Indiana Tribüne, Volume 27, Number 275, Indianapolis, Marion County, 12 July 1904 — Page 7
Jnbicma Tribüne, IS. Juli 10(MU
7
tNöme
Roman von Ludwig Habicht. Fortsetzung. Waltrud wußte um diese Jugendliebe; vor ihr hatte der Bruder kein GeheimniK: aber wie sie ihren Vater saunte, gab er zu dieser Verbindung des Sohnes niemals seine Einwilliguug. Sein Haß war in den vielen Jahren nicht schwächer geworden und nun hatte doch ein freundliches Ceschick über die lange getrennten Famitten eine Brücke gewölbt, die freilich jetzt schon wieder in's Schwanken zu gerathen schien. Seitdem der Vater seinen Widerstand gegen die Herzensneigung des Sohnes aufgegeben hatte, war Waltrud auch mit den Eltern Jrmgards in nähere Berührung gekommen, und sie konnte diesen vortrefflichen Menschen ihre vollste Anerkennung nicht versagen. Der Baron zeigte zwar selten eine fröhliche Miene; aber sein ganzes Wesen verrieth doch eine vornehme, echt ritterliche Gesinnung. Wie N2r es nur möglich, daß der Vater auf einen solchen Mann den Haß übertrug, den er mit Recht oder mit Unrecht noch immer gegen dessen Bruder im Herzen trug? Und vollends die Baronin! Sie verstand es in ihrer feinen, liebenswürdigen Weise, alle Herzen zu gewinnen. WaUrud fühlte sich zu der fast noch jugendlich aussehenden Frau um so mehr hingezogen, als ihr selbst der Himmel jenen Frohsinn und jene Frische versagt, die sich die Mutter Jrmgards trotz aller Alltagssorgen, die auf ihr ruhten, noch immer- zu bewahren gewußt hatte. Ach und wie lieb und traut war das Verhältniß der Baronin zu ihrer Tochter! Sie schien mehr ihre ältere Freundin als ihre Mutter zu sein. Warum hatte ihr der Himmel so früh die Mutter genommen? Die junge Comtesse fühlte gerade im Hause des Barons noch einmal die ganze Schwere ihres Verlustes. Mit welcher Wärme und Begeisterung sprachen die Eltern von ihren Söhnen, wie sehnten sie die Stunden des Wiedersehens herbei! Das war doch ein weit zarteres, innigeres Band, das diese Familimglieder umschloß, als dasjenige in ih rem Vaterhause! Hatte sie sich je vertrauensvoll an die Brust des seltsamen, harten Mannes flüchten können, der nur noch ein wärmeres Empfinden für seine zweite Frau zu haben schien, die freikich mit ihrer schlangenklugen Geschmeidigkeit den Starrköpfigen so zu umschmeicheln wußte, daß er schließlich doch weiches Wachs in ihren Handen war? Deshalb war sie heut nicht mitgekommen; sie wußte schon, wie hoch er ihr dies anrechnen würde. Nun, sie würde hier am wenigsten vermißt werden " grübelte Waltrud in sich hinein, während sie erwartungsvoll :n die Ferne lauschte. Jetzt ließ sich schon HurrahgeschreZ . . . ccincnmtn. Sie kommen! sie kommen!" rief die Baronin und streckte ihre schlanke Gestalt noch mehr m dle Hohe, als könne ue den Augenblick nicht erwar ten, ihre Lieblinge endlich wiederzusehen. Ein noch stärkeres Hurrahge schrei, eine aufwirbelnde Staubwolke und zwei Reiter sprengten heran. Selbst das wieder so nst und sorgenvoll gewordene Gesicht des Barons hellte sich auf. Die Reiter sprangen von den Pferden, und im nächsten Augenblick ruhten sie in den Armen ihrer Eltern. Kein Laut ' kam über aller Lippen. In den Augen des Barons funkelten Thränen: er sah nichts mehr und mußte die feucht gewordene Brille abWischen, wahrend er endlich seiner he fen Rührung mit den mühsam hervorgestammelten Worten Luft zu machen 'suchte: O, mein Gott, welch' ein Tag!" und es war ihm doch sonst die Gabe der Rede verliehen; ja in früheren Jahren hatte er sogar darin geglänzt. Jetzt, in dem eintönigen Landleben war sein Rednertalent frei lich eingerostet. Du hast Recht,. Bernhard, fügte seine Frau mit bewegter Stimme hin zu: Ist es uns doch, als ob euch uns der Himmel noch einmal geschenkt hätte und wir ihm ewig dankbar sein müßten!" sie schaute dabei fromm und inbrünstig zu dem blauen Dome empor, der sich heute in wunderbarer Tiefe und Reinheit über ihnen wölbte, als ob er das Seinige dazu beitragen wollte, diesen Tag zu verklaren. Waltrud hatte sich ein wenig hinter die großen Oleanderbaume zuruckgezogen, um die erste Freude des Wieder schens nicht zu stören; aber sie konnte durch das leichte Gezweig ine An kömmlinge betrachten, während sie selbst nicht sogleich' bemerkt wurde. Welche Veränderung war mit den Jugendfreunden vorgegangen! sie erkannte sie heute kaum wieder und doch hatte sie dieselben kurz vor Ausbruch des Krieges, wenn auch sehr flüchtig, gesehen. Sie schienen um viele Jahre gealtert zu sein; selbst der jüngste Baron, der damals erst 20 Jahre gezählt und auf dessen Lippen kaum ein weicher Flaum gesproßt, sah jetzt mit seincm von Wind und Wetter gebräunten Gesicht viel älter und männlicher aus. Beide Brüder waren blond und so ziemlich vyn gleicher Größe, nur waren die Schultern Arnulfs ein wenig
breiter als die des Jünasten und der
Vollbart, der sein Gesicht umrahmte, etwas starker; aber die Famnienahnlichkeit war unverkennbar, und die gleich: Uniform, die sie trugen, erhöhte ' noch diesen Eindruck, hre Attilas waren aanz m Eichenlaub eingehüllt. selbst die Mützen zeigten sich damit geschmückt. Ack. diese alückstrahlenden Gesichter! Es befchlich Waltrud kein Gefühl des Neids, und doch mußte sie unwiilkürlich an ihren armen Bruder denken. der als Krüppel aus diesem glorreick.en seldzua heimaekehrt und der nie wieder, wie diese vom Schicksal Begünstigten, zu einem völligen Genuß des Dasems kommen konnte; sem fußeöer Traum sollte sich wohl jetzt verwirklichen; aber den freien Gebrauch seiner Gnedmatzen gab ihm niemand wieder. Waltrud batte nicht Mi. trüben Gedanken nachzuhängen, und sie wollte es auch nicht, denn die Baromn trat jetzt schon am Arme ihrer Söhne auf sie zu und sagte mit der ganzen Seligkeit und dem Stolze einer Mutter: Da bringe ich Ihnen, liebe Comtesse, die jungen Helden Ihre heimlichen Freunde," setzte sie lächelnd hinzu.' Die beiden Officiere bearükten mit aroker Herzlichkeit Waltrud. und dock glaubte die scharfblickende Baronin in der Begrußungsweise einen Unterschied zu bemerken: während Edwin der Comtene wie einem neben Kameraden die Hand schüttelte und ihr ganz unbefangen in das sich leise färbende Antlitz schaute, waren die Augen ihres ältesten Sohnes mit einem eigenthümlich forschenden Ausdruck über die uner- . r nrn i l wartete ricyeinung uaiiruos yinweaael'ckweift. als wolle er prüfen, wie sick jetzt ihr beiderseitiges Verhältniß gestalten werde, nun es mit ihrer heimlicben Freundschaft, die gerade für die jungen Leute einen solchen Reiz gehabt hatte, plötzlich zu Ende war. Edwin war es auch, der zuerst seiner Freude Ausdruck gab, daß jetzt die l:ebe Nachbarin seine Schwaaenn werden solle. Das hat vs alles der glorreiche Krieg gebracht!" fetzte er in seiner lebhaften Weise hinzu. Arnulf dagegen fragte sogleich nach Kurt und sprach dabei die Hoffnung aus, daß er jetzt von seiner Verwundung völlig hergestellt sei, und als n dann von der Comtesse hörte, daß ihr Bruder noch immer am Stock gehen müsse und wohl niemals den vollen Gebrauch seiner Kräfte wiedererlangen werde, flog über das eben noch heitere Antlitz Arnulfs ein düsterer Schatten, und er sagte in tiefer Bewegung: O, das ist traurig! Und wir dagegen kehren ganz heil und unverwundet heim! Ihm gegenüber müssen wir uns ja un seres Glückes beinahe schämen." Aus den hellgrauen Augen der Comtesse zuckte ein Strahl aufrichtiger Bewunderung hinweg, sie hatte zwar eine solche Feinsühligkeit von ihm erwartet; aber sie wurde doch davon auf das angenehmste berührt und i entgegnete mit großer Herzlichkeit: Ich danke Ihnen für dieses Wort; trotzdem dürfcn Sie meinem Bruder ruhig Legenübertreten; er ist ja so unendlich glücklich, denn der Krieg hat ihm die Erfüllung seiner kühnsten Wünsche gebracht." Ist er noch nicht hier?" fragte Arnulf. Jawohl, Jrmgard hat ihn uns schon entführt," antwortete die Baronin. Dann wollen wir die jungen Leutchen aufsuchen," rief Edwin . lachend und alle wandten sich jetzt dem Einange des Schlosses zu. ' Als sie eben die breite Treppe zum ersten. Stockwerk hinaufgehen wollten, kam Käthe in großer Hast und in höchster Aufregung heruntergestürzt. Sie mußte in den oberen Räumen noch viel herumgeschafft und sich deshalb verspätet haben; nun aber achtete sie nicht darauf, daß sie beinahe Gefahr lief, die Treppe hinunterzufallen; aber sie kam glücklich unten an und konnte nun doch in ihrer freudigen Aufregung kein Wort hervorbringen. Sie eilte nur zunächst auf Arnulf zu und wollte laut aufschluchzend seine Rechte ergreifen und sie an ihre Lippen ziehen; aber dieser schloß sie ohne weiteres in. seine Arme und sie zärtlich küssend, sagte er freundlich lächelnd: Siehst du, Katharina, du hast dich ganz umsonst geängstigt. Wir kommen gesund und glücklich wieder heim." O mein Gott, mein Gott! das Glück! das Glück!" mehr vermochte die sonst so redegewandte Frau nicht hervorzubringen, ihre Thränen flössen immer reichlicher und dann zog sie selbst noch einmal den Liebling an ihre Bruft, als müsse sie sich überzeugen, daß sie nicht träume, daß sie wirklich den jungen Herrn, der ihr theurer als das eigene Leben war, heil und glücklich wiedersehe. Run komm, meine liebe, gute AI!" sagt Arnulf und ihre Hand er greifend, stieg er an ihrer Seite, in leb haftem Geplauder, die Treppe hinauf. Der Baron hatte Waltrud den Arm geboten, während Edwin jetzt seine Mutter führte. Das Befremden, das sich in dem Antlitz der Comtesse über diesen ihr seltsam erscheinenden Auftritt wiedev spiegelte, mochte die Baronin bemerkt haben, denn sie sagte jetzt zu dessen Erklärung: Katharina war dieAmme meines Aeltesten, und zwischen den bei
den besteht noch heut ein sehr inniges Verhältniß." v Und ist es, nicht bewändernswürdig, daß meine Mutter nicht einmal
eifersuchtig auf Katharina ist, fugte Edwin lachend hinzu, denn die beiden sind ein Herz und eine Seele," etwas wie Spott kräuselte um seine Lippen. Wenn er auch nicht gerade von aristokratischen Vorurtheilen sehr erfüllt Q , , r. - i war, yane er oocy oie grve 'nyanglichkeit, die der Bruder für seine frühere Amme hegte, nie recht begreifen können, er mußte sich gestehen, ihm wäre das unmöglich gewesen, ja, er' hätte die übertriebene Zärtlichkeit dieser einfachen Frau nicht ertragen können. Waltrud hatte das spöttische Lächeln Edwins wohl bemerkt und doch, sie konnte ihm nicht unrecht geben; auch ihr ging dieses gar so herzliche Verh'ältniß der beiden gegen den Strich und der Jugendfreund verlor plötzlich in ihren Augen. Wie konnte er nur diese gewohnliche Frau behandeln, als ob ne nicht seine Amme, sondern seine Mutter sei! Ihr Stolz bäumte sich geaen ein solches Benehmen auf; ihr blieb es wenigstens ganz unbegreiflich; aber die Gedanken der Comtesse wurden bald abgelenkt, sie betrat ja zum ersten mal das Schloß, das auf sie, im Vergleich zu dem väterlichen Besitz, einen bedeutenden Eindruck machte. Die Ehrenfels waren nicht, wie die Bredows, nur darauf bedacht gewesen, sich große, bequeme Raume zu schaffen, die ganze Anlage bewies, daß hier ein altes, vornehmes Geschlecht sich einen stattlichen Wohnsitz errichten gewollt. Waltrud hatte das im gothischen Stil, aufgeführte Gebäude nur immer aus der Entfernung gesehen, seine dielen Erker und Thürme schienen ja gerade m dieser flachen Gegend- noch trotziger und herrschlustiger emporzuragen. Auch das Innere des Schlosses bewies, daß hier die nüchterne Rücksicht auf Bequemlichkeit weit weniger vorgewaltet, als die Laune des Baumeisters, etwas Besonderes zu schaffen. Die breite, heute mit Blumentöpfen eingefaßte Treppe führte auf einen Flur, der nach beiden Seiten in zwei große Hallen ausmündete, durch die das volle Tageslicht hereinströmte. Auch das Vorzimmer, das sie jetzt durchwanderten, war mit Blumen und Gewinden reich geschmückt und gewährte einen sehr freundlichen Anblick; dann kam ein Erkerstübchen, das gerade durch seine Kleinheit einen behaglichen Eindruck gewährte und hier traf man schon das Brautpaar, das auf einem alterthümlichen Sopha im lebhaftesten Geplauder saß und bereits die Außenwelt vergessen haben mochte, denn es schreckte beim Eintritt der ankern ein wenig auf.' Als jetzt Kurt seiner Freunde ansichtig wurde, wollte er sich rasch erheben und ihnen entaegengehen, aber er hatte seine Kräfte doch überschätzt und sank auf seinen Sitz zurück; erst mit Hilfe Jrmgards vermochte er sich wieder aufzurichten. Arnulf war im nächsten Augenblick schon an seiner Seite und dem Freunde die Hand drückend, schaute er ihm theilnahmsvoll in's Antlitz; er wollte sprechen, aber er vermochte vor innerer Bewegung kein Wort hervorzubringen. Wie furchtbare und ergreifende Vorgänge er auch während des ganzen Feldzuges geschaut, fühlte er sich doch mehr als je davon erschüttert, jetzt den armen Kurt als elenden Krüppel wiederzusehen, der vor Monden noch in blühender Jngendkraft vor ihm gestanden .hatte. Waö war aus dem Hünen geworden, der mit seiner breiten Brust und seinen mächtigen Schultern jedem Sturme des Lebens trotzen gekonnt! Er schien jetzt völlig zusammengeschrumpft zu sein . Auch Edwin trat jetzt auf Kurt zu und begrüßte ihn mit großev Herzlichseit. Auf ihn mußte jedoch der jetzige Zustand -seines künftigen Schwagers nicht einen solch gemütherschütternden Eindruck gemacht haben, denn er sagte sogleich: Nun sehen wir uns doch glücklich wieder! Leider haben wir aus dem Feldzuge nicht die kleinste Wunde mitgebracht. Das hat mich schon manchmal nichtswürdig gefuchst! Ach, wie beneid' ich euch um euren Todesritt bei Mars la Tour! Davon werden noch die spätesten Geschlechter singen und sagen, während wir andern längst vergessen sind." Ein mattes Lächeln spielte um die Lippen Kurts. Dies Verlangen nach kriegerischen Lorbeeren hatte ihn nie erfüllt und er entgegnete deshalb in seiner schlichten, einfachen Weise: Beneide uns nicht um diesen vielgerühmten Todesritt. Hat doch jeder von uns im letzten Feldzuge beständig sein Leben einsetzen und dem Tode m's Auge schauen müssen. Wohl war, aber doch nicht mit diesem dramatischen Elan," war die Antwort. Die Baronin, die mit Käthe zurückgeblieben war, erschien jetzt wieder, um zum Essen einzuladen und man betrat nun den festlich geschmückten Speisesäal. 5. Der Graf hatte ausdrücklich ge wünscht, daß die Verlobung im engsten Familienkreise geseiert werden solle, und nun war auch dieser Kreis noch kleiner geworden, als man erwartet hatte. ' Der Speisesaal war eigentlich für . i " c. o.t . nvn - iuc weil ljlvgr Q"9 Y0N zauen Tx
rechnet, aber die Baronin hatte doch mit Hilfe Käthens dafür gesorgt, daß w.. w..:x. ra. -r v
lusuc inuum icincn unoeyagilllzen Eindruck machte. Das Treibhaus war geplündert worden: überall standen hohe Blattpflanzen, und die sonst ziemlich dunklen Wänd waren durch Blumengewinde freundlich verhüllt. Wie Tafel selbst zeigte keinen übertriebenen Prunk, wohl aber den feinsten Geschmack. Auch hier hatte Käthe 4. " m ourcy Ausstellung von prachtigen Blumensträußen dafür gesorgt, daß alles einen freundlichen, gefälligen Eindruck machte. Die jetzt aufgetragenen Speisen konnten der freiherrlichen Küche zur Ehre gereichen, denn sie wurde noch immer nach rheinischer Art, die sich mit der französischen zu messen vermag, geführt, auch der alte Rheinwein war vortrefflich und von edelstem Feuer und doch wollte sich bei den Anwesenden die rechte festliche Stimmung nicht finden. Unwillkürlich schweifte der Blick des einen oder des anderen zu den leeren Gedecken, die daran erinnerten, daß derjenige ausgeblieben, der dem Feste doch erst die rechte Weihe gegeben, gerade, weil er die Versöhnung zwisehen den beiden so lange getrennt gebliebenen Familien besiegelt hätte. Jetzt nahm das Brautpaar die Ehrenplätze ein, die für den Grafen und seine Gattin bestimmt gewesen waren. Waltrud saß zwischen dem Baron und Arnulf, wahrend ihr gegenüber die Baronin mit ihrem jüngsten Sohne Platz genommen hatte. Es ist aber noch ein Gedeck vorhantn; wen hatten wir denn noch erwartet?" mit dieser leisen Fragf wandte sich Edwin während des ersten Ganges zu seiner Mutter, und als diese ebenso leise darauf Antwort aab. rf er ganz laut und rn großer Ueberraschuna: Unser Oheim ist plötzlich hier ausgetaucht?!' Ah, nun begreif ich alles!" und seine Blicke schweiften dabei über die nicht besetzten Stühle hinweg. Durch diesen lauten Ausruf wurde cuq nrnuls aufinerisam; er vuate fragend zu seiner Mutter hinüber, die ruhig Auskunft gab, wie wenig das unerwartete Erscheinen des MajoratsHerrn gerade in diesem Augenblick willkommen sein konnte. . Das ist freilich eine seltsame Ueberrafchung!" sagte Arnulf, und wo ist jetzt unser Oheim?" Er will meinen Vater aufsuchen, ich fürchte nur das Schlimmste, wenn die beiden zusammentreffen," antwortete Kurt. Sei ohne Sorge," suchte ihn Waltrud sogleich zu beschwichtigen. Du kennst ja den Vater, er wird sich gar nicht erst sprechen lassen, und du vergissest die Mutter, die schon jeden feindlichen Zusammenprall verhüten wird." Ja, sie ist die einzige, die über unfern Vater etwas vermag." Und doch hat sie niemals eine Versohnung der Nachbarn herbeigeführt, bemerkte die Comtesse nicht ohne eine gewisse Bitterkeit; sie konnte nun einmal dieser Diplomatin", wie sie dieselbe stets heimlich nannte, keine Ge rechtigkeit widerfahren lassen. Sie mag es wohl versucht, aber bald eingesehen haben, daß dies über ihre Kräfte ging;" suchte Kurt auch jetzt' die Stiefmutter zu entschuldigen. Und sie ist stets klug genug, auch dem kleinsten Zerwürfniß sofort auszuweichen," fügte Waltrud hinzu, und um ihre stolzen Lippen spielte jetzt ein Zug von Geringschätzung. Ja, liebe Comtesse, müssen wir Frauen das nicht immer und besonders in der Ehe?" rief die Baronin aus, und sie blickte dabei gutmüthig lächelnd auf ihren Gatten hinüber, der etwas verlegen und verwundert drein schaute und dann ganz unbefangen erwiderte: Aber, liebes Kind, das kannst du doch mcht sagen. Ich bin ja gar nicht eigenstnmg." Weil ich durch meine Nachgibigkeit dafür gesorgt habe, daß du es nicht werden konntest, entgegnete die Ba ronin. Und das erfahre ich erst heute? O diese Frauen!" rief der Baron mUo mischem Erstaunen und sich zu Kurt wendend, setzte er lachend hinzu: Da sehen Sie, wie wir von klugen Frauen cm Gängelbande geleitet'werden." Der genossene Wem, der an den Ufern zenes Landes gewachsen war, das er noch immer Nicht vergessen konnte, mochte ihm doch etwas von der fröhlichen Laune in die Adern gegossen haben, die dort die Menschenherzen bewegt. Ich werde dies Gängelband mehr als andere brauchen," entgegnete Kurt und blickte dabei voll überquellender Zärtlichkeit in das Antlitz des theuren Mächens, das ihm bald für immer angehören sollte, dann schaute er mit einer gewissen Ungeduld auf den Baron. Man war bereits beim Dessert angelangt, und noch immer dachte fein Schwiegervater Nicht varan, rne Verlobung zu verkünden. (Fortsetzung folgt.) Seidene Bander zu waschen. Man wäscht dieselben mit Rindsaalle und Seife in Regenwasser und aibt ihnen Glanz mit Honig und Eiweiß, oder man zieht si: einige Male durch eine mit Kandiszucker versetzte Gummilösung, laßt etwas trocknen und bügelt sie, jedoch nicht zu heiß, zwischen zwei Bogen reinen weißen Loschpapiers.
Brutaler Soldaten-
s ch i n d e r. Das Kriegsgericht der 34. Division in Metz, Elsaß-Lothrin-gen, verhandelte letzthin gegen den Sergeanten Jahnke vom 131. InfanterieWpnimerti Ynrtn Mnlh.ifrTntttninnV.lltikVil IVVVII WWVUVitUtl)aitV' lung. Dem Angeklagten wurden 101 Fälle von Mißhandlungen Untergebener zur Last gelegt. Püffe, Ohrfeigen, Rippenstöße standen bei Jahnke auf der Tagesordnung. Einen Rekruten schlug er mit -bem Koppel, an dem sich das Koppelschloß befand, über den Rücken, riß ihm eine Putzkiste aus dem Spind, warf sie auf die Erde und zertrampelte sie. Als ihm zu Ohren kam, daß die Rekruten sich beschweren wollten, sagte er zu ihnen: Wenn sich emer von Euch beschwert, - ist es mit mir vorbei. Ich steche -ihn und mich todt." Ein solcher Vorgesetzter war nach Ansicht des Vertreters der Anklagebehorde reu, von seiner Charge entfernt zu werden, weshalb em Antrag auf Degradation des Unteroffiziers gestellt wurde. Das Eericht konnte sich zu emer Degradation nicht entschließen, sondern verurtheilte ihn nur zu vier Monaten Gefängniß. Konzert im Hospital. In Basel, Schweiz, ist es seit Jahren Sitte, daß die angesehensten Gesangvereine der Stadt ihre Konzerte, auch klassische Oratorien, die mit Orchester abgehalten werden, den Minderbegüterten, z. B. den reiferen Angehörigen des Waisenhauses, durch Freikarten zugänglich machen. Dieser Tage begab sich nun die Liedertafel," von ihrem Kapellmeister geführt, in den großen Garten des Bürgerspitals und erfreute durch flotte Liedervorträge die vielen Hunderte von Kranken und Altersschwachen, die sich plötzlich, theils mit verbundenen Köpfen und Gliedern, an allen Fenstern und auf den Altanen sichtbar machten. Da sich noch ein zahlreiches gesundes Publikum einfand, um sich an der Freude der Leidenden zu ergötzen, so bildete' sich das Ganze zu einem in seiner Art eigenthümlichen Volksfest. Gelungener Gaunerst r e i ch. Auf der Mülheimer Chaussee in Deuh, Rheinprovinz, fuhr kürzlich ein Radfahrer auf dem Bankett und kam dieserhalb mit einem jungen Manne in Streit. Von Drohungen ging man zu Thätlichkeiten über, das Rad lehnte an einem Baum, und die Gegner hatten sich gepackt. Der Ringkämpf wurde jäh unterbrochen, indem einer der Umstehenden plötzlich rief: Do fährt einer op Uehrem Rad noh Mullem. Und richtig, em Gauner hatte die Gelegenheit benutzt, sich mit der Maschine davonzumachen. Obwohl beide Gegner sich nun. an der Verfol gung einträchtig betheiligten, holte man den Spitzbuben nicht mehr ein, denn der Dieb trat in die Pedale, als gelte es, die Weltmeisterscyaft zu erringen. Fälschungen eines Feldw e b e l s. Der Feldwebel Ullmann von der 64. Jnsanteriebrigade in Dresden hatte den Sohn des Gutsbesitzers Oswald Bellmann in Sayda bei Freiberg, der als Gemeiner drei Jahre dienen mußte, durch Fälschungen gegen klingende Belohnung zum Eimahrigen" befördert. Er wurde deshalb neulich wegen Bestechung, schwerer und einfacher Urkundenfälschung, Anmf tung eines Beamten zur Beglaubigung emer falschen Urkunde zu emem Jahr zehn Monaten Gefängniß, Degrada tion und Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes verurtheilt. Bell mann junior erhielt sechs Monate, sein Vater drei Monate Gefängniß. Attentat auf den Rich t e x. In Budapest verübte unlängst em vom Gericht zu zwei Jahren Zucht Haus verurtheilter Dieb Farazfan bei der Urtheilsverkündung ein Attentat gegen den Richter Szeke, indem er einen Stuhl auf ihn warf. Es entstand hierauf ein förmliches Handgemenge zwischen Farazsan, seinem Mitangeklagten Korfucz und den Richtern, wobei emem Richter ein Finger durchgebissen wurde. Einige Gefängnißwächter bändigten die beiden Leute, die dann fofort zu einem, weitern Jahr Zuchthaus verurtheilt wurden. Kampf mit Zigeunern. Letzthin Abends vertrieben in der Gemeinde Selzen, Großherzogthum Hes sen, die Einwohner drei Wagen Zigeuner, zu denen sich später noch vier andere gesellten, nach dem benachbarten Orte Undenheim zu. Die Undenheimer wollten die Zigeuner nicht in den Ort hereinlassen. Es kam zu einem Kampfe, bei dem die Zigeuner auf die Gegner schössen. Ein Mann erhielt vier Schüsse in den Kopf und war sofort todt, vier weitere erlitten schwere Verletzungen. -Verhängnißvolle UnVorsichtigkeit. Eme Volksfchauspiel - Gesellschaft in Zürich, Schweig, hielt letzthin eme Kostümprobe für die Aufführung von Arnold Otts Karl der Kühne und die Eidgenossen." Während die Sänger einen Chor übten, machte sich txn Mjahnger Mann mit einem geladenen Mörser zu schaffen. Dabei brachte er seinen Kopf vor die Mündung des Mörsers in diesem Moment krachte ein Schuß und der Mann blieb mit zerschmettertem Schädel liegen. Der moderne .Mensch sieht zu dkl nd schaut zu wenig an. Spare deine Worte, Freund! Denn nur selten weiser Wird der Mensch, zu dem du sprichst, Aber du wirft heiser. Der Erfolg ist der Vater des Ehrgeize und der Herker der Freundschaft.
euer 3i$nate
'HennihiS 5 Wart t !ngliff'ö OpernHauS 6 kaftund ZK"w Fork ? Noble und Michigcm 3 N. Jersey u. Nag Ad i Pine und Norih ies Vk Zu II 212 Capital Zit und t), 218 Pennsylv. u. Wichiaa 214 JllmoiS und 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 21, 17 Meridian und 16. 218 Capital Xtx und , 21 Broadwcy und 10. i3l JllinoiS und McLc 284 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 20. 235 JllinoiS und 88 tSd Annetta und 3C 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Raver 233 Udell Ladder QorkS 229 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24, 242 JllinoiS u Et. (1X7. 243 Eldridge und 23. 812 West uud Walnut 818 West und 12. 314 Howard und 16, 815 Torbet und Paca 816 Capital Ave und 817 Northwestern Ave u U 313 Smt und 13. 319 Ccnal und 10. 321 Serealine WorkS 824 Vermont und Lnm 825 BiSma,t u Jrmdv'.ct? 52 No. 0 Cpntzenheul Haughville. 827 Michizan u. lmeS, 323 Michigan u. Concord 341 West und McJntyre ii2 Missouri u. Maqlend 418 Missouri und hio 415 Capital Lve ,seorgia 416 Missouri u &itu)3. 417 Senat, Ave u. Wash. 421 P und S kZundkau W. Washington. 423 Jrrcn-Hospital 424 MUey Lveu.JDQ 425 ?ash and Harp 426 No. 13 SpritzenhausW. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Okgood 429 Nordyke und Vork 481 Hadley Ave u. MorrU 432 Rwer Lve u. Itartf 484 Rlv Ave und Skay 485 Harding u. Big 4 R F 436 Harding und Olive 87 No. 19 SpritzenhqZ MorriS und dW 43 cssc cäCZUs 439 tryu 451 ReiSner und Z 451 Howard und 8t 453 MorriS und &$a 56 Lamlert nd Eitaä 457 Nords! Ave u. Rr wen WorU 613 West und NZ 518 enwky Ave u.R?S E14 Meridian und Cbrrt L1 JLinoiS und Jtonyxl 517 MorriS und Dakota 518 MorriS und Chura) 519 Capital A. u McCarv, 621 Meridian und Pakn 623 Pine und Lord 524 MadisonAveu Lines 426 Meridian und velt SÄ 627 CarloS und Siay B28 Meridian und LlchenZ 29 &eridian u. Raynond 631 Meridian u. Ma.i 63 No. 17 Spritz! MorriS nahe West 611 McÄeraanund Doua? 13 Last u. Lincoln 614 East und Scecher 15 Wright und 5a?d4 17 McCarry und :i$ 818 New Jersey uLKLlo 71 Epruee und Prospec TIA Snglish Ave. u. Lau) 714 State Av .SkltS? 715 Ehelby und Beech 716 State Ave uru Oran? 718 Orange und Laurel 71 Shelby u. Cut 2 721 Lkrington A. &t$ 728 Fletcher Ave u. Cvrud 724 State Ave u. LlessanZ' 7 Prospekt und ?leasct 725 Orange und Harls? 723 Liberty und Mea 729 Noble und South 81 No. 15 SpritzenhmL Oft Washington VN 813 Market und Nobk 814 Ohio u. Highland Ltx , SIS Michigan u. Highü 816 Market Arsenal A 817 Ojt Slair und Union Bahn Speise. 821 Pan Handle EhopS 823 ermsnt unv Walutc S24 Wash. und State Z 825 Madden'SLoungeF826 Tmka und Dorsey 827 Wash. und BerUU Av 829 No. 15 Spritzenh-uS Beville nahe Michis 881 Southeastern Ose ra Woodside. 68 Walh. und Dearbtt 884 Southeastern rus Arsen! LlveS. 885 New Ftt? und ZcZ'jI 912 JllinoiS und MHl. 918 JllinoiS und Ciarlfi 14 Penn, nd 15 Delaware und (9sS .0 Market und $tac 'l Vermont nc$e Tast 2 8 Cpritzcnhau Mass. Ave nahe Nsblt Z Lttawere und Wa!nut ii JL Jersey u Centra! A. ' Masi rmd EorncllQzk M u b 11. fctTCfct ;? 5a:l Ave und 12 Stt .3 Columbia undHcksid Highland Ave u. PraU n IllinoiZ und St. Joe , .3 Pennsyw. und Pratt i Nendiattuno il. Stt .& Nv. 5 Tpritzenhauö 16, nahe Jllinoii EenateSlveu.StT1aa 7 IllinoiZ und Michigan i3 Petsylvania und 14, 'S Senate Ave. und .1 l S2o. 1 Spritzenhaus JnoÄrenaheAkichigaK -s Mcrtdia und Oalnut 4 California u Vermont 5 Blake und New York i Ind. Av. 11. et 'ilslir Z7CityHofpita! :L Blake und Norty 13 Michigan und LöneS 1 9lt. s Spritzenhaus Washington nah Wek a Ssendorj u Wash. a Miiscurt u New Aor! 5 Meridian u Wash .6 JllinoiS und Ohw .7 Capitol Sw. u Wash Q Kmzaa'S PorkhauS 4 Straßenbahn Ställe W. Washington Stt & o. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Werrlll it JllinoiS n iouisiana ii Welt und Couth 4 West und McEarty 43 Eenate Lve. u Henry 47 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus TZadisonAv.uMorriS Vadiion Av.uDunlop i No 8 Haken LetterhauS South nahe Delatvar, ds Penn. Merrill 3 Dtlave u, McSartd VafimdRrearty Ne Jersey u. Merrill 7 Lirg. Sv. u Lradsha es Eaft und Prospekt 9 Bicking und High n No. 11 Spritzenhaus Dir A?e. nahe Huro n Ekst und Seorgia 73 gebar und Elm 74 Davidson u Seorgia 75 Snglish ÄV.u Pu 76 Chelöy und Bäte 3 9fa. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Ehelby .7 Fletcher Av. u Shelby öl Market u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 83 ast u Washington 4 Nett Fork u.Davidsor 85 Taubstummen Anstalt ver. Staaten ArsenaS 37 Orient! und Waff. Frauen-Reformat. 1 No. 18 Spritzenhaus Marvland nahe Per. 92 Meridian u. 'Seorgia. 83 Meridian und South 04 Pennal) u. Lcuiftana 95 Lirgini Ave u. LIab. s Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Ehi 3 Ns. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und li. :26 DandeS und 15. 27 Brookside und Jupittt 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. '.31 Alabama und 11. 52 Bellesontawe unfcW. 134 College Ave und S. 125 Delaw und 13. 136 Alabama und North 187 Newmann und 19. 183 College Ave und 14. S2 Cornell Ave und 18. itl Landes un! 19. 142 Hjghland Ave und 10. 43 Tecumseh und 10. i45 New Jersey und 22. .46 Alvord und 17. 147 No. Spritzenhaus Hiüside Ave und lt. US College Lve und 2. 49 College Ave und 27. (52 Park Ave und 22. 155 2 C u. 23 Bahn u. 52. 154 Namsey Ave und 10. 156 Stoughton u yttiovxcn 57 AtlaS und Pike. 15 Bloyd und Patvpaw. '.59 No. 21 Spritzenhaus Lrightwooh iti xbtn und Depot 168 Brigytwood und 25. 164 Rural und Bloyd m St. Clair u. eyston 167 Arsenal Ave und 23. 168 Bellefontatne und . Opezial Signale. krstea l LchUge, zweiter Alarm, gwttm Schläge, dritter Alarm, Dritten k Schläge, vierter Zllarm. l--l, Feuer auS und Schlauch aufgeroU. Schläge, WasserdruZ aö. I Schläge, 1 Uhr Mittag. Die p bezeichnete Eignale tvnden nur ds rzur dächter angegeben da an be betretend Straß kreuzunge keine Alarmköste angebracht pnd. Chicago und der große Nordwesten via llf"3f((a alaeka-Savaii-BlztliHPim Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. k-Lon der Mono 47. Ctr. Station, Chicago, find nur 5 Minuten mittelst elektrischer vac, den Union Biehdösen' rrenck Ilok 8prw?s, indem Orange County Hochland. ffamllien-Hotel unter neuer Sesüäftileituna. Pluto, Proserptne nd BowleS Quellen. Bestes Mineralwasser -der ßtlt. Zwei Zitze täglich via Greencastle. Ticket-Officen : Union Station, Massachusetts ?lve und ?5 West Washington Straße. R. P. A l g e 0, Distnkt Vass. gent. Indianapolis. Ind. N.H.McDoel, E.H.Rockwell. Präs. und sen. SKflr. Benlebklewe Frank I. eeo, ea.Pzff. Agent. Chicago. Jll.
ZW Üti
)(gsi-s:
