mit scheelen Augen an. Sie behaupten, daß dadurch die Löhne herabgedrückt würden und daß bei eventuellem Ausbruch eines Streiks die Zahl der Scabs" unnöthig vergrößert würde. Die Arbeitgeber, namentlich große Fabrikanten, Grubenbesitzer und Kontraktoren, die sich mit dem Bau von Eisenbahnen befassen, sehen die Einwanderung nicht ungern, weil sie sich dadurch billiges ArbeitZ.Material sichern. Ebenso sicher ist, daß eZ eine ganze Anzahl von dünnbesiedelten Staaten im West.'n und Nordwesten gibt, die jeden anständigen Einwanderer mit sffenen Armen aufnehmen, während sich die überfüllten Großstädte im Osten dagegen sträuben. Und hierin liegt die Lösung des Problems. Könnte die Einwanderung nach jenen Staaten gelenkt werden, so würde sich der Widerstand gegen die Emigration bedeutend vermindern. Die letzteren ignoriren aber diese Thatfachen in Folge ihrer Unkenntnlß der Verhältnisse und die Folge davon ist, daß die große Mehrheit sich in den großen Städten des Landes niederläßt, wo, man sie nicht wünscht. Einwände-rungZ-Eominissär Sargent ist der Anficht, daß denjenigen Staaten, welche Arbeitskräfte bedürfen. Gelegenheit gegeben werden sollte, den frisch gelandeten Einwanderern vor Augen zu führen, die sich ihnen bieten, wenn sie sich in jenen Staaten niederlassen. Er will zu diesem Zweck den Kongreß bei der nächsten Session um eine entspre chende Gesetzgebung angehen. ' Die mehr oder weniger deutlichen Winke mit dem Zaunpfahl, die der biedere Onkel Sam dem Hidalgo-Prä sidenten Castro in Bezug auf das Ver fahren gegen die New Jork und Ber mudez Asphalt Co. ertheilte, sind auf keinen fruchtbaren Boden gefallen; Castro läßt sich nicht .bluffen", denn er ist selbst Meister in dieser edlen Kunst. Er hat nicht nur das Be schlagnahme Verfahren gegen die obige Gesellschaft nicht eingestellt, sondern ist gegen dieselbe jetzt auch noch in den Kriminalgerichten vorgegangen, indem er behauptet, der ASphalt-Trust, zu welchem die besagte Gesellschaft gehört, habe eine Revolution gegen Präsident Castro angezettelt und organifirt, in der Hoffnung, General Matag auf den Prüfidentenstuhl heben zu kön nen, weil dieser der Gesellschaft angeblich weitgehende Konzessionen ver- , sprachen habe. Wenn die Gesellschaft
verurtheilt wird, und'eS. sieht ganz so auS, dann muß sie auch die 50.000,000 Bolivares, gleich 510,000.000 bezahlen; die Konzession wird ihr entzogen und daS Eigenthum in Venezuela beschlagnahmt. Dieser Prozeß ist unabhängig von dem bereits früher wegen Nichterfüllung des Kontraktes anhängig gemachten. Man ist jetzt neugierig, was die Bundesregierung in der Sache thun wird, denn sie hat sich eigentlich durch die verschiedenen Vorstellungen" und Proteste, die sie durch den amerikanischen Gesandten machen ließ, bereitZ derartig in dieser Angelegenheit engagirt, daß sie jetzt nicht wohl auf halbem Wege stehen bleiben kann. Hier wird jetzt allen Ernstes die schon öfters colportirte, aber stets wieder dementirte VerlobungS - Nachricht von Fräulein Alice Roofevelt erwartet. Dieses Mal soll NicholaS Longworth, ein Congreßmann aus dem ersten Congreß-Distrikt in Ohio der Auserwähite sein. DaS Gerücht ist dieses Mal etwas substantioneller, als bei früheren Gelegenheiten, denn Frau Ögden MillS gab am vorigen Montag Abend ein großes Diner in ihrem Landhause am Hudson und sowohl Fräulein Alice als auch der junge Congreßmann waren dazu geladen. Bei der Tafel saßen sie Seite an Seite
ein jedenfalls nicht zufälliges Arrangement. Während der Mahlzeit wurde ein Zeitungsausschnitt herumgereicht, auf welchem gemeldet wurde, daß Zdie Verlobung von F'. Roosevelt mit Herrn Longworth in Bälde angekündigt werden würde. D2S junge Paar blickte sich bedeutungsvoll an und lachte, gab aber auf alle um nähere Auskunst ersuchende Fragen nur aus weichende Antworten. Longworth ist ein vielfacher Millionär und 35 Jahre alt und obschon Fräulein Roosevelt 16 Jahre jünger ist, glaubt man doch, daß die Sache bald spruchreif sein wird. Wenn Roosevelt wieder zum Präsidenten gewählt wird, dann dürfte es in naher Zukunft eine Hochzeit im Weißen Haus geben, denn unter dem thäte es die Landestochter nicht. Einen weiteren Gesprächsstoff, aber einen von ausgeprägt piquanter Natur, bilden die Hanna'schen Ehewirren zur Zeit in der hiesigen Gesellschaft. Der leidige Zufall, der bekanntlich mächtiger ist, als die schlaueren Berechnungen der Menschen, sügte eS, daß Dan. 'Hanna, der Sohn des verstorbenen SenatorS Mark Hanna, und die Familie von Edmund K. StalloS fast zur gleichen Zttt im Waldorf.Astoria-Hotel in New York abstiegen. Kobold Zufall war aber damit nicht zufrieden; er plazirte die beiden Parteien auch noch in das gleiche Stockwerk in benachbarte Zimmer und eS ist deshalb unvermeidlich, daß sich die beiden feindselig gesinnten Familien täglich wohl dutzendemale auf den Korridoren oder im Fahrstuhl begegnen müssen. Die eigen thümliche Situation wird Demjenigen verständlich sein, der da weiß, daß Dan. Hanna vor einiger Zeit von seiner ersten Gattin geschieden wurde, die aber die Obhut über die beiden der Ehe entsprossenen Knaben zugefprochrn erhielt. Fast zur gleichen Zeit löste auch Stallos seine Ehesesseln, denn böfeZungen hatten behauptet, Dan. Hanna habe mehr Gefallen an Frau StalloS gefunden, als an seiner Gattin. Und nun geschah daS Unerwartete. Kaum waren die Scheidungen ausgesprochen, so heirathete Herr Stallos die frühere Frau Hanna und Herr Hanna verband sich mit der früheren Frau Stallos. ' Daß unter solchen Umständen die frühere dicke Freundschaft zwischen den beiden Frauen nicht nur in die Brüche gehen, sondern sich in tödtlichem Haß verwandeln mußte, war nur zu klar und somit kann man den Versicherungen unserer gesellschastlichenKlatschbasen in der Bundeshauptstadt gerne Glauben schenken, daß die Stallo'S und die Hanna'S zur Zeit im Waldorf-Aftoria-Hotel ein veritables DogS Life" führen. Die Hanna's sind übrigens in einer Beziehung besser ab". Hanna hat in der Person seiner Mutter eine nicht zu unterschätzende Kraft" gefunden, denn wenn sie sich mit ihrem giftigen, vernichtenden. Blick, gegen dessen Schärfe ein venezianischer Dolch das reine Kinderspichug ist, auf den Korridoren zeigt, dann verschwindet die StalloS'sche Sippe schleunigst in ihre Höhlen. Man mag einwenden, daß dieser unerquickliche Zustand ja leicht geändert werden könnte, indem die eine oder andere Partei nur ein anderes Hotel aufzusuchen brauche. ES ginge wohl, aber eS geht nicht!" Ein Auf-
geben der Position würde von dex anderen Partei sofort als feige Flucht ausgelegt und umherposaunt werden ; also müsse beide Parteien so lange ein Dogs Life" sühren, bis Verhältnisse eintreten die einen plausiblen Vorwsnd zur Abreise bieten. Erklecklichen Ucbcrschuß Zeigt der SinanzAbschluß der Aestbehörde. Vom Goldenen Jubiläum des Man-nerchor.
Der Festausschuß für das goldene Jubiläum des Münnerchor hielt gestern Abend feine Sitzung zwecks SchlußAbrechnung ab. ES kann zu allgemeiner Genugthuung berichtet werden, daß trotz der enormen Unkosten, welche das Herrliche Fest mit sich brachte, der Männer-chor-Kasse ein erklecklicher Ueberschuß vom Festausschuß überwiesen werden kann. Die sorgfältig geprüfte Abrechnung zeigt die folgenden Einnahmen : Einnahmen. Konzert 55,516 00 Waldfest 106 50 Abzeichen 108 85 Souvenir-Postkarten 65 50 Vereinsgeschichte 272 00 Total 56,068 85 Ausgaben. Waldfcst. $777 30 Vereinsgeschichte 1,347 73 Begrüßungs-Abend ............. 800 00 Einquartierung und Unterhaltung der Gäste 612 00 Anzeigen 99 00 Konzert 1,489 25 Drucksachen, Porto und Abzeichen. 237 40 Total $5,412 68 Verbleibt ein Ueberschuß von 5656.17. Der Vorstand deS Fest-AuSschusseS wurde beauftragt, diese Abrechnung dem Vereins-Vorstand zu übermitteln. 101 Silbernes AmtSjnbiläum. Herr Pastor Alexander von Schlich' ten feierte am Sonntag in Cincinnati fein 25-jähriges Ämts-Jubiläum 'als Seelsorger der Ev. Luth. DreifaltigkeitS Kirche. Die Gemeindemitglieder wetteiferten mit einander in dem Bestreben den Jubilar Beweise ihrer Verehrung und Anerkennung sür seine rastlose aufopsernde Thätigkeit im Interesse der Gemeinde während deS verflossenen Vierteljahrhunderts zu liefern. r Die Feier, die als eine völlige Ueberraschung für den Jubilar in aller Stille und Heimlichkeit arrangirt wo:den war, gestaltete sich zu einem überaus impofanten Ereigniß und lieferte den unwiderleglichsten Beweis für das innige Verhältniß, das zwischen Pastor und Gemeinde herrscht. Am Vormittag so wie am Nachmittag', fanden Festgottes' dienste in derZganz prächtig geschmück' ten Kirche statt, während - am Abend eine informelle Feier in den Unterräumen der Kirche den Beschluß der Festivitäten bildete. Gelegentlich dieser Schlußfeier wurden dem Jubilar als bleibende Andenken an diesen so denkwürdigen Tag verschiedene prächtige Geschenke überreicht. Als Festprediger für die beiden gotteödienstlichen Handlungen waren auswärtige Amtsdrüder und Freunde deS Jubilars erschienen, deren Kommen Herrn PastorMlexander von Schlichten um so mehr erfreute, als die Herren Mitglieder der Missouri Synode sind und durch ihr Kommen den Beweis geliefert haben, daß er in den Reihen der Synodalgeiftlichen , trotz feiner Sufpendirung durch Tistriktpräfes Nieman doch noch treue Freunde besitzt. Außerdem hatte der Jubilar an seinem Ehrentage auch noch die Freude, seine sämmtlichen drei Söhne um sich versammelt zu sehen, denn die Herren Pastoren Alexander von Schlich ten, Jr.,' und Herr Pastor Theo, von Schlichten waren aus JonkerS, N. I., resp, aus Alma, Mo'., zu, der Jubiläumsfeier hier eingetroffen und verrichteten bei den gottesdienstlichen Handlungen den Altardienst. Die Festprediger waren Pastor C. Zollmann von Mayville, WiS., und Pastor H. A. Brand von Watertown, WiSc. Feuer. In dem leerstehenden Haufe No. 363 Süd Illinois Straße brach gestern Abend ein Feuer aus. Dasselbe rich tete einen Schaden von $50 an. . i
Schöne finanzielle Erfolge der Deutschen Tag-Feier und der Kirmeß. Der Vorstand des Verbandes Deutscher Vereine nahm in seiner gestern Abend in der Unabhängigen Turnhalle abgehaltenen Sitzung die Berichte der stehenden Comites entgegen. Die Gesammteinnahmen am Deutschen Tag beliefen sich auf $1830.13, die Ausgaben auf $1211.06, sodaß ein Ueberschuß von $618.47 verblieb. Die Gesammt-Einnahmen von der Kirmes betrugen $1540.75, die Ausgaben $1101.15. Der Überschuß war also $439.60 gegen $325.55 im verflossenen Jahre. Der Sekretär wurde beaustragt, dem Deutsch. Allgem. Protest. .Waisenverein, den Mitgliedern der verschiedenen Comites, dem Turnlehrer Ruther und den Activen deS Unabhängigen TurnVereins für ihre Mitwirkung bei den Brocken"- Bildern und der Straßen-bahn-Gesellschaft für ihre prompte Beförderung der Besucher den Dank des Vereins auszusprechen. Es wurde beschlossen, am nächsten Sonntag Nachmittag im Germania Park eine Nachfeier der Kirmeß zu veranstalten, womit zu gleicher Zeit der Schluß der Saison verbunden ist. Bei der Gelegenbeit soll den jüngeren Mitgliedern des Park-VereinS Gelegenheit geboten werden, daS Tanzbein zu schwingen. Die Mitglieder sämmtlicher Comites sind am nächsten Sonntag die Gäste des Park-Vereins. Der Park ist aber noch für die nächsten Wochen an schönen Tagen den Besuchern offen. Am nächsten Montag Abend findet in der Halle des Unabhängigen TurnVereins die Delegaten - Versammlung des Verbandes und Beamtenwahl statt. Der Vorstand entwarf in seiner gestrigen Sitzung bereits Pläne sür die Nationale Convention des DeutschAmerikanischen Nationalbundes, welche in Indianapolis im August nächsten Jahres abgehalten werden wird.
Base-Ball. N a t i on a l-L i g a. New York, 3. Okt. New York 00 00 0 0 03 3 St. LouiS ....000001 0001 Batterien Mathzwson und Bowerman; Nichols und Butter. Philadelphia, 3. Okt. Erstes Spiel. Philadelphia. ..0 0020000 2 Pittsburg.. ..0 0000000 11 Batterien Duggleby und Dooin; Leever und Phelps. Zweites Spiel. Philadelphia 2 1 10 04 Pittsburg 2 4 0 4 616 Batterien Suthoff und Dooin ; Flahert und Phtfps. Brooklyn, 3. Okt. Erstes Spiel. Brooklvn 00000000 0 0 Cincinnati ....00010220 05 Batterien Jones und Bergen; Harper und Schtei. Zweites Spiel. Brooklyn 00 00 0 0 1 1 Cincinnati .3 0 0 0 0 0 25 Batterien Cronin und Ritter; Ewing und Street. Boston, 3. Okt. Boston 3 0000000 25 Chicago 00270033 116 Batterien Fifher, Needham und NcNichol; Wicker und Kling. m im SchWnachrlchten. Angekommen: New Jork: Oscar II. von Copenhagen; Minneapolis" von London. Gibraltar: Königin Louise" von New York New Zlork: Zeeland" von Antwerpen, MinneapoliS" von London; Rotterdam- von Rotterdam; Bovic" von Liverpool. Hamburg: Blücher" von New York. Bremen: Großer Kurfürst" von New Aork. London: Minnetonka" von New York. Glasgow: Pomeranian" von Montreal QueenStown: Friesland von Philadelphia. ' Abgefahren. Jokohama: Empreß of Japan" von Hong Kong nach Vancouver. Cherbourz: Germanic von Southampton nach New Jork. Gibraliar: Hohenzollern" von Genua nach New Jork.
Neue Inkorporationen.
Ihre Jncorporationspapiere erwirkten gestern folgende neue. Gesellschaften: Die Western Grove Telephone Co." von Hancock Counly. Capital $320. Direktoren W. F. Thomas, I. C. Hamilton, I. Binford, Sylvester Jessup und C. W. Pusey Jay County Petroleum Co.; Capital $50.000. Die Directoren sind alle von Indianapolis. Dieselben sind: I. I. Appel, W. H. Thomas, H. M. Daily, S. D. Pray und C. E. Averill. Hunt Brothers Manufacturing Co.", South Bend, Capital $25,000; Directoren, George S., William I. und I. L. Hunt. Freund Brothers Co.", Freeland ville, Knox County, Capital $6000; I. C. Freund, Präsident und Schatzmeiste?, H. F. Freund, Vice-Prüsident und Fred Heindenrich, Secretär. Opera Clubhaus und Gymnasium", Nord Manchester; Capital $10,000; Präsident, W. C. Hull; Vice-Präsi-dent, Heber Hare; Sekretär und Schatzmeiste?, I. B. May; Directoren: B. Butterbaugh und A. I. Sellers. Jndiana Cement Block and Post Company, Indianapolis, Capital $30,000; Directoren: C. H. Moon, I. A' Mitchell, C. L. Whitesell, A. G. Anderson und William James. Joke Oil Company", Muneie, Capital $12,000; Directoren: Charles Joke, W. H. Mattern, Edward Weister, W. G. S. Kelley und R. G. Harseim. Producers Company of Ohio"; Capital $200,000; im Staat Jndiana angelegtes Capital $100,000; Präsident, I. M. Barr; Secretär, Fred. Edwards. Jndikota Land Companll von Indianapolis", Capital $20.000; Directoren: John D. Holliday, R. I. Blakeman, O. G. Pfaff, George I. Cook und Lafayette Page. South Bend Cold Storage Co.", Capital $10.000; Directoren: Joseph und Charles Swindell, Thomas Rollins und W. T. Wyant. Publisher'SSelling Machine Co.", Indianapolis, Capital $10,000; Directoren: F. R. Lay, H. C. Church. man und G. E. Halliwell. Grundeigenthums Übertragungen. John Saunders an Caroline Whit fit, Lot 8 in McGill'ö Erben Subd. von Sq. 93, Senate Ave., nördlich von South Str. $3000. Samuel Pfendler Sr. an Samuel Pfendler Jr., ein Theil der südöstlichen Viertelssektion 10, Tshp. 14, Range 5 in Franklin Tshp. $4500. Charles Witthost an Sarah E. Graham, Lots 262 und 263 in Ogle's Ost Park Add., nördlich von Pennsylvania Railroad Shops. $3100. Elizie I. Ellis an Samuel D. Pray Lot 67. Johnson & Hogshires Ost Washington Sir. Add. nördlich der Pennsylvania Eisenbahn Werkstätten $4000. John S. Krohn an Oscar F. Mann Lot 3 und Theil von Lot 4, Spann u. A., Subd., Außenlot 77, Washington, nahe Pine Str. $1700. Henderson George an Louis P. Cornet, Lot 4, GibsonS Subd., Johnsons Erben Add., College Ave., zwischen 19. und 20. Str. $3050. William W. Lineberry an James S. Cagady, Lot 14, Pyle's Subd., Vasen'S Springdale Add., nordöstlich von Woodruff Place. $1550. JmmaculateM. Claud - an Walter Martin, Lot 37, McCormick'S Erben Subd., westlich vom. Fluß, nördlich von Washington Str., und Lot 4, Robinson's Subd. $1000. Robert W. Lowry an Arthur V. Brown, Lot 119, College Corner, nahe Waisen-Heimath. $6,500. John W. Smith an William H. Harte, Lot 140, Woodruff Place, Cen ter Drive. $4,750. Joseph Hamilton, Vormund, an William G. Duvall, Lot 21, Ridenour'S Highland Home Addition, süd. lich von Woodruff Place. $2700. Faunie K. Curry an Christian F. Ellerkamp jr., LotS 12 und 13, Meyr'S 1. Addition, nördlich von Prospekt Str. $1800. William W. Webb an Thomas H. Richards U.A., Lot 325 in Jackson Park, nördlich von den Atlaö Works. $700. Reason L. Sanders an Mory M. RefeneZ, Theil von Lot 8 in Ritter'S Subd., östliche Seite von Park Add., nahe 16. Str. $5,000.
Polizeiliches. George Steinert, der unter der Anklage der Trunkenheit und Ruhestörung verhaftet wurde, soll versucht haben, an der Lincoln Straße eine kleine Auction zu veranstalten, die ihm durcy die Ankunft der Polizei vereitelt wurde. Orville Franklin, 213 Nord Ost Straße, wurde der Polizei als vermißt gemeldet. Franklin ist 23 Jahre alt. Sein Vater der in Muncie wohnt, befindet fich augenblicklich hier, um nach dem Verschwundenen zu suchen. Ed. Hopper, ein Fuhrman, wurde gestern unter der Anklage, seine Frau geschlagen zu haben, verhaftet. Nach Aussagen der Polizisten soll er den Angriff auf öffentlicher Straße verübt haben. Hopper wohnt 1246 Ost Market Straße und eS wird gesagt, daß er getrunken hatte. Der Streit soll dadurch entstanden sein, daß die Frau ihre an der Pine Straße wohnende Tochter besuchen wollte, womit Hopper nicht einverstanden war. Fünf Steine wurden in seiner Tasche aufgefunden.
GottUeb L.eukhardt, Die gemüthliche Ecke." Ecke Noble 'und Market Str Kleine Stadtnachrichten. Im Alter von 83 Jahren ist Frau Martha WileöMorriö, in ihrer Wohnung im Woodruf Place aus dem Leben geschieden. Sie war seit 63 Jahren in-hiesiger Stadt an. sässig. Sie hinterläßt einen Sohn und 2 Töchter, von denen die eine an Admiral Brown verheirathet ist. Gouverneur Durbin hat aus Ersuchen des Gouverneurs Herrick von Ohio die Auslieferung des in Winchester, Jnd. verhafteten George HayS angeordnet. Derselbe soll in Union City. O.. ein abscheuliches Verbrechen an Mary Ethel Keisher auSgeführt haben. Ättltj, ...Herrenschneider... No. 1020 Süd MeridianStr. Niedrigste Preise. EuteS Paffen garantirt. In vier Größen. Ed. Auschütz, Fabrikant. No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schtffsfcheine naq und 3,7 Euroa. An und verkauf ausländischen Geldes. Wo ist das A das Sie verdient haben in all den Jahren ? Sie haben eS verausgabt und Andere deponirten es in der Bank. Warum depo niren Sie nicht Ihr eignes Geld in der Bank ? Warum lassen Sie einen Anderen sparen was Sie verdienen ? , Beginnen Sie sofort ein Conto und Sie werden sich freuen, wie die kleinen Summen anwachsen. Wir bezahlen Ihnen 3 Prozent an Ihren Depositen. NW M Cfl. Ecke Washington Str. und Virginia Ave. Kapital - - - $1,000,000.00 Ueberschuß 225,000.00
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