Indiana Tribüne, Volume 28, Number 30, Indianapolis, Marion County, 27 September 1904 — Page 7
Jndkana Tribüne, 27. September 1904U
rcttldwa. Kriminal.Roman. Von Reinhold Ortmanu, (Fortsetzung.) Nun, cs ist mir auch ziemlich gleichgiltig. Was Sie thaten, war jedenfalls eme Schlechtigkeit, aber um be? Wirkung willen, die Ihre Denunziation gehabt hat, will ich Ihnen verzeihen." Erschrocken blickte der Buchhalter auf. Verstehe ich Sie recht? Wolfradt hat mit seiner Familie gebrochen, um Ihnen anzugehören?" Und wenn cs so wäre? Hatten Sie gar nicht an die Möglichkeit gedacht, bafe cs so kommen könnte, wenn er gcwaltsam zu einer Entscheidung geKrängt wurde?" Ich glaubte nicht, daß er Energie genug dazu haben würde," murmelte Hcinitz. Und was wollen Sie denn auch mit ihm anfangen? Wenn Ruthling seine Hand von ihm zurückzieht, ist er ein Bettler." Pah, danach fragt man nicht, wenn man liebt. Und als Sie das feine Stücklein mit dem Briefe machten, wußten Sie doch wohl, daß ich ihn liebe?" ' Warum quälen Sie mich so grausam? Haben Sie mich nur deshalb mitgenommen, um mir das zu erzählen, so gestatten Sie wohl, daß ich mich jetzt verabschiede." Er wollte seine Hand nach dem kleincn Gummiball ausstrecken, der dem Kutscher das Zeichen zu halten gab, aber die Sängerin hielt ihn zurück. Ei, warum denn so hitzig, mein Freund? Günter Wolfradt oder ein anderer am Ende kann es Ihnen doch ziemlich gleich sein. Auch wenn ich mir eben nur einen Scherz mit Ihnen gemacht habe, einmal werden Sie ja doch erleben, daß es Ernst ist." Es ist also nicht wahr?" jubelte er auf. Sie werden nicht die Seine werden?" Nein! Und ich verzeihe Ihnen den häßlichen Streich nur deshalb, weil mir dadurch die Augen über diesen Schwächling geöffnet worden sind. Wer weiß, zu welchen Dummheiten ich mich sonst noch hatte hinreißen lassen!" Ehe sie es verhindern konnte, hatte er iqxc zgano ergriffen unv veocate sie nun, trotz ihres leisen Widerstrebens, mit stürmischen Küssen. Wie glücklich Sie mich machen, Nora, wie namenlos glücklich! Ah, Sie wissen ja nicht, was ich unter Ihrer Zuneigung für diesen Menschen gelitten wie unsinnig ich ihn gehaßt habe!" Ihre heutige Handlungsweise ist ein ausreichender Beweis dafür. Aber so seien Sie doch vernünftig. Die Leute auf der Straße könnten uns ja beobachten. Und ich verstehe Ihre Freude gar nicht. Damit, daß es zwischen Wolfradt und mir aus ist, haben Sie doch nichts gewonnen." Ich kann wenigstens wieder hoffen, Nora! Und ich lebe ja nur in dieser Hoffnung." Das ist eine große Thorheit, mein Freund! Wie oft noch soll ich Ihnen sagen, daß ich Sie nicht liebe?" Sie werden es vielleicht eines Tages lernen. Meine Anhänglichkeit, meine geduldige Treue, meine glühende Anbetung müssen Sie doch endlich rühren." Ach nein, mein werther Herr Hei nitz, das ist ganz sicher die Art nicht, wie man mich gewinnen kann." So sagen Sie mir wenigstens, welches die rechte Art ist. Wenn es nicht über Menschenkräfte geht" Ueber die Ihrigen wohl jedenfalls. Ich würde einem Manne nur angehören, wenn er mir entweder eine glühende Leidenschaft einflößt und daß Ihnen das jemals gelingen könnte, glauben Sie doch wohl selbst nicht oder" Es giebt also noch eine andere Möglichkeit?" drängte er, da sie stockte. Seien Sie barmherzig, Nora! Lassen Sie mich hören, was Sie von dem Manne verlangen, dem Sie sich auch ohne Liebe zu eigen geben sollten." Sein Ungestüm schien sie zu belustigen. Sie lehnte sich in das Polster des Wagens zurück und sagte langsam: Das käme auf die Umstände an. In diesem Augenblick zum Beispiel würde ich von ihm verlangen, daß er mir die Möglichkeit gewährt, kontraktbrüchig zu werden und nach Zahlung meiner Konventionalstrafe nach Wien zu gehen, wo ich ein besseres Engagement haben könnte." Wie groß ist diese Konventionalstrafe, Nora?" fragte er heiser. Sechstausend Mark! Aber das wäre natürlich noch nicht alles. Ich müßte für Wien auch andere Toiletten haben und Edelsteine und sonst noch allerlei, was Sie, mein armer Freund, mir sicherlich nicht gewahren konnten. Angenommen aber, daß ich es könnte, würden Sie dann meine Frau werden?" Sie lachte ihm ins Gesicht. Mit gewissen kleinen Vorbehalten vielleicht! Aber Sie sind spaßig. Was in aller Welt haben Sie nur davon, sich fortwährend thörichten Träumen hinzugeben, die doch niemals Wirklichkeit werden können?" Es sind schon tollere Träume als dieser zur Wirklichkeit geworden," sagte er mit ganz eigenthümlichem Nachdruck, während ein Zug finsterer Entschlossenheit auf seinem Gesicht erschien. Ein Mensch, der halb wahnsinnig ist vor Verliebtheit, wie ich, kann zuweilen
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auch das Unmögliche möglich machen." Die Sängerin lächelte noch immer. Das klingt ja sehr geheimnißvoll. Sie entvuvven ück am Ende aar nock
eines Tages als ein verkleideter Prinz oder Millionär, der nur zu seinem Privatvergnügen so lange die Rolle des armen Buchhalters aesvielt bat. Dann, möchte ich Ihnen aber ernstlich rathen, lieber Freund, die Metamorphose sobald wie möglich vorzunehmen. Denn ich habe diese Stadt und die Gefilde der Seligen" so gründlich satt, daß ich dem Affen von einem Direktor vielleicht auch dann durchgehen werde, wenn ich nicht in der Lage sein sollte, die Kon. ventionalstrafe zu zahlen." Der Kutscher hatte zwar einen beträchtlichen Umweg gemacht, endlich aber war er doch an das Ziel seiner Fahrt gelangt, und eben hielt die Droschke vor dem hohen Miethhause, in welchem die Sängerin und der BuchHalter bei der nämlichen Wirthin wohnten. Ungestüm erfaßte Heinitz noch einmal Noras Hand. Versprechen Sie mir wenigstens, daß es noch nicht an einem der nächsten Tage geschehen wird," raunte er ihr zu. Denn was ich Ihnen sagte, ist mir heiligster Ernst. Und vielleicht stehen mir in Wahrheit Hilfsquellen zur Verfügung, von denen Sie nichts ahnen." So lassen Sie doch meine Hand los. Sie thun mir ja weh. Und was soll der Kutscher von uns denken, wenn wir nicht aussteigen?" Versprechen Sie es mir, Nora!" Meinetwegen! Bis zum nächsten Gagetage wäre ich selbstverständlich noch geblieben." Mit einem Dankeöwort drückte er seine Lippen auf die schlanken Finger, die sich ihm alsbald ziemlich ungeduldig entzogen, und sprang aus dem Wagen. Die Sängerin überließ es ihm. den Kutscher zu bezahlen, aber sie erwartete ihren Begleiter in dem halbdunklen Hausflur, und als er sich wieder zu ihr gesellte, verbot sie ihm, mit ihr zugleich hinaufzugehen. Ich will nicht, daß uns Frau 2Be del zusammen heimkehren sieht," sagte sie. Ihre übergroße Anhänglichkeit bringt mich ohnedies schon ins Gerede." Ohne Widerspruch fügte Heinitz sich rorem eseyl, un? wanrenv ne in vas zweite Stockwerk emporstieg, schritt er mit seltsam düsterer Miene wieder in die abenddunklen Straßen hinaus. S. K a p i t e l. Es war zwischen 7 und 8 Uhr Morgens, als Günter, dessen Zimmer am äußersten Ende des langen Wohnungskorridors nach der Hofseite des Hauses laa, vollständig angekleidet aus der Thür seiner Stube trat. Er sah erschöpft und angegriffen aus wie Jemand, der während der Nacht wenig oder gar keinen Schlummer gefunden hat, und es lag überdies ein finsterer, trotziger Zug auf seinem Gesicht. Der Zufall wollte es, daß auch Editha im nämlichen Augenblick die Thür ihres Zimmers öffnete, und so standen sie sich unvermuthet gegenüber, ohne daß eines von ihnen die Begegnung gesucht hätte. Eine Sekunde lang sahen sie sich stumm in die Augen; dann machte das junge Mädchen eine Bewegung, als wolle sie sich hastig wieder zurückziehen. Aber ' Günter kam rasch einen Schritt näher auf sie zu, um sie daran zu hindern. Guten Morgen, Editha!" sagte er halblaut. Ist auch dir mein Anblick schon so verhaßt, daßdu die Flucht ergreifen willst, ohne mir auch nur einen Gruß zu gönnen?" Die Flucht? Nein, ich denke nicht daran zu-fliehen. Aber ich wüßte auch nicht, was wir einander jetzt noch zu sagen hätten." Im Klang ihrer Stimme war eine noch herbere Zurückweisung, als ihre Worte sie ausdrückten. Ihr Antlitz aber war halb von ihm abgewendet, so daß er in der ungewissen Morgenbeleuchtung ihre Züge kaum zu erkennen vermochte. Ich aber hätte dir eigentlich noch recht viel zu sagen, Editha! Es wäre denn, daß du es von vornherein ablehnst, meine Rechtfertigung zu hören." Ja, ich lehne es ab. Du hast nicht nöthig, dich vor mir zu rechtfertigen. Und ich meine, Dein Zartgefühl müßte dir überdies verbieten, nur noch ein einziges Wort über diese Dinge zu verlieren." Auch du glaubst dich also berechtigt, mich ungehört zu verdammen? Auch du hältst mich für einen Ehrlosen wie dein Vater?" Ich gebe deiner Handlungsweise keinen Namen. Es ist mir genug, daß sie uns für immer von 'einander trennt." Wie schnell und leicht du dich damit abzufinden weißt!" sagte er bitter. Gut denn! Mag es so sein, wie ihr wollt. Ich bettle nicht um Gerechtigkeit, denn eines Tages werdet ihr gezwungen sein, sie mir auch ohne meine Bitte zu gewähren. Nach allem Guten und Beglückenden, was ich hier erfahren, ist mir heute Nacht in diesem Hause eine Beschimpfung zutheil geworden, wie sie mir wahrlich kein anderer als dein Vater ungestraft hätte anthun dürfen. Sie löscht die empfangenen Wohlthaten in meinem Gedachtniß nicht aus, aber sie verbannt mich aus eurer Nähe so lange, bis sie auf die eine oder andere Weise getilgt ist. Ich habe gezögert zu gehen, weil ich die Hoffnung noch nicht aufgeben wollte,
wenlgiiens von vlr.eln freundliches, ermutigendes Wort mit auf den Weg nehmen zu dürfen. Daß auch diese Hoffnung mich betrogen hat, ist das Bitterste von allem. Aber ich nehme es hin wie das andere. Möge deine ungerechte Härte dich niemals gereuen, Editha!" Während er sprach, war sie, ohne ihn anzusehen und ohne ihn ein einziges Mal zu unterbrechen, langsam bis gegen die Thür des Speisezimmers hin zurückgewichen. Nun legte sie ihre Hand auf den Drücker und kehrte ihm für einen Moment ihr starres Antlitz 111.
Lebe wohl!" sagte sie fast tonlos. Und im nächsten Augenblick schon war ihre hohe, schlanke Gestalt hinter der rasch geschlossenen Thür entschwunden. Er starrte auf die Stelle hin, wo sie gestanden, als könne er noch immer nicht fassen, daß dies alles grausame Wirklichkeit sei. Dann aber reckte er sich stolz und trotzig empor und kehrte festen Schrittes in sein Zimmer zurück, um seine letzten Vorbereitungen für das Verlassen des Hauses zu treffen. Im Speisezimmer war der Frühstückstisch, wie an jedem Morgen, mit drei Gedecken belegt, und in der Kaffeemaschine summte das siedende Wasser. Aber Editha blieb allein. Ganz mechanisch, ohne .zu wissen, was sie that, rückte sie die Tassen zurecht, auch die auf dem Platze, der doch, wie sie eben gehört hatte, nun für immer leer bleiben würde. Dann fing sie an, im Zimmer auf und nieder zu gehen, immer mit demselben marmorweißen starren Gesicht, hinter dessen Unbeweglichkeit sich ein so leidenschaftlicher, herzzerschneidender Schmerz verbarg. Zum zweiten und zum dritten Male schon hatte der altmodische Regulator über dem Kredenztisch den Ablauf einer Viertelstunde verkündet, und noch immer war Bernhard Rüthling, der sonst so Pünktliche, nicht erschienen. Editha würde sich wegen seines Ausbleibens beunruhigt haben, wenn sie nicht gewußt hätte, was der gestrige Abend, und wahrscheinlich auch die Nacht, ihm an schweren, erschöpfenden Aufregungen gebracht. Da war es wohl erklärlich, wenn er jetzt gegen seine Gewohnheit bis in den Tag hinein schlief, und sie hatte nicht das Herz, seinen Schlummer zu stören. Aber nun kam daÄ Dienstmädchs Herein mit der Meldung, daß Herr Francke schon zweimal nach seinem Chef gefragt habö, und erkundigte sich, ob sie den Herrn nicht doch lieber wecken solle. Wenn es wirklich so dringend ist. Bitten Sie doch Herrn Francke, auf einen Augenblick einzutreten." Er erschien mit eckiger Verbeugung, fast etwas zu unterwürfig, in der Thür. Schon feine Miene schien eine Bitte um Entschuldigung auszudrükken für die unliebsame Störung, die er verursachte. Verzeihen Sie, Fräulein Rüthling es ist mir so peinlich. Aber es ist nur wegen der Kassenschlüssel. In jedem Augenblick können die ersten Wechsel präsentirt werden. Und ich bin außerstande, eine Zahlung zu leisten." Gedulden Sie sich, bitte, nur wenige Minuten," sagte Editha freundlich. Ich werde hinübergehen, meinen Vater um die Schlüssel zu bitten. Es thut mir leid, ihn zu wecken; denn ich glaube, er ist erst spät zur Ruhe gekommen. Aber ich sehe ein, daß es unbedingt nothwendig ist. Abermals verneigte Francke sich dansend, aber ihrer Einladung, sich inzischen zu setzen, leistete er nicht Folge, sondern blieb bescheiden in der Nahe der Thür stehen, ihrer Wiederkehr harrend. Und schneller fast, als' er es hatte erwarten können, kam Editha zurück. Aber es war ein so augenfälliger A'sdruck von Bestürzung auf ihrem Gesicht, daß der Kassirer sichtlich erschrak. Ich weiß nicht, wie ich mir das erklären soll," sagte sie mit unverkennbarer Angst. Mein Vater ist qar nicht in seinem Schlafzimmer, und sein Bett ist unberührt. Sind Sie denn ganz sicher, daß er nicht schon drüben im Kontor ist?" Ich komme soeben aus dem Privatkontor des Herrn Rüthling," versicherte Francke, und ich kann auf dabestimmteste erklären, daß er nicht dort war." Aber, mein Gott, wo sollen wir ihn denn sonst suchen? ' Er kann doch nicht mitten in der Nacht fortgegangen sein, ohne mir oder sonst Jemand etwas davon zu sagen." ' Die verlegene Miene des Kassircrs bewies, daß er darauf keine Antwort zu geben wisse. Nathlos sahen sie einander an, dann ging Editha raschen Schrittes zu der aus dem Speisezimmer in die Wohnstube führenden Thür. Ich will noch einmal selbst nachsehen," sagte sie, um gleichsam sich entschuldigend hinzuzufügen: Es könnte doch sein, daß mein Vater in seinem Kontor irgend ein Wort der Erklärung zurückgelassen hat." Der kleine, schmale Gang, der aus dem Wohnzimmer in das Privatkontor des Bankiers führte, wurde nur von ihm selbst und von seiner Tochter benutzt. Wenn einer seiner Angestellten etwas in der Privatwohnung zu thun hatte, mußte er einen ziemlich umständlichen Weg über den Hof und die Treppe wählen, da es sonst keine Verbindung zwischen dem Geschäftslokal und den Wohnräumen gab. Auch Bernhard Rüthling war früher dazu genöthigt gewesen, bis er sich den Ganz, dcr sein spärliches Licht nur
durch etn wwzlges, mit Milchglasscheiben versehenes Fensterchen nach
dem Treppcnhause hin empfing, hatte anlegen lassen. Nun aber benutzte er selbstverständlich nie einen anderen Weg, um in sein Arbeitskabinett zu gelangen. Die in das Wohnzimmer führende Gangthür war stets unverschlossen und auch jetzt gab der Griff einem leichten Fingerdruck sofort nach. Sie that noch einen Schritt vorwärts. Dann aber stieß sie einen lauten, durchdringenden Schrei aus und taumelte zurück. Vor sich auf dem Fußboden hatte sie ja die lang hingestreckte Gestalt eines Mannes gesehen, und obwohl sie nicht zweifelte, daß es kein anderer als ihr Vater sei, war ihre erste EmpfindTüng doch nur die eines namenlosen Grauens und Entsetzens gewesen. Der Schreckensschrei aber war an das Obr des im Sveisezimmer zurück gebliebenen Kassirers gedrungen, und in der nämlichen Minute noch war Paul Franke an Edithas Seite. Um Gottes willen, Fräulein Rllth. ling, was haben Sie? Was ist geschehen?" . Unfähig, nur ein einziges Wort über die blutlosen Lippen zu bringen, deutete ste in den Gang hinein, und auch er konnte beim Anblick des regungslosen menschlichen Körpers einen Ausruf der Bestürzung nicht unterdrücken. Aber er war offenbar nicht furchtsam. Sich über den auf dem Gesicht liegenden, völlig angekleideten Bankier herabbeugend, hob er, nachdem er ihn vergebens beim Namen gerusen, vorsichtig seinen Kopf. Zwei weitgeöffnete Augen waren es, die ihn starr und verglast anblickten. Der Kassirer wußte auf der Stelle, daß Bernhard Rüthling todt sei. Aber er war nicht so rücksichtslos, dieser niederschmetternden Gewißheit sofort Ausdruck zu geben. Ihr Herr Vater muß von einer Ohnmacht befallen worden sein, Fräulein Rüthl'ng", sagte er. Bitte, ängstigen Sie sich nicht zu sehr, es ist ja hoffentlich nicht so schlimm. Wenn Sie erlauben, rufe ich Jemand aus dem Geschäft, der mir behilflich ist, ihn in die Wohnung zu. tragen. Und Sie schicken vielleicht sogleich nach einem Arzt." ' Editha lehnte wie betäubt am ThürPfosten. Ihre Knie bebten, und sie Haite eine Empfindung, als o5 ihr Herz aufgehört habe zu schlagen. Ihre Kindesliebe zog sie zu dem stillen Mann dort am Boden hin, aber das Grauen, das ihr seine Unbeweglichkeit einflößte, war noch zu stark. Halblaut rief sie: Vater lieber Vater!" Und dann, als ihr keine Antwort kam.raffte sie sich gewaltsam auf,um in die Küche hinauszustürzen und das Mädchen zu dem nahe wohnenden Hausarzt zu senden. Als sie wieder in's Zimmer trat, waren Paul Francke und der Buchhalter Heintz eben im Begriff, dn schweren Körper des beleibten Bankiers auf das Sopha im Wohnzimmer zu legen. Der junge Mann, den der Kassirer zu dieser Dienstleistung gerufen hatte, weil er zufällig der erste gewesen war, der ihm drüben begegnete, mußte über sehr wenig widerstandsfähige Nerven, verfügen, denn sein Gesicht hatte eine fast grünliche Färbung angenommen, und man sah es ihm an, daß er einer Ohnmacht nahe war. Geflissentlich vermied er, seinen. Blick auf das bläulichrothe Antlitz und die schrecklichen, offenen Augen des Todten zu richten, die Paul Francke vergebens zu schließen versucht hatte. Sobald der Körper mit seiner Hilfe eine ordentliche Lage erhalten hatte, verließ er mit einigen undeutlich gemurmelten Worten durch den Verbindungsgang hastig wieder das Zimmer. x Der Kassirer achtete nicht darauf, denn er hatte sich rasch aufgerichtet, um Editha entgegenzutreten und ihr durch seine eigene Gestalt wenigstens noch ein paar Sekunden lang den Anblick der Leiche zu entziehen. Ich bitte Sie inständig, tapfer und gefaßt zu bleiben, Fräulein Rüthling", sagte er gepreßt, denn ich fürchte, Jr Herr Vater ist sehr krank." Er hatte es doch wohl nicht geschickt genug angefangen, sie vorzubereiten. Seine Miene mußte ihr alles gesagt haben, denn mit einem Wehelaut stieß sie ihn bei Seite und warf sich über Bernhard Rüthlings starren Körper hin. Vater! Mein geliebter Vater ! Siehst du mich denn nicht? O sprich doch sprich doch nur ein einziges Wort!" Aber ihr Flehen und Jammern hatte nicht die Kraft, einen Todten zu erwecken. Bernhard Rüthling regte sich nicht und ihre verzweifelten Zurufe blieben ohne Antwort. ' Sie konnte nicht, weinen, doch die schluchzenden Laute, in denen zuweilen ihre Klagen erstickten, waren erschütternder als ein Strom von Thränen. In rathlosem Schweigen stand Francke an ihrer Seite. Er hatte bemerkt, daß sie gar nicht hörte, was er zu ihr sprach, und da war er verstummt, sehnsüchtig der Ankunft des Arztes harrend, die ihn aus dieser pcinvollen Lage erlösen sollte. Und der alte Sanitätsrath Liebenow, der dem Hause Rüthling seit Jahren ein treuer Berather gewesen' war, erschien schneller, als man es hatte erhoffen dürfen, denn die Botschaft hatte ihn erreicht, als er eben im Begriff gewesen war, vor seinem Hause m den Wagen zu steigen. (Fortsetzung folgt.)
.LetSenschündnng und Dürre. Aus Fooarasch in Ungarn wird geschrieben: Die lange anhaltende Dürre, die so viele Hoffnungen vernichtet, und der besonders in dieser Gegend inienjio betriebenen Viehzucht immensen Schaden zufügte, hat unter der ohnehin ärmlichen Bevölkerung allgemeine Verzweiflung hervorgerufen. Der andauernde Regenmangel wird dem Walten übernatürlicher Mächte zugeschrieben, und der Aberglaube findet in der Einbildungskraft des von der Kultur noch kaum berührten Gebirgsvolkes täglich neue Nahrung. So war in der Gemeinde Nenschor das Gerücht verbreitet, daß sich die Himmelsschleusen nur deshalb verschlossen haben, weil der vor ungefähr sechs Wochen verstorbene Landmann Todor Bordas, der im Rufe eines Teufelsmenschen stan6, auf seinem Todtenbette gotteslästerliche Flüche ausgestoßen hätte. DiesesGerücht fand immer mehr Glauben, und vor ungefähr drei Wochen hatte sich ein Konsortium gebildet, das die schwere Aufgabe übernahm, die Folgen jener Flüche von der hart heimgesuchten Gemeinde abzuwenden. Nach alt bewährtem Rezepte wurde dah:r das Grab des verstorbenen Bauern um die mitternächtige Stunde geöffnet und der bereits in Verwesung gerathene Leichnam in Begleitung wirksamerBeschwörungsformeln umgewendet. Der Zufall wollte es. daß am folgendenTage über Rcuschor ein leichter Strichregen niederging, was natürlich der an dem Leichnam vorgenommenen Prozedur zugeschrieben wurde. Die Gemeinde glaubte sich schon vom Banne befrei:, da aber der sehnsüchtig erwartete ausgiebige Regen noch immer nicht kommen wollte, war man allgemein der Ansicht, daß die Leichenumwendung nicht mit der erforderlichen Gründlichkeit vollzogen wurde. Das Grab wurde daher nach dreiwöchentlicher Frist neuerdings geöffnet und nun wurde der Leichnam nicht nur umgewendet, sondern auch mitMistgabeln behandelt. Der Sohn des Verstorbenen hatte sich wohl dem Vorhaben des fanatischen Volkes widersetzt, jedoch vergebens, denn , an der Spitze der Leichenschänder stand nach dem Pester Lloyd kein Geringerer als der Sohn des allmächtigen Gemeindvrichters Oktavian Fogarsi. dem es nicht schwer fiel, seitens der aufgeregten, verzweifelten Menge Hilfe und Werktätigen Beistand zu finden. Jetz wurde Fogarsi mit seinen elf Komplicen verhaftet und dem Fogarascher Bezirksgericht eingeliefert. Kitt der als Dichter. Ernest Blum theilt in seinem Journal d'un Vaudevilliste" diesmal ein paar Dichtungen mit, die Kinder gcmacht haben. Eines Tages," so erzählt er, kam einer meiner Freunde zu mir und brachte seinen fünfjährigen Jungen mit. Ich stelle Dir einen Kollegen vor," sagte er . Ich begrüßte den kleinen Mann freundlich, denn fünfjährige Kollegen beunruhigen einen noch nicht. Sein Pathe hat ihm ein kleines Theater geschenkt und zu dessen Eröffnung hat er ein Stück geschrieben. Das will ich Dir zeigen." erklärte der Vater voll Stolz. Dieses Opus lautete wörtlich folgendermaßen: Jujules: Guten Tag. liebe Cousine, wie geht's?" Die Cousine: Danke, gut, Jujules." Jujules: Wenn es Dir gut geht, so geht es der Tante, die Dich sehr liebt, auch, gut." Die Cousine: Natürlich, und wie geht es Dir?" Jujulus:...Mir geht es auch gut, nur hat mich Papa heute Morgen ausgeschimpft, weil ich immer die Finger in die Nase stecke." Die Cousine: Warum steckst Du denn die Finger in die Nase?" Jujulus: Ich will sie mir wärmen, wenn mir kalt ist." Die Cousine: Ah, da kommt der Schloßgärtner. Guten Tag, Gartner." Jujules: Guten Tag, Gartner." Der Gärtner: Wünsche auch Ihnen beiden einen guten Tag, Herr Jujules und Frau Cousine." Jujules: Bringen Sie mir auch mit, was ich Ihnen aufgetragen habe?"' Die Cousine: Was hast Du ihm denn ausgetragen?" Jujules: Schöne Blumen aus Zucker soll er bringen, wie man sie beim Konditor kauft." Die Cousine: Du liebst also Zuckerblumen mehr als die anderen?" Jujules: Ja. weil man sie essen kann und, wenn es dann regnet, dann läßt der liebe Gott Zuckerwasser regnen." Der Gärtner: Ich bringe sie Ihnen mit; Sie wissen, Herr Jujules, Ihnen kann ich nichts abschlagen." Jujules: Danke. Gärtner. was soll ich Ihnen für Ihre Mühe geben?" Der Gärtner: Was Sie wollen." Jujules: Nun wohl, dann gebe ich Ihnen die Hand meiner Toäter." Der Vorhang fällt." Eines Tages .gab man mir auch eine Geschichte zu lesen, die ein sechsjähriges Kind geschrieben hatte, und die so anfing: Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten keine Kinder: da trafen sie eine gute Fee, die sagte zu ihnen: Liebet Euren Vater und Eure Mutter, lernt tüchtig Eure Schulaufgaben, und Ihr werdet erhalten, was Ihr wünscht"." Wirklich brachte 15 Tage danach der König ein?n Sohn zur Welt." " DenBeamten der preurschen Eisenbahnverwaltung wurde durch einen Ministerial-Erlaß empfohlen, die Bienenzucht als Nebenbeschäftigung zu betreiben. Nach Jahresfrist sollen die Betriebsinspektoren berichten, m welchem Maße die Beamten sich an der Förderung der Bienenzucht bethetliat baben.
Kuer - Signale.
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