Indiana Tribüne, Volume 27, Number 297, Indianapolis, Marion County, 6 August 1904 — Page 5
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rI"I 4 I i 5 ix rr JLJtm Tt i i s a 1) m e -f . TT n - . TT VT Ö Ö Ö Ö Ö ö t ging in die Häuser und sprach um Essen, Geld und Kleider an was er gerade brauchte und er erhielt reichlich, well er ein armer Krüppel war. Wenn Jörg dann am Abend seine Einkünfte überschlug, so verzog sich fein Gesicht zu einem verschmitzten Grinsen. Eigentlich war es überhaupt schade, daß ein Genie wie er so verkommen mußte. Jörg war auf eine ganz merkwürdige Art zum Krüppel geworden. Eines Tages im Winter er war als Gärtner schon eine geraume Zeit arbeitslos hatte er, der Noth gehorchend, bei einer reichen Dame um ein Scherflein zum Nachtlager gebeten, und sie hatte ihm erwidert, daß sie den Müßiggang nicht unterstütze, daß sie ihm aber für jeden Korb Kohlen, den er ihr aus dem Keller heraufhole, zehn Pfennig geben wolle. Er, ein Kunstgärtner, sollte Taglöhnerdienste thun? Dies Anerbieten schien Jörg beleidigend. Er fühlte sich herabgesetzt, und weil ein Bettler solche Gefühle nicht ungeschminkt äußern darf, erklärte er bedauernd, durch ein lahmes Bein an schwerer körperlicher Arbeit verhindert zu sein. Die Dame war gerührt und schenkte ihm gegen seine Erwartung auch ohne die Kohlen ein reichliches Almosen. Das erregte sonderbare Gedanken in Jörg, er war überhaupt zum Philosophen geboren, nur daß er seine eigene Philosophie besaß, der andere Menschen nicht ohne Weiter's zu folgen vermochten. Wenn solch kleines Leiden eine so vorzügliche Wirkung ausübte, so wäre man ja Prügel werth, überlegte Jörg, wenn man sich seiner nicht zu seinem Vortheil bedienen sollte. Jeder Mensch hat das Recht, die Arbeit zu seinem Unterhalt zu wählen, die am bequemsten und einkläglichsten für ihn ist. Die Bettelei als Krüppel ist einträglicher als die Gärtnerei mit gesunden Gliedern, also: betteln wir künftig! Seitdem schleppte Jörg das linke Bein nach, und er that es mit einer Virtuosität, als ob er schon lahm auf die Welt gekommen wäre. Der Kniff bewährte sich so glänzend, daß Jörg eine große Verehrung und Zuneigung zu der Dame gewann, die die glückliche Entdeckung seiner Lahmheit bewirkt hatte, und er äußerte seine Anhänglichkeit dadurch, daß er sich öfter bei ihr einstellte, um sich mit einer guten warmen Mahlzeit bewirthen zu lassen. Als das Frühjahr in's Land zog. und er Arbeit in Fülle hätte finden können, da war er bereits so in's Bummeln hineingekommen, daß er nicht Lust hatte, sich danach umzusehen. Wenn man sie ihm auf dem Präsentirteller angeboten hätte, dann würde er sich vielleicht beiuemt haben, anzufassen und in der Arbeit auch wieder. Gefallen an ihr gefunden haben, denn er war im Grunde ein ganz ordentlicher Mensch und liebte seinen Beruf; aber das Nichtsthun hatte seine Energie . erschläfst und die mit dem Betteln verknüpften Demüthigungen sein Ehrgefühl abgestumpft. So ließ er es gehen, wie es gehen wollte, und anstatt um Essen, sprach er bei feiner Gönnerin diesmal um leichtere Kleider für die warme Jahreszeit an; und im Herbst stellte er sich pünktlich wieder ein und ließ sich mit warmen Hüllen bedenken. Das war zwei Jahre gegangen. Als er nun im dritten Winter wieder kam. öffnete ihm die Dame in tiefer Trauer die Thür, und ihr Gesicht war so blaß und vergrämt, daß Jörg ganz betroffen davon wurde. Ach. der lahme Jörg!" sagte sie mit einem Ton, als ob sie schon auf ihn gewartet habe. Mein Mann ist gestorben. und ich werde Ihnen künftig nicht mehr mit abgelegten Kleidern aushelfen können. Aber mein Mann hat noch vor seinem Tode einen Rock für Sie bestimmt, den 'ollen Sie haben." Ein Mädchen von ungefähr zwölf Jahren, traurig, bleich und schwarz gekleidet wie die Frau, kam den Korridor entlang und stellte sich an die Thür. Jörg kannte die Kleine, es war daö einzige Töchterchen des verstorbenen Raths, sie hatte ihm früher immer das Essen gebracht und ein paar freundliche Worte mit ihm geredet. Jetzt nickte sie ihm nur schweigend zu, und in ihren Augen flimmerte es wie von verhaltenen Thränen. Die Frau Rath kam mit dem Rock zurück, sie hielt ihn fest an die Brust gepreßt, als ob ihr das Scheiden von ihm schwer würde. Ta.nehmenSie ihn! ,Gib ihn dem lahmen Jörg,' hat mein Mann auf dem Todtenbette gesagt, ,der Rock ist zwar noch wie neu, aber es wird ja wohl das Letzte sein, das der arme Krüppel von mir erhält.' Halten Sie ihn also gut. Jörg, verlausen Sie ihn nicht etwa, und machen Sie ihm nicht Unehre! Der Mann, der ihn getragen hat, war ein guter Mensch und ein wahrer Freund aller Armen." Thränen erstickten ihre ' Stimme,
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er ncy inner entledigen könnte, ohne ihm eine Unehre anzuthun." Sollte er ihn zurücktragen und ihn heimlich an die Korridorthür der Leute legen? Aber
da konnte ihn sich ein anderer aneignen, und wenn nicht wie würde seine vermeintliche Undankbarkeit die Frau und das Kind kränken, wie würde es sie beleidigen, wenn er den Rock mcht behielt, der ihm als Vermachtmß ein Heiligthum fein mußte! Nein, weggeben durfte er ihn doch nicht. Jörg wußte nicht aus noch em. Dabei brannte ihm die Stelle , seiner Hand, auf die die Thräne des Kindes gefallen war. bis tn die Seele. Und um das Wirrsal in seinem Innern noch zu vergrößern, stieg Plötzlich, unvermittelt, noch ein Gedanke in ihm auf: Du hast solange mit großem Geschick den Krüppel gespielt wie denn, wenn Du zur Strafe wirklich zum Krüppel würdest? Er dachte nicht an einen gerechten Gott dabei, die unklare Vorstellung von irgend einer dunklen Schicksalsmacht, so eine Art Fatum, das heimtückisch auf den Augenblick lauert, wo es dem Menschen Schlimmes zufügen kann beherrschte ihn. Aber er wollte nicht wirklich zum Krüppel werden, nicht zeitlebens b'nken. Und nun legte sich em dumpfer Druck über ihn, die Furcht vor etwas Unfaßbarem, Schrecklichem, das ihm bevorstand. Der Abend sank herab, und es wurde kalt. Da erhob sich Jörg und ging langsam mit schweren Schritten und gebeugtem Rucken nach der Herberge. Man hätte ihn für einen alten Mann halten können, und er war noch nicht dreißig Jahre. Den ganzen Abend saß er in dem qualmersüllten Rclum der Schenke still in einen Winkel gedruckt und dachte weiter, wahrend die Kollegen um ihn herum lärmten, zechten, Karten spielten oder Schachergeschäfte trieben. An einem Nebentisch saß ein altes Weib, eine Tippelschickse," die Frau eines invaliden Leiermanns. Er war ein Trinker und des Abends gewöhnlich unzurechnungsfähig, und ' das Weib, das struppig, sturmzerzaust, wetterhart aussah wie ein alter Weidenbäum, mußte tagein, tagaus den schweren Leierkasten auf ihrem Rücken schleppen und unermüdlich die Kurbel drehen, wahrend der Mann, auf feinen Stock gestützt, faul daneben stand. Die Frau hatte ernst bessere Tage ge sehen, und die Erinnerung daran ließ sie einen Rest von Anstand-gefühl und Würde bewahren. Deshalb war r;e auch eine der wenigen, mit denen Jörg gelegentlich Gemeinschaft machte. Schon eine geraume Zeit hatte sie gesessen, scheinbar emsig gestrickt und ihn aufmerksam beobachtet. Jetzt schob sie sich auf der Bank zu ihm hin und fragte in ihrer kurzen Art: Was hast Du?" Was soll ich denn haben?" brummte er mißmuthig. Red nicht erst, Du hast was!" Er zuckte ungeduldig die Schultern und antwortete nicht. Sie strickte ruhig weiter, aber nach einer Pause begann sie wieder: Ich hab' Dich vorhin mit einem Rock unterm Arm kommen sehen, Du hast doch also ein gmes Geschäft gemacht. Er fuhr ärgerlich auf. Laß mich mit dem Rock in Frieden!" Und nach einer Weile stieß er zwischen den Zahnen hervor: Ich Hab's satt bis oben 'ran." Was hast Du atV Das Luderleben." ' Sie ließ das Strickzeug in den Schooß sinken, beugte sich zu ihm, und ihm scharf in &e Augen sehend, sagte sie: Ich will Dir sagen, wo's Dir sitzt hier!" Sie tippte mit ihrem knöchernen Finger an seine Stirn. Wenn unsereiner erst zu grübeln anfängt,. dann ist's aus mit ihm, dann kann er sich man gleich einen Strick kaufen und sich am ersten besten Baum aufknüpfen." Jörg brummte etwas Unverständliches. Er stand auf und ging in die Kammer nebenan auf sein Strohlager. Den Rock breitete er unter semen Kopf, damit er ihm nicht gestohlen werden konnte. Er wollte schlafen, denn er fühlte sich von der ungewohnten Arbeit des Denkens zerschlagen an Leib und Seele, aber er fand keine Ruhe. Ein leiser Geruch nach feinem Tabak, wie er den Kleidungsstücken starker Raucher eigen zu sein pflegt, entströmte dem Rock, und er machte, daß der Mann, der ihn getragen, greifbar lebendig vor Jörgs Seele trat. Er stand vor ihm mit seiner hohen, aufrechten Gestalt und blickte ihn mit den ernsten, ehrlichen Augen so unverwandt strafend und mahnend zugleich an, daß Jörg dieselbe peinvolle Verlegenheit empfand, als ob die Gestalt leibhaftig dagewesen wäre. Sobald der Morgen graute, stand er auf. Er hatte einen Entschluß gefaßt. Er wollte das Grab des Mannes aufsuchen, der ihm Gutes gethan und den er dafür belogen und betrogen hatte, und einen Kranz darauf niederlegen. Vielleicht, daß er danach seinen alten Gleichmuth wiederfand, ohne den ein Leben wie das seine unmöglich war. Er machte sorgsam Toilette, wusch sich, rasirte sich 'die Stoppeln ab und putzte sich die Stiefel blitzblank. Zuletzt zog er den neuen Rock an. . Als er die Straßen entlang schritt, bemerkte er in den Schaufenstern, daß er wie ein anständiger Mensch aussah, und das freute ihn, wie ihn lange nichts gefreut hatte. Heute hinkte er auch nicht, er trug ja den Rock. Wieder schritt er dem Stadtpark zu, nacb ieuer Stelle, wo über Reste der
allen Stadtmauer yunveryayrigei Epheu in üppiger Fülle wucherte. Da schnitt er eine Handvoll Ranken ab. brach noch Tannenzweige dazu und setzte sich an einem einsamen Ort nieder, um sie zusammenzubinden. Es war ihm ganz selbstverständlich, daß er als Gärtner nicht ohne eine Kranzspende an das Grab seines Wohlthäters treten könnte. Und während er die Zweige zurechtschnitt und sie kunstgeübt aneinander fügte, überkam ihn eine seltsam weiche, wehmüthige Stimmung. Er besaß eine angeborene. Liebe zu den Pflanzen, und er hatte ehedem mit Lust und innerer Befriedigung seinem Beruf obgelegen. Jetzt, da er nach so langer Zeit das erste Mal wieder die alte Beschäftigung ausübte, drängten sich mit Macht die Erinnerungen an jene Zeit, da er noch kein arbeitsscheuer Lump war, in seiner Seele; und nun erst empfand er mit voller Schwere das Unwürdige seines ietziaen Lebens. , Die alte Frau hatte recht, gehabt. Denken durfte so einer wie er nicht, dann nur lieber gleich den Strick um den Hals. Ganz langsam ging er auf Umwegen nach dem Kirchhof. Vom Todtengräber erfragte er das Grab des Geheimraths. Es war provisorisch mit Rasen belegt, und Kränze aus Erika und Stechpalmen bedeckten es. Im Sommer würde er in den Wald gehen und einen Kranz aus Schlangenmoos und Feldblumen winden, der viel schöner sein sollte, als diese hier. Er war immer wegen seiner Kunstfertigkeit im Blumenbinden gelobt worden. Lange stand er da, seinen Kranz zwischen den Händen, das Auge starr auf den Hügel gerichtet. Andächtig war er nicht, er dachte auch nicht an den Mann, der hier ruhte, er dachte überhaupt nicht, er hatte nur das Gefühl eines grenzenlosen Jammers in seinem Innern. Endlich ermannte er sich. Scheu blickte er. umher, ob ihn auch keiner beobachte. Da ihm fein Thun selber ungewohnt und verwunderlich war, meinte er, es müsse auch anderen seltsam erscheinen. Aber das Wetter war rauh und kein Mensch zwischen den Gräbern zu sehen. Dann legte er den Kranz auf das Grab, dabei schoß es ihm unwillkürlich durch den Sinn, was die Kumpane sagen würden, wenn sie ihn jetzt sehen könnten, und wie in Verlegenheit über sich selber bückte er sich, zupfte die Kränze zurecht und drückte den Rasen an einer locker gewordenen Stelle fest, mit sachten'Fingern, beinahe liebkosend. Du guter Mann," dachte er dabei, Du hast mir Liebes erwiesen, und ich bin ein Schuft. Und nun liegst Du hier, während Du doch so nöthig gebraucht wirst im Leben, und 'ich, den keiner vermissen würde, laufe als Thunichtgut in der Welt herum." ..Es kam ihm etwas in's Auge, und er mußte die Nase schneuzen. Ihm war er" wußte selber nicht wie so unruhig, so als ob ihm Jemand aufgetragen habe, etwas Wichtiges zu verrichten, und er habe es vergessen. Er hatte gemeint, daß er ruhiger werden würde, wenn er dies Dankopfer gebracht hatte, aber das war nicht eingetroffen, trotzdem er meinte, daß er nunmehr den Leuten freier in's Auge blicken könne als vordem. (Schluß folgt.) -
Die Uhr des Arztes. König Wilhelm IV. von England hielt sich im Frühling des Jahres 1831 vorübergehend in Greenwich auf, wo er sich stark erkältete und daher den nächsten Arzt auf Mittags zwölf Uhr zu sich bestellte. Der würdige alte Herr, wie jeder Besitzer einer guten Uhr von dem richtigen Gang seines Chronometers fest überzeugt, geht auf der Terrasse vor dem Gebäude der berühmten Sternwarte zu Greenwich auf und ab, um den richtigen Augenblick ja nicht zu verfehlen. Seine Uhr ziehend, erwartet er gespannt das Fallen des Zeitballs, der für ganz England den Eintritt des Mittags ankündigt. Zu seiner Enttäuschung aber und nicht geringem Aerger fällt der Ball schon, als feine Uhr noch mehr als eine Viertelminute von der Mittagsstunde entfernt ist. Da sein Zeitmesser sein unbedingtes Vertrauen g nießt, so ist er überzeugt davon, daß mit dem Zeitball etwas nicht in Ordnung sein müsse. Kaum ist er. daher von feine? Konsultation nach Hause zurückgekehrt, schreibt er einen Brief an die Admiralität, von der die Sternwarte verwaltet wird, theilt seine Entdeckung mit und bittet um Aufklärung. Zu seiner nicht geringen Genugthuung erhält er schon an einem der nächsten Tage von der Behörde die Bestätigung, daß er mit feiner Beobachtung recht habe, durch einen Zufall sei der Zeitball an jenem Tage wirklich 18 Sekünden zu früh gefallen. Den erhaltenen Brief sandte er an die Fabrik, von der er seine Uhr bezogen hatte, und diese 'benutzte das. Dokument natürlich als Reklamestück ersten Ranges, wie es besser und wirksamer ja gar nicht häte erdacht werden können, denn ganz England wollte jetzt Uhren, die richtiger die Zeit anzeigten, als der Zeitball in Greenwich. Vie Insel Ceylon hatte schon 1891 436 Regierungsschulen mit 41,746 Schülern, 971 staatlich unterstützte Privatschulen mit 74.855 und 2645 Privatschulen mit 37,232 Schülern. Daneben bestehen 11 höhere Schulen, außerdem Ackerbau- und In-dustrieschulen.
geböte für ; Fußgänger. Straßenverkehr der Großstädte und Gcsahrcn sür Passanten.
Polizeiliche Regeln sür Fuhrwerke und vkao ler Selbstzucht der Fußgänger Stratzem Überschreitung Tas Absteigen von elektri schen Straßenbahnwagen. Es gibt, so schreibt Professor Engel m Berlin, in den Großstädten geschriebene polizeiliche Regeln für Fuhrwerke jeder Art;, es gibt ein Heer von weisen und weniger weisen Vorschriften mit gerechten und ungerechten Strafen für Radier: nur der Fußgänger steht außerhalb der Gesetze, geschriebener wie ungeschriebener. Er entnehme aber aus diesem paradiesischen Zustande die innere Verpflichtung, nun selbst an sich Zucht und Polizei zu üben und aus dem regellosen Nomaden im Straßenverkehr einen wohlbedachten, Ordnung liebenden und Ordnung fördernden Fußgänger zu machen. Als erstes Gebot schreibe er sich vor: Rechts gehen, also auch rechts ausweichen, immer und unter allen Umständen! Zweites Gebot: Der Straßenfahrdämm der Großstadt ist nur in den seltensten Fällen eine Erholung gewährende Promenade. Unsere Großeltern konnten früher selbst in jetzt belebtesten Großstadtstraßen auf dem Straßendämm ein Viertelstündchen ungestört plaudern. Jene schönen Zeiten sind unwiederbringlich vorbei. Auch zum träumerischen Versinken in sich selbst eignen sich die Fahrdämme der belebtesten Straßen der Großstädte nicht. Die Straßen sind überhaupt nicht mehr für Fußgänger zum Wandeln, sondern nur noch zum hastigen Ueberschreiten da. -Drittes Gebot: Sei stets eingedenk, daß jedes Ueberschreiten einer von Wagen belebten Straße mit Lebensgefahr verbunden ist! Der Fuhrwerkslenker kann unmöglich auf jeden einzelnen Fußgänger, zumal auf die Träumer, auf die Geistesabwesenden Rücksicht nehmen. Sein Gefährt ist höheren Gewalten unterworfen, z. B. dem Gesetze der Trägheit; der Führer eines elektrischen Straßenwagens fährt Dich ohne Gnade todt, wenn Du ihm auf zwei oder drei Jards Entfernung geradeswegs entgegenläufst. Vergiß auch nicht, o Fußgänger, daß Du zur Minderheit auf den Straßendamm gehörst! Du pochst zwar noch auf Dein Erstgeburtsrecht, denn zuerst war wohl der Fußgänger da; das' ist aber schon sehr lange her, und auf dem Fahrdamm ist heute die Zahl der Wagen viel größer als die der Fußgänger. Den Wagen gebührt also das Straßenrecht, und in allen zweifelhaften Fällen hat der Fußgänger ihnen auszuweichen, mit einer Ausnahme: Man weiche einem Radler im letzten Augenblick nicht aus, sonst entsteht für beide Unheil; sondern man bleibe ruhig stehen, dann fährt der Radler harmlos vorbei. Viertes Gebot: Beim Ueberschreiten eines Fahrdammes decke und sichere Dich stets zuerst nach der Linken, denn von Deiner Linken her droht die Gefahr! Deine linke Seite ist für die Fuhrwerke di? rechte, die Fahrseite. Zur größeren Sicherheit aber blicke, bevor Du hinübergehst, nach beiden Seiten. Fünftes Gebot: Gehe niemals unmittelbar hinter einem haltenden Straßenbahnwagen oder hinter irgend einem anderen Gefährt über das zweite' Geleis. Bei der Dichtigkeit des heutigen Straßenverkehrs ist in 50 von 100 Fällen, wenn nicht noch mehr, ein rollender Straßenwagen in nächster Nähe, und es handelt sich nur um eine Sekünde mehr oder weniger, ob Du zermalmt unter den Rädern liegst oder nicht. Sechstes Gebot, Hauptgebot für Damen: Springe niemals von einem sahrenden elektrischen Wagen ab! Damen sollten niemals den Versuch machen, vor dem völligen Halten abzusteigen; sie sollten auch nicht abzusteigen versuchen, wenn der Wagen schon zu halten scheint, denn be: ihrer ganzlichen Unkenntniß der Grundregeln des sicheren Absteigens von haltenden Wagen droht ihnen stets die Gefahr des Hinsturzens. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, es noch zu erleben, daß , eine Dame beim Absteigen den Wagengriff mit der Linken, statt, wie esfast regelmäßig geschieht, mit der Rechten erfaßt und das Gesicht nach der Fahrrichtung gewendet. Niemals werden die Damen diese Grundregel beherzigen, auch die nicht. die schon einmal oder zweimal dabei verunglückt sind. Altoua alö Grundbesitzer. Die Stadt Altona hat neuerdings .Ländereien im Werthe von 18,000,000 Mark angekauft. Die Nähe von Hambürg bringt es mit sich, daß auch dann. wenn es sich eigentlich nur um Hamburger Interessen handelt, häufig Aliona in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn Hamburg z. B. Seehasen baut oder zu Sanirungszwecken ganze Stadtviertel niederreißt, ohne daß für genugendm Ersatz durch neue Wehnungen gesorgt wird, so hat dies für Al tona die Wirkung, daß hamburgische Arbeiter in Altona Wohnung suchen. Ein so einseitiger Bevölkerungszuwachs hat naturlich eme beirachtuche Vermeh rung der Schul- und Armenlasten zur Folge. Um dem entgegentreten zu kon nen, hat sich die Stadt selbst zur Eigen thümerin eines großen Theils des Baugrundes gemacht. Sie hat es dadurch in der Hand, zu verkaufen, was sie will. und zu bestimmen, wie gebaut wird.
Leuer ? Signale.
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WaHington Ctt 1 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Werrlll 51 JllinoiS tt Louifuma i West und South West und McCarty i Senat Lve. u Henry 7 Meridian und Kay No. 4 Spritzenhaus Madtson v. u MorriS Ü Madison Lv.ttDunlop N No Haken Leiterhau , South nahe Dkkkwar, 2 Pam. Merrill 13 Dklawan u. McEarttz . VafimdrZeSsrty u New Jersey u.Zra 7 virg. v. u ZSradsha 8 Tast und Prospect 9 Bicking und High n 9to. 11 Spritzenhaus Bit Ave. nah Huroa il Ekst und Georg! 7Z Cedar und Ein 74 Davidson u Eeorgta 7 englishAv.uPine 11 Chelöy und BateS No. Z Spritzenhaus Prospect nahe Chelky Fletcher Av. u Sheldy 31 Market u. New Jersey 82 Dekaware und Wash. 33 Safi u Washington U New York u. Davids 34 Taubstummen Anstalt L5 Lcr. Staaten Arsenal x -fr Orient! und TZaff. $9 Frauen-Reformat. n No. 15 Spritzenhaus Narhland nahe Mer. Meridian u. Seoraia. 13 Meridian und South 24 Pennftzl) u. Louisiana )5 Virginia Ave u. Llab. Z Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Lapital Ave und Dl?U 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 24 Alabama und 16. :5 Central Ave und 15. 2 YandeS und 15. il Brookside und Juptt 28 Central Av und 17 29 Delaware und 19. 31 Alabama und 11. 22 Bellefontawe vxiti. 34 College Ave und . .36 Dclaware und 13. .36 Alabama und North S7 Newmann und 19. 38 College Ave und 14. 29 Cornell Av und IS. .41 DandeS un' 19. 42 Highland Ave und 10. ,43 Tccumseh und 10. 45 5w Jersey und 22. .46 Alvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus Hlkside Av und '6. .4 College Ave und 2. .49 College Ave und 27. ' 52 Park Ave und 2. SL 2 E u. W Bahn u. 22. lS4 Ramfty Ave und 10. .56 Stoughton u Newmen (57 AtlaS und Pik. .sa Blohd und Pawpaw. 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