Indiana Tribüne, Volume 28, Number 9, Indianapolis, Marion County, 2 September 1904 — Page 5
Jndiana Tribüne 2 September 190ai
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Lieder aus Norwegen. Von 'Max Bewer. Fjordnacht. Düstre Stille, keine Welle Kräuselt flüsternd an den Strand, See und Land sind eingeschlafen Wie zwei Kinder Hand in Hand; Schlummern friedlich nun umsc lungen, klthmen ohne Traum und Laut, Selbst der Mond steht still in Wolken, -Der aus diesen Frieden schaut! Blumen im Norden. Wie blüh'n die Blumen hell und klar Im Sommer hoch im Norden, n reinem Licht, in reiner Luft ind sie entfaltet worden, Sie vmhcn dort so wunderschön, Weil sie nicht lang auf Erden steh'n! Tu licbcZ EngclZangesicht, Du mit den feinen Wangen, Die du m manckcr Wanderbrust Entbrannt ein hold' Verlangen, Dein Auge war so blau und rein Wie klarer Himmelssonnenschein l Und als ich einmal wiederkam Und wollt' dich wiederscbcn. Da sah i$ übet deinem Grab Awei werke Rosen wehen. Die blühen dort so rein und schön, Weil sie nicht lang auf Erden steh'n!
Das Sammetfofa. Von . Eoslawsky. Teutsch von Mar Montrose. In manchen Familien erfreuen sich manche Möbelstücke der besonderen Beliebtheit aller Familienmitglieder, ja sie werden geradezu als Freunde behandelt. In der Familie des Lehrers Ogurzoff war dieses beliebte Möbelstück das breite und altmodisch bequeme Sopha. Es stand im sogenannten Salon, welcher übrigens zugleich als Eß-, Kinder, undRekreationszimmer diente, d. h. also, es war das Zimmer, in welchem sich die Familienmitglieder so wohl unter sich als auch mit ihren Gäpen unterhielten. DaZ Lehrergehalt Ogurzosfs war ziemlich knapp, die Familie dagegen groß, denn sie bestand aus Vater, Mutter und fünfKindern, der Schwiegermutter und deren Schwester, welche Ogurzoff belle mbre nannte, und einer alten deutschen Bonne. Man litt zwar beständig unter der Knappheit des Gehalts, aber im großen und ganzen fühlte man sich doch ganz glücklich, man liebte sich zärtlich gegenseitig sowie man überhaupt alle Menschen liebte, man war froh und heiter, und wenn auch die Luft in der Wohnung der Ogurzofss nicht allzu üppig war, konnte man doch frei und leicht darin athmen. Alles war in diesem Haufe einfach: , man lebte einfach, man arbeitete einfach und freute sich, was Gott auch beschied. Das Sopha war der Liebling der Familie. . Und warum? ..Ogurzoff selbst liebte es, wegen der Erinnerung an seine Jugendzeit, die anderen Familienmitglieder, weil auf ihm und um dasselbe sich das ganze Familienleben concentrirte, und weil es die verschiedensten Dienste leisten konnte. Die Beziehung zu diesem Sopha kennzeichneten die Traditionen der Ogurzosfs. Man liebte das Sopha so wie es eben war, mit seinen ewig kreischenden Sprungfedern, mit seinem schäbigen, verschlissenen Kattunzeug, urch dessen Lichtungen bereits Häufchen von Pflanzenfasern durchlugten; dagegen nahm man von ihm entgegen, was e nur zu geben vermochte. Und nicht etwa, daß man die Abgetragenheit dieses alten Sophas nicht merkte, aber es reichte ja zu so vielen wichtigeren Dingen nicht, und man beachtete dessen Schäbigkeit einfach mit der Zeit nicht mehr. Außerdem dachte man wohl: es lohnt nicht, das Sopha neu zu beziehen, in einem zwei Monaten wird es bei seiner Arbeitsleistung bald wieder verschlissen und schäbig, das Aermste. Schließlich war es gut so, daß es sich in so trostlosem Zustande befand, um so freier konnten die Kinder darauf herumspringen und spielen. Ach was, meinte Ogurzoff, es geht noch eine Weile so, aber zum Feste müßte man den greisen Freund 15och wenigstens stopfen, schon aus Achtung für sein Selbstgefühl, damit er auch fühle, daß man es gut mit ihm meint. Und alle halfen zustopfen und die Löcher zuzunähen. So ists gut, sehr gut, half ermuthigend der pater familiae; übrigens, warte nur, Alterchen, wenn wir erst reich sind, sollst du schon den schönsten Eretonbezug bekommen, so af$ d'ie anderen Möbel vor Neid platzen werden. Und alle lachten vergnügt darüber. Die Zeit verging und das Sopha verrichtete weiter unermüdlich seine Dienste. Außer der ganzen Familie den ganzen Tag zu dienen, mußte es auch noch ab und zu für Fremdendesuch als Ruhebett herhalten. Ogurzofss waren nämlich sehr gastfreundliche Leute und ost kam Besuch von außerhalb, der sich vor den theuren Preisen und den schlechten Hotels fürchtete und hier Zuflucht suchte und fand. Und siehe da, der gastlichen Aufforderung gern Folge leistend, streckte sich auf dem alten Sopha der Gast friedlich aus, bemüht, eine Lage zu finden, in welcher ihn die hier und dort abstehenden caputen Federn nicht incommodirten. Und dies gelang so vortrefflich, daß der Gast am nächsten Morgen in bester Laune erwachte. Mancher Besuch war so dankbar.
daß er in den Vrfen an die Familie Ogurzosf auch Grüße an den alten Hausfreund nicht vergaß. Alterchen, Grüße für dich sind gekommen, siehst du," rief heiter der pater Ogurzoff. Wenn das Sopha auch schwieg, die ganze Familie fühlte sich aber in seinem Namen freudig und dankbar berührt. Einst kam ein entfernter Verwandter der Ogurzosfs in die Residenzstadt. Es war eine seh: alte, reiche Dame. Sie kam direkt zu Ogurzosfs und' klagte ihre Angst vor den Hotels. Natürlich kennten Ogurzosfs nicht umhin, ihr das alte Sopha anzubieten. Die alte Dame war sehr verwöhnt, und der Anblick des alten Möbels machte auf sie einen bedrückenden Eindruck, aber die Furcht vor dem Hotel that das ihrige; sie acceptirte, sehr erfreut durch die Gastfreundschaft ihrer Verwandten. Man richtete das Lager auf dem Sopha nach Kräften gut her, bevor es für die alte Dame als Bett - dienen sollte, man stopfte und verband es mit Stricken und häufte mehrere Berge von Kissen und Matratzen darauf. Trotzdem verbrachte die Gastin eine unruhige Nacht darauf. In WirklichUxl litt sie nicht nur Physisch, sondern auch moralisch bei dem Gedanken, wie armselig das Lager war, auf welchen ihre Herrenknochen ruhen mußten. Die Ogurzosfs thaten ihr herzlich leid, und wenn letztere es ihr auch beizubringen versuchten, daß das nichts ausmachte, das änderte nichts an der Sache. Ihr Mitleid wurde nur noch größer. Das Geschäft, welches die alte Dame zu erledigen hatte, verzögerte sich länger, und sie blieb bei ihren gastlichen, doch armen Verwandten etwa zwei Wochen. Als sie unter 1000 Dankesbezeugungen Abschied nahm, wurde ihr so weich und mitleidig ums Herz, daß sie sich auch an das alte Sopha wandte: Na, adieu, du freundlicher Quälgeist. Auf frohere Tage!" Letzteres ward besonders geheimnißvoll ausgesprochen, aber die harmlosen Ogurzoffs hatten nichts gemerkt. Die alte Dame fuhr fort und bald siedelte 'die Familie zum Sommer auf's Land über. Das Sopha blieb daheim, da es zu groß war, wie die Kinder sagten, um sich auch auszuruhen. Die Zeit der Trennung mit dem Sopha verflog rasch und die Familie war bald wieder daheim. Zu allererst liefen die Kinder das Sopha begrüßen. Doch sie blieben vor demselben wie gebannt stehen und verstummten mitten in der Begrüßung des alten Freundes. Die Eltern kamen dazu. Sie schauen. Was war das? Statt ihres alten schäbigen Sophas ein reines Sammetwunder. Papa, Mama, was ist das, woher die Pracht? Und wo ist das alte Sopha?" Aber keines konnte es erklären. Die ganze Familie stand sprachlos vor dem Wunder aus schönstem violettem Sammet. Da kam der Hauswart hinein. Der brachte Klärung. Sie erkennen das Möbel wohl nicht? Die alte Dame, die bei Ihnen im Winter weilte, hat es so herrichten lassen. Ich sollte solange schweigen." So, jetzt begriffen erst die guten Leute, daß die alte Dame ihre Dankbarkeit so erweisen wollte. Na, schließlich so einer reichen Dame, was macht das aus, ein hundert Rubel. Aber, der Sammet war wirklich die reine Pracht! Alle bewunderten das Prachtstück, auch die Kinder, aber etwas Fremdes trat nun zwischen sie und ihren alten Freund. Von dem schönen Sopha schweifte der Blick zu den anderen alten Möbeln, Gardinen und Nippes. Das alles war früher harmonisch, anheimelnd und bildete so einen Theil ihres friedlichen Lebens. Aber dieses Prachtsopha paßte nicht mehr hinein, es erdrückte alles mit seinem Glanz. Ogurzoff brach zuerst das Schweigen. Der Sammet ist tadellos und das Sopha unser, nun wollen wir aber die Koffer auspacken!" Und alle begriffen, daß, wenn einmal dieses fremde Möbelstück in ihr Haus gehörte, daß man sich damit endlich abfinden müsse. Beim Auspacken flogen Papierfetzen, Stroh und Heu heraus. Langsam, behutsam damit," rief Mme. Ogurzoff, der Sammet wird gleich schmutzig und staubig." Man deckte das Sopha zu und beschloß, sofort einen Ueberzug dafür zu nähen und so lange sich nicht darauf zu setzen. Zu Mittag wurde es vom Tisehe fortgerückt und statt dessen Stühle herbeigeschafft. Und wenn sich Jemand, mit größter Ehrfurcht, während des Tages mal darauf setzte, so that er es nur ganz vorsichtig und nur um zu sehen, wie es sich darauf saß. Darauf zu spielen und es als Pferd oder Walfisch oder eine Festung zu benutzen, davon konnte nun keine Rede mehr sein. Und überhaupt wurde es m Wohnzimmer sonderbar ungemüthlich. Und als der Jüngste mal mit den Füßen auf das Sopha sprang, entstand ein großer Familienstreit daraus. Da aber so etwas in der Familie Ogurzöffs sehr selten borkam, so hinterließ es einen peinlichen Eindruck. Vom nächsten Tage ab floß das Leben der Ogurzoff wie gewöhnlich. Ogurzoff kam müde nach Hause und mochte sich'gern auf dem Sopha mit den Seinigen unterhalten. Aber o
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wey, wie konme man angesichts des
Prachtstücks noch daran denken, sich darauf auszustrecken. Der Gedanke schon war ein Frevel. Man mußte in's Eabinet wandern, aber das Sopha dort war so winzig, daß die Kinder heftig in Streit darüber geriethen, wer neben dem Vater sitzen sollte. Die Stimmung war jedenfalls gewichen, wie dies seit jenem unglückseligen Tage überhaupt stets der Fall war. Die Kinder durften das Wohnzimmer fast aar nicht mehr betreten, und das war für sie beleidigend. Auch dem HausHerrn war das nicht recht, aber die Frau versuchte, ihn zu beruhigen, indem sie sagte: Man muß doch so was Wunderschönes hüten und schonen." In Wirklichkeit fühlte auch sie, daß alles dem Möbelstück jetzt ausweichen mußte und daß alle dessen Sklaven wurden; aber daran war nun mal nichts zu ändern, und jeder dachte mit Wehmuth an alte glückliche Zeiten, wo dieser anspruchsvolle Störenfried, der alle anderen Gegenstände in den Hintergrund brachte, noch nicht da war und den allgemeinen Frieden nicht störte. Wie sollte nun das alles enden? Die Ausgaben der Familie wuchsen, es blieb kaum noch genug, um Schulgeld, Schulkleider für die Kinder anzuschaffen, also konnte von einer Renovirung der Einrichtung, die nun so kraß abstach, keine Rede sein. Die Stimmung wurde daher immer gedrückter in der früher so guten und friedlichen Familie Ogurzoff. Eines Tages kam zu ihnen ein Gast aus der Provinz. Es war ein Universitätscollege Ogurzoffs, ein ideal guter Mensch und daher stets in Noth. Er kam zu seinem Freunde mit seiner Reisetasche gerade vom Bahnhof, her und hosste auf sein gutes altes Sopha als Nachtlager bei seinem Freunde. Aber gerade kurz vordem faßten die Ehegatten Ogurzoff den Entschluß, principiell Niemand auf dem Sammetsopha schlasen zu lassen. Und als spät des Nachts der Gast sagte: Na, wäre es nicht Zeit, wieder die alte Bekanntschaft mit dem Sopha zu erneuern?" da hob der Hausherr den Sophaüberzug in die Höhe und sagte: Siehst du nicht, in welcher Pracht es NUN dasteht, jetzt ist es keinem ein Freund mehr von uns! ..." Der Gast war sehr betroffen, er nahm schleunigst seinen Hut und machte sich eiligst davon, ohne dem Hausherrn Zeit zu lassen, irgend einen anderen Modus zu finden. Es war schon sehr spät, alle fchliefen bereits. Ogurzoff stand noch immer mit dem Licht in der Hand im Vorzimmers in dem sein Freund so rasch verschwand. Dann ging er in's Wohnzimmer, kreuzte die Arme und sann nach. Tiefe Falten durchfurchten seine S!irn. Tyrann!" flüsterte er endlich, das Sopha wüthend anschauend. Allgemeiner Menschenquälgeist!" Und plötzlich schnalzte er mit der Zunge und fing an laut zu lachen. Dann ging er in sein Eabinet, holte Scheere und Messer, kehrte zu seinem Tyrannen zurück, kniete vor ihm hin und begann behutsam den schönen Bezug abzutrennen. Diese Arbeit dauerte bis zum Morgengrauen. Endlich war sie gemacht. Dann legte er sich zufrieden und erleichtert darauf hin und schlief bequem ausgestreckt ein. . Nächsten Morgen kam zuerst seine Frau zu ihm in's Zimmer. ' Zunächst erschrak sie, sie traute kcmm ihren Augen, aber nach einigen erklärenden Worten ihres laut lachenden Mannes fing auch sie an zu lachen. Dann kam die belle rnere hinein, die Bonne und die Kinder nacheinander. Alle waren gleich betroffen, doch lachten sie bald vergnügt im Chor, wie von einem Alb befreit. Die alte Fröhlichkeit trat wieder in ihre Rechte. Im nächsten Moment sprangen alle Kinder, außer sich vor Freude, auf ihre alte, liebe Burg und bearbeiteten sie nach altem Muster mit ihren Veinchen. Und die Alten lachten nur gütig dazu. Am Abend desselben Tages saß darauf beim Thee der alte vertriebene Freund Ogurzoffs. . Und unter unaushörlichem Lachen wurde dann berathen, was mit dem Sammtüberzug nun am besten zu beginnen war. Eine rieth, den längst der Auffrischung bedürftigen Pelz der Hausfrau damit zu überziehen, ein anderer rieth, Kinderhosen daraus zu machen, die alte Bonne sprach von Mützen und Quasten und von Photographierahmen . . . Aber alles dies sagte Ogurzoff nicht zu. Das ist alles nichts," sagte er, das ist alles noch viel zu gefährlich, weiter, weiter, möglichst weit von Sr. Excellenz dem Sammet. Er gehört nicht hierher, paßt nicht für uns einfache Leute." Dann wollte man ihn einfach verkaufen und das Geld der gütigen Spenderin zurückgeben. Aber auch dies lehnte Ogurzoff ab, sie könnte beleidigt fein darüber. Aber hört, ein Gedanke... Alle verstummten. -. Wir werden den Sammt der Kirche spenden. Und das ist das beste. Und zwar nur als Staubdecke! Das ist seine einzige Bestimmung. Leichen zu bedecken. Ein Todter ist ruhig und still und friedlich, nichts kann feine Ruhe stören. Ist's icht so, meine Herrschaften?" Alle applaudirten. Und am nächsten Tage wurde der kostbare Stoff der. dortigen Kirche ge-
Ein Präccocnzsall.
Die Reise deS Primas von ganz Englandnach de Ser. Staate und der Zweck. Mit seiner Reise nach den Ver. Staaten schafft der Erzbischof von Canterbury. der Right Honorable und Most Reverend Dr. Randall Thomas Davidson, einen Pracedenzfall. Roch nie zuvor hat nämlich ein Inhaber jenes erzbischöflichen Stuhles das Land Onkel Sams betreten. Mit der Reise will der Primas zunächst den amerikaErzbischof Dr. Davidson. nischen Bischöfen, die an den LambethKonferenzen in England theilnahmen, einen Gegenbesuch abstatten, und dann entspringt sie dem' Wunsche Davidsons, eine engere Verbindung der führenden moralischen Kräfte der Welt herbeizuführen. Der erzbischöfliche Stuhl von Canterbury ist der vornehmste Bischofssitz in der anglikanischen Kirche. Sein InHaber ist Primas von ganz England" und überragt damit seinen Amtsbruder' den Erzbischof von Iork, der nur den Titel Primas von England" führt. Davidson ist der 59. Erzbischof von Canterbury. Er wurde 1848 in Edinburg geboren und erhielt seine Ausbildung in Oxford. Nachdem er verschiedene untergeordnete geistliche Stellen bekleidet, wurde er 1891 Bischof von Rochester und 1893 Bischof von Winchester. Erzbischof von Canterbury ist er seit Anfang 1903. Da'vidson gilt als ein hochgeistiger Mann mit demokratischen Anscöauungen, Admiral Slirling. Ter Nachfolger Coopers im Oberkommando der oftasiatischen Flotte. l Der in de? chinesischen Neutralitätsfrage in letzter Zeit oft genannte amerikanische Near - Admiral ' Fates Stirling hatte den Rear-Admiral Cooper im Oberkommando der ostastati-Rear-Admiral YateS Stirling. schen Flotte abgelöst. Er befehligte zuvor das Philippinen-Geschwader jener Flotte. Cooper, welcher leidend, reiste nach der Heimath und tritt in den Ruhestand. Yates Stirling wurde 1843 in Valtimore, Md., geboren. Er besuchte von 1860 bis 1863 die Marineakademie und betheiligte sich im Bürgerkriege noch an den beiden Attacken auf Fort Fisher. Stirling wurde nach dem Kriege dem Pacific-Geschwader zugetheilt und war in der Folgezeit unter Anderem Mitglied der LeuchtthurmbeHorde, Kommandant der Marinestation in San Juan, Porto Rico, und des Schiffsbauhofes am' Puget-Sunde. In San Juan verrichtete Stirling eine Heldenthat, indem er den Lloydsagenten Butler, der bei einem Dockbrande über Bord gesprungen war, vom Tode des Ertrinkens rettete. Auch überwachte er dorten, die Befrachtung des Transportdampfers Sterling" mit Lebensmitteln für die Nothleidenden auf Martinique. Rear-Admiral ist Stirling seit Juni 1902. ' .
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