Indiana Tribüne, Volume 28, Number 25, Indianapolis, Marion County, 21 September 1904 — Page 4

Jndtana Tribüne, Sl. September 1903

Jndiana Tribüne. Hrraulgekeien von Itx utebeg Q. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thndinm Präsident. Geschäftölocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Enteied at the Post Office of Indianapolii as second dass matter. Die Kaize auS dem Sack. Man freut stch wenn man eine An gelegenheit die verworren und dunkel erschien, gleich zu Beginn richtig beur theilthat. Als von der News" die Wasserfrage aufgeworfen und durch alarmirende editorielle Artikel der Versuch gemacht wurde die Bevölkerung durch Furcht vor dem TyphuZ hystex;sch zu machen, wurden von der Tribüne" die neuen Flltrirbecken der Wasserwerke von denen ein'S inzwischen fertig gestellt ist, eingehend besichtigt. Es zeigte sich, daß dieselben den weit gehendsten Anforderungen genügen müssen. Wenige Großstädte der Welt besitzen ein so vertreffliches Jiltrirsy. stem keine ein besseres. Die Filtriranlagen sind musterhast und werden, wenn gänzlich fertig eine der SehensWürdigkeiten unserer Stadt sein. Nachdem dies durch den Augenschein festgestellt war, blieb nur noch die Antwort auf die Frage übrig, was eigentlich hinter der ganzen WasserHetze stecke. Am 29. August veröffentlichten wir einen Artikel dem wir folgende Stelle entnehmen. Wir glauben nicht irre zu gehen, wenn wir behaupten, daß es sich ein fach darum handelt, der Stadt eines der zahlreichen Filtrirpatente zu einem runden Sümmchen aufzuhängen. In kurzer Zeit wird von gewisser Seile ein Patent, welches angeblich die bislang einzig bewährten Filtrirsysteme in den Schatten stellen! soll, mit Anführung wissenschaftlicher Zeugnisse und dem üblichen Posaunengeschmetter als einzig zuverlässigeSWasser-ReinigungSmittel in unserer Stadt angepriesen und von interessirten Hetzern bis in den Himmel gehoben werden. Das Publikum ist alarmirt, der!Boden!zgepflügt worden und eine hübsche runde -Summe in Aussicht. ' Welches von den zahlreichen Filtrir Patenten in den' Vordergrund geschoben wird, kann natürlich mit Bestimmtheit nicht vorausgesagt werden, möglicher weise ist es das Ozonesystem". auf welches die gleißenden Luftschlösser ge baut werden. Denn bei diesem System kostet .die Einrichtung wenig das Pateyt aberviel." ."Dke Leutchen aber, die ihr Schnitt chen'mächeu wollen, werden im Brust tön gükHespielter Ueberzeugung aus. rufen, daß die Behörden der europäi schen und hiesigen Großstädte, welche nach eingehender Prüfung den Sand silier ' als ' einzig bewährten Apparat eingeführt haben, aus lauter SchaafS köpfen zusammengesetzt sind und die be treffenden Bürgerschaftem dem grau samen Würger Typhus erbarmungslos überliefern. Der kOzone oder irgend ein anderer Filter sei das einzig Rich' tige. Alle Bakterien würden dadurch prompt vernichtet werden, das Abfluß wager, stinkend und mit Unrath ge füllt, würde so rein, zuträglich und schmackhaft dadurch gemacht wie das krystalklare Wasser aus der Bergeö quelle. Gutachten von Experten, die eigent lich nur zum Vortheile der Sandsilter sind, werden gedrechselt und gedreht bis sie als verdammendes Urtheil gegen die Sandsilter erscheinen und zu guter letzt wird ein kleines Städtchen, viel leicht im fernen Holland, das den Kostenaufwand für Sandsilter nicht er schwingen konnte und sich mit dem Ozone oder einem anderen billigem System das die Promoters nur einrich teten, uw sich überhaupt auf eine der. artige Anlage berufen zu können, als Muster hingestellt. Alle absprechende Urtheile die von Sachverständigen gegen die ersten Sandsilter ehe dieselben solch' technische Vollkommenheit erreichten, werden in's Feld gesührt werden, um das Publi kam irre zu führen und den klingen den Lohn einzuheimsen. So wird'S gemacht und in -vielen Füllen erfolgreich." WaS wir vor drei Wochen sagten, ist nun eingetroffen. In einem gestrigen Artikel der News" wird nun wirklich daS Ozone Filtrirsystem als allein selig'machendeS

angepriesenzmit der Hoffnung, daß daS Volk in seiner künstlich erregten Angst vor dem Typhus den Köder nehmen wird. All die riesigen Sand'FiltrirSy steme der Metropolen der Welt sind nutzlos, heißt es nun in Anpreisung deö Ozone Systems und nur ein einziges holländisches Städtchen hatte Ver stand genug, das Ozone System, wel cheS die Jauche der Stadt in Wasser, klar wie eine Bergesquelle, verwandeln könne, einzuführen. Kein vernünftiger Mensch kann glauben, daß eine Privatcorporation Riesensummen für einen Sandsilter ver schwenden würde, wenn sie bessere Re sultate durch die Anlage eines Ozone Filter, der für kaum die Hälfte herge stellt werden kann, erzielen könnte. Thatsache ist, daß ver angepriesene Ozone' Filter nur in einer kleinen Stadt in Holland in: Gebrauch ist, und die Vermuthung liegt nahe, daß die

Einrichtung dort von den Besitzern des Patentes gemacht wurde, damit sie in Anpreisungen ihres Patentes wenigstens auf einen Platz hinweisen können, in welchem dasselbe in Gebrauch ist. Beider Deutschen Tag'Feier aus der St. Louiser Weltausstellung am 6. October sollte das deutsche Bürgerthum unserer Stadt zahlreich vertre ten sein. Der Nestor der deutschen Presse Dr.Emil PreetoriuS steht an der Spitze der jeden Deutschen interessiren den Bewegung. Freiherr Speck von Sternburg wird eine Ansprache halten, ebenso Carl Schurz und andere Männer von nationalem , Ruf. Vierzig deutsche Vereine von St. LouiS haben ihre Betheiligung zugesagt. Der 6. October wird ein Tag der größten Be deutung für daS Deutsch-Amerikaner thum des Landes sein. . Eheleid Weiheleid. Herbert B. Pflumm will von seiner Gattin, Bessie Pflumm geschieden sein und er bringt als Scheidungsgrund vor, daß sie sich schlechter, anrüchiger Reden bediente, daß sie in Bezug auf ihre eigene Person überhaupt sehr nach lässig 'war,- ihre Pflichten im Haus halte vernachlässigte, sich viel außer halb des Hauses aufhielt, Geschirr zer warfen, ihn sogar angriff und zum Verlassen dcs Hauses aufforderte, wel cher Aufforderung er denn auch des lieben Friedens halber nachkam. Mary.A. Nelson will von John Nelson geschieden sein. Als Schei dungSgrund giebt sie schlechte Behand lung an. Cora Saller sucht Trennung von ihrem Gatten Henry H. Saller aus demselben Grunde. Lucille Moore, welche die Fesseln, die sie an Elias G. Moore ketten, gelöst haben will, sagt unter Anderem, daß zu einer Zeit, als sie krank im Bette lag, ihr Gatte mit einem Knüppel be waffnet in'S Zimmer trat und sie mit demselben zu schlagen, ja sogar zu töd ten drohte und daß er nur durch Dazwifchentreten dritter Personen hiervon abgehalten wurde. Unter Angabe, daß er ein Gewöhn heilötrinker sei, der sie schlug und stieß und ihr sogar mit Tödtung drohte, will Laura E. HugginS von Harwood I. HugginS geschieden sein. Neue Jncorporationen. Die People'S Mutual Telephon Association", Lagrange County, Ca pital $10,000; die Jncorgoratoren sind : John W. EvanS, S. Y. Green walt, H. T. Pretner, H. B. Garmese, M.P.Miller, I. W. Mills, S. A. Deter, M. I. Yoder, F. B. Cline, I. H Schermerhorn. Die Union Electric Manufacturing Company", South Bend, Capital $5,000; Directoren: JameS Solstrom, JameS MacGregor, Donald MacGre gor, Charles T. Wade und Edward B. Jackson. Die Courier Publishing Company", Connersville, Capital $5,000; Directoren? Henry E. SheetS, Frank L. Smith und Edward E.' Moore. Der Zechprellerei beschuldigt. Auf eine von Jul. C. Barton, 214 Nord Capitol Ave., gegen ihn erhobene Anklage hin, wurde Calvin Broadwell, weil er dasHotelgefttz übertreten haben soll, verhaftet. Barton behauptet, daß Broadwell LogiS und Kost bei ihm nahm, ohne daß er die Absicht hatte, für dieselben zu zahlen. i Raucht die Tish I (Mingo.

Z2. Reunion der

. Armee des cumberland.

Eindrucksvoll gestalteten sich

Haudegen.

Glückwunschschreiben von Präsident Roosevelt und Richter

Alton B. Parker. Chattanooga zum ständigen Hauptquartier erwählt.

In dem Palmenfaale des Claypool Hotels versammelte sich gestern Vor mittag eine stattliche Anzahl von Män nern, welche' einst vor 40 Jahren ihr Gut und Blut zum Wohle der Union einsetzten. Mnner, welche einst auf den blutgetränkten Schlachtfeldern bei Chickamauga, Chattanooga, Missouri Ridge, Stone River und vielen andern berühmt gewordenen Plätzen mit rühmreicher Begeisterung für das Ster nenbanner , Old Elory", siegreich fochten. Sie gehörten der Vereinigung der Armee des Cumberland", einer der ruhmreichsten des Bürgerkrieges an. Von 160 Mitgliedern hatten sich etwa 60 zu der Reunion, welche die 32. seit Bestehen der Vereinigung ist, ringe funden. Diese illustre Versammlung wurde ven General H. V. Boynton von Washington, welcher nicht nur ein Held des Schwertes, sondern auch der Feder ist, mit einer kernigen Ansprache eröffnet. Hierauf stellte er General JameS T. Burnett von Pittsburg alS den Vor sitzer der Versammlung vor. Nachdem derselbe, sowie General Blackmore von Boston, Oberbefehlsha ber der G. A. of R. u. A. ebenfalls Reden gehalten hatten, welche meistens von Erinnerungen aus jenen denkwür digen Tagen des Krieges durchflochten waren und in welchen der blutigen Schlachten gedacht wurden, welche am 19. und 20. Sept, 21., 22. und 23. Nov., 30. und 31. Dezember gefochten wurden, ernannte der Vorsitzer die verschiedenen Comites. In der Nachmittags'Sitzung fand sodann die Beamtenwahl mit folgen dem Resultat statt: Präsident Gen. H. V. Boynton. . Cor. . Sekretär Lt. . Col. John Tweedale, U. S. A. Schatzmeister Brig. Gen. Frank G. Smith, U. S. A. Prot.-Sekretär Col. I. W. Steele. Historiker Col. G. C. Knifsin. - Executiv-Comite Gen. JameS Barnett, Vorsitzer; Gen. C. H. Grosvenor, Gen. I. G. Parkhurft, Capt. I. W Parkhurst, Capt. I. W. Foley, Pvt. Orlando A. SomerS, Gen. Smith D. Atkins, Maj. I. M. Farquaher, Capt. H. S. Chamberlain, Chattanooga und die Beamten der Vereinigung ex officio. Vitt'Präsidenten Colorado, Col. M. H. Fitch; Connecticut, Col. A. W. Phillips; Delaware, Gen. James H. Wilson; Distrikt of Columbia, Gen. I. C. Breckenridge; Georgia, Major George S. DaviS; Illinois, Major Matthew H. PeterS; Jndiana, Col. C. E. Briant; Iowa, Gen. D. B. Henderfon; KansaS, Capt. C. O. Tanni hill; Kentucky, Capt. John Speed; Maine, Gen. Francis Fessenden; Maryland, Col. B. F. Taylor; Massachusetts. Col. Horace N. Fisher; Michigan, Gen. H. M. Duffleld; Minnesota, Gen. I. W. Bishop; Missouri, Col. John Conover; Ne braSka, Gen. E. A. Carman; New York, Col. John I. McCook; Ohio, Gen. JameS Barnett; Pennsylvania, Capt. R. D. Elwood; Teunessee, Major W. I. Colburn; Wisconsin, Capt. George L. Robinson, Philippinen, Gen. H. C. Corbin. Chattanooga zum ständigen VersammlungSPlatz erkoren. Nachdem die Wahl der Beamten vorüber war, wurde über den Antrag, in Zukunft die jährliche Reunion in Chattanooga abzuhalten, diskutirt. Zu einer Debatte kam es überhaupt nicht, denn mehr als ein halbes Dutzend von den alten Kämpen traten mit herzlichen Worten für Chattanooga, das Opferte sich für eine Patientin. Schwester Gohn von den kleinen Franziskaner-Schwestern vom Herz Jesu in Springfield, Mass., wurde kürzlich zu Tode , verbrannt, während sie Frau F. Passino, ihre Patientin, in deren Wohnung ein Petrolcumofcn ezplodirt war, zu retten versuchte. '

Vereinigung der

die Versammlungen der alten Mekka" für die Armee des Cumberland" als ständiger Reunionsplatz ein. Einstimmig wurde sodann der Antrag angenommen und cS wurde sodann noch beschlossen, die Reunion zukünftig am Mittwoch und Donnerstag in der dritten Woche deS October abzu halten. Die Abend Unterhaltung. .Die am Abend im Auditorium abge haltene Versammlung, für welche ein interessantesProgramm aufgestellt war, fand unter dem Vorsitz von Gen. Boynton statt. Ansprachen wurden von Rich ter David W. Howe, General John T. Wilder, Gen. Wm. A. Blackmore u. A. gehalten. Die jährliche Festrede hielt Privat" Orlando A. Somers von Jndiana. Er hatte das Thema Un ter den Waffen" gewählt und führte dasselbe in einer solch intereffanten Weise durch, daß seine Zuhörer ihn häusig mit Beifall auszeichneten. Von Seiten des Präsidenten Roose velt und des Richter Alton B. Parker waren folgende Schreiben eingelaufen: Mein lieber General Boynton! Erlauben Sie mir, daß ich durch Sie meinen herzlichen Wunsch der Verein! gung der Armee des Cumberland zu ihrer Reunion in Indianapolis dar bringe. Ich wünsche nur, es stände in meiner Macht, anwesend zu sein. Die Geschichte der Vereinigung der Armee des Cumberland ist in der That ein bewunderungs- und bemerkens werthe. Denn viele seiner Mitglieder waren Präsidenten der Ver. Staaten Grant, Garsield und Harrison. Vier waren Commandenre der Armee nach dem Bürgerkrieg Grant, Sheridan, Sherman und Schosield. Zwei wurden Mitglieder deS Supreme-GerichtS MatthewS und Harlan. Sie haben viele Mitglieder im Cabinet, im Senat, im Hause der Repräsentanten gehabt und einer von Ihnen, General Keifer, wurde Sprecher des HaufeS. Schon dieser außerordentliche Record ermäch, tigt Sie zu der Achtung und Bewunderung Ihrer Mitbürger. Aber vor Allem ruht ;doch Ihr unsterblicher Anspruch auf die Achtung der gesammten Bevölkerung dieser Nation auf der Thatsache, daß Alle von Ihnen, vom General'Major bis zum Gemeinen herab, voll und ganz in der großen Brüderschaft der Männer, welche die Union-Armee von 18611865 bildeten, ihre Schuldigkeit thaten, und daß Sie während dieser vier schweren, ereignißreichen Jahre Ihrem Lande die größten Dienste leisteten. Die Männer, welche in dem großen Bürgerkriege dienten, hinterließen ihren Kindern und Kindeskindern nicht nur ein wieder vereinigtes Vaterland, son dern sie bewiesen ihnen auch, daß sie zu Zeiten deS Friedens ebenso gute Bürger waren, als einst gute Soldaten auf den Schlachtfeldern. Wir von der jüngeren Generation sind den Veteranen aus dem Bürgerkriege für die Lectionen, welche sie uns sowohl im Kriege, als auch im Frieden ertheilten, zu ewigem Danke verpflichtet. Theo. Roosevelt." General H. V. Boynton. Werther Herr ! Ich bedaure sehr. daß es mir unmöglich ist, der 32-jähr-lichen Reunion der Vereinigung der Armee des Cumberland" beizuwohnen. Seien Sie so gütig, der Vereinigung die Versicherungen meiner Hochfchätzung zu übermitteln." Alton B. Parker. Ein von Herrn Whitelaw Reid eingelaufenes Schreiben kam ebenfalls zur Verlesung und fand seiner in demselben bekundeten großen patriotischen Gesinnung wegen den Reifall der alten Hau degen und der übrigen Zuhörer. Selbstmord aus Reue über Brudermord. James V. Vailey, ein prominenter' Politiker von Detroit, Mich., hat Selbstmord begangen, indem er sich durch Strychmn vergiftete. Der Selbstmord wird der Neue darüber zugeschrieben, daß er am 8.' April 1902 seinen Bruder in SelbstVertheidigung erschoß.

(Eingesandt.) Warum?

Warum sind denn die Menschen hier so bleich. Gar selten färbt einRoth der Wangen Glanz, So müd und matt geht Alles still dahin, Kein lachend Aug' seh' ich im Blüthenkranz. Scheint nicht auch hier die Sonne lieb und warm. Und dringt hinein in Herzen und Natur, Lockt voller Lust die Kinder groß und klein Hinaus zum Wald auf Matten grüner Flur Warum sind hier die Menschen gar 'so bleich, Frug voller Neugier ich des Boardinghauses Stern, Ja ! sagte sie, so frug mich Mancher schon. Es ist halt Mode hier und so modern. George Lutz, Lokal No. 9, Milwaukee. Pastoral-Conferenz. Die V. und I. Pastoral Conferenz eröffnete ihre Sitzung gestern Nachmittag um 2 Uhr in der ZionS Kirche. Pastor L. Klemann von Cumberland, Ind., führte den Vorsitz und Pastor L. Hohmann von Vincennes, Ind., ungirte als Sekretär. Letzterer verfas ein Referat über den Sündenfall, welche eingehend besprochen wurde. Außer den genannten waren zugegen die Pastoren C. C. Nestel, Theo. Shory, F. Nickisch und I. C. PeterS und G. A. Kienle von hier, sowie W. Cramer von Palestine, Ind., und C. Held von Fenton, Ind. Abends 8 Uhr predigte Pastor L. Hohmann über 2. Chronika 1, 712 und behandelte daS Thema: Salomo'S Gebet. 1. Nach seinem Geist, 2. Nach seinem Inhalt und 3. Nach seiner Er hörung. Hente werden die Verhandlungen fortgefetzt. Schadenersatzklagen in Sülle nnd Fülle. Jettchen Weilacher reichte gegen die Indianapolis Traction und Terminal Co. eine Klage auf 83000 Schadenersatz ein' Am 24. August fiel sie von einem Straßenbahnwagen und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie macht die Straßenbahngesellschaft für den Fall verantwortlich, weil ihr der Con ducteur bei dem Absteigen nicht behülflich war, und weil der Wagen gerade an einer auSgegradenen Stelle der Straße anhielt, während 50 Fuß weißer die Straße in normalen Zustande stch befand. Samuel F. Smith reichte gegen Emmerson JenningS, William MileS und Ella Miles eine Klage auf $5000 Schadenersatz ein. . Er giebt an, daß sie ihm die Gunst seiner Frau abspen ftig machten. Michael Cauley wünscht Schaden ersatz von S1500 von der C. C. C. & St. L. Eisenbahn Co. Er giebt an, daß er als Kefselreiniger in Diensten der Gesellschaft stand und daß in AuSÜbung seiner Pflicht, eine eiserne Kesselthüre, die von den Angeln gerostet war, abbrach und ihn in eine Vertiefung hinabriß, bei welcher Gelegenheit er stch dann verletzte. Bauerlaudnlßschein e. Ed. W. H. Bäsey, Cottage, Madifon Ave. und Meridian Str., $1,700. H. E. Zone, Frame-WohnhauS. 32. Str. nahe Kenwood Ave., $3,618. Cohen Bros., Doppelhaus, Station Str., zwischen 25. und 28., $1,875. G. W. Clark, Doppelhaus, Brightwood Ave. und 26. Str.. $1,875 Barbara Baker, Reparaturen, 811 Dawson. $500. F. I. Meyer, Scheune, 819 Greer, $300. Pearl Thalman, Framehaus, Hamiltcn Ave. nahe St. Clair, $678. I. C. Mo Cain, Cottage, 1337 W. Ray, $1.000. Cv'Operative Granite Co., OfsiceGebäude. Gürtelbahn und Ost New York Str., $500. Lydia A. Werner, Framehaus, 12. Str. und Jefferson Ave., $2.600. Adam Storch, grameWohnhaus, Belmont Ave. nahe Wafh. ington Str., $2.000. D. A. Rudy, Reparaturen, 1701 N. Alabama Str., $900. Central Trust Co., Truyee, Cottage, Oxford, nahe Massachusetts Ave., $600; 20.' und Olney, $600; Dearborn und 20., $450; Olney, nahe 20., $600. EJ3 2Bic größte und pns sendsteAuswahl von Schnitt blutnen und Slumenstülken für alle freudigen und traurigen Ereignisse. Wir stnd jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu sein. Oertermann Vros. Co. 241 Mass. ve. Tel. 840.

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(pi)