Indiana Tribüne, Volume 28, Number 12, Indianapolis, Marion County, 6 September 1904 — Page 3

Jndicma Tribüne, . September

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Umzingelung drohend. Russisches Heer in Gefahr der Einschließung Kuropatkin's Nachhnt nahezu vernichtet. Vorbcrciwngen zur Räumung von Mulden. Japaner und Russen, in EilMärschen nach der Stadt. Auch Oyama's Truppen verfolgen. McCormick's Vorstellungen. Aus Deutschland.

Russisches Heer in Gefahr der Einschließung. ,S t. Petersburg, 5. Sept'ber. Zu spater Stunde kommt die Meldung, das; Kuropatkin's Nachhut nahezu aufgerieben ist und das; die russische Hauptarmee sich in der unmittelbaren Gefahr der Umzingelung befindet. Mukden's Räumung im GangM u k d e n, 3. Sept. Die Vorbereitungen zur Raumung von Mukven werden betrieben Die japanische Vorhut ist von der Stadt 30 Meilen entfernt.

St. Petersburg, 6. Sept. Ueber die gemeldeten Vorbereitungen zur Räumung Mukdens läßt sich zu dieser Stunde nichts erfahren. ES ist die erste Andeutung eines solchen Plans. Falls wahr, bedeutet dies die Aufgabe der ganzen SüdMandschurei. Sollte Mulden geräumt werden, so gäbe eS für die eine Viertel Million starke Armee mit ihren vielen Verwundeten außcrhalb Harbin'S keinen Platz für die Winter-Quartiere. Andererseits würde Feldmarfchall Oyama durch Mulden'S Räumung be queme Winter Qurrtiere und die Herr schaft über zwei Bahnlinien erhalten. Die KinchoU'Sinmintin Linie, durch reiches chinesisches Gebiet gehend, hält in der Nähe von Mulden, wo eine gute Fahrstraße sich anschließt. Falls der Bericht von der Räumung Mukden's wahr ist. so ginge daraus hervor, daß die LiaoNiederlage für Kuropatkin's Armee ernsthaftere Folgen hat, als bisher bekannt war. Rückzug angeblich abge schnitten. London. 6. Gept. Nach einer Sinmintin-Depesche der Daily Mail vom 5. soll Kuropatkin's Rückzug ab geschnitten sein. Kuropatkin, vonKuroki verfolgt, e i l t n a ch M u k d e n. St. Petersburg, 5. Sept. Eine Depesche Gen. Kuropatkin's von gestern Abend zeigt an, daß Kuropatkin'S und Kuroki'S Heere beide eiligst nach Mukden marschiren und daß das Resultat zweifelhaft ist. Der Rückzug geht hl vollkommener Ordnung vor sich. Am Sonntag griffen die Japaner die russische Nachhut wiederholt an, wurden aber jedesmal zurückgeschlagen. St. Petersburg, 5. Sept. Die vereinigten russischen Streitkrüfte stehen jetzt nördlich von Bentai, außer einer daselbst zur Deckung des Rückzugs belassenen Abtheilung. Die Japaner überschritten den Taitse Fluß nahe seiner Vereinigung mit dem Pensi. Das Gros der Japaner marschirkt direkt gegen Mukten. Verluste 16.000. St. Peterburg, 5. Sept. Die russischen Verluste in der Schlacht von Liao Fang werden auf 16,000 geschätzt. Man bezweifelt hier nicht, daß eine Anzahl Geschütze, namentlich von der BelagerungZ'Artillerie, aufgegeben wurden. Oyama überschreitet den Taitse. St. Petersburg, 5. Sept. Feldmarschall Oyama's ganze Armee hat den Taise Fluß gekreuzt und ver folgt Gen. Kuropatkinö Truppen. . Vorräthe in Sicherheit. Das Gefühl des Schmerzes und die Enttäuschung über Gen. Kuropatkinö erfolglosen Versuch, sich bei Liao Z)ang zu halten, wird durch Bekanntwerden der Thatsache etwas gemildert, daß der russische Oberfeldherr den größten Theil seiner Vorräthe vor der Schlacht nord wärt; sandte und daß eS ihm gelang. seine Armee, besonders Gen. Stakel berg's Corps, aus der Umgarnung der Japaner zu retten. Schlacht zu Ende. . Wie da Kriegsminigerium glaubt. ist die Schlacht thatsächlich zu Ende und Kuropatkin's Rückzugslinie offen. Wäh rend man zugibt, daß Kuropatkin einen schweren Schlag erlitt, gilt der Um-

stand, daß dem Feldmarschall Oyama die Abschneidung Kuropatkin's nicht gelang, als strategische Niederlage des japanischen Führers. Rückzug gilt als sicher. Nach Berechnung der russischen Mili tär-Behörden hatte Oyama bei den Operationen gegen Kuropatkin eine numerische Uebermacht von 60,000 Mann. Die genaue Stellung der rusfischen rechten Flanke ist hier nicht bekannt; indessen glaubt man nicht, daß

die Japaner kräftig genug sind, um ihren Rückzug gefährden zu können. Ruhepause erwartet. Im Kriegsministerium erwartet man keine Erneuerung der Kämpfe vor Ablauf mehrerer Tage, welche die Japa ner zur Erholung brauchen, während Kuropatkin seine Armee sammelt, um sie nachher nordwärts zu führen. Er hat eine doppelgleisige Bahn und die Landstraße. Die nächsten Kämpfe dürften die Form von Nachhut.Gefechten baben. Jentai ist nicht zur Vertheidigung eingerichtet. McCormick's Vorstellungen. St. Petersburg, 5. Sept. Der Minister des Aeußern LamSdorff wird von Botschafter McCormick um Antwort auf die Vorstellungen der amer. Regierung bezüglich der Ladungen der Dampfer Arabia und CalchaS bedrängt. Beide Schiffe wurden vom Vladivostock-Geschwader gekapert. Wie verlautet, geht die amer. Regierung soweit, um Freigabe der Ladung zu fordern. Das auswärtige Amt kann aber vor Entscheidung der Commission, welche die Contre-Bande-Frage untersucht, keine bestimmte Antwort geben. Die Commission macht keine großen Fortschritte im Hinblick auf die Haltung des Großfürsten Alexander Nicailovich, des Chefs der Handelsmarine und Schwager des Kaisers und des Großfürsten Großadmiral Alexis. des Onkels des Zaren. Beide sträuben sich gegen die amerikanische und brltische Auffassung betreffs der NahrungSMittel als bedingtes KriegS-Contre bände. Der CommisstoneN'Vorsitzende Prof. Mariens sucht den Widerstand der Großfürsten zu überwinden. ZarnachderFront. St. Petersburg, 5. Sept. Der Bericht, daß der Kaiser nach dem Kriegsschauplatz gehe, ' taucht abermals auf und scheint begründet. Der kaiserliche Zug wurde für eine lange Reise ausgerüstet. Korea wird Vasallenst a a t. Tokio, 5. Sept. Korea ist jetzt ein Vasallenstaat des japanischen Rei ches. Unter dem eben veröffentlichten Vertrage zwischen beiden Ländern lei tet Japan die finanziellen und auöwär tigen Beziehungen Koreas. Die auS' wärtigen Beziehungen werden Durham White Stevens, dem Anwalt der japa nischen Gesandtschaft in Washington, unterstellt. Der Vertrag bezeichnet den Rücktritt von I. McLeachy Brown, der mehrere Jahre hindurch als financieller Rath geber Koreas fungirte. Brown ist Engländer; sein Wort galt beinahe als Gesetz in Korea. Unter dem neuen Vertrag folgt ihm Megaly, Direktor im Zollbureau von Tokio. Amerikaner als auöwärtiger Berather. Die Ernennung eines Amerikaners zum Berather in allen auswärtigen Beziehungen Korea'S dürfte viele Com mentare veranlassen. Die japanische Regierung führt in einer amtlichen Erläuterung an, daß Stevens die

Plehve's Nachfolger.

Senator Platonoff übernimmt das Erbe des ermordeten Ministers. St. Petersburg, 5. Sept. Senator Platonoff, ein Mitglied deS Staatsraths, wurde zum Minister des Innern und Chef der russischen Polizei in Nachfolge des verstorbenen Herrn Plehve ernannt. Ober-Aufsicht über alle Concessionen, welche Ausländern auf dem Gebiete des Handels und der Industrie gewährt werden, ausübt. Die koreanische Armee wird aufge löst und die koreanische Polizei durch japanische ersetzt. T o k i o, 5. Sept. Die Regierung bat heute den Text eines in Söul am 22. August unterzeichneten Abkommens bekennt. In dem Abkommen verpflichtet sich die koreanische Regierung, Japan in sinanzieller und diplomatischer Hinsicht (besonders bei Gewährung von Concessionen) einen weitreichenden Einfluß zu gewähren. Befehle an freiwillige Schiff übermittelt. St. Petersburgs. Sept. Wie das auswärtige Amt erfährt, wurden die Befehle der russischen Regierung, künftig die neutrale Schiffahrt nicht mehr zu belügigen, dem Dampfer St. Petersburg von der freiwilligen Flotte übermittelt. Vom SmolenSk ist nichts bekannt. Später verlautet, daß die Jnstruktionen an beide Schiffe und zwar an der afrikanischen Küste gelangten, durch eine russische und nicht durch eine auslündische Agentur. Ungeheure Verluste. C h e F o o, 5. Sept.' Nachrichten aus Port Arthur besagen, daß nach der furchtbaren fünftägigen Beschießung der Festung, die am 1. Sept. zu Ende kam, die japanischen Leichen Haufenweise durch Chinesen auf Befehl der Port Arthur Behörden weggeschafft wurden. Stevens reist demnächst. Washington, 5. Sept. Wie auf der japanischen Gesandschaft verlautet, ist die Wahl des Herrn Sievens nach vorheriger Berathung mit ihm erfolgt. SevenS reist Ende des Monats nach Korea und schlägt seinen Wohnsitz in der Hauptstadt deS Landes auf. Er steht 22 Jahre lang im diplomatischen Dienste Japans und genießt beim diplomatischen CorpS großes Ansehen. Deutschland. i Die Braut deS Kronprinzen. Berlin, 5. Sept. Herzogin Cecilie von Mecklenburg - Schwerin,' deren Verlobung mit dem deutschen Kronprinzen angekündigt wurde, ist ein großes, schlankes, blondlockiges und blauäugiges Mädchen. Obwohl man sie kaum hübsch nennen kann, besitzt sie einen lebhaften GesichtsAuSdruck und ein frisches Wesen. In der Oeffentlichkeit sind die Prin zessin und der Kronprinz sich erst einige Abende vorher begegnet. Der KrönPrinz hatte sie nebst ihrer Mutter im Kaiserhof Hotel besucht, kurz bevor sie nach Hause reisten. Nach einem längeren Gespräch fuhr der Klonprinz mit ihnen in einem Au tomobil zum Bahnhof und fand, daß der Zug erst in einer Stunde gehe. Er machte darauf mit den Damen eine Fahrt durch die Hauptstraßen der Stadt, wobei sich das erste Gerede von einer Verlobung entwickelte. Ob eine Liebes - Heirath vorliegt, läßt sich schwer schwer sagen. Es exi stiren starke dynastische Gründe für die Heirath. Nur einmal im letzten Jahrhundert, im Falle Friedrich's III., nahm ein preußischer Kronprinz eine Frau, die nicht einem deutschen fürst lichen Hause angehörte. Der Kaiser wünscht den cumberländ schen, dänischen und niederländischen Hof in nähere Beziehungen mit dem deutschen zu bringen. Der Bruder von Cecilia, der Herzog von Mecklenburg Schwerin,-, heirathete in diesem Juni Prinzessin Alexandra, die zweite Tcch ter deS Herzogs von Cumberländ, eine Schwester der zukünftigen Königin von Dünemark. Die Herzogin Cecilia ist durch Hep rath auch eine Nichte des Prinz-Ge mahlö von Holland. Der gleichen Familie entstammt übrigens die beliebteste unter den preu ßifchen Königinnen, Louise. Der

Gewerkschaftscon greZz.

AWerikanischerArbelter'Verbandsen det ein zukunstefreudiges Schreiben. L e e d s , England, 5. September. Der 37. Jahreö'Congreß der Gewerkschaften wurde heute in der Stadthalle unter Vorsitz des Parlamentsmitgliedes R. Bell eröffnet. Gegen 500 Delegaten, anderthalb Millionen organisirte Arbeiter vertretend, waren zugegen. Der Vorsitzende verlas ein Schreiben der American Föderation of Labor", worin gesagt wird, daß die allgemeine Solidarität der Arbeiter zum Weltfrieden und zur Brüderlichkeit führen müsse. Die A. F. of L. ist durch D. Ryan und D. Driscoll vertreten. Großherzog v. Mecklenburg-Schwerin wohnt derzeit hier im Hotel Bristol. Cecilie wurde einfach erzogen und in den Pflichten des Haushalts wie die Tochter jedes Gutbesitzers unterrichtet. Sie spricht Englisch und Französisch fließend, Russisch gut. - Obwohl sie 7 Jahre im Auslande zubrachte, ist sie doch noch ein völlig deutsches Mädchen. Der Kronprinz hatte die Herzogin und ihre Mutter auf ihrem Landsitze an der Ost-See besucht und sie dort gebeten. ihn zu heirathen. Nach erhaltener Zustimmung telegraphirte er sofort seinen Eltern. Die Depesche gelangte gestern Abend an den Kaiser in Altona, der sich darauf erhob und bei dem Mahle die Verlobung ankündigte. Unversöhnliche Cumberl ä n d e r. Hannover, 5. Sept. . ES ist höchst bemerkenswerth, daß die soeben erschienene laufende Nummer der welfischen Zeitschrift Brunonia" die Mittheilung macht, auch Prinz Georg Wil helm, der älteste Sohn des unversöhnlichen Herzogs von Cumberländ, werde niemals auf den Thron von Hannover verzichten. Da sich annehmen läßt, daß diese Mittheilung direkt von Gmunden inspirirt ist, so macht sie allem Gerede von EinlenkungS-Versuchen, welche sich an die Person deS Prinzen Georg WilHelm knüpften, ein bündiges Ende. Nutzland. Plehwe'S Mörder entkommen. London, 5. Sept. Einer Petersburger Depesche zufolge gelang eS Sassonneff, dem Mörder Plehwe'S. durch einen kühnen Streich seiner Freunde aus dem Gefängniß zu ent kommen. Am Samstag früh erschienen zwei Männer anscheinend hohe Offiziere in Begleituug eines Armee Arztes und zwei Gendarmen im Gefängniß mit einem Schreiben, das angeblich vom Justizminister Muravieff kam. Der gefälschte Brief befahl die Entfernung Sassoneg'S, der vor wenigen Wochen den Minister des Innern von Plehwe mit einer Höllenmaschine ermordete. Die Gesängnißbeamten händigten den Mörder aus, der weggeführt wurde. Von dem Mörder oder den Pseudo-Offizieren hat man seithernichtS mehr gehört. Der im Gefängniß vorgewiesene Brief war eine schlaue Fälschung, auf amtliches Papier deS Justizministeriums geschrieben. Meldung dementirt. St. Petersburg, 5. Sept. Die in London veröffentlichte Nachricht, Sassoneff fei' entkommen, ist unwahr. Kurze Depeschen. 5. Sept. Inland. Cincinnati. ProbatRichter Carl Nippert ist gestorben. Er war vor 2 Jahren Vice-Gouverneur und in Frankfurt a. M. 1852 geboren. KansaS City. Der Amer. Phar-maceuten-Verband traf, mit 200 Delegaten, die 3,000 Mitglieder vertreten zur JahreS-Convention zusammen. Chicago. Bei einem Zusam menstoß zweier Züge an St. Louis Ave. wurden 3 Personen verletzt; 6 Wagen der Chicago & Oak Park Hochbahn entgleisten. New York. Bei einem Streite um 5 Cents in einer Wirthschaft wurden vier Italiener schlimm verwundet, einer derart, daß er kaum mit dem Le ben davonkommen kann. A u b u r n, N. I. G. Versaccia, der Mitthäter von A. Guiorgio bei der Ermordung von John Bangorder und seiner Halbschwester Frln, Farnham, wurde durch Elektricität im Gefängniß hingerichtet.

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