Indiana Tribüne, Volume 27, Number 281, Indianapolis, Marion County, 19 July 1904 — Page 4
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Jndiana Tribüne. HtrauZgege'ben von der (Hütend er g Es. Indianapolis, Ind.
cntj O. Thndinm t Präsident. Geschäftslocal: No, 31 Süd.Delaware Straße. TELEPHONE 269. hntered at tht Post Office of Indianapolis as sccond dass matter. Aus der Bundeshauptstadt. DaZ Staats Departement befaßt sich zur Zeit eingehend mit der Unter suchung, welche Wirkung die neue Funken oder drahtlose Telegraphie auf daZ Völkerrecht in Kriegszeiten ausübt. Veranlassung hierzu bot der Erlaß der russischen Regierung, daß eZ neutralen Schiffen innerhalb der Ge fe'chtSzone verboten sei, drahtlose Tele graphie anzuwenden und ferner auch die telegraphische Station, welche die Ruffen zwischen dem von den Japanern belagerten Port Arthur und dem chinefischen Hafen Tsche Foo angelegt haben. Daß die Russen sich von Port Arthur aus mit der übrigen Welt zu verständigen trachten, ist ihr gutes Recht, und wenn die Japaner nicht im Stande find, die drahtlosen Apparate in Port Arthur zu zerstören, dann müssen die Japaner deren Thätigkeit dulden. Anders steht es mit dem drahtlosen Apparat in Tsche Foo, der die noth' wendige Ergänzung zu dem Apparat in Port Arthur bildet. China ist neutral. Ist eS ein Bruch dieser Neutralitat, wenn China da durch, daß eS die Aufstellung eine Funkentelegraphen Apparates in Tschifu gestattet, den in Port Arthur Belagerten eine telegraphische Verbin dung mit der Außenwelt ermöglicht ? Die Japaner bejahen diese Frage, die Russen verneinen sie. Zur Rechtser tigung ihrer Auffassung berufen sich die Russen auf die bestehenden, den unterseeischen telegrapbischen Verkehr regelnden völkerrechtlichen Bestimmun gen. Auf Anregung der französischen Regierung warZ im Jahre 1832 eine internationale Konferenz nach Paris einberufen, die indeß zu keinem Ergeb mß gelangte. Erst nach wiederholten Berathungen konnte am 14. März 1834 ein Vertrag unterzeichnet werden, der dann in den betreffenden Ländern auf gesetzlichem Wege zur Geltung ge bracht wurde. Durch diesen Vertrag, auf dessen Abmachungen sich Rußland, wie gesagt, in dem in Rede stehenden Falle beruft, find die. Kabel für Frie denSzeiten geschützt; die Freiheit des Handelns kriegführender Mächte ist jedoch nicht beschränkt. Danach haben Kriegführende das Recht, Telegraphenkabel, die dem Geg ner Verbindungen ermöglichen, auch dann zu zerstören, wenn diese Kabel neutralen Staaten gehören. Handelt e5 sich dabei um Verletzung neutralen Eigenthums, so ist andererseits die Ver pflichtl'.ng zum Ersatz des entstandenen Schadens vorhanden. Von dieser Frei heit des Handelns hat Japan sofort zu Beginn des Krieges Gebrauch ge macht, indem es das Port Arthur mit Tschifu verbindende Kabel unterbrach. Rußland sagt nun: Japan hat das Recht, ein Kabel zu zerstören, durch daß ich mit einer neutralen Macht in Ver bindung stehe. Daraus folgt aber, daß eS keine Verletzung der Neutralität ist, wenn die betreffende neutrale Macht Nachrichten von mir entgegen nimmt. Wie ich berechtigt bin, auf Mittel und Wege zu sinnen, nm mir derartige Verbindungen zu schaffen, so ist Japan berechtigt, alles aufzubieten, um diese Verbindungen zu vernichten. Will oder kann Japan daS nicht, so muß es die Verbindungen dulden. Dem Neutralen zu verbieten, Depeschen von mir entgegenzunehmen, dazu hat eS kein Recht. Im Staats Departement ist man mit diesen Ausführungen nicht ganz einverstanden; denn die Funkentelegra phie hat unzweifelhaft ganz neue Be dingungen geschaffen, die in der oben erwähnten Convention nicht vorgesehen find. Die Bestimmungen der Conven tion von 18L4 find unter der Voraus setzung getroffen worden, daß Krieg führende die telegraphischen Verdindungen zwischen dem Gegner und neutra len Staaten zerstören können, ohne die HoheitZrechte der Neutralen zu ver letzen. So 6ald diese Voraussetzung nicht mehr zutrifft und das ist bei der Funkentelegraphie der Fall , be dürfen die betreffenden Bestimmungen einer Neuregulirung und die Rechte und Pflichten der Neutralen einer an-
derweitigen Abgrenzung. : Zu einer solchen wird e-, so bald der jetzige Krieg erst vorüber ist, zweifellos auch kommen. Die Funkentelegraphie ist so eigenartig, daß sie sich unter die be stehenden völkerrechtlichen Abmachun gen nicht bringen läßt. Der interna tionale Verkehr mit ihr erheischt ein besonderes Abkommen.
Die Ernennung von Paul Morton zum FlotteN'Sekretär bildet hier noch immer das TageS-Gespräch. Jetzt ist sogar in Erfahrung gebracht worden, daß die Anstellung nur auf 9 Monate gemacht wurde utjd mit dem Termin deS Präsidenten im April 1905 ab schließt. Thatsächlich ist auch Herr Morton noch immer Vize-Prüsident der Atchison, Topeka und Santa Fe Bahn und hat nur einen 9-monatlichen Ur laub. Wenn man nun bedenkt, daß e5 einem Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz mehr wie neun Monate nimmt, um sich in die Mysterien eines Amtes von der Ausdehnung und Be deutung des Flottensekretariats einzu arbeiten, so frägt man sich unwillkür lich, waS mit dieser Ernennung eigent lich bezweckt wurde. Wir haben aller dings auch schon viele KabinettZ.Beam te gehabt, die sich keinen Deut um ihr Amt kümmerten, die ganze Arbeit ihren Bureau.ChefS überließen und das Amt nur des politischen und gesellschaftlichen Einflusses halber annahmen. Aber der artige Beamte waren in der Regel ein Fiasko und unser früherer General Postmeister Charles Emory Smith ist dafür ein lebendiges Beispiel. Seit Veröffentlichung des Post Skandals spielt er eine verzweifelt traurige Rolle vor der , öffentlichen Meinung, obschon er persönlich an der Korruption, die sich in allen Zweigen des Post-Departe ments breit machte, so unschuldig wie ein neugeborenes Kind war. Einem Spezialbericht des Census Bureaus zufolge gab es im Jahre 1900 in den Ver. Staaten (aus schließlich der sogenannten Kolonialbe sitzungen) 29.073,233 Personen, welche sich mit ihrer Hände Arbeit ernährten. Diese Zahl ist beinahe die Hälfte der über 10 Jahre alten Bewohner der Ver. Staaten und beinahe zwei Fünf tel der . Gesammtbevölkerung. Von diesen Arbeitern gehören 22,489,415 dem männlichen Geschlecht an, 4.833. 630 dem weiblichen, und 1.750,178 sind im Kinderalter, nämlich 1,264.411 Knaben und 485,767 Mädchen. Von den Arbeitern sind 5,851,397, oder ein Fünftel der Gesammtzahl, im Ausland geboren und diese Verhältnißzahl hat sich im Laufe der letzten zwanzig Jahre trotz der starken Einwanderung nicht verändert. Von der obgenge nannten Arbeiterzahl find 11,166. 361 oder 38 Prozent im Ausland geborenen Eltern entsprossen, so daß fich die arbeitenden Einwanderer und Kin der von Einwanderern beinahe genau das Gleichgewicht halten. Zugenommen hat die Zahl der Ar beiter und Arbeiterinnen in den Manu faktur-Branchen, Tronsportwefen und in den Arbeitszweigen, welche man hier in dem Wort ProfessionS" zusammenfaßt, während die Zahl der ländlichen Arbeiter sich vermindert hat. Die Ver hältnißzahl der Beschäftigten zu der ganzen Bevölkerungszahl hat um fast 3 Prozent zugenommen. Von den Geld verdienenden Männern waren 40 Prozent mit ländlichen Arbeiten beschäftigt, 24 Prozent in den Manusak turbranchen und als Handwerker, 13 Prozent in kaufmännischen Geschäften und im Verkehrwesen, fast 15'Prozent im häuslichen und persönlichen Dienst und 3z Prozent in den gelehrten Be rufen. ' Von den Geld verdienenden Frauenspersonen waren 40 Prozent mit häuslichen oder persönlichen Ar beiten beschäftigt, 25 Prozent in den Manufaktur und HandwerkerBran chen, 13 Prozent mit ländlichen Arbei ten, 9 Prozent in kaufmännischen Ge schästen und im Verkehrswesen und 8 Prozent in den gelehrten Berufen. Der Prozentsatz der Arbeiterinnen ist beson ders hoch in Distrikten mit starker Ne ger-Bevölkerung. Bei den Männern waren 66 Prozent der Unverheirathe ten, 94 Prozent der Verheiratheten, 77 Prozent der Wittwer und 89 Prozent der Geschiedenen beschäftigt, bei den Frauen 31 Prozent der Unverheirathe ten, 6 Prozent der Verheiratheten, 32 Prozent der Wittwen und 55 Prozent der Geschiedenen. Gottlied L eukhardt, Die gemüthliche Ecke," 'Ecke Noble und Market Str
Der Ausflug der
Ein herrlich verlebter Tag in Louisville.
Kreuzfidel sind unsere Liederkränzler 1 von ihrem Ausflug nach Louisville, wo sie Gäste des Socialen Männerchor wa ren, zurückgekehrt. Die Herren Lieder kränzler sind des LobeS über den ihnen gewordenen Empfang voll und berich ten bewundernd über die gesangliche Tüchtigkeit deS Socialen und seinen erfreulichen Zuwachs von Mitgliedern. Der Louisville Anzeiger" berichtet über den herrlichen Tag folgenderma ßen: Der FreundschastSbund, welcher feit dem St. Louiser Sängerfege zwischen dem hiesigen Socialen Männerchor" und dem Indianapolis Liederkranz" besteht, erfuhr eine neue Kräftigung, als die Sänger aus der Hauptstadt Jndiana'S die Gäste des hiesigen Ver eins waren und mit ihm zusammen draußen in SenningS Park ein Fest feierten. Schon lange hatten die hiesi gen Sänger auf eine Gelegenheit ge wartet, um sich für die vielen ihnen von den Jndianapolifern gelegentlich des Sängerfestes in St. Louis und später bei der vorjährigen Feier deS Deutschen TageS" in St. Louis zu Theil gewordenen Aufmerksamkeiten zu revanchiren, und sie hatten umfassende Vorbereitungen getroffen, um ihren Gästen einen vergnügten Tag zu be reiten. Und nach dem zu urtheilen, was die Jndianapolifer sagten, als die Scheidungsstunde schlug und sie die Rückfahrt antraten, ist den Socialen" j dies in vollem Umfange gelungen. Der Liederkranz" traf hier am Vor mittag um elf Uhr auf vier Spezial Waggons eines Extrazuges der Perni-; sylvaniaBahn auf dem 14. Straße! Bahnhof ein. Von den achtundfünfzig aktiven Sängeru des Vereins hatten nicht weniger als vierundfünszig die Fahrt mitgemacht und außer ihnen waren noch viele der passiven Mitglie der und Damen gekommen, sodaß die Zahl der Gäste nahezu 250 betrug. Am Bahnhof wurden die Gäste vom Socialen Männerchor", der in corpore sich eingefunden hatte, in Empfang genommen und auf elektrischen Cars nach der Turnhalle gebracht. Dort nahmen die Gäste im großen Saale Erfrischungen ein, und eS dauerte nicht lange, bis fich eine höchst fidele Stim mung entwickelt hatte. Die Jndiana poliser hatten sich kaum erholt, als sie unter der Leitung ihres tüchtigen Dir! genten Carl Riegner sofort ein Lied vortrugen. Sie sind tüchtige, auSgezeichnet geschulte Sänger, und bei dem Vortrage deS Liedes Im Maien" fiel das exakte Zusammenwirken, die gute Schulung und die Reinheit der Tongebung auf. Sie wurden so stürmisch applaudirt, daß sie sich zu einer Zugabe bequemen mußten. Die meisten der Gäste waren mit den hiesigen Sängern von den früheren Zu sammenkünften her schon bekannt, und von Anfang an herrschte eine solch' gemüthliche Stimmung, wie sie selten zu finden ist. Kurz nach zwölf Uhr nah men die Gäste im kleinen Saale der Turngemeinde gemeinschaftlich das Mittageffen ein, das vön den Damen des Socialen MärnrnchorS" zubereitet war und servirt wurde. Auf die Einladung von Herrn John Jaeger, dem Präsidenten deS MännerchorS", ließen sich die Gäste an vier langen Tafeln nieder und sprachen dann leb haft den Speisen zu, welche der Koch kunft der Damen alle Ehre machten. Nach aufgehobener Tafel traten die Jndianapolifer und die hiesigen Sän ger sofort die Fahrt nach Senning's Park an, wo um halb drei Uhr das ei gentliche Fest seinen Anfang nahm. ! Der Besuch war ein ausgezeichneter, denn obwohl das Fest nur auf die In dianapoliser und die Mitglieder deS festgebenden Vereins sowie einige gela dene Gäste beschränkt war, waren doch an 500 Gäste anwesend. An langen Tafeln, die unter den schattigen Bäu men aufgestellt waren, hatte man Platz genommen und Herr Jaeger hielt dann eine Artsprache, die in folgenden Schlußworten ihren Gipfelpunkt fand: Verantwortlich. Geheimräthin (zum neuen Dienstmädchen): Und jedes Taschentuch meines Gemahls bringen Sie mir, ehe Sie es in die Wäsche geben, damit ich persönlich die Knoten auflöse! Bei sew.er hohen Stellung bedeutet jeder ein wichtiges Staatsgeheimniß!"
Lisderkränzler.
Lange haben wir uns in Louisville auf Ihren Besuch gefreut. Oft habe ich die Bemerkung gehört: Ha, in zwei Wochen sind sie hier!" Sie können kaum begreifen, in welche Freude uns Ihr Besuch versetzt hat. Werthe Gäste, ich hoffe, daß dieser Besuch nicht der letzte sein wird, wie unser Besuch in Indianapolis auch nicht der letzte ge wesen sein soll. Das freundschaftliche Verhältniß zwischen den beiden Verei nen, das in St. Louis angeknüpft wurde, soll gedeihen und zu einem star ken Freundschaftsbunde auswachsen. Ich leere mein Glas auf das Gedeihen dieses Freundschaftsbundes." Herrn Jaeger's Worte wurden unter stürmischem Beifall aufgenommen. Herr Franz Schaefer, der populäre Vice.Präsident des Jndianpolis Liederkranz", wurde darauf einstimmig zum Vorsitzenden des Commerses ge wählt und nach dem Vortrage deS herrlichen Liedes: O Lieb, nun kommt die Rosenzeit", durch die Mitglieder beider Vereine, hielt er folgende An spräche: Werthe Sangesbrüder und Festge nossen! Wie schon Herr Jaeger be merkt hatte, sind wir vom Jndianapolis Liederkranz" die Gäste des .So cialen Männerchors." Im Namen der Jndianapoliser Sänger spreche ich Ihnen für Ihre freundliche Einladung und die herzliche, uns zu Theil gewor dene Bewirthung meinen herzlichen Dank aus. Ich muß offen gestehen, daß Ihre Einladung das rechte war, denn wir hatten schon lange einmal von Indianapolis fort wollen. Es ist auch möglich, daß man uns in Indianapolis, wo man uns schon lange kennt, einmal los sein wollte. Ich hoffe, daß, wenn wir heute Abend Abschied von einander nehmen, sich das Band zwischen den beiden hier versammelten Vereinen enger geschlos sen hat. Es ist meine und aller mei ner Vereinsgenoffen Hoffnung, daß die gegenseitigen Besuche der Vereine sich oft wiederholen werden,' die Sänger immer besser mit einander bekannt werden und sich ehren und lieben ler nen, zur Förderung der deutschen Sprache, der deutschen Sitten und des deutschen Liedes. Ich fordere Sie auf, ein donnerndes, dreifaches Hoch auf diesen FreundschastSbund auSzubrin gen, der hoffentlich noch lange Jahre bestehen wird". In sinniger Weise trugen dann die Sänger beider Vereine das bekannte Bundeslied Brüder reicht die Hand zum Bunde" vor. Die Stimmung war schon von Anfang an eine gehobene gewesen, sie steigerte sich aber, je weiter der Nachmittag vorrückte. Großer Ju bel brach los, als Festpräsident Schäfer im Namen des Vorstandes deS Lieder kränz" den Activen desselben ein hüb fcheS Banner überreichte, das stets bei den Ausflügen des Vereins benutzt wer den soll Die Fahne wurde vom Sän ger Korn entgegengenommen. Herr Korn hielt eine begeisterte kurze An spräche, in der er das deutsche Lied feierte und mit einem Hoch auf dieses schloß. Abwechselnd folgten dann gemein same oder einzelne Lieder-Vorträge der beiden Verein?, kurze, humorvolle An sprachen und dergleichen. Herr Julius Hagedorn, der Ehren Präsident des Socialen MännerchorS", schilderte in einer stürmisch applaudlrten Ansprache das Zustandekommen des Freund schaftsbündnisseS zwischen den beiden Vereinen. Als das Fest seinen Höhe Punkt erreicht hatte, wurde ein Grup penbild der anwesenden Herren, sowie ein solches der Damen aufgenommen, die ein bleibendes Andenken an den Tag bilden werden. Um halb sechs Uhr wurde im Park von den Damen ein schmackhaftes Abendessen fervirt, nach dessen Ein nähme die Rückfahrt nach der Stadt angetreten wurde. Um acht Uhr dampften die Gäste wieder nach Jndia napolis ab, nachdem sie das feste Versprechen gegeben hatten, bald wieder kommen zu wollen. Zäh. Wünschen Sie e' schönes billiges Buch?" Ich lese nicht!" Vielleicht für die Frau und die Kinder?" Hab' keine Frau und keine Kinder hab' nur eine Katz'!. . . Also machen Sie, daß Sie weiterkommen!" Nu', vielleicht woll'n Se emal t' Buch nach der Katz' werfen!"
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Frau Sicks erhält lebenslänglich Zuchthaus. Lebenslänglich Zuchthaus war das Urtheil der Geschworenen,' daS nach einer Sitzung von 20 Stunden über Frau Ella Hicks ausgesprochen wurde. Frau HickS wurde vom Gefüngniffe ins Gerichtzimmer gebracht. Sie hörte dem Verlesen des Urtheiles ohne besondere Zeichen irgend welcher , Erregungzu. Auf dem Wege zum Gefüngniffe zu rück lachte sie und versuchte mit dem Schließer zu scherzen, auch .im Ge sängniffe war sie guter Laune und lachte und scherzte mit den übrigen Ge fangenen. Ihre Anwälte suchten klar zulegen, daß Iddings die Frau mit einem Brodmeffer angegriffen, konnten aber keine Beweise für diese Theorie darbringen. Ein Gesuch für einen neuen Termin wurde sofort von ihren Anwälten eingereicht. Niedriger Fahrpreis nach California via Pennsylvania Linien. August 15. bis 27. einschließlich, und vom 23. bis 9. September ein schließlich. Excursions - Tickets nach San Francisco und Los Angeles, in Anbetracht des dreijährigen EonclaveS der KnightS Templar und Sovereign Großloge I. O. O. F. werden ' über Pennsylvania Linien verkauft. Für völlige' Information bezüglich Fahrpreis, Route u.s.w., spreche man bei den Ticket-Agenten dieser Linien vor, oder schreibe an W. W. Richardson, Distrikt Paffagier-Agent, Jndianapolis, Ind. Grundeigenthums - Nebertragungen. Blanche D. Banta an Warren G. McElain, Theil von See. 24, Township 14, Range 4, Perry Township. $846.70. Elwood P. Weesner an Josephine Weesner, Lot 1, Weesner's Add., Jrvington. $1,050. Fredcrick A. Clark an Sarah E. Brown, Lot 36, Hyde Park, westlich von Illinois Str., nördlich von 30. Straße, $3700. Robert Brock an Ora M. Keeler, Theil von Section 27, Township 15, Range 4, Center Township, $8000. John Weber, Indianapolis Vertreter der Whiskey und Wein Großhandlung von Fredcrick Siemer Co., Cincinnati, Ohio. Theodore F. Smither, geschickter und zuverlässiger ' Pech und Kiesdacher. Dacher von Asphalt und ilsonit. tZJ Engros-Händler in allen Arten von Dachmaterialien. Telephon: Neu 861. 301 West Marhland Str. ekdkefll. Ecke ton Senate Lve. und Mailand 6tr.
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