Indiana Tribüne, Volume 27, Number 271, Indianapolis, Marion County, 7 July 1904 — Page 7
Jndian z Tribüne, 7. Juli 19öü
oo n Roman von Ludwig Habicht. i ( Fortsetzung.) Dort, vorder durch Dampf gctriebenen mächiiaen Dreschmaschine stand der Graf wirtlich. ixn breiten .Rücken dem Hofe zugekehrt. Seine scharfen, grauen Augen verfolgten achtsam jede Bewegung des keuchenden und stampfenden Ungeheuers, während er dem Arbeiter, einem kurz gedrungenen, stämmigen Burschen, seine Befehle ertheilte, dann verließ der hochgewachsene Mann so rasch, wie er gekommen war, die Scheune, um nun ebenso unerwartet in einem andern Wirthschaftsraume aufzutauchen und nach der Ordnung zu sehen. Wehe demjenigen, den der gnädige Herr Graf auf einer Nachlässigkeit oder gar faullenzcnd ertappte, dann sauste gewiß die Reitpeitsche, die seine beständige VegleiterZn war. auf den Rücken des Schuldigen sehr ungnädig herab. Ob Knecht, ob Magd, beim Grafen Bttdow gab es in diesem Punkte keine Ausnahme. Alle Dienstleute fürchteten den Schloßherrn; sie mochten ihn sogar heimlich hassen: der Graf wußte es; aber sie zeigten ihm eine fast hündische Unterwürfigkeit und das allein war es, was er angestrebt und zu seiner großen Genugthuung auch erreicht hatte. 3te Wenden vertragen keine andere Behandlung, sie werden sonst übermüthig und faul" diese Anschauung war die Richtschnur gewesen, die schon seinen Vater geleitet und die er sich ebenfalls zu eigen gemacht hatte, als ihm durch das Hinscheiden des theuren Mannes hier die Zügel der Herrschaft in die Hände gefallen waren. ' Seit Jahren schon hatte Graf Bredow nur noch selten Veranlassung, von seinem kräftigen Erziehungsmittel Gebrauch zu machen; die Leute hatten gelernt, sich zu fürchten und trotz ihrer angeborenen Störrigkeit sich unter das harte Joch ducken, das ihnen hier auferlegt wurde; dennoch behielt der Gutsherr die alte Gewohnheit bei, und auf seinen Gängen durch die Wirthschaftsräume blieb die mächtige Reitpeitsche seine ebenso getreue Be- , gleiterin wie auf seinen Ausritten durch die ffelder und der Rücken eines nachlässigen Knechtes machte woP weit leichter die Bekanntschaft derselben, als sein getreues Roß. Jetzt war der Rundgang beendigt; der Graf warf noch einen letzten musternden Blick über den ganzen Hofräum; er konnte nichts entdecken, was seinen Tadel verdient hätte, und nun wanderte er mit denselben langen hastigen Schritten, mit denen er gekommen war. der kleinen Pforte zu, die auf der Morgenseite zwischen Schloß und Zaun angebracht war; er zog einen Schlüssel, öffnete und stieg nun einige Stufen hinauf, die zu einem kleinen Treibhause führten. Seltsam genug, dieser Hüne, dessen ganzeErscheinung nur zu deutlich verrieth, daß er gewohnt war, hart und rücksichtslos aufzutreten und in' dessen von Wind und Wetter gebräuntesAntlitz sich selten eine weichere Regung zu verirren schien, war ein leidenschaftlicher Blumenfreund. Hier war der Herr Graf ein anderer; der scharfe, durchbohrende Blick, der forschend überall umherschweifte und blitzschnell jede Unordnung entdeckte, yerlor sich beim Betreten des kleinen Treibhauses und die großen, grauen Augen, die eben noch alles mit unerbittlicher Strenge gemustert hatten, ruhten jetzt förmlich mild und zärtlich auf seinen hier versammelten Lieblingen. Der hochgewachsene Mann mußte sich bücken, als er auf dem obersten schmalen Gange des Treibhauses angelangt war; dort unter der grünenden, blühenden Menge standen zwei Rosenstöcke. an denen einige soeben aus der Knospenhülle geschlüpfte Rosen prangten, die mit ihrem süßen Duft alle anderen Gerüche beherrschten. Der Graf hatte dieSto'cke selbst okulirt, voll stolzer Freude, ruhten seine Blicke auf den wunderschön geformten Rosen; er griff nach dem Messer; aber dann wie von Reue erfaßt, wollte er eiligst an ihnen vorüber, seine Blicke suchten irgend einen- Ersatz; doch fchönere Rosen als diese Marschall Niel gab, es heute nicht; ohne weiteres Besinnen schnitt er die fünf Prachtexemplare ab, dann verließ er mit seinem gewohnten raschen Gange, wieder das Treibhaus, um nun mit seiner Rosenbeute in das Schloß zurückzukehren. Nun erst hemmte der Graf ein wenig seine Schritte: er wanderte auf dem langen Gange des Erdgeschosses beinahe bis an das Ende und trat in ein großes, geräumiges Zimmer, in dem schon eine noch ziemlich jugendliche Frau am Frühstückstische saß, die sich bei seinem Erscheinen erhob und trotzdem sie schon ein wenig, zur Wohlbe-leibtheit-neigte, dem Eintretenden rasch entgegeneilte und seinen lurzen Morgengruß herzlich und freundlich erwiderte. Sie hatte sogleich die Rosen bemerkt, die ihr Mann neben seiner Reitpeitsche in der kräftigen Rechten hielt, und rief voll Entzücken aus: Ach, sind die heut schön!" 'Etwas wie ein zufriedenes Lächeln glitt über das harte Antlitz des Grasen. und nicht obne einen Anflug von
t
Ritterlichkeit überreichte er seinerGattin den Rosenstrauß mit der Rechten.
während er die Reitpeitsche in die Linke nahm. Es nur rncht leicht gefallen, sie abzuschneiden," bekannte er in seiner rückhaltlosen Offenherzigkeit, aber " Aber du konntest doch deine alte Frau nicht ohne den gewohnten Strauß lassen, ergänzte die Gräfm, während sie lächelnd und mit herzlicher Dankbarkeit zu ihrem Gatten aufblickte, dann nahm, sie die Blumen in Empfang, setzte sie sogleich in das auf dem Tisch schon dafür bereitstehende Glas und sprach von neuem ihr Entzucken aus uoer die tjeine so wundervollen Rosen, indem sie sich noch einmal über den Strauß hinwegbeugte und dann den Dust emsog, den er ausströmte. Der mächtigeSchnurrbart des Grafen zitterte vor innerer Erregung, der große, noch mit prächtigen Zähnen vollbesetzte Mund öffnete sich und wie seme Frau den Blumendust, so sog er, ohne ein Wort zu sprechen, mit fichtlichem Wohlgefallen das Überschwangliche Lob ein. das ihm dieGattin spenUt dann nahm er ohne weiteres ihr gegenüber am ffrühstückstische Platz. Du hast wohl schon gewartet?" fragte er, seine harte, rauhe Stimme zu möglichster Weichheit zwingend; er sah dabei nach der Uhr. Wahrhaftig, ich hvibe mich heut ein wenig verspätet." Das thut gar nichts," entgegnete die Gräfin in ihrer freundlichen, einschmeichelnden Weise. Wenn du mir solch' herrliche Rosen mitbringst, warte ich gern noch länger." Ja, bist du aber auch eine Blumennärrin!" rief er lachend aus, und seine Blicke schweiften dabei halb mitleidig spottend, halb anerkennend über das noch immer frische, blühende Antlitz seiner Gattin, die trotz ihrer sechsunddreißig Jahre selbst an eine vollerblühte Rose erinnerte; dann aber widmete er sogleich seine ganze Aufmerksamkeit dem reich besetzten Frühstückstisch, denn er hatte auch heut wieder, wie immer, schon in dieser frühen Stunde einen gesegneten Appetit mitgebracht, deshalb entging ihm auch das Lächeln, das um die vollen, blühenden Lippen seiner Gattin spielte. Ach, er wußte ja nicht und brauchte es auch nicht zu wissen, daß sie nur ihm zu Gefallen eine so schwärmensche Blumenfreundin geworden war; der sonst so scharfblickende Mann hatte davon so wenig eine Ahnung, wie davon, daß seine Gattin, die er 't nur körperlich, sondern auch geisitg weit zu Uoerragen giauvle, vocy all ihren weiblichen Scharfsinn aus wandte, um mit einem so schwierig zu behandelnden, scharf ausgeprägten Charakter dennoch in Harmonie zu kommen. Die Grafen Bredow, die sich vor ei nem Jahrhundert hier in der Lausitz angesiedelt, hatten ihre Eigenart, die sie aus der märkischen Heimath mitgebracht, nicht abgestreift; im Gegentheil, im Kampf mit dem fremden störrischenElement waren sie so scharf, hart und rücksichtslos aufgetreten, als sie es für nöthig gehalten; sie hatten hier ein eisern Regiment geführt und waren stets mehr gefürchtet als geliebt worden. Der jetzige Besitzer von Lindenau hatte keine Ausnahme gemacht, wenn er nicht die Zügcl der Herrschaft noch etwas straffer angezogen als seine Ahnen. Auch die erste Ehe des Grasen Bredow war keine glückliche gewesen. Seine Gemahlin hatte das schroffe, harte Wesen ihres Gatten nicht ertragen können: sie war eine zu stolze, echte Aristokratin gewesen, die sich selbst vor ihrem Manne nicht bücken gewollt: es war schon in den ersten Jahren ihrer Ehe zu heißen Kämpsen gekommen, man dachte bereits an eine Scheidung, da erlöste Ux Tod die Gräfin von fesseln, die sie nur widerwillig getragen; sie hatte ihrem Gatten zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, geschenkt. ' Der Graf war schon nach einem Jahre zu einer zweiten Ehe geschritten. Diesmal fiel seine Wahl auf eine schlesische Baroneß. die nichts weiter besaß, als ihren alten Adel und ein hübsches, frisches Gesicht und eine schlanke. biegsamc'Äestalt, denn sie war die älteste Tochter eines mit vielen Kindern gesegneten Barons, der auf seinem kleinen Besitzthum wacker zu kämpfen hatte, um sich mit seiner zahlreichen Familie gerade über dem Wasser zu halten. Für die arme junge Baroneß war es wohl ein großes Glück, daß der reiche, angeschene Graf Bredow sie zu seiner Gattin machen wollte, und doch hatten die Eltern nicht ohne Besorgniß das Geschick ihrer Tochter einem Mann anvertraut, der nicht gerade in dem Rufe eines verträglichen Ehemannes gestanden hatte und mit dem überhaupt, wie es allgemein hieß, nicht gut Kirschen essen sei. Alle Vorstellungen und Warnungen der Ihrigen vor diesem gewagten Schritt hatten jedoch bei der Tochter nichts gefruchtet; ihre Antwort ttiaz stets gewesen: Ich werde schon mit ihm fertig werden; er ist nicht halb so schlimm, wie er aussieht " und sie war mit dem Wagemuth ihrer achtzehn Jlhre die Gattin des Grafen geworden. Seitdem waren andere achtzehn Jahre über . ihrem blonden Scheitel dahin gestrichen; aber die heftigen Stürme, die man ihrer Ehe vorausgesccgt, hatten sich nicht eingefunden: im Gegentheil, es war
ihr gelungen, an der Seite des allgemein Gefürchteten ein friedliches und ruhiges Dasein zu führen.
Wie hatte es aber auch die jetzige Gräfin verstanden, die scharfen Ecken und Kanten ihres Mannes so geschickt und sorgsam zu umgehen, daß sie niemals bei dem eigenwilligen Gebieter irgendwie anstieß. Sie hatte ein 'wunderbares Talent, allem auszuweichen, was feinen Zorn erregen konnte, und sie wußte immer gerade das zu sagen, was er gern hörte und ihm angenehm war, ohne daß er t ihre bestimmte Absicht deutlich gewahr wurde. Sie widersprach ihm nie sogleich; sie stimmte freundlichst und bereitwilligst seiner ausgesprochenen Meinung zu, als beuge sie sich nur seinem überlegenen Geiste und dann wußte sie später doch den gunstigen Augenblick zu erlauschen, in dem es ihr möglich wurde, seine entschieden ausgesprochenen Ansichten so leise und allmählich umzubieqen, daß er selbst nicht die geringste Ahnung hatte wie seine so schroff und schneidig vorgebrachte erste Meinung schon eine Wandlung ersahren hatte und fern ursprüngliches Rein" nahe daran war, ein Ja" zu werden. All sein Denken und Anschauen fand ihre lebhafteste Zustimmung; sie schien völlig von seinem überlegenen Geiste unterjocht zu werden und keinen eiacnen Willen zu kennen; der Graf war deshalb nicht wemg stolz und glücklich darüber, in seiner zweiten Lebensgefährtin eine Frau gefunden zu haben, über die er eine solch unbedingte Herrschaft auszuüben vermochte und gerade das war das Band, das den sonst so rücksichtslosen Mann an seine Gattin fesselte. ' In den scharfen, durchdringenden Augen des Grafen, der so mitleidslos alle Schwächen und Fehler seiner Mitmenschen entdeckte und sie schonungslos tabette, besaß seine Gattin nicht einen Fehler, den er nöthig gehabt hätte, ihr abzugewöhnen. Sie war ihm das Muster einer Hausfrau. Die früher so schlanke Gräfin neigte jetzt schon ein wenig zur Wohlbeleibtheit: sie war mit den Jahren etwas bequem geworden und hätte so gern am Morgen noch eine Stunde geschlasen; aber sie wußte, daß ihrMann es liebte, mit ihr am Frühstückstisch zusammen zu sitzen, und wie schwer es ihr auch fiel, sich so früh von ihrem Lager zu erheben sie fehlte doch niemals zur gewohnten Stunde und ihrer frischen Gesichtsfarbe, ihrem munteren Wesen, wie ihrer ganzen äußeren Erscheinung konnte der Graf niemals anmerken, daß sie erst kurze Zeit vorher, seufzend und noch ein wenig schlaftrunken, ihr Bett verlassen hatte. Mit wunderbarem weiblichen Scharssinn hatte die Gräfin schon im Beginn der Ehe herausgefpürt, wie sie ihren Mann behandeln müsse, um seine .liebe Frau" zu werden und den allgemein Gefürchteten an einen? sichtbaren Gängelbande zu führen. Sie hatte es verstanden, den Löwen soweit zu sänftigen. daß er wenigstens niemals gegen sie im wilden Grimm die Tatze erhob, mit der er sonst alles niederschlug, was sich ihm störend, in den Weg stellen wollte. Deshalb auch war sie eine so eifrige Blumenfreundin geworden, wußte sie doch, wie gern er sij über ihre Schwäche lustig machte. die er nur zu sehr mit ihr theilte. Sobald sie über die erhaltenen Blumen eine solch kindliche Freude äußerte, schien er völlig zu vergessen, daß er selbst jeden freien Augenblick seinen Lieblingen opferte und er nicht wenig stolz, war, wenn er seiner Gattin am Morgen einen Strauß aus seiner Blumenschatzkammer bringen konnte. Der Frühstückstisch war mit allem reichlich besetzt, was der Graf zu diefer Stunde gern zu sich nahm. Es fehlte nicht an weichgekochten Eiern, an allerlei kaltem Aufschnitt, und die prächtigenZähne des noch immer stattlichen Mannes begannen ihre Arbeit, um redlich alles zu vertilgen, was die besorgte Hausfrau vorlegte. Wohl war die Stirn des Grafen hoch und förmlich scharfkantig, sie deutete auf einen nicht gewöhnlichen Verstand, während der sehr stark entwickelte untere Theil des Gesichtes einen unbeugsamen Willen verrieth. Die mächtigen Kauwerkzeuge schienen dazu angethan, alles leicht und mühelos zu zermalmen, was ihnen zugebracht wurde. Es gewährte stets der Gräfin ein besonderes Vergnügen, ihren Mann essen zu sehen, fand sie doch in dem unermüdlichen Eifer, mit dem er alles vertilgte, was sie ihm hausmütterlich zurecht gemacht hatte, die beste Anerkennung. Heut mußte . die überschwängliche Freude, die seine Gemahlin, über die Rosen gezeigt, den Grafen in ganz besonders gute Laune versetzt haben, denn er schlürfte jetzt die Tasse Thee, die sie ihm eingeschänkt hatte, mit großem Behagen und sagte dann voll Anerkennung: Der Thee schmeckt mir doch nirgends besser als bei dir. Du lieber Himmel! Was war das borgestern Abend bei Sollbachs für ein Getränk und die Frau will doch eine Hamburgerin sein!" Ja. der Thee kam aus der Küche und hatte schon zu lange gezogen, das darf er eben nicht. Das Sicherste bleibt, wenn man ihn selbst kurz vor dem Gebrauche zubereitet." Könntest ihr das einmal sagen." Ach, ich fürchte. Frau von Sollbach würde mir, dies schrecklich übelnehmen," entgegnete die Gräfin 15 chelnd.
Warum? , Das seh' ich nicht ein.
Die Leute sind wirklich rech! nett und bescheiden, das muß ich sagen. Der Mann fragt mich gern um Rath und hinterher seh ich doch, daß er auch klug genug ist. ihn zu besolgen. wahrend so viele unserer Standesgenossen in ihrer grenzenlosen Beschränktheit auf dem alten, abgetriebenen Gaule sitzen bleiben, mit dem sie immer tiefer in die Tinte bineinreiten." Die Gräfin nickte ihrem Gemahl eifria zu: Unser Nachbar. Herr von Göhren, beweist es am besten. Hätte er deine gutgemeinten Rathschläge befolgt, dann wäre ich sicher " Ich faae es jedem." unterbrach sie der Graf Wer seine Zeit nicht versteht, der ist ein Flachkopf." und er zuckte bei diesen heftig hervorqestoßenen. Worten die mächtigen Schultern. Der Adlige von yeut darf sich nicht dem Müßiggange überlassen; er muß in den Wettkampf mit eintreten, der sich jetzt an allen Ecken undEnden entspönnen hat, und auch hier wieder die Führerrolle zu übernehmen suchen. Wer nicht ordentlich hauszuhalten und seine Guter tüchtig zu bewirthschaften versteht, treibt derVerarmung zu, und ein armer Adel, der sich nur mit knapper Noth auf seiner Scholle hält, ist das Erbärmlichste, waö ich mir denken kann." Wie oft hatte ihr Gemahl solche und ähnliche Ansichten ausgesprochen, die Gräfin kannte sie beinahe bis zum Ueberdruß, und doch hörte sie auch heut wieder so aufmerksam zu,' als werde ihr ein ganz neues Evangelium verkündet. Sie kannte das Leben des armen Adels aus ihrer Jugendzeit nur zu gut; aber sie wußte aucy, daß ihr Mann mit seiner Bemerkung gac nicht daran dachte, sie zu verletzen uno selbst wenn er diese Absicht winlich gehegt, würde sie sich wohl gehütet ha den, irgendwelche Empsindlichkeit zu verrathen und deshalb sagte sie voll Bewunderung, die zu zeigen ihr längst nicht mehr azwer siel: Du könnet allen Standcsgenosscn als leuchtendes Beispiel hingestellt werden." Ach, Unsinn." lehnte der Graf nun doch kühl und ruhig ab. Gott sei Dank, solche Leute wie ich gibt es in unserem Adel noch viele Tausende." Es war von dem Manne durchaus keine falsche Bescheidenheit; wie scharf und rückhaltlos er auch die Fehler und Schwächen seiner Mitmenschen beurtheilte, besaß er doch hinwiederum so viel gesunden, Menschenverstand, um sich vor jederSelbstüberschätzung fernzuhalten. Auf seinem eigensten Gebiet, dem der Landwirthschaft, huldigte er dem entschiedensten Fortschritt, jede Neuerung wurde von ihm erprobt, und wenn sie vortheilhaft, sofort durchgeführt, und derselbe Mann, der hier seine Zeit so rasch begriff und so entschlossen sich die Vortheile des rastlos arbeitenden Menschengeistes zu nutze machte, hielt doch an allem Besiehenden hartnäckig fest; wo sein landwirthschaftlicher Betrieb nicht in Frage kam dort war und blieb er der Conserv'ative vom reinsten Wasser. Die Gräfin widersprach nicht; aber sie lächelte zu ihrem Gatten hinüber, es war jenes bewundernde Lächeln, das sie für ihn stets in Bereitschaft hatte und über das ihre Stieftochter, wenn sie es gesehen hätte, heimlich empört gewesen wäre, die junge Aristokratin fand in ihrer stolzen, vornehmen Gesinnung das einschmeichelnde Wesen ihm' Stieftochter einfach falsch und heuchlerisch. Die Gräfin wußte auch, wie Comtesse Waltrud von ihr dachte, aber sie fragte wenig danach; was kannte die Unerfahrene von der schweren Kunst, einen solchen Mann zu behandeln und ihn bei guter Laune zu halten vielleicht lernte sie es einmal, wenn ihr der Himmel auch einen solchen Gatten beschied. Du weißt ja, wie ich es 'meine," fuhr der Graf nach einer kurzen Pause fort, dem das Lächeln seiner Gemahlin nicht entgangen und das stets geeignet war, seine Stimmung zu erhöhen. Wer durch die eigene oder durch die Schuld seiner Vorfahren heruntergekommen ist, der soll sich nicht erst ängstlich bemühen, seine Armuth zu verdecken, sondern all' seine Kraft einsetzen, sich wieder empor zu arbeiten. Da steht ja allen noch immer ein Feld offen, der Offizierstand, und jetzt haben die braven Jungen, über die all' die fortschrittlichen Maulmacher nicht genug spotten konnten, glänzend bewiesen, wie gern sie für König und Vaterland den letzten Blutstropfen verspritzten." Die grauen, starkumbuschten Augen des Mannes begannen seltsam zu leuchten, er reckte seine mächtige Gestalt in die Höhe, wie stolz über die Heldenthaten seiner jungen Standesgenossen. Und Kurt hat das auch redlich gethan," stimmte die Gräfin lebhaft zu. Ueber das eben noch freudig erregte Antlitz ihres Gemahls flog ein Schatten.. Hm, der furchtbare Krieg hat schwere Opfer auferlegt. Ich fürchte. Kurt wird ein elender Krüppel , bleiben und niemals mehr seine volle Gesundheit zurückerhalten; er sah gestern wieder so elend aus." (Iortsehung solgt.) Radikal. Lehrling: Wenn mich jetzt mein Meister noch einmal be! den Haaren reißt, kaufe iH mir ein Enthaarungsmittel!"
Ganz plötzlich starb in Sud Omaha, Neb., Frau Antonie Leitner, als sie dem Begräbniß ihrer Cousine, Frau Mary Kramolisch, in der böhmischen katholischen Kirche beiwohnte. Sie war die vierte Person, die am Sarge vorbeiging. Als sie herankam und die Leiche ihrer Cousine voll ansah, taumelte sie plötzlich zurück, warf die Hände in die Höhe und fiel todt an der Bahre nieder. Die Farmer in den Towns Friberg, Maine und Erhard imStaate Minnesota klagen, daß ein Wurm in den Weizenfeldern großen Schaden anrichtet. Derselbe ist von grauer Farbe, etwa 4 Zoll lang und nagt die Weizenstengel dicht am Boden ab, tritt aber blos in Lehmboden auf. Einen solchen Wurm hat, wie die Farmer beHäupten, bisher noch Niemand gesehen und in vielen Feldern soll schon der vierte Theil zerstört sein. Ueber die Rosebud-Re-servation in Süd-Dakota theilt Bifchof Johannes Stahira von Lead, S. D., mit, daß Boden von großer Fruchtbarkeit und mit einem reichlichen Wasservorrath, theils in Flüßchen und Bächen, theils in Quellen 12 bis 15 Fuß unter der Erdoberfläche vorHanden sei. Dazu komme ein reichlicher Regenfall. Diejenigen Bewerber, welche, bei der Rosebud-Lotterie leer ausgehen, verweist Bischof Stahira auf das nördlich vom Rosebud-Gebiet belegene County Lyman, wo noch gutesLand unter den gewöhnlichen Bedingungen des.Heimsiättegesetzes zu haben sei. Einen seltenen Selbstmord beging in der Nähe vonShenandoah, Va., Frau John Spurr. Während des Abends, als ihr Mann nach der Kirche gegangen war, feuchtete sie ihre Kleider mit Petroleum und begab sich eine Strecke weit von ihrer Wohnung weg. Dann steckte sie die Kleider an und stand still, bis sie schlimme Brandwunden erlitt, daß sie bewußtlos wurde. Nachbarn, welche die Flammen sahen, eilten herbei, doch konnten sie keine Hilfe bringen. Die 64 Jahre alte Frau starb eine Stunde später. Man weiß nicht die geringste Ursache für die grausige That. Ein tragisches Ende nahm eine Hochzeit bei Norfolk. Neb. Als in einer kleinen Landkirche mehr als 100 Freunde und Verwandte zu der Trauung des Brautpaares I. Plouzek und Frl.. Josephine Pekura gekommen waren, fiel die junge Braut plötzlich in die Arme ihres Vaters; vom Herzschlag getroffen, war sie sofort eine Leiche. Der Bräutigam nahm sich ihren raschen Tod so zu Herzen, daß er sich noch am selben Tage eine Kugel ins Herz schoß. Man bettete beide zusammen in einem Grabe und die prächtigen Blumen, mit denen das Kirchlein geschmückt war, wurden ihr Grabschmück. Ihren achtzig st en Ge-
burtstag feierten dieser Tage in Appleton, Wis., Frau Benoit und Frau Schafer, wohl die ältesten Zwillinge im Staate. Sie waren in denselben eingewandert, als er noch beinahe ganz Wildniß und von Jndianern bewohnt war. Die Zwillinge kamen mit ihren Eltern und in Begleitung eines Priesters aus Preußen und wanderten im Alter von 17 Iahren im Staate Wisconsin ein, um sich in der Wildniß anzusiedeln. Beide sind noch wohlauf und gesund, im Stande zu lesen und zu -schreiben. Frau Benoit spricht Französisch, Deutsch, Holländisch, Englisch und Indianisch, alle Sprachen fließend. Verwandte und Freunde von Manitowoc, Milwaukee, Little Chute und Appleton hatten sich eingefunden, um mit den 80jährigen den Geburtstag zu feiern. Ueber das Schicksal einer Zigeunerkönigin wird aus Wilkesbarre, Pa., berichtet: Dora Stanley, die dunkeläugige Königin des Zigeunerlagers in hiesiger Nachbarschaft, mußte ihre Vrautnacht in einer Zelle verbringen, weil sich Hezekiel Lovell, mit dem sie durchgebrannt war und ihn geheirathet hatte, weigerte, an seine Herren Schwäger tausend' Dollars zu berappen. Die Stanley's behaupten, ihren Stammbaum auf die ursprünglichen arabischen Zigeuner zurückführen zu können, während die Lovell's, die ebenfalls in der Nachbarschaft ihre Zelte aufgeschlagen Habens als ganz gewöhnliche Zigeuner gelten. Königin Dora aber fand an dem schlanken Hezekiel Gefallen und zögerte nicht lange, mit ihm eineMesalliance" einzugehen. Ihre zwei Brüder und ein Detektive verfolgten das liebende Paar, doch als dasselbe endlich eingeholt wurde, da waren die Nomadenkinder bereits ein glücklich Pärchen. Da Königin Dora für das Lager der Stanley's ein großer Verlust war, indem sie es wohl verstand, durch ihre Künste die Kasse ihrer königlichen" Familie stets gefüllt zu halten, so verlangten ihre Brüder von Hezekiel tausend Dollars Entschädigung. Als sich Lovell weigerte, dies zu bezahlen, veranlaßten die feinen Brüderlein die Verhaftung der Schwester, indem sie sie des Meineids beschuldigten, da sie ihr Alter als 21 Jahre angegeben habe, während sie in Wirklichkeit erst Sweet Sixteen" sein soll. Dora schmachtete einige Tage in ihrer Zelle, bis Jemand für sie Bürgschaft stellte, doch sie sollte sich ihrer Freiheit nicht lange erfreuen, denn sie wurde unter der Anklage des Wahrsagens gleich wieder in Haft ge-nommen.
Seuer - Signale.
4 PennfylS rnd VUatd L English'SOper.HauS 6 Sastund N Dort 7 Noble und Michigan 9 N. Jersey u. Stoff Züt 9 Pine und Nvrth 10 Market und Pine 1 Vermont nahe East 12 31$. 8 Epritzenh.au Mass. Llve nahe Sichle 13 Dnaware und Walnut 24 . Jersey u Centra! A. 15 Maff. und CorncllSlv l Lsb m.d 11. Ltraße 17 Park Ave und 12 Etr i.8 Columbia undHiLfid 19 Highland Ave u.Prett 11 JllinoiZ und Ct. I 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Err 15 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinorZ 11 Senate Slveu.EtCIair VI Illinois und Mchigcm 23 Pesylvania und 14. 2? Senate Ave. und 13. ZI 3lo. 1 CpritzenhaaS JnvövenahkMichig, 32 Meridia und JBalmrt 4 California u Vermont 35 Blake und New gork ? Ind. Llv. u. et Clat? 7 City Hospita! 8 Blake und Norch s Michigan und LgneS 41 Ro. e Spritzenhaus Wafhwgton nahe W?K 4 Eftndorfu Wash. 43 Missouri u S!ev Kork 45 Meridian u Wafh M JllmoiS und Ohio 7 Capitol Sv. u Waff 4? K-gan'S Porkhaul li Straßenbahn Stau 58. Washington Stt 2 No. 10 Spritzenhaus Illinois u errill kl Illinois Louisiana U West und South West und McTarty f e Senate Zlve. u Henry 7 Meridian und Ray 8 f?c. 4 Spritzenhaus VffonSlv.uMsrrtS Madiion Sv.u DunIop tt No Haken LeiterhauS South nahe Delawarß et Pnm.u Merrill 3 Ttlavere n. STlcCartS H Tast und MrTH New Jersey .MerrÄ 7 virg. Lv. u Vradsha SS Tast und Prospekt S ieking und High n No. 11 Spritzenhaus Cir Ave. nah Hurv ?k East und Seorgia 73 Cedar und Elm 74 Davidson u Georgia 75 English Av. u Pine ?e Shelby und BateS No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelbt) Fletcher Av. u Sbelly il Market u. Ned, Jersey -L Delaware und Wash. tt Last u Washington - futo Iork u.Davidso? tf Taubstummen Nnstaä :3 Lcr. Staaten Arsenal 17 Orient! und Wash. 9 Frauen-Nesormat. ! No. 13 Spritzenhaus 1'tarvland nahe M. "x 5mbian u. iyeorqia. ? Meridian und South '4 PmnshlZ u. Louiftana e Airqiii Ave u. 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Washington 427 Olwer und Lirch 423 Oliver und OSgood 42 Nordhke und Z)ork 421 Hadley A u. Morriil 432 Rwer Ave u. Morris 434 Rwer Ave und Ray 435 Harbins u. Big 4 R ? 43 Harding und Oltvsi 487 No. IS SpritzenhqZ MorriS und &t 4ancctCs 439 6toyQKtl 451 ReiSner und ?2 452 Howard und 8 453 MorriS und 56 Lamdert und Betonet 457 Nordyke Ar u. Vzs& tROit WorkS 612 West und Ratz öl? Kentucky Ave u. Mar2 614 Meridia und Star? 616 IZinoiS n ansaß 617 Morris end Dakcta 518 MorriS und Church 619 Capital A. u McSarv, 621 Meridian und alxMt 623 Pine und Lord 624 Madisor. Ave u fiincs! 26 Meridian und velt RS 627 Carlos und Ray 52, Meridian und Sryenz 529 aJ.er.dian u. Nay'nond 531 Meridian u. M;Scft 632 No. 17 feptitzentatf MorriS nahe West -312 McAerarz und Deuk 15 Last tu Lincoln rai 614 East und Seecha Sib Wright und SeknoerV 17 McCarty und ttY is New Jersey u tc 712 Epruce und Prrspect n English Ä-ve. u, Launi 71 State Ave u.5eUS 71 j Shelby uNd kttch n State Ave um, Dtntss 718 Orange und Zxaxtl 719 Sheldy u. Cwaafc f ?,1 LexingtonÄ. Srntfj 723 Flktcher Ave.Opn m State Av u. Pleasan? 715 Prospekt und leas! 726 Orange und Harlar 723 Liberty und Mea 729 Nole und South 81 No.15 Spritzenheu Oft Washingto? 813 Market und Noble 814 Ohio . Highland f& 315 Miöigan u. Higdlam 816 Market n Arsenal Am 817 Ost C Clair und Unie Bahn Gcletfc , 821 Pan Handle Shcpk L23 Lerment unv Walcotk 824 Wash. und täte Atzl. 825 Madden'SLounge Fst' 82 Tuaer und DorseY 827 Wash. und vevill kd4 82? No. II Spr4enhauS evill nah Muoia 831 Southeaster ZXtvsX Woodside. 833 Walh. und Tesrdcrd 834 Southeaster S Arsenal Ave. 835 New ZZerk und ZcsSfr 912 JllinoiS nd Mary!. 913 JllinoiS und Liarkrt. 914 Penn, nd 9i5DkIawe S '9ä? opezial-Slznsle. Ersten Schläge, zweiter Warm, zweiten Schläge, dritter Alarm, vritten Schlage, vierter Alarm. ' ?.-2-i, Feuer aus und Schlauch ausgervS. . Schlage, Wsfferdruck ab. 12 Schlag, 1 UhkMittagS. Die so bezeichneten Signale derden txt vom Thurn Wächter angegeben da cn den betretenden Streß kreuzung keine ZllankZSe anaedracht fsX Chicago und der große Nordwest dka lakka-Sawaii-VbiliHptne Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Mono 47. Ctr. Station, Thlcago. indnnrs Minuten mittelst elektrische? llar nach den Union Vtehdösea ' J Frencli Llck Springs, in dem Orange Tounty Hochland. ffamllien-Hotll anter neuer Geschäftöleitung. Pluto, Proserpine md Bowle Quellen Beste Mineralwasser der elt. Zwei Züge täglich via Sreencaftle. Tickct-Osficen : Unio.i Station, Massachusetts ve ad 25 Pest Washington Sttafce. R. P. A l g 0, Dlftrltt Vass. Agent, Indianapolis. Ind. . H. McDoel, . H.Ro ck well, Präs. und Gen. Mgr. Betriebileilkt Frank I. Reed, Sen.Paff. Agent. Chicago. Jll.
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