Indiana Tribüne, Volume 27, Number 291, Indianapolis, Marion County, 30 July 1904 — Page 7
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Romag von Ludwig Habicht. Fortsetzung Nun erst konnte Edgar einige nichtssagende Worte hervorbringen. Sie hatte das Pferd ergriffen, führte es arn Zügel, und während sie cn seiner Seite rasch dahinschritt. begann sie von Neuem: Du weißt ja gar nicht, wie lieb ich dich gewonnen hab' schon in der ersten Stunde unserer Vegegnung. Ich hab' all' die Zeit über nur an dich gedacht, und du böses Kind konntest deine Mutter so ganz vernachlässigen? Rasch, bitte mich um Verzeihung!" Und sie nahm.die etwas theairdische Haltung einer Gebieterin an, die von einem Vasallen unbedingten Gehorsam fordert; wußte sie doch, daß sie dann am unwiderstehlichsten war. Edgar fühlte, wie jung er auch war, wohl das Komödienspiel Hedwigs heraus; trotzdem übte es auf ihn jetzt seinen Zauber aus. Diesem tollen Geschöpf gegenüber ganz nüchtern zu bleiben, war ihm unmöglich. Warum sollte er nicht ein wenig auf den Scherz eingehen, den sie mit ihm trieb? Und er entqeqnete mit kurzem Auflachen: Ja, wenn es meine Mutter befiehlt, dann muß ich wohl um. Verzeihung bitten." Du müßtest es fußfällig thun; aber ich will Gnade für Recht ergehen lassen, und ich verlange nur, daß du mir jetzt die Hand reichst." Er gab sie ihr, und sie hielt sie fest, während sie mit der Linken das Pferd weiter führte. Sie hatten jetzt das Försterhaus beinahe erreicht. Wir binden hier dein Rößlein an den ersten, besten Baum an und wandern noch allein ein bischen im Walde herum. Es ist heute ein so wunderschöner Tag." Ohne seine Einwilligung abzuwarien, führte sie auch schon ihren Vorsatz aus. Sind Oheim und Tante zu H.mse?" fragte Edgar. . Jawohl; aber warum willst du es wissen?" ycg rnocrjic miH von lynen veraoschieden, ich will morgen fort." Und das sagst du mir so kühl und ruhig?" rief sie ganz erschrocken aus. O, nein, nein, ich lasse dich noch nicht fort! Ich hab' ja jetzt nur dich auf der ganzen weiten Welt!" Alles vergessend, schlang sie ihre Arme um den aam bestürzt dreinsckauenden jungen Mann. Sie haben ja noch den Onkel und die Tante," sagte er in rathloser Verlegenheit. ), Edgar, wie kannst du das sagen! Weißt du nicht, wie grenzenlos ich dich liebe? Du bist mein Sohn, mein ein, mein alles!" Und sie bedeckte seinen Mund mit Küssen; in ihrer leidenschaftlichen Erregung hatte sie wenig danach gefragt, daß sie sich jetzt in der Nähe des kleinen Forsthauses befanden; aber Edgar war es, trotzdem ihm dieser harte Ansturm beinah' die Ruhe raubte, nicht entgangen, daß sich ein altes, runzliges Gesicht dort am Fenper zeigte, und als er jetzt die Lippen wieder frei hatte, sagte er rasch: Ihre Tante hat uns schon gesehen." Mag sie immerhin. Ich kann doch meinem Sohn einen Abschiedskuß geben!" rief Hedwig übermüthig lachend aus; aber der Sturm ihrer Gefühle schien damit doch ein wenig vorübergebraust zu sein. Dann komm," setzte sie hinzu. Die alten, guten Leute wird es auch betrüben, daß du schon Wieder fort willst." Sie schob ihren Arm in den seinen und zog ihn ohne Weiteres in das öögar fumie ncy cnetajien. wtt schwärmerische Liebe seiner Mutter fing an, Alles über den Haufen zu werfen, was er bisher an kühler, nüchterner Weltauffassung in seiner Heimath aufgesammelt hatte. Trotz seiner Juaend gehörte er schon jetzt zu den M'innern, die einmal nicht erobert werden wollen, sondern es vorziehen, selbst auf Eroberungen auszugehen, . und die stürmischen Annäherungsversuche Hedwigs erreichten bei ihm gerade das Gegentheil; er fühlte sich von der Braut seines Vaters innerlich abgestoßen, obwohl er als Amerikaner gewohnt war, gegen das weibliche Geschlecht die größte Rücksicht zu üben, und sich somit verpflichtet fühlte, ihre Alles überfluthende Zärtlichkeit geduldig hinzunehmen. Mit dem Eintritt in das Haus schien auch Hedwig eine Andere zu werden; sie erwies zwar noch immer ihrem lieben Sohne die größte Aufmerksamkeit; aber es war doch weit mehr die Mutter, die erfreut ist über den Besuch des Sohnes. Auch der Förster und seine Gattin zeigten wieder dem seltenen Gast die schlichte, ehrliche Freundlichkeit, die ihnen eigen war; aber die Unterhaltung wollte nicht recht in Fluß komrncn. Edgar verhielt sich unaemein schweigsam und gab auf die neügieri- . gen Fragen der alten Frau nach dem fernen, unbekannten Lande nur einsilbige Antworten. Als sie dann. hörten, daß er schon morgen wieder nach Amerika abreisen wollte, sprachen die schlichten Leute mehr ihre Verwunderung als ihr Bedauern über einen' so plötzlichen Entschluß aus.
Ach, du darfst noch nicht fort!" ließ sich Hedwig sogleich vernehmen. Das kann auch gar nicht dein voller Ernst sein!. Ich bin ja so stolz und glücklich, einen solchen Sohn zu haben, und nicht wahr, wenn wir Alle dich recht schön bitten, dann bleibst du noch?" , Edgar zuckte die Achseln. Das ist mir unmöglich!" Du mußt! Ich lasse dich noch nicht fort!" rief Hedwig aus; sie nahm eine recht gebieterische Haltung an. Und nicht wahr, von jetzt an wirst du deine Mutter alle Tage besuchen und nicht mehr so vernachlässigen?" Ihre Augen senkten sich dabei zärtlich und doch zu gleicher Zeit siegesbewußt in diseinigen, als sei sie überzeugt, daß er keinen weiteren Widerstand wagen würde. Ueber Edgars Antlitz flog ein verlegenes Lächeln, aber dann blitzte ihm ein rettender Gedanke durch das Hnn. War es nicht das Klügste, allem Bitten und Drängen durch'Dorläufiges Nachgeben ein Ende zu machen und mit einer vollendeten Thatsache zu antworten? . Wenn die Todesursache seines Vaters völlig aufgeklärt worden, konnte er ihr ja von Berlin aus schreiben, was der Zweck seiner raschen Abreise gewesen sei, und entgegnete deshalb ausweichend: Wir wollen sehen." Nichts da, wir wollen sehen! So sagte der Blinde auch und sah doch nichts. Du bleibst. Ich befehle es dir als deine Mutter, und' morgen findest du dich wieder bei uns ein. Dagegen giebt es gar keinen Widerspruch," erklärte Hedwig mit der ihr eigenen Entschiedenheit. Sie wußte ja, daß sie
über die Manner zu herrschen verstand, hatte sie doch Edwin dadurch immer unterjocht und willfährig gemacht. Diese eigenthümliche Mischung von Künstlichem und Natürlichem :n lhrem Benehmen hatte auf den jungen, damals noch weltunerfahrenen Menschen eine solch' bestrickende Wirkung ausgeübt. Bald verstand sie das Leidenschastliche lhres Wesens dadurch noch zu steigern, daß sie sich als Heldin eines eben gelesenen Romans fühlte, bald gab sie sich, wie sie wirklich war, aber stets wußte sie das Herz desjenigen, den sie liebte, in stürmische Bewegung zu versetzen. Das hatte sie auch bei dem Bater Cdaars erreickt: es war ibr Triumph gewesen, daß - der alternde Mann für sie in heißer, glühender Leidenschaft aufgeflammt und ihr unterwurflger Sklave geworden war und nun mußte sie auch den Sohn zu ihren Fußen mederzwmgen, gerade weil er, trotz seiner Jugend, sich so kühl und nüchtern gegen das weibliche Geschlecht zu verhalten schien. Sie wollte schon noch sein starres, kühles Herz in Flammen setzen! Edgar murmelte etwas, das Hedwig nicht verstand, die es aber als Zustimmung nahm und lächelnd ausrief: ,Also es bleibt dabei du bleibst!" Ohne darauf ein Wort zu erwidern, nickte Edgar nur schweigend mit dem Kopfe. Aber nun muß ich gehen," sagte er dann kurz entschlossen, und Hedwig gewahrte wohl, daß sich , ihr lieber Sohn mcht langer halten ließ. Er hatte noch seinen eigenen Willen und mochte ihn vorläufig behalten. Nach und nach würde er schon weiches Wachs in ihrer Hand werden, wie es sein Bater geworden war. Nun gut, so lebe wohl! entgegnete sie kühl und kurz und mit schmollender Miene. Edgar ließ sich das nicht zweimal sagen; er verabschiedete' sich von den alten Leuten, diesmal begleitete ihn Hedwig nur bis zur Hausthür und begnugte sich mit einem kraftigen Händedruck. Also auf Wiedersehen!" und sie, zog sich rasch zurück; war sie doch sicher, daß gerade ihre Kälte sein Herz in heftige Bewegung setzen und erwärmen würde. Edgar athmete erleichtert auf; daß dies eigenthümliche Geschöpf ihn nicht wieder durch einen zärtlichen Abschied in Aufruhr versetzen wollte, war ihm besonders angenehm und er ritt in bester Stimmung heim. Nun sollte ihm der Thee schmecken. Kaum war er in seinem Zimmer angelangt, da erschien auch bereits Käthe mit dem Theegeschirr. Die alte Dienerin war doch aufmerksam und hatte sich wirklich ebenfalls bestrebt, ihm den hiesigen Aufenthalt angenehm zu machen; er unterhielt sich gern mit der Alten, die so hübsch zu schwatzen wußte und die ihn oft durch ihre drolligen Reden belustigte. Sie hatte eine Menge rheinischer, Ausdrücke, die ihm völlig fremd waren und ihm sehr komisch, vorkamen. Ach, liebe Käthe, da bringen Sie mir schon den Thee! Wußten Sie. daß ich rechtes Verlangen darnach hatte?" 3$ sah Sie ja, wie Sie in den Hof ritten, und da dacht' ich, heute wird Ihnen der Thee besonders willkommen sein." Das ist er auch. , Ich danke Jhnen," und Edgar griff hastig nach der Tasse, die ihm Käthe schon eingeschenkt hatte; er nahm sich nicht einmal die Zeit, sich auf einen Stuhl zu setzen, sondern führte im Stehen die Tasse an seine Lippen. Mit unruhigen Augen folgte Käthe jeder seiner Bewegungen; ihr Athem ging rascher, all' ihre Pulse schlugen. In der nächsten Sekunde war AlleZ entschieden; da mußte er zusammenbrechen, und sie waren auch -von diesem Bedränger, glücklich erlöst. Edgar hatte einen kräftigen Schluck
genommen, aber er behielt ihn noch im Munde, als wolle er sich erst von der Güte des Trankes überzeugen, und anstatt ihn hinunterzuschlucken, spuckte er ihn aus und rief sogleich: Der Thee schmeckt ja abscheulich!" Plötzlich kam ihm ein Gedanke. Ah,
kein Zweifel da ist Gift darin! Wer Hai das gethan?!" Und er blickte forschend in das erbleichende Antlitz der alten Frau vor ihm.. O, wo denken Sie hin!" stammelte Käthe verwirrt. Ich muß mich vergriffen haben. Warten Sie, Herr Baron, ich werde Ihnen sogleich anderen bringen!" Sie wollte sich rasch , des Theegeschirrs bemächtigen und damit hinwegeilen. Edgar hielt sie zurück. Nein, der Thee bleibt hier." sagte er scharf und befehlend. Ich werde ihn untersuchen lassen, denn ich vermuthe, daß er Gift enthält!" Käthe verlor völlig die Fassung. O, wo denken Sie hin, Herr Baron! Lassen Sie mich nur; Sie sollen sogleich anderen Thee haben!" Sie griff von Neuem nach dem Geschirr und wollte damit hinwegeilen. Der Thee bleibt hier!" erklärte Edgar nach viel entschiedener; mit einem raschen Griff hatte er die Theetasse erfaßt und sie triumphirend in die Höhe haltend, rief er voll Empörung aus: ), ich denke, daß meine lieben Verwandten mich beseitigen wollten, wie sie meinen Vater beseitigt haben; aber ich werde sie jetzt nicht länger schonen!" fuhr er mit zornfunkelnden Augen fort. Nun brauche ich den Leichnam nicht, erst nach Berlin zu schleppen, ich kann ihn schon hier untersuchen lassen und wenn ich den Richtern noch den für mich bestimmten Thee vorsetze, dann wird wohl Niemand mehr daran zweifeln, mit welchen Verbrechern man es hier zu thun hat!" Die alte Käthe schaute entsetzt- in das zorngeröthete Antlitz des jungen Mannes, ob er wirklich im Ernst spreche. Ein Zittern ging durch ihren ganzen Körper; sie, die sonst so Redegewandte, vermochte kein Wort hervorzubringen, sie öffnete den Mund, ihre Zähne schlugen aneinander, aber kein Ton kam über ihre Lippen. Gistehen Sie es nur, Käthe!" fuhr Edgar in leidenschaftlicher Erregung fort. Die Frau Baronin hat- den Thee bereitet und ein Giftpulver für mich hineingeschüttet! Nicht wahr? Um Gotteswillen! Wie können Sie so Furchtbares von der engelsguten Frau glauben?" preßte Käthe endlich hervor. Edgar stieß ein kurzes Lachen aus: Ich glaube nicht, ich weiß es! Der Thee ist vergiftet; damit ich nicht auf die Spur kommen sollte, wie mein Vater geendet, wollte man auch mir ein rasches Ende bereiten. Aber meine lieben Verwandten sollen stch verrechnet haben; dieser Thee wird Beweis genug sein und er schwenkte noch einmal triumphirend die 'Theekanne in der Luft. Ay und ich glaube, in der Tasse ist auch noch genug, um einem Menschen den Rest zu geben!" Er wies hohnlachend auf die halbgefüllte Tasse, die er auf das Tablett gestellt hatte. Käthe folgte mit unruhig funkelnden Augen der Bewegung seiner Hand; da kam ihr ein rettender Gedanke, blitzschnell ergriff sie die Tasse und ehe noch der junge Amerikaner es verhindern konnte, hatte sie ihren Inhalt bis auf den letzten Tropfen geleert. Edgar riß so heftig an der Klingel, als wolle er damit das ganze Schloß in Bewegung setzen. Was haben Sie gethan?!" rief er erschrocken aus. Wollen Sie damit meine liebe Tante retten? Das nützt Ihnen doch nichts!" Nein, Sie thun ihr himmelschreiendes Unrecht mit Ihrem schändlichen Verdacht!" stieß Käthe ganz verzweifelt hervor. Ich war es, die den Thee vergiftet hat. Ich wollte nicht, daß Sie die Leiche Ihres Vaters mitnehmen sollten; ich ahnte wohl, was Sie damit im Schilde führten, aber das durfte nicht sein, mein Verbrechen sollte nicht an den Tag kommen" Sie, Käthe?!" Ja, ich allein habe Ihren Vater vergiftet, er wollte hier wieder Majoratsherr werden, das tolle Frauenzimmer aus dem Försterhaue als Baronin hierherbringen, diese Schande durfte nicht über uns kommen." , Sie hatte die letzten Worte schon unsicher und mit Mühe " hervorgebracht; das Gift begann bereits zu wirken, aber mit der ihr eigenen Willenskraft wußte sie den Schmerz zu ertragen, der ihr Inneres durchwühlte. Jetzt war es jedoch damit zu Ende; sie sank zu Boden und wand sich unter Krämpsen. Weder Käthe noch Edgar hatten in ihrer Ausregung bemerkt, daß die Baronin, von dem stürmischen Läuten herbeigelockt, in das Zimmer getreten war und die letzten Worte noch gehört haben mußte. Käthe! Um Gotteswillen, sage das nicht!" rief sie voll Entsetzen aus und beugte sich über die Zusammengebrochene. Es ist die Wahrheit!" murmelte Käthe mit todtbleichen Lippen, während ihre Augen angstvoll umherirrten. Baron Heinrich durfte uns nicht vertreiben; hie? mußte einmal Arnulf Majoratsherr sein und kein Anderer." Unselige, und du hast die Bouillon vergiftet, die ich meinem armen Schwager gebracht? O Gott, o Gott!
Das ist entsetzlich! Warum hast du das gethan?" t Ich mußte es ich bereue es auch nicht Gott sei meiner armen Seele gnädig und barmherzig! Sagen Sie Arnulf " sie murmelte noch einige unverständliche Worte, ihr Körper zuckte hin und her und ihre Augen starrten angstvoll zur Decke. Schaum trat vor ihren Mund, dann war es, als ob ste sich noch einmal aufrichten wollte, aber sie brach zusammen, röchelte dumpf, ein letztes krampfhaftes Zucken, und wenige Augenblicke später war sie eine Leiche.
mein Gott! Wer hätte das gedacht! Das ist furchtbar! Darüber komme ich nicht mehr hinweg!" klagte die Baronin. Sie ließ sich wie aebrochen in den nächsten Sessel nieder und blickte m trostloser Verzweiflung sinster brütend vor sich hin. Nun errieth sie Alles! Ihr Mann hatte sie für eine Giftmischerin gehalten, und dieser schreckliche Gedanke war es gewesen, der ihn dann in den Tod getrieben. Sie war es gewesen, die den Schwager so dringend gebeten, etwas Erwärmendes zu sich zu nehmen, und sie allem hatte ihm diesen Trank gebracht, der Aermste hatte also nicht anders denken können, als daß sie selbst vor einem abscheulichen Verbrechen nicht zurückgescheut sei, um den Ihrigen das Majorat zu retten. Darum auch hatte er an jenem verhängnißvollen Abend so dringend gewünscht, daß ste sich entfernen möge; er hatte stch von der Wahrheit seines Verdachtes überzeugen wollen und dem treuen Hektor von dem Gift zu trinken gegeben. O, es überkam ste wie ein Hellsehen; die Ereignisse t ner Nacht traten deutlich vor ihr inneres Auge. Der Hund war und blieb seitdem verschwunden, den hatte gewiß Käthe heimlich fortgeschafft die ja rasch hinaufgeeilt war, um alle Spuren ihrer schrecklichen That zu beseitigen, und deshalb hatte ste auch ihre Begleituna so entschieden abgelehnt. Ach, dieses unselige, verblendete Geschöpf, das aus Liebe zu ihrem Hause und besonders aus Liebe zu Arnulf zur heimtückischen Mörderin geworden! Ach, und ihr armer, edler und vornehm gesinnter Mann hatte den Verdacht hegen müssen, daß sie die That begangen habe, und dieser Gedanke war es gewesen, der ihn rasch in den Tod getrieben. Ein Bebm ging durch ihren zarten Körper; sie rang verzweifelt die Hände, heiße Thränen rannen leise und unaufhaltsam über ihre blassen Wangen. Auch auf Edgar brachte das schreckliche Ereigniß einen tiefen Eindruck hervor. Eine alte Magd, die zur Giftmischerin wird, um ihrer Herrschaft einen schönen Besitz zu sichern, das war ihm etwas ganz Neues, und wie rasch auch sonst seine Fassungskraft sich erwies, er brauchte jetzt doch ein wenig Zeit, das Absonderliche völlig zu begreifen. Es war wirklich unerhört! In lemem Geburtslanoe wäre mtVorkommniß ganz unmöglich gewesen. Dienstboten, die an den Angelegenheiten der Herrschaft irgend welchen Antheil nahmen, hatte er nie gekannt, die gab es überhaupt nicht in seinem Vaterlande. Dort waren nur bezahlte Hände zu haben. Ah, die Heimath seines Vaters wies doch manche Wunderlichkeiten auf. Die Thränen hatten dem schwer geprüften Herzen der Baronin ein wenig Luft gemacht, und nun besann sie sich, daß sie augenblicklich kein Recht habe, sich ihrer Verzweiflung und ihrem düsteren Hinbrüten zu überlassen; sie trocknete leise ihre Thränen und sich erhebend, näherte sie sich ihrem Neffen, der noch immer verwirrt und verwundert auf die alte Käthe schaute, die kein Lebenszeichen mehr von sich gab und auf deren schmerzverzerrtemGesicht sich trotzdem ein triumphirendes Lächeln zeigte, als wollte die Alte sagen: Ich hab' doch mein Ziel erreicht und bin zufrieden." Verzeihe der Unseligen, wie ihr Gott verzeihen möge," sprach die Baronin mit tiefbewegter Stimme; sie ergriff beide Hände ihres Neffen und sah ihm bittend in sein erregtes Antlitz. In Edgar brokelte nun doch ein anderes Denken und Empfinden mächtig auf. Der rechnende, nüchterne Amerikaner trat zurück; es kam der deutsche Edelmann zum Vorschein, der sich bei ihm noch niemals oder nur höchst selten geltend gemacht hatte, und mit einer offenen Herzlichkeit, wie er sie noch nie gezeigt, entgegnete er sogleich: Ich muß gestehen, das hatte ich nicht erwartet!" Und er warf wieder einen Blick voll Erstaunen auf die Todte. Was ist doch Deutschland für ein eigenthümliches Land!" Sie hat uns Allen in ihrer Verblendung einen furchtbaren Streich ge, spielt. Ich kann mich noch nicht davon erholen," sagte die Baronin und ihre völlig gebrochene Haltung verrieth, wie sehr sie davon ergriffen war. Und trotzdem muß ich die Käthe bewundern wiederholte Edgar. Nein, sage das nicht. Ich werde ihre schreckliche That nie mehr überwinden." ' Zürne ihr nicht, liebe Tante, sie hat durch' ihr ehrliches Bekenntniß Alles gut gemacht; denn ich will dir nur'sagen," er stockte jetzt doch, mit der vollen Wahrheit herauszurücken, als er nun die Augen seiner Tante voll Angst und Unruhe auf sich gerichtet sah. (Fortsetzung folgt.) M-Die beste 5 Cent Cigarre kn der Stadt, Mucho's Longfellow".
Mazcdonischcr Dandcnchcf. postol WojwodaS GeseiSste" und Uebn tritt zur rumänisen Tache. Aus Saloniki, Türkei, schreibt man: Apostol Wojwoda ist seit zwei Jahren ein in Depeschen aus Mazedonien vielgenannter Name eines mazedonischen Bandenchefs, der bereits zahlreiche Griechen im Auftrage des mazcdonifchen Komites, natürlich gegen Vcrgütung. ermordet hat. Seit dem heurigen Jahre, fließen jedoch die Subventionen aus Bulgarien schwächer, weshalb Apostol Wojwoda kurz entschloffen die bulgarische Propaganda in Mazedonien aufgab und sich der rumänischen Propaganda zur Verfügung stellte. Seine Dienste wurden ange nommen. Er erhielt einen Vorschuß von 3000 Francs ($564) und den Auftrag, die kutzowalachischen Dörfer Groß- und Klein-Livadia zu zwingen, in Kirche und Schule, statt der griechifchen, die rumänische Sprache einzuführen. Diesic Auftrag war entschieden schwierig auszuführen, denn die Kutzowalachen von Livadia sind vollständig hellenisirt. Doch gelang es dem Apostol Wojwoda,' einen Kehaya (Eemeinderath), den Bruder des Unterbefehlshabers feiner Bande, zum Uebertritte in's rumänische Lager zu bewegen, was umso leichter ging, als der Convertit" sofort zum Lehrer der künftigen rumänischen Schule mit einem Jahresgehalt von 2000 Francs ernannt wurde. Einige Tage später berief Apostol Wojwoda die anderen Kehayas zu sich, nachdem er zuvor den Ort umzingelt hatte. Er theilte ihnen ihr Todesurtheil mit, wenn sie nicht Rumänen werden wollten. Natürlich wollten sie das und erklärten es feierlich, aber in griechischer Sprache. Daraufhin sendete sie Apostol Wojwoda unter Eskorte nach Saloniki, damit sie dort bei der türkischen Vilajetsbehörde dieselbe Erklärung abgäben. Während ihrer Abwesenheit plünderte sie Apostol Wojwoda total aus und ließ 5000 Dards Tuch, 200 fertige Anzüge, 20 Ballen gewirkte Strümpfe fortschaffen. Auf das Dach Hadschi Wrettas, der ihm darüber Vorstellungen machte, setzte er den rothen Hahn. Auf den Kopf des Apostol Wojwoda haben die Türken 200 türkische Goldpfund ($827.20) gesetzt, da er der Ermordung von 17 Griechen und 3 Türken so gut wie überwiesen ist. Grenzen dcö Patriotismus. Eine herbe Enttäuschung hat den Berliner Polen ein Aufruf an ihre wohlhabenden Landsleute in Posen und' Westpreußen gebracht, der in dem Ersuchen gipfelte, während der Ferien Berliner Po !enkinder unentgeltlich bei sich aufzunehmen. ' Es handelte sich dabei nicht um Ferienkolonien in gewöhnlichem Sinne; der Aufruf verfolgte vielmehr wie es darin hieß den Zwecks den in Berlin aufwachsenden polnischen Kindern, die auf Schritt und Tritt von der Germanisation bedroht sind und kaum zu Hause ein polnisches Wort zu hören bekommen, Gelegenheit zu bieten, polnische -Sitten und Gebrauche auf heimathlichem Boden kennen zu lernen und sich in der polnischen Umgangssprache zu vervollkommnen." Trotzdem dieser Aufruf in sämmtlichen polnischen Blättern abgedruckt worden war und außerdem über 100 Briefe an reiche Polen in den genannten Provinzen vom Berliner Polenkomite versandt wurden, ist nur ein einziges Anerbieten erfolgt, und zwar von der Gattin eines polnischen Abgeordneten. , Böses Dilemma. Der Lokomotivführer eines Extrazuges der von Budapest nach dem Militärschießplatze Orkeny führenden Vizinalbahn gerieth jüngst in eine sehr schwierige Situation. Der Zug hatte eine Ladung Dynamit für Militärzwccke mit, was ein vollkommen ruhiges Fahren
und ein sehr langsames Stehenbleiben des Zuges erheischt. In dem Walde bei Kleinpest stand aber ein mit zwei Pferden bespannter Wagen auf dem Geleise. Der Lokomotivführer hätte noch Kontredampf geben können. Dann wäre aber eine starke Erschütterung der Waggons und infolgedessen eine Explosion des Dynamits erfolgt. Deshalb konnte der Lokomotivführer auf den Wagen keine Rücksicht nehmen. Er fuhr in denselben hinein, da der Wagen nicht rechtzeitig die Schienen verlassen konnte. Der Kutscher wurde vom Wagen geschleudert, blieb aber unverletzt. Ein auf dem Wagen sitzender Bauer,' Stephan Toth, wurde gleichfalls hinabaeworfen, gerieth unter einen Waggon des Zuges und. wurde gräßlich versiüiilmelt. Der Wagen wurde sammt den Pferden von der Lokomotive eine Strecke mitgeschleift, bis der Zug halten konnte. Die Pferde gingen dabei zu Grunde und der Wagen wurde vollständig zertrümmert. Ereignißvolle TheaterVorstellung. Während einer Ausführung von Julius Cäsar" im Schauspielhause zu Frankfurt a. M. fanden neulich vor und hinter den Kcu lissen zwei Unfälle statt. Im Zuschauerraume starb eine Frau -infolge Herzschlages und auf der Bühne erlitt der Schauspieler Albert Desprez, der einen Legionär darstellte, gleichfalls einen Schlaganfall. Man brachte ihn ohne Aufsehen von der Szene fort. Ein Hauptgrund. Meine Wohnung geb' ich auf, erstens ist ste mir zu klein, zweitens zu hoch und drittens drängt der Hauswirth von wegen der Miethe.-
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Washington SU dl Ro. 10 Spritzenhaus JllinoiZ u Merrill . ; Illinois u Louisiana ES West und South West und McCarty es Senate Ave. u HenrH 67 Meridian und Aay 8 No. 4 Spritzenhaus NadisonAv.uWorriS LZ Madiion Lv.u Dunlop n No Haken Leirhau South nahe Delavark 2 Pm.u Merrill 3 Delavare u. TKLartt afiundMcEarty New Jersey u. MerrÄ 7 Lirg. Av. u AradshaS Gast und Prospect 9 Bicking und High 1 No. 11 Spritzenhau Lir Ave. nahe Huro TI C&st und Georgia 78 Gebar und Giro 74 Davidson u Georgia 7 english Av. u Pine 76 Chelöy und Bäte No. 5 Spritzenhau? Prospect nahe Shelby Tg Fletcher v. u Shelby öl Market u. New Jersey 82 Dekaware und Wash. 5 East u Washington S4 New York .Davids? 86 Taubstummen Anstalt tS Ver. Staaten ArsenaL 87 Oriental und Wash. Frauen-Neformat. M No. 13 Spritzenhaus Marhland nahe Wer. 92 Meridian u. eoraia. 98 Meridian und South 4 $ennftl3 u. Louisiana 05 Virgini Ave u. Mab. 6 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und C5hl S3 No. 16 Spritzenhau 16. und Äff. t24 Alabama und 16. 125 Central Ave und li. 126 DandeS und 15. 127 Brookstd und Jupita 128 Central Ave und 17, 129 Delaware und 19. 31 Alabama und 11. 152 Bellefontawe unU. 134 College Av und &9. 155 Delaware und 15. 136 Alabama und Nerth 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 39 Cornell Ave und 13, i4l Dandes und IS. ui Highland Ave und 10. 43 Tecumseh und 10. i45 New Jersey und 22. '.46 Alvord und 17. .47 No. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 16. ,48 College Ave und 2. ltZ College Ave und 27. 22 Park Ave und ' 22. 55 L Eu. WBahnu.22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmau .67 AtlaS und Pike. 158 Bloi)d und Paspaw. -.5S No. 21 Spritzenhaus Lrightwood Lii ZLvhtn und Depot 63 Vrigyttvood und 24. 164 Rural und Blobd ,65 Ct. Clair u. Kehstone '.67 Arsenal Ave unk 25. 1.68 Bellefontaine und s& ycrk Ci it ill Capital Zzt und . 215 Ijcrnftlt. u. 5ichiaas d A JllinoiS und 20. 115 Senate Ade und 21. ?16 Pennsvlvania und 22, kl? Äeridian und 16. na Capital Ave und 2t 21? Proadtrav ur.t 10. lUIinoii und IccLc5J 24 No. 14 SpritzmhauS .cimood und 30. 5 Illineie und 33 ?3S Annctta und 30 237 No. 9. Snzenhau Udcll und Raser 38 Ldell !cbbtt crfl Lös Jsabel 1 nd 7. ZU Mcridiau und 24 242J2inoiS u Et. CI7 243 Eldridge und 23. Z12 West und Äalnut Z1Z West und 12. 214 Howard und 16. Z15 Torbet und Paca 516 Capital Ave und XU 317 Northwestern Ave u N 513 Gent und 18. 519 Canal und 10. 524 Cerealine WorkS 524 Bnmont und Lynn 525 BtSmarck u Srandma? 526 No. 29 SpntzenhauS Haughville. 827 Michigan u. slmeS, 523 Michigan u. öoncor 541 West und McJntyre 41? Missouri u. Maryland 415 Missouri und fihio 415 Capital Ave-5corgs 416 Missouri u ZtcntuSy A. 417 Eenatc Ave iu Wash. 421 P und S ftirnfeKtuS W. Washington. 425 Irren-Hospital 424 Miley Ave u.JDuZlZ 425 Wash and Harr 426 No. 18 Spritzenhaus W. Washington 427 Olwcr und Birch 423 Oliver und OSgood 429 Nordhke und Dork 431 Hadley Ave u. Morrt 432 River Ave tt. MerrI 454 River Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 RZk 426 Harding und Oltvei 457 No. 19 SpritzenhoZ MorriZ und Sartfcu S HHksd 45 etobact 451 Sleitn und 452 Howard inb Ski 455 Morris und &?ut SS Lamdert und &!?x 457 Nordie Are vu iv um WorkS tl West und R-5 015 AentuaLvu.SerrA 514 Meridian und ZRoxtA 616 JSinoiS 5 ansät 017 Morris und DaKta 618 MorriS und Church 519 Capital 2. u McCar 521 Meridian und Pawe5 e25 Pwe und Lord 524 Madisor.Avu Ltn!a 526 Meridian und Belt kÄ 527 Carlo und Ray 528 Meridian und 2ris 29 Vridian u. giavkwnd 651 Meridian u. M.-Ca, 532 No. 17 Spritzenb-uS Morri nahe SSeft II MfÄjrnanund Douvh, 618 Last u. 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