Indiana Tribüne, Volume 27, Number 276, Indianapolis, Marion County, 13 July 1904 — Page 5

Jndkema Tribüne, 13 Juli iQOH.

Die Prüfung. Von Leon Xanrof. d'EsplandaZr (betrachtet sich unruHZg in einem der hohen Spiegel des elegant ausgestatteten Salons, in welchem man ihn hat eintreten lassen): .Bin ich korrekt? (VollAngst.) Schrecklich, zu wissen, daß man eine Prüfung zu bestehen hat, eine Prüfung, von der das ganze Lebensglück abhängt. Denn das steht fest: wenn man mir Fräulein d'Orangis' Hand verweigert, hat das Leben keinen Reiz mehr für mich! Und dabei nicht zu wissen, worin die Prüfung besteht!' (Sein blendendweißes Vorhemd, seinen panzerartig anschließenden Leibrock und sein, mit einer eleganten Bügelfalte versehenes Beinkleid betrachtend.) Vielleicht legt Susänne besonderen Werth auf einen tadellosen Anzug? (Zupft an seiner blüthenweißen Krawatte.) Vielleicht ist die Krawatte für sie die Hauptsache? (Ueberzeugt.) Die Krawattenfrage das ist etwas sehr Ernstes! (Seine Frisur musternd, welche von einem Meister in seiner Kunst genial arrangirt ist.) Ode? vielleicht die Haartracht? (Entmuthigt.) Ach, wenn sie schon so freundlich war, mir zu verrathen, daß sie ihre Bewerber einer kleinen Prüfung zu unterziehen pflegt, warum hat sie mir nicht auch gesagt, worin diese Prüfung besteht? Man gibt doch den Kandidaten ein Programm, bevor sie m's Examen gehen! (Immer muthloser.) Und die Prüfung muß recht fchwer sein, wenn man bedenkt, daß Susanne bereits 22 Kandidaten hat durchfallen lassen! Allerdings scheint sie mich zu bevorzugen. Beweis: Diese vertrauliche Mittheilung. Aber dennoch (Er fährt plötzlich erschreckt zusammen.) Da kommt sie! Ruhe! Zum Teufel, Ruhe! Wenn ich nicht jetzt meine ganze Geistesgegenwart behalte, so " - (Es treten ein Fräulein Susanne d'Orangis, ihr Vater, ihre Mutter und einige gleichgiltige Verwandte, die aber dem unglücklichen, von Minute zu Minute verwirrter werdenden Kandidaten schrecklich wichtig vorkommen.) d'Esplandair (voll Angst): Jetzt aufgepaßt! Vielleicht will mich Susänne nach der Art meines Grußes beurtheilen?" (Er bietet seine ganze Grazie auf, stürzt Madame d'Orangis und ihrer reizenden Tochter entgegen, um ihnen die Hände zu küssen, tritt dabei einem Gast auf den Fuß, stößt einem zweiten mit dem. Ellbogen gegen die Brust und streift' schließlich ein Tischchen, das mit zierlichen Nippes bedeckt ist. Das Tischchen fällt um, die Nippes zerbrechen, und der Unglückliche steht wie versteinert zwischen den Trümmern.) . Susanne (ihn mit einem leicht spöttischen, aber nicht Losen Lächeln beru higend, während.:, ein ,. Dienstbote die Spuren der Katastrophe, 'entfernt, leise): Ein nettes Debüt!" d'Esplandair ; (aus seiner Erstar rung erwachend): Sie Sie können mir diese Ungeschicklichkeit verzeihen?" Susanne (leise): Ja, aber .ich lege Ihnen dafür eine Buße auf. Sie follen sich mit meiner Tante Mondrut unterhalten jener dicken Dame dort! Das wird ihr schmeicheln, denn für gewohnlich beschäftigt sich Niemand mit ihr." d'Esplandair' (sich verbeugend): Aber mit dem größten Vergnügen! (Sich furchtsam der dicken Dame nä-, hernd.) Achtung! Jetzt kommt's! Die Tante das ist die Prüfung!' Ich' muß sie bezaubern koste es, was es wolle! Ich muß sie bezaubern! (Er t verbeugt sich mit einer Ehrfurcht, wel'che die dicke Dame zu erschrecken 'scheint.) Gnädige Frau, schon lange ist es mein sehnlichster Wunsch, mich mit Ihnen unterhalten zu dürfen." Tante Mondrut: Wirklich, mein Herr? Beschäftigen Sie sich mit der Landwirthschaft?" d'Esplandair (erschreckt): Land Landwirthschaft? Aber aber natürlich! Die Landwirthschaft ist meine Passion! (Aengstlich.) Leider kann ich mich ihr nur in beschränktem Maße widmen, weil Sie verstehen in einer Stadtwohnung Aber trotzdem habe ich mir auf meinem Balkon einen ganz netten landwirtschaftlichen Betrieb angelegt in einem Blumentopf. (Beiseite.) Mir wird warm!" Tante Mondrut (voll Interesse): Wirklich? Was haben Sie denn gepflanzt?" d'Esplandair (denKopf verlierend): Ich ich weiß nicht das heißt ja doch Körner, die ich in einem alten Kasten gefunden habe. Wie das ausgeschlagen hat wie schön grün das geworden ist! Ganz merkwürdig!" Tante Mondrut (ihn unruhig betrachtend): Ja, in der That sehr merkwürdig!" d'Esplandair (sich entfernend; derzweifelt): Sie wird mir eine Fünf geben! Ganz sicher! Was sage ich eine Fünf? Das verdient mindestens zwei Fünfen!" Susanne: Nun, worüber haben Sie sich mit meiner Tante unterhalten?" . d'Esplandair (kleinlaut): Uebn Landwirthschaft!" Susanne (lachend):, Ueber Landwirthschaft?! Von der meine Tante kein Jota versteht?! Das wird sie ja sehr amüsirt haben!" d'Esplandair (entzückt): Wie? Sie versieht nichts von der Landwirthschaft? Ach, wenn ich das gewußt hätte! (Vor Freude singend.) Tralala lala lala

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Madame d'Orangis (sich nähernd):

Ei, Herr d'Esplandair! Sie scheinen

a eine hübsche Stimme zu haben.

Mochten Sie uns nicht etwas vorsingen?" , d'Esplandair (aus allen Himmeln fallend: beiseite):-Bums! Jetzt kommt die Prüfung! (Laut, im Tone eines Angeklagten, der den Gerichtshof um mildernd Umstände bittet): Wenn Sie es durchaus wünschen, Madame " Susanne: Ach ja! Das ist eine gute Idee! Ich werde Sie begleiten!" d'Esplandair (kläglich): Ich wagte nicht, Sie darum zu bitten, gnädiges Fräulein!". . (Man wählt ein Lied. Die Eltern und die Eingeladenen nehmen Platz; Susanne setzt sich an's Klavier, präludirt, und d'Esplandair beginnt ju sin gen. Er singt mit dem herzzerreisenden Ausdruck eines Lämmchens, welches nach seirer Mutter verlangt. Heimliches Lächeln, verlegenes Hüsieln der Zuhörer. Endlich schließt d'Esplandair mit einer brillant falschen Note. Man macht ihm ein paar Komplimente.) d'Esplandair (roth wie eine Klatsche rose): Ich versichere Sie, ich singe ge, wohnlich nicht so schlecht wie heute! Ich weiß nicht, was mir heute ist " Susanne (freundlich): Ach, es war ja nicht so schlimm!" d'Esplandair (leise): Nicht so schlimm, sagen Sie? O, ich bin verzweifelt!" Susan (ebenso): Warum denn? Man kann ein schlechter Musikant und dabei doch ein guter Mensch sein!" d'Esplandair: Wirklich? Und die Prüfung? Das war es also nicht?". Susanne (belustigt): Aber nein!" , d'Esplandair (strahlend): Welches Glück! Welches Glück! (Plötzlich wieder traurig werdend.) Ja aber wenn es nicht das war, so ist es etwas Anderes etwas Anderes, viel Schwereres augenscheinlich. (Sich angstvoll die Stirn - trocknend.) Mein Gott! Mein Gott! Mein Gott!" (Im Läufe des' Tages macht d'Esplandair Dummheiten über Dummheiten. Vor, Angst, die geheimnißvolle Prüfung schlecht zu bestehen, ist er unfähig, die einfachsten Dinge zu thun. Reicht man ihm einen Gegenstand, sofort läßt er ihn fallen. Stellt man an ihn eine Frage, deren Beantwortung nur ein ganz klein wenig Geist erfordert, sofort producirt er , sich, als vollkommener Idiot! Kurz, als das Diner beginnt, hat der Unglückliche so hiele Schnitzer gemacht, daß selbst Susanne ihn nicht mehr mit ihrem freundlichen Lächeln zu ermuthigen vermag: d'Esplandair ist überzeugt, daß -er definitiv durchgefallen ist. ,Und jetzt welch' Widerspruch der menschlichen Natur! erlöst ihn die Gewißheit, nichts mehr verlieren zu können, von seiner lächerlichen Furcht. ' Traurig, aber korrekt, setzt er sich zu Tisch und benimmt sich als vollendeter Mann von Welt. Er spricht nichts, weil er zu traurig ist; er ißt wenig; aber er setzt einen gewissen Stolz darin, sich nicht die kleinste Inkorrektheit zuschulden kommen zu lassen, in der geheimen Hoffnung, den schlechten Eindruck von vorhin zu verwischen und bei derjenigen, welche er wohl für' immer verloren hat, wenigfiens kein allzu klägliches Andenken zu hinterlassen: - Er .ist 'daher wie aus allen Wolken gefallen, als Susanne am Schluß des Diners, während-die Anderen in den Salon zurückkehren, ihn freundlich zu sich heranwinkt und ihm zuflüstert): Herr d'Esplandair, ich ermächtige Sie, meine Eltern um meine Hand zu bitten." d'Esplandair (vor Freude erblassend): Ihre Ihre Hand? Sie ermächtigen mich, um Ihre Hand zu bitten?" Susanne: Nunj ja doch! Gewiß! (Lachend.) Sie wollen wohl nicht?" d'Esplandair (lebhaft): O, wie können Sie so etwas sagen! Aber ich bin ja so lächerlich, so ungeschickt geWesen ; Susanne (noch etwas spöttisch, aber gleichzeitig gerührt): Ja, die Gerechtigkeit muß ich Ihnen widerfahren lassen! Aber gerade deshalb! Wenn lAie mich nicht aufrichtig liebten, würden Sie wohl weniger, verwirrt gewesen sein " d'Esplandair: Ja! Ja!" Susanne (schelmisch): Und dann Sie wissen doch noch? Die Prüfünq! Die famose Prüfung, welche Alles entscheiden sollte. Und da Sie diese Prüfung ehrenvoll bestanden 'haben, muß ich wohl mein Wort halten" d'Esplandair (bei der bloßen Erinnerung wieder erblnssend): Wie? Diese Prüfung? Ich habe die Prüfung bestanden?" Susanne: Glänzend bestanden!" d'Esplandair (interessirt): Was bildete denn die Prüfung?" Susanne: Die Krebse!" d'Esplandair (neugierig): Die Krebse?" Susanne (lachend): Jawohl, die Krebse. Erinnern Sie sich nicht, daß man Krebse servirt hat?" d'Esplandair: Nun und ?" Susanne: Nun, und Leute, die unappetitlich essen, sind mir entsetzlich! Ich gehe darin vielleicht etwas zu weit, (entschlossen) aber ich hatte mir geschworen, nur einen Mann zu heirathen, der Krebse ißt, ohne sie mit den Fingern zu berühren!"

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UTerfjses im Navinelt.

Neue Sekretäre für Justiz," Marine und das ßandclsdrpartemcnt. .

Ursache der Verän)erungen-L?!oodyS Tausch. Morton alS Autsrität im Eisenbahnwesen. MetealsS Ruf als Advokat nd seine ge setzgeberisch, Thätigkeit. Die im Kabinett des Präsidenten Roosevelt dieser Tage erfolgten Aenderungen sind einschneidend. Sie resultirten aus der Ernennung des bisherigen Generalanwalts Knox zum Bun-

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Paul Morton. dessenator, sowie aus der Erwählung Eortelyous,des Sekretärs des Departements für Handel und Arbeit, zum Vorsitzenden des Republikanischen Nationalkomites und damit Leiter der heurigen ' republikanischen Präsidentschafts - Wahlkampagne. Hinsichtlich Cortelyous stand es von dem Augenblicke än, in dem er zum Führer der Wahlkampagne ausersehen worden war, fest, daß er aus dem Kabinett scheiden werde: Die. unmittelbare Annähme der Resignation Knox' machte der Präsident davon abhängig, daß er einen passenden Nachfolger für den Marinesekretär Moody finden werde, der von vornherein dazu auserlesen war, an die Stelle Knox' zu treten. Die Wahl eines neuen Chefs des Marinedepartements scheint in der That' einige Schwierigkeiten verursacht zu haben, da der nunmehrige Nachfolger Moodys, Paul Morton von Illinois, ein Personlicher Freund des Präsidenten, das ihm von Roosevelt gemachte Anerbieten mit Rllclsicht auf seine ausgedehnten finanziellen, Privatinteressen-c-Morton . war bislang erster Vizepräsident der Atchison, Topeka Santa Fe-Eisenbahn Anfangs ablehnte und erst nach weiteren Unterhandlungen seine Bereitwilligleit erklärte. Wie Morton, so ist auch sein Kollege, der nunmehrige Sekretär für Handel und Arbeit, Victor H. Metcalf von Kalifornien, ein Neuling im Kabinett. Für den .nächsten Winter werden noch weitere PersonalVeränderungen im Kabinett erwartet. Generalpostmeister Payne wird sich vor-

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Victor H. Metcalf. avssichtlich bald nach dem Schluß der Kampagne zurückziehen, - und " sein Amtsnachfolger wird Cortelyou werden Paul Morton, der 1857 als Sohn I. Sterling Mortons, des Ackerbausekretärs während des zweiten Amtstenrnns des Präsidenten Cleveland, in Detroit, Mich., geboren ward, gilt als eine Autorität im Eisenbahnwesen. Er begann seine Laufbahn mit 16 Jahren als Clerk in dem Landbureau des Bur-lington-Systems; 21 Jahre alt, war er bereits Hilfs-General-Frachtagent der Bahn.' Morton wurde 1890 VizePräsident der Colorado Fuel & Jron Company, trat aber fünf Jahre später wieder zum Bahnfach über. Victor H.Metcalf stammt aus Utica, R. F., und ist 50 Jahre alt. Er studirte die Rechte und verzog 1879 nach Oakland, Kal., wo er sich als Advokat'einen Ruf erwarb. Metcalf wurde als Repräsentant in den 56. Kongreß gewählt und . für die beiden folgenden Kongresse wiedererwählt. Er gehörte im Repräfentantenhause dem Komite für Marineangelegenheiten an. '

Das Jromtncn5il6äcics)cn.

Freiheit und Unabhängigkeit sind nur lächerliche Begriffe.

Eine glückliche Idee Sache des städtischen WerthcilungsrathS Tie Bortheile eines Sutzerlichen Merkmals Sozislphilosophi sches. . ' M i st e r E d i t e r ! Ich alaab, Mister Editer, daß es diesmal werklich e großartige Eidie is, wo Ich gestrocke hen. Des heißt, mitaus Mir schmeichle ze wolle. Nämlich, vun wege äußerlich sichtbarer Prominenz.' In die heutige Zeitläufte, wo mer for hunnert Tabak-Coupons e WatschChain, wo ausseht, wie tschinuein, oder de Deimond-Effekt macht, kriege kann, 'in diese jetzige Zeitläufte, wo jeder Barkieper, der e Käschrödschister de Vchtige rm " i

löStQ, mliaus ausgefunne . ze wern, ze händle weeß, bloß noch seidene Unnerwaists trägt, un wo mer Stovepeips sekenhänbig for finfeverzich Cents kaufe kann un jeder Finfdol-lerdiewochi-Of-fisboy en tschinuein Panama trägt, da muß was gethan wern, for die werkliche Prominenz äußerlich a a ch u f f größere Distanz erkenntlich

ze mache. Mei Eidie is, daß die Zitty de Board of well, de Vertheilemer's-unneruns-Rath, informen soll, Bädsches an die' Ripresentätiffs vun der echte Prominenz auszegewwe. ; Of course, in eme Saluhn oder so wo, da werd ma ja als Prominente glei rikoneist. Da wär die Bädsch nit nöthig. Awwer for Instanz uff der Streetcar oder in. eme . Gedräng oder so. So e Strietcar-Konducter werd sich nie erlaabe, en werkliche Prominente, wo die Bädsch zeige kann, roff ze triete. Aach e Poliesmann' that sich schon hüte, en Prominente ze täckle. Sie Mister Editer (was wisse dann Sie?) Sie denke vielleicht, daß Wir hier e Cauntry vun Gleichheit un Jqmliti un vun Vruderlichkeiten, Fräterniti un vun Liberty un Freiheit wärn. Des is awwer Alles Nansenz. Des gebt es üwwerhauptit! Des losse .sich die Meiste gar nit gefalle, daß sie gleich behandelt wern .nDer größte. Nansenz. is. die. Liberw un 'die Jndependenz. Des wolle die Leit nit. Wann es ihne in Form vun erer Ripoblik uffgedrängt werd, da hawwe sie nix Schnelleres ze thun, als sich dervor loszemache. For Jnstenz die Amörikäns.vun die vereinigte Juneited States paßt's doch schun lang nimmer, daß sie so gar sei Vorgesetzte, kei Supiriors, sei Aebovihne-Leit, kei Aeiistokrässie hawwe. Sie admeiern die Fourhundreds, sein stolz uff sie (schimpfe manchmal druff) awwer sie fühle sich doch häppy in der Eidie, daß es Leit hier gebt, wo was Besseres sein, wie sie selber. Gebt es en Amörikän, wo so wenig Pätriotissm hätt, daß er nit stolz druff wär, wann e amörikän Girl en Djuk vun driwwe 'Heirath? Sein Wir nit stolz druff, daß Wir in unserer Cauntry Leit hawwe, wo so viel Geld hawwe, daß es nimmer sch'ö is. Wir schimpfe als emol üwwer die Vänderbilts un die Morgäns und die Schwabs un die Goulds, awwer mer thäte dene doch kee Haar krümme losse. Wir sein stolz uff sie. Mer fühle uns doch offendet, wann was üwwer' die gesagt werd', und falle es Anärkissm, dergege ze kicke. Mer wisse aach, daß es nit schön wär, ze erwarte, daß die Leit getriet' wern sollte, wie gewöhnliche Leit. Deswege is die Prominenz e Sege for die Menschheit. Espeschelli for die Deitsche. Dann der Teitsche muß was chawn, wo er rikoneist, wo er, Respekt un Angst derfor hat un wo iwwer ihm steht, un wo er derzu uffblicke un gleichzeitig driwwer schimpfe kann. Wann der Deitsche hier kee Land-wehr-Kontrollversammlunge mehr mitmache muß oder braucht, da is es nöthig, daß er vun Zeit zu Zeit en Prominente trefft, an den er pe eigeborne un eigedrillte Respekt, for ergend was Höheres auslosse kann, un wo ihm e Wohlthat dadorch erweist, bei ihn vun owwe runner ze triete. Des is sei Bedürfnis un des gebührt ihm. Un was der Mensch braucht, des muß er hawwe. Ihne des Nämliche wünschend Mit Rigards Dours . John Ritsch Esq. (N. Y. Staatszeitung.") In, SrjznoUtgkeitszoitalter. Warum mußt Du denn durchaus bei der Premiere Deines neuen Stückes zugegen sein?" Was dem Publikum nicht gefällt, dicht' ich gleich um." Empfindlicher Trunk e n b o l d. . Als der dem Trunke ergebene Agent Geiser m Washington, D. C., an einem Tage wiederum einmal angezecht nach Hause kam und ihm seine Frau Vorwürfe über seinen Lebenswandel machte,, sagte er, ft solle nur keine Angst haben, er wer?: schon in ganz kurzer Zeit der Sache .n Ende machen. . Bald darauf erschoß er sich.

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