Indiana Tribüne, Volume 27, Number 294, Indianapolis, Marion County, 3 August 1904 — Page 1

v

00 pSißX6SSS2S3 j? Tage und g e6i;j xo VO:nS .G 5j (Laac und r: p Oi xl f C AltttiA(f4if 1 vuuiuyiuii -4 roimtacisblatt 4 w f glO vcr Woche. K isSSäSSSSSSSSSS lOeUcr Woche. v l OA V l 0a lv-vOV $39SSSSSSS3

X O N v

cFS ff TTs'T'f '

Ji

X

r ii

v lxC

l

J- s' I

Erscheint jeden Nachmittag. Jahrgang 27. Indianapolis, Ind., Mittwoch, 3. August 1904 , No. 294. mm " i " i " i : i -

om Taggart

y

überhäuft.

Einc imposmte Pamdc und gläiizcndc EmpsmgsFllcr.

v v.. v S - " " ' "S " "' ' 4 . l . . ' ' fr , 4, , -- 1 ' ' j" ' . ' 4 " JZ. 1 Y U . , ' j 4 -.- """"" '4 : :: v :: .w - . . ::- 1 ""vk,... y , V v ; : v ' X '! r j - " ' ' ' " fl - . - ' ; ; - I '' ' " ly - , T j I - - 4 " i f , I ? V - , l ' i 's ' " - ;'., I v , i . t i '" 5 ' ' ' f f ' ' t ' ' " ? E- - " ' , ' 9 x s i. v - ' ; , s ' ' . ' ' 1 - ' .irM M " , 'Z ' ' i ', . . rf- ' ' t , r ; s4, 1 v x v - , l , ' - - - r-- ,1 ' . - v . , - , - j I - " V V l : . i T v ' i; ' ' 1 ,y ' ',, , ' I . ' ' , I -v " ' ' " 'S ' f - 4 ' ' V ; ' v '!' 1 I ' ' 7 ,- j- ! - X I x " v ,V ' 4 j ' v , v I ' S v ' ' i - I I ' Vw' . ' !, ' 's ' ' i - ' 4 f ' , i r- ' I -7 c v -' 3 f v , , . y v- . i .:':v i ; X - 2 . - i ; ,'',' r -'s f- .Ä52St1 -.5 x 1 " I 4 äi, ? :-, 1 . -aÄ-Äsjri - , . ; V' -J vv ', : w . 0y i ' ' Jt r" , ' , '" "" -, CIV' V I ''-T'V-, '' A ""X'A 0; 5 , r0' -VrO? f -::;': -y -5' .s -.. ,CSi' -:: j ..''jeV '" 7.."iVS;' : 'vs, ;.;.- Z :. iyiC,25 . ; , ;4 ''ZZef - w'ylSS2 ' i yy ' 7JW,H. , . , V- jf- jjO :. . ' . ' ' v 4. ' 'Ü- , ' . , , ' SZjH" ' 'v? VI 1 ' . . y ' t - ) '; : ' 's h ; ' A r 'V--. ' .a -S'v-:- : - :: y-i ' ' ' '-; i : ; : y V- :y.-..: . ? 4 I ' ' i ' ' '' i - ? ' , ' " ' I ii -.:-,. ' ,-, , -iiibi. i-i--" ------- 1 ,sl111 D

Der gestern Abend zu Ehren von Tom Taggart, dem Vorsitzer des Democratischen National-ComiteS veranstaltete Empfang, gestaltete sich zu einer Demonstration, wie sie glänzender und großartiger einem hiesigen Bürger feit Jahren nicht zu Theil geworden ist. Gleich nachdem Taggart zum Vorsitzer deS National-Comites erwählt worden war. bildete sich ein Comite, um die nöthigen Schritte für eine Empfangsfeier zu treffen und dieses Comite fand überall bei den Parteigenossen die regste Unterstützung, namentlich aber bei den verschiedenen democratischen ClubS der Stadt. Die Parade. Kein Wunder daher, daß die Parade, Kelche Herrn Taggart vom Bahnhof nach der Tomlinson Halle geleitete, sich zu einer der imposantesten gestaltete, welche seit langer Zeit sich durch die Strafen der Stadt bewegte. Dieselbe sollte sich um 7 Uhr vom Union BahnHof aus in Bewegung setzen, allein eö wurde nahezu eine Stunde später, ehe Großmarschall I. E. Hennessey das Commando zum Abmarsch geben konnte, sodaß die Geduld der zahlreichen Menschenmenge, welche sich längs der Marschlinie aufgestellt hatte, auf eine harte Probe gestellt wurde: Die Parade setzte sich auS fünf Divisionen zusammen, welche unter dem Com mando folgender Marschälle standen: . 1. Division I. F. Hennessy. 2. Division Charles Garrad. 3. Division John I. Blackwell. 4. Division August Tamm. 5. Division Emil Fertig. Sämmtliche Theilnehmer an der Parade waren mit Fackeln versehen und an Musik'Capellen war kein Man gel. Von den ClubS, deren Mitglie. der am zahlreichsten ausgerückt waren, machte namentlich der Deutsch'AmerZ. kanische und der Jndiana Demokratische Club Furore. ' Die Democraten der 6. Ward, welche in der 5. Division vertreten waren, bildeten die Chrenescorte für Tom Taaaart. Derselbe wurde von allen Seiten auf das lebhafteste begrüßt. Die NeierinderTomlin. s o n H a l l e. ' ' In der Tomlinson Halle hatte sich

inzwisHm eine vieltaufendköpsige

mit Ehrungen

Menge etnaefunden. Die alle war geschmackvoll mit Flaggen dekorirt, zwi schen denen in gemessenen Zwischen räumen die Bilder prominenter Demo kraten aufgehängt waren. Sowohl über der Bühne als auch derselben ge genüber unter dem Balkon befanden sich Bilder von Alton B. Parker, wäh. rend Tom Taggart's Bild ein Ehren platz auf der Bühne eingeräumt war. Es war fast 8:30 Uhr als unter den Klängen eines Marsches ihrer Musik kapelle der Marion County Demokratie Club, mit dem Bildniß Thomas Taggart auf seinem Banner in die schon völlig besetzte Halle marschirte. Der deutsch-amerikanische Demokra teN'Club folgte und als damit die Ca pacität der Halle erschöpft war und die noch folgenden ClubS und Vereine nicht mehr in die Halle gelangen' könn ten, lösten sich dieselben draußen unter Hochrufen auf. Kurz nach dem Er. scheinen der ClubS erschienen, auch die prominenten Demokraten und Leiter der Partei auf der Bühne und fast zu letzt von allen erschien Herr Taggart, dem von der enthusiastische Menge so fort Ovationen gebracht wurden. Lächelnd, wie ja immer, saß Herr Taggart da, während daS Publikum wieder und immer wieder in nicht endenwollenden Jubel ausbrach. End lich gelang eS Herrn W. H. O'Brien, dem Vorsitzenden, zur Sprache zu kom. men und er stellte als ersten Redner Mayor Holtzman vor. Herr Holtzmann sprach nur wenige Worte; dies sieht aus, als ob es demokratische Zeiten wären, gute alte demo kratische Zeiten, sagte er über die große und enthusiastische Versammlung hin weg blickend, wir zeigen unsere Aner. kennung für die unserer Stadt erwie. sene Ehre, Herrn Thomas Taggart aber bezeugt sie eine gerechte Aner kennung seiner OrganisationS.Fähig. leiten und , Leistungskraft, sowie '.auch seiner Fähigkeit, Jndiana für unS zu gewinnen. Dies sollte für unS eine In fpiration sein, gute und fähige Män. ner für die StaatSämter zu erwählen, sowie auch um die lrwählung der beiden Senatoren dieses Staats sicher stellen, vorausgesetzt natürlich, daß der ältere Senator sein Zutrauen in seine Er wählung zum VicePräsidenten durch seine Resignation zu erkennen giebt.

Das Comite hat welse gehandelt,

er lann :zndlana ?ur uns gewinnen. Wird er es thun? Wartet ab und seht! Man sagt, so wie Jndiana stimmt, so stimmtiauck die Nation. Wir baben einc aute Vlatform. niemals hatten wir tte besser und ein ausaettickneteö Ticket. ' ' i Ein Mann von Couraae Nebt an der Spitze, ein Mann von moralischer Krast und Entschlossenheit, ein Mann, der lieber recht, wie Präsident ist. Roosevelt bat auch Couraäe. aber physische. Zum Schlüsse seiner Rede ermabnte der Mavor zum Zusammen halten, wenn Bryan, Cleveland, Till. man und andere Demokraten denselben Weg wandeln können, warum sollten eS denn nickt alle Demokraten können? Mit diesen Worten zeigte Mayor Holtzman auf die in der Halle gelegent. lich dieser Feier zur Decoration aufge. I hängten Bilder der prominenten Demo. kraten. Zum Schlüsse seiner Rede 5e willkommete der Mayor den neuen Vor. sitzenden deS National-ComiteS ThoS. Taggart, von dem er annimmt, daß derselbe im Stande sein wird, alle Ele. mente zusammen zubringen, und stellte denselben zugleich der Versammlung vor.Hierauf erhob sich HerrTaggart, um eine kurze Ansprache zu halten, als aber das Publikum stmer anftcyttg wurde, erhob sich ein solcher Beifallssturm, daß der Vorsikende O'Brien veraebenS ver. suchte, mit seinem Hammer zur Ord. UM"u w Immer wieder und wieder ersüllten donnernde Beifallssalven die Halle und fast schien es, als ob Herr Taggart vor lauter Ovationen überhaupt nicht zum Aeoen rommen weroe. noucy leoocy Xm fI1rtvRtiHXH RA föstftX I U"""U i' .r jc zz u cam O" Sk AMiia ju RMwm uwvin um in kurzer Ansprache der Demokratie für die ihm erwiesenen Ehren, die in erster Link ldch den Demokraten des Sta. inninnn npnnnTTPn. optpit iitttptitiir .- , - ung und CooperaNon er erbat. Er m n c 11 r t n 1 1 w nirr n rw n iti w w a n n ttt M rt in imm, v., uuÖ mu ym zu Gebote stehenden ehrlichen Mittel für den Erfolg arbeiten werde und sagte seinen Freunden, daß sie keine Gründe haben würden, die ihm zugewiesene Unterstützung zu bereuen. Er ermähnte die. Demokraten, fest zusammen zu hal ten, um Jndiana wieder unter die de mokratischen Staaten, wohin eS gehört, einreihen zu können. Das Banner der Demokratie darf nicht im Staube schlei fen in. der kommenden Wahl. Ich danke Ihnen für Ihre Hülfe in der Vergangenheit und erbitte dieselbe für die Zukunft, schloß seine Rede. Senator Towne aus New Jork no tisizirte hierauf Herrn Taggart von seiner Crwählung und schloß hieran eine längere Rede, in der er hauptfäch. lich auf die verschiedenen, der Republik drohenden Gefahren hinwies. Zu. gleich auch bemerkte er in Bezug auf Parker und fein der Convention Über. fandteS Telegramm, daß dieses gleich, bedeutend mit einem Anhange zur Platform sei, in welchem die Gold. Planke angenommen wurde. Nach 8 Jahren der Zwietracht hatten wir ein Comite für Resolutionen, welches einen Bericht ohne einen Minoritätsbericht vorlegte, einen Bericht zugleich, der ein. stimmig angenommen wurde. In Bezug auf die Geldfrage, sagte der Senator, daß alles gute Geld sllr ihn ganz gleich aussähe. Die verbesser, ten Methoden der Erzgewinnung hät ten es möglich gemacht, mit dem An wachsen der Bevölkerung Schritt zu halten. Falls jedoch die Goldausbeute dieselbe geblieben wäre, wie im Jahre 1896 wo würden wir dann heute sein? fragte der Senator. Heute je doch haben wir die Bevölkerung, den Handel und auch genügend Metallgeld, um unsere Geschäfte abzuwickeln, falls uns die Trusts die Geschäfte erlauben. Nach dieser Abhandlung bezüglich der Goldfrage sprach er über die kriegeri. schen Anwandlungen deS jetzigen Präsi. denten, der sich den deutschen Kaiser zum Vorbilde genommen habe, mahnte die Demokraten, die alte Demokratie wieder einzusetzen und einen ruhigen und zuverlässigen Mann in der kom menden Campagne zu erwählen. 3 Raucht die Tish I Mingo.

John ll). Kem

Als demokratischer GoUVernenränGanhihat Einstimmia von der demokratisckeu i Convention nominirt. Kurz nach 11 Uhr rief der Vorsitzende die Convention Utt Ordnuna. Die St. Louis Vlatform. der noch die StaatS - Platform beigefügt war, wurde einstimmig autaebeiken und anaenom men. Trotzdem doch noch Edward I. Foaartv aus Soutb Bend als einer der Aspiranten für die Nomination ge. nannt war und er. wie man börte. ia auch desperate Anstrengungen machte, wurde er heute doch nicht in der Con. ventton vorgeschlagen. Die 6 ersten i I Distrikte, welche vom Vorsitzenden an. fierusm wurden, brachten keine CandU daten in Vorschlag. Jetzt kam der 7. District, Marion Couutv. Eine atbemlose Stille herrschte, als der Sprecher mit klarer Stimme den Namen ?. 93. stn vor die Versammlung brachte; sofort erhob ck ein nickt endenwollendec ?)kubel. der mehrere Minuten anbielt. Die übriaen Districte gaben ihre Stimmen für Kern ab; kein anderer Candidat war vorge. schlagen und so wurde die Nomination r WrrTmnt n-m ' m... &uu n.nu .'...r I txi,NVKt. VtNtt 1CUIC 11(IUU ßervn Kern der Verlammluna vor. Un feincr W. Bob ßerr ern h,or, daß er die Nomination nicht aI cine Anerkennung seiner besseren Fähigkeiten oser seines persönlichen Ruhmes ansehe, sondern als eine An. trlennunst ber 30'jährigen treuen i Dienste, die er der Demokratie geleistet 5 .inet r., na& müth, t, banlBaT efa teen iä) bie Nomination i - zuruawel e, oesvaiv nevme lcv ne an. Fggz Sj, sZch mh anschließen, werde ich mdn Möglichstes thun, das Banner der Demokratie zum Siege zu tragen". Unter großem Enthusiasmus schloß Herr Kern seine Rede. Hierauf wuide zur Nomination des ViceGouverneurS geschritten. Frank Herring aus South Bend und Warden W. Stevens aus Salem waren die Candidaten. Stevens erhielt 1024, Herring 523 Stimmen. StevenS war nominirt. Auf Antrag von Herring wurde die Nomination einstimmig gemacht. Stevens hielt eine mit großem Beifall aufgenommene Rede. Postalisches. Neuer Landpostbriefträger-Bezirk einge richtet. Ein neuerLandbriefträgerbezirk ist in Station A an der Nord Illinois Str. eingerichtet worden und umfaßt der

selbe das ganze Territorium in der,..r . - . ..X

Nachbarschaft von Stioetftbc Park uno .r,; ... . ... onncy von ven lllr.runoen. " Ferner ist Norwovd, welche! früher eiflcnes Postamt hatte, m dm Stadtoeiieuveziri eingereiqi lvoroen. Socialer Turnverein. Der Sociale Turnverein hält feine heutige regelmäßige Geschäfts . Ver sammlung im Turner Park ab. Die Mitglieder sind ersucht, sich vollzählig einzusinken. Grauenhafter Fund. Owenöboro, Ky., 3. August. Die Entdeckung eines grauenhaften Mordes hat hier das größte Ausfehen Kertonrftprufprt- 9TnF h?m N?a!r,Nlade fand man in einem Schuppen die Leiche ,v... i v eines unbekannten jungen Mannes. Das Gesicht war schrecklich entstellt, so daß es schwer halten wird, den Todten zu identisiciren. Das . Schrecklichste aber war ein durch den Hals der Leiche getriebener Holzpflock. Dieser Pflock war mit einem Ende an die Bretter, wand des Schuppens genagelt. Der Todte trug gute Kleider, die in einem hiesigen Laden gekauft wurden.

8cbQKcrnetocrc cr-

Ein Ehepaar dem Morphium-Laster ergeben. Dr. Theodore Kidd und Frau, im Oakleh Hotel N. Alabama Str. woh. nend, sind dem Morphiumlaster deri maßen verfallen, daß nur steter Genuß desselben ihre zerrütteten Nerven noch belebt. Die Baarmittel des Ehepaares waren auf die Neige gegangen und das letzte Werthobjekt ins Leibhaus gewan. dert, so daß die Beiden gestern zum er. ften mal seit langer Zeit den Genuß des Elftes entbehren mußten. Der Besitzer deS Hotels fand die beiden Leute in jammerswerthem Zu. stände vor und ließ die Dispensarium. Ambulanz rufen. DaS Paar flehte dle Attz an, lym Morpylum zu verlas. m a a ar I len und dle Aerzte yleuen es für s raly. sl)te dem Verlangen zu willfahren. Herr und Frau Kidd beruhigten sich au bald, nachdem sie etwas von dem genommen yauen. ."de gebören den gebildetsten Ständen an. Der Mann, der erst 26 Jahre alt fc promovirte in Glasgow am 28. ovemoer v. wuroe VMss.uoe. Perintendent deS städtischen Hospitals in Luisville. Dort verliebte er sich in me ranienwarierin nna emon uno ttralytte t. ist Mg bald daraus unter Schlaflosigkeit zu leiden an und gewöhnte sich dem Genuß deö Gif teS an. Seine Frau folgte seinem Beispiel und als die Leidenschaft deS gefähr lichen Opiats die Oberhand über beide gewann, verbrauchten sie durchschnitt lich für S2 Morphium täglich. Beide verloren natürlich ihre Stell ung und ihre Freunde. Eine tele graphische Anfrage nach Loulsvllle er. gab, daß die Geschichte, die der Mann erzählte auf Wahrheit beruht. Sie sind dem Laster dermaßen verfallen, oatz es leine Rettung fllr pe glevi. scie Damen der Flower Mission werden sich des Paares annehmen. Schiller Loge No. 2, Z. O. K. of P. Die Schiller Loge No. 2 deS Verb. Ordens der PvthiaS.Ritter veranstaltet m Donnerstag, den 1. September, in der Südseite Turnhalle ein Sommer, nachtSfeft. Die Vorbereitungen für dasselbe liegen in den Händen eineS tüchtigen Comites, welches es sich zur Aufgabe machen wird, den Abend zu einem genußreichen für alle Theilnehmer zu gestalten. Socialer Turnverein. Heute Abend, regelmäßige Versammlung. Eröffnung der EichhörnchenJagd. Mit hem 1. Slnrnift firtt di? ttnh L. q. I U.U.I llUlJlllllllJt II lirilU lliril 11 1 k U U Ll LA LL1 Uiiumcivivujcu via ux. gv. m.. ..r?... iiiii v mir ii irn iiiiiii lirsiiiiiriH Non Sartsleuten wird versickert. fc M . . n - , reffen sind als in den früheren Jahren. Unfall. Gestern Mittag 1 Uhr stieß an der Wabash und New Jersey Straße ein Fuhrwerk mit einem Wagen der Ha milton Storage Company zusammen und warf dann noch drei andere Wa gen um, bis es gelang, die durchge aanaenen Pferde an der Ecke der Ala hama und Wabash Str. aufzuhalten. Der Kutscher wurde auS dem Wagen yerausge,cyieuoerr, xi avtx maji eran lich verletzt " i . c i . i i.r...r. ...i i. JNgenonqe plyouoen orr Vte,orlNiqule gelanöl. Richter StubbZ sandte gestern den 12.jährigen Carl Meredith, weicher am letzten Samstag von der Farmers.Frau Maggie Hoyt ein Pferd gestohlen, hatte, und den I2.jührigen Joseph Berry, welcher einen Einbruch in ein Haus in Brightwood ausführte, . nach der Reformschule in Plainsield. .

Nachrichten aus Jndiana.

Von Bienen ,erstocken. J f "T - Evansville, 3. Aug. Herr Fd. Hessenauer, ein bekannter Far von yler, war mtt der Heuernte beschäftigt, als die Pferde in ein Bie nen.Nest traten; im nächsten Augenblick stürzten sich die Stachelträger auf Menauer und seine Pferde, welch' letz. tere mit der Mähmaschine in wilder Flucht davonrannten. ihren Herrn den wuiyenoen Angnssen oer erzürnten In selten überlassend. Herr Hessenauer wurde im laicht, am Halse und an den Armen jämmerlich zerstochen,so daß er das Bett hüten muß. Auch den Pferden wurde von den Immen schtt milge,pien. N e g e r h o r d e verhaftet. Howell, 3. August. Unser Städtchen hatte wieder einmal seine Neaerplaae. Etwa zwamiä fremde schwarze Gesellen kamen durch den Ort, ließen sich hier häuslich nieder und ge bethen bald darauf mit einigen weißen Burschen in Streit. Der Stadt-Mar f$afl und feine Gehilfen traten dazwi schen. verhafteten die aan,e sckwane Bande und sandten sie in's Gefängniß. Hoffentlich Wird den Negern die Lust zu weiteren Besuchen vergehen. Von einem Raffegen offen angeschossen. B u r n e t t, Ind., 3. August. Wm. English. . ein übergeschnappter Reger, wurde gestern Abend zwei Mei len südlich von Dick Roberts, . einem farbigen Kohlengräber, angeschossen. Ein Schuß war in's linke Auge gedrun. gen, der andere in'S rechte. Der linke Arm und das linke Bein und eine Kopfseite wurden ebenfalls von den Kugeln gestreift. Roberts war bis heute früh nicht verhaftet worden, da man annahm, daß feine That eine ge rechtfertigte war. Englljy will von St. Louis fein. Er ist hier fremd. English hatte auf einem Picnic von Farbigen durch sein sonderbares Ee bahren Frauen und Kinder erschreckt. Roberts suchte English zu besänftigen; English antwortete mit Flüchen und Todesbedrohung. Zeitig am Abend kehrte Roberts mit den Seiniaen naü Hause. Während er dann für eine kurze Zeit sich aus seinem Heim ent. fernt hatte, näherte English sich dem Roberts Hause. Frau Roberts schrie um Hülfe. Ihr Gatte, der in der Nähe war, hörte dies, eilte in's HcuS hinein, ergriff ein Gewehr, sprang jm aus und feuerte beide Läufe auf Eng lishab. Telephonkrieg. S e y m o u r, 2. August. Der an gekündigte Krieg- zwischen der hiesigen Home Telephone Company und der Kaufmännischen Vereinigung ist eine Thatsache geworden und über 150 Apparate sind aus Geschäfts- und Wohnhäusern entfernt worden. Die I . . m Telephon Company verlangte fllr em ,.sxsl.,.s.. O ktt Z TOnVi ,,1... V., .... B - u . .. nungStelephon 81.25, für beide 83.0 per Monat. Der kaufmännische Ver ein wollte aber nur S2.00 für ein Ge schäftö. und S1.00 für eiu Wohnung. Telephon zahlen. Die Company wi. drrief ihre Preiserhöhungen, verwei gerte aber alle weiteren Concessionen und sind nun mehr als ein Drittel aller Apparate in Seymour außer Thätigkeit. Großfeuer. A u r o r a, 2. August. Vergangene Nacht brach ein Feuer im 3. Stock der Ohio Valley Buggy Company aus und zerstörte das ganze Gebäude nebst Vorräthen. Der Gesammtschaden de trägt S50,000 und zwar L20,000 am Gebäude und S30,000 an den Maschi nen und Vorräthen und ist durch Ver sicherung gedeckt. Es war dies der erste Brand der neuen Feuerwehr und hat dieselbe wahre Heldenthaten voll bracht. Die Feuerwehren der benach Karten Städte leisteten erfolgreiche Hilfe, sonst hätte der Brand riesige Dimensionen angenommen. 80 Mann sind durch daS Feuer außer Arbeit ge kommen, doch wird die. Fabrik schnell stenS wieder aufgebaut werden.

.-

.