Indiana Tribüne, Volume 27, Number 307, Indianapolis, Marion County, 18 August 1904 — Page 4
Jndiana Tribüne, ?S. August IS:
Indiana Tribüne. HerauZzeAtben von Ux Sutederg Indianapolis, Ind. varry O. Thudium .... Präsident. GeschäftSlocal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE
ht.teied at the Post Office of Indi&napoli a second dass matter. Mobs. Aus Georgia kommt wieder einmal eine Kunde von Haarsträubend-n AuZschreitungen einer wüthenden Volksmenge, welche zwei verurtheilte farbige Mörder aus dem Eesängniffe holte und auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Den Opfern der Lynchjustiz wird kein vernünftiger Mensch eine Thräne nachweinen. Sie hatten kalten BluteS eine ganze Farmerfamilie Mann, Frau und Kinder in brutalster Weise ermordet und haben ihr Schicksal tausendfach verdient. Bedauerns werth aber ist die entsetzliche Gesühls. rohheit der Menge und die an den Tag gelegte Verachtung der eingesetzten Ge richtsdarkeit. Aber unsere Gerichtsverwaltung ist nicht von einem großen Theile der Mitschuld freizusprechen. Künstlich in die Länge gezogene Prozessirung von Scheusalen, an deren Hünden erwiese nermaßen Blut klebt; Umstoßung von Urtheilen auf nichtige technische Gründe hin; Gewährung von neuen Prozessen selbst nach abgelegten Geständnissen, die durch direkte Beweissührung bekräf tigt find; . Vorgänge wie die in (Solo rada, wo die Staatsgewalt dem Ge richtswesen gegenüber höhnische Mißachtung an den Tag legte das find wohl neben dem Gefühle, - welches ein von Negern überlaufenes Gemeinwesen beseelt: durch Schrecken das niedrige Negerelement im Zaume zu halten, als Ursachen anzunehmen, welche so entsetzliche Wirkung im Gefolge haben. Falsche Sentimentalität, welche die drei Mordbuben in Chicago zu Helden zu stempeln versuchte, die den Aufwieglern zum Massenmord auf dem Haymarket in Chicago Blumen und Märtyrerkränze auf's Schaffst brachte, Kniffeleien hirnverbrannter Richter, die der Habsucht der Advokaten ermöglicht. eine Urtheilsvollstreckung gegen einen überführten Mörder hinzuhalten, bis dessen Geldmittel erschöpft find. All' diese Mißbräuche find es, welche das Volk veranlassen, die Justiz selbst zur schnellen Ausführung in die Hand zu nehmen. . Nicht nur in den unteren Volksfchich ten des Südens und gegen Neger oder gegen Verüber gräßlicher Mordthaten macht fich der Wille geltend, mit Umgehung der Gerichte. Missethäter durch Lynchjustiz zur Rechenschaft zu ziehen. Als Ende der 90'er Jahre der Stadtrath von St. Louis die Beleuchtung?Vorlage aufhielt, um von den verschiedenen Beleuchtungs-Gesellschasten, die um Freibriefe nachsuchten, möglichst viel Geld zu erpressen, ein Theil der Stadt in Dunkelheit, welche das Verbrecherelement weidlich ausnutzte, lag und der leider deutsche Mayor Hy. Ziegenhain der Bürgerdeputation höhnisch zurief we got a rnoon yet", da war eine riefige Bürgerversammlung die Folge. In den Räumen der aristokratischen GrundeigenthumSbörse fand dieselbe Patt. Hochbedeutende Rechtsanwälte, reicheGeschästsleute, aristokratischeGroß grundbefitzer waren die Wortführer und alle diese Leute, welche fich beleidigt füblen würden, wenn man fie als Mob" klasfifizirte, faßten den Beschluß, daß, falls nicht innerhalb 24 Stunden Abhülfe geschaffen würde, die Versammelten sich verpflichten, bei derAbftimmung über die Beleuchtungsfrage im Stadtrath mit Stricken und Waffen bei der Hand sein zu? wollen und die Stadträthe, welche die Vorlage verzögerten, sofort aufzuhängen. Das Mittel wirkte und die Beleuchtungsvorlage wurde in schleunigst einberusener Sitzungangenommen. Die hervorragenden Bürger gewannen die Erkenntniß, daß Drohung mit dem Strick wirksamer ist wie der zweifelhaste gesetzliche Weg. Auf der einen Seite sehen wir also erbitterte Volksmassen, die durch Lynchjustiz den Blutthaten durch schwarze Bestien Einhalt thun wollen, auf der anderen Seite in ihrem Gememwesen hochstehende, feingebildete Männer, die, um einer im großenGan zen geringfügige, aber durch Corruption geschaffene Unbilde ein Ende
zu machen, fich ebenfalls über das Gesetz
stellen und zum Strick und zur Pistole greifen wollen. Nur kurze Zeit darauf stellten sich aber dieselben hervorragenden Männer während der Unruhen im Straßenbahnstreik an die Spitze der Gesetz- und OrdnungS-Liga und sahen darauf, daß jeder Versuch der Straßenbahner, das Gesetz zu übertreten, streng geahndet wurde. Sie vergaßen eben, daß auch sie einmal Mob" waren. August Knhn kam, wurde gesehen und nominirt. Das; Port Arthur auch ohne Hector F. fällt, ist eigentlich unerklärlich. Nun der Deutsche Tag vorüber ist, gönnen wir den Farmern gern einen recht kräftigen Regen. Leute, die selber käusllch sind, fröhnen zumeist der Ansicht, daß jeder für eine bestimmte Stellungnahme bezahlt wird. Wenn die neuen Filtrir'Anlagen der Wasserwerke fertig sind, wird'S für bedürftige Bacterologen keine"' Jöbchen mehr geben. Mit der Universität von Chicago rivalisirt die dortige Nordwestliche" erfreulicher und erfolgreicher Weise in Förderung deutschsreundlicher Beftrebungen, als deren berufenen Vor kämpfer sie jetzt eben wieder unseren deutschen Botschafter durch Verleihung der Präsidentschaft ihres germanischen Instituts geehrt hat. .(253; P.) Unsere Kollegin in Terre Haute beklagt sich, daß bei der Beamtenwahl für den StaatSverband hauptsächlich Jndianapoliser in Betracht kamen. Es war doch aber selbstverständlich, daß die Executive im jeweiligen Vorort ansässig sein muß. Wenn Terre Haute Vorort wird, werden auch die Hottentotten", wie der Herr Kollege seine Leser nennt, die Executive bilden. Die Versammlung der Viehzüchter in Denver, welche in den Schlachthausarbeiterstreik vermittelnd eingreifen will, könnte die Situation sehr klären, wenn sie in deutlichen Ziffern feststellte, wie niedrig die Löhne der meisten Schlachthausarbeiter und die Preise sind, welche die Schlachthausfirmen für Schlachtvieh bezahlen, wie hoch im Gegensatz dazu die Fleischpreise und wie ungeheuer die Profite sind, die der habgierige Fleischtrust durch diese Uebervortheilung der Arbeiter, der Viehzüchter und des Publikums einheimst. Weitere Arbeit für die Grokgeschworencn. Joseph Parent, ein Fleischer aus Maywood, der vor einiger Zeit auf Veranlassung seiner früheren Haushälterin, Lena Stahl, verhaftet wurde, wird sich vor den Großgeschworenen zu verantworten haben. Dieselbe hatte vor einigen Wochen seinen Dienst verlassen und ihre Koffer auf dem Bahnhofe gelassen, um dieselben später abzuholen. Als sie zurück kam, fand fie dieselben nicht mehr vor. Parent soll dieselben abgeholt und unter falschem Namen darüber quittirt haben. Seine frühere Haushälterin ließ ihn hierauf verhaften. .Ergab an, die Kiffer nur deshalb zurückgeholt zu hahaben, weil ihm Silberwaaren und Linnenzeug abhanden kamen und er fich überführen wollte, ob solches vielleicht in den Koffern fortgeschafft worden wäre. Die Koffer wurden in der Polizeistation geöffnet, jedoch nichts gefun den, was einen Verdacht auf Lena Stahl werfen könnte. Archie Duke von No. 3548 Oft Michigan Str., der unter der Anklage, seinem Arbeitgeber 527 entwendet zu haben, verhaftet wurde, verzichtete im Polizeigericht auf ein Vorverhör und wurde an die Großgeschworenen verwiesen. Niedriger Fahrpreis nach California via Pennsylvania Linien. August 15. bis ,27. einschließlich, und vom 28. bis 9. September einschließlich. ExcurstonS . Tickets nach San Francisco und Los Angeles, in Anbetracht des dreijährigen ConclaveS der KnigbtS Templar und Sovereign Großloge I. O. O. F. werden über Pennsylvania Linien verkaust. Für völlige Information bezüglich Fahrpreis, Route u.s.w., spreche man bei den Ticket-Agenten dieser Linien vor, oder schreibe an W. W. Richardsön, Distrikt Pagagier-Agent, JndianapoUS, Ind.
Den Internen im Stadthospitale
kleine Neöeneinnahmen nicht gegönnt. Die Gesundheitsbehörde machte geftern einem schon seit Jahren bestehenden Gebrauche der Aerzte am StadtHospital ein Ende. Dieselben pflegten für VerficherungSgesellschasten ExtraTodtenscheine auszustellen und für jeden 81 zu berechnen. Vor einiger Zeit verbot eine Verordnung die Berechnung, doch scheint dieselbe nicht beachtet worden zu sein. Gestern beschwerten fich die Söhne deS im Hospitale verstorbenen Andr. I. Sandman beim Gesundheitsamte, daß Dr. Johnson den für die Versicherung erforderlichen Todtenschein nur gegen Zahlung von $1 ausfertigen wolle. Die Brüder erhielten den Auftrag, dem Arzt zu sagen, daß er kein Recht zu einer solchen Berechnung hätte. Eine Stunde später kamen die Brüder wieder und berichteten, Dr. Johnson habe ihnen gesagt, er berechne nichts für die Scheine, sie hätten aber die Schreibgebühren zu bezahlen. Dr. Reyer, Präsident der GesundheilS'Behörde, gab den Brüdern einen Brief an Dr. Martin, den Superintendenten des Hospitals, mit, worin er ihn ersuchte, dahin zu wirken, daß Dr. Johnson sosort die verlangten Todtenscheine ausfertige. Dr. Johnson berief sich darauf, daß die Klienten in der Lage seien, zu zahlen, und daß eine Berechnung gebräuchlich wäre, zumal eine Verpflichtung zur Ausstellung der Scheine nicht vorläge. Erkrankt nicht, aber im Dnsel. In aller Eile wurde gestern die Dis-penfariumS-Ambulanz zur Ecke der Pearl und Illinois Straße gerufen, da dort ein Mann schwer erkrankt sei. Der auf den Ruf herbeigeeilte Dispensariumsarzt Dr. Hawl'ey fand denn auch den 40'jährigen Tom O'Day aus Greensburg, der unter der Last einer ungeheuren Ladung geistiger Getränke dort zusammen gebrochen war. O'Day wurde in'S Stationshaus überführt und vom Schließer, der in solchen Sachen einer langjährigen Erfahrung sich erfreut, in Behandlung genommen. Polizeirichter Whallon wird heute die Diagnose, vornehmen und passende Recepte gegen Wiederholung verschreiben. Des Nanbanfalls beschuldigt. Tom Pell von 414 S. Harding Str. wurde heute Morgen um 1 Uhr unter der Anklage des Raubanfalle verhaftet. Er hatte in der Nähe der Circusgründen an West Washington Straße Tom McDermot überfallen und um 87 beraubt. Eine Ehrung sur Dr. Surty. Dr. John N. Hurty, Secretär der StaatS-Gesundheits-Behörde, ist von der St. LouiS AusstellungS-Verwal' tung zum Mitglied deS PreisrichterCollegiumS in dem Departement der Medizin und Gesundheitspflege ernannt worden. Er wird sich Ende dieses Monats nach St. Louis begeben. Gottlied L eukhardt, Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str .4 Neue Klagen. George Manzer reichte gegen die Stadt Indianapolis eine $5000 Schadenersatzttage ein Er yerieth mit seinem Buggy in eine Versenkung des Straßenpflasters an der Virginia Ave. und Prospect Straße, wurde aus dem Wagen geschleudert und verletzte sich erheblich. Er hält die Stadt für den Schaden verantwortlich. ' Joseph Price reichte gegen die JndianapoliS Traction und Terminal Co. eine Klage auf 810,000 Schadenersatz ein. Er wurde in dem StraßenbahnUnsalle am 25. Juli, an der Washington und Big 4 Kreuzung verletzt. Lena Wright reichte gegen Ernest Wright eine Unterhaltsklage zum Betrage von $25 pro Monat ein. Nannie Knight klagte gegen Wm. E. Knigt aus Scheidung; als Grund giebt sie an, daß er sich beleidigender Redensarten ihr gegenüber bediente und sie verließ. Chas. Bailey reichte eine Lien klage im Gesammtbetrage von 560 ge gen JameS Howard ein. .
DicdcmolratlslsicCouttty-Convention.
Nachdem der gestern durch die Opposition hervorgerufene Sturm sich gelegt, brachte das Comite für Resolu tionen seinen Bericht ein. DaS Comite bestand aus folgenden Mitgliedern : Joseph E. Bell. Fred EhlerS, William F. Moore, Fred Grossart. Fred Lehr, Bernard F. Kelly und Lee Geisendorff. In der von Joseph Bell verlesenen Platform wurden die National- und StaatS-Candidaten, sowie beide Platformen indossirt; die Aufmerksamkeit der Bevölkerung wird auf die Extravaganz der republikanischen Countyund Township - Administrationen gelenkt. Es wird verlangt, daß die Bücher deS County der Bevölkerung zugänglich sein sollen. Die demokratischen Candidaten verpflichten sich, wenn sie erwählt werden, ihr respectives Amt ehrlich und ökonomisch zu verwalten. DaS aufgestellte Ticket steht jetzt wie folgt : Das Ticket: S ch a tz m e i st e r : August M. Kühn. Sheriff: Robert M. Madden. StaatSanwalt: JameS E. McCullough. C o r o n e r : Dr. Frank A. Morrison. S u r v e y o r : Paul Julian. Richter desJugendgeri'chts: Henry C. Cox. Commissär für den Ersten District: Walter S. Johnson, Broad Ripple. Commissär für denZweiten District : Michael F. Gill. Die Center Township Convention. Ticket. T r u st e e : George Roth. Assessor: JameS E. Berry. In der Masonic Halle fand gestern Abend die Center Township demokratische Convention statt. Die Beamten derselben waren: Vorsitzer, Joseph Collier; Secretär. John P. Leyendecker; Sergeat-at-arms, Henry Fried' man. Nachdem Herr Collier eine kurze Anspräche gehalten hatte, wurde zu den Nominationen geschritten. Für TownshipTrustee wurden George Roth und Richard H. Reff vorgeschlagen. Roth wurde nominirt. Für Township Assessor wurden I. W. Losh, James E. Berry und George Schauer in Vorschlag gebracht. Berry ging als Sieger aus dem Kampf hervor. Grundeigeuthums Übertragungen. Harry D. Hamilton an William R. Hough, Theil der südöstlichen ViertelSection23, Township 17, Range 2, Pike Township. $2000. Helen R. Edson u. A. an Leora Duvall, Lots 12 bis 15, Block 7, Ost Woodlawn Sl'.bd. nördlich von Maddm's Fabrik. $1,200. Mary M. Haywood an Byram M. Boyd, Lot 29, Block 3, Lincoln Park, Pennsylvania, nahe 22. Str. $1400. Henry Dockwcller an Chas. Kurtz, Lot 210, Johnsons Ost Washington Str. Add., nördlich von den Pennsylvania Shops. S975. George Seidensticker an Joseph H. Nahrup, Lot 5 in Merrill's Subd. der Außenlot 22, Alabama Str., nördlich von Merrill Str. $3050. South Park Land Company an Fred C. Hackstein, Lot 150, 2. Seetion, South Park, östlich der East und südlich der Morris. $665. Augustus A. St. Clair an Paul H. Henderfon, Lots 101,. 102 und 103, Homestead Addition, nördlich von Haughville. S900. Polizist des DiebstahlS bezichtigt. V i n c e n n e S, 17. August' Polizist Martin wurde beschuldigt, Juwelen von William Wetzel gestohlen zu haben und deshalb arretirt. Er plaidirte nichtschuldig und wurde für ein Verhör im Gefängniß festgehalten.
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15 Nord Illinois Str. .' Eisenbahn-Station b e -r au b t. H a m m o n d , 17. August. Die Station der Lake Shore & Jndiana Harbor Eisenbahn in Graffeli, einige Meilen östlich von hier, wurde letzte Nacht von Einbrechern besucht und eine große Summe Geldes, sowie mehrere Hundert Fahrkarten, gestohlen. Eisen bahn-DetectivZ vermuthen, daß die Spitzbuben aus East Chicago stammen und haben einen bekannten Gesellschafts Helden stark im Verdachte. Bauerlaubnißschein. I. Lemcke, Reparaturen, 135 N. De laware Str., $250. Lena Bucksot, Cottage, 529 Hamilton Ave., $1200. John Dittman jr., hölzernes Wohn haus, Senate Ave., nahe McLain Place, S1500. I. JoneS, Wohnhaus, 3316 Graceland Ave., S500. Robert Stevens, Cottage, Jrvington Avenue und Hill Str.. $1075. Geo. Bisset, Cottage, 10. Str.. nahe Olney Str., $900. Wie der bekannte Klopffechter Tom Sharkey mittelst seiner Riesenkraft Samariterdicnste leistete, wird aus New Jork berichtet: Dr. Nagle vom Bellevue - Hospital entsprach neulich Abends einem Ambulanzruf aus einem Hause an Ost 15. Str., wo er in einer Wohnung der dritten Etage die 38jährige Frau Elizabeth Drew schwer erkrankt darmederliegen fand. Ein katholischer Priester stand Trost sprechend neben dem Lager der Kranken, als Dr. Nagle eintrat und sofort erkannte, daß der Zustand der Frau Uebcrführung nach dem Hospital erheische. Die Leidende war bereit, dem Rathe des Arztes zu folgen, nun aber fand der Letztere guten Rath theuer. Frau Drew ist nämlich so gut wie hilflos, dazu eine Person von 160 Pfund, und Dr. Nagle ist durchaus kein großer und starker Mann. Gedulden Sie sich eine Minute lang," sagte der Geistliche, ich will nachschauen, ob ich keinen starken Menschen finden kann." Das Glück war ihm hold, denn sobald er die Straße erreichte, begegnete er dem früheren Preisklopffechter ..Tom" Sharkey. der mit Frau Sharkey am Arm des Weges kam. Halloh, Tom." rief der Priester den ihm bekannten Klopffechter an. Sie sind just der Mann, dessen ich bedarf. Wollen Sie mir helfen, eine kranke Frau heruntertragen und in die Ambulanz zu bringen?" Gewiß, Vater, ich übernehme die Arbeit," erwiderte Sharkey und dann folgte er dem Priester hinauf in das Krankenzimmer, nahm die Frau in seine Arme und trug sie leicht, als ob er ein Kind trage, die Treppe hinab. Unten angekommen, fand Sharkey den Weg zur Ambulanz durch eine neugierige Menge versperrt. Zwei Polizisten waren zwar zmStelle, aber diesen wollte die Menge nicht weichen. Bitte, macht Raum," sagte Sharkey, die Menge folgte ihm und dann bettete der starke Mann die hilflose Frau behutsam in die Ambulanz. ieisylraia M . fljj R(l Louisville (ßl.üU und zurück. Sonntag, 28. August. Abfuhr, des SpezialzugeS von Jndianapolis um 7.15 Uhr Morgens ; , Retourfahrt deS Speziolzugs von der Main Straße Sta tUn in Louisville um 7.00 Uhr Abends. W. W. Nichardson, A. G. P. A.
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