Indiana Tribüne, Volume 27, Number 261, Indianapolis, Marion County, 24 June 1904 — Page 3
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Russisches Haupthcer von zwei Seiten öcdroht. Kuropatkin's letzte Meldung. n?k. (TZ .i,.TA..t.1 hAn 0AflifitTiT.9Tirtfir 7t rtt-tttrtittfrtint
vvIv tcU'VZ1i.tUU1t. , Ältt U-fiuu. ' Unruhen. -Bon der Ost-Asien. Die Beschießung von ' Port Arthu r. ' C h i c a g o, 23. Juni. Nach einer Depesche an di Daily News" aus Ehe Foo unternahm gestern eine japanische Flotille von 3 Zerstörern . und 4 Torpedobooten eine gewaltsame Recognoscirungssahrt nach Port Arthur. Die Flotille war in heftigem Kampfe mit den Forts, erlitt aber - anscheinend keinen Schaden, wenn auch ein SignalMast eines der Boote durch ein Geschoß getroffen wurde. . Gedeckt war die Operation aus einiger Entfernung von zwei Kreuzern, einer, wahrscheinlich die Yakuma", der andere ein altes Schiff der San Francisco Lmie, die Nippon" oder ein Schwesterschiff. Kurz nachher begann auch heftiges Schießen auf der Landseite, mit Unterbrechungen bis Dunkelheit andauernd. Land undSse -An griff auf Port .Arthur. C h e F o o, 23. Juni. Wie hier gemeldet wird, machten die Japaner gestern, am 22.. und noch während der Nacht, einen entschlossenen Angriff zu Wasser und zu Land auf Port Arthur. Zwei eben angelangte Dampfer fuhren heute früh 1 Uhr an Port Arthur vorbei. Die Capitäne, beide zuverlässige Männer sagen, sie hätten um diese Stunde keine Schüsse gehört. ' RussischerAngri'ff zurück. g es chl a gen. .. ; G e n e r a l K u r o"l i'3aupt quartier, via Fusan, ftorea, 23. Juni. Russen vor Samimak griffen gestern die japanischen Vorposten an, augenscheinlich um sich über ihre Stärke zu vergewissern. ' Dje Russen bestanden aus 2 Regimentern Kavallerie, einem Jnfanterie-Regiment und einer Batterie. Der Feind wurde geschlagen und zog sich gegen Shin Faisung zurück. Seine Verluste dürften bedeutend fein. Auf japanischer Seite fiel Major Kulisa, 90 Mann sind verletzt. Einige auswärtige Militär - Attaches waren Zeugen des Kampfes. NeuerOberbefehlshaber. Tokio, 23. Juni. Marquis Oyama, früher Marshall und Chef des Generalstabs, ist zum Oberbefehlsha der der kaiserlichen Feldarmeen ernannt worden. - Sein Stabschef wird Gen. Leutnant Komura, der frühere Chef des Generalstabs. Ihre Stellungen beim Generalftab in dieser Stadt werden durch Feldmarschall Yamagata und Gen. Nagaoka ausgefüllt. Russische Stellung von 2 Seiten bedroht. ' L i a o Y a n g, 23. Juni. Nach Be, richten an's russische Hauptquartier beabsichtigen die Japaner entweder Kai Chou oder Ta Ticha Kiao von 2 Seiten anzugreifen. Ihre Armeen setzen den Vormarsch von Süden und - Westen fort. Abtheilungen von Oku's Heer haben Scan Chen besetzt, japanische Späher sind in der Umgebung von Kai Chou erschienen. Beständige Scharmützel zwischen den Kossaken sind im Gang. Gen. Kuroki's Armee hat sich auf der Straße westlich von Sin Yen und in den angrenzenden Thälern gezeigt. Durch den Erfolg des japanischen Planes würde Korea, seinen Werth als Operations-Bafis verlieren und New Chwang dann hierfür in Betracht kommen. Die Bewegungen der Japaner erleichtert das Aufhören des Regens und der Eintritt heißen Wetters, das die Straßen getrocknet hat. Eine weitere Kossaken-Abtheilung ist in einen Hinterhalt gerathen. Die st r'a t eg i s ch e L a g e. St. P e t e r S b u r g, 23. Juni. Die letzte amtliche Depesche des Gen5 rals Kuropatkin erhellt die militärische Lage nicht mehr als die. bereits mitge theilten Nachrichten, außer daß sich daraus Operationen der Japaner nörd lich von Feng Wang Cheng entnehmen lassen. Die Bewegung gilt sowohl als Drohung, um möglichst viele Russen im nördlichen Theil der Liao Tung Halb i-'sel zurückzuhalten wie als Schutz der
Port Arthur -. --"-,". "
nin;svum. uimuUjui Kieler Regatta. japanischen l Flanke gegen eine Be wegung Kuropatkins, sollten die südlichen Armeen in der Gegend von Hai Cheng ernstlich zusammenstoßen. ' ; Die Beschuldigung, russische Verwundete seien in der Schlacht von Vafangow durch 'die Japaner barbarisch behandelt worden, findet keinen allgemeinen Glauben. . ' Perdicaris soll heute freikommen. W a s h i n g t o n. 23. Juni. Generalconsul Gummere depeschirt aus Tanger, daß Shiek Nalal die Zustimmung gab, Perdicaris und Varley gegen das Lösegeld innerhalb seines Gebiets auszuwechseln, vorausgesetzt die marokkanische Regierung garanürt schriftlich, daß er und seine Leute unter den Folgen nicht zu leiden haben. , Dieses Versprechen wird gegeben und Gummere erwartet die Freilassung der Gefangenen noch heute. . Die Ueber bring ung des L ö s e g e l d e s. London, 24. Juni. Der Tanger Correfpondent des Daily Telegraph" beschreibt die Abreise der Gesellschaft mit'dem Lösegeld für Perdicaris und Valley gestern früh. An der Spitze stand der Schereef von Wazan, den 20 mit Mauser-Gewehren bewaffnete Sol daten des Sultans begleiteten. 43 ungefesselte Gefangene, zu RaisuliS Stamm gehörig, folgten. Auf der Straße nach Fez fchloß sich eine weitere bewaffnete Escorte an ; als die Gesellschaft am Hause von Perdicaris, das noch immer von amer. Marine-Truppen bewacht ist, vorbeikam, wünschten, die Angehörigen der Mission gutes Glück. Der Sultan soll die Absicht hegen. Raisuli zu strafen, ohne auf die Erlaubniß der an dem Falle betheiligten beiden Mächte zu warten. Deutschland. Die Regatta. Kiel. 23. Juni. Kaiser und Kaiserin besichtigten heute die verschiedenen Regatten-Ereignisse und gaben an Bord der Jacht Hohenzollern ein kleines Frühstück. Unter den geladenen Gästen zum Diner befanden sich Frau Goelet, Frau Thompson, Herr und Frau Cornelius Vanderbilt, Allison V. Armour, F. B. Ribbs und Robert Goelet. Frankreich. Sultan unterwirft sich. Paris, 23. Juni. Die Pforte hat sich völlig den Forderungen der Mächte auf Entschädigung anläßlich der Armenier-Verfolgungen gefügt. Ausgewiesene Armenier dürfen nach ihrer Heimath zurückkehren, erhalten Schadenersatz für ihre Verluste und Schutz für die Zukunft. Spanien. 30 L e b e n v e r n i ch t e t. Madrid. 23. Juni. Dreißig Personen kamen gestern Nacht bei einem Bahn-Unfall in der Provinz Ternet (einer der'gebirgsreichsten in Spanien, mit zahllosen Schluchten) um's Leben. Der Zug entgleiste auf einer Brücke über den Jacova-Fluß und die Wagen geriethen in Brand. Ein furchtbarer Sturm trug zur raschen Ausbreitung der Fammen bei. Die meisten der Opfer find Gendarmen. Man befürchtet, daß auch Viele verletzt sind. . Hl New Yor k. Der franz. Bot schafter Jusserand fuhr auf dem Dampfer La Savoie" nach Havre ab L i in , O. Beim Zusammen stoße eines- Straßenbahnwagens mit einer Jnterurban-Car wurden etwa 12 Personen verletzt, am schlimmsten ein elfjähriges Mädchen, dessen linkes Bein amputnt werden mußte. Das Mäd chen erlag später seiner Verletzung. v Ausland. London. König Edward fuhr um 11 Uhr Nachts von Port Victoria) von 4 Kreuzern und 6 Zerstörern escortirt, nach Kiel auf der Yacht Victoria und Albert" ab. Prinz Louis Battenberg u. A. find im Gefolge.
Völkerrechts-Bruck.
Deutscher und franz. Gesandter in Hayti thätlich beleidigt. P ä r i s, 23. Juni. Das - aus wärtige Amt erhielt eine Depesche vom französischen Gesandten in Port au Prince. Hayti, wonach er und der deutsche Gesandte gestern, als sie am Palast vorbeifuhren von Soldaten der Schloßwache angegriffen und mit Steinen beworfen wurden. Der kränz. Gesandte Deprez erhielt eine leichte Verletzu'ng äm Bein. Auch die Gattinnen der Gesandten, die in einem andern Wagen folgten, wurden angegriffen. Die Frau des franz. ' Gesandten ist Amerikanerin. Frankreich wird jedenfalls energisch auf Schadenersatz dringen. - 2 franz. Kriegsschiffe befinden sich w' der.Nähe des Schauplatzes. Auch Deutschland dürfte auf Ersatz bestehen. PortauPrince. Hayti, 23. Juni. Der Angriffest eine Folge der feindseligen Stimmung unter Volk und Regierung gegen Ausländer,' indem die Eingeborenen die Fremden für die zerrüttete Finanzlage Hayti's verantwortlich zu machen suchen.' Die Schritte gegen die französischen und deutschen Beamten der Nationalbank, die beschuldigt sind, an der Ausgabe von S200,000 in schwindelhaften Sicherheiten Anfang 1903 betheiligt gewesen zu sein, sind noch nicht zn Ende. Einige dieser Beamten befinden fich noch im Gefängniß, andere suchten ihr Heil in der Flucht. - : . ' . W a'.s h i n ffl o n, 23. Juni. Das Staatsdepartement erhielt heute eine Depesche vom Gesandten Powell in Port au Prince, welche den Angriff befiätigt. Beide Gesandte verlangten Abbitte-Leistung, die aber verweigert wurde. Beide telegraphirten an ihre Regierungen. Die bedenklichste Seite des Ereiznisses ist die Thatsache, daß der Angriff nicht von einer unverantwortlichen Menge, sondern von der Schloßwache ausging, wodurch die Regierung von Hayti direkt verwickelt wird. Die Detroit", welche nach canadischen Gewässern zur Theilnahme an der Nova Scotia Feier fuhr, - kehrt nach San Domingo zurück, da die Regierung drei Schiffe in nächster Nähe Hayti's und San Domingo's halten will. G. B. Cortelyon Scheidet nach feiner Wahl als Co-mite-Vorsitzender aus dem Cabinet. Ch ica g o, 23. Juni. George B. Cortelyou wurde heute zum Vorsitzenden des republikanischen Nationäl'Comites gewählt. Er dankte dem Comite und sagte, während er gerne dessen Rath annehme, so beabsichtige er in Wirklichkeit Vorfitzender zu sein und würde von Niemand Befehle annehmen, er sei hoch oder niedrig. Sofort nach seiner Wahl trat Herr Cortelyou als Sekretär für Handel und Arbeit zurück; der Rücktritt tritt etwa 1. Juli in Kraft. Vorher beschäftigt er sich nicht aktiv mit politischen Angelegenheiten. Die HauptquaUiere in New York und Chicago werden erst Ende Juli eröffnet. Nach Cortelyou's Rede wurde Elmer Dover von Ohio als Sekretär von Senator Scott; Cornelius N. Bliß von New York zum Schatzmeister durch Gov. Murphy; imd William F. Stone von Maryland als Sergeant-at-Arm3 durch Senator McComas nominirt. Alle wurden einstimmig erwählt. Kleine Kinder als BruderM ö r der. M o d e n a, Utah, 23. Juni. Zwei indianische Kinder von Eagle Valley, Nev., haben ihr dreijähriges Brüderchen ermordet. Der älteste der BruderMörder ist 7, ein Mädchen, das andere, ein Knabe, ist 4. . Als die indianischen Eltern zu ihrem Zelte zurückkehrten, fanden sie ihr jüngstes Kind todt und furchtbar derstümmelt. Da die beiden andern Kinder stets eine merkwürdige Abneigung gegen den Bruder an den Tag legten, beschuldigte man. sie sofort der That. Mit der charakteristischen indianischen Verschlossenheit beantworten sie 'keine Frage. Der Vater, ein gebildeter Mann, ist völlig gebrochen. Cleveland.O. Der Dam Pfer F. H. Prince", nach Chicago, wurde bei der Ausfahrt beschädigt und mußte eine Insel anlaufen, um sich vor dem Sinken zu schützen. ,
Deportirter Nnionist Endet aus Verzweiflung über sein M Unglück durch eigene Hand.
Denver, Col., 23. Juni. Emil L. Johnson, ein ,t)on Cripple Creek durch das Militär de'portirter Bergmann, endete heute durch Selbstmord. Er befand sich in verzweifelter Stimmung, weil seine Frau und seine zwei kleinen Kinder in Noth in Crip ple Creck zurückgeblieben waren. VomBürgerbund. Cripple Creek, Col.. 23. Juni. Der Bürgerbund hat 3,000 Knöpfe mit der Inschrift Sie können nicht zurückkommen" bestellt. Jeder Gegner des Westlichen Arbeiter-Ver-bandes soll ein solches Abzeichen tragen. Falsche S10 -Note. Washington. 23. Juni. Der Geheimdienst kündigt die' Entdeckung einer neuen gefälschten S10-Buffalo-Note an. Serie 1901, Check Letter C. Platte Nr. 1o5,. Lyons Register. Roberts Schatzmeister. Es ist eine nicht sehr gelungene lithographische Produktion, offenbar, aber von Leuten, die schon frühere Fälschungen verübten. Der Schneider-Streik. New V o r k , 23. Juni. Der Streik der United Garment Workers, der aus der Offenen Werstätte"-Poli-tik des Verbandes der Kleiderfabrikanten entstand, hat die Thätigkeit der hiefigm Fabrikanten und Contractoren ernstlich gestört. Tausend weitere Leute gingen heute an den Streik. M o o d y ' s Nachfolge. Washington, 23. Juni. Paul Morton von Chicago, dem der Präsident , die Nachfolge Moody's als Marine-Sekretär angeboten, conferirte heute Nacht bis 11 Uhr mit dem Präfidenten. Ob er das Amt annimmt, ließ sich nicht erfahren. Von der Ausstellung. S t. L o u i s, 23. Juni. Verschiedene Staats'Commisstcnen kündigten heute Abend besondere Unterhaltungen anläßlich des Besuchs der republikanischen Delegaten , am Freitag u.' Samstag an. Empfänge .im Missouri- und im New York-Gebäude finden statt. Slocum - Untersuchung. N e w Y o r k, 23. Juni. Viele der Aussagen bei dem heutigen Jnquest über das Slocum-Unglück suchten zu zeigen, daß. die Rettungsgürtel auf dem Dampfer so gut wie werthlos waren. Mindestens ein halb Dutzend Zeugen beschrieben, wie schwierig es war, diese Schwimmgürtel zu erreichen- und wie sie in Stücke auseinanderfielen. Paul Liebenom, ein Passagier, der 6 Angehörige verloren, sagte, die Gürtel seien wie Soda Crackers auseinandergebrochen. Capitän von Schaich wurde auf ei ner Tragbahre in den Gerichtssaal gebracht, jedoch nach dem Hospital zurückgesandt und die Vernehmung verschoben. Das Wrack der Slocum wurde heute gehoben, jedoch keine neuen Leichen darin gefunden. Mit anderweitig gefundenen 24 Leichen stellt sich die gesammte Todtenliste jetzt auf 907.' Hundert .Polizisten, die in Häusern nach Vermißten forschten, kamen heute Abend zu Ende. Der leitende Inspektor schätzt die Gesammt.Zahl der Todten, Vermißte eingeschlossen, auf etwa 1.000. Viele. ie als vermißt gemeldet worden, find entdeckt worden. Schiffsnachrichten. Angekommen: New York: Aurania" von Liverpool. Liverpool: Georgic" von New York via Queenstown. Abgefahren: Liverpool: Jonion" nach Montreal r via Moville; Kensington" von Montreal; Republik" nach Bo ston via Queenstown. New Bork: La Savoie" nach Havre; Bluecher" nach Hamburg via Plymouth u. Cherbourg; Fried rich der Große" nach Bremen via Plymouth und Cherbourg; Lan rentiern" nach Glasgow. Liverpool: Cornishman" nach Portland. Queenstown: Haverford" nach Phl - ladelphia; Teutonic" nach New York. ' Glasgow: Austrian" nach Boston; Siberian" nach Halifax, St. John, N. F. und Philadelphia. Hong Konz; Empreß of Jndia" nach Vancouver, B. C.
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Mmh
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