Indiana Tribüne, Volume 27, Number 282, Indianapolis, Marion County, 20 July 1904 — Page 5

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Tanzende Zonne. Eine Erzählung von . Abt , Jung waren sie allesammt wie oer blühende Maientag. in dessen Abendsonnenglanz sie auf dem Marktplatz des Städtchens standen. ZweiundZwanzig Jahre zählte die älteste, und mit dem Uebergewicht, das diese Reife ihr verlieh, hatte sie sich zur Sprecherin des sie umdrängenden Kreises gemacht, und gab in energischer Befehlsform die letzte Weisung für 'das, worüber man am Nachmittag voll Feuereifer berathen hatte. Also morgen früh Punkt vier Uhr vor dem Löberthor. Wer nachgetrödelt kommt, mag sehen, wo er bleibt. Gewartet wird nicht." Nein, gewartet wird nicht!" sprach ihr mit noch gesteigerter Energie die Jüngste nach, reckte das Stumpfnaschen in die Lust und ließ die Schwarzäugen rund funkeln. Ein paar lachten sie an, und eine meinte anzüglich, -sie in die Grenzen der ihr gebührenden Bescheidenheit zurückweisend: - Du freilich brauchst nicht Angst zu haben, daß du die Zeit, verschläfst, Trude. Dir besorgt deine Kindermuhme das Wecken." ' Hui, wie die Schwarzaugen aufblitzten und das Kirschnmäulchen zu gereizter Entgegnung sich rasch öffnet und sich schweigend, mit vornehm schmalgezogenen Lippen langsam wieder schließt. Denn es ist Fräulein Trude Harms noch zur rechten Zeit' eingefallen, daß eine durchaus erwachfene junge Dame, die in ein paar Tagen ihren siebzehntenGeburtstag feiert, von Hänseleien wie den eben gehörten sich in keiner Weise betroffen zu fühlen lja. Immerhin aber, wie sie nach dem allgemeinenAbschiednehmen heimwärts ihres Weges geht, kommt's ihr in den Sinn, daß es doch wohl an der Zeit wäre, ihren allzu zwanglos dertraulichen Beziehungen zu der alten Sophie sie ist wirklich ihre Kindermuhme gewesen mal vor einer Ewigkeit von siebzehn Jahren eine etwas ceremonielle Form zu geben. Sie wollte ja die Alte nicht kränken; aber ein Wandel mußte geschaffen werden, daß sie sich nicht, wie üblich, morgen früh von ihr wecken ließ. Die Zeit verschlafen! Sie würde ja überHaupt die ganze Nacht kein Auge zuthun vor lauter Glückseligkeit, vor lauter ungeduldiger Erwartung, so in aller Gottesfrühe hinauszuziehen in den Morgen, jubelnd wie eine Lerche der Sonne entgegen der Pfingstsonne. . Pfingstmorgen! Es überlief die kleine Trude ordentlich vor Festlichkeit, tvie sie aus dem noch in tiesem Schlafe ruhenden- Haus e ' hinaus - in's Freie trat. Ungeweckt. Geschlafen in der Nacht hatte sie freilich doch und geträumt dazu; ' aber mitten aus dem schönsten Traum war sie plötzlich aufgefahren, hatte noch ganz verschlafen nach der Uhr geschaut und war im nächsten Augenblick mit beiden Füßen aus dem Bett gesprungen. Halb vorbei gerade zur. rechten Zeit aufgewacht. Im Handumdrehen war sie angekleidet und dann flink wie - ein Vogel hinaus vor's Löberthor. - So da war sie Und sie war die erste am Platz. Die Faulpelze. Stolz, gravitätisch die Mme über die Brust kreuzend, beginnt sie wartend auf und ab zu wandern. Wartend und wan-' dernd. Die Minuten rinnen, wohl eine.Viertelstunde mag vergangen sein und noch immer ist sie allein. Unruhe beginnt sich in die Ungeduld zu mischen. Sollten all' die andern die Zeit verschlafen haben, oder war sie um so viel zu früh gekommen? Oder könnte sie sich gar in der Zeit verhört haben? ' Aber das war nicht' möglich zehnfach hatten sie sich's noch beim Abschied zugerufen: Also Punkt vier Uhr!" Punkt na ja, da hub ja auch erst die Rathhausuhr zu schlagen an, mächtig aushallend, als wolle sie die Säumigen antreiben Eins Zwei Drei Vier Vier und dann. dann noch ein Schlag noch einen Trude taumelt zurück, als habe diescr letzte Schlag gegen ihre eigene Stirn gedröhnt. Fünfmal fünf das war doch nicht möglich nein doch! verhört mußte sie sich haben Und da begann's noch einmal zu schlagen, von der alterl Jakobikirche die Uhr, dünn, zittrig, wie ein' gebrechlicher Greis, dem die Rede nicht mehr gut von statten geht. Und - Trudchen zählt ganz laut .die dünnen Schläge nach Eins Zwei Drei Vier Fünf auch fünf. Und wie. der fünfte Schlag verzittert, da hat sie plötzlich die Hände vor das Gesicht geschlagen und schluchzt, wie sie vordem manch' liebes Mal geschluchzt, wenn sie mit einem Kinderleid sich zu ihrer alten , Sophie geflüchtet, der guten Sophie, von der sie in ihrem erwachsenen Hochmüih sich nicht hatte wecken lassen wollen und die nicht da ist, sie wie einst zu trösten: Sei ruhig, mein Trudchen, wein' nur nicht!" Statt dessen ' aber vernimmt sie plötzlich hinter sich eine andere Stimnie, die da sagt: Aber' Fräulein Harms, was ist Jhnen denn geschehen?" - Schamerglühend fährt sie herum und starrt dem in's Gesicht, der da lächelnd vor ihr den Hut zieht.. Der

gerade der, . vor dem t sicy schon vordem so manchesMal mit ihrer Dummheit blamirt hat, der mutz sie nun wieder so albern sehen. Aber das ist jetzt schon alleö eins, ihr Kummer läßt sich kaum noch verstärken, und so sagt sie mit zuckenden Livven: Ach, wir hatten uns alle verabredet und wollten auf den Heinrichstein, die Sonne aufgehen sehen und Kaffee kochen um vier und da ich " Sie spricht nicht weiter, aber Doktor Hans Reinhard, der junge Gymnasiallehrer,'der auch in der höheren Töchterschule Geschichts- und Literaturunterricht ertheilt, versteht sie auch ohne Worte und nickt: Und Sie kamen aus Versehen eine Stunde zu spät? Das ist bedauerlich, aber doch am Ende kein Unglück zum Weinen." Sie sieht ihn 'scheu an. So eine gewisse spottende Art hatten sie in der Schule immer am meisten bei ihm gefürchtet. Aber er macht ein' ganz ernsthaftes Gesicht, ordentlich als ob sie ihm leid thäte, und da seufzt sie: Ich hatte mich doch aber so furchtbar darauf, gefreut und nachgehen, so früh, mutterseelenallein durch den Wald da graulte ich mich zu Tode." Er bleib! unentwegt ernsthaft, wie er sie betrachtet und. dann langsam sagt: Dem Zutodegraulen wäre wohl abzuhelfen - wenn Sie sich bis zum Heinrichstein meinem Schutze andertrauen wollten." . In ihren Augen leuchtet es auf. Sie ach, das wäre aber nein, wie darf ich das annehmen Sie haben doch ganz gewiß nicht selber auf den Heinrichstein gewollt." Spazieren gehen wollt' ich wohin, ist dabei ganz gleich. Also Fräulein Harms, sollen 7 wir loswandern, damit Sie noch rechtzeitig zum Kaffeetrinken kommen?". . Ein paar Sekunden zögert sieoch, dann macht sie einen richtigen, kleinen Schulmädelknix .-und sagt ehrerbietig: - Wenn Sie wirklich die große Güte haben wollten, Herr Oberlehrer " Nun seien Sie mal -wieder ordent-' lich fidel, Fräulein Harms. ' Hören Sie nur, wie- alle Vögel jubiliren, und sehen Sie, -wie die Sonns in heller Wonne Sie anlacht." Da seufzt sie tief auf. Ach ja, die Sonne nun hab' ich sie doch nicht tanzen sehen." . Tanzen?" verwundert er sich. Ja freilich," nickte' die Kleine. Am Pfingstmorgen, wenn die Sonne aufgeht, da tanzt sie vor Freude. Wissen Sie das nicht?" " Genau weiß ich's nicht, aber ich hab' davon gehört," gibt er neckend zurück. Sie zieht daZ Mäulchen Sie spotten natürlich. Aber es ist doch so -ein schöner Gedanke und warum soll's wohl nicht wahr sein können? Es gibt doch so viel Wunderbares auf der Welt, was wir mit unserem Verstand nicht begreifen." Ja freilich es gibt viel Wunderbares, das der Verstand nicht begreift," gibt nachdenklich der Doktor zu und blickt die Kleine an, die mit ernsthaftem Gestchtchen und großen, andächtigen Kinderaugen emporschaut zur strahlenden Pfingstsonne. Dann wandern sie wieder weiter. Der Buchenwald thut sich vor ihnen auf und Trude klatscht jubelnd in die Hände - Nein, sehen Sie nur, Herr Doktor, die vieler., vielen Maiblumen!" ;. Sie. hat sich auf dem Boden nieder-' gekauert, und er ' hilft ihr beim Pflücken, bis sie, vor Eifer ganz roth im Gesicht, wieder aufspringt. Nun müssen wir unö aber doppelt sputen, sonst trinken uns die andern allen Kaffee fort." Sie schreiten flott drauf los, die letzte, steile Wegstrecke springt Trude Harms dem Doktor voran. ' Dabei will's ihr einmal kommen: ob sich's wohl auch schickt, daß sie da .so allein mit, ihm aber Thorheit! . Vorm Jahr hat sie noch vor ihm auf der Schulbank gesessen, da wird sich's wohl auch jetzt schicken, wenn sie sich von ihm beschützen läßt. Nun ist sie am Ziel droben auf der Felsplatte des Heinrichsteins. Sie schaut sich um j läuft dahin, dorthin, und dann eilt sie dem nachkommenden Doktor entgegen Da waren sie aber wieder weg sind sie auch " Er blickt sich gleichfalls um. Ja, wirklich, sie scheinen wieder weg zu sein " Trude steht vor dem aus Steinen errichteten Kochherd. Ein wenig glim-mende-Asche darin verräth, daß er ohnlängst erst in Benutzung gewesen. Eigentlich .ist das schlecht von ihnen, stößt sie zwischen den Zähnen hervor. Dann, hat sie seitlich einen wohl vergessenen Blechtopf gewahrt, und mit einem seltsamen Eifer greift sie danach, um ihn alsbald enttäuscht verächtlich zurückzuschieben. . Gefüllt jawohl mit Kaffeesatz. Auch der Doktor hat sich vorgebogen, scheint zu ahnen, was , so heimlich in ihrem Innern sich regt und meint: .Eine .sparsame Hausfrau würde daraus noch einen ganz guten Morgentrunk bereiten." ' In ihren Augen blitzt der Uebermuth auf. " ' .Meinen Sie? Soll ich? Ist's Jh. nen auch so ein bischen " : - Eine reibende Bewegung über der

Magengegend vervollständigt den Satz. Er wiederholt ihre Pantomime und nickt wehleidig: Ja Fräulein Trude mir ist's, auch so ein bischen " Im nächsten Augenblick ist sie mit dem Topf davongesprungen und ruft zurück: Derweil ich Wasser hole, könnten Sie ein bischen trockenes Reisig suchen, ja?" Als sie mit ihrem wassergefüllten Topf zurückkommt, steht der Doktor am Herd und bemüht sich, aus Leibeskräften pustend, den aufgeschichteten Reisighaufen zum hellen Brennen zu bringen. Als die Flammen aufschlugen, fetzte Trude den Topf hinein und steht ernst und andächtig daneben, bis eine braundickliche Masse zu brodeln und zu wallen beginnt. Die hebt sie' vom Herd und sagt: So der ist auf arabische Art da trinkt man den Satz mit." Dann erschrickt sie. Aber die Tassen wir haben ja keine Tassen!" , So müssen wir eben den Mokka aus dem Kessel schlürfen," sagt ruhig derDoktdr. Sie wiegt zweifelnd den Kopf. Ob das gut gehen wird? Jedenfalls müssen wir dann ein bischen warten, bis er sich verkühlt hat." Am Boden hingelagert, zwischen ihnen der dampfende Trunk, warten sie auf die nöthige Verkühlung. Prüfend fährt dabei Trudes rosiger Finger über den Blechrand des Topfes und, dem Doktor demselben zuschiebend, sagt sie: Ich glaube, jetzt geht's bitte sehr, Herr Doktor." , Aber galant wehrt er fr Nach Ihnen, mein Fräulein nach Jh nen " Und Trude nimmt einen ; Schluck, läßt ihn die Kehle hinabrinnen, schließt die Augen und murmelt: O er läßt sich trinken" . ' Auch der Doktor hat einen Zug gethan, schluckt ud schluckt, flickt zum blauen Pfingsthimmel 'empor und, bestätigt mit wahrhast , antikem Helden-' muth: ' O ja er läßt sich trinken." Dann eine Pause.' Der dämpfende Mokka steht unberührt zwischen ihnen, bis Trudes Hand sich zaghaft- nochmals danach ausstreckt. Da legt der Doktor seine auf die ihre und fragt bedeutsam: , Fräulein Trude, wär's nicht besser, Sie ließen ihn weiter verkühlen?" Sie schielt ihn an. Tausepd Schelmenfältchen - zucken um ihre MundWinkel und aufspringend sagt sie: Ach ja, lassen wir ihn weiter verkühlen!" .. Er folgt ihr bis an den Rand der Felsplatte. ', Rings um sie her ragen die , weißen Stämme .der 'Buchen gleich' glänzenden Säulen, durch die Zweige geht geheimnißvolles Rauschen und Raunen. -Verstummt sind die beiden, die Seite an Seite hinabschauen in das liebttche, grüne Thal,, empor, zum' tiefblaue' 1 Himmelsdom, an dem der Sonne heilige Leuchte strahlt. - Trude hat die Hände ineinander gefaltet. Ihr Gesicht ist mit feierlicher Andacht Übergossen, aus ihren Augen tropfen ein paar große Thränen. . Sie. merkt eö nicht, bis eine Hand -sanft über ihre Wange gleitet, die glänzenden Tropfen hinwegzuwischen, und der Doktor ganz leise sagt:-, . Liebe Trude ",?;' Sie lächelt ein wenig schamhaft. Ach das immer, wenn ich wasrecht schon finde,' kommen mir die Thränen. Das ist furchtbar dumm von mir, nicht? Nun, Sie Wissen's ja am besten, wie erschrecklich dumm ich sein kann." Halb treuherzig, halb schalkhaft sieht sie ihn an. Nicht wahr, ich bin doch Ihre aller-aller-schlechteste Schülerin gewesen?" Meine beste waren Sie gerade nicht," gibt er d:r Wahrheit .die Ehre. Aber meine liebste sind Sie trotzdem gewesen." Ach ein wirklich ist das auch wahr?" Ganz freudeglühend ruft sie's aus und senkt dann jählings den Blick, wie er sie da so ernst und doch so lieb, so sehr, sehr lieb ansah. Eine heiße Verwirrung kommt über sie, ein wildes Schämen, daß sie ' so ganz allein dastand mit ihm sie war doch kein 'Schulmädchen mehr es schickte sich nicht. Und wie ihr Fuß sich zum Davoneilen ' wandte, stieß sie in heller Angst hervor: Ich muß ja doch fort fort " . Kopfschüttelnd blickt er sie an. So plötzlich? Das sieht ja aus, als hätten Sie Furcht mit einem Male doch nicht vor mir Ihrem alten Lehrer ?" .1 Sie sind ja mein Lehrer . nicht mehr," hauchte sie kaum hörbar. Und Sie nicht mehr meine Schülerin. Aber trotzdem die Liebste sind Sie mtr..doch geblieben, Trude." - Nur ihre Hand hat er sanft gefaßt und fühlt in den weichen Fingerspitzen das Zittern, das ihren ganzen Körper durchrieselt. So sieht er sie an. . Bis ihr gesenkter Blick, von dem seinen gewaltsam angezogen,, sich langsam , zu heben beginnt und sie schließlich 'vor ihm steht, glühend, bebend, ihm Auge in Auge hangend. ' Da hat 'er plötzlich ihren Kojf mit beiden Händen gefaßt und ruft m hellern Jubel: ..Ich seh' sie tanzen, die. Pfingstsonne in Deinen Augen, -meine Trude."

Der Todesring.

, Mit diesem Namen bezeichnet man in Paris eine Neuheit der FoliesVergäre, die an halsbrecherischer Schauerlichkeit nichts . zu wünschen übrig läßt und geeignet ist, dieNeugier des sensationslüsternen Publikums der Weltstadt zu kitzeln. Unsere Abbildung zeigt, worin dieser Todesring besteht. Ein Reiter jagt in gestrecktem Galopp in einem hoch obenan der Decke schwebenden Korb um das todtbringende Loch, welches dieser in seinem Boden hat. Der Korb, der aus starkem .mattenähnlichen Weidengelecht hergestellt ist, wird zunächst in den Saas'ouf ein fliegendes Podium herabgeschasft. Ein auf den Böcken

DerTodesring. ruhender, sprungbrettartiger Steg führt zu ihm hinauf. Seine Wandungen sind nämlich in einem flachen Winkel nach dem Loche zu geneigt wie etwa die Rampen der Radfahrerbahnen, so daß man von ebener Erde aus nur durch einen Sprung hineingelangen könnte. Solatö nun diese Vorbereitungen getroffen sind, erscheint der Gentleman Rider" Vonnenfant auf seinem leichten Grauschimmel, reitet über - den schmalen Teppich auf den Korb zu und über den Steg in denselben hinein, worauf er sofort in diesem herumzujagen beginnt.' Währenddessen wird der Korb in die Höhe gezogen und, nachdem sich das staunende Publikum eine Weile an diesem ungewöhnlichen Schauspiel ergötzt hat, auf ein Zeichen des Reiters wieder herabgelassen. . i ' Sinnig. . . .Wie, der glückliche Bräutigam 'feiert heute Hochzeit und . Geburtstag zusammen? Was mag ihm die reiche Braut wohl für ein Geschenk gemacht haben?" Ihre Cöuponscheere mit der . Aufschrift Ewig Dein!" ' ' ' . . SchwereProbe.

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' Der Seiltänzer Trambolini steht wohl arg unter'm Pantoffel?" Na und wie! Wenn er Nachts vom Wirthshaus heimkommt, muß er seiner Frau auf dem Drahtseil vortanzen, damit sie sieht ob er einen Schwips hat!" ;!; y Fortschrittlich. Sie verkaufen fast täglich frische Butter und haben doch gar keine Kühe!" Ja. das wär' mir schon z' dumm,' wenn ich mit meiner Butter von so einer dummen Kuh abhängen müßt'!" , Vergleich: Wie. hat's Jhnen denn in den Alpen gefallen, Herr Schnock?" Na, wissen Sie, ich bin mer vorgekommen wie e' Vörfenpapier: bald steigt mer, bald fällt mer!" Unternehmungslustig.

Backfisch (beim Abschied zur Freundin): Du, es beginnt zu regnen, willst Du meinen Schirm nehmen? . Aber dann hast Du ja selbst keinen?" O, ich kriege unterwegs schon einen angeboten!" Auch ein Automat. Gast: Haben Sie keinen Musikautomaten hier?" Wirth: O doch! Werfen Sie zehn Pfennig in den Chokolade - Au-, tomaten und geben Sie die Chokolade meinem Jungen dann. spielt er Ihnen ein Stück auf dem Waldhorn vor!" ' . ' .

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