Indiana Tribüne, Volume 27, Number 301, Indianapolis, Marion County, 11 August 1904 — Page 6

Jttdiana Tribüne, I1. August

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Europäische Nachrichten. Sachsen. Dresden. Nach längerem Leiden ist Kammerdiener a. D. Bo'rner, 78 Jahre alt, Hierselbst gestorben. Dem städtischen Vermessungsdirektor Gerke und dem Nervenarzt Dr. med. Ritter ist in Ansehung ihrer besonderen Verdienste um den seit drei Jahren hier in das Leben, gerufenen Preußischen Hilfsverein der Rothe Adlerorden 4. Klasse verliehen worden. Telegraphensekretär Christian Habermann erhielt den Kronenorden 4. Klasse. B a u tz e n. Das goldene Ehejubiläum beging mit seiner Ehefrau der Kammmachermeister Bertram. B ö r n i ch e n bei Oederan. Das Wohnhaus des Besitzers Paul Zänker ging in Flammen auf. Dornreichenbach. DemHilfsWeichenwärter und Hilfsbahnsteigschaffn Scholz ist anläßlich der Erfüllung einer 50jährigen Beschäftigungszeit im Eisenbahndienste unter gleichzeitiger Bewilligung einer Gratifikation von 100 Mark das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden. Falken au. Selbstmord durch Aufschneiden der Pulsadern beging hier der 43jährige Maurer Otto. Großen Hain. Beim Ausrangiren eines Güterzuges kam auf dem Cottbus Bahnhofe Stationsassistent Donner infolge Strauchelnd zwischen die Puffer zweier Wagen und erlitt mehrere Rippenbrüche, sowie einen Schlüsselbeinbruch. K ö n i g st e i n. Sattlermeister Wilhelm Thomas sen. feierte sein sechzigjähriges Bürger- und Meister-Ju-biläum. Leipzig. Der bekannte Verlagsbuchhandler Hugo Baedeker, der MitHerausgeber der populären Reisehandbücher dieses Namens, ist im Alter von 55 Jahren hier nach langem, schwerem Leiden gestorben. Auf dem Uebergabe-Bahnhof der Dre'sdener Bahn wurde der Hülfsweichensteller Müller aus Klein-Sermuth von einer Maschine überfahren und getödtet. M e e r a n e. In selbstmörderis cher Absicht stürzte sich die Ehefrau des Hausbesitzers und Töpfers Bley in die Abortgrube und fand den Tod durch Ersticken. Niederplanitz. In Monaco ist Gustav Colditz verhastet worden, der der hiesigen Sparkasse 38.000 Mark entwendet hatte und damit flüchtig geworden war. Das Geld ist größtentheils. vergeudet. Colditz hat ein umfassendes Gestandniß abgelegt und wird ausgeliefert. Aeflen'Aarnistadt. D a r m st a d t. Hofbibliothekdirektor Nick, der Verfasser eine? Reihe historischer Schriften, ist hier gestorben. In unmittelbarer Nähe der Ludwigshöhe wurde ein Mann von einem Unbekannten erschossen. , Die Leiche wurde als die des 67jährigen Privatiers und früheren Architekten Heinrich D'öring von hier agnoszirt. Dieselbe weist vier Schußwunden auf. Wahrscheinlich liegt ein durch Passanken gestörter Raubmordübersall vor. Verlach. An Stelle unseres seitherigen bewährten Bürgermeisters Lösch, der nach mehr als dreißigjähriger treuer und ersprießlicher Dienstführung sein Amt niedergelegt hatte, wurde Landwirth Adam Krumb mit 32 Stimmen zum Ortsoberhaupte gewählt. Sein Gegenkandidat, LandWirth Philipp Friehl, erhielt 17Stimmen. B e n s h e i m. Ein grauenvoller Unglücksfall, dem ein blutjunges Menschenleben zum Opfer fiel, ereignete sich in der Nachbargemeinde Kleinhausen. Dort spielte das 10jährige Töchterchen des Fabrikarbeiters Philipp Gebhardt am Küchenfeuer, als plötzlich die Kleider des Kindes in Brand geriethen. Im Nu stand das unglückliche Mädchen in lichterlohen Flammen und bald darauf war es eine Leiche. Klein-Steinheim. Eine bei der hiesigen Gemeinde geländete Leiche wurde als die des Arbeiters P. Reiling aus Laider ermittelt. Der junge Mann war zuletzt in der PaPierfabrik zu Stockstadt a. M. beschäftigt. Langen. Kürzlich starben zwei unserer ältesten Einwohner, , Dietrich Hoffart und Frau Marg. Heim. Ersterer hat ein Alter von beinahe 84 Jahren erreicht. Frau Heim hat ihr 85. Lebensjahr vollendet. Die beiden Greise wurden auf dem Friedhofe nebeneinander zur Ruhe gebettet. Wayern. München. Ein hiesiger Automobilfahrer überfuhr bei Ebenhausen den Ministerialkanzleisekretär Fiechter im Ministerium des Jnnern wobei letzterer außer einem schmerzhaften Schlüsselbeinbruch noch Rippencontusionen erlitt. Der Kaufmann Max Reh, Besitzer einer ffuttermittelsabrik in Feldmoching, hat in seiner Wohnung Selbstmord durch Leuchtgasvergiftung begangen. Als Grund der That werden Zahlungsschwierigkeiten angegeben. D i l l i n g e n. Der freiresignirte Seminar - Inspektor geistl. Rath Georg Wemhart feierte in bester Gesund, heit seinen 80. Geburtstag. G ü n z b u r g. Die kürzlich ver-

storbene Rentiere Frau Antonie Wetzel hat unserer Stadt die Summe von 33000 Mark vermacht, wovon sie 10,000 Mark für das städtische Krankenhaus, 12,000 Mark zur Christbescherung armer Kinder. 5000 Mark für verschämArme. 4000 Mark für einen Freiplatz im hiesigen humanistischen Gymnasium und 2000 Mark für eine Kirchenstiftung bestimmte. olzkirchen. Das Sägewerk und die Möbelfaörtt Buchberger. Seidel & Co. brannten vollständig nieder. Der Schaden ist bedeutend. Jettingen. Frhr. Rudolf von Stetten mit Gemahlin feierte die silberne Hochzeit. v. Stetten spendete aus diesem Anlasse der Lokalarmenfondskasse in Buttenbach die Summe von 10.000 Mark. Landshut. Die Rettungsmedaille wurde verliehen dem Buchhalter Karl Mader für die am 12. April 1904 vollzogene Rettung des SchauzpielerZohnes Johann Maier vomTode des Ertrinkens. Pfaffenhofen a. I. Der Spenglergehilfe Karl Steinbrenner von Wilhelmsburg bei St. Polten, der zum zweiten Male bei dem Spenglermeiste? Schmuttermeier hier eingestellt worden war,, berührte bei einer Dacharbeit die Spannung des hiesigen Elektrizitätswerkes und wurde durch den Strom 'sofort getödtet. Der Unvorsichtige war vorher wiederholt von seinem Meister gewarnt worden. R o d i n g. Der'28jährige Bauer Mandl von Zimmering, der hier in trunkenem Zustande mit dem Licht dem Bette zu nahe kam und einen Brand verursachte, fand den Erstickungstod. S ch w a b a ch. Kürzlich hat sich der Taglöhner Glenk aus Gram darüber ertränkt, daß sein Sohn, der Maschinist Glenk in Mühlhof, unter Mitnähme einer Barschaft von 400 Mark aus der dortigen eben gegründeten Consumoereinskasse flüchtig ging. Jetzt wurde nun auch die Leiche des Glenk jun. mit einer Schußwunde am Kopfe bei Nürnberg aus der Rednitz gezogen. DerDefraudant hat demnach ebenfalls freiwillig den Tod gesucht. WUrtkemöerg. Stuttgart. Die älteste Einwohnerin Stuttgarts, Frau Charlotte Wechsler, geb. Breitschwerdt, Wittwe des Begründers der WUrtt. Feuerversicherungsgescllschaft, vollendete in nahezu vollkommener geistiger und körperlicher Frische ihr 101. Lebensjähr. Die greise Dame, die bei ihrer Tochter, Frau Oberst v. Fabre du Faure hier, Schloßstraße 47, lebt, durfte wieder zahlreiche Ehrungen aus Freundeskreisen erfahren. Ludwig Roser, einer der bekanntesten Neuphilologen Württembergs, zur Zeit in Heidelberg, erhielt einen Ruf als Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Pei-gang - Universität in Tientsm. Roser, der soeben von einer Weltreise Sibirien - OstasienNordamerika zurückgekehrt ist, wird seine neue Stellung am 1. September d..Js. antreten. Großaltdorf (Eutendorf). Die 21 Jahre alte, ledige Karoline Fischer wurde erhängt aufgefunden. An dem allgemein als sehr tüchtig und rechtschaffen bekannten Mädchen waren schon längere Zeit Spuren von Schwermuth bemerkbar. Heilbronn. Der Bergmann Hermann, Vater von sechs unversorgien Kindern, ging im Salzwerk an eine Sprengung, ehe die Ladung losgcgangen war. Plötzlich explodirte diese, und Hermann wurden beide Füße zerschmettert. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. H i n t e r a i ch'h a l d e n. Jnfolge Blitzschlags brannte das Wohnund Oekonomiegebäude des Engelbert Förstner bis auf den Grund nieder. Außer dem lebenden Inventar konnte nichts gerettet werden. Münster (Gaildorf). Das Wohn- und Oekonomiegebäude des Bauern Hofmann wurde durch Feuer zerstört. Das Vieh und einiges Mobiliar konnte gerettet werden. T u t t l i n g e n. Auf dem Schießfestplatz auf dem Honberg wurde der etwa 30jährige Athlet Endreß (gebürtig aus dem Amt Säckingen)der in einem kleinen Cirkus Vorstellungen gab, nach vorausgegangenen StreitHändeln vom 20jährigen F. Schwenold aus Sickingen (Hechingen), der bei einem Caroussell bedienstet war," durch einen Messerstich ins Herz getödtet. Endreß ist verheirathet und hinterläßt ein armes Weib und fünf Kinder. 'ZZaden. Karlsruhe. Oberlandesgerichtsrath Dr. Julius Heinsheimer, einer der tüchtigsten Juristen, verstarb hier im besten Mannesalter. Eine schwere Krankheit zwang ihn im Januar d. I., in den Ruhestand zu treten. Sergeant Karl Lindemann von der 12. Compagnie des hiesigen Leibgrenadier - Regiments No.-109 hat sich auf seinem Zimmer erschossen. E t t l i n g e n. Bäckergeselle F. Baret von Heinsheim bei Pforzheim stürzte hier während des Aufsteigens von einem mit Holz beladenen Wagen, wobei er vor das Rad des Wagens zu liegen kam, das ihm mitten über den Leib ging. Der Bedauernswerthe trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Freiburg. Der älteste der hier

bestehenden Gesangvereine, die Concordia", feierte sein 60jährigesStiftungsfest. Heidelberg. Die Köchin Vabette Steinbach aus Gerlachsheim wollte dadurch eine explodirte Lampe auslöschen, daß sie sich auf das bren-. nende Petroleum warf. Sie verbrannte sich dabei derart, daß sie nach kurzer Zeit starb. Im Alter von 77 Jahren starb hier der Geistl. Rath und Dekan des Kapitels Heidelberg Kilian Anselm Benz, der sich erst im Dezember v. I. nach 43 Jahre langem Wirken als Priester hierhin zur Ruhe gesetzt hatte. L a h r. Hochbetagt ist hier Frau Marie lautier, geb. Guth, die Wittwe eines Veteranen aus den Befreiungskriegen 1813 bis 1815, gestorben. Ihr Gatte, Daniel Gautier, ist in den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts geboren und hat den verhängnißvollen Kriegszug der großen Armee" Napoleons I. nacb Rußland mitgemacht. Mannheim. An den Folgen eines Schlaganfalls starb der Bildhauer Carl Cassar, dem unsere Stadt, in der er seit nahezu einem Vierteljahrhundert, thätig war, zahlreiche künstlerische Schöpfungen verdankt. Offenburg. Cementeur PH. Velli stürzte vom Treppenflurfenster des 4. Stockes eines Hauses hinunter in den Hof und war sofort todt. Rheinheim (Waldshut). Im gemeinschaftlichen Anwesen der Vrüder Johann und Karl Amann hier brach Feuer aus. wodurch das zweistöckige Gebäude zerstört wurde. Schöpf he im. In Minseln auf dem Dinkelberg brannten Wohnhaus und Scheune des Landwirths August Maier nieder. Das Vieh konnte gerettet werden. - Der Schaden beläuft sich auf ca. 9000 Mark. Als der Brandstiftung dringend verdächtig wurde der Schwiegersohn des Brandgeschädigten, der 37jähr. Ernst Lützelschwab, verhaftet und in das hiesige Amtsgefängniß abgeführte Lützelschwab erhängte sich im Gefängniß. Er legte gleich nach seiner Einlieserung ein Geständniß dahin ab, daß er aus Rachsucht gegen seinen Schwiegervater Maier dessen Haus niedergebrannt habe. Derunlängst abgehaltene Damen - Wettlauf zwischen Pariserinnen und Berlinerinnen im Sportpark Friedenau endete mit einem glanzenden Sieg Berlins. Die Berliner Laufmädchen" waren den Läuferinnen vom Seinestrand weit überlegen und heimsten alle drei Preise ein. Aber darum doch alle Achtung vor den Leistungen der Midinettes, von denen übrigens, wie berichtet wird, drei wirklich hübsche, ansprechende und zierliche Gestalten waren. Sie haben in Paris bewiesen, daß sie im DauerGehen wirklich etwas leisten können, und sie haben sich auch in Berlin die redlichste Mühe gegeben, nahmen sie doch vom Start weg sofort die Spitze. Aber Gehen und Laufen ist zweierlei, und so war ihre Kraft bald zu Ende. In jedem Lauf gingen von fünf gestarteten Französinnen nur drei, und zwar als Letzte durch's Ziel, während die beiden anderen aufgaben und sich ihre Niederlage derart zu Herzen nahmen, daß sie in Thränen ausbrachen; eine wurde nach dem Laufen infolge der Anstrengung auf kurze Zeit ohnmächtia. Zweifellos. Jörgl: Du Girgl, hast scho amal probirt, mit em Grashalm kann ma sich an Finger blutig schneiden. Girgl: Mit em Balbiermesser aber aal

HimmlischerGedanke. Schade, daß es bei den modernen Kriegen keine Amanzonenkorps gibt!" Warum denn?" Ach, es wäre doch zu nett, so ein paar hübsche Leutnants gefangen zu nehmen!" Junge Kohlrabi ' mit Schinken. Man schält die jungen Knollen schneidet sie in möglichst gleichmäßig runde Scheiben, brüht sie mit kochendem Wasser, dünstet sie alsdann mit frischer Butter, ziemlich weich, stäubt etwas Mehl darüber und gießt Fleischbrühe dazu, um sie recht kurz-einkochen zu lassen. Hierauf bestreicht man eine Schüssel mit Butter, schüttet eine Lage von den Kohlrabi darauf, belegt diese mit dünnen Scheiben von rohem Schinken und wiederholt dies, bis die Schüssel fast gefüllt ist. Dann ze'rquirlt man 3 5 Eidotter mit Fleischbrühe, gießt die Mischung über die Kohlrabi und stellt die Schüssel in einen nicht zu heißen Ofen, um sie nach y2 Stunde sofort aufzutragen.

Allerlei sür'ö Haus. Kernseife z-u kochen. Man sammelt alles im Haushalt übrig bleittr'ot, sonst nicht verwendbare Fett. Hat ma eine hinreichende Menge, so kocht man dieselbe in einer Lauge von Sodalöfung mit Zusatz von Aetzkalk se lange, bis eine, durchsichtige, gallertartige Masse, der Seifenleim, entstanden ist. Diesem Seifenleim setzt man Kochsalz zu, welches sich im Wasser löst und die Seife zur Abschneidung bringt. Soll die Seife recht gut sein, so wird das Ausbleiben mit schwächeren Laugen und das Aussalzen noch mehreremal wiederholt, wodurch die Unreinigkeiten in die Lauge gehen. Danach wird die obenauf schwimmende Seife in hölzerne Gefäße geschöpft, in denen sie zu einer undurchsichtigen Masse erstarrt. R a t t e n z u f a n g e n. Ein einfaches, dabei für alle Hausthiere ganz unschädliches Mittel, Ratten zu fangen, besteht darin, daß man eine gewohnliche Waschbütte stark zur Halste mit Wasser füllt, auf dasselbe 12 Zoll hochSpreu schüttet und diese oben noch mit Mehl oder Kleie bestreut. Man stellt den Wasserbehälter dort auf, wo sich die Ratten am häufigsten einstellen, macht ihnen durch ein Brettchen eine Brücke bis zum Rande des Behälters, in welchen sie hinunterspringen, dabei unter die Spreu versinken und an der Innenseite nicht heraufzuklettern vermögen. Auf diese Weise können in einer Nacht 2030 Ratten gefangen werden, welche zum Theil ersaufen oder sonst leicht getödtet werden können. Will man Gift anwenden, so kann man sich der aus Apotheken zu beziehenden Phosphorsalbe oder Paste bedienen. Man streicht die Salbe in dünnen Schichten auf Ziegelstückchen und stellt diese dahin, wo sich Ratten aufhalten. Wie man Wollenstoffe prüft. Um Wollenstosfe auf ihre Echtheit zu prüfen, fädelt man eine kleine Probe der Länge und Breite nach auf und verbrennt die Faden einzeln am Licht. Baumwoll-, Hanf- oder Leinenfaden verbrennen ganz mit heller Flamme, während echte Wollfaden schlecht brennen und an der Spitze eine kleine schwammige Kohle bilden. Das be st e Mittel gegen Wanzen ist Alaun. Man bestreiche die Wände, woran die Wanzen nisten, mit einer kochenden Alaunlösung, und sie kehren niemals zurück. Ein fast unfehlbares Mittel gegen Wanzen und ihre Brüt ist ferner Essigsäure, welche man am besten mit einer Glasspritze in die Fugen und Ecken einspritzt; auch die Zapfenlöcher der Bettstellen fülle man mit der Flüssigkeit an. Ein Tropfen Essigsäure tödtet die Wanze auf der Stelle. Das Mittel ist billiger und sicherer als Insektenpulver. C i g a r r e n a f ch e ist ein gutes Putzmittel für alle Metallgegenstände. Angelaufene Silber-, Nickel- und Kupferfachen erhalten rasch ihren ursprünglichen Glanz wieder, wenn man ein weiches Flanellläppchen in Cigarrenasche taucht und damit die Gegenstände tüchtig abreibt. Wenn Flecken auf den Nickel- und Kupfergegenständen haften, vermische man die Asche mit einigen' Tropfen Petroleum, daß ein dicker Brei entsteht, den man auf den Gegenstand streicht, ihn einige Minuten liegen läßt und dann auf den Sachen verreibt. Man spült sie mit lauwarmem Wasser ab und reibt sie mit einem Tuche trocken. Cigarrenasche beseitigt außerdem trefflich weiße, durch heiße Gegenstände entstandene Flecke auf polirten Möbeln. Auch zu diesem Zweck wird die mit Petroleum breiig gerührte Aschenmasse auf die Flecken gebracht und einige Zeit darauf gelassen. Das spitze Ende eines Korkes wird an einem brennenden Lichte geschwärzt und mit diesem verkohlten Prcpfen die mit der Asche bedeckten Stellen so lange gerieben, bis die weißen Flecken verschwunden sind. Mit einem Möbelleder und lauwarmem Wasser wäscht man die Asche ab, läßt die Stellen etwas abtrocknen und reibt sie zuletzt mit einem Leinentuch, welches mit etwas Möbeltinktur befeuchtet ist, und darauf mit einem Flanelltuch blank. Eine sehr gute Lederschmiere wird folgendermaßen bereitet: 1 Unze Gummi Arabicum, gepulvert, 1 Unze geschabte Seife und 1 Unze weiches Wachs übergießt man mit 14 Pint Wasser, kocht auf gelindem Feuer unter beständigem Umrühren so lange, bis die Bestandtheile aufgelöst sind, fügt dann unter beständigem Umrühren nach und nach y2 Pint Leberthran, feingestoßenen Beinschwarz und Kienruß hinzu, nimmt das Gefäß vom Feuer und rührt bis zum Erkalten. Man nimmt von dieser Schmiere etwas auf die Bürste, schmiert das Lederzeug nicht zu dick damit ein und bürstet, bis es Glanz bekommt. Lüftung von Krankenzimmern. Krankenzimmer zu lüften, ohne jeden Nachtheil für den Kranken, läßt sich sehr leicht bewerkstelligen. Am Kopfende des BetteS wird ein aufgespannter Regenschirm aufgestellt, darüber ein großes BettTuch ausgebreitet, welches jeden Luftzug abhält, so daß der Kranke wohlgeborgen wie in einem Häuschen liegt. Dann kann gelüftet und Durchzug gemächt werden ohne jsden Schaden auch für.Sckweikranke.

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