Indiana Tribüne, Volume 27, Number 305, Indianapolis, Marion County, 16 August 1904 — Page 7

Jndkana Tribüne, I. August 1904U

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Von Zwricn geliebt Roman von SUfrei gaffen 0CC$COOG$0$0$a00Q (Fortsetzung.) Auch sein braunes Gesicht hob sich nicht daraus hervor, nicht die im Schooß gefalteten, runzeligen, mit kurgen, stumpfen Haaren besetzten Hände. Nur manchmal glühte es in seiner Richtung auf in der Stummelpfeife, die er im zahnlosen Munde hielt. Die Aufwartefrau hatte vor längerer Zeit schon Kaffee, Semmeln und Butter hereingebracht und auf den Sophatisch gestellt. Onkel Peters hatte auch in seiner bedächtigen Weise zugegriffen, sich aber gar nicht darum gekümmert, ob dil' anderen a ibm nachthaten. A)em alten Lehrer war von Walter eine Tasse des belebenden Tranks aufgenöthigt worden, er selbst hatte auch den kleinsten Bissen, den kleinsten Schluck verschmäht. Nun aber stand die helle Kanne mit den goldgeränderten Tassen schon lange wieder vereinsamt. So traulich es auch aussah, wenn einmal verlorener Feuere schein aus dem Ofen darüber hingleißte das Locken des hellen Porzellans mit dem duftenden Trank darin war umsonst. Niemand kümmerte sich darum. Es sah aus, als säßen die drei Männer und horchten und warteten, ob nicht dort von dem zweiten Fensterplatz her, der leer war, eine liebe, verschleierte Frauenstimme den Weg finde und ein lächelnder Mund versichere, es sei alles wie sonst, man habe keine Todte über die Schwelle des Hauses getragen. Allein die Stimme erklang nicht. Sie war verstummt für alle Zeit. Eine andere Stimme, die nicht lieb und nicht weich war, eine trockene, knarrende Stimme wurde dafür plötzlich hörbar. Onkel Peters hatte sich in seiner Sophaecke ein wenig aufgerichtet und sagte nach kurzem, bedächtigen Räuspern: Wenn Jemand gestorben ist, so pflegt man nach seiner Bestattung fein Testament zu eröffnen. So wollen wir's auch bei unserer lieben Todten halten." Vater un Sohn stutzten. Walter ließ ab von seinem Hinausstarren in die trostlose Schneelandschaft und wandte sein Gesicht der Tiefe des Zimmers zu, sagte aber nichts. Der alte Lehrer fuhr sich mit dem Tuch verstohlen über die Augen und versetzte dann mit unsicherem Stimmklang: Ja die gute Beate hat aber doch gar kein Testament hinterlassen " Nach einer Weile erklang es aus der Sophaecke, die. jetzt vollständig von der webenden Dämmerung eingesponnen war, gehnmmßvoll ruhig: ftür mich hat Beate ein Testament hinterlassen. Kein geschriebenes. Aber an ihrem offenen Grabe hat sie mir lhrm letzten Willen kundgethan. Die unsichtbare Stimme verstummte wieder. Den beiden Zuhörern, Vater und Sohn, wurde ganz eigenthumlich feierlich zu Muthe. Als habe das Dunkel selber, das so räthselhaft ist, ihnen eine Mittheilung zu machen, lauschten sie angehaltenen Athems. Und sie lauschten nicht nach der Richtung hm, wo das Sopha stand sie horchten unwillkürlich nach oben. Von dort mußte es herabschweben in offenbarenden, befreienden Lauten. Die Stimme aus dem Dunkel sprach weiter: Ja, Beate hat aus ihrem offenen Grab heraus zu mir gesprochen. Und solch ein letztes Wort aus offenem Grab überhört man nicht. Da klügelt und deutelt man auch nicht daran herum. Man geht hin und erfüllt es Also Ihr sollt Beatens letzten Willen hören. Und ich will ihn vollstrecken. Dich geht dieser letzte Wille an, lieber Walter. Die Todte verlangt von mir, daß ich Dich nicht auf Deinen Wegen festhalten soll. Ich soll Dir Deine Freiheit geben, damit Du zerreißen kannst, was Dich eine Fessel dünkt, und Dich dahin wenden, wo Du für das Sehnen und Hof fen Deines Lebens den rechten Sonnenschein findest." Ein erstickter Laut kam über Walters Lippen, auch über die des alten Leh rers. Die Augen glänzten beiden auf, aber zu reden vermochten sie nicht gleich. Aus dem Dunkel war a die unerwar iete Votschaft gekommen, die doch Licht enthielt, eitel hellstrahlendes, warmendes, erlösendes Licht! Und sie spähten ungläubig mit den aufglänzenden Augen in das Dunkel, die zitternden Beiden! Es blieb still darin. Nach mehrmaligen vergeblichen An sätzen stammelte Walter endlich: Wie denn, Onkel? Ich versiehe nicht, was Du sagen willst " Du verstehst mich schon. Denn ich kann nur das eine meinen. Ich habe an Beatens offenem Grabe einsehen gelernt, daß ein eigennütziger Wohlthäter gar keiner ist. Und ein völlig hartge sottener Patron bin ich ja nun doch nicht. Ucberdies ist auch ,n der Haupt sache erreicht, was ich erreichen wollte. Du bist ein praktischer Mensch aeworden, lieber Walter. Du wirst die Scholle, die Du bislana an meiner Seite bebaut hast, nicht aanz und aar veigessen. Ich weiß sogar, daß Du sie em wenig lieb gewonnen hast. Nun, sie bleibt Dir auf alle Fälle" Er machte eine Pause. Man hörte, daß er einen Zug aus seiner Pfeife

t-i lvar. nann suvr er fort:

Ich versteh' nicht viel von den Din-

gen der Kunst. Aber ich hab' mir sagen lassen, daß gar mancher im Wettlauf um ihre Palme sich die Füße wund gewandert, die Hände wund gerungen hat, bis schließlich auch das Herz wund und müde wurde und ein armer Tropf mehr elend am Wege 'liegen geblieben ist Du. Walter, bist ja keiner, der sich so leicht unterkriegen läßt. Und ich glaub' auch an Deine Begabung, weil Du selber daran glaubst, weil ich fege, wie der nothgedrungene Verzicht an Dir zehrt, wie er Dich um den echten Jugcndsonnenschein bringt. So schwer verzichtet nur ein em Berufener, mein' ich. Sollten aber doch Glück und Erfolg Dir launisch den Rücken. zeigen, so erinnere Dich an die liebe, alte Scholle des Oheims. Ein stilles, bescheidenes Glück läßt sich noch immer darauf zurechizimmern." Em neuer Zug aus der Pfeife. Die leisen Wölkchen zogen bis zu Walter heran, der ihnen unwillkürlich wie einem freundlichen Gruß das Gesicht entgegenneigte. Der Gruß kam aber auch m Worten. Der Alte hob ein wenig die Stimme: Vor allem aber, lieber Walter, zieh' nun einmal hinaus in die Welt, sieh sie Dir an mit offenen Augen und suche dann das, was Du mit Deinen hellen Blicken erspäht. Deiner Kunst dienstbar zu machen. Geh' daran, em ganzer Kerl zu werden so, wie Du Dir das denkst. Ich will Dir keinen Weg mehr vorzeichnen oder vorichreiben. Nur helfen will ich Dir, daß Du ohne Hindernisse so recht frei und aller Sorgen bar Deinem Ziel m die Arme stürmen kannst, bis Du mitten dnn , stehst im leuchtenden Schein jungen Ruhms. Ja, das will ich, mein Junge, das will ich! Unsere nebe Todte hat's mir anbefohlen und ich bin gern der Voll strecke? ihres letzten Willens." Er schwieg. Seine trockene, knarrende Stimme hatte langsam eine immer feierlichere Klangfarbe angenommen, deren Wirkung auf die beiden Zuhörer noch erhöht wurde durch das jetzt fast undurchdringliche Dunkel, aus dem die Worte heraustonten. Sie waren Beide, Vater und Sohn, von ihren Stühlen aufgestanden und verharrten noch eine ganze Weile, nachdem der alle, seltsame-Onkel Peters geendet, m glücklich beklommenem Schweigen. War das alles nur ein schöner Dämmerunastraum, der zerstob, wenn sie mit einem Wort daran rubrten? Noch nie hatten sie den alten, eigensinmgen Sonderling so sprechen hören. Er hatte wohl auch noch nie so ge sprochen. An dem Grabe emer tiefbekummert gestorbenen Mutter mußten in seinem Innern reiche, unbekannte Quellen aufgebrochen sein, mit ihrer wunderiam erfrischenden Labung so recht geeignet. Halvverschmachtete zu erquicken! Walter ichuttelte mit emer energischen Bewegung die süße Traumesstimmung ab, m der er sich befand. Ohne sich von der Stelle zu rühren. streckte er plötzlich leidenschaftlich beide Arme vor sich hin und ein erstickte Jauchzen kam von feinen Lippen: Ja, Onkel wo bist Du denn? Dich meine ich, der eben so unendlich Schönes gesprochen! Wo bist Du? So komm doch hierher an das Licht, damit ich Dich sehen kann! Damit ich glauben kann! Es war ia zu schon, was ich eben gehört zu schon! So glaub ! erklang da die beyaa liche Antwort vom Sopha her. Er richtete sich in den Polstern auf. kam um den Tisch herum und vor Walter stand das alte, vertrocknete Männchen mit einem weichen, niegesehenen Ausdruck um den verkniffenen Mund, in den tiefliegenden, funkelnden Aeuglein. Und zwei zunge, starke Arme umTarnen den Alten, und er suhlte litt; an einer jungen, starken Brust beinahe erdruckt, o daß er sich mit em paar gutmüthig brummenden Scheltworten losmachen mußte. Ich bm auch da!" rief ietzt der kranke Lehrer zwischen Lachen und Weinen, und im nächsten Augenohck machte auch er die fröhlich schmerzliche Erfahrung, wie stark ein paar junge, glückliche Arme zu drucken vermögen. Dann haschte Walter noch einmal nach den Händen des Oheims und stammelte: Wie soll ich Dir danken! Wie soll ich Dn danken! Er hielt plötzlich mne. em Glicht wurde ernster. Ein schöner, rührend weicher Ernst war's, in den es getaucht erschien. Seine Augen, in denen es aufschimmerte, suchten durch das Fensier das Dunkel draußen. Em neicr Athemzua hob seine Brust. Laßt mich," bat er, noch em wenig im Freien umherlaufen ich kann jetz nicht ruhig sitzen und sprechen kann ich auch nicht ich bleibe nicht lange! Damit griff er schon nach Mantel und Hut und wandte sich mit einem kurzen Gruß der Thur zu. Die beiden Alten ließen ihn gehen. Sie ahnten, woüm er wollte. Aus dem weichen, sehnsüchtigen Klang seiner Stimme hatten sie's herausgehört. Der junge Mann eilte mu raschen Schritten dem Friedhof zu, der sich mu semen bescheiden ragenden Kreu zen und Grabsteinen nicht weit von dem einsamen Hause hindehnte, mit seiner Rückwand bis an den kleinen Hain heranreichend, der die Stadt von dem stillen Todtenselde schied. Walter wußte, daß der Friedhof um diese Stunde schon geschlossen war, aber für seine junge, elastische Kraft bedeutete

ein Ueberspringen be'r niedrigen Mauer i . - ? on.it

wenig. 5llorr mnien, wo eine -jici von alten, vergessenen, halbeingesunenen Hügeln lag, that er den Sprung. Er störte mit seinem dumpfen AufPrinzen leinen der schon längst vermorschten Schläfer und zerstörte auch nichts an einer liebevoll ausgeführten Grabumfriedigung. Er stand nach semem Sprung hochaufathmend einen Augenblick still, um ich. an die Schauer zu gewöhnen, die n der fahlen, sturmischen Januarnacht über das Todten cld hinwcbten. Aber das geisterhafte Raunen und Racheln m entlaubten Büschen tonnte ihn nicht ernstlich schrecken lag doch hier eine Mutter gebettet, spielte und sang und raunte der aleiche Nachtwind doch auch in den Blumen und Blättern, mit denen ihr frischer Hügel überdeckt war. Bald stand Walter davor. Es war gerade hier, in unmittelbare? Nähe einer größeren Gruppe von duster phantasnchen Lebensbäumen, so dunkel, daß er die hellen Blumen zu seinen Füßen aum sah. Kann die Erscheinung emer Mutter wirklich so ganz entschwinden. daß von der überreichen Fülle von Liebe, die im Leben ihr Herz ausgeströmt, nicht ein schwacher, armer Abglänz ihre Ruhestätte umzittert? So holte der Sohn aus seinem eigenen Herzen Schimmern und Glänzen hervor und wob eine Glorie über den stillen Hügel hin. Er machte seinen Frieden mit der Mutter, die er in frevelhafter Verblendung um den letzten Kuß von den Lippen ihres Kindes betrogen, und die ihm mit dem vergolten, was jetz.t m so heißen, gewaltigen Schlägen sein Herz erzittern ließ! Und er dankte ferner Mutter dafür. Als er sich endlich von dem geliebten Grabe abwandte, um jenen entlegenen Theil des Friedhofes Glieder aufzusuchen, wo er die Mauer übersteigen wollte, war ein letzter, banger Druck von Verbitterung und Selbstquälerei mit leichtem Flügeljchlag aus seiner Seele geschieden. Die Mutter hatte ihm mit ihrer großen, köstlichen Gabe einen so freien, stolzen Frieden geschenkt, wie er ihn nie vorher gekannt. Ja, alle Bedrängnisse, die m den letzten Jahren seinen Nacken niedergebeugt und sein ganzes Sein mit schwerem, dumpfem Groll erfüllt, waren fort fortgewischt von geliebten Mutterhänden, die sich noch aus dem Grabe herausgestreckt yatten zu emem letzten, überreichen Geschenk! Ihm war, wie er so langsam den düsteren Friedhof durchschritt, als glitten lichte Schatten neben ihm her. Dort war das der Schatten der einzigen Mutter? Und dieser andere? Eine erschütternde Erinnerung durchbebte ihn. Er mußte an die junge, unglückliche polnische Mutter denken, der er in der Todesstunde treucste Fürsorge für ihr Kind zugeschworen hatte. Ein weicher, zärtlicher Ausdruck legte sich um seine Lippen. Schlaf ruhig, Du Arme, murmelte er, Dein Kind, mein lieber, kleiner Hans, wird auch behütet sein, wenn ich fortgehe von Heiderbach. Onkel Peters, der ein so ganz anderer geworden ist, wird während meiner Abwesenheit die Hände über das holde Kinderhaupt breiten. Und so bald ich kann, ruf' ich den Kleinen wieder an meine Seite!" Er hob unwillkürlich die Arme und reckte und streckte sie. Diese Bewegung voll ehrlichen, heißen Jugenddranges bezeugte mehr, als die beredtesten Worte es vermocht hatten, daß sem Le ben in Zukunft nur den Mächten des Guten und Schönen geweiht sein solle. Als er wieder jenseit! der Friedhofs mauer stand, meinte er in seiner feierlich gehobenen Stimmung noch immer, es sei Jemand, der ihn geleite. Allein das war kein unbestimmter Schatten mehr, der da vor ihm herglitt. War das nicht das schlanke, große Mädchen, das er o kannte, mit dem schönen, kmderreinen und kinderweichen Antlitz? Und was war es, womit sie ihm geheimnißvoll lächelnd winkte? Weiße Blumen! Ja, so sah es aus. Wie im Traum gelangte er heim ohne daß er sich des Weges bewußt war. In dieser großen, herrlichen Stunde der Nacht voll stummer Gelöbnisse und wundersamer Ausblicke in eine begnadete Zukunft hatte die räthselhafte Erscheinung jenes anderen Weibes keine Macht über ihn. 12. Kapitel. er Meister, zu dessen Schöpfungen Walter Böhme vor allen anderen emporstaunte, lebte augenblicklich in München, um dort ein hervorragendes öffentliches Gebäude mit seinen Bildwerken zu schmücken. An . ihn wandte sich der junge Mann, der nun seine Flüge! brauchen durfte, mit der Bitte, in die Zahl seiner Schüler eingereiht zu werden. Walters Brief, aus tiefstem Herzen heraus geschrieben, mochte dem Meister gefallen haben. Er berief den jungen Mann zu sich. Bis zum Ausgang des Winters sollte er in München an seiner Seite bleiben, um dann vorausgesetzt natürlich, daß sein Talent eine solche Auszeichnung rechtfertige zu dem kleinen Kreis von Schülern zu gehören, mit denen der Meister, die jungen Augen und Hände an den Urformen aller Schönheit heranbildend, das folgende Jahr in Italien verleben wollte. Nun erst war Walters Glück vollständg. Er zweifelte nicht daran, mit seinen Talentproben das Interesse des großen Künstlers, das er erregt, sich auch zu erhalten.

Nun galt es, Abschied von dem alten

Vater zu nehmen, der jetzt völlig veremsamt m dem stillen Haus an der Landstraße zurückblieb. Onkel Peters hatte ihm zwar den Vorschlag gemacht. das Haus zuzuschließen und mit ihm nach Heiderbach zu kommen, aber der kranke Lehrer hatte dankend abgelehnt. Er wollte vorläufig in den altvertrauten Wänden bleiben, vor allem war es ihm nicht möglich, jetzt schon' von dem frischen Grabe feiner geliebten Todten fortzugehen. Ihm war. als müsse sie. ebenso wie er, unter der Trennung leiden. Dagegen hatte er Ontel Peter5 versprochen, :in paar Sommermonate in Heiderbach zuzubringen. Tori Hennig und ihr Bruder waren dte einzigen, die vorderhand von den Zukunftsplänen Walters erfuhren. Von ihnen allem auch verabschiedete er sich, bevor er Neustadt verließ. Es war an einem der ersten Februartage, da traten Walter und die schöne Tori aus dem einsamen Hause des alten Lehrers und schritten langsam der Stadt zu. , Das junge Mädchen kam so ziemlich jeden Tag einmal heraus, um nachzusehen, wie die verwittwete Postschaffnersfrau, die der Lehrer als Wirthfchafterin in's Haus genommen, sich in ihrem neuen Pflichtenkreis zurechtfand. Die Frau zeigte Eifer und guten Willen, war reinlich und pünktlich, man konnte mit ihr zufrieden sein. Heute geleitete Walter nun die junge Freundin , seines Hauses, die eigentlich so recht dessen guter Engel war, nach der Stadt zurück. Bis zu den ersten Häusern wollte er mitkommen. Morgen früh fuhr er dann mit dem ersten Zuge davon, um erst im Mai, ehe er nach Italien ging, der Heimath wieder einen kurzen Besuch abzustatten. Es war am Nachmittag. Der Februar schien diesmal seinen Ruf, ein echter und rechter Kältebringer zu sein, bewähren zu wollen, er hatte mit starrendem Frost eingesetzt. Der Schnee knirschte lustig unter den Füßen der beiden dahinschreiienden jungen Menschenkinder. In den Bäumen rechts und links am Wege war ein edelstemfrohes Glitzern, aber auch ein schauerndes Knistern und kurzes, scharfes Brechen der Zweige, wenn der schneidende Winterwind' in. langausholenden Sfi5ßen hindurchfuhr. Ganz in der Ferne klingelte ein Schlitten davon, das helle Getön verzitterte immer undeutlicher in der klaren kalten Luft. Dort vorn aus dem kleinen Hain, in dem die Bäume weiß, geheimnißvoll und dichtgedrängt wie in einem verzauberten, jedes Menschentons fremdm Garten standen, erscholl ab und zu das mißgestimmte Krächzen eines unsichtbaren Raben. Sonst war tiefe Stille rings. Und die beiden jungen, schönen Menschenkinder waren wie eingeschüchtert von dieser großen Stille, sie fanden eine Zeit lang kein Wort. Abfchiedsworte lösen sich ja auch nicht so leicht von der Lippe. Freilich war es ein Abschiednehmen aus ungleichen Stimmungen heraus. In Walter schwoll die Hochfluth feiner glückseligen Zukunftöträumereien immer mehr an, alles andere siegreich zurückdrängend ihm konnte das Gehen nicht schwer fallen, denn dort, wohin er den Fuß wenden wollte, ragte ja das stolze Götterbild, dem er den Schleier rauben mußte, um begnadet zu fein in herrlicher Schöpferkraft. Dem großen, blassen Mädchen aber an seiner Seite war seltsam weh um's Herz. Gewiß, sie war mit ihren heißesten Wünschen ! für eine reiche und helle Zukunft bei Walter aber m dieser Stunde, emPfand sie doch in bitterer Qual vor allem das eine, daß er fortging, auf lange fortging fortging, um all sein Sinnen und Trachten in den Dienst seiner Kunst zu stellen, nach deren holder Erscheinung, von leuchtenden Goldwölken emporgehoben, er Jahre hindurch in vergeblichem Sehnen die Arme ausqestreckt. Fand er da wohl noch Zeit, im Geist zurückzuschauen m die ferne Heimaih, wo die treueste und innigste Liebe seiner dachte? Freilich, die vertraute Gefialt des alten Vaters stellte sich gewiß in jeder Minute lebensvoll vor seine Seele hin. Das machten die natürltöen Bande des Blutes, die zwischen den Beiden bestanden. Aber gab es auch noch andere Bande, geknüpft durch das leise, scheue, jedoch immer Heller und wärmer erstrahlende Erkennen des Herzens gab es solche Bande. die Walters Gedanken und Empsmdun gen in stillen Stunden heimforderten? Ein überwältigend köstliches Gesüh! wollte in Toris Herzen emporwallen, mit freudig lautem und kraftvollem Schlag wollte ihr Herz auf jene bange Frage Ja rufen, wenn das schöne Mädchen an den Abend dachte, da Walter in fassungslosem Schmerz an der Leiche der Mutter zusammengebrochen war. Hnße. stürmisch hervorgestoßene Worte des jungen Mannes waren da an ihr Ohr geschlagen, und auf ihren Händen hatte sie seine zuckenden Lippen verspürt. Als sei bei ihr und nur bei ihr für ihn Hilfe und Rettung aus aller Qual und Noth, war das.gewelen. (Fortsetzung folgt.) Das erste Schiff passirte den Suezkanal bereits im Jahre 1865, doch, wurde die neue Meeresstraße erst 1869 amtlich eröffnet. Von den Kanalabgaben bezieht die britische Regierung emen Theil, der im Jahresdurchschnitt etwa $4,075,000 beträgt. Die Kosten des Kanalbaües hatten sich fast auf $40,000,000 belaufen.

ctspcntoiiriflist.

' c Naturverftändniß im Alterthum und im Mittelalter. Wirkung fcon Albrecht HallerS Alpen." Eröffnung der Aera der Alpeutouristik durch Engländer Tas erste Neisebuch für die Schweiz. Wenn auch dem klassischen Alterthum nicht, wie man vielfach glaubt, völlig ein jedes Naturverständniß abging, so hatte es doch sicher kein Verständniß für die romantische Schönheit des Hochgebirges. Die Hochgernrgswelt war ihm nur der Sitz schrecklicher Stürme, undurchdringlicher Nebel und ewigen Winters. . Das Mittelalter übernahm auch seine Abneigung aegen das Hochgebirge und seine Verstänönißlosigkeit für die alpine Großartigkeit vom Alterthum, und nur ganz allmalig trat in oen folgenden Jahrhunderten ein Wandel in dieser Auffassung und Beurtheilung ein. Selbst im Mittelpunkt der Hochgebirgswelt empfand man nur ein Grauen vor ihrer titanischen Eigenartigkeit. Der hochgebildete Abt von Einsiedeln. Albert von Vonsteten, schildert in einer Schrift über die oberdeutsche Eidgenossenschaft von. Gotthard als einen Berg, der erzittert von den Stürmen und Ungewittern,die in seinen Höhen brüllen und m dessen Schluchten und Abgründen schwarzeNacht herrscht. Der Erste, der den Bann brach, war der berühmte Züricher Naturforscher Konrad Geßner. Er wagte es, mit mehreren Begleitern den Pilatus im Jahre 1555 zu besteigen. Für dieses Unternehmen war jedoch vorher die Einholung einer Erlaubniß vom Luzerner Rath nöthig. Er erhielt diese, bestieg den Berg und konnte die erhebende Schönheit der Hochgebirgsnatur in vollen Zügen genießen. Von da an wurde er zum begeisterten Touristen. Allein noch auf lange hinaus sollte Geßner ohne Nachfolger bleiben. Es erscheint uns heute als unfaßbar, wenn in einer Doktordissertation, die 1705 in Rostock erschien, die Schweizerluft als ungesund und verdummend dargestellt, im Gegensatz dazu die Luft Rostocks als überaus gesund gerühmt wird. Es war daher eine seltene Ausnahme, wenn sich im Beginn des 18. Jahrhunderts in einem Züricher, dem Stadtrath I. I. Scheuchzer, ein Mann fand, der I? r r . rw t v ein offenes nuge uno einen yeuen inn für ferne Heimath hatte. Er entwarf den Plan zu einer Natur- und Landeskünde der Schweiz. Um sich dazu die nöthigen Kenntnisse zu erwerben, uniernahm er, ausgerüstet mit Barometer und Steinhammer, mit seinen Freunden und Schülern von 1702 1711 alljährlich kleinere und größere Bergtouren. Alle Alpenkanten wurden durchwandert, Splügen, Julier, Gotthard, Furka. In enger Verbindung mit Scheuchzer stand ein junger Verner Arzt. Dieser junge Berner war Albrecht Haller. Dienten seineWanderungen in das Verner Oberland auch ursprünglich nur seinen botanischen Studien, so wurde ioch durch sie auch zugleich seine Empfänglichkeii für den Zauber der AlpenWelt geweckt und feiner dichterischen Begabung die Schwingen verliehen. Im Jahre 1739 erschien sein Gedicht Die Alpen," das nicht nur durch die Form, sondern auch den Inhalt für die damalige gebildete Welt neu und überraschend war. Seine Wirkung war eine zündende. Hallers Gedichte erlebten im Lauf der Jahre dreißig Auflagen, darunter acht französische, eine englische und eine italienische. Außer in Teutschland fand Hallers Verherrlichung tfr Alpen den lebhaftesten Widerhall in England. Engländer waren es denn auch, die die eigentliche Aera der Alpentouristik eröffneten. Im Jahre 1741 bestiegen William Windham und Richard Pococke in Begleitung von sechs Landsleuten von Genf aus über Cha mounix den Montanvert. Für diese Expedition hatten sie sich, bis an die Zähne bewaffnet, mit Zelten, Kcchgeräthen und Nahrungsmitteln wie für einen Zug in das Innere eines unerforschten Erdtheils versehen. Die Gebirgsansichten, die man gelegentlich dieser Hochtour aufnahm,wurden später in Kupfer gestochen und in London veröffentlicht. Die ersten, denen es gelang, den Montblanc zu besteigen, waren Doktor Paccard und der berühmte Genfer Naturforscher de Saussure. Das erste Reisebuch für die Schweiz gab der Züricher Arzt Gottfried Ebel heraus. Zwar aerieth der Touristenstrom durch die napolecnischen Kriege und ihre Nachwehen nochmals in's Stocken, aber von der Mitte der 30er Jahre an erholte er sich, um Zuerst langsam,, dann immer schneller zu seinem gegenwärtigen Umfang anzuschwellend Der rzyerzog Otto, Bruder des österreichischen Thronfolaers, ist infolge der bekannten fkandalösen Vorfälle seiner Stellung als Chef der Kavallerie - Truppendivision in Wien enthoben worden. Ueber j.e d e m Walde sieht nach Professor Mouillefert von der französischen National - Agrikulturgesellschaft in Grignon eine Art Pyramide aus kälterer und feuchter Luft, die ein Erzeugniß der reichlichen Verdunstung der Bäume ist und oft 3000 bis 5000 Fuß weit hinaufreicht. Professor Mouillefert erklärt auch, daß die Wälder, während sie die unteren Bodenschichten gleichsam dräniren, - die oberste Erdschicht vier bis fünf Zoll tief stets feucht erhalten.

Feuer Signale

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Zllab. 9 Hauptauartier. 57 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Chl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. ?4 Alabama und 16. .25 Central Ave und 15. i26 IndeS und 15. 27 Brcokside und Juptta !2S Central Ave und 17, (29 Telaware und 19. 31 Alabama und 11. 32 Bellesontaine und A. '.34 College Ave und 29. .85 Delaware und 13. .26 Alabama und North ;37 Newmann und IS. -.33 College Ave und 14. 39 Corncll Ave und 13. i4l Dandes unb 19. U2 Highland Ave und ic, 43 Tecumseh und 10. i45 New Jersey and 22. .46 Tlvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus HtLjlM Ave und IS. .46 College Ave und 3. .19 College Ave und 27. x52 Park Ave und 22. 2 C u. SB Bahn u. 12. ;64 Namsev Ave und IS. .öS Etoughton u Newmcn tt7 AtlaS und Pik ss Bloyd und Pawpaw. 59 No. 21 Spritzenhaus iightwood :2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. ,64 Rural und Dlohd .65 St. Ciair u. Kcystone 67 Arsenal Lve und 23. (8 Bellesontaine unl ttf. 169 Park SUx ud 1s 212 Evitel Lve und !7 213 Pennsvlv. u. Wtchia 214 JllmoiS nd 26. 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