Indiana Tribüne, Volume 28, Number 33, Indianapolis, Marion County, 30 September 1904 — Page 7

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Krimwal'Roman. Won Reinhold Ortmaun, (Fortsetzung.) Herr Nüthlmg hatte die Absicht, scinen Neffen wegen jener vcrschwundcnen Bcträgc zur Rede zu stellen. Und Herr Wolsradt hat mir vorhin, als wir beide der entseelten Hülle Ihres Vaters gegenüberstanden, auf meine Frage erklärt, daß es im Verlaufe dieser Nacht wirklich geschehen sei. Er ist nach seiner eigenen Angabe erst lange nach Mitternacht heimgekehrt, und es hat dann, wie er ebenfalls nicht in Abrede stellte, eine heftige Szene zwischen ihm und dem Oheim gegeben. Herr Wolfradt behauptete zwar, während dieses Gespräches nichts von einem Unwohlsein an Ihrem Vater wahrgenommen zu haben. Aber ich glaube nicht, daß er damit die Wahrheit sprach. Es ist vielmehr meine Ueberzeugung, daß er von allen Bewohnern des Hauses der erste war, der von dem plötzlichen Tods des Herrn Rüthling wußte." Sie halten c3 für denkbar, daß mein unglücklicher Vater in seinem Beisein nein, nein alles will ich Ihnen glauben, nur das nicht nur dieses Fürchterliche nicht! So herzlich und verworfen ist kein Mensch, daß er unthätig demStcrbcn eines anderen zusehen und sich dann zur Ruhe begeben könnte, als wäre nickts geschehen. Der Verdacht, den Sie gegen ihn hegen, macht ihn in Ihren Augen zu einem Scheusal, dem Sie jede Schändlichkeit zutrauen. Aber ich kenne ihn besser, als Sie ihn kennen, und ich sage Ihnen: es ist nicht wahr, weil es unmöglich ist." Wie aber, wenn es unmöglich ist, wollen Sie es dann erklären, daß sich Her? Günter Wolfradt heute Vormittag im Besitz der Schlüssel zum Geldschrank befand, dieser Schlüssel, die Ihr Vater kaum jemals von sich ließ, und die er ganz gewiß gerade in der letzten Nacht niemand weniger anvertraut habcn würde als seinem Neffen?" Die Schlüssel? Günter hatte sis gehabt? Woher wissen Sie das? Ich denke, sie ' hätten sich auf dem Schreibtisch meines Vaters gefunden? Allerdings! Aber kein ander, .s Herr Wolfradt kann sie oorthin 2clcgt haben. Ich bin bereit zu beschworen, daß sie sich nicht an jener Stelle bcfanden, als der Buchhalter Heinitz und ich unseren armen todten Chef vom Boden aufhoben. Nachher aber hat außer Jhrcm Vetter niemand mehr das Privatkabinct betreten. Als ich den Schlüsselbund vorhin mitten auf der Schreibtischplatte erblickte, war ich beinahe versucht, an ein Wunder zu glauben. Das Fehlen der zwanzigtauscnd Mark im Tresor aber erklärt mir dieses Wunder nun freilich auf eine natürliche Weise. Und man braucht Herrn Güntcr Wolfradt keineswegs für ein Scheusal zu halten, um den Zusammenhang doch vollkommen zu verstehen. Als er in dieser Nacht nach Hause kam, dachte er wahrscheinlich noch nicht entfernt daran, jenen Diebstahl zu begehen. Die Vorwürfe seines Oheims kamen ihm vielleicht ganz unerwartet, und er wird sicherlich alles Erdenkliche aufgeboten haben, sich gegen die Anklagen zu vcrtheidigen, die ihm da ins Gesicht geschleudert wurden. Dadurch mag die Erregung JhrcsVatcrs dann in so vcrhängnißvoller Weise gesteigert worden sein, daß er, im Begriff, fein Arbcitszimmcr zu verlassen, vor den Augen des Herrn Wolfradt vom Schlage gctroffen wurde. Gewiß wäre es die nächste und heiligste Pflicht des jungen Mannes gewesen, sofort die übrigen Hausbewohner zu alarmircn und Hilfe herbeizuschaffen. Aber es ist wohl denkbar, daß er im ersten Augenblick selbst vom Schrecken gelähmt war und daß Ihr beklagenswerter Vater schon ausgelitten hatte, als der einzige Augenzeuge des Vorganges sich von diesem ersten Entsetzen erholte. Und nun erst, zugleich mit der Gewißheit, einen Todten vor sich zu haben, mag ihm der Gedanke gekommen sein, die Gelegenheit zu benutzen und durch einen kühnen Griff in den Geldschran! seine Zukunft zu sichern. Er wußte. daß Herr Rüthling die Tresorschlüssel bei sich trug, und er war mit allen Einrichtungcn so wohlvcrtraut, daß es nur eines muthigen Entschlusses und eines Zeitaufwandes von wenigen Minuten bedürfte, um das Gelingen seines VorHabens zu sichern. Man sagt ja, daß ein Zusammentreffen unvorhergesebener und außergewöhnlicher Umstände vollständig verwirrend auf schwache Naturen wirken könne und daß ein Mensch in solchem Zustande zuweilen fähig sei, Handlungen zu begehen, dcrcn Verübung ihm unter anderen Verhältnisscn ganz unmöglich gewesen wäre. So muß wahrscheinlich auch der hier vorliegende Fall beurtheilt werden, wenn er überhaupt verständlich erscheinen soll. Und es kommt überdies noch hinzu, daß Herr Wolsradt bei seiner Heimkehr vermuthlich nicht mehr ganz nüchtern war. Er pflegte neuerdings seine Abende in lustiger Gesellschaft zu verbringen unter Leuten, die ganz gewiß keine Mäßigkcitsapostel . sein wollen. Der Dämon des Alkohols aber hat schon viel schlimmere Dinge angerichtet, und es giebt Beispiele genug, daß Menschen, die sich unter seincm Einfluß zu verbrecherischen Thaten hinreißen ließcn,spätcr vor ihrer eigencn Handlungsweise als vor etwas Unbegreiflichem erschraken.- Wie ich Ihren unglücklichen Vetter beurtheile.

würde auch er heute gewiß gern ungcscbeben machen, was -er in einem Au-

gcnblick vcrhängnißvoller Selbstvergcssenhcit vollbracht, (semc Verzweiflung im Angesicht jenes Todten, an dem er sich so schwer versündigt, war ganz das Gebaren eines von nagender Reue gepeinigten Menschen, und ich glaube fast, daß er in jenem Augenblick nahe daran war, mir ein Geständniß abzulcgen. Erst die Rückkehr des Sanitätsraths und der Auftrag, den der alte Herr ihm in Ihrem Namen ausrichten mußts, mag von Neuem seinen Trotz aufgestachelt und damit wieder den Trieb der Sclbsterhaltung in ihm gcweckt haben. Er hatte in der begreiflichen Aufregung und in dem Wunsche, den Schauplatz feiner That so rasch wie möglich zu verlassen, offenbar den Fehlcr begangen, das Schlüsselbund in die eigene Tasche gleiten zu lassen, statt es wieder in den Kleidern des Todten unterzubringcn. Und er mußte selbstverständlich nun vor allem darauf bedacht sein, sich unauffällig der gefährlichen, stummen Ankläger zu entledigen. Unter dem Vorwande, einige Briefschaften aus seinem Pulte im Hauptkontor holen zu wollen, durchschritt er unbeobachtet den Vcrbindungsgang und vas Privatkabinet, um das verrätherische Schlüsselbund dort auf den Schreibtisch des Verstorbenen niederzulegen. Daß er gerade damit eine verhängnißvolle Unklugheit beging, konnte er wohl kaum ahnen. Und ich möchte wahrhaft wünschen, daß ich mich vorher weniger aufmerksam umgesehen -hätte. Denn ich würde dann in der Auffindung dc? Schlüssel vielleicht nichts Verdächtiges gesehen haben, und es wäre mir erspart geblieben, Ihnen als der Ankläger eines Ihnen nahestehenden Verwandten widerwärtig und verhaßt zu werden." Seit dem Augenblicke, da er begonnen hatte, ihr mit vernichtender Klarheit das Gefüge seiner in unerbittlicher Logik aneinandergereihten Verdachtsgründe darzulegen, war Editha, die ihn vorhin so oft und so leidenschaftlich untcrbrochen, in regungslosem Schweigen verharrt. Aber ihre schlanke Gestalt war mehr und mehr in sich zusammengel unken. Und während er sich bcmüht hatte, Günter Wolfradts verbre chcrische Handlungsweise als das Ergebniß unseliger Zufälligkeiten zu entschuldigen oder doch wenigstens menschlich zu erklären, war wiederholt ein Kucken durch ihren Körper gegangen, wie wenn sie von grausamen physischen Schmerzen gepeinigt würde. Mehr aber als die zwingende Beweiskraft der Thatsachen, die er da mit dem Scharfsinn eines erfahrenen Untersuchung richtcrs zusammenstellte und in die rechte Beleuchtung rückte, hatte gerade dies menschenfreundliche Bemühen dazu beigetragen, sie zu überzeugen. Als Paul Francke geendet, zweifelte sie nicht mehr, daß alles genau so zugcgangen war, wie er es geschildert, lind ihr war, als sähe sie aus dem grausigen Dunkel, in das sich ihr Blick verirrte, die lockenden Nixcnaugcn der verfühmischen Brettldiva mit satanischem Glitzern leuchten. Der Dämon, unter dessen Einfluß Günter zum Wortbrüchigen und zum Verräther geworden war, warum hätte er ihn mit seinen süßen Sirenenlockungen nicht endlich auch auf die Bahn des Verbrechens führen sollen! Was sie noch vierundzwanzig Stunden früher den Versicherungen einer ganzen Welt nicht geglaubt haben würde, jetzt, nach den Erlebnissen des verflossenen Abends, glaubte sie es dem ersten besten, der sich zu seinem Ankläger machte. Und weil sie ihm glaubte, fühlte sie sich in tiefster Seele ergriffen von dem hochherzigen Mitleid, das diesem von ihr bisher kaum beachteten Angestellten ihres Vaters vorhin hatte die Lippen verschließen wollen und das so vornehmlich in seinen Worten gezittert hatte, auch da. wo er gezwungen gewesen war, die schwersten Anschuldigungen auszusprechen. Sie raffte sich, da er verstummte, aus ihrer gebrochenen Haltung auf und reichte ihm die Hand. Wie können Sie glauben, daß Sie mir durch Ihre Mittheilungen widerwärtig und verhaßt geworden seien! Ich schäme mich vielmehr von Herzen jedes unfreundlichen Wortes, das ich Ihnen vorhin gesagt. Jetzt erst begreife ich ja, wie großmüthig Ihre Beweggründe waren, als sie sich mit dieser schrecklichen Enthüllung zuerst an mich gewendet. Ich danke Ihnen dafür, Herr Francke, und ich werde es Ihnen gewiß nie vergessen. Aber nun helfen Sie mir auch weiter. Verlassen Sie mich nicht in dieser furchtbaren Rathlosigkeit! Sagen Sie mir um Gotteswillen: was soll ich thun?" Der Prokurist ianv wieder mit gefenktem Kopfe da wie vorhin. Für einen Moment nur hatte er die kleine, eiskalte Hand in der seinigen gehalten. Demüthig und ehrerbietig wie zuvor war seine Haltung, und einzig im Ausdruck seines Gesichts spiegelte sich die schmerzliche Theilnahme, von der er augenscheinlich so ganz erfüllt war. Daß ich zu Ihrer Verfügung bin mit allem, was ich kann und vermag", erwiederte er leise, es bedarf wohl nicht erst der Versicherung. Aber ich vermag ja leider so wenig. Und wie dürfte ich mir herausnehmen, Ihnen in solcher Angelegenheit einen Rath zu ertheilen!" Doch, Sie dürfen es. Und niemand wäre eher dazu imstande als Sie, der Sie alles wissen. Wen sollte ich denn auch sonst fragen, da ich mich doch keinem Menschen anvertrauen kann, ohne ihn Sie wissen, wen ich meine dem Verderben preiszugeben."

Jndiana Tribüne, 30. September !O0i.

Wenn ich Sie recht verstehe, Fräulein Rüthling, wünschen Sie also nicht, daß Herr Wolfradt für seine That zur Rechenschaft gezogen werde?" O, um alles in der Welt niemand darf etwas davon erfahren. Ich würde es nicht überleben, wenn man ihn öestrafte." Ich habe es nicht anders erwartet. Dann aber scheint mir der Weg, den Sie einzuschlagen haben, ziemlich klar vorgezeichnet. Und es ist selbstverständlich, daß ich Ihnen behilflich fein werde, das Geheimniß dieser Unglücksnacht zu wahren. Zweierlei aber dürfte ganz unerläßlich sein, damit es gelänge: Erstens dürfte Herr Wolfradt selbst nicht erfahren, daß Sie von seimm Verschulden Kenntniß haben und" Da aber lehnte sich doch noch einmal das tödtliche beleidigte Weib in Editha auf. Und warum müßte es ihm erspart bleiben? Soll ich ihm und und denen, die mit ihm die Früchte seines Verbrechens genießen, auch noch die Genugthuung gönnen, ikber meine Thorheit und Leichtgläubigkeit zu triumphiren?" Wenn es Ihnen ernst . ist mit dem Wunsche, ihn seinem irdischen Nichter zu entziehen, so müßten Sie allerdings auch die Großmuth haben, nichts nach solchen traurigen Triumphen zu fragen. Denn um seiner eigenen Sicherheit willen dürfte Herr Wolfradt die Beschuldigung eines unter so erschwerenden Umständen begangenen Diebstahls nicht schweigend hinnehmen. Es wäre gleichbedeutend mit moralischer SelbstVernichtung, wenn er nicht in voller Öffentlichkeit den Kampf um seine Rechtfertigung aufnähme. Es würde vielleicht ein hoffnungsloser Verzweiilungskampf sein, aber er dürfte doch nicht davor zurückschrecken ' es wäre denn, daß er den andern Weg vorzieht, den vor ihm schon so viele in ähnlicher Lage gegangen sind, den Weg der Trostlosen und Verlorenen, den ich Ihnen wohl nicht näher zu bezeichn braucke." Editha erschauerte. Seine letzte Andeutung hatte alle Rachegelüste in ihrem Herzen bis auf den kleinsten Rest erstickt. Sie haben recht", sagte sie. Was kann mir jetzt noch daran gelegen sein, ihn zu demüthigen! Mag er glücklich weroen, wenn er nach solcher Tya: dazu imstande ist!" Er wird nicht glücklich sein niemals glauben Sie es mir, Fräulein Rüthling! Sein Gewissen wird ihm ein strengerer Richter sein, als er ihn dort drüben im Justizpalast finden würde." Sie antwortete nicht, und ihr Geficht blieb wohl eine Minute lang von dem Prokuristen abgewendet. Aber wenn es noch ein letzter Kampf gewesen war, den sie mit ihrem rebellischen Herzen hatte bestehen müssen, so war es ihr jedenfalls gelungen, Siegerin zu bleiben, denn ihre Stimme hatte einen ganz veränderten, ruhigen Klang angenommen, als sie nach dem langen Schweigen sagte: Und das andere, das wir noch zu thun hätten?" Es würde sich darum handeln, eine glaubwürdige Erklärung für denVerbleib der fehlenden zwanzigtausend Mark zu finden. Denn ich darf den Abgang dieser Summe selbstverständlich nicht wie etwas ganz Nebensächliches mit Stillschweigen übergehen." Auch nicht, wenn ich Sie ausdrücklich dazu ermächtige? Es handelt sich doch schließlich nur um mein Eigenthum, und da ich morgen volljährig werde, hat niemand außer mir Rechenschaft von Ihnen zu verlangen." Ganz so einfach liegt es doch nicht, Fräulein Rüthling", wandte er bescheiden ein. In einem geschäftlichen Betriebe muß alles seine Ordnung haben, und es darf keine Dunkelheiten in den Büchern geben. Irgend eine Form, in der ich diese zwanzigtausend Mark verbuchen könnte,' müßte unter allen Umständen gefunden werden." So sagen Sie mir, wie es geschehen könnte. Ich bin natürlich mit allem einverstanden." Es gibt nach meinem Dafürhalten nur eine einzige Möglichkeit: Sie müßten mir bestätigen, daß die Summe von Ihrem Vater für seinen Privatgebrauch entnommen worden ist. Dann bin ich vollkommen gedeckt, denn solche Entnahme stand Herrn Rüthling selbstverständlich in jedem Augenblick frei, und um die Verwendung hatte ich als fein untergebener Beamter mich nicht zu kümmern." Muß ich Ihnen die Bestätigung schrifftlich geben und gleich auf der Stelle?" Es wäre allerdings sehr wünschenswerth, wenn die Sache durch entsprechende Eintragung in den Büchern ein für allemal aus der Welt geschafft werden soll." Editha erhob sich und ging zu dem kleinen Damenschreibtisch in der Ecke des Wohnzimmers. . Diktiren Sie mir. was ich schreiben soll. Ich bin mit diesen geschäftlichen Dingen ja so wenig vertraut." Er trat dicht hinter ihren Stuhl, um seine Stimme fast bis zum Flüstern dämpfen zu können.und sie schrieb mit hastender Feder, was er ihr vorfagte. Dann setzte sie ihren Namen darunter, und ohne es noch einmal anzusehen, reichte sie ihm das Blatt. Gebrauchen Sie es nach Ihrem Gutdünken! Und nun nun wird also niemand etwas erfahren? Sie versprechen mir, daß ich darüber ganz ruhig sein darf?"

Soweit überhaupt ein Mensch Derartiges versprechen kann ja, Fräulein Rüthling! Ich vermag ja schließlich nur für mich selbst einzustehen. Aber ich denke, das ist in diefern Fall auch genug. Und ich schwöre Ihnen, daß ich schweigen werde, bis Sie selbst mich von meinem Gelöbniß entbinden." Editha hatte diesmal kein Wort des Dankes, aber er sah an der zitternden Bewegung ihrer Schultern und an dem 'Zucken ihrer Mundwinkel, daß Sie nur deshalb schwieg, weil sie mit dem ersten Wort die Herrschaft über sich selbst zu verlieren fürchtete. Und wie sie ihm nun stumm ihre beiden Hände reichte, beugte er sich, sie ergreifend, herab, um mit seinen heißen Lippen flüchtig die kühle, sammtweiche Haut zu berühren. Wenige Sekunden später hatte er in derselben korrekten Haltung, die er während der ganzen Dauer ihres Gespräches. bewahrt hatte, das Gemach verlassen. 7. Kapitel. Von den zahlreichen möblirten Jimmern, die Günter Wolfradt auf der Suche nach einem neuen Heim besichtigte, sagte ein freundliches Quartier inmitten des sogenannten StudentenViertels ihm am besten zu. Es war nicht gerade üppig, doch anheimelnd und behaglich eingerichtet. Auf den Fensterbänken zwischen den schneeweißen Gardinen standen' liebevoll gepflegte, blühende Topfgewächse, und ein paar gute Kupferstiche schmückten die Wände. Das verlockendste aber war ein großes, schwarz polirtes Klavier, von dem ihm die Wirthin unter Thränen in den Augen fagte, daß es ihrer vor wenig Monaten verstorbenen Tochter für ihr Musikstudium gedient habe. Sie hatte ein so großes Talent, meine arme Maria," erzählte die in tiefe Trauer gekleidete Matrone, und sie wäre gewiß eine berühmte Klavierspielerin geworden. Im nächsten Winter schon hätte sie ihr erstes Konzert geben sollen. Aber sie war von schwachem Körper und hatte sich wohl von Anfang an zu viel zugemuthet bei dem Studium. Im Frühling wurde sie krank, und im Herbst ist sie mir gestorben. Es war ein Hinwelken, das sich nickt aufhalten ließ. In dem Lehnstuhl dort m Fenster ist sie eines Mittags ganz sanft entschlafen." Ueber dem altväterlichen Schreibsekrctär hing die von einem Jmmortellenkranz umgebene Photographie eines zarten, schmalwangigen Mädchens mit großen, verträumt blickenden Augen. Unwillkürlich sah Günter zu dem Wlde hinüber, und es ging wie ein wehmüthiges Erzittern durch seine Seele, als er in den Zügen der armen, jungen Klavierkünstlerin eine gewisse Ähnlichkeit mit Editha wahrzunehmen glaubte . Ja, das ist sie," nickte Frau Gollmer, es ist ihr letztes Bild, und sie war schon leidend, als sie aufgenommen wurde. Aber wollen Sie das Jnstrument nicht einmal versuchen, mein Herr ? Wir haben uns Jlhre lang selbst das Nothwendigste versagt, um es anschaffen zu können. Seit Marias Tode hat Niemand mehr darauf gespielt." Sie hatte den. Deckel geöffnet, und behutsam, mit einer fast ehrfürchtigen Scheu, wie man sie vor den Reliquien eines theuren Todten empfindet, griff Günter ein paar leise Akkorde. Sein feines Ohr ließ erkennen, daß er in der That ein vorzügliches Instrument vor sich habe, und damit war auch sein Entschluß gefaßt. Obwohl der geforderte Miethpreis den Betrag, den zu zahlen er sich vorgesetzt hatte, recht erheblich überstieg, erklärte er sich doch bereit, ihn auf der Stelle für einen Monat zu erlegen, wenn er damit das Recht erwürbe, noch heute einzuziehen. Dem steht selbstverständlich nichts entgegen, mein Herr", sagte die Wittwe. Ich habe mich ja nur schwer entschlössen, das Zimmer zu vermiethen; denn hier hielt meine arme Maria sich bis zum letzten Tage ihres kurzen Lebens am liebsten auf, und es ist kein Stück darin, das für mich nicht mit hundert Erinnerungen an meine Tochter verknüpft wäre. Ihnen aber vertraue ich alle diese Dinge gern an, denn ich weiß, daß ein Künstler pietätvoller damit umgehen wird, als es vielleicht mancher Andere thäte." Und was bringt Sie auf die Vermuthung, daß ich ein Künstler fei?" O." meinte sie mit einem kleinen Lächeln, das sieht man doch auf den ersten Blick." Eine eigenthümliche Empfindung, die doch vielleicht mehr werth war als nur eine Regung kleinlicher Eitelkeit, hielt Günter ab, sie über ihren Irrthum aufzuklären. Sie besprachen alle jene kleinen unwichtigen Angelegenheiten, die bei solchem Anlaß erörtert zu werden pflegen, und Günter entfernte sich mit der Erklärung, daß innerhalb einer Stunde seine Habseligkeiten zur Stelle sein würden. Er brauchte nicht noch einmal in das Haus seines todten Oheims zurückzukehren, um den einfachen Umzug zu bewerkstelligen. Seine Koffer standen fertig gepackt in dem bisher von ihm bewohnten Zimmer der Rüthling'schen Wohnung, und er hatte die geeigneten Vorkehrungen getroffen, um sie jederzeit durch einen legitimirten Boten abholen lassen zu können. (FortseKung folgt.)

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Kuidlvrpcdos. Lyre Verwendung durch die Russen bei Port Arthur und ihr Erfinder. In Wiener militärischen Kreisen ist man der Ueberzeugung, daß die Minensysteme, welche von den Russen bei Port Arthur als schreckliches, aber auch als wirksames Mittel der Vertheidigung angewendet wurden, wenigstens der Idee nach mit den Landtorpedos und Auiomat-Vedetten des österreichischen Rittmeisters Feodor v. Zubovits' identisch stnd. Zubovits. hatte schon in den 80er Jahren die sogenannten Landtorpcdos erfunden, seither aber ununterKrochen an ihrer Verbesserung und Modernistrung gearbeitet, bis er schließlich mit den Automat-Vedetten" vor die Öffentlichkeit treten konnte, einer Waffe, welche nicht nur allen Anforderungen der modernen Kriegskunst entspricht, sondern auch den Gesehen der Humanität gerecht wird. Tie von Zubovits erfundenen Minen explodiren nämlich beim Berühren des Kontaktdrahtes nicht sofort, sondern werfen vorerst einen farbigen Feuerstrahl in die Höhe, dessen Brenndauer von 10 bis 30 Sekunden regulirt werden kann. Erst wenn diese sogenannte Signalrakete abgebrannt und der Feuerstrahl verschwunden ist, explodirt die wirkliche Dynamitmiue. Ein derartig konstruirter Apparat zeigt also vor allem das Anrücken des Gegners den eigenen Truppen an, meldet dem Gegner aber auch gleichzeitig, daß er es hier mit Torpedos zu thun hat, warnt also zur Vorsicht und gibt dem Feinde sogar 10 bis 30 Sekunden Zeit, sich zu retten. Jdes Terrain, sei es gebirgig oder ganz eben, kann ohne Spatenstich innerhalb weniger Stunden in die gewaltigste Festung verwandelt werden, und man kann die Landtorpedos sofort dort verwenden, wo man sie nöthig hat. Die Plazirung der Minen geschieht sehr rasch und einfach. So versperrte Rittmeister v. Zubovits einmal in 26 Minuten mit einer Abtheilung HonvedInfanterie ein Terrain von 3230 Fuß Breite durch adjt Linien; eine seiner Abtheilungen bei der serbischen Armee hat bei größtem Schneegestöber in 18 Minuten 144 Minen gelegt, und das alles mit Torpedos alten Systems, die durchgehend versenkt werden mußten. Das Miniren mit den Torpedos neuesten Systems stellt sich jedoch bedeutend leichter, da diese wegen ihres geringen Umfangs nicht in die Erde versenkt, sondern nur an die Erdoberfläche geheftet und mit Steinen, Gras, Laub oder Erdschollen maskirt werden. Einen geschickt angelegten Torpedopark zu forciren, gehört zu den Unmöglichkeiten, da vor allem das Signal Torpedos im Terrain" auf die Truppe einen sichtbaren Eindruck macht; der tapferste Soldat versagt schon beim Auffliegen der ersten Minen den Gehorsam und ist nicht weiter vorwärts zu bringen. Die in den 80er Jahren von Rittmeister Zubovits erfundenen Landtorpedos wurden von Qesterreich-Ungarn, der Schweiz, Schweden, Dänemark, Serbien, der Türkei und China angekauft und adoptirt. Als dann Zubovits feine Automat-V:detten erfunden hatte, ließ das österreichische Reichskriegsministerium eingehende Versuche damit anstellen, die dazu führten, daß es auch diese Waffe für die gesammte bewaffnete Macht der österreichisch-ungarischen Monarchie erwarb. Zubovits ist seither als Minenoffizier der Armee zugetheilt. Giftiger Schweiß. Der menschliche. Schweiß ist bekanntlich sehr giftig. Ein französischer Arzt hat Versuche angestellt, , indem er verschiedenen Thieren menschlichen Schweiß eingeimpft hat. Hunde sind besonders empfänglich, schon aus dem Grunde, weil sie selbst so wenig Schweiß absondern und weil ihre Körper nicht daran gewöhnt sind, vom Schweiß beeinflußt zu werden. Impft man einem Hunde eine gewisse Menge Schweiß ein. so werden die giftigen Wirkungen sich bald zeigen. Das Thier wird träge, seine Augen beginnen zu thränen und seine Muskeln zittern. Dabei nimmt die Temperatur des Körpers ab, das Athmen wird beschwerlich und der Hund stirbt. Die Giftigkeit des Schweißes richtet sich darnach, ob die Transpiration in der Ruhe oder bei der Arbeit hervorgerufen ist. Nach einer starken Muskelarbeit ist der Schweiß giftiger, als im normalen Zustand. Der Schweiß, der auf künstliche Weise, z. B. durch Dampfbäder, warme Douchen u. f. w. hervorgerufen ist, enthält weniger Giftstoffe. Uebrigens ist der Giftinhalt des Schweißes bei den verschiedenen Menschen verschieden. Von wie großer Bedeutung die Schweißabsonderung ist, zeigt die Thatsache, daß der Schweiß, wenn er nur 24 Stunden im Körper zurückgehalten wird, im Stande ist, einen Menschen zu vergiften. V D e r letzte Passagier. Der Kölner Personenpostwagen-Ver-kehr scheint nicht sehr bedeutend zu sein. Nach der neuesten deutschen Post- und Telegraphen - Verkehrsstaiistik betrug die'Zahl der vom Orte mit der Post aus der inneren Stadt Köln abgereisten Personen" in den Jahren 1900. 1901 und 1902 Null. Aber im Jahre 1903 hat sich wieder ein Passagier gefunden! Aus den eingemeindeten Vororten verreisten im Jahre 1900 noch 33, 1901 14 und 1902 9 Personen mit der Post, 1903 aber Niemand mehr. Im Jahre 1893 waren noch 2853 Personen mit der Post gereist.

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Chicago und der große Nordwefien via 0) (WWksMik!5lz? 9üIEzTC . w , " UlaSka Savaii PlziliPPtne Inseln. Vier -tägliche Schnellzüge nach Chicago. t" Von der Mono 47. Ctr. Station. &le&!. find nur 5 Minuten mittelst elektrischer Sar nach eu Union VieHdöfen ITrench LIck Springs, t dem Orange Countq Hochland. ffamillev-Hotei Mer neuer Geschüfttleitunz. Pluto. Vriserrwe ind Bowle Quellen. Beste Minerelwafser der Welt. Zwei Züge täglich via Erecaftle. Ticket-Offtcen : Union Etat ert, NaffachuseNS ve and 25 West Washington Straße. R. P. A l g e 0, Distrikt Tals. Agent, JndkanapollS, Ind. .H.McDoel, E.H.Rckell. Präs. und Gen. Mgr. BeniebileiZer Frank I. Reed, Sen.Pa's. Agent, Shicago, Jll.

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