Indiana Tribüne, Volume 28, Number 12, Indianapolis, Marion County, 6 September 1904 — Page 4
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Judkanu Tribüne, 6 Septenlber 1904i
Indiana ' Tribüne. HerauZgczedtn von der Snttnderg Vs. , -Indianapolis, Ind. öarry O. Thudium Präsident. Geschäftslocal: No, 31 Süd Delaware Straße. Telephone 2G9
R tered at the Pot Office of Indianapoli as sccond dass matter. Aus der Bundeshauptstadt. Der Correspondent der Miff. Slät ter" schreibt: Es ift nur zu natürlich, daß der bevorstehende Beginn der Arbeiten am .Panama-Canal eine große Menge Amerikaner dorthin lockt, in der angenehmen Erwartung, sich mühelos und rasch ein Vermögen zu erwerben. Ebenso natürlich ist es. aber, daß diese Leute nicht etwa arbeiten und im Schweiße ihres Angesichts bei $1.75 per Tag sich dort eine Existenz, gründen wollen; sie beabsichtigen vielmehr, sich mit dem Schweiße Anderer zu bereichern. Da sind in erster Linie drei Kategorien dieser Leute 'zu erwähnen; erstens die professionellen Spieler, zweitens Wirthe und drittens, Seelenverkäufer, welche vi- (tnti . Lt. c . oie '-uojicgi naoen, eine große Anzaqi jung Mädchen nach dort zu schleppen, um sie dort als öffentliche Dirnen zu verwenden. Der Andrang nach der Eanal-Zone ist bereits jetzt ein so gro ßer, daß der amerikanische Gesandte für CY r, or Im. -I 1 ; i panama, vyn -oatreii, einen -oexicyi an das Staats'Departement eingesandt hat, in welchem er amerikanische Bür. ger vor der Auswanderung na5 Manama warnt und gleichzeitig die Regie rung ersucht, alle Mittel anzuwenden, um den Exodus nach Panama möglichst zu beschränken. Als Hauptgründe giebt er an, daß erstens das Klima vorläusig noch sehr ungesund und für den Nichtacclama tifirten zu gewiffen Jahreszeiten geradezu mörderisch sei. Der LebenSun terhalt sei enorm theuer, alle Lebensmittelpreise, die aus den"Ver. Staaten importirt werden müssen, stehen' 300 Prozent höher als in den Ver. Staa ten, und das Schlimmste sei, daß ein außerordentlicher Mangel an SBohnv Häusern herrsche. Ein Amerikaner, der also dort em Geschäft etabliren wolle, könne dies nur mit beträchtlichem Kapital thun, da er sich erst Grund und Boden erwerben und selbst feine w c rrt pruri rr oynungs und efcyaslsaumllcy' leiten erbauen müsse. Der größte Ji.iZv oes ouuiuuicuui uiuc uu ucn Wer. Staaten zu exorbitanten Preisen importirt' werden Alle Diejenigen aber, welche mit der Absicht nach der Canalzone kämen, um dort Spielhöllen, Wirthschaften und Freuden tempel ' zu errichten, würden die Reise umsonst mächen, da die Eanal-Comis-sion strikte Ordnung in der Canalzone aufrecht erhalten wird. ' Nach einer dieser Tage ausgegebenen Statistik des Bureaus für Insulaner. Angelegenheiten hat der- Werth deö Handels der Philippinen in den mit dem letzten März beendigten neun Mo naten um über zwei Millionen zugenommen. Während der Import um die angegebe Summe gestiegen ist, war die Abnahme des Exports unbedeutend. Die Abnahme beschränkte sich auf die . Ausfuhr von Cogra und Zucker. Hanf und Tabak wurden in größeren Quantitäten als in den entsprechenden neun , Monaten deS Vorjahres ausgeführt. Der Gesamr.iwerth der in den neun, mit März 1904 abschließenden Mona ten importirten Waaren war S25, 927,024, der. der exportirten Waaren 522,256,169, eine Zunahme von 7 Prozent deS Imports und eine Abnähme deS Exports von 2 Prozent. Die Abnahme des Exports nach, den .Wer. Staaten betrug, was Zucker betrifft. 8700,000, und 6600,000, was Hanf betrifft. Ueber die Hälfte des GesammtimportS bestand in Lebens Mitteln und Thieren; der Export be iiand meist in Ackerbau-Vrodukten. Jr rn. -.i ff 9 sAa j1W 4 4-fc jfc . H Der Werth deS exportirten Hanfs war $16,000,000. Der HaupthandelSverkehr wurde durch- amerikanische Fahr zeuge vermittelt. In . zweiter Linie kam Großbritannien. Der Import von Mehl, Fleisch und lebendem Vieh zeigte eine Zunahme, während die Zolleinnahmen tyir Spiritussen in folge der vergrößerten einheimischen Produktion eine Abnahme zeigten. Der Import von Baumwollwaaren siel im Werth von $5,138,112 auf 83.509,. 992; der Import von Stahl und Eisen . stieg auf $1,914,511, eine Zunahme . von einer halben Million. Großbri tannien lieferte faktisch den ganzen Be-
darf importirten Eisenblechs und Eisens
in Platten. Das Geschäft in Zucker fiel von S2.479.011 auf S1.827.074; aller Zucker, der produzirt wurde, ging nach Japan, Hongkong und China, nach den Ver. Staaten wurde kein Zucker exportirt. Der Werth deö exportirten Tabaks war $875,977, eine bedeutende Zunahme; die Hauptabnehmer waren Spanien und Oesterreich. Der Export von Cigarren nahm um 8712,952 zu, wovon Hongkong und Britisch-Ostindien über die Hälfte nahm. Die Einwanderung setzte sich zu mehr als der Hülste aus Amerika nern zusammen, wovon der größere Theil Professionellen waren. Soweit der' ofsizielle Bericht. Wer denselben oberflächlich durchliest, oder nicht zwischen den Zeilen zu lesen versieht, könnte zu dem Glauben kämmen. daß der Handel auf den Philippinen, seit sie sich der Aera amerikanischer Oberherrlichkeit erfreuen, ganz gewal tig gewachsen wäre. Mehr als eine Million Gewinn" in neun Monaten da ist es doch sonnenklar, daß sie in absehbarer Zeit unermeßlich reich werden müssen, sofern eben jene Herrschast fortdauert. Die Ver. Staaten stehen mit ihren Einfuhren an der Spitze abgesehen vom Reis da darf doch niemand mehr zweifeln, daß auch die wirthschaftliche Eroberung der Inseln durch Amerika im schönsten Gange ist und der Zustrom der unermeßlichen Reichthümer, welche die Inseln unS bringen sollten, eingesetzt bat. AlleS zusammen aber beweist sonnenklar, daß jeder Menschenfreund und Patriot, der oen Philippinen GuteS wünscht und sich selbst und das Baterland immer reicher, größer und glücklicher sehen will, und nicht zu den eingefleischten Anti Imperialisten gehört, sich von allen : sündigen Zweifeln freimachen muß. Wer aber den ofsiciellen Bericht genau durchlieft, der wird sich nicht län ger über unsere Kolonialpolitik begei stern und der ganze Enthusiasmus geht futsch. In der Einleitung wird allerdings die schöne Kunde, daß der Hanbei der Philippinen in der Berichtzeit um mehr als eine Million zunahm, wiederholt, aber aus dem Folgenden erhellt, daß die. Zunahme nur der ver mehrten Einfuhr zu danken ist, wäh rend die Ausfuhr abnahm und die Phi lippinen,.da.die Einfnhr sich auf S25. 925,024 bewerthete', die. Ausfuhr nur S22,256,169 werth war, eigentlich in den neun Monaten um rund 3 Mill. ärmer wurden. Denn um so viel war die Handelsbilanz zu ihren Ungunsten, und ist es nach alter Wirthschastslehre nicht reiner Verlust, wenn die Einfuh ren die Ausfuhren übertreffen? DaS ist aber noch nicht Alles. Das Schlimmste ist, daß die . Einfuhr um 7 Prozent stieg, während die Ausfuhr um2 Prozent zurückging, und daß das Steigen durch die Mehreinfuhr deS' nothwendigsten Nahrungsmittels (Reis) verursacht wurde, während alles das, was' dem Verbrauche seitens der Masse dient, an dem aber gespart werden mag, verringerte Einfuhren aufweist. Sogar die Einfuhr von Baum Wollstoffen ging von 85.138,122 im Vorjahre auf 83.509.993 zurück. Die Philippiner sparten sogar an der noth dürftigsten Kleidung, denn es geht ih nen in Wirklichkeit gar nicht gut; im Vergleiche zu den antebellum Zeiten (vor 1893) sind sie verarmt, trotz der profperitätbringenden amerikanischen Herrschaft. Das Mehr in der Einfuhr ist der Reis-Einfuhr zu danken, die sich auf rund 810,000,000 bewerthete, die aber nicht unS. sondern den britischen und französischen ostasiatischen Kolo nien Vortheil brachte. Es wuchs allerdings auch die Eisen und Stahleinfuhr um 8500,000, davon schöpfte jedoch wieder nicht Amerika, sondern England den Rahm ab, denn eS stellte so ziemlich alles an Stahlblech und Platten, was auf den Inseln verbraucht wurde. Der amerikanische Handel hat über Haupt noch recht wenig Bedeutung. Französische Kaufleute controlliren den Schmuckfachenmarkt. Der Blätterta bak, der übrigens in größeren Mengen ausgeführt wurde, ging fast ausfchließ lich nach Spanien und Oesterreich. Die philippininifchen Cigarren fanden in Hongkong und Britisch'Jndien ihren weitaus besten Markt. Die Zuckeraus fuhr ging von 82,479.011 auf 81,727,074 zurück; was schließlich zur Ausfuhr kam, ging aber ausschließlich nach China und Japan, die Vereinig ten Staaten nahmen kein Körnchen da von. Außer Hanf, der allerdings nach wie vor (auch vor der Erwerbung") in großen Mengen nach Amerika aus geführt wird, nahmen die Vereinigten
Staaten ihren Mündeln" so gut 'wie gar nichts ab, und auch die Hanfaus fuhr ging zurück. . Die amerikanische Schifffahrt nahm etwas zu. Es wur den in der Berichtszeit Waaren im Werthe von 82,227,805 in amerikani fchen Schiffen verfrachtet (81,535,027 im Vorjahre), aber die Engländer' verluden nahezu zehnmal so viel. Der Gesammtwerth der amerikanischen Ein fuhr wird gar nicht angegeben, weil's gar so wenig ist; was an amerikanischen Fabrikaten eingeführt wird, ist, abgesehen von gewissen Baumwollstof fen, fast ausschließlich für die amerikanifchen Garnisonen in Manila und sonstwo bestimmt.
Exkursion der vereinigten Logen der J. O. K. P. nach Edausbille. Am .nächsten Samstag veranstalten die vereinigten Indianapolis Logen des Ordens der verbesserten PythiaS-Ritter eine Excursion nach Evansville zu Ehren ihres Groß'CommandeurS Hrn. Joseph Keller, der als Festredner von dem dortigen Verbände deutscher Ver eine für die Deutsche Tag-Feier gewon nen wurde. Allen Anzeichen nach wird sich diese Affaire zu einer großartigen, dem - ge sammten Deutschthum ' zur Ehre gereichenden gestalten, zumal die von den Veranstaltern erlangten niedrigenFahrpreise von nur 83.00 für die Rundfahrt, eine, außerordentliche Bethei ligung seitens des Deutschthums unserer Stadt erwarten lassen. Wer die schöne, am Ohio Flusse Gelegene Stadt Evansville noch nicht gesehen, sollte diese günstige und billige Gelegenheit, dieselbe zu besuchen, nicht unbenutzt vor übergehen lassen, da ja dem Besucher an diesem Tage so viele '. und interessante Sehenswürdigkeiten ' der mit der Ge schichte unseres Staates so eng verwo benen Stadt zur Besichtigung freistehen werden. Die deutschen Vereine der Stadt Evansville haben, außerordent liche Anstrengungen gemacht, um ihren auswärtigen Gästen und Besuchern den Aufenthalt in ihrer Stadt zu.'eZnem äußerst angenehmen zu gestalten. ? - Behörde für off. Werke. -.U -!, . . ij, Frau Caroline Ueberlaker reichte'Zie. stern vor der .Behörde einen Protest ein, weil von ihrem Eigenthum zur Er öffnung und Erweiterung der Southern Ave. im Garfield-Park-District ein Streifen von fünfzig Fuß genommen werden soll. Sie ist der Ansicht, aß von dem gegenüberliegenden Eigmthü'm des deutfch-lutherischen Kirchhofs -25 Fuß genommen werden sollten; dann ist sie gern geneigt, 25 Fuß von ihrem Grundeigenthum herzugeben. .' Die Behörde wird die Trustees des Kirchhofs auffordern, mit ihr zu con fernen und sie verschob sodann die Ängelegenheit auf den 16. September." Die Behörde nahm gestern folgende Angebote entgegen: Für Backstein-Pflasterung und Rinn steine in Hillfide Ave. von 13. Str. bis Bloyd Ave. George W. McCray, 83.64; Capitol Paving und Construc tion Co., S3.84; American Construction Co., S3.74; Marion County Construction Co., S3.60; Union Asphalt Conftruction Co., 83.50. Für Cement'Seitenwege in McLain Str., von Miller Str. bis Howard Str. Henry Maag, 54 Cents.' KieS-Pflafternng und Cement-Sei-tenwege in Cable Str. von New Jork Str. bis Vermont. W. H. Cooper, 81.81. Für Cement-Seitenwege in Drake Str. von West Str. bis 936 Fuß westlich der West Str. A. D. Bowen, 81.53 Stratisied . Rinnstein, 81.48 Cement - Rinnstein; F. M. Lackey, 81.39 Stratisied - Rinnstein, 81.24 Cement - Rinnstein; W. H. Cooper, 81.42. Für Pflasterung und Cement-Sei-tenwege in jl. Str. westlich der Big Eagle Creek, 205 Fuß südlich der Washington Str. Keine Angebote. Die endgiltige Asseßment-Liste wurde bestätigt, für Macadam Fahrweg in Southeastern Ave. von State Ave. bis Rural Straße. Für Cement-Seitenwege in 11. Str. von Meridian Str. bis Pennsylvania Straße. Für Backstein-Fahrweg in Missouri Str. von Market Str. bis Kentucky Avenue. Eine Resolution wurde angenom men für Cement-Seitenwege in Miller Str. Südseite von Blaine Ave. bis Harding.
General-Conferenz des DeutschRömisch Katholischen Cen-tral-Bereins.
. Vom 11. bis 14. September sinket in St. LouiS die 49. General-Ver sammlung deS Deutsch.Römisch Ka tholischen Central-VereinS statt, zu dem man in diesem Jahre eine ganz ungewöhnlich starke Betheiligung erwartet. Schon am Freitag und Samstag werden die ankommenden Delega ten durch das Empfangs-Comite an der Union Station in Empfang ge nommen und durch das EinquartirungS Comite zu ihren betreffenden Quartieren gebracht. DaS Southern Hotel an Broadway und Walnut Str. ist als Hauptquartier bestimmt. Daselbst besindet sich auch das Auskunftsbureau. Die Sitzungen der Convention werden in der Lemp Park Halle, 13. und Utah Straße, etwa 1j Meilen südlich vom Haupiquartier abgehalten werden. Für die Dauer von vier Tagen ist die Halle und auch der Park ausschließlich zur Verfügung der Convention. Folgendes officielle Programm ist für die Convention aufgestellt worden: Sonntag:, Die Delegaten versam mein sich um halb neun Uhr Morgens beim Hauptquartier, Southern Hotel, an Broadway und Walnut Str., von wo dieselben nach der St. Peter und Paul Schulballe geleitet werden, wo sie vom Fest-Präsidenten Herrn Gustav L. Goetz und dem Hochw. Herrn Franz Goller, Rektor der St. Peter und Paul Gemeinde, begrüßt werden. Dann Verlesung der Namen und Austheilung der Abzeichen. Um 10 Uhr beginnt das feierliche Pontisikalamt, celebrirt vom Hochw. Erzbischof I. I. Glennon. Festpredigt vom Hochw. W. Cluse, Generalvikar der Diözese Belleville. Nach dem Got tesdienste Festessen in Lemp's Park Halle. Abends 8 Uhr Katholiken Ver sammlung und Concert, unter Mit Wirkung der katholischen deutschen Kir chenchöre der Stadt St. LoulS, in der großen Musikhalle des Ausstellungs Gebäudes an der Olive Str.,. zwischen der 13. und 14. Straße. . Einleitung: JubelOuverture, Weder; Begrüßung der Delegaten durch den Hochwst. Erzbischof von St. Louis. I. I. Glennon; Ansprache deS Achtb. Rolla Wells, Mayor von St. LouiS; Gaüm" Fest-Cantate, Gounod; Rede des Hochwft. ErzbischofS S. G. Meßrner von Milwaukee, Wis.; Chor aus der Schöpfung Haydn ; Rede des Achtb. Joseph Matt, Redakteur des Wanderer" von St. Paul, Minn., Feierlicher Zug zum Münster" aus Lohengrin, Wagner; Sopran Solo Salve Regina", L. Katthoff; Großer Gott", Choral. Montag, den 12. Sept. Morgens ein Viertel vor acht Uhr versammeln sich die Delegaten in Lemp's Park Halle und marschiren nach der St. Agatha Kirche, 9. und Utha Str., iri der vom Hochwst. Bischof I. Janssen von Belleville ein Pontisikalamt cele brirt wird. Nach dem Gottesdienste zurück nach der Lemp Park Halle, in welcher die Versammlungen des Central-VereinS stattfinden werden. Die Geschäfts sitzungen nehmen ihren Anfang. Der große schöne Park neben der Halle ist während der Tage der Convention allein für die Delegaten und Besucher der Convention reservirt. ' Abends 8 Uhr wird in diesem Park ein großes Volksfest stattfinden. Dienstag, den 13. Sept. Mor genö um 8 Uhr Messe in der St. Agatha Kirche. Hierauf Geschäftssitzungen im Versammlungslokal. Mittwoch, den 14. Sept. Mor genö 8 Uhr feierliches Requiem in der St. Marienkirche, 3. und Gration Str. für die verstorbenen Mitglieder deö Central-VereinS. Nach dem Gottesdienst nehmen die Delegaten die Stra ßenbahnwagen und begeben sich nach dem Versammlungslokale, wo dann die Geschäftssitzungen wieder beginnen werden. Donnerstag, den 15. Sept. Welt auSftellungs-Tag deS Central-VereinS. In Belgrad wird heftig agitirt, damit die Krönung des Konigs Peter auf nächstes Jahr verschben werde. Die Zeitungen betonen, es sei, solange Rußland vom Unglück derfolgt werde, für Serbien keine Zeit, este zu feiern. Auch zwinge die schlechte Ernte zur Sparsamkeit. Dagegen möge die Salbung des Königs, in aller Stille volloaen werden.
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15 Nord Illinois Str. Acht Buren, welche auf der Insel Bermuda krie'gsgefangen gewesen sind, smd vor Kurzem . in Aew Fork angekommen. Da. sie wie viele andere sich weigerten, der britischen Krone den Treueid zu leisten., überließ man sie nach ihrer Freilassung sich selbst, und sie hätten daher vielleicht noch länger auf der Insel bleiben müssen, um sich das Reisegeld zusammen zu sparen, wenn nicht kürzlich hier in Amerika ein Fond aufgebracht worden wäre, um es diesen Männern zu ermöglichen, zu ihren Familien zurückzukehren. Rev. Dr. Boynton von Freeport, L..J.. der diesen Fond verwaltet, nahm .sich ihrer an. Sie werden später nach dem Transvaal zurückkehren. . Andere Buren werden diesen folgen. . . G a n z m u t t e r s e e l e n a l l e in machte. der fünfjährige Frederick Albrechtsen die Reise von Kopenhagen nach Amerika. Der Junge wurde kürzlich vom Dampfer Hella" auf Ellis Island gelandet. Der kleine Mann kam zu seinen Eltern, Christian Albrechtsen und Frau, die in New Fork wohnhaft stnd. Vor mehreren Jahren, als der Junge noch ein Baby war, hatten ihn die Eltern drüben bei der Großmutter belassen. Sie zogen nach Amerika. Das Wiedersehen auf der Insel, als der Vater den Knaben in seine Arme schloß, war ein' pathctisches. Der Junge war trotz der lötägigen Reise guten Muthes. Er sagte, daß ihm auf dem Schiff die . denkbar größte Freundlichkeit bewiesen worden sei. - Ein eigenartiges Verfahren der Meldung von Fremden zwecks Ermittlung verfolgter Personen hat die Polizei einer hessischen Stadt eingerichtet. . Fremde werden in der Regel am Morgen nach der Uebernachtung der Polizei gemeldet. Findet diese unter den Meldungen .gesuchte Personen, so ist der Betreffende meist wieder abgereist, wenn die Polizei ihn festnehmen will. Die erwähnte Polizeiverwaltung hat deshalb mit den Gastwirthen desQrtes vereinbart, daß die Fremden ihre Namen auf Zettel schreiben, die bis Nachts 1 Uhr in einen Kasten gesteckt werden. Von dort holt sie die Polizei ab und vergleicht sie mit ihren Steckbriefen. Diese Arbeit geschieht von 3 Uhr Nachts an und ist in ein bis zwei Stunden erledigt. Innerhalb der kurzen Zeitvon 23 Tagen gelang es auf diese Weise zehn gesuchte Personen zu verhaften und den Aufenthaltsort von zwei Personen zu erMitteln. Wenn diese Fremden am frühen Morgen schon festgenommen wurden, haben sie jedenfalls die Schnelligkeit der hessischen Polizei bewundert. ..Pennsylvania Bann.. $17 Baltimore 1 ? und zurück. $1 In Anbetracht des National Convents des Ordens der Adler werden Fahrkarten verkauft am 9., 10. und 11. September. Rückfahrt beschränkt bis den 19 September mit Verlängerung bis 25. September. . Für völlige Information, Schlafwaggon Belegung, etc., spreche man bei den Agenten vor oder schreib an W. W. Richardson, . , . : A.G. P.A.
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