Indiana Tribüne, Volume 28, Number 26, Indianapolis, Marion County, 22 September 1904 — Page 7
Jndtana Tribüne, 22. September
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Die Brettldwa.
Kriminal.Noman. Von Ncinhold Ortmann. 1. Kapitel. Vernard Rüthling zündete sich eine von den schweren Havanna-Zigarren an, die er, allen ärztlichen Verboten zum Trotz, den ganzen Tag hindurch zu rauchen pflegte. Dann griff er nach der Mappe mit den für die Abendpost bestimmten Briefen, die einer feiner Buchhalter zur Unterschrift neben ihn auf den Schreibtisch gelegt hatte. Mit raschem und doch scharfem Blick, dem kein fehlender I-Punkt und kein überflüssiges Komma entging, überflog er die einzelnen Blätter und setzte mit energischem Federzug seinen Namen unter jedes von ihnen. Plump und markig, wie diese Unterschrift aussah, wirkte auch die vier schrötige, stiernackige Gestalt des etwa fünfzigjährigen Bankiers. Der kurze, dicke Hals verschwand beinahe ganz in dem weißen Hemdkragen. Sein bis auf einen schmalen, schon ergrauten Bartstrcifen an den Wangen glatt rasiertes Gesicht, dessen lebhaftes Roth eine ausgeprägte Vorliebe für die Freuden der Tafel vermuthen ließ, erschien mit seinen scharfen, bestimmten Zügen, seinem massiven Kinn und seinen klaren, ernst blickenden Augen als der rechte Typus einer charakteristischen Kausmanns-Physiognamie. Und man brauchte nicht eben ein Menschenkenner zu sein, um von Bernhard Rüthlings äußerer Erscheinung schon auf den ersten Blick den Eindruck zu empfangen, daß sie die eines nüchternen, praktischen, zielbewußten Mannes sei. Wohl ein halbes Dutzend der zahlreichen Briefe fchon hatte er der Mappe entnommen, als es plötzlich wie ein Ausdruck leichten Erstaunens sein Antlitz überflog. Denn mit einem neuen Griff hatte er da einen Gegenstand zutage gefördert, dessen Anwesenheit in einem für geschäftliche Korrespondenzen bestimmten Umschlage ihn wohl einigermaßen befremden durfte. Es war cm zierlicher, schmaler Briefumschlag, der nicht nur die zarte Farbe des blauen Flieders hatte, sondern auch den süßen Duft dieser Frühlingsblüthe ausströmte Vesonderheiten, welche den Geschäftspapieren des Bankhauses Bernhard Rüthling fönst durchaus nicht eigenthümlich waren. Die gepreßte Siegelmarke, die dazu bestimmt war, den Verschluß der Klappe zu bilden, zeigte vielsagend zwei von einem goldenen Pfeil durchbohrte, blutrothe Herzen. Die Vorderseite aber trug in einer etwas flüchtigen und un regelmäßigen Handschrift die Adresse: Herrn Günter Wolsradt." " 'Und darunter: Durch Güte zu bestellen." Bernard Rüthling drehte das Billet ein paarmal zwischen den Fingern, und als er wahrnahm, daß die Siegelmarke ihrem Zweck nur sehr unvollkommen genügte, so daß sich der Brief ohne jede Gewaltanwendung odn Verletzung öffnen ließ, beging er ohne viele Bedenklichkciten die Indiskretion, die Klappe aufzubiegen und das zusammengefaltete Blättchen aus dem Umschlage zu ziehen. Die Schrifizüge waren hier noch launenhafter und flüchtiger als auf der Adresse. Man sah es ihnen an, daß die Briefschreiberin nicht gewöhnt war, eine sonderliche Sorgfalt auf ihre Korrespondenzcn zu verwenden. Die Zeilen waren schief, die Endbuchstaben der Worte zumeist nur angedeutet, und nicht ein einziges U-Häkchen stand an der richtigen Stelle. Bernhard Rüthling runzelte die Stirn und las: Theuerster Freund! Mitten in der Nacht noch setze ich mich nieder, um Ihnen zu schreiben. Es ist der unwiderstehliche Drang des Herzens, der mich dazu nöthigt. Denn ich bin entzückt und begeistert. Dies neue Lied, das Sie mir gestern Abend übergeben haben, ist ja noch hundertmal reizender wie die beiden, mit denen ich einen so großen Erfolg erzielt habe. Ich bin gewiß, daß es das Publikum hinreißen muß, besonders wenn Sie mir ein wenig behilflich sein wollen, es einzustudieren. Sie sind ein gottbegnadcter Künstler, mein Freund, ein wirkliches Genie! Und ich bin stolz darauf, daß Sie mich in der Widmung, die ich erst beim Nachhausekommen gelesen habe, Ihre Muse nennen. Ach, wenn ich es doch wirklich sein dürfte! Es wäre das höchste Glück, das ich mir zu erträumen vermöchte. Aber darf ich es denn hoffen? Sind Sie nicht mit starken Banden gefesselt? Und wird das Bewußtsein Ihres wahren, Ihres göttlichen Berufes Ihnen Kraft verleihen, sich aus der Enge der VerHältnisse, die Sie jetzt gefangen halten, emporzuschwingen in jene höheren Sphären, in denen man nichts mehr weiß von spießbürgerlicher Beschränktheit und engherzigen Vorurtheilen? Ich wage nicht, dem Papier alles anzuvertrauen, was unter dem Eindruck Ihrer herrlichen Schöpfung meine Seele bewegt. Vielleicht werde ich es Ihnen sagen, wenn wir uns heute Abend wiedersehen. Denn Sie müssen in die Vorstellung kommen und müssen mir nachher noch auf ein Stündchen die Freude Ihrer Gesellschaft vergönnen. Sie darum zu bitten, ist der Zweck dieser Zeilen, die Ihr Freund Heinitz Jh. nen morgen übergeben soll. Der gute Mensch ist ja immer so gern bereit, den
Boten zwischen uns zu machen. Gute Nacht, mein Freund! Werden Sie in Ihren Träumen ein bescheidenes Plätzchen vergönnen Ihrer ! Nora Martini?" Bernhard Rüthling griff nach dem öörrobr des vor ihm liegenden Tischtclephons, und nachdem er das Zeichen gegeben hatte, sprach er hinein: Herr Heinitz soll sich sofort zu mir
j bemühen! Ist Herr Wolsradt noch im Kontor? Nicht? Wann ist er denn gegangen? Wie fagen Sie: schon vor einer Stunde? Es ist gut! Schluß!" Er lehnte sich in seinen Stuhl zurück und wandte das Gesicht, das seinen strengsten und ernstesten Ausdruck angenommen hatte, der gepolsterten Thür zu, die das Privatkabinett des Chefs mit dem Hauptkontor des Bankhauses verband. Nur ein paar Sekunden noch, dcmn ging sie geräuschlos auf, und der Gerufene trat ein, ein schlanker, sorgfältig gekleideter Herr von vielleicht fünfundzwanzig Jahren. Er hatte ein hübsches, regelmäßiges Gesicht, das nur ein wenig zu bleich und übernächtig aussah. Sein lockiges, dunkles Haar verrieth die kunstgeübte Hand des Friseurs, und es war kein Zweifel, daß Herr Heinitz selbst sich für einen sehr schönen Mann ansah. Sie wünschten, Herr Rüthling?" Der Bankier deutete auf den vor ihm liegenden, fliederfarbigen Brief: Jch habe zwischen der Geschäftskor respondenz etwas gefunden, das zwar nicht dahin gehört, mich aber nichtsdestoweniger lebhaft interesstrt. Wollen Sie mir vielleicht erklären, Herr Heinitz, wie dieser Brief in die Postmappe gerathen konnte?" Der Gefragte zeigte sich sehr bestürzt. Ich bitte um Verzeihung, Herr Rüthling! Ich weiß selbst nicht ein unbegreifliches Versehen ich hatte das Villett aus der Tasche genommen, um es Herrn Wolsradt zu übergeben. Später aber hatte ich es vergessen, und so muß es sich wohl unbemerkt zwischen die Briefschaften geschoben haben." Sie machen also den Postillon d'amour" für meinen Neffen? Darf ich fragen, ob Sie dies angenehme und ehrenvolle Geschäft schon lange bctreiben?" O Herr Rüthling, ich möchte doch bitten. Die Dame, von der dieser Brief herrührt, ist zufällig meine Nachbarin. Und es wäre sehr unhöflich gewesen, ihr die kleine Gefälligkeit abzuschlagen, als sie mich um die Besorgung ersuchte." Aber es war doch wohl nicht das erstemal, daß Sie ihr und meinem Ncffen solche Gefälligkeit zu erweisen gedachten? Die Dame spricht ja mit Ausdrücken lebhafter Anerkennung von Ihrer Bereitwilligkeit in dieser Hinsicht." Ah, Sie haben den Brief gelesen?" Ich habe mir diese Freiheit genommen, da er ja so gut wie offen war. Und ich werde mich dem Adressaten gegenüber deshalb schon zu verantworten wissen. Von Ihnen, Herr Heinitz, aber möchte ich mir einige nähere Auskünfte über die Person dieses Fräuleins Nora Martini erbitten. Da sie, wie Sie sagen, Ihre Neachbarin ist, sind Sie doch wahrscheinlich orientiert. Eine Dame vom Theater, nicht wahr?" Nicht eigentlich vom Theater, Herr Rüthling," erwiderte zögernd der Gefragte, dessen blasses Gesicht eine starke Verlegenheit spiegelte.- Man könnte sie eher eine Konzertsängerin nennen." So? In dem Briefe ist doch aber von einer Vorstellung die Rede. Wo sollte denn die stattfinden?" Im Gesilde der Seligen", dem bekannten Kabarett, von dem Herr Rüthling doch wohl schon gehört haben werden." Nein!" sagte der Bankier scharf. Um Kunststätten dieser Gattung pflege ich mich nicht zu kümmern. Mein Neffe aber scheint um so lebhaftere Beziehungen zu ihnen zu unterhalten. Es werden dort sogar Lieder von ihm gesungen?" Verzeihung, es ist mir so peinlich, davon zu sprechen. Herr Wolsradt wünschte ja, daß Sie nichts erfahren sollten.Das will ich wohl glauben. Aber Sie sehen, daß ich es nun doch schon weiß. Seit wann ungefähr pflegt er denn den heimlichen Verkehr mit diesen diesen Leuten?" Der Buchhalter schlug ganz verzweifelt die Augen zur Zimmerdecke empor. Seit einigen Wochen. Aber ich versichere Ihnen, Herr Rüthlingen, es sind durchweg anständige, geachtete Künstler und " Und dies Fräulein Nora Martini, das solche Briefe schreibt, ist die anständigste unter ihnen, nicht wahr?" unterbrach ihn der andere mit schneidcndem Hohn. Geben Sie sich keine Mühe, Herr Heinitz! Ich bin nachgerade lange genug auf der Welt, um zu wissen, was man von Künstlern und Künstlerinnen dieses Schlages zu halten hat. Da Sie nun aber heute Ihre Mission so schlecht ausgeführt und die Uebergabe des Briefes versäumt haben glauben Sie, daß mein Neffe die Gefilde der Seligen" trotzdem auch heute aufsuchen werde?" Ich vermuthe, daß er es thun wird, Herr Rüthling." Nun wohl, so mache ich Ihnen zur Pflicht, heute Abend jeder Begegnung mit ihm auszuweichen und ihm, wenn Sie dennoch mit ihm zusammentreffen sollten, kein Wort von unserer Unterredung mitzutheilen. Es kostet Sie
Ihre Stellung, wenn Sie meinem Wunsche nicht ganz buchstäblich Rechnung tragen." Heinitz verbeugte sich stumm. Sein Prinzipal schob den fliederfarbigen Brief in die Brusttasche und wandle sich dann noch einmal dem Buchhalter zu. Lassen Sie mich übrigens die Gelegenheit benutzen, Ihnen zu sagen, daß ich neuerdings auch in anderer Hinsicht nicht sehr zufrieden mit Ihnen bin. Ihre Briefe sind vielfach von einer Nachlässigkeit, die ich bei einem meiner Angestellten auf die Dauer nicht dulden kann. Wenn es die Gefilde der Seliaen" sind, die etwa auch Ihnen im Kopfe spuken, lo kann :az Ihnen nur rathen, entweder ganz und gar in diese verlockende Gegend überzusiedeln oder aber ihr ein für allemal zu Gunsten einer gewissenhaften Pflichterfüllung den Rücken zu kehren. Für Leute mit derartigenLiebhabereien ist bei mir kein Platz. Wollen Sie sich das gefälligst merken!" Eine kurze, verabschiedende Handbewegung, und Herr Georg Heinitz schlüpfte durch die Thür, die sich lautlos hinter ihm schloß. Solange der Buchhalter ihm gegenüber gestanden hatte, waren Haltung und Redeweise des Bankiers die eines ruhigen, völlig beherrschten Mannes gewesen. Nun aber sprang er auf und begann mit starken Schritten in seinem mäßig großen Arbeitszimmer auf und nieder zu gehen. Der Vorfall mußte ihn doch sehr nahe berührt haben, denn das lebhafte Roth seines breiten Gesichts war noch um eine Schattirung dunkler geworden, und die Falte zwiscken seinen Augenbrauen hatte sich zusehends vertieft. Er schien mit sich selber zu Rathe zu gehen, und nach Verlauf einiger Minuten mußte er zu einem bestimmten Entschluß gekommen sein, denn er trat wieder an den Tisch und sprach in das Telephon: Herr Francke! Wenn Sie nicht gerade sehr stark beschäftigt sind.möchte ich bitten! Sie sind eben beim Kassenabschluß? Gut gut! Machen Sie den nur erst fertig. Meine Angelegenheit ist so wichtig nicht. Ich werde inzwischen auf eine Viertelstunde in meine Privatwohnung hinübergehen." Durch eine Tapetenthür, die man erst bei schärferem Hinsehen gewahr werden konnte, verließ er das Privatkontor. Sie führte in einen schmalen, halbdunklen Gang, an dessenEnde sich ebenfalls eine kleine Thür befand, eben breit genug, um einem Manne von Bernhard Rüthlings mächtigem Körperbau Durchlaß zu gewähren. Ein geräumiges, von drei Flammen des Kronleuchters erhelltes Wohnzimmer that sich vor ihm auf. Es trug in seiner Einrichtung das Gepräge gediegener Wohlhabenheit, wenn auch nirgend ein besonders vornehmer und erlesener Geschmack zutage trat. Die Bilder an den Wänden, die wenigen hier und da vertheilten Kunstgegenstände, die Vorhänge und Teppiche . alles ließ erkennen, daß die Bewohner von der mächtigen Bewegung der letzten Jahre, die eine neue Formenwelt geschaffen und neue Schönheitsideale aufgestellt hatte, nicht berührt worden waren. An dem runden Tische unter dem Kronleuchter saß bei einer Handarbeit ein junges Mädchen. Sie mußte sehr hoch gewachsen sein, eiwas zu hoch vielleicht für die Schmalheit ihrer Schulfern und die Kleinheit des zierlich auf einem langen, schlanken Halse ruhenden. von dicken, braunen Flechten umrahmten Kopfes. Wenn es auch sicherlich Uebertreibung gewesen wäre, sie schön zu nennen, so war der Eindruck ihrer Erscheinung doch der einer anmuthigen und fesselnden Frauengestalt. Das feine, längliche Gesicht hatte trotz einer gewissen Unregelmäßigkeit der Züge etwas Zartes und Durchqeift:tes, wie es bei einem zwanzigjährigen Mädchen nicht eben häufig ist. Und die dunklen Augen hatten jenen müden, verschleierten Blick, der sich den Mannern von jeher als besonders gefährlich erwiesen hat. Es waren Ancen, wie die Maler sie ihren Sphinxgestalten zu geben lieben Räthsela'.izen, die verträumt und versonnen in eine unbestimmte Ferne zu blicken scheinen und hinter deren halbverschlossenen Lidern man doch in jedem Moment heiße, leidenschaftliche Gluthcn auflodern zu sehen erwartet. Die junge Dame hatte bei Bernhard Rüthlings Eintritt die schlanken Hände in den Schoß sinken lassen und wie in leichter Ueberraschung zu ihm aufgesehen. Sie war nicht gewöhnt, daß er um diese Zeit hier erschien, und sie kannte die pedantische Regelmäßigkeit seiner Gepflogenheiten zur Gcnüge, um zu wissen, daß die Ausnahme etwas Besonderes zu bedeuten Wcz. Aber sie richtete keine Frage an ihn. Zu den Frauen, die selbst bei gcrin-f fügigem Anlaß ihre angeborene weiliche Neugier verrathen, gehörte Ediths Rüthling nicht. Und der Ban?! er machte denn auch ohne jede Aufford:rung seinem Herzen . Luft. Nun wissen wir also endlich, oo mein sauberer Herr Neffe seine Abende zubringt und weshalb er täglich neue Vorwände ersinnt, sich unserer Gesellschaft zu entziehen. Jch sehe ein, daß es verlorene Liebesmühe ist. etwas Brauchbares aus ihm zu machen." Um die feinen, durchscheinenden Nasenflügel des Mädchens zuckte es eigenthümlich. Mit einer weichen, volltönenden Stimme sagte sie: )at Günther " denn ' etwas so
Schlimmes gethan, lieber Vater? Du weißt doch, daß er in mancher Hinsicht milder beurtheilt werden muß als andere. Er hat den redlichen Willen, sich deine Zufriedenheit zu erwerben, und du folltest darum nicht gar zü streng gegen ihn sein." Jetzt loderte Bernhard Rüthlings mühsam niedergehaltene Erregung in hellen Flammen auf. Redlichen Willen er? Ein Heuchler und ein Duckmäuser ist er, der mich auf die unwürdigste Weise beschwindelt. Während er uns glauben macht, daß er seine Mußestunden mit irgendwelchen ernsthasten Studien ausfüllt, die ihn in seinem kaufmännischen Berufe weiterbringen sollen, treibt er sich unter allerlei leichtfertigem Gesinde! umher und knüpft Beziehungen zu zweideutigen Damen an. Gehst du in seiner Nachsicht etwa so weit, auch das entschuldbar zu finden?" Er hätte seine Tochter nur anzusehen brauchen, um zu erkennen, welche Wirkuna seine zornia binaeworfenen Worte auf sie geübt hatten. Bis in die Stirn hinauf hatte sich eine weiße Nöthe über ihr Gesicht gebreitet, ihre Lippen zitterten, :.'nd ihre feinen Finger zerknüllten mit einem krampfigen Griff die Handarbeit auf ihrem Schoße. Das ist nicht wahr, Vater! Man hat ihn häßlich verleumdet, als man dir das erzählte." Willst du es schwarz auf weiß bewiesen haben! Da solche zärtlichen Billette schreibt ihm eine Konzertsängerin, die er als seine Muse ansingt." Er warf den fliederfarbigen Brief auf den Tisch. Aber Editha zögerte noch, ihre Hand danach auszustrecken. Ich habe wohl kein Recht dazu", sagte sie mit merkwürdig verschleierter Stimme. Es war doch wohl nicht Günther, der dir den Brief gegeben hat." Bernhard Rüthling lachte grimmig auf. Er würde sich allerdings gehütet haben. Aber ich bin dem Zufall dankbar, der mir das Ding in die Hände spielte. Sein Freund Heinitz, den ich schon lange im Verdacht habe, ein aryer Windhund zu sein, hatte von dem liebenswürdigen Dämchen, in dessen Gunst sie sich möglicherweise theilen, den Auftrag erhalten, Günther dis Billet zu übergeben. Und er war leichtsinnig genug, es zwischen die Geschäftskorrespondenz gerathen zu lassen. Als Günthers ehemaliger Vormund, der noch jetzt Vaterstelle an ihm vertritt, durfte ich mir wohl herausnehmen, den Brief zu lesen." Und was steht darin, Vater? Es ist wirklich ein ein Liebesbrief?" So lies doch selbst. Ich ertheile dir auf meine eigene Verantwortung hin die Ermächtigung dazu." Auch jetzt kostete es Editha ersichtlich noch einen schweren Kampf, ehe sie sich entschloß, seiner Aufforderung Folge zu leisten. Die Finger, die das Blatt entfalteten, zitterten merklich, und während sie las, wogte ihr Busen in hastigen Athemzügen auf und nieder. Bernhard Rüthling wanderte unterdessen aufgeregt durch das Zimmer. Es ist ein Skandal ein richtiger Skandal!" polterte er. Man kann einem jungen Menschen mancherlei nachsehen, und ich will nicht behaupten, daß ich in seinen Jahren nicht auch mal einen dummen Streich gemacht hätte. Dies aber schlägt allem Anstand und aller guten Sitte ja geradezu ins Gesicht. Und Heinitz hat mir eingestanden, daß er dem Komödiantengesindel schon seit Wochen nachläuft. Er macht
Lieder für eme Chansonette! Ist das erhört? Und an einen solchen Menschen babe ich nun schon seit Jahren meine Wohlthaten verschwendet! Ein eigenthümlicher Laut, der vom Tische her an' sein Ohr schlug, veranlaßte ihn, den Kopf zu wenden. Und er sah mit grenzenlosem Erstaunen, daß Editha das Gesicht in die auf dem Tische ruhenden Hände gelegt hatte, und daß ein heftiges Schluchzen ihren Körper erschütterte. Was ist das?" fragte er betroffen. Was soll das bedeuten? Du nimmst dir's doch nicht etwa zu Herzen, daß er dieser Gauklerin nachläuft? Es mag empörend sein, aber es ist doch für dich kein Grund zu weinen." Editha antwortete ihm nicht. Aber in ihrer gebrochenen Haltung und in ihrem herzzerschneidenden Schluchzen offenbarte sich ein so tiefer, fassungsloser Schmerz, daß Bernhard Rüthling nicht wohl im Zweifel sein konnte, welche Bedeutung er diesem Ausbruch leidenschaftlicher Verzweiflung zu geben habe. Sein zorniges Gesicht färbte sich noch höher, und mit beinahe hartem Griff legte er seine Hand auf die Schulter des Mädchens. Ich verlange eme Antwort, Editha! Wie steht es mit dir und Günther? Es ist mehr als verw. ndtschaftliche Zuneigung, was du für ihn fühlst?" Da richtete sie sich langsam auf und kehrte dem Vater ihr bleiches Gesicht zu. An ihren Wimpern zitterten helle Thränen, aber ihre Züge waren seltsam starr. Ich bin ihm gut, Vater und er hat mir geschworen, daß er mich liebt." Der Bankier erhob die Hand, die auf der Schulter seiner Tochtcr geruht hatte, und schüttelte sie, zur Faust geballt, in die Luft. - Ah, der gewissenlose Patron! Er soll mich kennen lernen, der Bursche! Wahrhastig, ich werde ihm zeizen, daß wir uns nicht verhöhnen und beschimpfen lassen. Ich mache dir kei-
nen Vorwurf, mein Kind, denn ich r e m t m.
iciüjt nage ja vte meiste Schuld daran, daß es so kommen konnte. Daß ich mich des verwaisten Sohnes dieses lelchtstnnlgen Vetters annahm, war elne der größten Thorheiten meines Lebens. Von vornherein hätte ich mir ja lagen tonnen, daß das Reis lerne besseren Früchte traaen würde als der Baum, von dem es stammte. Nun habe ich meinen Uohn! Meinen Geschäfts Nachfolger wollte ich aus ihm machen, den Erben meine: alten, geachteten Firma! Und während ich ihn auf dem besten Wege glaube, ein ordentlicher Kaufmann zu werden, macht er Lieder für Bänkelsänger. Wie einen Sohn habe ich ihn in mein Haus aufgenommen, und er dankte mir's, indem er dich um deine Herzensruhe bringt und sein verbrecherisches Spiel mit dir treibt! Aber er soll mich kennen lernen! Er soll erfahren, was es heißt, mich zum äußersten zu reizen!" (Fortsetzung folgt.) Nührungömittrl.Utttcrsuchuug. 5-estlnmungcn. Jvcck und W!rkui:gcn deS ,,uce Fosd !aw.' Im Appraifer"-Gcbäude zu New Fork ist dieser Tage zur Untersuchung lmportirter Nahrungsmittel cm chemifches Laboratorium eröffnet worden, in welchem fünf auf Grund von außerordentlichen Prüfungen ernannte ersahrene Chemiker thätig sind. .Es ist dies das erste einer Anzahl von in Hafenstädten zu errichtenden Laboratorien zur Fernhaltung ungesunder und verfälschte?, -im Ausland produzirter Nahrungsmittel, die nach den Ver. Staaten versandt werden. Der Kongreß wird um Geldbewilligungen für weitere Laboratoricn in Boston, Philadelphia, New Orleans, San Francisco und Chicago angegangen werden; 80 Prozent der importirten Nahrungsartitel kommen in New Iork an. Das Gesetz gegen die Einfuhr ungesunder Nahrungsmittel ist länger als seit einem Jahre in Kraft und hat das Stadium des Experimentirens überschritten. Als das sogenannte Pure Food Law" in Kraft trat, fand es sich, daß nur 78 Prozent der importirten Nahrungsartikel und Getränke unter den Bestimmungen des Gesetzes zulässig waren. Seitdem ist die Zurücksendung zahlreicher Sendungen nach dem Orte ihrer Herkunft verfügt worden, wodurch die Qualität solcher Importe gehoben wurde, so daß jetzt 83 Prozent derselben unter dem Gesetze zulässig sind. Das Gesetz schließt von der Einfuhr in die Ver. Staaten alle Nahrungsmittel aus, die aus Ländern kommen, wo die Einfuhr derselben Artikel aus den Ver. Staaten verboten ist. Das chemische Bureau des Ackerbau-Departements hat eine Reihe von Winken für Jmporteure von Nahrungsmitteln ausgearbeitet, worin spezifische Information darüber enthalten ist, welche Artikel als gefälscht, unrein, betrügerisch markirt und in anderer Weise dem Gesetze zuwiderlaufend betrachtet werden. Es werden nunmehr Proben einer jeden Sendung direkt vom Appraiser" nach dem Laboratorium geschickt, wodurch der Zeitverlust wegfällt, der bisher dadurch entstand, daß der Ackerbausekretär erst beim Schatzamtssekretär um solche Proben nachsuchte und diese erst nach Washington zur Analysirung geschickt wurden. ra Ein salomonisches Urtheil. Als ich auf einer Radtour das Dorf Hausen passirte, hatte ich das Malheur, eine Gans todtzufahren, die mir direkt in das Rad lief, und dabei selbst mit dem Boden Bekanntschaft , zu machen. Aergerlich über das dumme Vieh" erhob ich mich aus dem Staube, und nachdem ich mich von der Intaktheit meiner Knochen überzeugt hatte, wollte ich eben der so jäh aus dem Leben Geschiedenen meine Aufmerksamkeit zuwenden, als deren Besitzer ( aus dem gegenüberliegenden Hause auf mich zueilte und mich nicht gerade liebenswürdig begrüßte. Ich beruhigte ihn und erklärte mich zum Schadenersatz bereit. Auf die Frage, was ich ihm zahlen müsse, entgegnete er drei Mark. Das war mir nun zuviel, da ich ja die Gans auf meiner Tour nicht mitnehmen konnte, er also doch mit den meinerseits vorgeschlagenen zwei Mark hätte zufrieden sein dürfen. Er blieb jedoch auf seiner Forderung bestehen und schlug endlich vor, die Entscheidung dem Bürgermeister zu überlassen. Ich war damit einverstanden, und so begaben wir uns zum hochwohllöblichen Ortsoberhaupte. Als dieser von dem ganzen Sachverhalt Kenntniß genommen, wiegte er sein sorgenschweres" Haupt hin und her und begann: Also, Du Sepp verlangst drei Mark und läßt dem die Gans, und Sie woll'n dem Sepp zwei Mark geb'n und e a h m a die Gans lass'n; koans will die Gans, da machen wir die G'schicht a so: geb'n Sie die zwei Mark her und Du Sepp die Gans." Wir händigten ihm das Gewünschte aus. Da zog der schlaue Richter eine Mark aus der Tasche, legte sie zu meinen zwei und gab sie meinem Gegner. Den Streikgegenstand jedoch, die todtgefahrene Gans, behielt er für sich. So," meinte er stolz, jetzt kann jeder zufrieden sein." Opfer von W e i ß k a p p e n. John Glazier, ein Weißer aus Lewisbürg. Tenn., wurde unlängst von Weißkappen durchgepeitscht un ist an den Wund?n ccftorkn.
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Washington Ctt il No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill Illinois u Louisiana West und Eout WchundMcTartY i etua.it Lve. u Henry 37 Meridian und Ray S!o.4 Spritzenhau Madtson Lv. u MorrU 49 Madiion Lv.u DunIop S!oHa?m Leiterhauk South nahe Delavar Penn.u Werrill Dklaware u. SkTartd M oft und ßcCcrt New Jersq u. MerriJ 7 Lirg.Lv.uradshatI tt East und Prvspect Bicking und High 1 ?lo. 11 Spritzenhaus ir Ave. nahe Hur, ri Ekst und Seorgia 7t Ztbax und Qlm H Davidson u Georgia Tt English Lv. u Pine ft Chelbv und Bäte "8 No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Cheldy Ftcher Lv. u Cheliy Zl Märtet u. New Lerftt) 52 Delaware und Wash. ZZ Cast u Washington U New Forku.Tavidso? 65 Taubstummen Anstalt er. Staaten Arsenal ft Orient! und Wash. 9? Frauen-Reformat. 1 No. 13 Spritzenhaus Narhland nahe Mer. )2 Mendian u. eoraia. 93 Meridian und Louth ?4 Pennsyk u. Louisiana 5 Lirgini Tve u. Alad. ö Hauptquartier. 'il Grand Hotel. 3 Capital Ave und &hl 3 No. 16 Cpritenhsuö 16. und Ash. 24 Alabama und 18. .5 Central Ave und ll. ii Aande und IS. 27 Brookside und Jpit 128 Centra! Av und 17. .23 tcIßÄcrc und IS. 31 Alabama ud 11. zi ZSillefcntawe und;. ?A College Ave und S. 55 Telaware und :s. 'S Alabama und Nsrtö 37 Ncknnann und IS. 3 College Ave und 14. Ccrnell Ave und 15. IcrndeS un IS. i Highland Ave und 10, .45 Tecumsch und lh 4S New Jersey nd 22. 4S Zllvord und 17. ,47 No. 2 Spritzenhaus Hilflde i und i College Ave und 22. ,i9 College Lve und 27. .;.2 Park Ave und 22. 53 L E u. W Bahn u. 22. 'ü4 Namsey Ave und 10. ce Ctouzhton u Newma tf7 AtlaS und Pik. :68 Llohd und Pawpaw. :5g No. 21 Spritzenhaus Lrightoo Arven und Depot !,es Brigytwood und 2S. .64 Rural und Olohd m Ct.Clair u.chston2 cü7 Arsenal Lve un z. :C8 KeUeZontaine unr 6. 169 Park Cvc sxfc 1s 512 Capital tüt und 17. 113 Pennsdk. u. 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