Indiana Tribüne, Volume 28, Number 14, Indianapolis, Marion County, 8 September 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne 8 September 1904.

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(Eine angflvullc ö Viertelstunde (fsifobe aus dem KrimKriege 0 Votx r. Icrncnö so' & oo -O (Schluß.) .Smv wir bald angelangrr Wir sind höchstens noch zwei Werst von Chotin. Ich kann aber nicht wagen, Euch hineinzubringen." Warum nicht?" E- liegt jenseits des Stromes." Welches Stromes?" Des Dnjestr. Ueber den müssen wir. Aber da hapert's. Ich habe von den Soldaten unter der Hand Erkundigungen eingezogen. Der Telegraph hat sein Werk gethan, Ihr seid überall angekündigt. Der Strom und alle Brüäen werden bewacht." Was fang' ich da nur an?" Der Seiltänzer zuckte die Achseln. Kann ich die Grenze nicht erreichen, ohne daß ich den Strom Passire?" Unmöglich. Ihr seid hier in einem Dreieck. Vor Euch der Dnjestr, rechts der Zbrucz, der sich mit ihm vereinigt, und an dem man natürlich ebenso scharf aufpaßt wie am Dnjestr." Armand stöhnte. Ich bin verloren," ächzte er. Wißt Ihr gar keinen Rath für mich, guter Freund?" Ja, was ist da zu rathen?" Wenn ich mich nun selber den Solbaten überlieferte, im Vertrauen auf meine gute Sache?" Seid Ihr toll, Herr? Dann verdientet Ihr,, was Euch geschieht, nämlich gehängt zu werden. Jemand, der sich mit einem falschen Paß nach Rußland gewagt hat denkt Ihr, daß man dem .'auf sein ehrliches Gesicht glaubt? Mit einem Spion macht man im Krieg wenig Umstände eine Stunde und Ihr habt gelebt." Ihr könntet recht haben! Und dabei so nahe der rettenden Grenze! Bester Freund, was hat Herr Leschikofs Euch versprochen?" ! Fünfundzwanzig Rubel aber ich nehme ste nicht, ich thu's aus Anhänglichkeit. Ich bin ihm zu großem Dank verpflichtet." Run wohl, ich gebe Jhnen hundert Rubel, wenn Sie mich retten!" Ein Zucken flog über das Gesicht des armen , Teufels. DaS ist ein Vermögen." meinte er und riß die Augen weit auf. Da könnte ich ja meiner armen Ratafcha Wein und Arzneien kaufen sie ist immer so blaß und schwach. Aber freilich, es wird nicht gehen. Ich riskire nicht weniqer als Ihr selbst. Es kann den Hals"'kosten, oder Sibirien, und dann hat meine Familie keinen Ernährer mehr." ' 'Aber ich bin ' ja doch ' gär kein Spion!" Ja, ja, 's ist wahr aber Ihr geltet dafür, und das ist dasselbe. will's überlegen. Vorderhand bleibt Ihr hier. Ich will Euch zu Gefallen nicht nach Chotin hineinfahren, sondern hüben am Strom halten. Das fällt nicht auf, weil ich das öfter thue, um den Brückenzoll zu sparen, und weil ich ja gleich an der Stelle bin, wo ich mein Seil aufzuspannen pflege." Gebt Ihr Eure Vorstellung nicht in Chotin selbst?" Nein dicht davor, wo der Strom schmal ist." Spannt Ihr Euer Seil über den Strom?" : Ja, Herr." Und geht darüber hinweg?" So ist's und zwar fünfzig Meter hoch über dem Wasser." Um Gottes willen!" 's ist Gewohnheit," versehe der Akrobat gleichmüthig. Doch wie gesagt, ich halte dort und kann Euch vielleicht sogar tagsüber verstecken, wenn Ihr Euch ganz still in der Kammer da halten wollt aber unter den Betten, sonst sieht man Euch. Es wird gewiß Niemand einfallen, in meinen Wagen zu gucken, wenn er so harmlos am Wasser sieht.. Damit seid Ihr aber . immer noch mcht drüben. Gibt es kei,. Mittel, die Wachsamreit der Späher zu tauschen? Der Seiltänzer überlegte. Am Tage durft Ihr Euch nicht zeigen. brummte er dann. Aber Abends wenn Ihr Euch von mir als Clown heraus staffiren lassen wollt, so kann ich versuchen. Euch mit meinem Sohn Abends kurz vor Beginn der Vorstellung über die Brücke zu schicken, die nur einige Schritte vom Schauplatz der Vorstellung entfernt ist. Ihr begebt Euch nach dem Platze, wo das Seil auf dem anderen Ufer befestigt ist. Gegen einen Hanswurst in voller Uniform wird man wohl keinen Verdacht snti? sfifr (cXrrr(yrt ntrnmt m t r , v VJUll WUMylit itllillilt iitktit Alexei mit biniiber: drüben haben wir ebenfalls eine kleine Bude, worin Ihr Iwi iJk 4tmllAtViiiM IammI vuuy UUUltlUCll IUUUI. Und von da an?" , Haben wir Euch einmal drüben, so ist mix mcht bange. Ich gedachte crnent lich ein paar Taae hier zu bleiben, aber um der hundert Rubel willen breche ich sofort nach der Vorstellung, die etwa von acht bis neun Uhr dauert, wieder auf, um emige Orte der Umgebung ' mitzunehmen. Ich passire die Brücke und begebe mich mit dem Wagen natürlich an den, gegenüberliegenden Platz, um die Vude abzubrechen und meine Sachen mitzunehmen. Ihr steigt wieder in den Wagen, und .ich richte es dann schon ein, daß wir uns. während der Nacht fahrend, wie.. wir dies käufig

thun, der nze' nähern. M"lenne Stellen, wo die Landstraße sie beinahe berührt." Ihr seid ein wackerer Mann!" rief Armand erfreut und bewegt, dem Alten die Hand schüttelnd. Ich werde es Euch nie vergessen." Der Akrobat stieg jetzt aus, denn sie waren an Ort und Stelle. . Gleich darauf kamen die beiden Frauen zum Vorschein, beides blasse, kümmerliche Geschöpfe. Der Franzose schlüpfte in das Schlafgelaß und verbarg sich, wie veri . i t t v."r

aoreoer, umer einem oer ceioen oiuj tigen Betten. Er erlebte da emen ebenso langweiNaen als anqstvollen Tag, denn' das Gefährt war während des ganzen Tages von Soldaten, Kindern und anderen Neugierigen umlagert, die jede Gelegenheit benutzten, neugierige Blicke irr'S nrterp 21, ssfiisfrr. Tf fiiir df2 (yj'vv 0 vy 0 v -r v m Schlafgelasses war aber fest geschlossen, sie konnten nur den Wohnraum überblicken, dessen Thür der Wanderkünstle? absichtlich weit offen stehen ließ. Ballin behielt recht: im Wagen suchte Niemand den Flüchtling. Erst wenn ich über die Brücke fahre, wird man ihn durchsuchen," flüsterte er ermuihigend dem jungen Mann zu, als er ihm zu essen brachte. Endlich kam der Abend heran, der Alte rief den Flüchtling aus seinem Versteck hervor, reichte ihm ein Clownkostum und ersuchte ihn, dasselbe mn seinem Arbeiteranzug zu vertauschen. Der Wechsel war bald vollzogen, nur die Malerei fehlte noch, ein Mangel, welchem Ballins kunstgeubte Hand bald abzuhelfen wußte. Noch eine Schellenkappe auf den gepuderten Kopf, ein paar weiße Schuhe an die Füße der Clown war fertig. Armand warf emen Blick m den Spiegel, und trotz der gefahrvollen Situation, in welcher er sich befand, gewann ihm der Anblick seines so grotesk veränderten Ichs ein Lächeln ab. Der Vorsicht, halber hab ich erst meinen Alexei allein hinübergeschickt und zwar, ebenfalls kostümirt," meinte der Akrobat, wollen sehen, ob man ihn durchläßt. Besser ist besser." , Alerei kehrte bald zurück und meldete, daß man ihm auf der Brücke seinen Paß abgefordert und diesen genau studirt habe. Dann .ist auch dieser Wcg verschossen," rief unwillig der Seiltänzer. Bester Herr, dann sehe ich keine Möglichkeit mehr. Euch hmuberzubrmgen. Länaer verstecken mag ich Euch aber auch nicht die Gefahr ist zu groß. Jeden Augenblick kann es Jemand einfallen, bei mir Nachschau zu halten. Jch sehe das ein, lieber Freund indessen? was anfangen?" Nathlos starrte Ärman'vor,,sich hm. Es gibt noch eins.' einzige Möglichkeit," erklärte Ballin plötzlich. Wie. Ihr wißt eine?" Ja. -Habt Ihr Kourage?" Was schlagt Ihr vor?" Ich fahre nachher wie gewöhnlich meinen Sohn in einem Schubkarren über das Seil. Wenn Ihr Euch entschließen könnt, seine Stelle einzunehmen, seid Jbr gerettet!" Armand erschauderte. Um des Himmels willen das ist für mich der sichere Tod!" Dcr Seiltänzer zog verächtlich die Lippen zusammen. Meint Ihr denn, ich wollte auch schon sterben? Ja, Ihr!" Wenn eine Gefahr dabei ist, so ist sie auf meiner Seite. Ihr seid sicher, Herr, denn ich habe den Marsch schon an tausendmal gemacht und schreite so sicher aus, wie auf der Landstraße. Ihr dagegen stürzt mich m Gefahr, denn seid Ihr nicht genug Herr über Eure Nerven, um Euch ganz ruhig zu halten und das Gleichgewicht zu bewahren, so stürzen wir Beide in den reißenden Dnjestr." Entsetzlich!" murmelte der Franzose erbleichend. ' Wenn Ihr wollt, ich wag's mit Euch. Den Clown, der sich im Schiebe karren über ein fünfzig Meter hohes, über einen reißenden Strom gespanntes Seil fahren läßt, wird Niemand für einen französischen Spion halten. Eure Sachen schafft Alexei in die Bude hinüber, er selbst bleibt drüben, damit Jemand wieder mit zurückkommt. Sonst könnte es auffallen. Daß er schon drüben war, dsran wird Niemand mehr dcnlen." Und es ist wirklich der einzige Weg?" Der einzige." Und werdet Ihr auch die nöthige Kraft besitzen?" forschte Armand zweifelnd. ' Ich?" Der Akrobat streif feine Hemdärmel auf und ließ seine Muskeln spulen. Mein Sohn ist nicht viel leichter als Ihr, und ich habe ihn schon seit Jahren gefahren oder auf den Schultern darüber getragen, ebenso Natascha. Wenn Ihr nur ruhig seid, ist keine Gefahr dabei." Armand wischte sich den Schweiß von der Stirn. Doch abenteuerlich und muthig, wie er war, sagte er: Sei es denn. Dcr Tod ist mir ja auf alle Fälle gewiß, und so besteht doch noch die Möglichkeit, ihm zu entgehen. Ich bin bereit. Wann soll die Fahrt losgehen?" In emer Stunde. Die Vorstellung beginnt gleich. Erst läuft Alexei, der gleich drüben bleibt, dann Natascha, dann ich ohne Last, dann kommen Sie dran. Sobald Sie angelangt sind, läuft Alexei zurück, und die Hanswurstiaden gehen los. Aber noch eins Sie dürfen nicht erschrecken, wenn ich das Feuerwerk abbrenne." Muß das sein?"

153 ist angekündigt, und man ist

daran gewöhnt. Es ist nicht schlimm, em paar Putter und ein bischen Rothfeuer. Nur Muth und versuchen Sie, an das Vorhaben gar-nicht zu denken, bis wir hinaufsteigen." Armand erkannte, daß dies ein vor trefflicher Rath war. Er bemühte sich, feine Gedanken auf gleichgiltige Dinge zu lenken, plauderte mit Natascha und ibrer Mutter, die Beide in ibren XiVU kern noch kummerlir aussahen als in ihrer ärmlichen Tageskkidung, er rauchte eine Cigarre, die er noch bei sich trug, er trällerte ein paar Melodien, kurz, versuchte alles mögliche, seine Aufmerksamkeit von der nahen entsetzlichen Gefahr abzulenken. Trotzdem ward ihm die Stunde lang, unbeschreiblich lang. Viel lieber Ware es ihm gewesen, das Abenteuer sogleich zu bestehen ein so kühnes Unternehmen verträgt keine lange Ueberlegung. Nach dem Seu. hinzuschauen wagte er gar nicht, er wandte dem Fenster den Rücken zu und stützte sein Haupt auf den Tifch des kleinen Wohngelasses. Endlich erschien Natascha, ihn zu rufen. Ein Zittern überlief ihn, aber er bezwang sich und trat entschlossen auf den Platz. .Zu beiden Seiten des Stromes wogte eme tausendkopnge Menschen menge, wild erklang das Rauschen und Brausen des reißenden Stromes in seinen Ohren, und schaudernd streifte sein Blick zu der hoch in der Luft befindlichen dünnen Schnur empor, über die ihn der waghalsige Künstler hinwegsahren sollte. Deutlich hob sie sich, von zahlreichen Fackeln beleuchtet, gegen die Dunkelheit ab. Noch war es Zeit, zurückzutreten; aber er schämte sich, feig zu erscheinen, auch trieb die Nothwendigkeit. Nur die Bemerkung warf er noch leise ein, ob es nicht sicherer sei, wenn ihn Ballin auf den Schultern trage. Energisch schüttelte dieser den Kopf. Ganz und gar nicht. . Eine einzige Bewegung des Schreckens bringt mich aus dem Gleichgewicht so ist es viel besser." Der junge Franzose athmete tief und nahm in dem leichten Schubkarren Platz. Der Akrobat zeigte ihm, wie er sich fetzen müsse. Keine Bewegung," ermähnte er. Am besten ist's, Ihr schließt die Augen und öffnet sie nicht eher wieder, bis Ihr an Ort und Stelle seid. Vor allem blickt nicht hinab noch über Euch, und denkt an nichts. Fühlt Ihr Euch aber wirklich nicht stark genug, so verzichtet lieber um Euret- und um meinetWillen!" Ich werde mich beherrschen," erklarte Armand zuversichtlich. . Der Akrobat , wand sich an einer Leine leicht und gewandt zu dem Podium empor, von dem aus das Seil bis zum anderen Podium jenseits des Stromes gespannt' wär. Dann zog er mittelst einer einfachen Vorrichtung d:n Schubkarren nach oben, während der Pseudoclown auf emer langen Leite? zu dem Aiele emporstrebte. Armand war ein gewandter Turner, aber für emen Akrobaten erschien, er plump und schwerfällig, ein Umstand, welcher m hohem Maße das Gelächter des Publikums hervorrief, das in dem Verhalten des Hanswursts naturlich eme absichtliche Demonstration erblickte, bestimmt, das Ergötzen an der Vorführung zu erhohen. Oben angelangt, konnte sich ' der Franzose nicht enthalten, einen Blick nach unten zu werfen. Es ward ihm schwach bei dem Anblick des dünnen Seils, das wie ein dunkler Faden vor ihm sich' hinzog, des wogenden Meeres von Kopsen und der schäumenden Wel len tief unter ihm, beides noch unheim licher ausschauend in dem vagen Licht der Fackeln; ern Schwindel kam ihn an, und er wäre hinabgestürzt in di gähnende Tiefe, hätte nicht der Seilkünstler ihn mit starkem Griffe festgehalten. Warum schauen Sie auch hinab!" zürnte der Vagant Mit unverhulltem Aerger. Da nehmen Sie einen Schluck, das wird Ihnen gut thun. Je selbst trinke nie vor der Vorstellung. das schläfert die Vorsicht ein, Ihnen aber kann es nichts schaden, Sie brauchen Kourage. Armand nahm die dargereichte Flasche und that einen tiefen Zug. Das Miltel wirkte, seine Kraft kehrte für den Augenblick zurück.' Vorwärts jetzt," rief er ungeduldig, ich kann die furchtbare Spannung nicht lange mehr ertragen. So setzt Euch und haltet Ruhe, Herr. Keine Bewegung, wenn Euch Euer Leben lieb ist! Schließt die Augen und denkt gar nicht daran, wo Ihr CC...X- -C .r V .1 1 rr i . . u;uai cqinoei. um u:ureiroiuen will ich alle Tricks vermeiden, nicht thun, als strauchelte ich, keme Extrabeweaun gen ausführen; nur den Feuerwerkskränz, den ich um den Hals trage, fetze ich in )Zzrano, sonst ist das Publikum mcht zufrieden. Armand nahm in dem Karren Platz Sobald er genau die vorgeschriebene Stellung innehatte, verbeugte sich der Akrobat gegen die Menge, rieb sich nochmals Hände und Füße mit Kreide em und trat entschlossen seinen gefahrvollen Marsch an. Der Flüchtling schloß fest die Augen, allein seinen Gedanken konnte er doch nicht befehlen, ihn zu verlassen. Im Geiste sah er die gähnende Tiefe, das wogende Kopfmeer, den rauschenden Strom, der zwischen hohen felsigen Ufern brausend dahinschoß. Was bedeutet sonst wohl im Leben eine Minute, ja eine Stunde? Jetzt

avex zamte Armand nach Sekunden, und als sie kaum den zehnten Tbeil des

Weges zurückgelegt, dünkte ihm, er sei rc i i - ! l i . . - t nuc ivigien unierrvegs. em $e?z arbeite!? wie mit Sammersüläaen im Körper, sein Athem rang sich pfeifend wie durch einen engen Spalt. Er wünschte, er hätte nichts mehr zu fühlen und zu denken brauchen und becö durfte er der SÄwäöe nickt nackgeben, denn fo wohlthätiq ihm selbst eine Ohnmacht erschienen wäre, so konnte sie seine Lage im Schubkarren so verändern, daß der Sturz die entsetzliche Folge sein mußte! Wenn anders m dieser furchtbaren Situation eine Erleichterunq möalich war, so trat sie nach Zurücklegung etwa des dritten Theiles der unsicheren Bahn ein. Der Akrobat verfolgte seinen Weg mit solch stoischer Ruhe und Festigkeit, so gänzlich unbekümmert um alles um ihn her, so tapfer Fuß für Fuß, daß 1 . ... m oer UnaluckliWe tin Karren ?u Konen oegann, vaS Unternehmen könnte doch vielleicht gelingen. Warum sollte es auch nicht, da es ja bisher, stets zu gutem Ende gefuhrt worden war! Da hielt der Karren plötzlich still. Im ersten Schrecken drängte es Armand, die Augen zu ossnen. Sicher bedeutete die Pause nur das Abbrennen des Feuerwerks. Doch zog sein Herz sich krampfhaft zusammen, als er verspürte, wie der unerschrockene Künstler jetzt die Hand von einer der Handhaben des Karrens entfernte. Entsetzlicher Gedanke in einem Schubkarren auf einem fünfzig Meter hohen Seil zu balaneiren, der nur noch von einer Hand gehalten wurde, während die andere mit ruhiger Gleichmäßigkeit, jede Bewegung genau abgemessen, ein Zündholz anbrannte, den Kranz in Brand setzte, denselben über den Kopf emporhob und dann vor sich ausgestreckt hielt, indeß die Detonationen der Feuerwerkstorper die Ohren erschütterten und zischende, sprühende Flammengarben das Haupt des unerschrockenen Mannes umgaben. Armand erschien der Aufenthalt, der nur etwa eine halbe Mmute wahrte, wie eme Stunde. Er fürchtete, wahnsinnig zu werden, und fühlte einen Augenblick den heftigsten Drang in sich, aus dem Karren in den Abgrund unter sich hinabzuspringen. Da setzte sich das Gefährt, wieder m Bewegung Gott sei Dank, Bewegung war Leben! Roch einige qualvolle, ent setzliche Minuten, dann hielt der Karren stille. . Sturmisches Klatschen schallte von unten herauf. Heraus jetzt und steigt hinab! nef der Akrobat. Schnell, ehe Euch die Kraft verläßt." ' Armand gehorchte doch kaum vermochte er zu stehen, alles schien sich um ihn zu drehen, das Podium, das Seil, der Himmel. Er fühlte, daß eine Ohnmacht ihm drohe. Wie im Traume glitt er mit zitternden Händen die Leiter herab, taumelnd eilte er in das Zelt, dann schwanden ihm die Sinne. Mls er wieder zu sich kam, erschien ihm alles wie ein banger, gräßlicher Traum. Nur langsam kehrte seine geistige Klarheit zurück, und mit Gewalt mußte er die Erinnerung an die verlebte Viertelstunde zurückhalten, um nicht geradezu einem Angstdelirium zu verfallen, denn jetzt erst, nachdem alles glücklich vorbei war, drängte das Bild der Gefahr sich mit erschrecklicher Plastik vor seine Augen, und Furcht und Schrecken sträubten sein Haar und macbten seme GlMrMMg. .. Nur langsam beruhigte er sich, auf den Rath Alexeis noch emige Schlucke Branntwein genießend, und ward ihm vorher jede Sekunde zur Ewigkeit, so schwand ihm die Zeit jetzt wie im Sturm; er glaubte kaum sich seiner recht bewußt geworden zu sein, als schon das schwerfällige Fuhrwerk am Ufer daher gerasselt kam, und der Akro bat ihn aufforderte, in den Wagen zu steigen, da die Vude abgebrochen werde. Ist denn die Vorstellung vorbei?" stammelte Armand. Lange schon. Es ist fast Mitter nacht, aber eine mondhelle Nacht. Muth, Herr, in zwei Stunden seid Ihr geborgen! Sobald das Gefährt in Bewegung war, zählte der Franzose seinem Retter dreihundert Rubel auf den kleinen wackeligen Tisch. Vallin wollte eine so große Summe gar nicht annehmen, aber Armand bestand darauf, und nun gerieth der alte Vagant, der gar nicht mehr an die bestandene Gefahr dachte, denn Gefahr war ja sein ganzes Leben, in einen förmlichen Rausch des Entzückens. . Zwei . Stunden später, als sie durch einen dichten Wald fuhren, sagte der Seiltänzer: So, nun steigen Sie aus und gehen Sie dem Bach hier nach in drei Minuten sind Sie über der Grenze." . Armand, der sein Bajazzokostüm längst wieder mit dem Arbeiterkittel vertauscht hatte, nahm bewegt von dem wackeren Manne und seiner Familie Abschied. Dann huschte er rasch aus dem Wagen in den Wald. Noch hatte er kaum einen Kilometer, zurückgelegt, so klangen die Laute einer fremden Sprache an sein Ohr. Gottlob Deutsche!" jubelte er und befand sich im nächsten Augenblick im Angesicht einer österreichischen Patrouille, der er sein Schicksal enthüllte. Seine Briefe und Dokumente bezeugten die Wahrheit seiner Erzählung. Wenige Tage danach traf er wohlbehalten in Paris wieder ein. . Armand weihte nur seine nächsten Angehörigen in die sein Entkommen begleitenden Umstände ein, um den dabei betheiligten Personen keine Ungeleyenheiten zu bereiten.. Erst nach vie

len Jahren fühlte er sich von dem gelobten Schweigen entbunden. rt cn . . i r- !

xjiw Proouliionen eines emanzers aber mochte er nie wieder beiwohnen. T cirnn . , v i wzx nnoua wirir zu aufregend aus liick" saate er sckaud?rnd WtUr fW J ' " " " r Zehn Schlachten mit durchkämpfen, als noch einmal eine so entseklicke mhritU stunde erleben!" Eine beitere Anzeige. Löbliches Gericht! Anzeige wegen boshafter Zulässigkeit eines Hundes und gesetzwidrige Handlungen gegen meinen Sohn' Moritz anläßlich eines besitzenden Hundes. Also beginnt, wie das Jllustrirte Wiener Extrablatt" mittheilt, eine Anzeige an das Bezirksgericht Leopoldstadt, mit der sich der Strafrichter zu befassen hatte. Der Anzeiger spazierte mit seinem Sohne, um dre Lust zu genießen, Abends im Parke. Ueber Ansuchen und Befehl"eines Hundebesitzers stürzte da ein kleiner Koter zum Entsetzen des Vaters auf den Sohn, um ihn öffentlich und vor mehreren Leuten dreimal umzuwersen und mn Fußen auf ihn herumzutreten. Empört fugt der Anzeiger hinzu, der Hundebesitzer habe herzloserweise über seme Vorstellungen lustig gelacht," während der Sohn drei Tage lang mit emem verkrüppelten Kopfschmerz" versehen war. Deshalb erstatte er, beschwert und gekränkt," die Anzeige, indem er die strengste gesetzliche Sühne fordere. Die Verlesung dieser komischen Anzeige erregte natürlich schallende Heiterkeit. Da die Zeugenaussagen ergaben, daß der Hund mit einem Maulkorbe versehen war, fällte der Richter einen Freispruch. Butter aus der Nuß des Vutterbaumes wird von Eingeborenen Eentralasrikas bereitet. Herrenkragen und Tuchkleider zu reinigen. Man überbürstet die schmutzigen Stellen mit einer Mischung von acht Theilen Wasser und einem Theil Salmiakgeist. Anstatt der Bürste kann auch Flanell oder Leinenzeug genommen werden, nur muß mau dieses stets wechseln. Ä o m T'a n 3 z u m T o d e. Unfern Richmond, Ind., wurde ein Wagen, in dem sich vier von einem Tanzvergnügen heimkehrende Personen befanden, von einem Eisenbahnzuge überfahren. Drei der Insassen wurden sofort getödtet, und einer trug lebensgefährliche Verletzungen davon. AZeitze Hände erhält man, wenn man ein wenig Salz in Eitronensaft auslöst, damit die Hände wäscht und die Feuchtigkeit eintrocknen läßt. Aufgesprungene Hände bestreiche man allabendlich vor dem Schlafengehen' mit einer schmeidiaen Salbe von Mandelöl und weißem Wacks. . Greis als Pferdedieb. Der Sheriff Gardner hat in Janesville, Wis., .einen Pferdedieb, der sich des hohen Alters von 83 Jahren erfreut, festgenommen. Derselbe war in dem Geschäfte" schon 30 Jahre thätig" gewesen, ohne daß es gelungen war, ihn auf frischer That zu ertappen. Den Arm abgehackt. In iZächsisch-Thierbach an der deutschösterreichischen Grenze hackte sich kürzlick die 42iäöriae Äimmermannsaattm Anna Daschler in einem Anfalle von Wahnsinn mit emer Hacke den unken Arm ab und erlag infolge grotzen Blutverlustes ihren Verletzungen.. , Sturz von der M'a hMaschine. Der Farmer Mills von Hampden, N. D., und seine Frau waren beim Grasmähen, und jedes fuhr auf einer Mähmaschine, als ein schwerer Sturm losbrach und Beide rasch nach dem Farmhaus zufuhren. Als sich der Mann einmal umblickte, sah er zu seinem Schrecken, daß seine Frau von der Masine gefallen war und unter derselben fortgeschleift wurde. Als er hinzukam, fand er nur eine schrecklich verstummelte Leiche. Todes st urz vom Thurmwagen.' In Rixdorf bei Berlin war letzthm der Schlosser Friedrich Brett schneide?, der bei der Großen Berliner Straßenbahn angestellt war, damit be schäftigt, auf einem Thurmwagen stehend, Reparaturen an der elektrischen Kabelleitung vorzunehmen. Als der Wagen weiterfuhr, beachtete Brettschneide? einen über die Straße gespannten Querdraht nicht, stieß da gegen und ward in weitem Bogen auf das Straßenpflaster geschleudert, wo er so heftig aufschlug, daß er emen schwe ren Schädelbruch davontrug. Er wurde sofort in die Rixdorfer Krankenanstalt gebracht, starb aber gleich nach der Einlieferung. Der Verunglückte stand erst . ir im zy. neoensiayre. Ehampignonsuppe a la Hennersdorf. Man schält die Pilze, laßt die kleinen ganz und schneidrt die größeren nach sorgfältiger Entfecnung der Lamellen in Stücke. Dann bratet man sie in Butter mit Citronen fast, ohne welchen sie nicht weiß bleiben, gar. Indessen hat man Wurzelwasser oder Fleischbrühe fertig gekocht, thut nun die Pilze hinein und macht von der Braibutter der Champignons unter Hinzufügung von etwas frischer Butter eme viae weliZe Minorenne, wozu man zwei aroße Kochlöffel voll Mehl ver wenden muß. Dies alles fügt man zu der scharf kochenden Suppe nebst etwas gemahlenem weißem Pfesfer, schmeckt die Suvve mit Weißwein ab und bm det sie mit zwei in Wasser oder süßer Sahne, zeramrlten Eidottern. u)!an reicht große, in Butter geröstete Sem- . C ' L meioreieae oazu.

Leuer - Signale

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Llab. 98 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und 0h 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Äff. .24 Lllabams und 16. 25 Central Ave und 15. .26 ZandeS und 15. 127 Brookside und Juvit '.28 Central Ave und 17. ,29 Delaware und 1. 31 AKbama und 11. ? Bellefontawe und. 34 College Av und N. .35 Dclaware und 18. .5 Alabama und NorH '37 Nevmann und 19. .33 College Ave und 14 i3 Cernell Ave und 13, 41 DandeZ und 19. .42 Highland Ave und 10, 115 TeZlmseh und 10. 1 16 New Jersey and 22. 46 Alvord und 17. 7 No. 2 Spritzenhaus HiKstde Ave und is. 4b College Ave und lt. .49 College Av und 87. 52 Park Ave und 82. 55 LEu. WSahnu.8. 54 Ramsey Ave und 10. .56 Etoughton u Newa 57 Atlas und Pike. i&8 Llotzd und Pawvatv. 59 5!o. 21 Spritzenhaus Lrightwoos 4k Arden und Depot .63 Brightwood und 25. ..64 Rural und Blovd :65 St. Clair u. eystone .67 Arsenal Lve unW 22. r.C8 Bellefontaine und ftd. Spezial Signale. krften I Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 8 Schläge, dritter Alarm, Dritten 8 Schläge, vierte Alarm. 1-8-1, Feuer aus und Schlauch aufgervQ. Schläge, Wasserdruck ab. 18 Schläge, I Uhr Mittags. Die so bezeichneten CignaK werde nur tom Thu? dächter angegeben da cm den betreibend e Straßq, keuzuns kdu Alannllkten anaekncht sind. OkicüQM nnd der große Nordweft, via iZUWi 'VWJ )) .GsaisHiu lssr Ulakka-Hawait-Vbilipptne Inseln. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Mono 47. Ctr. Etatlon, Tdicago. udnur5 Minuten mittelst elektrischer Car nach den Union Blehdösev rreiiok Lick Springs, . indem Orange County Hochland. Famille.'t-Hotel nter neuer SesSästSIeitung. Pluto, Pro'erpine ,nd BowleS Quellen. Bestes Mineralwass dn Selt. Zwei Züge täglich via Sree-acaftle. Tickct-Ofstcen : Union Ttation, Massachusetts Nve nd 25 West Washington Straße. R. P. A l g e , Tlsttttt Pcss. Agent, Indianapolis. Ind. . H.M eDo e l, . H. R o c! w e ll. Präs. und Sen. Mgr. 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