Indiana Tribüne, Volume 28, Number 6, Indianapolis, Marion County, 30 August 1904 — Page 4

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Zndiana Tribüne. HtrauSgezeden von der utendg . Indianapolis, Ind. v

Harry C. Thudium Präsident. Geschäftölocal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2S9. Kntered at the Post Office os Indianapolis as econd dass matter.' Aus der BuudesHauptstavt. Der Correspondent der Sttiff. Vlät. ter" berichtet: Aufsehen erregt in hiesigen Finanz und Geschäftskreisen ein ConcurZan trag, welcher von der zweiten Nationaldank, der National Metropolitan Bank und der Nationalbank von Washinzton auf Grund von Forderungen im Ge. sammtbetrage von $40,000 gegen den angesehenen Grundbesttzhändler und Versicherungsagenten Thomas E. Wagzaman gestellt worden ist, welcher auch Schatzmeister der katholischen Universi tüt ist. Gleichzeitig wurde von den er wähnten Bankinstituten beantragt, einen Deed of Trust für nichtig zu er klären, welcher zu Gunsten der Univer M im Betrage von 8876,000 auf Waggaman 5 Eigenthum eingetragen worden ist, weil darin ein Versuch eines insolventen Gläubigers liege, einen seiner Gläubiger zu bevorzugen. ES gilt als wahrscheinlich, daß sich daraus ein verwickelter Rechtsstreit ergeben wird. Waggaman, welcher seit dem Jahre 1873 im hiesigen Grundbesitzgefchäst thätig ist, wurde allgemein als ein sehr bemittelter Mann angesehen. Erbefand sich unter Anderem auch im Besitze einer ausgezeichneten Kunstgallerie und es siel auf, als vor etlichen Monaten durch die Zeitungen die Nachricht ging, er. habe seine Kunstsammlung der ka tholischen Universität überlassen. Obgleich man die Angelegenheit da mal lediglich alS Formfache betrachtete, heißt eS jetzt, Waggaman habe mit der Sammlung der Universität Sicherheit für Gelder gestellt, welche er für sie in Händen hatte. Waggaman soll auch verschiedenen anderen Personen, deren Vermögen er verwaltete, Wechsel aus- , gestellt und sich dabei in den letzten Jayren aus wettiaunge Operationen mit vorstädlifchem Eigenthum eingelassen haben, durch welche vi:l Capital festgelegt wurde. Vor einiger Zeit, verlautet nun, hätten sich die Univerfi. tätsbehörden mit der Art und Meise, .in welcher ihre Fonds von Waggaman angelegt worden, unzufrieden erklärt, und nach längeren Verhandlungen sei ein Abkommen getroffen worden, in welchem der Deed of Trust eine Rolle spielte. - Dieses Instrument sollte dem Vernehmen, nach, obgleich eS vom 25. Juli d. I. datirt war, vorläufig nicht zu den Akten gelegt werden, da aber in den letzten 'Tagen Waggaman's Finanzlage als bedenklich hingestellt wurde, so sollen die Vertreter der Universität sich dadurch veranlaßt gesehen haben, mit der Eintragung der Deeds vorzugehen. Freunde der Universität glauben, daß dieselbe nichts verlieren wird, wennZsich die RechtSbestindigung des DeedS gegenüber Waggaman's übrigen Gläubigern aufrecht erhalten ' läßt. Der Vorsitzende des demokratischen Congreßcomites, Repräsentant CowHerd von Missouri, ist von New York hierher zurückgekehrt, ohne viel ausgerichtet zu haben. Seine New Jorker Reise bezweckte zweierlei. Er wollte mit William I. Sheehan darüber konferiren, ob das demokratische CongreßHauptquartier in Washington derbleiben oder nach New Jork überfiedeln solle, und er wünschte Fonds für die Fertigstellung des demokratischen KampagnebucheS vom Nationalcomite zu erlangen. Sheehan war nach Bar Harbor gereist, wie Cowherd vernahm, und mit den Fonds war es vorläufig auch nichts. DaSZ Campagnebuch ist dem Exekutiv-Comite übermittelt worden, und die Sachverständigen find zur Zeit mit dem Durchlesen desselben beschäftigt. Wie tl mit der Herausgabe desselben werden wird, geht noch dahin. Vor einigen Jahren befand fich das demokratische Congreßcomite in ähnlicher Lage hinsichtlich der Fonds, und Congreßmitglied Kerr lvon Pennsylvanien schoß 810,000 aus eigener Tasche vor. um die Arbeiten des Comite? in Gang zu bringen. Er hat sie heute noch nicht wieder. Damals war er keineswegs wohlhabend, und eine Zeitlang schmerzten ihn die Zehntausend gar sehr; jetzt fühlt er den Verlust nicht mehr, da er inzwischen reich geworden ist. Congreß-

Mitglied Cowherd. der mit irdischen Gütern nicht übermäßig gesegnet ist, befindet sich nicht in der Lage, dem Comite bedeutende Summen vorzuschießen. Die Campagnearbeiten des demokratischen Congreß-ComiteS sind infolge des Mangels an Fonds thatsächlich in Stillstand gerathen. Das Comite vermag in zweierlei Weise in die Campagne einzugreifen, durch Versendung von Campazne-Literatur und durch Unterstützung von Congreß'Candidaten mit Geldbeiträgen, besonders in zweifelhaften Distrikten. Das letztere ist unter den gegebenen Umständen völlig außer Frage, und die Beschaffung von Campagne-Literatur kostet ebenfalls Geld, weil die Regierung?drucker die Abzüge von Reden, welche im Congreß gehalten, auch nur gegen baare Münze liefert. So haben die Mitglieder des Comites gegenwärtig weiter nichts zu thun, als im Hauptquartier herumzusitzen und die Au?sichten mit einander zu besprechen. Cowherd wird sich in nächster Woche wieder nach New Z)ork begeben, in der Hoffnung, dann mit seiner Mission erfolgreicher zu sein. Fräulein Alice Roosevelt, die älteste Tochter deS Präsidenten, befindet fich zur Zeit in Bar Harbor und wird von allen Seiten fetirt. Es gelangen jedoch allerlei Berichte über die junge Dame in die Oeffentlichkeit, welche dar auf schließen lassen, daß Frl. Roosevelt, trotz ihrer Jugend, schon recht blasirt ist. Ihre neueste Geschmacksverirrung besteht in dem Tragen einer lebenden Schlange um ihren Hals, und wenn diese Schlange auch nur der harmlosen Gattung der Blindschleichen angehört, so hat dieser Anblick in Frl. Roofevelt'S unmittelbarer Umgebung doch allgemeines Entsetzen hervorgeru fen. Kürzlich wurde ihr zu Ehren im Kebo Valley Klub ein großes Diner veranstaltet. Man stellte ihr bei dieser Gelegenheit .einen jungen Mann vor, der durch die Gegenwart der hehren Landestochter total verwirrt wurde und keine passenden Worte zu finden wußte. Schließlich stammelte er, daß eL ihn außerordentlich freue, ihre Bekanntschaft zu machen, da er so viel über ihren Vater gehöit habe. Fräulein Roosevelt wußte diesen Blödsinn schnell zu rächen: sie erwiderte: Die Ehre ist ganz auf meiner Seite, denn Sie scheinen außerordentlich wohl unterrichtet und sehr viel gereist zu sein." Der junge Mann war über seinen Faux paö und über die Antwort Frl. Alice'S derartig perplex, daß er schleunig aus Bar Harbor verduftete. Auch bei anderen Gelegenheiten zeigt Frl. Roosevelt die Rauhe Reiter-Natur" ihreS Vaters mit großer Vorliebe, zumal jungen unerfahrenen Männern gegen-über.

Deutsche Wehrordnnng. Der kaiserlich deutsche Consul in Chicago hat folgende Meldung betreffs einer Aenderung der deutschen Wehr ordnung veröffentlicht: Die Deutschen Consuln im Ausland sind neuerdings berechtigt, die in ihren Amtsbezirken lebenden deutschen Militärpflichtigen' bis zum 25. September des Jahres zurückzustellen, in dem das 22. Lebensjahr vollendet wird. Diesbezügliche Anträge fcflnb an das zuständige Consulat zu richten. Da die Entziehung von der Wehrpflicht bei späte rer Rückkehr in die alte Heimath oft noch nach langen Jahren Schwierigkei ten verursacht, ist die Kenntniß der Vorschriften für alle interessant, die vor Ableistung ihrer Militärpflicht aus Deutschland ausgewandert sind. Neue Inkorporationen. Die Anderson Coal Co.", Anderson, Capital S000; Directoren: Wm. R. Marsh, John M. Sadler und Rodney H. Brandon. Die Robertson Broihers' Comp.", South Bend, Capital $40,000; Directoren: JameS B. Carter, David Jacobson, George A. Robertson und Willard A. Robertson. Die Waterloo Water d Light Co.", Waterloo, Capital 610,000; Directoren: William I. Vesey, Charles L. OldS und Allen I. Vesey. Gottlied L eukhardt, Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str m Worcefter, Mass. Sen. Hoar'Z Befinden ist unverändert. Er ist bei guter Stimmung und nimmt Nahrung zu fich. Der Senator wurde heute 73 Jahre. '

Allerlei Fundc. Vkttkwürdlge Gelegenhcltfnde von GlückS Pilzen und enttäuscht.- Schatzgräber. - Nördlich der Themsemündung liegt der große englische Artillerieschießplatz, wo die Geschütze eingeschossen werden und auch die ArtillerieübungZschießkn stattfinden. Da die geschleuderten Geschösse von der Militärverwaltung zu guten Preisen wieder zurückgekauft werden, so fehlt es nie an Leuten, die während der Ebbe, wenn nicht geschossen wird, die Geschosse, die sich manchmal tief in den , Sand .und Schlamm eingebohrt haben, aufsuchen, ausgraben und wieder zurückliefern. Mit der Zeit hat sich aus dieser gelegentlichen Beschäftigung ein förmliches Gewerbe entwickelt. Dabei fahnden die Kugelsuche? nicht allein auf Geschosse, sondern sie nehmen alles, was das Meer ihnen bietet. Und diese' gütigen Gaben sind zuweilen gar nicht gering. So fand, nach einem heftigen Orkan im Frühling 1898, ein Kugelsucher in einem von der See tief aufgewühlten Loche einen von grünem Rost bedeckten Metallbarren aus dem Schlamm hervorragen. Metall findet immer Käufer, und eifrig nachgrabend förderte der Mann nach und nach eine ganze Anzahl solcher Barren aus dem Schlamm zu Tage. Erst als er seinen Fund in Sicherheit gebracht hatte, untersuchte er das Metall genauer. Es war reines Silber, welches wohl schon viele hundert Jahre an der Fundstelle geruht haden mochte. Ein anderer Kugelsucher, der mit seinem Sohne den Sand nach Geschossen durchstöberte und dabei mit einem mit einer Stahlspitze bewehrten Stäbe nachprobte, stieß auf einen Gegenstand, in dem die Spitze stecken blieb. Nachgrabend förderten sie schließlich eine etwa zwei Fuß lange Kiste zu Tage. Voller Erwartung öffneten sie sie, warfen sie aber ärgerlich und enttäuscht beiseite, als sie fanden, daß sie nur vom Wasser völlig, durchtränkte Bücher enthielt. Ein Londoner Buchhändler, der von dem Funde gehört hatte, begab sich an die Fundstelle und prüfte die Bücher. Es war die erste und werthvollste Ausgabe von Walter Scotts Werken. Er ließ die Bücher sorgfältig trocknen und nachbinden, und jetzt bilden diese Bände den werthvollsten Schatz seiner Bibliothek. Wenigstens ein Dutzend Stellen glaubt man in Wales zu kennen, wo König Eduard II. von England (1307 bis 1327) vor seiner Gefangennahme durch seine eigene Gemahlin Jsabella seine Schätze vergraben haben soll. Eine sogenannte weift Frau" hatte zwei Männern, die gern diese Schätze gehoben hätten, eine Stelle in der Nähe von New Radnor als die allein richtige bezeichnet. Hier sollten sie während des Vollmonds im Monat Mai nachgraben. Dicht unter einem kahlen Felsen begannen die Schatzgräber in der bestimmten Nacht ihr Werk. Abwcchselnd gruben sie im Schweiße ihres Angesichts darauf los, als plötzlich, die Erde unter dem gerade Grabenden nachgab, und er mit einem lauten Schreckens schrei in der Tiefe verschwand. Sein , Gefährte, dem vor Grauen und Entsetzen die Kniee fchlötterten, und der schon im Begriff war, auszureißen, da er annahm, böse Geisier hätten seinen Gefährten geholt, faßte wieder Muth, als er den letzteren um Hilfe schreien hörte. Hurtig räumte er nun den nachgestirzten Schutt weg und. half seinem Kameraden aus der Grube heraus. Derselbe war in ein alterthümliches Grabgewölbe gerathen, in , dem sie nun sicher glaubien, die gesuchte Schatzkammer gefunden zu haben, das aber bei näherer Untersuchung außer einigen Aschenurnen nichts enthielt, was sie für ihre Mühe und ihren Schrecken entschädigt hätte.

Von 600 Kugeln tobtet nach Berechnungen früherer Kriege nur eine. Die moderne Kriegführung der Schützenlinien vermindert wahrscheinlich die Sterblichkeit noch. Die Blinddärmen tzündung gilt für gewöhnlich als eine sogenannte moderne" Krankheit,, doch man fand Spuren dieses Leidens schon bei egyptischen Mumien. Die russische Regierung hat bei einer Mailänder Gesellschaft 100,000 Stück der von Venedetti erfundenen, kugelsicheren, tragbaren Vrustpanzer für Infanterie bestellt. Geistesgegenwart eines Bahnwärters. In Leipzig durchfuhr an einem Abende der schlasende Führer eines mit 25 Personen besetzten Omnibus die eine Schranke eines Eisenbahnüberganges, als ein Zug nur noch etwa 50 Jards entfernt war. Rasch entschlossen warf der Vahnwärter die zweite Schranke in die Höhe und machte damit den durchgehenden Pferden den Weg frei. Knapp vor der Lokomotive ging der Wagen noch über's Geleis. Die Insassen kamen mit jähem Schrecken davon. Gegen den leichtfertigen Kutscher wurde gerichtliches Verfahren eingeleitet. Dte orennnde Cigarette. In dem englischen Badeort Southsea brannte der im Jahre 1879 gebaute 600 Fuß lange Pier, auf dem ein großer Vergnügungssaal stand, vollständig ab. Das Publikum flüch tete eilig, und eine Artisten-Gesellschast entkam nur mit Mühe in ihrer Bühnenkleidung; zwei Herren, die am äußersten Ende des Piers waren, mußten durch ein Boot gerettet werden. Der Brand war durch eine weggeworfene brennende Cigarette entstanden.

NnssischeS, von dem nichts bekannt wird, betitelt sich eine Neihe kleiner, drallischer Kulturbüdcr, die in der Zeitschrift Kuznica" (Russisch-Polen) erschienen sind. Wir geben hier einige dieser merkwürdigen knappen Berichte wieder: Das Warschauer Publikum kehrt aus dem Konzcrtgarten Bagatcla" zurück. Die Straßenbahn ist überfüllt. Da ein Polizeikommissar keinen Platz für seine Frau darin finbet, verhaftet er den ersten Passagier, läßt ihn durch einen Schutzmann nach seinem Nevierbureau abführen und bietet den nun 'frei gewordenen Platz seiner Frau an. Nach zwei Stunden findet er beimBetreten seines Bureaus den Verhafteten darin vor. Er klopft ihm nun leutselig auf die Schulter mit den Worten: Ach Sie sind noch hier? Gehen Sie nur ruhig naö Hause, die Sache hat sich aufgeklärt!" Was that jener Herr? Nun, er ging ruhig von bannen." In einem Städtchen Russisch-Polens imGouvernement Lublin findet ein Ball statt. Es erscheint auf ihm ein Finanzbeamter, vollständig betrunken, und will tanzen. Einige junge Männer werfen ihn zur Thür hinaus. Nach einer Weile UM der Beamte unter Polizeibedeckung zu rück, flucht, zetert und benimmt sich derartig, daß die Damen sich schleunigst entfernen. Andern Tages reichen die jungen Leute bei der Gouvernementsverwaltung eine Beschwerde gegen den betreffenden Beamten ein. Es wird ihnen aber dort der Rath ertheilt, die Beschwerde zurückzuziehen, da die Sache ein 'häßliches Ende" nehmen könne. Angeblich soll närn lich einem Beamten im Ballsaal die goldene Uhr und ein Portefeuille mit einigen hundert Rubeln verloren ge. gangen sein. Man verdächtige natürlich Niemand, aber die Sache könn? unangenehm werden u. s. w. So ging auch dieser Beamte straffrei aus." Ein Herr A. eilt quer über Me Trebackastraße in Warschau und wird von einem Wagen überfahren. Paß doch auf!" ruft er dem Kutscher zu. der ihm als Antwort die Zunge zeigt. Nun ruft A. einen Schutzmann herbei, der den Wagen anhält. Aus bcr Fenster beugt sich der Eigenthümer des Wagens, überhäuft den Ueberfahrenen mit Schimpfworten und gebietet dem Schutzmann, den Ueberfahrenen zu verhaften, was der Polizeibeamte auch thut. Auf die Frage des Verhafteten, wer jener Herr war, der ihn verhaften ließ, entgegnet der Schusmann: Ich kenne ihn nicht genau, es ist aber ein hoher Beamter." Es war tbajsächlich ein der Person des Gouverneurs beigegeöener Beamter", w es in der russischen Amtssprache heißt. Herr A. kam auf 24 Stunden ins Polizeigefängniß, und wofür? Weil dre Kutscher eines Beamten ihn überfahren und ihm dann die Zunge e zeigt hatte. Was that Herr A.? Er saß ruhig die 24 Stunden ab." Ein Herr S. fährt auf seinem Zweirad die Mokotover Chaussee in Warschau entlang. Ein Beamter hält ihn an. Wohin fahren Sie?" Spazieren." Haben Sie die Erlaubniß, auf dem Rade zu fahren?" Her? S. zeigt das rothe Billet vor. Das gilt für das Rad, aber nicht für den Fahrer", wird ihm bedeutet. Der Fahrer hat einen Paß", sagt der Beamte, jeder Spitzbube hat einen Paß!" Was that Herr S.? Nun, er zog einen halben Rubel hervor. Undwas that der Beamte? Er steckte das Geld ein und sah sich um, ob nicht ein zweiter Radler in Sicht sei." Herr X. bemüht sich um einen Auslandpaß. Alles ist erledigt. Der Beamte hat den Paß in der Hand uno findet keinen Grund, ein Trinkqeld herauszupressen. Da kommt ihm plötzlich ein genialer Gedanke. Ha ben Sie einen Jnlandpaß?" fragte er. Natürlich, hier ist er", entgegneteHerr X. Dann kann ich Ihnen den Auslandspaß nicht geben, denn eine Person kann nicht im Besitze zweier Pässe fein." Was that nun Herr .? Er legte einige Rubel auf den Tisch, und plötzlich konnte eine Person zwei Passe ihr eigen nennen." Sin Z,?orgüczen. Der kleine Adolf stürzt freudestrahlend in's Zimmer: Mutter! heut' fcir ich mit dem Onkel gefahren! auf dem Automobil! denk Dir! so sind wir gefahren, daß wir gar nichts mehr gesehen haben, und reden hab' ich nicht mehr können und der Staub ist mn überall hinein in Augen, Mund und Nase, und gehört hab' ich nichts mehr und alles ist mir durcheinander im Kopf ach! es war ein Vergnügen!" lncrwcrrtcte Antwort. Mann: Denk mal an, bei Meier, der wurde doch vor einiger Zei! von einem Automobil überfahren, nnt jetzt hat er fünftausend Mark Schadenersatz bekommen." F r a u : Ja siehst Du, an dem Meier kannst Du Dir ein Beispiel nehmen, er ist immei auf seine Familie sehr bedacht gewesen!" Der Ulnbclvnszte, Welcher Kunstrichtung gehört denr der Maler Kunz eigentlich an?" Ja darüber muß er sich selbst erst aus der Kunstkritiken informiren!" ' plrlegnratisrix. Wie, Ihre. Tochter ist so Phlegmatisch?" Mit der ist's ein Kreuzüberm Orakelblümchenzupfen ist sii schon eingeschlafen!"

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