Indiana Tribüne, Volume 27, Number 259, Indianapolis, Marion County, 22 June 1904 — Page 7
Jndiana Tribüne, 22. Juni 190IU
Das Gymuastunl ZU ?c tt g aiuo
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Ein Schu!roNran aus der Ostmark Von iavl Hrlsso 0-0-0-0-00-0-C-(Fortsetzung.) . 31t das Ihr Universalmittel. He: iittttox'r Pas du tont; keineswegs. Nur! Nebensache, salmittel Gnädigste. Mein UniverUnd plötzlich blieb er stehen, hob die Brille ans die Stirn, hielt sie da fest und fragte eindringlich und geheimnißTY. VCfy'A&iöTt (ZZio liitnViorJ tnfiT ali I voll: Möchten Sie hundert Jahre alt werden, Madame? , ' Marie-Anna lachte laut auf. Wenn's möglich ist! Augenblicklich möchte ich wirklich noch recht, recht lange leben." 5a. wenn's möglich ist" Monsieur Jambon brummelte. maß sie mit den äöliaen uno nmie. cq oene oestimmt: ja! Sie sind ja noch so jung." s r ' i War sie eitel geworden; , fete em pfand eine unbändige Freude über die wenigen Worte. Ordentlich madchenhast schamig und glücklich leuchteten ihre Augen. Und es sollte kem ernstlicher Widerspruch sein, als sie antwortete: Ich habe einen siebzehnjährigen Sohn. Herr Rektor." Ä.yui nrazts. wiro nom geyen v i i -s rr c . ohne Frage, dämlich: beginnen Sie sofort sagen Sie sich jeden Tag ach was, jede Stunde, jede Minute! vor: ,Jch will hundert Jahre alt werden! Ich will hundert Jahre alt wer den!' , Wohlverstanden: nicht nur das GeHirn muß es kapiren. Nein: es muß in's Blut, in die Nerven übergehen. Es muß ein selbstverständlicher,' erst bewußter und von Ihnen abhängiger, aber dann sich von Ihnen ganz losender. ciqenihätiqcr Wille sein: ich will hundert Jahre alt werden! Der Prozeß ist erst beendet, wenn das Gefühl: ich habe im Ganzen hundert Jahre zu leben, so in Ihnen ist wie etwa das klopfende Herz. . Gleichsam organisck begreifen Sie?" Er dozirte mit hellem Eifer, das Schnupftuch flog, die Brille ward . tl ÄJC. Ä-sJt Mt ...i immei jütcci uuyciuuucii uuv rutschte immer wieder auf die Nase .herab. Ob sie wollte oder nicht MarieAnna mußte lachen. Da ward der kleine Rektor Thomas Brodnicki einen Moment still. Er ward fast traurig, als wäre ihm ein lieber Kreis gestört. Im nächsten Augenblick lachte er aber selbst gutmüthig und steckte das Schnupftuch ern. Hehe nun halten Sie mich für einen Starren nous verrons. madamc wir werden sehen. Alles ist Suggestion Autosuggestion! Natürlich: gegen Lungenschwindsucht, Krebs und solche Krankbn schützt Sie nichts. Mein Rezep gilt nur für normale Menschen wie wir Beide für Menschen, die fönst an Altersschwäche, oder was damit zusammenhängt, sterben. Und Sie werden es ja beobachten können: bei mir habe ich den Bersuch gemacht. Neunzig Jahre werde ich leider, leider! Mit vierzi? denkt man: noch ein halbes .Jahrhundert. v. t. n cts.. rjirc . c ns 2 uam iannn aju u;iajen geqen. xjaa ist eine ewige Zeit. Aber wenn man über siebzig ist !" Unzufrieden schüttelte er den Kopf, Dann kränkt es einen, daß man sich -r. 1 Jf. .1 ft . Y- 1T f I i nicgi nocy zeyn ayre meyr zuounrj hat stimmt's?" Es war fast eine übermüthige Fröhlichkeit in ihrer Stimme. Leben wie bist Du so nahe; Tod wie bist Du so weit! Es stimmt!" entgegnete ihr Begleiter. ' Aber was soll man thun? Ich liege jetzt manchmal wegen dieser Gedanken schlaflos. Umstimmen? Mit einundsiebzig Jahren? Ich versuch's dies jedoch entre nous aber das rechte Antrauen fehlt. Alte Bäume kann man nicht mehr ummodeln und umpflanzen. Passen Sie auf nnt neun zig klappe ich um!" Immerhin noch bemay zwanzig Jahre, Herr Rektor. Und ganz er schrocken: Ach Gott, wie alt bin ich dann! ' Nur .noch neunzehn, Madame! Alles das kommt von der Bescheidenbeit!" Man wußte nicht, ob er spaßte oder Ernst machte. Nichts für ungut jeder hat seinen Sparren! 'Aber Sie werden sehen: neunzig und dann adieu! Bums weg! Rektor Brodnicki hat sich empfohlen. Hehe meme geehrten Herren Kollegen lachen darüber i, meinetwegen. Einer lacht nicht, und der wiegt mir alle miteinander auf unser Direktor, dieser Prachtmensch. dieser herrliche Mensch nun, Sie' ha ben ihn vorgestern ja kennen gelernt, Der schätzt irnchr Wie eine warme Flüth, in der sie sich wohlig reckte, ging es wieder über sie hin. Der Prachtmensch" beinah hätte sie selig gerufen: Ich kenne 'ihn ia viel länger als Du. als Jkr alle!" Aber sie war Frau Landrath Wäch ter. Deshalb sprach sie höflich: Gewiß! Wie sollte er auch nicht!" Und da war sie vor ihrer Tbür angelangt. Sie wollte dem Alten gern noch ein paar herzliche Worte sagen. . ' Aber er riß . den Hut vom Kopf: Außerordentliche Ehre empfehle mich.
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anädige Fraul .
Weg war er in 'seinem plötzlichen
Abschied. ' . , ; Mit in Tüte Natron stiefelte er über den Markt. .11. Kapitel. aZ'Korn auf den Feldern, d;e Lengowo umgaben, wuchs und gedieh, es kamen reiche Sominerwochen und eine stille Zeit, die um so stiller nach den Erregungen des Frühjahrs wirkte. Neinhold Wächter wanderte nach w:e vor nnt den Buchern unterm Arm in's Gymnasium. ,Er hatte seine zwei Stunden Arrest zudiktirt bekommen und sie mit Vergnügen abgesessen. Ein wenig schlimmer war es den Tumul tüanten ergangen. Man hatte em paar sgwieso nicht gut angeschriebene Jndi ,,S :c, V,, fllvi viduen gepackt und ihnen den Prozeß gemacht. Äber auch diee Estrase ren schon verdutzt. Btttzolan: leuchteten neue Scheiben in der Direktorwohnung, die Steine von den Beetenvaren längst entfernt, es blühte bunt und lustig. Im Ganzen war Georg Rumger, nn et zurückdachte, freudig gestin. .:t. Zack, dem b tterböien Anfang heft no alles viel besser an, als er gehofft hatte. ' . . . . ' " .r : . Es bestätigte sich von Neuem die alte Erfahrung, daß man hier nur durc feste Beharrlichkeit, durch unberrrte Konsequenz etwas erreichen konnte. Die Polen hatten es aus eine Kraftprobe ankommen lassen. Wäre der Direktor zurückgewichen, so wäre er auch verloren gewesen; unfehlbar wäre er auf den Weg seiner Amtsvorgänger gedrängt .worden. Als die Leute jedoch sahen, daß sie gegen seine Hartköpfigkeit nicht ausrichteten, und daß jeder Einschüchterungsversuch vergeblich war, wurden sie geschmeidiger und suchten sich mit ihm zu stellen. Ein paar unversöhnliche Besitzer nahmen ihre Sohne von der Anstalt fort und gaben sie auf ein anderes Gymnasium. . Es war Georg Rüdiger doppelt recht, weil gerade diese Schüler am ehesten zu Störenfrieden wurden oder werden konnten. Die andern schickten sich in die neuen VerHältnisse, richteten sich ein und es ging auch so.. Es ging um so besser, als von dem Augenblick ab, wo die Polen sich zu fügen begannen, auch die andere 'Seite ruhiger ward. Neinhold Wächter focht keine nationalen Kampfe mehr aus. Er enthielt sich gewissenhaft nach dem Wunsch des Direktors alles dessen, was provozirend wirken konnte, und, wie gesagt, die Gegenpartei machte ihm das leicht. So war völliger Frieds in der Stadt. Und doch nicht mehr der faule Friede von früher. Wohl ließ sich der Unterschied nicyt mit Handen greifen; ein fremder hatte gewiß auch reinen gemerkt. Aber die Städter selbst spürten ihn." Unter den Deutschen herrschte eine gute, freudige Stimmung. Em Gewitter hatte die Luft gereinigt man athmete die Frische mit freierer Brust und volleren Zügen. Allmalig hatte sich auch gegeben, was den Direktor lange gekränkt hatte. Daß nämlich Marie-Anna glauben mochte. von ihm Zugeständnisse erlangt zu haben, die er andern abgeschlagen hatte. Das Bewußtfein, daß er nicht um eines Haares Breite vom Weg der Pflicht abgewichen war, genügte ihm allein nicht. Der bloße Gedanke, daß Marie-Anna meinen könnte, ihre einstigen Beziehungen hätten bei der Erledigung der fatalen Angelegenheit günstig eingewirkt, quälte ihn. Gerade hier, in Lengowo, mußte selbst der leifeste Schein irgendeiner Voremgenommenheit vermieden werden, Aber all sein Grübeln und SichKränken hatte nur den einen Erfolg, daß in seinem Innern immer stärker das Bild Marie-Annas hervortrat. Er stemmte sich dagegen er wollte nicht. Denn bitter klang ihm das helle Lachen Gertruds im Ohr, als Jambon auf eine jieoerveryziratyuna angespielt hatte. Und was ihm vor zwanzig Jahren geholfen hatte, würde ja auch wieder helfen: die-Arocit. Er besuchte jetzt täglich die unteren Klassen. Auch in einigen höheren meldete C? sich an, um die einzelnen Lehrer und ihre Unterrichtsmethode kennen zu lernen. , Die Probekandidalen und Hilfsleh rer wurden gewöhnlich puterroth be seinem Eintritt und überstürzten sich darin, ihm den Stuhl vom Katheder zu bringen. Auch Doktor Holst war einen Moment befangen. Und wie jeder, der sich einen Res schlichter Kindlichkeit bewahrt, mußt dann Georg Rüdiger in sich hineinlächeln. Er dachte an seine eigene Kan didatenzeit: dieser ungeheure Respek vor dem Chef! Und, nun war er selbst Chef, und, oft überfiel ihn wenn auch nur sekundenlang das Staunen dar über, über seine Würde und Bürde und über das große Komodienspiel des Le bens. Am häufigsten so häufig, daß es auffiel besuchte er die Serta, und zwar immer dann, wenn Doktor Holsi unterrichtete. Es geschah nicht nur der Wichtigkeit wegen, die er dieser Klasse beilegte, oder wenigstens nicht allein dieserhalb. Ihn interessirte auch 'di Art, wie sein lunger K illege dozirte Wenn er die erste Befangenheit über wunden hatte, schien der Direktor gar nicht mehr für ihn zu existrren. Und das freute den Chef. Fast alle andern Lehrer wollten wahrend seiner Anwe senheit ihr eigenes Licht oder das der Schuler leuchten lassen. Sie unter
richteten gleichsam für den Direktor. Man hatte nie das Gefühl, daß sie in der -nächsten Stunde, wenn keiner zuhörte, ebenso lehren, ebenso fragen, reden, erklären würden. Anders bei dem Ordinarius der Sexta. Er war auch bei der Jnspektion nur für die 'Schüler da, nicht für den Chef. Dazu kam, daß seine UnterrichtsMethode einen persönlicheren Charakter trug, als die der übrigen jungen Lehrer. Wenn der eine auch mehr zum Pathos hinneigte, zu dem schrecklichen Schulmeisterpathos,, das Deutschlands Einigung und eine lateinische Genusregel auf den gleichen, gewohnheitsmäßig brausenden Schwinzen trug, nnd wenn der andere mehr einen dürren und . trockenen Ton- bevorzugte im Ganzen waren sie über einen Leisten geschlagen, hatten das gleiche Examen in Pädagogik gemacht. Doktor Holst jedoch wirkte durch eine stärkere Eigenthümlichkeit auch stärker auf die Jugend ein. So hatte er den gefürchteten Geographieunterricht zu geben, den jeder Akademiker ' nur mit Widerwillen ertheilte. Georg Rüdiger hatte sich extra diese Stunde ausgesucht, .um den Silfslebrer zu über-
raschen. Der stand an der Tafel, hatte im flüchtigen Umriß die deutsche? Grenzen gezeichnet und rechts und links einen dicken Punkt hineingesetzt. KLnigsberg" stand unter dem einen, Köln unter dem andern. Beide Punkte hatte er durch einen geraden Strich verbunden. ' Em Junge stand aufrecht in der Bank und sah sich die Zeichnung an.. Der Chef liebte es, möglichst die Frage zu hören, die der Lehrer vor einem Eintritt gestellt hatte. &x wandte sich deshalb zuerst immer an den vorher aufgerufenen Schüler. DaMit gab er dem Lehrer auch Zeit, stet) zu sammeln. Doktor Holst hatte gefragt: Wenn ch in glatter Linie von Königsberg nach Köln fahren könnte, durch welche Provinzen komme ich, welche größeren Flüsse überschreite ich. wieviel Kilometer lang mag die Linie wohl sein?" Georg Rudiger kniff em wenig die Augen zu. Ob die Frage für Sextaner nicht zu schwer war? Aber der Junge zog sich gut aus der Klemme. ilfan ah sofort, er hatte über das geographische Deutschland einen Ueberblick. Noch mehr stutzte der Chef über die olgende Frage. Bisher," sagte Dokor Holst, haben wir die Luftlinie genommen. Ader Durra me uft tonnen wir noch nicht. Welche großen Eisenbahnrouten führen also von Königsberg nach Köln? Ueber welche großen Städte fährt man?" Und eifrig reckten stch gleich zwanzig Finger in die Höhe. Das Beste kam zuletzt: Wie viel wird ungefähr ein Billet dritter Klasse rund kosten?" , Das gab ein Rechnen. Aber die Hauptsache: jeder Schüler war beschäftigt, jeder- wurde lebendig erhalten. Noch mehr freute es den 'Chef, daß sich der Hilfslehrer nicht durch seine Gegen wart in dieser Fragestellung behindern ließ. Die Kinder hatten sonst leicht den Unterschied gemerkt, den der Or dinarius machte, wenn der Direktor zu aeaen war. und wenn er fehlte. So vergaßen auch sie beinah seine Gegen wart. In anderen Stunden eine ähnliche Art. Immer kam Doktor Holst auf das Nächste, das Bekannte, das Gewohnliche. Es lag dabei die Gefahr vor. daß das Große zu klem wurde Aber die Kinder verstanden doch. Und lächelnd dachte Georg Rudiger an die Bahnfahrt: auch diese Art des Unternchts entsprach ganz dem Mann, der so gegen die Begeisterung, gegen das zu hoch Gespannte gewettert hatte. Das ist ein künftiger Direktor " sagte der Chef nachher zu sich selbst. Wenn er im Schulalltag nicht allmälig ein Pedant wird! Man muß ihm Ziele stecken, ihn freudig erhal ten." Uebrigens sprach er kein Wort der Anerkennung, er nickte dem Hilfslehrer nur freundlich zu. Der verstand und wurde vor Freude roth. Wetter ja! Es war nicht gleichgiltig wie der Chef über ihn berichtete. - Es gab Leute, die Jahre und Jahre als solche Zwttterdmge zwischen Prodekan didaten und ordentlichen Lehrern herumliefen.. Dafür bedankte er sich Aber wenn der Direktor, mit ihm zu frieden war, oder wenn er ihn gar herausstrich dann ließ die Anstellung nicht lange aus sich warten. Wenn vas lÄlucl leme Hano im Spiel hatte, .konnte es nächste Ostern schon werden! Allerdings: darauf zurechnen, war unverschämt. Heimlich, in tiefster Seele, lebte die Hoffnung aber doch Vielleicht erfüllte sie sich ach, er konnte die Anstellung brauchen! So klem das Gehalt andern erscheinen mochte für iyn war s fürstlich, uuas konnte ' er nicht alles damit machen! Reisen, einen guten Tag leben, heuathen! Er lachte. Heirathen? Warum? nicht? ' Aber das ging ja gegen die Verabre dung! Er hatte doch mit Gertrud Rü diger ausgemacht, daß keiner von bei den je dran denken sollte. Pah, es brauchte ja auch nicht Fräu lein Blücher zu sein! Er wollte sie gar Nicht. Spaßhafte Sache! Sein Frau sollte doch noch ein wenig anders aussehen. Er spendirte sich eine Cigarre, setzte sich in den bequemen Arbeitsstuhl und schlug die Berne übereinander.
In Berlin, während der Universttätszeit, hatte er einmal ein Mädel gesehsn. Ja, die! So ähnlich dachte er sich sein späteres Ehegesponst. Und
n nHLZZ ' o " i- i'7 i aus. Hübsch sollte sie natürlich sein. Viel .'Zkrc.. iti i t tv r-tr. r I i;uuu;cc ui öeixiuu. unu Ianis 6ski v v.-pi reu. I
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Kein übler Kedanke: ein blilbend Weib um sich zu haben. Pulcni-a feinii n m min 'II I oiii o i m nnu .urfrii cm ni7T i I --v ' imviii, u-" en ro.yen Ucunv zu tumn vann vre Augen schwarz em dunkles Meer mil einem uucylenoen nieicyen oarmu..n.!Xl V.:. s eil uicueiuji mc üuuucuuuu uu oer raulgen nrn zu iireicyen na. uxiü o wtx.exi ueiectati bacyte ver vlissieyrer und sah den Rauchringen nach. Es ist gar kein Zweifel. Thea" sollte sie heipv V V V kik. 0sn ivuv vvy- yvwohnlich wie Trude. Ueberhaupt, mit rjprt i.MnTTtn Mine rnnr nirnr in np-z 1 einem Wort: das ganze Gegentheil von Gertrud Rüdiger sollte sie sein. Groß und schlank statt klein und rund, dunkle Auaen statt Keller, schwarzes Qaar statt braunem na ja,-eben yea statt Trude. Detectat, delectat .... durch die blauen Rauchrinqe wand sich die chlanke Gestalt, biegsam und fein, und achte ihn an. , Kommt noch alles, brummelte er. Und es müßte ein schöner Tag sein, wenn er vor Gertrud Rüdiger hintreten würde: Hier meine Braut!" Etwa in dem Tonfall: was sagen Sie nun? Q weh. die Augen! Er kostete schon zetzt em Trmmphgeühl voraus. Auch daran merkte er, daß er etwas gegen die Tochter seines Chefs hatte. Irgendwo saß em Hieb. Ja eigentlich war das doch etwas starker Tabak: Ich denke gar mcht dran. Sie zu heirathen und ich wünsche. daß auch Sie nicht dran denken! Es war ihm, ja gar nicht im Traum eingefallen, solche Absichten zu hegen. Aber einfach so ausgeschaltet zu werden: Du, mein Freund, kommst nicht in Betracht das war, wenn er's richtig überlegte, doch stark. 'ÄVkft Du für mich nicht basta! Laß Dir mcht etwa einfallen. Dich in mich zu verlieben. Holla, Fraulem Blücher die Mah nung war überflüssig! . Ich kenne eine aanz andere! Die saß vorläufig nur m den maucyringen, üme eme eoerooa wicrene vi) , f, l . v 1 . tr v der blaue Dampsstreisen um Hats uns Glieder. Der war er nicht zu haßlich. Mein Himmel, als oö Fraulem rucher sonderlich schon war! Was stcy solche Mädels einbildeten! Die sollte froh sein, wenn einer wie er ste yaven wollte. Wollte er a gar nicht, im ganzen Leben nicht! Aber auf sich sitzen ließ er den Hieb nicht! " - . . , M Er dachte und brummene )iq immer tiefer in 'Äroll und Zorn hinein. Schade, L t -TV rV. r - , Lf.ul van er zum )on uan 10 wenig ani hatte! Alle großen Frauenverführer, heißt es, seien häßlich gewesen. Aber das war auch die emzige Eigenschaft, die er für diesen Zweck hatte m die Wagschale werfen können. Er bedauerte das zum erstenmal. Denn die feinste Rache wäre doch die gewesen: Gertrud Rüdiger ganz elend verliebt zu machen. bis sie selbst ihm um den Hals gefallen Ware, und dann zu sagen: Bedaure, mein Fräulein Sie wissen doch, un ser Vertrag! Dieser Gedanke begeisterte den Geg ner der Begeisterung so, daß er sich noch eine zweite Cigarre aeneymiate.- Aber m ihren Rauchnngen saß nicht mehr di Bieal'am - Dunkeläugige, sondern die Direktorstochter. . (-an darm nnt ge brochenem Herzen, und er, der Sieger, blies ihr hohnvoll immer neuen Dampf in's Gesicht. Ende Junr sollte wie gewoyntich ver groüe .Waldspaziergang" stattfinden, auf den sich die Schüler schon ein paar Wochen vorher freuten. Auch die Lehrer machten keine üble Miene, wenn sie lr allen hatten mevr das kühle Bier xm Auge, die lungen den Tanz alle gleicherweise den freien Ä.aa, Aber der Himmel sah ungnädig drein. Tag für Tag Regen, Regen, Reaen. Unerschütterlich fest stand das Barometer. Kein Klopfen half. Wenn das so weiterging, mußte die Ernte auf den Feldern leiden. Es war in Lengowo seit Menschengedenken das Schicksal der höheren Töchterschule gewesen, mit ihrem Spazieraana" einzuregnen. Ja, es war vorgekommen, daß in regenarmen Iahren die Landwnttze em Ge uch an die Vorsteherin aufgesetzt hatten, doch einen Termin zu bestimmen, an dem sie ihre ! y.an WrinVn f itfiTorr VnoTT Lämmer in den Wald führen wolle. Eswäre die letzte Hoffnung . . . , (Fortsetzung folgt.) . Derrussische Minister des Inneren hat in' seiner Eigenschaft als Kanzler der Universität zu Selsinafors n&hin Studenten auf ein Kalbes 5üabr reUniri tneiX Tttt im Fakire ISO.'? ibrer Gestellungspflicht für Aushebung zum m,Zi;z-st rtitbi nnfonelnrnm TmS
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