Indiana Tribüne, Volume 28, Number 28, Indianapolis, Marion County, 24 September 1904 — Page 7

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Jndiana Tribüne, f&H. September WOH.

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Die Brcttldlva

Kriminal'Noman. , Von Reinhold Ortmann, (Fortsetzung.) Editha, die sich ganz schwarz gekleidet hatte, behielt den dichten Schleier, der ihre Züge schon aus geringer Entfernung völlig unkenntlich machte, vor dem Gesicht, unbekümmert um die verwunderten Blicke der Umsitzenden, die solche Verhüllung in einem -Theater-faal mitRecht einigermaßen befremdlich finden mochten. Nicht weniger sonderbar freilich mußte ihnen die finstere Miene des breitschultrigen Herrn mit dem runden, rothen Gesicht erscheinen, der durch die-Gläser seines Zwickers den Theaterzettel stirnrunzclnd und mit so grimmig zusammengepreßten Lippen studirte, als erwarte er, die schlimmsten Neuigkeiten darauf zu entdecken. Jch finde seinen Namen nicht," raunte er seiner verschleierten Nachbarin zu. So viel Schamgefühl scheint er doch wenigstens gehabt zu haben, ihn zu verschweigen. Aber ist er denn überhaupt hier? Hast du ihn schon gesehen?" Mit einer Kopfbewegung nur deutett Editha, deren Augen seltsam groß durch die Maschen des Schleiers leuchteten, nach der rechten Seite der Bühne hin, und als Bernhard Rüthlings Blick der angegebenen Richtung folgte, wurde er inne, daß seine Tochter besser zu suchen verstanden , hatte als er. Tenn in der durch einen Seitengang gebildeten Nische dicht vor dem Proszenium stand ganz allein ein junger Mann, den er trotz der Entfernung sogleich als seinen Neffen erkannte. Niemals war ihm deutlicher zum Bewußtsein gekommen als in diesem Augenblick, wie wenig der nachgelassene Sohn seines in Armuth und Dürftigkeit aus dem Leben geschiedenen Vetters schon in seiner äußeren Erscheinung das Gepräge eines soliden und strebsamcn Kaufmanns trug. Die zierliche, weiche Gestalt, das lockige, dunkle Haar und das blasse, bartlose Gesicht mit dem fast frauenhaft feinen Munde, der hochgewölbten Stirn und dem eigenthümlich versonnenen, schwermüthigen Ausdruck entsprachen viel eher der Vorstellung, die man sich von dem Aussehen eines Künstlers macht, als dem Typus eines Börsenbesuchers. Und Bernhard Nüthling schalt sich in der Stille seines Herzens einen Thoren, daß er kurzsichtig und verblendet genug gewesen war, jemals irgendwelche Hoffnungen auf einen Menschen zu fetzen, der einem soliden Geschäftsmann schon äußerlich so wenig Vertrauen einzuflößen vermochte. Wie es ihm jetzt um's Herz war, wäre er am liebsten gleich aufgesprungen, um ihn am Arm zu packen und ihn draußen wegen seiner schmachvollen Handlungsweise zur Rede zu stellen. Aber Editha hatte ihm unterwegs das Versprechen abgenommen, daß er nichts thun würde, um Günther ihre Anwesenheit in dem Kabarett zu verrathen. Und als ein Mann, der jede seiner Versprechungen unverbrüchlich erfüllte, mußte er sich darum wohl beherrschen, wie sauer es ihm auch ankam, und wie wenig begaglich ihm das geduldige Verweilen in dieser ungewohnten Umgebung war. Die Vorträge auf der Bühne interessirten ihn nicht im Mindesten. ,Je mehr die in übersprudelnder Laune vorgetragenen Lieder und Duette dem Publikum gefielen, je lauter rings um ihn her der Beifall ertönte, desto tiefer wurden die Falten auf seiner Stirn, und desto zorniger preßten sich seine Lippen zusammen. Hier und da warf er einen verstohlenen Blick auf Editha; .aber sie saß bewegungslos wie eine Statue, und der dichte Schleier verhinderte ihn, den Ausdruck ihres Gesichts zu erkennen. Wieder hatte sich unter jubelndem Applaus die Gardine geschlossen, und der langmähnige, junge Mann an dem Flügel, der die Stelle des Orchesters vertreten mußte, intonirte ein munteres, prickelndes Vorspiel, das den Stammgästen des Kabaretts wohl gut bekannt sein mußte, da es hier und da in Bernhard Rüthlings Umgebung verständnißvoll mitqesummt wurde. Endlich die Martini!" sagte Jemand laut. Paß auf, ob ich dir zu viel von ihr gesagt habe. Sie ist ein Prachtweib, das nicht einen, sondern zwanzig reizende Teufelchen im Leibe hat." Bernhard Rüthling gewahrte, wie seine Tochter zusammenzuckte. Wollen wir nicht doch lieber gehen?" fragte er, von innigem Mitleid mit seinem armen Kinde ergriffen. Aber sie schüttelte nur den Kopf. Und für einen unauffälligen Aufbruch ware es zudem wohl auch schon zu spät gewesen; denn eben ging wieder mit leisem Rauschen die Gardine auseinander, und in einem prächtigen, etwas phantastischen Gesellschaftskleide trat die Sängerin auf die Bühne heraus. Sie war keineswegs die blendende Schönheit, die Editha vielleicht zu sehen erwartet hatte. Von berückender Anmuth war allein ihre biegsame, zugleich schlanke und üppige Gestalt, deren Reize das mit kluger Berechnung ersonnene KostÜN auf das Wirkungsvollste betonte. Ihr Gesicht dagegen war unregelmäßig und in den Zinzelyetten beinahe unschön. Erst als es sich bei den , dröbnenden Beifall, der ihr Er-

jchemen'Kgrüßte, zu einem halb dankbaren, halb schelmischen Lächeln verzog, gewann es einen eigenen Reiz. Und als sie mm zu singen begann, mit einer wohlklingenden, frischen, aber sehr kleinen Stimme, die einen größeren Raum als den niedrigen Saal des Kabaretts wohl kaum auszufüllen vermöcht hätte als ein sehr lebhaftes Mienen- und Gebärdenspiel jedem Wort des von ibr voraetraaenen, aus-

I gelassenen Champagnerliedes" seine besondere, tiesere Bedeutung zu geben schien, da athmete ihre zierliche, oewealiche Gestalt so viel sprühendes Lei ben, da blitzten die dunklen, lachenden ! Augen so verführerisch lockend aus dem ! übermüthigen Gesicht, daß die hmrn ßende Wirkung, die sie mit ihrem Gesang auf die Zuhörer übte, wohl be areiflich wurde. Ihre im Schooße ruhenden Hände fest ineinander pressend, starrte Editha Rüthling unverwandt auf die vom Schein der Rampenlichter wie von einer Glone umflossene Gestalt der Nebenbuhlerin. Es war, als wolle sie ihr Bild in sick hineinsaugen, um es nie mehr vergessen zu können. Erst als 'Nora Martini den schalkhaften Refrain : ihres Liedchens zum letztenmal wiederholt und rnü dem hellen, perlenden Lachen, das ihm jedesmal folgte, abermals das Entzücken des Publikums erregt hatte, glitt der Blick des verschleierten jungen Mädchens von der Bühne fort zu der Nische Neben dem Proszenium, wo Günter Wolfradt noch immer unbeweglich mit über der Brust verschränkten Armen stand. Sein Gesicht war jetzt noch bleicher als vorhin; aber an die Stelle des tiefen, schwermüthigen Ernstes, den es vor dem Erscheinen der Sängerin gezeigt hatte, war nn Ausdruck strahlender Glückseligkeit getreten. Vielleickt war es die Glückseligkeit des schaffenden Künstlers, der sein Werk von einer enthusiasmirten Menge bejubelt sieht, vielleicht aber auch der Wonnerausch des Verliebten, der den Gegenstand seiner heißen Sehnsucht mit trunkenen Blicken umfaßt. Für Editha war es jedenfalls nur das weltvergessene Liebesentzücken, das sich in seinem Aussehen offenbarte, und über ihre zarte Gestalt ging es wie ein eisiges Erschauern. Als wäre sie von einer plötzlichen Schwäche befallen worden, lehnte sie sich in ihren Stuhl zurück und schloß für die Dauer von Sekunden hinter ihrem Schleier die Augen. Bernhard Rüthling, den wohl nicht bloß die im Saale herrschende Hitze so roth und echauffirt aussehen ließ, legte seine Hand auf ihren Arm. Laß uns gehen, mein Kind! Ich denke, wir hätten nun wirklich genug gehört und gesehen." Da richtete sie sich energisch aus ihrer matten, zusammengesunkenen Haltung empor. Ja. Aber ich möchte mir zunächst draußen in der Garderobe ein Glas Wasser geben lassen. Bitte, erwarte mich im Vorsaal, lieber Vater! Und ängstige dich nicht, wenn es ein Weilchen dauern sollte, bis ich komme." Sie war schon aufgestanden, und ehe er sich noch, ihr folgend, mit feiner schwerfälligen, ungeschlachten Gestalt zwischen den Stuhlreihen hatte hindurchzwängen können, hatte sie bereits den Saal durch einen der seitlichen Ausgänge verlassen. Mit dem sicheren Orientirungsvermögen, das so vielen weiblichen Wesen eigenthümlich ist, wandte sie sich auf dem Gange, in den sie da gelangt war, einer Thür zu, die ihrer Ueberzeugung nach in den Bühnenraum führen mußte. Niemand hinderte sie einzutreten, und erst als sie schon ein paar Schritte in den engen Raum neben den Kulissen gethan hatte, kam ihr ein genialisch frisirter junger Herr, vielleicht der Direktor oder Regisseur des Kabaretts, in verbindlichster Haltung entgegen: Darf ich fragen, wen gnädiges Fräulein zu sprechen wünschen?" Edithas Herz klopfte zum Zerspringen, und sie hatte eine Empfindung, als würde ihr von einer unbarmherzigen Faust die Kehle zusammengepreßt. Aber die Entschlossenheit, unter allen Umständen ihr Ziel zu erreichen, ließ sie dennoch Herrin werden über ihrs Beklemmung. Ich möchte zu Fräulein Martini." sagte sie. Vielleicht haben Sie die Güte, mein Herr, mich zu ihr zu sühren." In der Meinung, eine Freundin oder enthusiastische Verehrerin der nicht bloß vom Herrenpublikum bewunderten Ueberbrettl-Diva vor sich zu haben, willfahrte der schön frisirte Herr ohne Weiteres ihrem Verlangen. Er führte sie durch den Kulissengang und über eine schmale, halsbrecherische Stiege, um dann diskret an eine kleine Thür zu klopfen. Wer ist da?" klang es von drinnen. Herren werden jetzt nicht eingelassen." Es ist auch eine Dame, die Sie sprechen möchte. Fräulein Nora!" Nur einen Augenblick Geduld! Ich werde sogleich öffnen lassen." Der gefällige Herr zog sich mit einer artigen Verbeugung gegen Editha zurück, und es war kaum eine Minute vergangen, als von drinnen der Niegel zurückgeschoben wurde. Eine ältliche Person in schwarzem Kleide und weißer Latzschürze lud Editha zum Nähertreten ein. 1 Vielleicht hatte sich die Tochter des Bankiers das Ankleidezimmer einer gefeierten Künstlerin bisher anders vorgestellt, als es sich hier ihren Blicken zeigte. Ein kleiner, enger, erstickend heißer Raum, dessen kahle; unsaubere Wände nur durch de großen Spiegel j

und durch eine Menae rinasum aufae

hängter, unter duftigen, blüthenweißen Spitzen schier verschwindender Unterkleider belebt wurden, that stch vor dem jungen Mädchen auf. ' Vor einem mit unzähligen Fläschchen, Büchschen und Näpfchen bedeckten Tische saß Nora Martini, die ihre schillernde Seidentoilette mit einem leichten, hellfarbigen Schlasrock vertauscht hatte, uno in sichtlicher Neuaier wandten ihre ausdrucksvollen, schwarzen Augen sich der Eintretenden zu. Editha fand, daß sie bei naher Be tracktuna und in dieser bäklichen Um gebung kaum noch hübsch zu nennen war. Die vortheilhaste Buynenve leucktuna munte an ibrem aelckminkten Gesicht ein wahres Wunder bewirkt ha ben, daß es dort wenigstens in einzeln nen Augenblicken so bestrickend erfchie nen war. Aber die Verrathene schöpft! aus dieser Wahrnehmung für sich sei ber keine Hoffnungen mehr. Sie dacht, an den verklärten Ausdruck in Günters Zügen, und ob nun das Mädchen das diese Verklärung auf seinem Gesickt bervoraerufen. nack ihren Bearif fen schön oder häßlich war was konnte es ihr noch bedeuten, neven o: Gewinbeit. dan er sie liebte. Ich bitte um Verzeihung, wenn ich störe, sagte sie, all ihren Muth zusam menraffend. Ist es unbescheiden wenn ich Sie um eine kurze Unterreduna unter vier Auaen ersuche?" Wenn die Sängerin errieth, mit wem sie es zu thun hatte, so verstand ste tdenfalls meisterlich, sick au beherrschen denn es klang vollkommen unbefangen und freundlich, da sie erwiderte: Durchaus nicht, mein Fräulein, da ick noch eine halbe Stunde Zeit habe, bevor ich mich zu meiner zweiten Nummer umkleiden muß. Lassen (bic uns eine Weile allein, Frau Wernicke! Sie wissen a, wann es an der Zelt t an zufanaen." Die ftrau mit der weißen Schürze verschwand, und Nora Martini deutete lächelnd auf den einzigen Stuhl, der außer dem ihrigen in der Garderobe noch vorbanden war. Nehmen Sie gefälligst .Platz und entschuldigen Sie die Unordnung, in der Sie mich hier finden. Man ist eben in seinem Ankleidezimmer nicht auf Besuche eingerichtet. Womit, mein Fräulein, darf ich Ihnen dienen?" Obwohl Edithas Kniee zitterten und obwohl sie ein fast unwiderstehliches Bedürfniß fühlte, sich zu setzen, leistete sie der Einladung doch keine Folge und blieb schwer athmend inmitten des schwülen, dunstigen, von allerlei beklemmenden Gerüchen erfüllten Zimmerckens stehen.. Ick möchte Sie etwas fragen. Das Champagnerlied, das Sie soeben sangen es war von Günter Wolfradt?" In einer kecken Pose, die alle Schönheiten ihrer Gestalt hervorhob, lehnte sich die Sängerin über die Lehne ihres Stuhles zurück. Eigentlich soll es ja ein Geheimniß bleiben," sagte sie nach einem kleinen, etwas gemacht anmuthenden Zaudern. Aber da Sie es doch schon zu wissen scheinen, brauche ich mir wohl kein Gewissen daraus zu machen, wenn ich Ihre Frage bejahe. Der Text des Champagnerliedes ist von unserem Hausdichter und die Mustk allerdings von Herrn Günter Wolfradt. Sie kennen den Komponisten?" Ich muß ihn wohl kennen. Er ist ja mein Vetter." Nora Martinis bewegliches Gesicht spiegelte eine unangenehme Überraschung. Ah Sie sind seine Cousine, die Tochter das Bankiers Rüthlina? Dann muß ich allerdings bedauern, Sie nicht früher nach Ihrem Namen gefragt zu haben. Denn einem Mitglied seiner Familie dieser Familie, die so unverantwortlich an ihm handelt, würde ich sein Geheimniß gewiß nicht preisgegeben haben." Sie sagen, daß feine Familie unverantwortlich an ihm handelt. Darf ich fragen, wie das gemeint ist?" Sie sollten es eiaentlich bener wissen aU ich. Aber ich liebe die Aufrichtigkeit. Und ich nehme ein viel zu großes Interesse an Herrn Wolfradts aunerordentlichem Talent, als dan ich nicht mit Vergnügen die Gelegenhüt ergreifen sollte. Ihnen ganz offen mnne Meinung zu sagen. Ja es ist unrerantwortlich, was man ai? ihm thut. Er ist ein musikalisches Genie, ein Künsiler von Gottes Gnaden, und wenn er sich dem Beruf widmen dürfte, zu dem seine herrlichen Anlagen ihn bestimmen. wurde er innerhalb weniger Jat)re e.n berühmter Mann sein. Statt dessen zwinat man ihn unter Berufuna auf seine Dankesvflichten oder ich nrn nicht, durch welche anderen erbärmlichem Mittel zu einer Thätigkeit, die irn tief unalücklich macht und -in d:r fe'.n: wunderbaren Gaben ungenützt verümmern müssen.' Solche Vergewaltigung eines Talents aber ist meinen Augen mehr als ein Unrecht sie ist geradezu ein Verbrechen." 5kre woblaesekte. temveram:nv?ll bervoraesvrudelte Rede klana" beinahe. als ob sie sich sorgfältig darauf ro-.be reitet hatte, sie zu halten. Editha aber empfand das Schauspielerische in der Art des Mädchens nicht. Sie fühlt: sich vielmehr gedrückt und ernierrit. denn sie fand es vollkommen begreiflich, daß Günter einer Frau, die so zu sprechen vermochte, vor ihr den Vorzua ce ben mußte. Ueber das alles hat er sich bei Jhn?n beklaat?" fragte sie beklommen. .Und er hat auch mich unter die gezählt, die V - t rn IHN ungiUllilcy macyen wollenz

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Sie?" Es war etwas von mitleidiger Geringschätzung in dem Blick, den die Sängerin über das schwarzgekleidete Mädchen hingleiten ließ. Ich weiß wirklich nicht es mag wohl sein, daß er Sie nicht beschuldigt hat, einen Antheil daran zu haben. Soviel ich mich erinnere, wurde Ihr Name nur ganz beiläufig zwischen uns erwähnt." Editha richtete sich auf. Dieser wegwerfende Ton der Ueberbrettl-Diva hatte ihren Stolz qetroffen. Und ne besann sich plötzlich wieder darauf, daß sie mcht gekommen war, sich demüthi gen zu lassen. Nicht ihr kam es zu. sich gegen eine Anklaqe zutheldiaen, son dern jener anderen, die den schmachvollen Diebstahl an ihr begangen, die mit ihren verführerischen Künsten und ih ren schönen Worten das Herz des geliebten Mannes von ihr abgewendet hatte." Nur ganz beiläufig also?" sagte sie mit einem Sarkasmus, der die Sänaerin überrascht aufblicken machte. Dann verstehe ich Ihr Benehmen allerdings besser, Fräulein Martini! Denn Sie wußten jedenfalls nicht, welche Bezu hungen zwischen Günter und mir be standen, als Sie sich bemühten, ihn für sich zu gewinnen. Ihn für mich zu gewinnen? Was soll das heißen?" Wollen Sie etwa in Abrede stellen, daß Ihre Theilnahme sür ihn mehr ist als nur das Interesse der Künstlerin an seinem Talent? Wollen Sie leugnen. daß Sie ihn lieben? Wahrhaftig, Sie sind drollig, mein liebes Fräulein, solche Fragen an mich zu richten. Wie käme ich. denn dazu, Ihnen Antwort darauf zu geben? Was zwischen Herrn Wolfradt und mir vorgeht, kümmert doch wohl Niemand als ihn und mich. Ein wenig. Fräulein Martini, kümmert es wohl auch mich. Es könnte doch sein, daß ich ältere Rechte an ihn habe als Sie." O, eine Eifersuchtsszene also? Verzeihen Sie, wenn ich mich nicht darauf einlasse, mit kirnen um diese anaeblichen älteren Rechte zu streiten. In der Liebe gibt es nach meiner Auffassung dergleichen überhaupt nicht. Und verheirathet sind Sie doch meines Wissens noch nicht Mit Herrn Wolfradt. Wir werden uns darum wohl berde in das Unabänderliche fü m"ffen?" Ihr Gewissen gestattet Ihnen alo, mit vollem Bewußtsein das Glück einer anoeren zu zerstören, die Ihnen Niemals ein Leid zugefügt hat?" Nora Martini lächelte mitleidig. Ehrlich gesprochen, mein liebes Fräulein, würden Sie selbst in meinem Fall etwa so zarten Gewissens sein? Ich möchte wohl die hochmüthige Miene sehen, mit der Sie mich abfertigen würden,wenn wir uns jetzt in vertauschten Rollen gegenüberständen. Nein, nein, nur keine sentimentalen Abge schmacktheiten ich bitte Sie von Herzen! Nichts ist mir mehr verhaßt als ein Komödiespiel außerhalb der Bühne, und darauf liefe es doch, schließlich hinaus, wenn ich Ihnen zuliebe die la cherliche Pose der großmüthig Entsagenden annehmen wollte. Daß Sie damit wirklich etwas gewinnen wurden, glauben Sie ja selbst nicht. Was Günter Wolfradt Ihnen in einem schwachen Augenblick versprochen haben mag halten würde er es sicherlich nicht mehr. Ich log nicht, als ich Ihnen sagte, daß Ihr Name zwischen uns nur beiläufig erwähnt worden ist. Irgend etwas von Zuneigung aber war gewiß nicht in der Art, wie Günter von Ihnen sprach. Sie erlassen es mir, mich noch deutlicher auszudrucken mcht wahr? Vor Edithas Augen flimmerte es. Das Gesicht der Sangenn wurde ihr zu einer ' häßlich verzerrten Fratze und die spltzenbesetzten Unterrocke an den Wänden zu undeutlichen, weißen Flekken. Sie hatte keine andere Empfindüng als die, daß sie nie in ihrem Leben die furchtbare Beleidigung verwinden könne, die jenes geschminkte Weib da vor dem Spiegel ihr angethan und nicht sie allein, sondern vor allem auch der Mann, den sie mit allen Fibern ihrer Seele geliebt und an den sie geglaubt hatte wie ein höheres Wesen. Mit wegwerfender Geringschätzung also, vielleicht mit offenkundiger Verachtung hatte er zu seiner Geliebten von ihr gesprochen. Und während er feige genug gewesen war, sie in ihrem trügerischen Wahn zu lassen, hatte er sie hier zu einem Gegenstand des Spottes gemacht für eine glücklichere triumphirende Nebenbuhlerin. Der heiß aufsteigende Zorn wollte sie fast ersticken: aber noch grausamer, noch martender war das Gefühl der Beschamung über die unwürdige Lage, in die ihr übereilter Schritt ne dieser Vrettlsängerin gegenüber gebracht hatte. Sie zermarterte ihr Gehirn, um ein Wort der Erwiderung zu finden ein stolzes, vernichtendes Wort, das die andere treffen sollte, so wie sie selbst im innersten Herzen getroffen worden war. Aber sie suchte es vergebens, und kläglich wie der ganze Verlauf dieser Unterredung war nach ihrem eigenen Gefühl auch ihr rathloses Verstummen und die fluchtartige Hast, mit der sie nun plötzlich der Thür des Ankleidezimmers zustrebte. (Fortsetzung folgt.) Die beste Baumwolle ist die nordamerikanische; andere Sorten sind: süd- und mittelamerikanische ostindische, levantinische, .afrikanische, europäische Baumwolle (Spanien, Jta. lim). . '

Vom Jnlande.

TäqlZcher Kunde in einem der großen Lunchlokale in Park Row. New York, nahe dem Postamt, ist ein armloser junger Mensch, der nichtsdestoweniger seine Einkäufe selbst macht.- Der Kellner legt ihm die gekauften Waaren in einen Beutel, den der Kunde über den Arm trägt und giebt ihm den Check in den Mund, von wo er ihn auf den Zahltisch des Kassirers fallen läßt. Dieser kommt der freundlichen Aufforderung, sich selbst zu bedienen, nach und. entnimmt den Checkbetrag der Tasche des Kunden. Eine bemerkens werthe Laufbahn hatte ein Mann Namens Daniel A. Swigert, der kürzlich in Cumberland, Md., plötzlich einem Schlaganfall erlegen ist. Swigert wohnte früher in Baltimore, war zuletzt aber Insasse des Soldatenheims zu Dayton, O. Er besuchte einen Bekannten in Cumberland, als der Tod ihn ereilte. Der Verstorbene war Lokomotivführer an zwölf verschiedenen Bahnen und in 18 verschiedenen Staaten. Er war in neun Collisionen, wurde aUt wunderbarer Weise niemals verletzt, und auch die Passagiere kamen in allen Fällen unverletzt davon. Die Zigeuner auf Ellis Jsland, die unlängst mit dem Dampfer Carpathia" von der Cunard - Linie in New York eintrafen, etwa 300, sind mit Ausnahme der von Masern behafteten Kinder und ihrer nächsten Pfleger zur Zurückschickung nach Europa verurtheilt worden; die dreißig anMasern erkrankten Kinder werden, wenn sie wiederhergestellt sind, mit ihren Eltern gleichfalls zurückgeschickt werden, ein schlechtes Geschäft, das die Cunard - Dampfschiffahrts - Gesellschaft mit diesen Vassagieren gemacht hat. Die Angaben der Zigeuner, daß sie sich in Canada Ansiedlungsländereien gesichert hätten, erwiesen sich als blauer Dunst. Das Opfer eines wildgewordenen Löwen wurde Eduard Thiel, der Eigenthümer des Glendale Park Hotels in Plank Road, Jersey' City, ein Mann von 25 Jahren; er starb im Hospital an den Folgen schrecklicher Verletzungen, die ihm Sultan, der wildgewordene Löwe, in der Menagerie zugefügt hatte. Thiel war früher Thierbändiger gewesen und hatte sich unlängst mit Herrn William Bartell von New Fork, dem Eigenthümer der Menagerie, in die Einzäunung vor dem Löwenkäfig begeben und seinen Arm ausgestreckt, um das Thier zu streicheln. Das Thier hatte aber im nächsten Augenblicke bereits feine Pranken tief in die Nähe der Schulter vergraben und mit einem furchtbaren Bisse Fleisch und Knochen zu Mus zermalmt, ehe irgend eine Hilfe gebracht werden konnte. Trotzdem man gehofft hatte, durch eine Amputation das Leben des Mannes retten zu können, trat eine Blutvergiftung ein, die sein Leben kostete. Einen gewichtigen Patienten hat das Hospital auf Vlackwell's Island, New York, aufzuweisen. Michael Glynn, so heißt der Mann, wiegt genau 410 Pfund und dabei mißt er in der Länge nur fünf Fuß und neun Zoll, doch ersetzt er in derBreite reichlich, was ihm an Länge fehlt. Als er 19 Jahre alt war, wog er nur 175 Pfund, von da ab aber nahm er - beständig an Gewicht zu, sodaß er jetzt, wie bemerkt, 410 Pfund wiegt. Am 5. September hatte Glynn Aufnahme im Bellevue Hospital gefunden, nachdem er mehrere Wochen im Presbyterianer Hospital zugebracht hatte. Er hatte sich damals bei einem Sturze von einer Car die Kniescheibe verletzt und zu dieser Verletzung gesellte sich wenige Tage später die Rose. 3m Bellevue Hospital mußte ein besonderes Bett für den dicken Patienten konstruirt werden, und als Glynn später nach der Abtheilung für Patienten, die mit der Rose behaftet sind, geschafft wurde, nahm ti die vereinten Kräfte vier der stärksten Männer, um Glvnn dorthin zu bringen. Eine aufreaende Meniaad fand dieser Tage in Coney Island statt. Dort zog Bostock's Menagerie aus Dreamland? aus, um nach Paris überzusiedeln. Eine Abtheilung Affen aller Sorten und Krönen, im Ganzen 41 Stück, waren in einen grotzen Aretterverschlaa aevackt und auf emen Wagen, oben auf Käfige anderer Thiere, gestellt worden. Die Kiste war nicht befestigt worden, und als der Wagen aus Dreamland" heraus nach Surf Ave. rasselte, fiel die Kiste vom Wagen herab und ging in Stücke. Im nacyjten Äugenblict sprangen die 41 Affen aus ihrem Gefängniß und zerstoben gruppenweise nach allen Richtunaen. 3m Nu war aain Conen sland in Aufruhr. Alles machte sich aus die Assenmgd, aber die lelchthandigen" Thiere kletterten mit der ibnen eigenthümlichen affenartigen Geschwindigkeit an den nächsten Schaubuden empor, fetzten sich oben auf die Dächer und schimpften wie die Robrspatzen". .Ungefähr ein halbes , Dutzeno der Ässen gelangten aus Umwegen nach der Revierwache in West 8. Str.. wo sie der Polizei auf's Dack stiegen". Die Reserven wurden herausbeordert, um die Thiere einzufanaen. und uvte dem Gallon der .uschauer Znscenirten die Blauröcke eine etzmgo, die einer oejjeren ?ache wurdia aewesen wäre. Bis aeaen Abend waren alle Affen bis auf einen einge-

langen.

Feuer - Signale.

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