Indiana Tribüne, Volume 27, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1904 — Page 4

Jndiana Triböne, 27. Juni 190a:

ndiana Tribüne. Heraus gkgeden von der utberg . Indianapolis, Ind.

Harry O. Sv-jahmt .' Präsident. GeschäftSloeal: No, 31 Süd Delaware Straße Telephone sss. ntered at the Post Office of Indianapolis a tecond dass matter Das Mannerchor-Fcst. Der Lärm der Festtage ist verrauscht. nicht aber ohne einen bleibenden segens reichen Eindruck zu hinterlassen. Wie eine Fluthwelle ergoß sich noch zuletzt der mächtige Einfluß , der schönen im innizsten Beisammensein verlebten Tage, Über unser Deutschthum. Wie eine Fluthwelle mit elementarer Wucht alles was sich ihr in den SSeo. stellt, mit sich fortreißt, so wurden auch hier Schranken fortgerissen aber zum Heile des Sänger oder besser ge sagt, ; unseres gesammten Deutsche thums. Das Fest war schön und herrlich. aber das Größte" gab es, durch die Anbahnung einer herzlichen Freund schaft zwischen unseren drei großen Ge sangvereinen. Als gestern der Frühschoppen, den das gastliche Deutsche Haus dem Ju bilar. dem Liederkranz und den aus .wartlgen Gasten gab," beendet war. - da binterblieb ein kräftiges Freund -schaftsbündniß zwischen äll den Sän gern, welches Bürge dafür bot, daß für die Zukunft ein Gefühl , der Zu sammenaeböriakeit unsere Sänger be r..tf. i v .'t; ,, jceun iviro. , - ' Nicht in flüchtiger Weinlaune, wurde das Bündniß der Sänger für festes Zueinanderstehen geschlossen.' Markigeö Männerwort, Begeisterung für ideale Vessrebunoen. bracbte die Wunblume Einigkeit zum herrlichsten Er blühen. Das Jubelfest ' des Männerchor. VMflfArtS ivflfAtAn 5YY) Xmm K.a X R st uitiuj ntitit .xvuuiin uii iuy mieden zusammenbrachte und Bestrebungen die obwohl in ihrer Natur solidarisch, getrennt gepflegt wur den zu gemeinsamen machte, wird ewig im Gedächtnisse der Jndianapoliser Sänger, als Zeitiger der schönsten Frucht thronen. kMn'KV ift 8 frtr h? (crtnrtoS, V V V - . V V VMItW bestrebungen der Vereine förderlich und rtitt Ynf : tr fftr -. stA nnft vmr u i""" i " " i " Vollendung in der Sängerkunst, nach seiner Weise individuell zu streben fort fährt. Aber nach dem gestrigen schönen Ausklang deS Festes, bei. welchem sich die Sänger auch persönlich kennen und schätzenlernten, ist die Hoffnung wohl berechtigt, daß der Deutsche Club und Musiköerein, Männerchor und Lieder kränz einmal im Jahre in einem gro ßen Conzert im Einzel und Massenchor in der Tomlinson oder, einer anderen passenden Halle zusammenwirken wür den zur Ehre deutscher Sangeskunst. Ihre gesangliche Eigenart aber sollten die Vereine beibehalten, Pflegen und hüten und im edlen Wettstreit um die Palme der Sangeskunst zum Aus druck gelangen lassen. Der Nationalitaten-Kampf in Oesterreich. Statt sich abzuschwächen' mit der Zeit, scheint der Nationalitätenhaß in Oesterreich immer , mehr anzuwachsen und immer ungesundere Erscheinungen .1 s v I StA Kam Smmam. 'H iuy gu uuuiu, wit ucu irnitiwi Zerfall des Kaiserstaates unverkennbar erscheinen lassen. ,: Bei der soeben in Prag stattgefunde nen jung tschechischen Versammlung erging man sich wieder in maßlosen Beschimpfungen und Hetzereien gegen die deutsch-böhmische Bevölkerung. ES wurde' beschlossen, die bisherige Ob ftruktionS Politik fortzusetzen. ' Be 5MaZs Hierhin fc? XVittfA.. ltt4iwybfr vvti vvwv vv brnjOefterreicher, bei denen auch in Folge der beständigen tschechischen und ma gyarischen Hetzereien die. Milch der frommen Denkungsart ziemlich sauer geworden ist, eine entsprechende Ant wort nicht schuldig bleiben, und so wird nicht nur allen deutsch-tschechischen Verftändigungsversuchen bis auf Wei tereS ein radikales Ende gemacht, fon dern auch dem gesammten nationalen und parlamentarischen Leben Oefter reichs werden von Neuem vernichtende Schläge beigebracht. Bei diesem unfinnigen. Vaterlands feindlichen Toben der Unversöhnlichen denkt man unwillkürlich an das Dich terwort: . Erhitzt bekamvfen sich die Reihen ' Zur rechten uns zur linken Hand, " Und bei dem Hader der Parteien Denkt keiner mehr an's Vaterland.-

So geht das finstere Verhängniß in Oesterreich seinen Gang. Die Politik des Fortwurstelns" ist längst schon erbitterten Partei- und Nationalitäten Kämpfen' gewichen. Kein rettender Geist erscheint; kein erlösender Gedanke ringt sich aus dem ChaoS widerstreiten der Interessen und Bestrebungen empor. Mit Besorgniß fragt man sich in Oesterreich, was das Ende sein wird

und wie die Zustände sich gestalten mögen, wenn einmal die Leitung der öffentlichen Angelegenheiten den müden Händen deS alten Franz Joseph ent gleiten wird. Wie gestern berichtet, stellt sich die Todtenliste bei dem Brande des Ver gnügungödampfers General Slocwn' auf über 1000. Meist sind es deutsche Familien oder solche deutscher Abkunft, die von dieser leicht abzuwendenden entsetzlichen Katastrophe betroffen wur den. Bald beginnt die Untersuchung durch Distrikts-Anwalt und Bundes Grandjury zur Feststellung der Ver antwortlichkeit; in Wirklichkeit wird sie ebenso im Sande verlaufen, wie beim Ehieago'er Unglück. Verantwortlich ist das ganze System unseres Beamten thums und so lange gewissenlose oder technisch ungeschulte Politiker Jnspek toren-Stellen im Bundesdienst erhalten. find' auch jeden Tag derart fluchwürdige Vorkommnisse möglich. Die wahren Schuldigen find deshalb Jene, welche ihren Einfluß zur Fortführung dieses bankerotten Systems in egoistischer Weise aufwenden. Und diesen läßt sich nicht beikommen.' v Der gegenwartige Minister-Präsi dent Frankrelchs,' Herr EombeS, hat auffallendes . Glück. Schon oftmals drohte ihm der Sturz und jedesmal hat er, wenn auch mit kleiner Mehrheit, die gefürchteten Parlaments Klippen glücklich umschifft. . Auch die Millionen de'3 Grande Chartrense Klosters brachen ihn nicht,!wie die Gegner gehofft, den Hals. Und doch find schon viele französische Minister über weit kleinere Anlässe gestolpert als diesen Be ftechungs-Versuchs; denn Kammer und Publikum nahmen sich früher niemals Muße, Wahrheit .oder Grundlosigkeit von derlei Beschuldigungen näher zu prüfen. In der persönlichen Bedeutung von Combes läßt sich dieses Festhalten an feinem Cablnet nicht suchen; auch das heutige Frankreich versucht glänzendere Staatsmänner , als , den jetzigen , Pre mier. Wie o ung ves Mtlamen Räthsels liegt wohl in der starken Un terstützung, welche die Socialisten dem gegenwärtigen radicalen Ministerium gewähren. Ohne diesen Hemmschuh würden die Radikalen die frühere Poli tik der Mininifter-Stürzerei aus den lächerlichsten Anlassen lustig fortsetzen. Für Frankreich sind darum seine socia listischen Abgeordneten ein wahrer Segen; aber die Partei selbst hat den Nachtheil. - ,; Die Nachricht, daß die beiden heilig gehaltenen" Buchstaben U. S." jetzt von allen Wappenschildern etc. verschwinden sollen, Ist mit gemischten Gefühlen aufgenommen ; wor den. Durch Erlaß , des StaatssekrelärS Hay ist bekanntlich verfügt , worden, daß künftighin alle Botschaften, Gesandtschaften und Konsulate auf den Schildern, welche ihre Amtslokale kennzeichnen, das Präfix United States" fallen lassen und sich schlankweg Ameri kanischer Botschafter, Amerikanischer Gesandter, Amerikanischer Conful und so weiter bezeichnen, sollen. Begrün det wird diese Neuerung damit, daß die Bezeichnung Ver. Staaten" schon häufig zu Verwechslungen und Irr hümern Anlaß gab, da es bekanntlich noch mehr amerikanische Republiken gibt, welche den Namen Ver. Staa en" führen, z. B. Colombia und Bra filien. Die Neuerung ist gleichwohl geeignet, eine abfällige Kritik herauszu ordern. In ganz Europa wird man darin abermals eine unerwünschte Be onung und Symbolifirung der Mon roe Doktrin erblicken, eine Accentuirung des Panamerikanismus und unsere Radauschweftern, die Pronunziamento Republiken in Süd und CentralAme rika werden den alten gutmüthigen On ei Sam emen Viel.Fraß schimpfen. weil er den Namen Amerika ganz allein ür ftch m Anspruch nimmt. Abgeblttzt. Lebemann (der von einer reichen Erbin einen Korb erhält): Sie weisen meinen Antrag ab? Nun gut aber bedenken Sie, wenn ich jetzt zeuledens unglücklich bin. so traqen Sie die Schuld." S i e : Immerhin bes--i c f l .

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Verrauscht sind die Tage der Gol denen Jubelfeier.

Die Sänger beim Deutschen Clnb nnd Musik-

Verein Ein Frühschoppen", welcher Ereigniß Offiziell hatte die goldene Jubiläumnfeier des Indianapolis Männerchor wohl am Samstag durch das Waldfeft ihr Ende gefunden, allein ihren wirklichen und wirkungsvollen Abschluß fand sie jedoch erst gestern durch den Frühschoppen", welchen der Deutsche Club und Mufikverein" zu Ehren der Sänger im Deutschen Hause veranstaltet hatte. An demselben nahmen sämmtliche Gesangvereine, welche in dem FestConzert am Freitag mitgewirkt hatten, theil, im Ganzen belief die Zahl der Festtheilnehmer sich auf nahezu 300. ; Einstimmig wurde Herr A u g u stj M. K u h n zum Toaftmeister gewählt und die Wahl darf als eine außer ordentlich gute bezeichnet werden, denn derselbe entledigte sich seiner durchaus nicht leichten Aufgabe mit liebenswür digem Geschick u. "gewohnt Schneidig keit. . , ' ,; , In Wirklichkeit gestaltete sich dieser Frühschoppen" zu einem Sängercom merse in des Wortes schönster Bedeu tung. Ein jeder der Vereine bemühte sich beim Vortrage der Lieder sein Be ftes zu bieten und die Folge war, daß ein Conzert absolvirt wurde, wie es ge genußreicher . wohl seit Jahren in hie figer Stadt .-nicht gehört worden ist' Jeder Verein mußte sich dazu bequemen noch eine Dreigabe zu liefern. y Den Reigen der Vortragenden eröffnete der JndplS. Musik ver e i n", Dirigent Prof. Ernestinoff, mit dem Liede Alt Mütterlein". , Der Männerchor brachte unter' Leitung seines Dirigenten, Prof."' Franz Bellinger, die Lieder Ave Maria" und Altniederländisches Lied" zum Vortrag. . ui :j - Der JndplS. Lied erkra.yz. Dirigent Prof. Carl Riegner, zefiel mit dem Vortrage des Liedes:" 1,Jn alten Zeiten" und Wenn ich ein Mglein wär'". V ; Der C i n ein n at i L i e d e r kränz trug, und zwar ohne Dlrigenten, da Professor Louis Ehrgott schon'am Morgen nach Cincinnati iz rückgekehrt war, die Lieder Das Volkslied" und Am Brunnen" vor. Der Kolumbus, D., 'M & n n e r ch o r brachte unter Leitung seines Dirigenten , Professor Grünewald die Lieder' Ich will Dir's immer sagen" und Drei Gläser" zum Vortrag. Frau Albrecht Kipp, welche zu den Mitbegründern des Columbus Männerchor zählt, ließ dem Präsidenten desselben. Herrn Fred C. Janton, ein prachtvolles Blumen-Bouquet überreichen. Zwischen den Liedervorträgen wur den verschiedene Reden gehalten und Hoch auf die Vereine ausgebracht. Im Namen des LouiSville Liederkranz, welcher ja, da er nur durch drei Mann vertreten war, kein Lied vortragen konnte, hielt Herr Grundeigenthums Uebertragungen Henry Severin Jr., Beauftragter, an Albert E. Metzger, Lot 139, Mc Carty's 4. Westseite-Addition, West. Indianapolis, $1. Albert E. Metzger an James W. Stamberg, dasselbe. S1000. George W. Warner an Major M. Poole, Lot 23, Kenwood Add.', östlich von Crown Hill, zwischen 32. und .33. Str. S2700. Robert Martindale an Laura Fofier, 40 Lots in Jackson Park, nördlich der Atlas Werke. S12,000. Benjamin Pearl an Benjamin B. Cohen, Lot 22, AyreS' Ost Washing ton Str. Add., nahe Beit Railroad. S2500 Richard W. Thompson an Elizabeth Caftetter, Lot 4, McKernan u. And. Sub., Werts Erben Add., nördlich von Jndiana Ave. S1V00. Orma Dolan an Mary Dalton ein Theil der Lot 1 in Post's 1. Addition, nahe der 21. Straße und Senate Ave. S1000. ? Mutual Home SavingS Associa tion an John M. Powell u. A., Lot 25 von Block 4 zu Nord Indianapolis. S1050. Frederick Durdel an Rachel Peters, ein Theil der Loi 44 in Roset's Subd.

zn Gafte.

sich zu einem schönen fröhlichen gestaltete. s Carl Neumayer eine mit Beifall auf genommene Ansprache. ' Großen Anklang fand die Rede des Herrn LouisMurr, Präsident des Indianapolis Männerchor, in welcher er dem Deutschen Klub und Musikver ein und den anderen Gesangvereinen für die vielen Aufmerksamkeiten, welche sie während der Jubelfeier dem Män nerchor erwiesen haben, im Namen desselben deu herzlichsten Dank aus drückte. Riefigen Beifall erntete das Män nerchorQuartett Jose, Burkhardt, Steinhilber und Adam durch den Vortrag der Lieder Annie Laune" und Littie Tommy". Herr A l b e r t , F u h r m a n n sprach im Namen des Cincinnatier Liederkranz den herzlichen Dank der Sänger fürdie ihnen zu Theil gewor dene Aufnahme aus. " B te drei B t r t g e n t e n der h i e s i g e n V e r e i n e t r i n k e n B r ü d e r s ch a f t. War bls.dahm im Saale die gute Stimmung unter den Sängern schon ziemlich hoch gestiegen, so erreichte sie ihren Höhepunkt als die 3 hiefigenDirigenten. Prof. Bellinger, Prof. Ernesti noff und Prof. Riegner die Bühne be stiegen, um ihrerseits einige Worte zu sprechen. ' Sie kamen jedoch nicht dazu, indem sie von Herrn I. P. Frenzel unter Zuruf der Festversamm lung zunächst aufgefordert wurden. Brüderschaft zu trinken. 1 Dieser feierliche Actuö wurde sodann auch unter riesiger Begeisterung der Sänger vollzogen. Mittlerweile aber war der Zeitpunkt herangerückt, welcher die Cincinnatier und Columbuser Sänger , zum Auf bruch mahnte. . ' Der vom Dentschen Club und Mu fik-Verein" veranstaltete Frühschoppen gestaltet sich zu einem glänzenvenFinale der goldenen Jubiläumsfeier. Hervorzuheben sei noch, daß der von Herm R. Zehlicke, dem Verwalter des Deutschen Hauses gelieferter Imbiß ein sehr schmackhafter war, überhaupt ließ die Bewirthung und Bedienung nichts zu wünschen übrig. Die Fassade des Deutschen. Hauses war mit Flaggen und das Innere herrlich mit Topfgewüchsen geschmückt. . , Weh, daß wir scheiden müssen. Am Bahnhof hatten , sich ' gestern Nachmittag viele active Mitglieder vom Männerchor eingefunden, um von den scheidenden. Sängern aus Cincinnati und Columbus Abschied zu nehmen. Der Abschied war ein sehr herzlicher, er uano nocy unter oem Banne oer mächtigen Eindrücke, welche das Herrliche bis zum letzten Augenblicke so großartig verlaufene Jubilüumsfest bei allen Festtheilnehmern hinterlassen hat. von Außenlots 107 und 108, nahe Schmidt's Brauern. $650. Geo. D. Harbin an Leo I. Minker, Lot 332, 3. Sec. West Park Add., öftl. vom Jrren-Hospital. S500. Geo. M. Nichols . an James L. Mathews, Lots 3 bis 6, McGiffin's Subd., Theil von Außenlot 172, nordwestl. Ecke Pennsylvania , und St. Clair Str. S1.00 James L. Mathews an Martha.E. Lancomb Riley, dasselbe Eigenthum. S24,000. John R. Cushing. an Robert F. Cushing. Lot 204, Spann & Co.'s 2. Woodlawn Add., östl. von Shelby, nördl. von Woodlawn. S2,200. Robert F. Cushing an John R. Cushing. dasselbe. 82,200. Alfred Bremer an E. Äawter Bar nett, Lot 565, dasselbe. $2,500. Neue Klagen. Die City Bond Co. reichte Zahlungs klagen fltr gelieferte Verbesserungen ein gegen:. Allen W. Reynolds (Trufiee) und Frau, Old Merrill Saving Loan Association, Ella C. Alderson und Sa rah I. Alderson und deren Männer, sowie gegen Clarence M. Zener und Jda V. Zener, seine Frau.

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Wozu alte ZeitungSblstter gut finv. Ein deutscher Arzt ist in einem Nothfalle auf diese rettende Idee gekommen. Frau Hedwig Heyl und Frl. Hanna Engelken haben die Sache in, ihren Küchen ausprobirt und die letztere berichtet darüber. Das Versahren ist einfach: Man kocht die Speisen an in Töpfen, deren Deckel gut schließen und deren Griffe, nach unten zu legen sind. Dann stellt man den Topf vom Feuer schnell auf sechs Bogen Zeitungen, schlägt sofort das oberste Blatt so dicht wie möglich aus allen ; Seiten um den Topf und dreht das übersteyende Papier zu emem Knoten zusam men. Ebenso verfährt man' mit den ubnaen fünf Boqen. Dieser sechsfache Papiermantel, dessen Knoten man noch mit Bindfaden sichern kann, wirrt ais vorzügliche Jsolirung; Reis, Hülsenfrllchte,, Gemüse, Schmor- und Kochfleisch, Puddings u. s. w. schmoren stundenlang darin weiter; in drei Stunden sinkt die Temperatur vielleicht nur von 100 auf 75 Grad C. Natürlich, wird man die Papierpakete nicht an nassen und kalten Stellen aufbewahren. ' Das teuerste Kleid der Welt. Besondere Anziehungskraft auf die Damenwelt übt in derWeltausstelluna von St. Louis das eleganteste und theuerste Kleid der Welt aus. Dieses Gewand kostet 30,000 und wird als die herrlichste Schöpfung der Pariser Schneiderkunst betrachtet. Angefertigt wurde es für die Kaiserin Josefine. Das Kleid wiegt 75 Pfund und bat eine 15 Fuß lange Schleppe. Der schwerste, kostbarste Sammet vom ai ierfemsten Fabrikat wurde dazu verwendet und der Sermelin. mit , dem eö besetzt ist, repräsentirt an, sich ein kleines Vermögen. Rock, - Mieder und Schleppe sind mit yandgefiickteN goldenen Bienen aesckmückt. " Kostbare Ju welen sind geschmackvoll , . über, das rrrm .-j.c'.irx ' '. ganze vj-ciuiu iciu;cm. Spiegelreparatur. : ' Für die als ziemlich schwierige Arbeit qeltende Ausbesserung der Spiegelfolie kann folgendes Verfahren angewendet werden: Nach vorausgegangener Reinigung der aus dem Rahmen genommenen Glastafel tränkt man den Beleg nahe bei der Grenzlinie der entblößten Stellen mit Gummilösung, damit das anzuwendende Quecksilber sich nicht weiter als nöthig ausbreitet. gießt etwas reines Quecksilber auf und legt dann ein reichlich bemessenes Stuck Zinnfolie (Staniol) mit der Vorsicht auf, daß keine Luftblase darunter bleibt. Nach einiger Zeit läßt man das überflüssige Quecksilber über einen flach aufgelegten Bogen Papier herablaufen, löst das aufgetragene Gummi durch ein gelindes Wischen mit einem zarten, nassen Schwämme wieder auf und stellt die Spiegelplatte schief an eine Wandfläche, die Glasseite nach oben gekehrt, am besten in einem unbewohnten, vor Erschütterung geschlltz ten, staubfreien Raume. Je nach Große und Dicke des neuen Beleges, muß man die reparirte Platte 2 bis 3 Wochen unberührt stehen lassen, ehe man sie wieder einrahmt. - Reinigung vergilbter Kupferstiche. Man lege die Vilder auf eme Glasplatte, gieße remes. womöglich deftillirtes Wasser (V2 bis 1 oll bock) darauf und setze sie unter Wasser den Sonnenstrahlen aus. Weichen die Flecke dieser Beyanolung nicht, so empfiehlt sich das Betupfen der betreffenden Stellen mit Chlorwasser. Um den durch daö Wasser dem Papier entzogenen Leim einigermaßen wieder zu ersetzen, bestreicht man die Rückseite der noch feuchten latter inu nner schwachen Auflösung von Lederleim oder mit einem Absud von Flohsamen (Plantaao L.), woraus sie zwischen Papier gebracht und unter Druck völlig ausaetrocknet werden. ' : . .

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