Indiana Tribüne, Volume 27, Number 281, Indianapolis, Marion County, 19 July 1904 — Page 3

Jnblana Tribüne, KO. Juli

3

Dr. Ii. II. HERBERT, Wiener Arzt Spezialist für Frauen und Kinderkrankheiten. Offices 120 Ost Ohio Straße. Wohnung: 1846 Central Avenue. Offtce Phon: 444: Wohnung: 7644. Neu. 1. -I Dr. J. A. Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- nnlAtctnm Krankheiten. Dfflcc : 155 OS Market Stt. Tel. 941 Ofstee-Ttuudn : bi IlZ Udr Bm.: 2bi4Uhr Nv Dr. Carl .Winter Deutscher Arzt. Behandelt alle akute und chronische Krank heiten. GeburtShülfe Spezialitat. Offtee: 14 West Ohio Str. vtfice.Xtunden : Wohnung: 1250 Madison ve. 1011 Borm. Svrecdftunden : 78 Abend $4 AZachm. Sonntags : 66 Nachm. Sonntag, : Wohnung Telephone: 9.S0-10.S0 Vm. fttt, 2025 : Neu. 9282. IeU$$on, Neu 43.

i ' Bei. Etablirt 1663, nimmt jederzeit Engage, nmtS entgegen. Irgendwelche. Orchester Musik und irgend eine Anzahl von Musikern wird geliefert. Neue Ausstattung und neue Uniformen, fl. A. Miller, Direktor. Henry'S prengpfeil, Geschäftsführer. 301 Kentucky Avenue. Telephon 3311. Neu 4598. EDVARD A, IIARMElilllG, Eigenthümer 10 Nord Delaware Siv. NeueS Telephon 2258. Doc. O'Conner und Allen McCauky, Schankkellner. Sccküstc Excurfion (Saison 1904.) ..nach.. Atlantic Cith, (Ocean (üity, Cape ZNay oder Sea Isle City ..via.. 2., S. & M. S. Bahn und Leliigh Ballch Bahn ....durch Clcvcland und Vuffalo.... Dienstag, 19. Juli. Fahrpreis von Indianapolis und zurück 815.00. Retourfahrt beschränkt auf 12 Tage einschließlich des Verkaufstags. Giltig für Aufenthalt in Philadelphia , und NiagaraFällen, ebenso zu Westfield für Chautauqua Lake als Nebenausflug, vorausgesetzt die Tickets werden sofort bei Ankunft bei den Agenten deponirt. Zür nähere Einzelnheiten wende man sich an die TicZtt.Sgenten der Big Four Rsute oder schreibe an Waaren I Lnnch, Gen. Dass. Ticketgent. Elncinnati. Ohio, oder H. M. Brons on, A. G. P. A.. JndianapoliZ.Jnd.? Billige Exenrft'on ...nach den... Niagara Fällen Donnerstag, 11. Augnst 1904 BigFourBahn Nur $7.00' für die Rundfahrt von Indianapolis Toronto, Ont., Nur $1.50 mehr als die Ratenach Niagara Falls. . Alcxandria Bay, N. I., (Thousand Island.) Nur 87.00 mehr als die Rate nach Niagara Falls. Montreal, Que., Nur 810.65 mehr als die Rate nach Niagara Falls. Aufenthalts Bewilligung für Nebenausflug nach Chautauqua Lake. Fahrkarten sind für 12 Tage giltig vom Tage des Verkaufs. Elegante Pullman Schlafwaggons und hübsche Tag Waggons. Persönlich geleitet von Big Four" Reprä, sentanten, welche nach den Wünschen der Passagiere sehen. Die Ercursion braucht bei dem Publikum keine Einführung, die Big Four ist die wohlbekannte natürliche Route nach den Niagara Fällen via Bussalo. Weitere Einzelnheiten bei Big Four Ticket Agenten oder schreibt an Warren I. Lynch, Gen. Pass. & Ticket Agent, Cincinnati. Ohio. der Wt. Vronson, A. (3. P. A., Indianapolis

MM wm

BSg M

Ausständigc Mctzgcr ' Bitten nochmals die Hand znr schicdsgmchtlichcn Strcilschllchtnng.

Im Falle des Scheiterns Sympathic-Strctt. Neue Excesse. Schiffö-Colli-sion. Knox beim Präsidenten. Beschwerden der Musiker. Wrack der Maine. Tic Elks.

Noch ein Versuch zur Schlichtung. Chicago, 18. Juli. Noch ein Versuch wird gemacht, den Streik in den Viehhöfen durch Vermittlung zu schlichten. Präsident Donnelly sendet morgen den Großschlächtern einen toei teren Brief, worin er sie zu einer Conferenz auffordert. Er frägt darin, ob die Großschlächter, es nicht für besser halten, zur Beilegung des AuSstandS in einem einzigen Punkte nachzugeben. Dieser eine Punkt ist die Weigerung, die seit dem Streitanfang neueinge stellten Leute zu entlassen. Falls auch dieser Versuch scheitert, sollen morgen die verwandten Gewerkschaften, etwa 13,000 Leute, zum Aus stand gerufen werden, um bie' Groß schlechter zur Raison zn bringen. Rückkunft de5 Streikführerö. - Chicago, 18. Juli. Präsi. dent Donnelly erklärte heute nach der Rückkehr von St. Louis, er werde keine weiteren Conferenzen mit den Groß schlächtern abhalten, falls diese nicht von sich aus darum nachsuchen. Don nelly conferirte mit verschiedenen Füh rern verwandter Verbände, dem Ge schäfts-Agenten der Elevator Leute. der auf morgen eine Versammlung einberief. EZ soll hierbei über einen Sympathie-Streik entschieden werden. Nach Angabe der Arbeitgeber sind etwa 600 mehr Leute beschäftigt als am Sonntag. Die Eingänge des Tages waren die höchsten seit dem Streikbe ginn, 8,000 Stück Vieh, 10,000 Schweine, 23,000 Schase Die Preise waren wie am Samstag, aber die Hei nen Händler rechnen bei Fortdauer des Streiks mit einer Fleischnoth. Abermals schlimme Aus s ch r e i t u n g e n. Chicago, 18. Juli. Im County. Hosvital liegt A. Bartusiokovis, ein Arbeiter der Swist'schen Großschlächterei, im Sterben. Ein blitzend Leute hatten ihn heute bis zur Bewußtlosigkeit mißhandelt und dann für todt an West 47. Str. liegen las. sen, bei den Geleisen der Ashland Ave. Trolley Linie. Die Verletzungen brachten ihm, wie es heißt, Streik-Än Hänger und die Räder einer Cer bei. Einem Zeugen zufolge ging B. von der Arbeit nach Hause. Eine Anzahl Leute drängten in ihn, er solle sich den Streikern anschließen und als dies nichts nützte, schlugen sie ihn in's Gesicht, auf den Kopf und am ganzen Kärper. Dann warfen sie den Verletzten, der einen Schädelbruch erlitten, auf das Geleise. Ein Motornier konnte noch seine nahende Car bei Zeiten an halten, aber nicht bevor die Räder be reitS die Schulter zerschmettert hatten. Wirkung des. Einhaltsb e f e h l s. St. L ouiö, 18. Juli. Die hiesige Streiklage wurde noch erbitter, ter durch einen Einhaltsbefehl des BundeSgerichtS in Belleville, Jll., welches den Streikern Störung des Geschäfts, betriebs der Fabriken in Ost St. Loui? Verbietet. Die Streiker faßten das so auf, daß die Großschlächter sofort ihre Anlagen mit zahlreichen Nicht-Unionisten wieder betreiben wollen, und die Streikerposten in der Nähe der Schlachthäusern wurden verstärkt. Die Fleischpreife zeigen heute eine leichte Steigung. Verluste für Versender. Boston, 18. Juli. Hiesige Dampfschiffahrts'Jnteressenten befürch ten von der Weiterdauer des Schlacht. hauSstreikö schwere Verluste, - da auch der Vieh'Versendung eine große Störung deoht. Gute Löhne geboten.. Worcester,"Mass., 18. Juli. Der Geschäftsführer der Hammond Ge sellschaft hier bietet Metzgern, die in Häusern des Westens arbeiten wollen, Tagelöhne von S3.50 bis S5. Rind, fleisch wird per 100 Pfund zu 813, Lammfleisch zu 818 und Schweine, fleisch zu 814 quotirt.

Hebung des Betriebs. Kansas City, 18. Juli. Die Großschlächter begannen heute in gro ßem Umfange mit Versendungen; die fünf Haupt'Fabriken sollen über Sonn tag ihre Arbeitskräfte beträchtlich der stärkt haben. Die Eingänge in den Viehhöfen waren heute nahezu normal, 9000 Stück Vieh, 8000 Schweine und 2000 Schafe. Bekämpfung westlicher Häuser. Philadelphia, 18. Juli. Der Verband der Fleischschneider und Metzger beschloß, die PhiladelphiaZweige der westlichen Großschlächte reien zu bekämpfen. Unabhängige Metzger lieferten bisher in kleinem Umfange an die Zweige der westlichen Häuser. Heute wußte der Sekretär einer hiesigen Gewerkschaft mit Er. folg die unabhängigen Metzger zum Einstellen ihrer Lieferungen zu bette gen. Die westlichen Häuser haben hier nur sehr geringen Fleischvorrath und der Handel der Unabhängigen steigt deshalb rasch. Einhaltsbesehl gesucht. St. Paul, Minn.. 18. Juli. Der nächste Schritt in der Streiklage zu Süd St. Paul ist zweifellos ein Einhaltsbefehl, um die Streiker am Auf stellen von Streiker - Posten an der Swift Fabrik zu hindern. Wie der kantet, soll das Bundes Gericht um einen Befebl zur Zerstreuung der Strei ker ersucht werden. Inzwischen sind die Zustände innerhalb der Swift'schen Fabrik in Erwartung eines Einhalts' besehlö ruhig. Kein Fleischmangel für d a S H e e r. Washington, 13. Juli. DaS Comissariat der Armee besürchiet keine Schwierigkeit hinsichtlich Beschaffung !von Vorräthen wegen des MetzgerStreiks. Es ist bereits viel Fleisch, namentlich Speck, geliefert; höchstens Könnte es bei Aufträgen für Büchsen. Meifch für die Philippinen hapern. DaS frische Fleisch für die Philippinen. Truppen kommt nicht von hier, sondern aus Argentinien. ' Zollkutter und Dampfer i n C o l l i s i o n. P o r t l a n d , Maine, 18. Juli. Zollkutter Woodbury und Hafendampfer SebaScobegan von der Port land & HarpSwell Linie stießen heute während deS Nebels im Hafen zusam. men. Beide sind beschädigt. Der Kutter traf den Dampfer an der Steuerbordseite ; der Kpitän entkam mit Mühe und die Passagiere deS, Dam psers wurden auf dem Kutter hierher gebracht, später auch der Dampfer selbst durch einen Schlepper. Kern'S Abreise. E s o p u S , N. F., 18. Juli. EsopuS hatte heute nach sechs Wochen den ersten' Regentag, dem ein nächt licher Gewittersturm vorausging. I. W. Kern aus Indianapolis, seit Samstag Gast Richter Parker's, fuhr heute zu Schiff von Kingston aus nach New York. Nach der New Vorker Conferenz de mokratischer Parteiführer werden hier viele Besucher erwartet, morgen der Vice.PräsidentfchastsCand!dat H. G. DaviS. Richter Parker begleitete Kern bis zum Hafen und nahm ein gewohntes Schwimmbad, als das Boot die Mitte des Flusses erreicht hatte. Da Sonntag keine Post einging, war ihr heutiger Umfang größer als bisher seit der Nomination. Auch die Zahl der Autographen-Jäger. die bis. her beschränkt war, nimmt täglich zu. Bruch eines Reservoirs. S c o t t d a l e, Pa., 18. Juli. Das neue Reservoir der CitizenS Water Co. brach gestern Mitternacht und 300,000,000 Gallonen Wasser ergossen sich in'S Thal, Saaten zerstörend und Gebäude zertrümmernd. Da die nahende Gefahr zeitig bemerkt wurde, konnten die Leute durch Boten gewarnt werden. Hunderte von Leben entgingen hierdurch dem Tode; denn einige Stunden später stand das ganze Thal unter Wasser.

Dcmokr. Conferenz.

Ueber den Vorsitzenden im National Comite noch keine Cntscheidnng. New York, 18. Juli. Demo, kratische Parteiführer conserirten heute Abend lange in den Zimmern des Ex Senators Hill im Hoffman House. Am Schlüsse erfolgte die Bekannt machung, der Vorsitz im NationalBomite sei nicht zur Besprechung ge langt. Privatim verlautet, die Anwesenden seien der Ansicht gewesen, man solle dem Comite völlige Freiheit bei der Wahl seines Vorsitzenden lassen. Rich ter Parker soll ebenfalls diese Meinung hegen. Die Conferenz beschloß, eine Sitzung der National'Comite'S auf 26. Juli einzuberufen. Bei der Conferenz zu gegen waren D. B. Hill, N. I.; H. G. Davis, der Vice.PrüsidentschaftS Candidat; I. W. Kern aus Jndiana und Andere. Knox beim Präsidenten. O y st e r B a y, S. I., 18. Juli. P. C. Knox aus Penna., der frühere Generalanwalt und einer der nächsten Freunde des Präsidenten, erschien heute auf Einladung von Herrn Roosevelt, um über einige wichtige Fragen des Wahlfeldzugs und Regierungs-Ange legenheiten zu berathen. Knox betheiligt sich aktiv an der Campagne und hält mindestens zwei Reden von Bedeutung. Der Präsident arbeitet täglich an seiner NotisicationS Rede und seinem Annahme-Schreiben. Er selbst hält während der Campagne keine politische Reden und beschränkt sich darauf, seinen Standpunkt und die Erfolge seiner Regierung in dem AnnahmeSchreiben darzulegen. Beschwerden der Musiker. Der Präsident empsing heute ein Comite des Musiker-Verbandes, dessen Mitglieder einen Protest gegen die Zu lassung fremdländischer Musiker, die unter Contract hierher kommen, zu überreichen wünschten. Die Commis sion bestand aus dem Präsidenten Walter vom Musiker-Verbande und dem Vorsitzenden der New Yorker MusikerGewerkschaft und wies auf die Gefah renj&rn, welche den hiesigen berussmä ßigen Musikern durch die Zulassung unter Contract einwandernder Musiker drohen. Solche Musiker sollten ebenso ausgeschlossen werden, wie die Con tract-Arbeiter. Der Präsident versprach, die Angelegenheit sofort mit Handelssekretär Met calf zu berathen. Der Präsident empfängt das Gru benarbeiter-Comite aus Pennsylvanien morgen Nachmittag. Die Reunion der Elkö. Cincinnati, O.. 13.' Juli. Die Anmeldungen für die Zusammenkunst der Großloge und Reunion der ElkS betrugen heute Abend über 15,000; alle Bahnen bringen Special Züge; der größte Zustrom wird morgen erwartet. Die heutige Eröffnung bestand aus einem großartigen Feuerwerk auf bei. den Seiten des Ohio an Coney Island. Zwei Dampfer waren gemiethet, der eine für die Mitglieder der Großloge nebst Familien und Freunden, der zweite für die Presse und andere Theil, nehmer. Die Großloge wird morgen Vormit tag in der Musikhalle durch eine öffentliche Sitzung eröffnet. Das. Wrack d er.M aine. W a f h i n g t o n, 13. Juli. Bezüg lich des Vorschlags, das Wrack deS alten SchlachtschissS-Maine im Havana Hafen zu heben, ertheilte HilfS.Sekre tär Darling an P. W. F. Sewell aus New Orleans eine Antwort, die im Wesentlichen besagt, das Marine-De-partement könne in solchem Falle kein Schreiben ausstellen, das .als Be glaubigung der kubanischen Regierung vorgelegt würde. Ebenso wenig dürfe sonst ein Exetutiv-Departement das Wrack eines öffentlichen Schiffes aufge ben, da die Verfügung über öffentlicheS Eigenthum dem Congreß zukomme. FarbigeSchufte. T o p e k a, Kan., 18. Juli. 2 Neger sind hier in Haft, unter der Be schuldigung, den 16-jährigen A. Scott in Holton beraubt und ihm einen Schädelbruch zugefügt zu. haben. Die Farbigen wurden hierher gebracht, um einen möglichen Lynchversuch in Holton zu hindern. Scott ist in ernster Verfassung. .

Grotze Kundgebung Von Jllinoiser Kohlengrabern gegen den Colorado Gouverneur. Spring Valley, Jll., 13. Juli. 5000 Grubenarbeiter aus Spring Valley, La Salle. Peru, OgleSby, Ladd, Seatonville, Marquette, Depue und Dalzell versammelten sich heute hier, um an einer VerachtungS.Demon-stration-gegen Gouverneur Peadody theilzunehmen. 10.000 Personen waren zugegen. Verschiedene Redner griffen. Peabody auf englisch, französisch, litthauisch und polnisch an. Die Beschlüsse fordern Präsident Roosevelt zum Eingreifen in den Colorado Streik auf. Die Hitze. Detroit, Mich., 18. Juli. Eine Anzahl von Hitzschlägen wurde heute gemeldet; der Fall eines bekannten Contraktors verlief tödtlich. Höchste Temperatur 95 Grad. M i l w a u k e e, Wis., 18. Juni. O. A. McngeS, ein hiesiger Architekt, erlag in Fredonia, Wis., einem Son nenstich; verschiedene sonstige Hitzschläge kamen vor. .S p r i n g f i e l d, Jll., 18. Juli. Mit 92 Grad war heute der heißeste Tag des JahreS. Die Leute litten schwer unter der Hitze, namentlich die National-Garde in Camp Lincoln. S l o c m" - U n t e r s u ch u n g. New I o r k, 13. Juli. Die Untersuchung überdaS Slocum"Unglück von der hiesigen Behörde der Dampf, schifffahrts - Inspektion, die am 12. Juli vertagt war, nahm heute ihten Fortgang. Unter den Zeugen befand sich Capitän Hillary vom Dampfer Goldenrod"; er zeigte 2 RettungS gürtel, welche bei Geretteten des Slocum" gefunden waren. Sie waren alt und hatten Löcher an den Enden; ihr Stempel lautete vom 18. Juni 1891. Der Capitän sagte, daß sich während der Rettungs-Arbeiten, wie er selbst sah, 5 oder 6 Personen an einem einzigen Rettungsgürtel angeklammert hätten.

Coroners-Jnry Ueber Midvale Unglück erklärt zwei BahN'Beamte für schuldig. New York, 18. Juli. I. Richards, StationS Operateur, und Flaggmann Weller wurden bei der heutigen CoronerS - Untersuchung für schuldig an dem Midvale Unglück auf der Erie Bahn befunden, wobei 16 Leute letzte Woche umkamen und 50 verletzt wurden. Base-Ball. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt : American As s o c i a t i o n. MinneapoliS, 18. Juli. MinneapoliS ..2 0220001 18 Toledo 0 2000030 27 Milwaukee, 18. Juli. Milwaukee.. . .0 4 2 1 0 0 0 1 8 ColumbuS ....0000000000 Kansas City, 18. Juli. KansaS City ..0 0111100 4 LouiSville 0002000002 St. Paul, 18. Juli. St. Paul 3 0100102 7 Indianapolis. .0 0000100 01 N a ti on a l-L i g a. Cincinnati, 18. Juli. Cincinnati ... .0 0 3 0 2 0 0 1 6 Brooklyn 00010003 1 5 Pittsburg, 18. Juli. Pittsburg 0 0 0 0 0 0 0 1 01 New York 02 0 002 0 0 0 4 Ro tz h a a r e reinigt man sehr gut, und ohne große Mühe, wenn man sie in ein Waschgefäß legt, mehreremal kochendes Wasser darüber gießt, das Faß mit einem recht dicken Tuch oder passenden Deckel bedeckt und sie eine Stunde in dem Dampf stehen läßt. Dann läßt man das Wasser ablaufen, übergießt die Roßhaare recht reichlich mit kochendem Seifenwasser und deckt sie wieder sorgfältig zu. Ist das Wasser etwas abgekühlt, so drückt und reibt man die Roßhaare gut aus, gießt das Seifenwasser ab, legt die Roßhaare wieder in das Faß, übergießt sie wieder mit kochendem Wasser, rührt sie mit einem Stock tüchtig gut um, läßt sie abermals eine Stunde ftehen und spült sie schließlich nochmals mit kochendem Wasser ab. Dann legt man sie zum Trocknen auf große Tücher in der Sonne oder in die Nähe eines warmen Ofens. Nach demTrocknen werden sie aufgezupft. Man wende nie kaltes Wasser an, das Äoßhaar verliert dadurch seine krause Beschaf-genheit.

Die goldene Cigarcttcndosr.

lrnüsanter AuSgag eines TilemmaA deD TchweiZkr Tiplonaten Tr. Roth. Der zwölfte Artihl der Schweizerischen Bundesverfassung lautet: Die Mitglieder derVundeZbeh'orden, die eid genössischen Civil- und Militärbeamten und die eidgenössischen Repräsentanten oder Kommissarien dürfen von auswältigen Regierungen weder Pensionen oder Gehälter, noch Titel, Geschenke oder Orden annehmen." Am 2. Mai 1L93 nun wurden in Luzern der deutsche Kaiser und die Kaiserin vom Schweizer Bundesrath offiziell empfangen. Der unlängst verstorbene Schweizer Gesandte in Berlin, Dr. Roth, nahm an dem Akte theil. Bei der Abreise des Kaisers stand Roth mit dem Bundespräsidenten Schenk und den Bundesräthen Frey und Lachenal zum Abschiedgruß vor dem Wagen, den der Kaiser und die Kaiserin schon bestiegen hatten und der auf dem Punkte war, abzufahren. Da rief der Kaiser, auf der Wagentreppe sich verneigend: Roth, bitte einen Augenblick!" und winkte ihn zu sich. Wie dieser herantrat, überreichte ihm der Kaiser ein kleines Päckchen: Zum Andenken an den schönen Tag!" fügte er bei. Roth mußte das kleine Ding annehmen, wenn es nickst auf den Boden fallen sollte. Ein Pfiff und der Wagen fetzte sich in Bewegung, um dem Norden zuzufahren. Da stand nun der Oberdiplomat der Eidegenossenschaft mit dem kaiserlichen Päcklein in der Hand und dem Artikel 12 der Bundesverfassung im Kopf, und neben ihm der Bundespräsident mit feinen zwei Kollegen: Meine Herren," sagte Roth. Sie sehen, wie es gegangen ist. Was sollte ich thun? Annehmen oder fallen lassen?" Annehmen, selbstverständlich!" sprach Schenk, und die Kollegen stimmten ihm bei. Bei der Enthüllung zeigte es sich, daß das Päcklein ein elegantes Etui enthielt mit einer goldenen Cigarettendose. Man kam in stehender Sitzung" Lberein, daß hier von einem Geschenk" im Sinne von Artikel 12 der Bundesverfassung keine Rede sei. Nun erst betrachtete sich Roth als Eigenthümer der Dose, und erst jetzt rauchte er mit Beruhigung die erste Cigarette daraus. Grcruscrzn. Was treibt denn der dicke Herr dort an der Ecke? Der springt ja wie ein Gummiball-auf und ab!" Das ist der Herr Wamperl! Der muß. weil seine Frau stockheiser ist und keine Gardinenpredigt halten kann, zur Strafe, daß er so spät nach Hause kommt, immer erst eine Zeit lang den Hausllblullel fanaen!" . Vino pietätVsllo Mittwe. . . . . Wünschen Sie nicht auf dem Grabstein etwas angebracht, das den Charakter Ihres seligen Mannes besonders kennzeichnet?" Wenn's nicht gar zu viel kostet, dann machen S' halt a' Schweinshaxel mit Gurkensalat d'rauf dös hat er am liebsten gegessen!" - ZIftwg. Wirth: Schau' den Micheldauern an! Vorhin hab' ich ihm gesagt, die Kuh, die ich neulich von ihm gekauft, wär' uralt und das Fleisch ungenießbar gewesen, und jetzt hat er sich heimlich das Beschwerdebuch geben lassen, um zu sehen, ob's auch wahr ist!--Riesiger S cy u l 5 o n o s. Die größte Vertheilung aus dem Schulfonds hatte das Staats-Land-departement von Süd-Dakota für das letzte Halbjahr angeordnet, die Zinsen aus dem Fonds im Betrag von Z289,627. Im Einzelnen entfielen davon auf jedes Schulkind im Staate in sechs Monaten $2.19.

rai : srMMü i i iMmm) 4 X II rritös ÄchÄ???is)t i y mi(r ÄU'-MA H' 14 L

r jx vyiWS tf i' v ms ! ' . (?7f?W ":,v' kl-lan 1