Indiana Tribüne, Volume 28, Number 34, Indianapolis, Marion County, 1 October 1904 — Page 7

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Jndiana Tribüne, ! Oktober

ie Brettldwa. KriminalNoman. . Won Reinhold Ortmann. (Fortsetzung.) Trotzdem widerstand er nur schwer der Versuchung, seine Schritte dahin zurückzulenken, wo er neben so mancher Stunde bitteren Kampfes doch auch gar viele selige Augenblicke ungetrübtenGlückes verlebt hatte. Schmerzlich zog sich ihm daZ Herz zusammen bei der Vorstellung, daß alles zu Ende sein sollte zwischen Editha und ihm daß die tiefe, innige Jugendliebe, die, wie er gewähnt, sein ganzes Leben hatte ausfüllen sollen, ihm fortan nichts anderes mehr bedeuten dürfe als eine webmüthige Erinnerung, als einen in's Leere zerronnenen Traum! Aber wie schwer er auch darunter litt, wie todestraurig ihm auch zu Sinn war an einem nochmaligen Versuch, die zerrissenen Vande wieder anzuknüpfen, dachte er doch nicht. Die Beleidigung, die man ihm angethan, war eine zu grausame gewesen, als daß er sich nicht mit der ganzen Kraft seines Mannesstolzes hätte zur Wehr setzen sollen gegen die weichen und verlöhnlichen, sehnsüchtigen Regungen seiner Seele. Edithas heutiges Benehmen galt ihm als ein Beweis, daß sie ihn niemals wahrhaft geliebt habe, so wie er die Liebe verstand. Und wenn er auch den glühenden Wunsch hegte, sie eines Tages zur Erkenntniß ihres an ihm begangenen Unrechts zu bringen, so stand es doch zugleich wie eine unumstößliche Gewißheit in ihm fest, daß keine Reue und kein Auss'öhnungsversuch wiederherstellen könne, was durch den heutigen Tag unwiederbringlich zerstört worden war. Er ertheilte einem Dienstmann den Auftrag, den Transport seiner Habe zu bewirken und im Rüthling'schen Hause zum Zwecke der Abmeldung seine neue Adresse anzugeben. Dann schlenderte er, in trübes Nachdenken über die Gestaltung seiner nächsten Zukunft verloren, planlos und ziellos weiter durch die vom Gewühl eiliger Menschen erfüllten Straßen. Es war ihm als Ablenkung nicht unwillkommen, als er sich plötzlich von einer gezierten Männerstimme bei seinem Namen angerufen hörte und als er, aufblickend, den Direktor Grezory vom Gefilde der Seligen" vor sich sah. Ter Mann war ihm mit seinem süßlich liebenswürdigen Wesen sonst nicht sehr sympathisch, jetzt aber war er froh, sich durch die Unterhaltung mit ihm wenigstens für eine kleine Weile vor seinen quälenden Gedanken retten zu können. Sie gingen gemeinsam weiier, unk da er keine Ursache hatte, ein Geheimniß daraus zu machen, sprach Günter zu seinem Begleiter auch von dem plötzlichen Tode seines Oheims und von der einschneidenden Veränderung in seinem eigenen Leben. Mit einigen hergebrachten Redensarten drückte ihm der andere sein Beileid aus. Aber er schien das unerwartete Ereigniß in Wahrheit doch viel eher als eine für Günter glückliche Fügung zu betrachten, da er seinen theilnehmenden Phrasen ziemlich unvermittelt hinzufügte : Wenn Sie übrigens Ihre bisherige Stellung aufgegeben haben und nicht mehr fürchten müssen, sich mit den Wünschen Ihrer Familie in Widerspruch zu setzen, was kann Sie dann noch abhalten, sich mit ganzer Seele einem Beruf zu widmen, für den Sie durch Talent und Neigung bestimmt sind? Hängen Sie den Kaufmann an den Nagel, lieber Freund ich rathe Ihnen dringend dazu. Ein Mensch von Ihrer Begabung gehört nicht an die Fondsbörse, sondern auf den Parnaß." Kann man dort von der Luft leben, Herr Gregory? Meine verfügbaren Mittel werden voraussichtlich hinreichen. für drei oder vier Wochen meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Halten Sie das für die geeignete Grundlage, um eine Künstlerexistenz darauf aufzubauen?" ..Ah, warum nicht?! Andere haben schon mit weniger angefangen. Und womit wäre denn ich da? Sie haben es bisher abgelehnt, von mir ein Honorar anzunehmen. Das war sehr vornehm, aber auch sehr unpraktisch, und mit solchen Grundsätzen müssen Sie natürlich künftig brechen. Ich will Ihnen einen Vorschlag machen, lieber Wolfradt! Ich engagire Sie mit einer Monatsgage von zweihundert Mark als Hauskomponisten für mein Kabarett. Sie haben mir dafür alle drei bis vier Wochen ein neues Liedchen oder Tanzduett oder dergleichen zu liefern und können im Uebrigen mit Ihrer Zeit anfangen, was Ihnen beliebt, nur daß Sie natürlich hier und da ein Stündchen für die Proben opfern müßten. Ist das nicht eine sehr annehmbare Proposition?" Günter wollte nein sagen, aber im nächsten Augenblick noch fragte er sich, warum er denn eigentlich durchaus nein sagen müsse. Die Pflichten der Dankbarkeit, die das Beharren in dem verhaßten kaufmännischen Beruf für ihn bis gestern zu einem unverbrüchlichen Gesetz gemacht hatten, sie waren mit dem Tode seines Onkels und vielleicht schon mit dem Schimpf, den dieser Onkel ihm angethan, hinfällig geworden. Er war niemand mehr verantwrtlich, als seinem eigenen Gewissen. Sein ganzes Sehnen, all sein

Sinnen und Trachten gehörte seit Jahren nur der Musik. Warum sollte er nun, da seine Fesseln zerbrochen am Boden lagen, nicht kecken Muthes wagen, was so viele Andere vor ihm mit glücklichem Gelingen gewagt hat-ten!

Er war sich vollkommen bewußt, daß es noch jahrelangen, angestrengten Studiums und heißer, unermüdlicher Arbeit bedürfen würde, ehe er seine Hand nach dem Lorbeer des Meisters ausstrecken konnte. Aber diese Erkenntniß hatte für ihn eher etwas Aufstachelndes als etwas Abschreckendes. Schon hatte er die zusagende Erwiderung auf den Lippen, da drängte sich eine neue Vorstellung in seine Gedanken ein und warf das ganze, Himmelhoch aufstrebende Luftschloß wieder über den Hausen. Es war die Erinnerung an Nora Martini und an seine gestrige Unterredung mit ihr, die vernichtend wie ein kalter Wasserstrahl auf ihn wirkte. Wie hatte er nur daran denken können, eine Stellung anzunehmen, die ihn in täglich erneute Berührung mit der Sängerin bringen mußte! So arm er auch an Erfahrungen im Verkehr mit Frauen sein mochte, daß ein verschmähtes Weib in dem Manne, der ihre Liebe zurückgewiesen, sortan nur noch einen Todfeind sieht, wußte er doch. Und er sagte sich zugleich, daß sie es für eine unritterliche Verhöhnung, für eine abscheuliche Beleidigung nehmen müßte, wenn er sich nach einer solchen Szme scheinbar geflissentlich aufs Neue in ihre Lebensbahn drängte, wenn sie gezwungen sein sollte, seine Lieder zu singen und wider ihren Willen das Werkzeug seiner Erfolge zu werden, nachdem er sie, als sie sich unter Verleugnung aller weiblichen Zurückhaltung dazu erboten, mit unzweideutigen Worten verworfen. Ich danke Ihnen für die freundliche Absicht," sagte er, aber es ist mir leider unmöglich, auf Ihr Anerbieten einzugehen. Es gibt zwingende Gründe, die es mir verbieten!" Es war eine bestimmte und unzweideutige Ablehnung, aber der liebenswürdige Herr Gregory aehörte nicht zu den Leuten, die sich leicht entmuthigen lassen, und er hatte sich's offenbar in den Kopf gesetzt, den vielversprechenden jungen Komponisten an sein Unternehmen zu fesseln. Nachdem er ihm noch eine Weile vergeblich zugeredet hatte, verabschiedete er sich von ihm mit der Erklärung, daß er nicht daran denke, seine Antwort als eine endgiltige anzusehen. Solche Entschlüsse wollen natürlich überlegt sein," sagte er, und es wäre thöricht, wenn ich Ihnen nicht Zeit dazu ließe. Geben Sie mir Ihre Adresse und erlauben Sie mir, morgen oder übermorgen wieder bei Ihnen anzufragen. Sollten Ihnen die vo-rge-schlagenen Bedingungen nicht konveniren, so wird sich am Ende auch darüber noch reden lassen." Mit einem gewissen Widerstreben nur bezeichnete ihm Günter seine Wohnung; denn er hatte sich während der letzten Minuten im Stillen vorgesetzt, aus Rücksicht auf Nora alle und jede Beziehung zu den Gefilden der Seligen" zu lösen. Es verdroß ihn. daß Herr Gregory seine nochmalige Versicherung, es handle sich bei seiner Ablehnung um einen ganz unwiderruflichen Entschluß, nur mit einem überlegenen, geheimnißvollen Lächeln aufnahm. Und er legte sich in der. Stille des Herzens das Gelöbniß ab, schon morgen mit seinen Vemübungen um eine neue kaufmännische Stellung zu beginnen. Die Musik konnte ihm eine holde Freundin und Begleiterin ja vielleicht auch dann bleiben, wenn die Ungunst der Verhältnisse ihm verbot, ihr sein ganzes Leben zu weihen. 8. Kapitel. Dr. Fritz Weickardt, der Sohn der Stadträthin, war zweiter Assistent an der chirurgischen Klinik des berühmten Professors Sommer, und da er säurn 27 Jahre zählte, konnte er nur etrnr hervorragenden Begabung und Tuchtigkeit die Berufung auf diesen vlclumwordenen Posten verdanken. Seine verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem Hause des Bankiers waren ziemlich weitläufiger Natur uns bestand. n lediglich darin, daß die verstorbene Frau Nüthling eine Cousine jene: Mutter gewesen war. Trotzdem y.itte namentlich in früheren Jahren ein sehr lebhafter Verkehr zwischen den b:v.n Familien stattgefunden, und es tozx noch nicht allzulange her, daß sich die Frau Stadträthin mit der zuversiütlich.' Hoffnung getragen, Fräulein Eitha eines Tages als liebes Schi'gc:töchterchen in die Arme schließen zu dürfen. Darüber, daß ihr Soh?. ein: mehr als verwandtschaftliche . Zuneigung für das junge Mädchen fühlte, hegte sie nicht den geringsten Zwcisel, obwohl er sich ihr gegenüber niemals mit klaren Worten oder auch nur mit einer Andeutung darüber geäußert hatte. Solche vertraulichen Herzcnscrgüsse lagen eben nicht in seiner von Kindheit an ungewöhnlich ernsten und verschlossenen Natur, und die Mutter war für die Ergründung seiner GeHeimnisse ganz auf jene kleinen, verrätherischen Anzeichen angewiesen, in deren Deutung kluge Frauen oft einen so erstaunlichen Scharfsinn bekunden. In Bezug auf seine Gefühle für Editha war sie ihrer Sache ganz bescnd.'rs sicher gewesen, und da sie es in ihrem Mutterstolz für undenkbar hielt, daß die Liebe ihres vergötterten Sohnes iraend einem Mädchen anders denn als

ein köstliches Gnadengeschenk des Himmels erscheinen könnte, so war es für sie eine der größten Überraschungen ihres Lebens gewesen, als Fritz ihr eines Tages erklärt hatte, daß er für seine Person den Verkehr mit dem Nüthlingschen Hause nicht mehr fortzusetzen wünsche. Ueber die Beweg-

gründe seines Entschlusses hatte er ihr jede Erklärung verweigert, aber es stand für die Stadtrathin von vornherein außer Frage, daß nur eine AbWeisung von feiten Edithas die Schuld daran tragen könne. Am liebsten hätte sie gleich auf eigene Hand versucht, das thörichte junge Madchen, das so bund an dem höchsten irdischen Glück vorübergehen konnte, zur Vernunft zu bringen. Aber sie kannte die stolze Empfindlichkeit ihres Sohnes zur Genüge, um zu wissen, daß er ihr eine derartige unberufene Einmischung niemals verzeihen wurde. Und sie hatre sich deshalb darauf beschränkt, einer gunstigen Wendung der Dmge lnsofern vorzuarbeiten, als sie die freundschaftlichen Beziehungen zu den Rüthlings nicht ganz erkalten ließ und Ediihas Thun und Lassen so aufmerksam als möglich verfolgte. Der junge Verwandte unter dem Dache des Nüthlingschen Hauses, dieser hergelaufene Sohn irgend eines in Armuth gestorbenen Vetters, war naturgemäß ein Gegenstand ihres besonderen Mißtrauens und ihrer beständig wachsenden Abneigung gewesen. Ihn vor Allem hatte sie in Verdacht, dem Glück ihres Sohnes im Wege zu stehen, und je deutlicher sie wahrzunehmen glaubte, daß Fritz noch immer schmerzlich an der erlittenen Enttäuschung trug, desto mehr steigerte sich ihr Widerwille gegen diesen vermuthlichen Nebenbuhler bis zu einem wirklichen Haß, wie ihre im Grunde gutmüthige Natur ihn gleich leidenschaftlich und erbittert bisher noch kaum gegen ein anderes menschliches Wesen gehegt hatte. Als der alte Sanitätsrath Liebenoch ihr heute in eigener Person die Kunde von Bernhard Rüthlings plötzlichem Hinscheiden gebracht hatte, war ihre erste Empfindung die des aufrichtigsten Mitleids für Editha gewesen, und sie erklärte sich zu sofortigem Beistände bereit, noch ehe sich die egoistischen Nebengedanken in ihrem Herzen zu regen begannen. Später freilich waren Diese Gedanken ziemlich lebhaft in den Vordergrund getreten und hatten sich um so schneller zu sehr greifbaren Plänen und Hoffnungen verdichtet, als der geschwätzige alte Sanitätsrath sich's nicht versagt hatte, ihr auch von dem offenkundigen Zerwürfniß Edithas mit d?m jungen Wolfradt und von seiner unfreundlichen Verabschiedung zu erzählen. Die Frau Stadträthin sah die Zukunft plötzlich im allerrosiqsten Lichte und sie zweifelte nicht, daß es ihrem diplomatischen Geschick gelingen wurde. Alles ins rechte Geleis zu bringen. Während sie sich anschickte, in aller Eile ihre kleinen Vorbereitungen für einen vielleicht mehrtägigen Aufenthalt im Hause des Verstorbenen zu treffen, sandte sie einen Boten in die Klinik des Professors Sommer und ließ ihren Sohn von dem Vorgefallenen unterrichten, mit dem nicht ganz wahrheitsgemäßen Hinzufügen, daß die arme, verlassene Editha mit Sicherheit auf sein baldiges Erscheinen rechne. Der Abgesandte kam mit der Meldung zurück, daß er den Herrn Doktor nicht selbst gesprochen habe, weil er im Operationssaal beschäftigt gewesen sei, und Stunde auf Stunde harrte die Stadträthin im. Nüthlingschen Hause vergeblich seines Kommens; sein Zögern war ihr um so verdrießlicher, als sie die arme, schmelzgebrochene Editha von Anfang an damit aufzurichten versucht hattet daß sie ihr den treuesten und aufopferndsten Beistand ihres Sohnes verhieß. Schon die geringe Wirkung dieser Versicherung war ihr sehr unerfreulich gewesen; daß nun aber auch Fritz selbst in unbegreiflichem Eigensinn ihre guten Absichten durchkreuzen zu wollen schien, erfüllte sie mit dem lebhaftesten Mißvergnügen. Schon hatte sie fast die Hoffnung aufgegeben, daß er überhaupt noch kommen würde, als in später Abendstunde das Dienstmädchen endlich sein Erscheinen meldete. Da sich Editha gleich nach der Unterredung mit dem Prokuristen in ihr Schlafzimmer zurückgezogen hatte und noch nicht wieder zum Vorschein gekommen war, sand Fritz seine Mutter allein in dem. kleinen Salon, und die Stadträthin konnte sich nicht enthalten, ihm einen ernsten Vorwurf wegen seiner Saumseligkeit zu machen. Aber der junge Arzt wies diese VorHaltungen ziemlich kurz zurück. Ich habe zuerst die Pflichten meines Berufes zu erfüllen, liebe Mutter, und man beLurfte meiner in der Klinik drinaendcr als hier. Wie ich Editha kenne, wird sie mir die Verspätung meines Beileidsbesuches nicht verübeln. Aber sie hat sich, wie es scheint, schon zur Ruhe begeben." 'Sie war sehr abgespannt und wollte ein wenig allein bleiben. Doch ich glaube nicht, daß sie sich schon niedergelegt hat. Ich werde sie sogleich von deinem Hiersein benachrichtigen." Nein, laß das !" wehrte er ab. Das arme Mädchen hat vor allem .Anspruch auf äußerste Schonung. Und was kann ihr daran geleaen sein, ein paar nichtssagende Worte von mir zu hören. Sage mir lieber, wo man den Onkel aufgebahrt hat, damit ich ihn noch einmal sehe." Er liegt vorläufig noch in seinem Schlafzimmer. Die eigentliche Aufbabrung soll erst morgen früh erfolgen, wenn der bestellte Sarg geliefert wird.

Ich werde di'ch bis an die Thür begleiten, aber du mußt es mir erlassen, mit hineinzugehen. Ich habe immer ein Grauen vor Leichen gehabt. Und der arme Rüthling ist so abscheulich, entstellt ! Ich werde ohnedies Wochen brauchen, um den Schrecken zu verwinden, den sein Anblick mir verursacht hat." Ich wüßte auck nicht, weshalb du mich begleiten müßtest. Mutter ! Den Weg in des Onkels Schlafzimmer weiß ich ja ohne Führung zu finden." Er ging, und die Stadträthin beeilte sich, auf den Fußspitzen an die Thür des Stübchens zu schleichen, in dem sie Editha wußte. Auf wiederholtes Klopfen erst erhielt sie von drinnen Antwort ; aber als sie sich dann zu erlennen gab, wurde der Riegel zurückgeschcben und das junge Mädchen stand, noch völlig angekleidet, vor ihr. Vergieb, wenn ich dich gestört habe, mein liebes Kind." sagte Frau Weickardt in jenem schmelzend zärtlichen Ton, den sie seit ihrem Eintritt in das Haus gegen Editha angeschlagen. ..Es beunruhigte mich so sehr, daß du gar nicht zurückkamst. Und dann wollte ich dir auch mittheilen, daß Fritz dir sehr gern ein Wort des Trostes sagen möchte. Er konnte nicht früher kommen, weil der Professor ihn durchaus nicht fortließ. Sie werden in der Klinik gar nicht mehr fertig ohne ihn. Er sieht todtmüde aus, der arme Junge. Und er würde gewiß sehr traurig sem, wenn er gehen müßte, ohne dich gesprochen zu haben." Ich werde ihn natürlich begrüßen, um ihm für seine Theilnahme zu danken," erwiderte Editha in einem matten, apathischen Ton, der Frau Weickardt sehr wenig gefiel. Wohin hast du ihn geführt, liebe Tante ?" Zärtlich legte die Stadträthin ihren Arm um die schlanke Gestalt des jungen Mädchens. Er ist jetzt drinnen bei deinem Vater, mein Kind," flüsterte sie mit bebender Stimme. Und wir wollen seinen Abschied von dem Entschlafenen nicht stören, den er so sehr geliebt hat. Wenn es dir recht ist, werden wir ihn drüben im Wohnzimmer erwarten." Editha war mit allem einverstanden, was ihre mütterliche Freundin von ihr verlangte. Ihre frühere Erregung schien letzt einer völligen Theilnahmlosigkeit gewichen zu sein. Ihre Bewegungen hatten etwas eigenthümlich Mechanisches ; ihre Augen waren thränenlos und ihr Blick mit seltsam leerem Ausdruck ins Unbestimmte gerichtet. Sie ließ es geschehen, daß die Stadträthin ihr mit allerlei Kissen ein bequemes Plätzchen in der Sofa-Ecke herrichtete und daß sie, als sie die jungen Glieder wie in einem fieberhasten Frösteln erschauern sah, eine seidene Decke über ihre Knie breitete. Aber auf die Fragen der fürsorgli chen Matrone hatte sie nur einsilbig: und zögernde Antworten, die deutlich erkennen ließen, wie viel Anstrengung es sie kostete, sie zu theilnehmender Aufmerksamkeit zu zwingen für das, was um sie ber geschah. Fritz Weickardts Abschied von dem todten Herrn des Hauses währte nach der unausgesprochenen Meinung seiner Mutter ungebührlich lange. Minuti auf Minute verrann, und noch immer ließ sich der Klang seiner Schritte nicht vernehmen. Was in aller Welt konnte ihn so lange bei einer Leiche festhalten, während hier warmes, junges, blühendes Leben seiner harrte ! Eine halbe Stunde ungeduldigsten Wartens dann endlich klappte draußen auf dem Gange eine Thür, und langsam, viel langsamer, als es sonst ihres Sohnes Art war, hörte dieStadträthin Jemand über den Korridor auf das Wohnzimmer zu kommen. Sie sprang auf, um zu öffnen, damit Fritz durch einen Wink oder durch ein geflüstertes Wort sogleich auf Edithas AnWesenheit vorbereitet sei. Aber sie vergaß ihre Absicht vor Bestürzung über den verstörten und finsteren Ausdruck feines Gesichtes, das ihr während dieser kurzen halben Stunde um ein Jahrzehnt geal:erterschicn. Um Gottes willen. Fritz, was" Ein gebieterisches Aufblitzen in seinen Augen machte sie verstummen. Er hatte Editha in ihrer Sofa - Ecke erblickt und ging auf sie zu. Mit unendlicher Zartheit ergriff er die matt auf der Decke liegende weiße Mädchenhand und führte sie an seine Lippen. Sei tapfer und standhaft, liebe Editha," sagte er, und die Stadträthin meinte, einen Fremden sprechen zu h'ören, so viel innige Weichheit war in dem Klang seiner sonst etwas spröden und rauhen Stimme. Dein Vater ist al.lem irdischen Leid entrückt. Du aber brauchst noch Muth und Kraft für die Kämpfe des Lebens. Darum darfst du den Schmerz nicht Macht über dich gewinnen lassen. Auch das Härteste, was uns trifft, ist nie so schwer, daß ihm nicht noch Schwereres folgen könnte." (Fortsetzung folgt.)

Die Einwohnerzahl Westaustraliens betrug bei dem am 1. Juli 1904 vorgenommenen Census 238.000 Personen (ohne Eingeborne) und hat sich seit zehn Jahren verfünffacht; auf drei männliche kommen zwei weibliche Einwohner. - Nicht um Alles. Lina: Vrr einen Schnupfer möchte ich nicht heiraihen, nicht um Alles in der Welt." B e r t h a : Wenn er aber recht reich wäre?" L ino: Na, da müßte er schon sehr reich sein!"

entschlandö Lage im fcrnctt Oste wird von den Nowosti" eine: interessagten Erörterung unierzogen. Das russische . Blatt nennt die Position Deutschlands in Ostasien sehr schwierig; die Schwierigkeit sieht es darin, daß Deutschland, ohne die Neutralität zu verletzen, sich die Freundschaft Rußlands zu wahren hat, da es vor England und Japan mit argwöhn!schen und feindlichen Augen verfolgt wird. Die Nowosti" schreiben: Von Anfang des Krieges an war die Lage Deutschlands sehr heikel. Man hat Grund anzunehmen, daß die Japaner ursprünglich an einen Krieg mit Deutschland und nicht mit Rußland dachten. (?) Im Falle eines so!chen Krieges wäre die Stellung Teutschlands in Kiautschau verzweifelt gewesen, da alleTruppen und Ma tenalen nur auf dem Seewege hätten aus Europa hintransportirt werden können." Doch der Argwohn und die Feindseligkeiten Japans gegen Deutschland hätten, so führt das Blatt weiter aus. im Laufe des Krieges nicht aufgehört. Japan habe seinen natürlichenFeind" immer wieder des Neutralitätsbruchs angeklagt, zumal da Deutschlands Seehandel durch den Krieg an erster Stelle Vortheile gehabt und Japans Erbe angetreten h abe. So habe Deutschland in materieller Hinsicht großen Vortheil durch den Krieg, in Politischer' Hinsicht sei es . durch den Neid Englands und die Feindschaft Japans in eine nicht sehr günstige Lage gekommen. Während die deutsche Regierung strenge Neutralität wahre, bemühen sich die deutschen Privatleute und Gesellschaften, möglichst viel durch den Krieg zu gewinnen, und der Krieg, der Nußland und Japan verwüste, bereichere Deutschland und stärke seine kommerzielle Stellung im fernen Osten. Die Engländer sähen das und ärgerten sich, könnten aber nichts machen. Die Nowosti" schließen: Dieser englisch-deutsche Kampf, der den russisch-japanischen Krieg begleitct, verdient ernste Aufmerksamkeit, da er zukünftige Komplikationen vorbereitet, die jetzt nur Voraussetzungen sind." Das Berliner Tageblatt" bemerkt dazu: Uns will scheinen, daß die Nowosti" sich ohne Noth den Kopf Deutschlands zerbreck'en. Gar so arg. wie das russische Blatt es hinstellt.' ist die Animosität Englands und Japans gegen Deutschland nun wohl doch nicht. Und wenn das russische Blatt gar einen englisch-deutschen Krieg an die Wand malt, so weiß es nicht recht, wass es redet. Das Risiko bei einem deutschenglischen Kriege wäre für beide Theile so groß, daß keines der beiden Reiche diesen Krieg, für den obenein gar kein Anlaß vorliegt, vom Zaune brechen wird.

Die Ncorc auisatisn dcr indischen Vermee. Die Vorschläge des jetzigen Oberkommandierenden in Indien, Lord Kitchcner, für die Neuvcrtheilung der indischen Armee werden gegenwärtig von dem Vertheidigungskomite berathen. Wie zu erwarten war, sind sehr viele einflußreiche Persönlichkeiten der Ansicht, naß es nicht rathsam sein dürfe, alle regulären Truppen Indlcns an die (grenzen zu werfen, und in Mittel- und Südindien nur die Polizei zu belassen. Und darauf hin läuft Lord Kitchcners Plan in der Haup.'sache hinau; er will die ganze ind:sche Armee in einzelne Feldarmeen eingetheilt und auf die Grenzen vertheilt haben, und zwar soll die Kavallerie jeder einzelnen Abtheilung gewissermaßen als Vorposten dicht an der Grenze liegen und die anderen Truppen tou das Gros dahinter. Außerdem würv; die Annahme der Vorschläge Lord Kitcheners eine Vergrößerung der indischen Armes bedeuten, und auch aus diesem Grunde dürfte der Plan bei dem Vertheidigungskomite auf einigen Widerstand stoßen, da natürlich dadurch die Unkosten auch größer werden würden. Auch gegen die Einrichtung eines Stabskcllegs in Quette werden Bedenken geltend gemacht, und zwar aus dem Grunde, weil man fürchtet, daß, wenn in Indien ein besonderes Kolleg für Stabsoffiziere eingerichtet wird, die höheren Stellen in der indischen Armee ausschließlich mit Offizieren beseht werden würden, die aus diesem Kolleg hervorgegangen sind, und daß man dann ganz aufhöret werde, auch Offiziere aus der enlischen Armee für die bedeutenderen Posien der indischen Armee zu nehmen. Es ist daher anzunehmen, daß noch einige Aenderungen an dem Plane vorgenommen werden, bevor derselbe tez Parlament vorgelegt wird, was geschchen sollte, sobald das Parläment wieder zusammentritt. In Belgien wird mehr vlamisch als französisch gesprochen. Nach den Angaben der letzten Volkszählung wird die Lage dieser Verhältnisse durch die folgenden Zahlen gekennzeichnet: Von 6.693.5548 Einwohnern Belgiens waren alles in allem 3.630.830 des Flämischen kundig, 3,442839 des Französischen, das macht ein Verhältniß von etwa 54 gegen 51 v. H. Nur Flämisch konnten sprechen 2.822.005 Einwohner, nur Französisch 2.574.805, das Flämische und Französische sprachen 804,587. das Flämische und Deutsche 7238. das Französische und Deutsche endlich 66.447.

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