Indiana Tribüne, Volume 27, Number 276, Indianapolis, Marion County, 13 July 1904 — Page 7
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öÄLeme Noman von Ludvig Habicht. Fortsetzung. Der Baron mochte wohl die Gedanken des jungen Grafen errathen, denn er sah nach seiner Uhr und sagte dann: Jch möchte doch die Rückkehr meines Bruders abwarten; vielleicht Er vollendete nicht, denn er wagte nun doch nicht die Hoffnung auszusprechen, die er an diese Rückkehr knüpfte. Eigentlich begriff er sich selbst nicht; aber er trug heute ein förmliches Verlangen, Ken Druck ein wenig abzuschütteln, der auf seiner Seele ruhte; er wollte sich auch einmal eine frohe Stunde gönnen und deshalb glauben, daß sich alles freundlich gestalten und es. dem Bruder gelingen werde, seinen alten Feind versöhnlich zu stimmen. Rttn, mein Vater läßt sich gewiß nicht zur Nachgiebigkeit bewegen, und wir können schon froh sein, wenn dies Zusammenprallen der beiden Gegner friedlich abläuft", bemerkte Kurt; fein eben noch glückstrahlendes Gesicht erhielt einen sorgenvollen Ausdruck. Heinrich ist der Aelteste unseres Hauses und so halte ich eS doch für schicklich, wenn wir in seiner Gegenwart die Verlobung feiern", meinte der Baron, der auch mit dieser Erklärung weiter keinen Widerspruch seitens der Versammelten erfuhr. Es war ja bis Lindenau ein Ritt von nur einer halben Stunde, und der Majoratsherr mußte bald wieder zurück sein. Da wurde schon unten auf dem Schloßhof Pferdegetrapp gehört, und obwohl alle mehr oder weniger überzeugt waren, daß der Versöhnungsversuch des Heimgekehrten vergeblich gewesen, erwartete man' doch nicht ohne Spannung das Erscheinen des Barons. Wenige Augenblicke später stürzte derselbe in höchster Aufregung staubbedeckt, mit glühendem Antlitz in den Saal, und er hatte kaum die Schwelle überschritten, so stieß er mit allen Zeichen des Unwillens hervor: Ihr hattet Recht! Mein Ritt war umsonst; aber wer sollte es für möglich halten, daß es in Deutschland noch solche Querköpfe giebt!" Er strich mit der Hand über die erbinte Stirn. -&xt zungen Nssiciere waren oerens aufgesprungen, ihren Oheim zu begrüßen, um dem für ihre Freunde .peinlichen Auftritt ein rasches Ende zu machen. Wohl wußten sie sich auf die Persönlichkeit des Mannes durchaus nicht mehr zu besinnen, denn sie hatten ihn nur flüchtig gesehen, und darüber waren mehr als achtzehn Jahre verflossen; aber es war ihr Oheim, rrnd .2 Uhh zualeick eine VNickt der 5öklichkeit, sich jetzt über sein unerwarletes Eintreffen erfreut zu zeigen. ' Der Baron war kaum der schlan ken Männergestalten ansichtig geworden, als er sogleich mit seiner noch immer sehr voll klingenden Stimme rief: Ah, da seid ihr schon! Wie freue ich 'mich, euch zu sehen!" und er schloß einen nach dem anderen auf das Herzlichste in seine Arme. Wie stolz könnt ihr sein", fügte er in seiner feurigen, übersprudelnden Weife hinzu, die weder das herannahende Alter noch der Aufenthalt in der Fremde abzulühlen vermocht hatten: Ihr durftet euck) als elden zeiaen. wahrend wir Alten in der langen Friedenszeit nur auf der Wachtparade glänzen konnten." Die jungen Officiere wollten das Lob bescheiden ablehnen; aber der Majoratsherr rief mit großem Eiser aus: Nein, nein, ihr habt ungeheures geleistet und die Bewunderung der ganzen Welt erregt. Jetzt scheinen sich sogar diejenigen bei uns auf ihr Deutschthum zu besinnen, die es in der Fremde langst vergessen hatten. Alt te, nehmt nun wieder Platz. Ich sehe, ihr seid auf guter Weide, und vielleicht habt Ihr für mich noch etwas übrig gelassen, denn ich bringe einen tüchtigen Hunger mit", und bei diesen Worten schweiften ferne großen, un ruhigen Augen über die Tafel hin weg. Bitte, dort Platz zu nehmen, lieber Schwager", sagte die Baronin, und sie wies auf das Gedeck, das sich zwischen ihrer Tochter und ihrem Gatten befand. Wir haben mit dem Essen auf dich gewartet und vorläufig für unsere Gaste nur emen kleinen Im biß auftragen lassen." Der freilich beinahe einem Diner ähnlich war", bemerkte Edwin lachend. Sehr liebenswürdig von dir, liebe Schwägerin", sagte der Baron, und mit einer Verbeugung gegen die Anwesenden nahm er sogleich den ihm angewiesenen Platz em. Ach, end lich kann ich einmal in aller Ruhe und Gemutyllchkeit em ordentliches Mittagsessen durchmachen! Dies deutsche Behagen an einem Schmause kennt man leider da drüben" nicht. Man hat dazu nicht die Zelt, das muß alles in großer Hast hinuntergeschluckt werden. Es ist mir anfangs sehr schwer gefallen, mich m diese Ueberftürzung zu sinken, mit der man auch dies so angenehme Geschäft erledigt-, und er stieß wieder sein helles ubermu, thiges Lachen aus, das ihm stets eigen ' gewesen war und das er auch im neuen Weltthcil noch nicht verlernt haben mochte. Trotzdem der Majorathsherr die
deutsche Art des Essens gerühmt hatte,
sprach er, jetzt doch den ausgetragenen Speisen mit einer Hast zu, die am besten bewies, daß er längst die Gewohnheit des fremden Landes ange nommen hatte. Noch wahrend des Essens begann er in seiner lebhaften, hastigen Weise von der Erfolglosigkeit seines Ausrittes zu erzählen. Ja, lieber Graf", wandte er sich zunächst zu diesem: Ihr Vater ist wirklich, nehmen Sie mir's nicht übel, gelinde gesagt, ein wunderlicher Heiliger. Ich reite also wie rasend hinüber, um ihn herbeizuholen, denn er mußte heute von Gott und Rechtswegen hier sem uno die alte, längst begrabene Geschichte durfte ihn durchaus Nicht hindern, der Verlobung feines Sohnes beizuwohnen. Nun gut, ich komme also in Lindenau an, frage nach dem Herrn Gra. fen, da eilt mir schon eine junge, hübscbe 5?rau entaeaen. und als ich meinen Namen genannt habe, bittet sie mich dringend, zeden Versuch emer Unterreduna mit ihrem Manne aufzugeben. Aber Frau Gräfin, ich bm a nur deshalb gekommen. ' Nein, nein, um Gotteswillen, Sie dürfen nicht mit ihm zusammentreffen. Ein Glück, daß er augenblicklich nicht im Schlosse ist, sonst Ware das Schlimmste zu befürchten." fta. na.' saa' ich ruhia. icb fürchte gar nichts. Es ist ja eine LächerlichZeit aber die Frau Gräfin liefe mich aar nickt aussvrechen. Ich beschwöre Sie, verlassen Sie augenblicklich Lindenau und kehren Sie nie wieder hierher zurück. Mein Mann verzeiht Ihnen niemals; es geschieht ein Unglück, wenn Sie hier zusammentreffen. und eh' ich selbst zu ruhiger Ueberlegung kommen kann, sitze ich wieder trn Sattel und reite nach ause. Ah, die Frauen haben immer eine gefährliche Macht über mich ausgeübt, der kann ich noch immer schwer widerstehen!" setzte der Majorathsherr mit einem komischen Seufzer hinzu. Kurt suhlte sich durch diese Erzähluna nickt wenia erleichtert. So hatte die Stiefmutter doch wieder mit gewohnter Klugheit ein Unhell abgewendet. Auch die anderen Anwesenden bis auf die bnden Söhne dachten wohl dasselbe und tauschten darüber heimlich Blicke aus. Mochte nun auch der Graf fernbleiben, wenigstens war von allen der Druck genommen, daß noch ein Zusammenprallen der beiden Geaner erfolaen könne. Komtesse Waltrud hatte jetzt erst Zeit, den Majoratsherrn näher zu beobachten. Wie viel hatte sie von ihm gehört! War ihr doch derMann stets in den schwärzesten Farben ge schildert worden, denn nicht, nur ihr Vater, auch viele andere, selbst der Ortsaelstliche hatten nur mit Ao scheu von dem Baron gesprochen, der ein wüstes, tolles Leben geführt und ihren Oheim damals auf Pistolen gefordert, obwohl er aewußt habe, 'daß der Letztere ein schlechter Schütze war. Der ganze Streit sollte, wie man ihr mahn haut, weaen eines Mädchens hergekommen sein, in daö sich beide sterblich verliebt. Ja .und jetzt noch bekannte der Baron mit lachendem Munde, dan die brauen m sein Dasein stets verhängnißvoll eingegriffen hatten. Sie hatte von dem ehemaligen Nachbar ihres Vaters niemals eme aünst ae Vorstelluna haben tonnen: auch ihr erschien seine Flucht feig und tadelnswerth, nun lernte sie oen von ihrem Vater so grimmig gehaßten Mann verf'önlich kennen ainb wenn sie auch weiter kein Vorurtheil gegen ihn hegen mochte, er wollte ihr doch nicht recht gefallen. Wohl schimmerte noch etwas von der amen Lebensart hm durch, die den Mann von Adel und den ehemaligen Officier'kennzeichnete; aber der lanaeAufenthalt tn dem srem den Lande hatte doch seine deutlichen Spuren zurückgelassen. Etwas Unruhiges. Fahriges, ein Ueberspringen der feinen Normen machte sich nur zu rasch bemerkbar; seine Sprechweise war nicht immer gewählt, es entschlüpften ihm im weiteren Verlaufe der UnterHaltung Ausdrücke, die in der guten Gesellschaft nicht üblich sind, und je lebhafter er zuletzt dem Weme zu svrach. ie mehr kam ein Sichaehen lassen" zum Vorschein, das am deutlichsten bewies, wie selten sich der Mann seit seiner Flucht in besseren Kreisen bewegt haben mochte. Als iekt der Champaaner aufaetragen wurde, stieß Baron Bernhard' seinen Bruder heimlich an. und ennnerte ihn damit an den eigentlichen Zweck des Tages; er hatte ihn schon während des Essens leise gebeten, das erste Sock auf das Brautvaar auszubringen und damit die Verlobung zu venunoen. Heinrich erhob sich und an das Glas anklopfend, beaann er soaleich in feiner übermüthigen Weise: Ich 'soll TT- i on v . " r 1 . ta uiu, wie mein ruoer es nmnicqi, als ehemaliges Haupt der Familie die Verlobung unseres Paares verkünden. Ein großer Redner war ich niemals und so fasse ich mich kurz. Ich komme aus den Vereiniaten Staaten. um hier diese Liebenden zu vereinen. CT -i c rjcj. c i jijuii umvtn qzxxa)i oic reiyen; aber sie wird gebunden durch die Herrschaft der ftraii. die für uns die Krone der Schöpfung bleibt. Sie, ri.fc tjc .. LtJJ'Pl r '' iuuzt erlveroen juji eine soiajc Krone, Sie wissen es auch und so m'öget Ihr beide vereint und glücklich den Strom de3 5?.ek?nJ h'tnwnhrftnrfttl - - -wr v r VVJVf Daraufhin laßt uns die Gläser anstoßen! Hoch das junge Brautpaar! zgurray, ywyr
Die Gläser. klanaen aneinander, und
in diesem Augenblicke vergaß selbst Kurt, daß derjenige fehlte, der diesem Festtag doch erst die richtige Weihe gegeben hätte, sein Vater. Eine fröhliche Stimmung wurde fet allaemein. Baron Heinrich besonders zeiate die lustiaste Laune, die zuweilen schon die Grenzen überschritt. Auch Arnulf hatte dieselbe Empfindung wie seine Nachbarin, die Komr."ti- rr .r. . c. . et sllylie jicg oon.vem 4jteim mehr abaestoßen als anaezoaen. und er wurde die Vorstellung nicht - los. daß der plötzlich Heimgekehrte hier nur Störung hervorbringen konnte. Nun, sein Aufenthalt sollte ja nicht von langer Dauer sein, das hatte der Baron im Laufe der Unterhaltung auch heute wieder erklärt und so war' seine Gegenwart schon zu ertragen, dennoch vermochte der iunae Mann die Herzlichkeit nicht ganz zu erwidern, die dieser ihm entgegentrug. Der Oheim hatte sich -au viel in der Welt herumgetummelt und war in dieser Hinsicht zu scharfäugig, um nicht bald herauszufinden, daß es mit dem ältesten Neffen nicht reckt u sammenklingen wollte. Warum? wußte er selbst nicht. Um so mehr fühlte er sich von Edwin angezogen, da war noch der schäumende . Jugendmuth, die alles mit sich fortreißende Lebenslust, die wenig darnach fragt, ob sie auch einmal über hie Stränge schlägt, während Arnulf schon weit mehr verstand, sich im Zügel zu halten. obwohl auch bei ihm noch das Blut rascher durch die Adern rollte und er seine rheinische Abstammung ebenfalls nicht verleugnen konnte. Und der Majoratsherr liebte diese unbändige Lebenslust, sie war sein eigen geblieben trotz all' der Stürme, die ihn beinahe sein aanzes Leben umbraust hatten und die er wohl zuweilen selbst herausbeschworen haben mochte. Nach aufgehobener Tafel hatte man sich in den kleinen, hübschen Salon zurückgezogen,, der durch den Erker noch einen besonderen Neiz erhielt. Baron Heinrich bot jetzt den jüngeren Herren Cigarren an. Echte Ha. vana", wie er versichern konnte. Bon seinem Bruder wußte er. daß dersewe leider den Genuß einer guten Cigarre nie zu schätzen gewußt hatte? aber zu seiner Verrgunderung erklänen auch der Grsf und Arnulf, daß sie Nichtraucher seien, und nur' Edwin nahm die gebotene Havana dankbar an. Beide zogen eS vor. sich in ein 9cV bengemach zu verkrümeln", wie der Oheim feinem Neffen vorgeschlagen hatte. Wir werden immer bessere Menschen, wenn es uns vergönnt ist, eine' gute Cigarre zu rauchen, und so müßt Ihr uns schon gestatten, da wir uns diesem Besserungsprozeß ausetzen und uns zurückziehen", mit die'en Worten hatte der Majoratsherr eine Entfernung von der übrigen Ge'ellschaft begründet,, und Edwin war rasch seinem Beispiel gefolgt. Nun saßen beide zusammen und je länger sie miteinander plauderten, je mehr sie den Nauch ihrer Cigarren vor sich hinbliescn, je dunkler die Wolken wurden, in die sie sich hüllten, je größer wurde das gegenseitige Wohlgefallen, das sie aneinander fanden. Baron Heinrich fühlte bei dem jungen Neffen das Wahlverwandte seines eigenen Wesens heraus. Da war alles frisch und ungekünstelt, eine frohliche, kräftige Natur, die sich soralos austoben wollte. So war er selbst einmal gewesen; ja, es gab Stunden, wie eben jetzt, wo er es an toller Laune noch mit Jedem aufnahm. ' War es ihm doch heut', als ob dieser Neffe ihm das Bild seiner eigenen Jugend vor die .Seele führte. Edwin mußte von seinen Kriegsabenteuern erzählen und der sonst so strudelköpfige, alte Herr hörte seinem Neffen mit größter Aufmerksamkeit zu. er bewies damit, wie sehr ihn diese Mittheilungen fesseln mochten. Baron Heinrich begann dann seinerseits das Leben und Treiben in Amerika zu schildern; er hatte sich eine neue Flasche Wein geben lassen. Beide rauchten und tranken, lachten und plauderten und trugen gar kein Verlangen, zu den Nichtrauchern zurückzulehren. In dem kleinen hübschen Salon, in dem die andern sich befanden, wollte dagegen die Unterhaltung nicht recht in Fluß kommen, nachdem sich der Majoratsherr mit Edwin entfernt hatte. Der Baron und seine Gattin sahen wohl, wie glücklich sich das Brautpaar fühlte, das sich in den Erker zurückgezogen hatte und dort im leisen, eifrigen Geplauder seine Umgebung und die ganze Welt zu vergessen schien. Und dennoch mochte in die Herzen der Eltern eine gewisse Wehmuth einschleichen, wenn sie daran dachten, daß ihr Schwiegersohn niemals den vollen Gebrauch seiner Kräfte wieder gewinnen werde und ihrer Tochter das Los beschieden sei, dem künftigen Gatten beständig eine barmherzige Schwester bleiben zu müssen. Sie hatten nur die eine Beruhigung, daß Jrmgard den Erwählten ihres Herzens grenzenlos liebte, und wie sie ihre Tochter kannten, wußten sie auch, daß sie in der Erfüllung ihrer - schweren, freiwillig übernommenen Pflicht niemals müde werden würde. Seltsam genug, zwischenArnulf und Waltrud wollte es heute nicht recht zusammenklingen. Sie. hatten früher weit harmloser mit einander verkehrt
und heute fanden sie nicht sogleich den
rechten Ton. Bei Tische war rn daö Gespräch allgemein geblieben; aber nun hatte man sich so viel sagen tonnen. . . und beide versanken nur zu oft in Schweigen. Waltrud wurde eme gewisse Verstimmung nicht los, denn sie mußte von neuem bemerken, wie vertraulich Arnulf mit der alten Käthe verkehrte. sobald sie ln seines Nahe kam, und sie erschien nur zu oft, um sich nach den Wünschen ihres Lieblings zu erkund!gen;, schien sie doch. nur für ihn zu denken und zu athmen; sie kannte all' seine Neigungen und Gewohnheiten und war eifrig bemüht, ihm alles so angenehm und bequem wie möglich zu machen. Arnulf hatte Mühe, ihre allzu zärtliche und wirklich übertriebene Sorge em wemg abzuwehren; aber er that es doch mit einer Freundlichken, die am besten bewies, wie sehr er ebenfalls an der alten Frau hing. Wenn sie ihm irgend eine Dienst erwies, dann ruhten seine Augen voll inniger Dankbarkeit' auf ihrem frischen, heute so glückstrahlenden Antlitz, und er hatte für sie stets em gutiges Wort und ein freundliches Lächeln. Es gab der stolzen Aristokratin immer einen Stich in's Herz, wenn sie die Vertraulichkeit der beiden sah und bemerken mußte, wie gern er sich von dieser einfachen Frau verwöhnen und bemuttern ließ und wie lieb sie ihm war. Die junge Komtesse fand dies ganz unbegreiflich und manchmal ruhten ihre Augen mit heimlichem Bedauern auf der Baronin, deren Mutterherz' doch betrübt werden mußte, wenn sie sah, wie innig noch das Verhältniß war, das zwischen ihrem Sohne und seiner ehemaligen Amme bestand. Nein, nein sie hätte niemals mit einer sa niedrig- gestellten, gewöhnlichen Frau die Liebe theilen mögen. Ein Herz .das ihr einmal entgegenschlug, mußte ihr ganz allein gehören, und sie war fest entschlossen, die heimliche Neigung, die bereits in ih:er Brust für Arnulf zu keimen begann, völlig zu ersticken. Wußte sie doch, daß sie die Willenskraft besaß, ihrem Herzen Schweigen zu gebieten. Und während Arnulf - sich nich: weniger darüber gefreut hatte, daß er Waltrud jetzt unter ganz anderen Verhältnissen wiedersehen und sich ihr Verkehr nunmehr noch weit herzlicher gestalten würde, brachte schon diese erste, zwanglose Begegnung anstatt einer größeren Annäherung eine ihm unbegreifliche Entfremdung. Was war geschahen, daß sich die Jugendfreundin heute so kühl verhielt, die ihn, er mußte es sich sagen, durch ihr vornehmes, feines Wesen und durch die Vorzüge ihres Charakters bereits angezogen hatte? War ihr Herz nicht mehr frei? Gehörte eL schon einem anderen? Nun, die Zeit mußte ja darauf Antwort geben, denn soviel glaubte er zu wissen, die Komtesse gehörte nicht zu ienen Koketten, die durch angenommene Kälte noch mehr zu reizen und ' zu fesseln suchen. Kapitel. Edwin, Edwin! Endlich sehen wir uns wieder! Welch' ein Glück!" und das junge Mädchen, das plötzlich aus einem Seitenpsad des Waldes aufgetaucht war, streckte schon von weitem die Arme nach dem Reiter aus, der bei diesem unerwartetenAnruf aus seinem Sinnen aufgescheucht wurde und halb verlegen, halb bestürzt sich nach der Sprecherin umschaute. Seltsam genug, wie hatte früher sein junges Herz beim Anbfick dieses Mädchens geschlagen, wie hatte er sonst die Stunde des Wiedersehens herbeigesehnt, und jetzt empfand er über das unerwartete Zusammentreffen nichts als ein Unbehagen, das er nur mit Mühe niederkämpfen mußte. War sie denn nicht mehr die frische prächtige Blume des Waldes, für die er geschwärmt und deren Schönheit ihn all' die Jahre über gefesselt hatte? Ihre schlanken und dennoch kräftigen Formen hatten sich noch nicht verwandelt, und wie sie jetzt aus dem Dunkel der Kiefern hervortrat, zeigte auch ihr gebräuntes Antlitz noch immer denselben edlen Schnitt, den er so viel bewundert hatte. Nein, sie war noch dieselbe geblieben; aber er war aus dem Kriege als ein anderer heimgekehrt. Der Riesenkampf und die großen und schweren Aufgaben, die jede: dort zu überwinden gehabt, hatten ihn rasch zum Manne gereift. Die heimliche Liebschaft mit der Nichte eines ein fachen Försters durfte mcht sortgesetzt werden,- - der mußte ein Ende gemacht werden, wenn er glücklich heimkam, das hatte er sich dort in Feindes, land in ernsten Stunden mehr als ein mal gesagt, und damit war ltx Zauber gebrochen, den früher dies schöne Mädchen auf hin ausgeübt hatte. Jetzt galt es nur, fest zu bleiben und jene gefaßten Entschlüsse zur Wahrheit zu machen. (Foitsetzung folgt.) !ack für Holzwaaren, Gußeisenund Körbe u. s. w. Man löse in wenig Spiritus dunkelbraunen oder nach Belieben bunten Siegellack auf und verrühre dies mit einem Hölzchen. Dann verdünnt man die Lösung so viel, als zum flüssigen Lack nöthig ist, mit Spiritus. Mit diesem Lack kannman alles Beliebige anstreichen.
Furchlbarcs Nnwcttcr. schwere Heimsuchung der sranzöflschen Stadt VZamcrs und der Umgegend. Ein Unwetter hat in der Stadt Mamers im Sarthe-Departement, Frank-
reich, und in der Umgegend entsetzliche Verheerungen angerichtet. Das Städtchcn Mamers baut sich amphitheatralisch auf einem Hügel auf, an dessen Fuße der enge und Ziemlich seichte Bach D:ve voruberfließt. In emer Nacht brach nun über die ganze Gegend ein Gewitter aus, das zuerst durch Hagelschlüge große Verwüstungen anrichtete. Dann erhob sich ein Wirbelsturm, der die Häuser buchstäblich zusammenriß. Wahre Ströme flössen ununterbrochen vom Himmel, so daß die kleine Dive zum reißenden Strome anschwoll. Sie trat aus ihren Ufern und drang in die H'äuser des Thalvicrtels von Mamers, die bereits durch den Wirbelsturm schwer mitgenommen waren. Zahlreiche Personen wurden im Schlafe überrascht und in ihren Betten ertränkt. Die Zahl dieser Opfer betrug 17. Die Hilfeleistungen erwiesen sich trotz aller muthigen Leistungen der Feuerwehr und der Bürger der furchtbaren Katastrophe gegenüber als unzureichend. Truppen gelang es, viele Leute aus den bedrohten Häusern zu retten. Ein Theil der Todes fälle war auf die Explosion der Gasanstatt zurückzuführen, durch deren Ausströmen giftiger Gase mehrere sich krampfhaft an die Dächer klammernde Personen erstickt wurden. Als man sich am nächsten Tage von dem Unglück Rechenschaft ablegte, wurde festgestellt, daß die sämmtlichen tiefliegenden Stadttheile fast ganz weggeschwemmt waren. In der Umgegend waren weithin die Dörfer von dem Wirbelwinde und den Fluthen zerstört worden. Von Ernten kann in diesem ganzen Bezirke Heuer nicht mehr die 'Rede sein. Die Verheerungen erstrecken sich bis zu der etwa 12 englische Meilen entfernten Stadt St. Mortagne. Meilenweit sianden die Felder unter Wasser. Die japanische Schrift. Die schriftstellerischen Produkte der Japaner hat man im Abendlande bisher noch wenig kennen gelernt. Die Schuld mißt A. Seidel in einem Artikel der Zeitschrift Aus fremden Zungen" der Schrift der Japaner bei. In Japan schreibt man anders, als man spricht. Dabei ist es mit der japanischen Schrift wie mit der chinesischen, -ihr nahe verwandten. Sie hatte bis vor Kurzem für jede Begriff, wie das Hieroglyphische der Egypter, ein besonderes Schriftzeichen. Mit der Vervollkommnung ihrer Kultur haben die Japaner wohl auch Schriftzeichen für die einzelnen Silben erfunden, aber es ist dies, infolge der Kombinirung mit den chinesischen, ein ungeheuer schwieriges Schriftsystem, das für den Mindergebildeten schwer zu erlernen ist. Seidel bringt in seinem Aufsatze neben sehr charakteristischen Illustrationen zu japanischen Romanen unter anderem auch japanische Zeitungsinserate, so zum Beispiel ein solches, in dem ein Dienstmädchen gesucht wird. Da schwirren japanische und chinesische Schriftlichen durcheinander, und auch demjenigen, welcher eine Idee von den beiden Sprachen hat, wird das Verständniß für Stil und Worte schwer. Bei einem anderen Inserat, welches ein Enthaarungsmittel anpreist, geht es mit dem Verständniß allerdings besser; denn hier sorgt eine charakteristische Illustration dafür. Das japanische Unterrichtsministerium hat sich in der letzten Zeit bemüht, in den BuchstabenWirrwarr Ordnung zu bringen. Landkarte aus Blumen. Eine große Karte der Ver. Staaten, die ausschließlich aus künstlichen Blumen hergestellt worden ist, 'bildet eine Sehenswürdigkeit des ManufakturPalastes der St. Louiser Weltausstellung. Die Karte wurde von sechs Blumenmädchen angefertigt und ist 14 Fuß breit und 10 Fuß hoch. In Folgendem werden die Blumen gegeben, die bei der Darstellung der einzelnen Staaten verwandt worden sind: Alabama, Golden Rod"; Colorado, Columbine"; Delaware, Pfirsichblüthe"; Gcorgia, Golden Rod"; Jdaho, Syringen"; Iowa, wilde Rose, Maine, Fichtenzapfen und Glockenblumen; Michigan, Apfelblüthe; Minnesota, Cypripedium"; Montana, Vitterwurzel; Nebraska, Golden Rod"; Nevada, Sonnenblumen; New Fork, Rofen; Oklahoma, Mistelzweig; Oregon, Golden Rod"; Rhode Island, Veilchen; Utah, Lilien; Vermont, rother Kleez Washington, Rhododendron; Illinois, Rosen, und Missouri, Golden Rod." Gestörte Festfreude. Der Kriegerverein in Coßdorf, Sachsen, feierte neulich sein Löjährigcs Jubjläum. Unter den auf dem Festplatze aufgestellten Verkaufsständen befand stch auch ein solcher mit Wurstwaaren. Als eine Anzahl Festtheilnehmer an den Verkaufsstand herandrängte, goß der Verkaufer auf das anscheinend erloschene Feuer unter dem Wurstkessel Spiritus. Plötzlich schlugen hohe Stichflammen aus dem Kohlenfeuer empor und trafen die umstehenden Personen, die sofort in hellen Flammen standen. Zwei Mitglieder des Krieger Vereins erlitten starke Verbrennungen des Gesichts und des Kopses, em neun jähriger Knabe schwere Verbrennungen des Halses, Kopses und des Gesichts. Außerdem erlitten ein junger Mann und eine Dame Brandwunden.
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i $crnftls LL Markö i .Zngltsh'i OperHsuK Eastund Sl'w york 7 Ncble und Michigan 4 N. Jersey u. Stoff Ar i Pine und Nerth 0 Market und Pme t Vermont nase 5ast 91$. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nabe 9tolt t3 Tevaware und Walnut 4 l. Jersey u Central A. k Masi. und EorncllAv t A5H l5.d 1L Lnaße 7 gart 21 und 12 Str .8 Columbia ndHills'd .S Highland2veu.Prc.tt Jllinoi? und Ct. Jo . Peunsylv. ud Pratt t-i Meridian und 11. Str '.6 Tut. c SpritzerHauö 16. nahe Jllinvii m E enate Ave u. LtSla n Jllinoii und Michigan 18 Petsdlvania und 14. Senate Ave. und . i S!o. l Spritzenhaus Ins LrenaheMichiga S2 Meridian und Walnut California u Vermont Blake und New Dork Ind. Slv. u. St. at? 17 ity Hospital :s Llake und North 33 Michigan und LzneS 1 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe kZeft u Efendorf u Wash. Missouri u New For! 6 Meridian u Wash 16 JllinoiS und Ohto 7 Tapitol Slv. u Wash 19 mgan'S PorkhauS 8 Straßenbahn Stall 33. Washington SU ZI No.l0Epritzenb.au JllinoiS errill I Jllwo n Louisiana LZ West und South f 4 West und McCarty 55 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Slay No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.u MorriS t9 Madison v. u Dunlop NoHakm LeiterhauI South nah Delawar, Penn, u Merrill r 13 Dtlavcre u. Eictotä M aftnndVeEarty Ne Jersed u. MerrM 7 Lirg.Lv.u Lradshav es aft und Prospekt S Sicking und High l No. 11 Spritzenhaus ir Ave. nah Huroa 7k Ekft und Gurgia 7 Eedar und Elm 74 Davidson u Eeorgla 7 English Lv.u Pin 76 Shelbv und BateS 3 5lo. 3 Spritzenhaus Prospekt nah Shelby Fietcher v. u Shell, 21 Market u. New Jersey' 63 Telawar und Wash. 83 Last u Washington 34 New Forku. Davids 86 Taubstummen Anfiaä 62 Ver. Staaten ArsenÄ 87 Oriental und Wnff. 9 Frauen-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 92 Meridian u. eoraia. 3 Meridian und South 94 Pennsvl) u. Louiftana 95 irgini Ave u. lab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. gg Capital Ave und Dhl 23 No. 16 Spritzenhaus 18. und Ssh. (24 Alabama und 16. 125 Central Ave und U. 126 DandeS und 15. ' 127 Brooksid und Juptkk '23 Central 2ve und 17 129 Delaware und 19. '31 Alabama und 11. 52 Bellefontaw undö. 134 College Ave und 9. :ZS Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Ade und 14. x9 Cornell Ave und 13. ,41 DandeS unk 19. 42 Highland Ave und 10. U3 Tecumseh und 10. i45 New Jersey nd 22, .46 Altert und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus Hillsid Ave und 16. .3 College Ave und 2. 19 College Ave und 27. S2 Park Ave und 22. .b L E u. 2sBahn u.5S. i4 Ramsy Ave und 10. i66 Ctoughton u Newmen 57 AtraS und Pike. i58 Blohd und Pawpaw. -i9 No. 21 Spritzenhaus Lrightwood ' itk Arden und Depot 163 Brigytwood und 20. 164 Rural und Sloyd 165 St. Clair u. Keyston .67 Arsenal Ave xmt 23. 168 ellefontain und 23. lös Pari Zi csd IC 212 Capital & und 17. 213 Pennsvlv. u. Wichiaa, 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ade und 21. 216 Pennsvlvania und 2 ni 7 Meridian und 16. 218 Cavital Av und 26, 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLea tt4 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 80. , 35 Illinois und 33. LZS Annctta und 8t? 37 No. 8. Evri?q, Well und Nasa 233 ntid Ladder iOorkS 2S9 Jfabel und 7. 241 Mcridia und 24. 242J2inoiS u St. Clx. 248 eldridge und 28. 212 West uud Walnut 313 West und 12. 814 Howard und 16. 815 Torbet und Paca 816 Capital Ave und tt 817 Northwestern Ave n 2J 318 Gent und 18. 819 Canal nd 10. 824, Cerealine WorkS S24 Vermont und Lynn 825 LiSmmkt u SrandvuZk 826 No. 20 Spritzenhaus Haughville, 827 Michigan u. elmeS, 823 Michigan u. Concor , 841 West und McJntyr 412 Missouri u. Martilani 413 Missouri und f)hi 415 Capital Ad' esrgia 416 Missouri. entuckdSl. 417 Senat? Av u. Wash. 421 P und S NundauS W. Washington. ' 423 Jrren-Hospital. 424 MUey Ave u. I D iS 425 Wash nd Harr 42 No. IS Epritzeicha W. Washmgto 427 Oltver und Sirch 423 Oliver und OSgood 429 Nordyke und- Dort 4Z1 Hadley Ave u. Morr 432 Rwer Lv u. MrS 434 Sltver Sv und Statz 4UHardingu.2ig4R? 436 Harding und OltveH 437 No. 19 SpriHenhZ Wsrrii und ia&tea 4S8t9l8ACSaf 489 StOtfyslCtS 481 Reiß ner und CSU. 45t Howard und Set 45$ Norri rnd fcl 456 Labt und BtlsmS 457 NordsZe Are . tx um WorU 6U West und Stay BIS 5mwH Lvu.KarÄ 614 Meridian und Morri KIS JIinoiS nd anjat 17 Morrii und Dakota - 618 MorriS und Church 619 Capital Ä. u McCar 121 Meridian und Pal 628 Pin und Lord 524 Madisor. Ave u LtnaÄ 426 Meridian und Veit SW 627 CarloS und Ratz 628 NerülaR uud Ärizns H29 SXeridürn u. iRaduunfe 631 Meridian u. 2fc&ttV kv 1 1 i?Vi4nF-uft MorriS nah West 515 McSn:und Dou 13 Saft u. Lincoln &nx 614 East und Oeech Sli Wright uns SanderS 17 McCarty und Beaty 18 New Jersey 02 718 Spruc und Drospect ns nglish Ave. u. Laurek 714 State Ave u.2It 81 715 Shelby uud Brecher 716 State Av und Drantf 718 Orange und Laure! 719 Shelby u. 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Die so bezeichneten Signak werden m do ?hur Pächter angegeben da an den betreffend Streß ereujung keine AlannkZnn angebracht find. Chicago und der große Nordwesten dia Slaska Sawali-VdUidPte Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Monon 47. Str. Station, Chicago, sind nur 6 Miauten mittelst elektrischer Car nach den Union Biehböfev rrenod JLIck Springs, Indem Orange Eonnty Hochland. Familitn-Horel antet neuer GeschaftSIeitung. Pluto, Proserptne rat BowleS Quellen. SeßeS Mineralwasser der lt. Zwei Züge täglich va reencastle. rtcket-Osficen : Union Etatton, Massachusetts ve mmk OK. 0Qa(i G.rn&0 Utf j IWi4 VHfBVH W.D. R. P. 1 g e 0, Distrikt Pafs. Agent, Indianapolis, Ind. .H.McDoel. . H.Ro c! mell, Präs. und Gen. Mgr. Bettiebkleit, Frank I. Reed, Sen.P,ff. Agent, kblcaao. Jll.
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