Indiana Tribüne, Volume 27, Number 289, Indianapolis, Marion County, 28 July 1904 — Page 4

Jüdinn Tribüne, 28. Juli iso:

Indiana Tribüne. ausgesehen von der Sutenderg s. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thndium st Präsident. GeschäftSlocalt No, 31 Süd Dclaware Straße. TELEPHONE 269. Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. An die deutsche Presse im Staate. Die Gründung eines StaatZ-Ver-bände-deutscher Vereine geht bei der Feier de deutschen Tage in JndianapoliZ am 13. und 14. August der Ver wirklichung entgegen. Der Verband deutscher Vereine in Indianapolis ist kräftig emporgeblüht. Gegen 45 Vereine, wir können sagen, alle Vereine der Stadt haben sich dem Verbände nun angeschlossen, der ein Glied des National-Verbandes ist. Zuschriften, die von allen Theilen deS Staates beim Sekretär des hiesigen Verbandes eingetroffen sind, lassen den Wunsch erkennen, daß Jndiana dem Beispiel anderer Staaten folgend, ebenfalls einen Staatsverband organifire. Auch in Jndiana verlangt e das Interesse eines jeden Deutfch-Ame rikanerS, daß das bislang zerstreute Deutschthum engere Fühlung unter sich anbahne. Zu diesem Zwecke werden alle deutschen Vereine im Staate ersucht, bevollmäch tigte Delegaten am 13. und 14. August nach Indianapolis zu entsenden, damit in gemeinsamer Berathung der Plan besprochen und die Organisation ccrn pletirt werben kann. Unsere Bitt? an die Redakteure deut scher Zeitungen im Staate geht dahin, diesem Aufrufe in den Spalten ihrer ge schätzten Zeitungen Raum zu gönnen und die Bewegung thatkräftig zu untere stützen. Das Comite: Joseph Keller. Wm. Rieß. C. Löper. Die Herren Delegaten sind ersucht, 'ihren Besuch zum Deutschen Tage in Indianapolis der Redaktion des Täg lichen Telegraph" zu melden. Deutschland's Betheiligung an der Weltausstellung. Die auch während der Vorbereitun gen für die St. Louiser Weltauöstel. lung in Deutschland laut gewordenen ' Warnungen vor einer Betheiligung an diesem neuesten der ,,AllerweltSJahr Märkte" werden neuerdings von deru fener Seite durch nachstehende Darle gung der voraussichtlichen Vortheile in den Schatten gestellt, welche Deutschland aus seiner durchgreifenden Betheiligung erzielen wird: Die Betheiligung Deutschland's an der Ausstellung findet ihre triftige Be gründung in den Zahlen unserer Handelsstatistik. Die deutschen Erfolge in der weißen Stadt am Michigansee bei Chicago und die darauffolgenden gelegentlich der Pariser Exposition universelle vom Jahre 1900 haben die bittere, aber wahre Kritik billig und schlecht", die Geh. Rath Reuleaux seinerzeit über die deutsche Ausstellung in Philadelphia fällte, verdientermaßen ausgelöscht. Der deutsche Handel mit den Ver. Staaten ist seitdem mit geringen Schwankungen in anhaltendem Steigen begriffen. Vom Jahre 1899 bis 1902 hob sich die deutsche Ausfuhr dorthin von 70 Millionen Dollars 'auf 102 Millionen, während die Einfuhr sich im letztgenannten Jahre auf 173 Mil lionen Dollars belief, so daß der Ge sammthandel mit der Union im Jahre 1902 die Summe von 275 Millionen Dollars erreichte, was etwa einem Ach tel der gesammten Einfuhr und Aus fuhr der Union gleichkommt und ebenso auch beinahe ein Achtel deS deutschen Gesammthandels bedeutet. Diese großen Zahlen wurden wohlgemerkt erreicht, obwohl das Schutzzoll system der Ver. Staaten mancher auf den Export angewiesenen Industrie Deutschland'S schwere Hindernisse bereitete. Haben nun zwar auch im Laufe der letzten zehn Jahre infolge der veränderten Zollpolitik manche starke Verschiebungen innerhalb der einzelnen wichtigen Zweige der Ein und Ausfuhr stattgefunden, so ge stattet doch ein Blick auf die Zahlen der Handelsgatistik einen Wahrschein lichkeitsschluß auf diejenigen Handels . artikel. in denen Deutschland infolge der Ausstellung den Markt behaupten und erweitern dürfte. Mit Recht hat man bei der Auswahl der auszustellenden Gegenstände von

einer Massenanhäufung alles dessen, was Deutschland produzirt, abgesehen. So hat, um , nur. ein Beispiel anzu führen, die preußische StaatSbahnver waltung zwar ihre neuesten Schnell zugs Lokomotiven und das sonstige ZugSmaterial ausgestellt, mit dem vor wenigen Wochen mittelst Dampfkraft auf der Militäreisenbahn Marienfelde Zossen eine Geschwindigkeit von 137 Kilometern pro Stunde erreicht wurde. Im Uebrigen aber hat unsere Eisen und Kohlenindustrie hinsichtlich riefen hafter Maschinen, mit denen sie auf der Pariser Weltausstellung gerechtes Aussehen erregte, eine weise Zurück Haltung gegenüber einem Lande beob achtet, daß wie Nordamerika gerade auf diesem Gebiete Ungeheures leistet und die deutsche sammt der englischen Con currenz binnen absehbarer Zeit unwei gerlich überflügelt haben wird. Um so glänzender sind die Aussichten Deutschlands auf dem Gebiete der chemischen Industrie, die bekanntlich in ihrer Art die erste der Welt ist und im Jahre 1902 für Farbstoffe. Kalisalze und andere Chemikalien nicht weniger als 70 Millionen Mark von den Ver. Staaten eingenommen hat, Aehnlich günstig liegen für Deutschland die Verhältnisse hinsichtlich der Ausfuhr von Baumwollwaaren, Tuchen und Seidenfabrikaten sowie Lederwaaren. Auch in Porzellanen und Glaswaaren find die Aussichten günstig, und daß unsere deutsche Spielwaaren-Jndustrie um Sonneberg im Thüringer Walde und an anderen Orten, dank ihrem Be streben, auf den Geschmack der amerika Nischen Käufer einzugehen, jenseits des großen Wassers Abnehmer von derar tigen Waaren im Werthe von 20 Millionen Mark hat, ist noch lange nicht das Höchste, was unser Handel in dieser Richtung erreichen kann. Auch Bücher und Kunstwerke find Artikel, die . in der Union noch eines viel größeren Absatzes fähig sind als bisher. Die Bedeutung der Weltausstellung für die deutsche Kunst und die Künstler kann hier nur gestreift werden. Der unerquickliche Streit, der in den letzten Monaten in Deutschland ' wegen der thatsächlichen oder angeblichen Zurück drängung und Ausschließung jener modernen Richtung getobt hat, die un ter dem dehnbaren Begriffe der Seces ston zusammengefaßt wird, maöt hier der unparteiischen Beurtheilung die äußerste Zurückhaltung zur Pflicht. Die lebhafte Beachtung, welche die deutsche Kunst seit einer Verhältniß müßig recht kurzen Zeit bei den in Kunstangelegenheiten gänzlich auf den Schultern Europas stehenden Amerika nern findet, giebt der Hoffnung Raum, daß auch hier für Deutschland ein Markt zu erobern ist. . Ganz besondere Beachtung aber for dert die Stellung der deutschen Wissen schast auf der Ausstellung. Die Eh rungen, denen Deutschland in dieser

Hinsicht ' dort entgegengeht, betreffen aber nicht nur unser Vaterland im en geren Sinne der schwarz-weiß-rothen Grenzpsähle, sondern gelten eben so sehr auch unseren Stammesbrüdern in Oesterreich, in dessen Hochschulen, so sehr Tschechen, Polen, Slowenen und andere interessante Völkerschaften dagegen auch Einspruch erheben mögen, die Luft des deutschen Geistes wohnt." Ii3 wird dann auf den vom 19. bis 25. September in St. Louis stattfin denden International Congreß of ArtS and Science" hingewiesen, zu dem die berühmtesten Gelehrten deS Erd balleS Einladungen erhalten haben. Das Gemeinschaftliche aller Special Wissenschaften soll dadurch zum Ausdruck kommen, daß man keine zersplitterten Specialcongresse abhält, sondern das gesammte Gebiet deS menschlichen Wissens in Abtheilungen und Unter Abtheilungen zerlegt, die mindestens mit zwei anderen die Grenze gemeinsam haben. Man hat deshalb den Congreß in 2 PartS". 7 DivisionS", 24 De partementS" und 129 SectionS" zer legt, in denen 314 Vortrüge mit an schließenden Discussionen gehalten wer den sollen. In jeder der 129 Sectio nen sollen auswärtige Gelehrte zum Wort kommen, und es ist bezeichnend für die Werthung der deutschen Wissen schaft, daß von den 114 für Europa in Aussicht genommenen Rednern nicht weniger als 50 auf Deutschland und 8 auf OesterreichUngarn entfallen, wo gegen sich Rußland mit 26, Frankreich mit 20, Italien mit 3, Schweiz, Ruß. land und Holland mit je 2 Rednern begnügen müssen. Hl Da? Electoral College sowie die bestehende Methode der Senatorenwahl haben sich überlebt Volksvotum soll und muß allein maßgebend sein.

Aus den Gerichtshöfen. ' Polizeigericht. Timothy Nurfe, 623 Süd West Str., erhielt gestern auf zwei Anklagen hin $5 und Kosten und $1 und Kosten zu diktirt. Er sollte sich letzten Sonntag aus Wunsch seiner Mutter zur Kirche begeben, weigerte sich aber und in dem darauffolgenden Streite schlug er seine Mutter. Polizist Anderson, der in der Nähe wohnt, hatte den Spektakel ge hört und als zuletzt noch ein Fenster zerbrochen wurde, begab er sich zum Schauplatze und versuchte Tymothy zu verhaften. Letzterer jedoch gab Fer sengeld, wurde aber nach längerer Jagd doch erwischt. Hier mischte sich der Vater in die Geschichte und in dem entstandenen Durcheinander gelang eö Tymothy zu entfliehen. Vorgestern Abend jedoch kehrte er zurück und wurde sofort verhaftet- Sein Vater, gegen den die Anklage der Behinderung eines Beamten vorlag, wurde entlassen. Edward C. Venson, der von der West Washington Str. Brücke aus, als Taucher den Sprung ins Wasser unter nommen hatte, erhielt $1 und Kosten. Arthur Remler, der versucht hatte, Henry Wachtel, 1840 Barth Ave. eine Uhr zu stehlen, wurde an die Großge schworenen überwiesen. Wachtel lag zur Zeit aus dem Sofa, erwachte und ertappte den Jungen und hielt ihn bis die Polizei eintraf. James Davidson und John Jones, zwei der Spieler, die vor einiger Zeit verhaftet wurden und die nicht auf Verlegung ihrer Termine in ein ande reS Gericht beantragt hatten, verloren ihre Bürgschaft von je S50, da sie sich nicht im Polizeigerichte zeigten. Beide Namen waren natürlich nur angenommen. Fred Heier, der Bürgschaft für sie leistete, wird zu zahlen haben.

Canal augenblicklich als Lagerstatte für Abfälle benutzt. Dr. Spencer, der Gesundheitsbeamte sagt, daß jetzt, wo der Fanal kein Wasser enthält, derselbe als Abladestelle für allerlei Abfälle' und Ün rath benutzt wird und daß die vermo dernden Pflanzen und Thierreste der Gesundheit sehr nachtheilig werden. Eine Anzahl Krankheitsfälle in der Nachbarschaft des Kanals sind direkt auf die Ansteckungen dieser Aus dünstungen zurückzusühren, wie er sagt. Die GesundheitSdehörde sandte einen Bericht an den Mayor, In welchem der Zustand deS CänalbetteS scharf- ver dämmt wird. ''' ES wird in dem Berichte beantragt, daß die Stadt die Sache sofort in die Hand nehme und für Abschaffung der Ansteckungg'Gefahren, die durch die ge genwärtige Beschaffenheit deS CanaleS drohen, Sorge trage. Kriminalgericht. William Haddox erhielt gestern im Criminal-Gerichte eine Strafe von 60 Tagen Arbeitshaus zugedacht. Haddox war des thätlichen Angriffs angeklagt, bekannte sich zwar nicht schuldig, jedoch waren die Umstände so gravirender Art, daß der Richter nicht umhin konnte, ihm einen Denkzettel zu er theilen. Elijah Powell, der sich des Kleindiebstahls schuldig bekannte, erhielt von Richter Alford 13 Jahre Reform torium. Ein Glanbensheiler verlangt Medizin. Frank Graham. der aus Valparaiso, Ind., sein soll, beschwerte fich gestern im Polizeigerichte, daß ihm, während er inhastirt war, keine Medizin gegeben wurde und bat, man möge ihn zum Stadthofpitale überführen. Er leidet an einer Vereiterung am Bein. Das Curiose bei der Geschichte ist, daß Gra ham ein Anhänger der Glaubenskur ist, und an seinem Glauben noch immer festhält, der Sicherheit halber aber doch etwas ärztliche Behandlung wie es scheint, mit in den Kauf zu neh men gewillt ist. , D e r W a w a s s e eS e e erhält reiche Fischbrut. G oshen, 27. Juli. Der Wawa see Fischerei-Vereln berichtet, daß er ge gen Ende Oktober 250,000 Stück Basse in dem See einsetzen wird und näch steS Jahr noch 500,000 Stück. ' Der Verein steht unter Aufsicht des Staats'Fischerei'CommissärS und man verspricht sich von seiner Thätigkeit cro ßen Erfolg.

ZalZrkandidaten.

Die Bannerträger der Prohibition!ften, Populisten und Sozialiften. Zweck der Kandidatur Opferwillige Ztxtl ter Sin Geistlicher alS rkorcner der Pro hibitionisten Watson alS Politiker und Schriftsteller-Erfolgreicher Arbeiterführer. Neben den Kandidaten der beiden großen Parteien wurden auch von den Prohibitionisten, Populisten und Sozialisten aus ihren Reihen Männer erwählt, welche als Bannerträger ihrer Partei sich an dem Kampfe um das Rev. Stta C. SwaUow. Amt des Präsidenten der Ver. Staaten betheiligen. Sie treten, wie sie selbst wohl wissen, ohne Aussicht auf Sieg in die politische Arena und ihre Kandidatur hat nur den Zweck, durch das auf sie entfallende Votum die Stärke ihrer Gefolgschaft und damit die Volksthümlichkeit der von ihnen vertretenen Ideen und Ziele zu ergründen. Der Präsidentschaftskandidat der Prohibitionspartei ist Dr. Silas Comfort Swallow von Pennsylvanien, ein bekannter methodistischer Geistlicher. Er wurde im Jahre 1839 in Wilkesbarre, Pa., geboren und ist der Redakteur der Zeitung Pennsylvania Methodist." Im Jahre 1898 kandidirte er für das Amt des Gouverneurs seines Heimathstaats und vereinigte auf seine Person 132,000 Stimmen. Dr. Swallow genoß als der streitbare Pastör" schon vor Jahren eine gewisse Berühmtheit. Er war ein begeisterter Abolitionist und als man ihn zur Zeit des Bürgerkriegs wegen seiner ausgesprochenen ' Sympathien für Präsident Lincoln einst in einem, den Südländern freundlichen. Orte die Kirches versperrte, predigte er im Freien und wußte sich durch die Kraft und Macht feiner Worte einen riesigen Zulauf zu erwerben. Thomas Edward Watson, -den die Populisten auf ihr Schild hoben, stammt aus Georgia und ist 48 Jahre alt. Er x armer Leute Kind und er Eugene B. Debs. warb sich nach einer Studienzeit voll Kümmernisse und Entbehrungen durch eigenen Fleiß ein kleines Vermögen als Nechtsanwalt. Im Jahre 1890 Q Watson. wurde er als Kandidat der demokratischen Partei . in den Kongreß erwählt, wo er sich jedort bald der Farmer's Alliance" ansHloß. Allgemein bekannt wurde er durch seine Kontroverse mit Kongreßmann Cobb aus- Alabama, den er in einem Kampagnebuche der Trunkenheit während einer Sitzung des Repräsentantenhauses bezichtigte. Im Jahre 1896 stand sein Name als Vizepräsidentschaftskandidat neben dem William I. Bryans als Bewerber um die Präsidentschaft auf dem Ticket der Populistenpartei. In den letzten Iahren widmete sich Watson der Literatur und ein historisches Werk aus feiner Feder, das die Geschichte Frankreichs behandelt, fand wegen der darin offenKarten Originalität der Gedanken und der unkonventionellen Schreibweise des Verfassers allgemeine Beachtung. Eugene Victor Debs, der sozialistische Kandidat, ist allgemein bekannt als einer der Führer der organisirten Arbeiter. Er wurde 1855 in Terre Haute, Ind., geboren und arbeitete in seinen jungen Jahren als Lokomotivheizer und als Clerk. Im Jahre 1885 wurde er zum Mitglied der Legislatur des Staates Jndiana erwählt. Während des großen Eisenbahnstrikes an der Great Northern" im Jahre 1893 stand er als Präsident an der Spitze der American Railway Union," die in iiesem Kampfe bekanntlich den Sieg davontrug. Die Insel Ceylon hatte fcn Jahre 1823 '750,000 Einwohner. Diese Volkszahl wuchs biZ zum Jahre 1900 auf 3,596,170 Personen an. darunter 67.9 Prozent Sinahalesen, "24.1 Tumulen. 0.3 Maladen. 0.9 Euro päer, 6L Mauren, Weddafs und andere.

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