Indiana Tribüne, Volume 27, Number 253, Indianapolis, Marion County, 15 June 1904 — Page 4
Jndiana Tribüne, IS. Juni 190'i.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von dn uttdekg . J-.Äianapolis, Ind. Harry O. Thudinm ... Präsident. Geschäftslocalt No31 Süd Delaware Straße TELEPHONE 209
h.ntcred at the Post Office of Indianapolii as second dass matter. Deutsches Beamtenthum und das Grof;-Capital. Ein unheilvoller Proceß spielt sich derzeit in Berlin ab, doppelt schlimm durch die nur halben Aufklärungen, die er bringt und welche noch schlim mere Dinge vermuthen laffen, als das scandallüsterne Publikum bisher ver nahm. Es handelt sich um die Anklagen gegen die Direktoren der verkrachten Pommern'schen Hypotheken- und Aktien Bank. Im letzten Jahre begonnen, wurden die Verhandlungen derschoben, um der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zur Sammlung weiteren Beweismaterials zu geben. Nunmehr nimmt dieses processuale Drama seinen Fortgang und schon der erste Tag brachte eine solche Fülle von gewissenlosem Leichtsinn und eitler Corruption an's Licht, daß sich die Spannung im ganzen Reiche auf die Folgen vollauf erklärt. Wie diele Jahre Gefängniß die beiden Hauptangeklagten, Schultz und Romem, eröauen, in von neoeniacyuchem Interesse; auch ob Herr v. Mir dach, der Cabinetschef der deutschen Kaiserin, sich an den Aussagen der Zeugen den Hals bricht, hat an sich keine große Bedeutung. Allein man darf sich fragen, wie konnte es möglich sein, daß dieser hohe Hosbecmte nahezu eine Million auf einmal aus den Händen von Leuten nahm, welche die Depofiten armer Teufel stahlen. Der peinliche Eindruck wird durch die Verwendung der Summen zu neuen Kirchen höchstens erhöht, und es der schlägt wenig, daß Mirbach die Diebe für Ehrenmänner hielt. In den Kreisen der soliden Finanzwelt Berlins hatte man sicherlich Kenntniß von dem Ynlnhifiim flitftfislii dieser Bans, derpn Direktoren zur selben Zeit, als sie Hun derte von kleinen Existenzen um ihre Sparpfennige betrogen, sich nicht cntblödeten. in Anerkennung ihrer Verdienste für ihr Unternehmen den Titel Hofbank der Kaiserin" anzunehmen. Damit ist der Name der Gattin des Trägers der Reichskrone auf unverzeihliche, Weise in den Scandal gezogen, und man muß staunen, daß Mirbach. der hieran Schul dige, heute noch in seiner Stellung der weilt. Für einen Cabinetschef, der die Privat-Angelegenheiten seiner Her rin besorgt, ist schließlich doch eine gewisse Geschäftskenntniß ein wichtigeres Erforderniß als noch so große Hinneigung zu frommen Werken. Allein der Scandal nimmt zugleich eine politische Färbung an, indem die Beziehungen der Pommernbank zu Merbach bei der Verhandlung durch den Geschäftsführer der Hypotheken-Bank, die Nachfolgerin des verkrachten Unternehmens, durch den Commerzienrath Budde, dargelegt wurden. Budde ist ein Bruder des . Ministers der öffentlichen Arbeiten, welch' letzterer gleichfalls früher bei einem großindustrieellen Betriebe, der Gewehrfabrik von Ludwig Löwe & Co., eine leitende Stellung einnahm. Wenn man sich erinnert, daß StaatsSekretär Podbielski Theilhaber einer Lieferanten-Firma in Berlin war und daß in letzter Zeit eine Anzahl sehr hoher Beamter in die Dienste des deutschen Stahltrusts oder einflußreicher Banken eintraten, so wird man diese Verbindung von Beamtenthum und Groß-Capital nicht ohne Besorgniß betrachten. Es liegt der Verdacht sehr nahe, daß die großkapitalistischen Betriebe jene Herren vornehmlich ihrer einflußreichen Beziehungen in Regierungskreisen wegen mit großen Gehältern anstellten; denn ihre Leistungen auf industriellem Gebiet können ihrer Vorbildung nach mit denen der Kaufleute oder Techniker doch schwerlich concurriren. Damit ist dann jenes System geschaffen, welches man hierzulande den Budel" nennt und mpn kann darum den jetzt sich abspielenden Mirbach-Fall als den ersten wirklichen Budel-Prozeß im deut schen Reiche bezeichnen. Der luck, des Großkapitals, der das Regierungs-Syftem in unserem Lande
ast gänzlich zerstört, beginnt allmählich
die Hauptstütze des deutschen StaatsOrganismus, das Beamtenthum zu unterwühlen. Sind die Spitzen erst angefault, sickert das tödtliche ' Gift in alle Glieder. Das Großkapital ist aber überall gleich, eö zeigt dieselben Merkmale in Amerika, England, Deutschland oder tm Lande der Buren: Absolute Skrupellosigkeit der Erreichung seiner Zwecke und Verrath auch am eigenen Vaterlande, falls dessen Lenker sich der Profitgier hindernd in den Weg stellen. Daß einzelne bedeutende Millionäre persönlich anständige Charaktere sind, ändert an dieser Thatsache nichts. Eine wie große Rolle das Geld schon lange im deutschen Offizierskorps spielt, ist eine bekannte Thatsache. Millionären, die einem Regiments angehören, werden mit Urlaub wie in anderer Richtung Begünstigungen gewährt, auf welche der weniger bemittelte Camerad vergeblich wartet. Früher gab es eine solche Herrschaft des Geldsacks nicht. Man findet heute in allen großen Städten Deutschlands, vornehmlich Berlin, reiche Leute, die nur kraft ihres Geldes in der sog. ersten Gesellschaft eine oft ausschlaggebende Rolle spielen. Und die Gesellschaft frägt häufig genug nicht nach dem Ursprung solcher Ver mögen, drückt wohl auch, wenn die Quelle recht trübe, beide Augen abficht lich zu. Von der Corruption der Gesellschaft bis zur Ausdehnung auf den Staat ist der Weg nicht weit. Aber daß schon kaum 30 Jahre nach der Reichsgründung der Name des Vertrauensmannes einer deutschen Kaiserin in einem Athem mit gewissenlosen' Börsen-Jobbern in öffentlicher GerichtsVerhandlnng ge nannt wurde, haben kurz vorher auch die Pessimisten wohl schwerlich ge träumt. Daß ein Mann wie RoöefeUer nicht ruhen würde, bis er versucht hat, die ganzen Wertherzeugnisse der Vev einigten Staaten in seine Hände zu dekommen, war anzunehmen. Es überrascht uns daher nicht, zu vernehmen, daß er dahin strebt, die Erzlager unseres Landes in seinen Besitz zu bringen. Er hat, wie behauptet wird, ge--plant, sämmtliche Erzminen Gold, Silber, Kupfer, Blei, Zink, Eisen in ähnlicher Weise wie die Standard Oil Co. zu organisiren, und zwar mit einemKapitälchen von $2,500,000,000, also mehr Geld, als wie im ganzen Lande im Umlaufe ist. Der gute Mann sollte an seinem eigenen Magen die Erfahrung gemacht haben, daß man sich sehr leicht übersättigen kann. Marion Counth - Stener-Nedi-sions-Behörde. Von der Marion County-Steuev Revifions-Behörde sind gestern folgende Corporationen wie folgt eingeschätz worden: 1904 1903 Sun Publ. Co $ 16,420 Lesh Paper Co......... 29.310 Ind. Farmer 12 000 Home Heating & Lighting Co 52,000 Consolidated Coal & Lime Co 14,640 Enterprise Mining S? Oil Co 300 English Hotel 18,000 Electro Therapeut Mf. 2,650 Cconomic Hot Water Furnace Co 1,000 Ellipse Coal Co 3,000 Eureka Refrigerator 14,000 Faulkner Wbb Co 6,610 Fletcher Sanitarium... 42,500 Francke Hardware . .... 60,000 ffranklin Consolidated Mining 300 Furnas Jce Cream .... 8,850 Garhart Dental Co 1,810 German Fire Ins. Co. . 175,000 Gibson Short Cycle & Auto Co 4,000 Guedelhofer Jno Wagon Co 5,000. Graham Martha Medieine Co 300 Gould Sash &. Door Cc . 15,000 Grocers Supply Co.... 12,000 Greer Wilkison Lnmber Co 8,580 Hackleman Music ...... 300 Hampton Printing .... 8,600 Havens Geddes Co 210,000 Hecla Cons. Mining 1,000 . Hercules Elev. KManfg. . Co............... ; 2,000 The Habich Co... 3,000 tzerman Vaugh Mfg. Co. 750 Hetheringtonck Berner.. 53,400 Hitz Baking Co 61,500 . Holder Putnam........ 7,000 Holland Palace Car.... . 300 Hoosier Smeat , Collar . Co..... 15,000 Home Store .......... 43,300 Home Breiving ......... 183,820 16,600 13,550 12.500 2,650 5,630 300 6.500 17,100 60,000 5,850 1,81 150,000 3,500 12,000 7,930 8,600 ,168,700 1,000 .2,000 2,500 1,500 50,000 61,700 300 30,000 188,820
Auf nach
Die demokratische National-Convention zur Nominaiion eines Candidaten
für Präsident und Vice.Präsident findet
Die verschiedenen Clubs von Indianapolis treffen großartige Vorkehrungen, sich
an dieser Convention zu betheiligen. Jenem langbewährten Rufe gemäß,
kratischen Heere zu sein, hat der Deutfch-Amerikanische Demokraten-Club unlängst beschlossen, sich möglichst stark, an der Convention zu betheiligen, und hat im terzeichnetes Comite, welches mit den Arrangements betraut ist, folgende Vorkehrungen getrofien, welche einen dreitägigen Auf?nthalt in St. Louis Rund
fahr: eingeschlossen für ungefähr $12 Ein. Kofthaus erster Classe, gelegen
der Stadt und dem Welt'AuöftellungSplatze, also gleich bequem für Conventionund Ansstellungs-Besuche. Gute Betten, große luftige Zimmern und gute
Kost. Abendessen, Bett und Frühstück, Die Rundfahrt ist bis jetzt auf $7.25
die Möglichkeit vorhanden, daß dieselbe auf $6.50 reduzirt wird. In unserem Koftenüberschlag nehmen wir erstere Summe.
Um unseren Einfluß nicht nur betreffs der Arbeit der National-Convention
sondern auch für die Zukunft möglichst
Amerikanische Club, wenn möglich, vollzählig nach St. Louis gehen und sollte das Comite umgehend wissen, wer mitgehen wird, um zweckentspre chende Vorkehrungen zu treffen für Frauen u. f. w.
Sie sind deshalb gebeten, sich in
welche am Donnerstag, den 16. Juni, Abends 8 Uhr stattfindet in Keller's Lokal. 217 Ost Washington Straße einzusinken, um sich als Reisegefährte zu melden. Es ist Ihnen auch gestattet, einen oder mehrere Ihrer demokratischen Freunde zur Betheiligung einzuladen.
Achtungsvoll
Aus den Gerichtshöfen. Wm. H. Schmidt's Testam e n t b e st ä t i g t. Das Testament des vor einiger Zeit verstorbenen ehemaligen County-Schatz meisters Wm. H. Schmidt wurde gestern im Probatgericht bestätigt. Er hinterläßt in Grundeigenthum und Personalien etwa $75,000; die Haupterbin ist seine Frau, doch sind seine Brüder und Schwestern auch von ihm in liberaler Weise bedacht worden. Eine Lebensversicherung von $15)000 war zu Gunsten seiner Frau und eine andere von $5000 zu Gunsten semer Mutter ausgestellt. Eine VersicherungsPolice von $10,000 wird unter seine Verwandten vertheilt werden. Die Wittwe des Verstorbenen Frau Sarah C. Schmidt und sein Bruder, Edward sind Teftamcntsvollstiecker. v. ' Bürgschaft für verfallen erklärt. Nachdem Thomas Callahan zu sechs verschiedenen Terminen es versäumte, sich im Polizeigerichte auf die Anklage des Kleindiebstahls zu verantworten, erklärte Richter Whallon die von den professionellen Bürgen Thomas Bowser und Nathan Ward gestellte Bürgschaft von $250 für verfallen. Die beiden Bürgen werden zu zahlen haben. Der M e y b e r g - F a l l. Im Meyberg-Falle machte W. I. Mullane, ein Hülfs-Agent der Bia Four-Bahn in East St. Louis, die soweit wichtigsten Aussagen. Mullane stellte dort die Pässe für die Treiber aus, welche lebendes Vieh welches mit der Bahn versandt wurde, begleiteten. In Fällen, wo nur ein Treiber mehrere Ladungen Vieh auf einem Zuge unter Aufsicht hatte, stellte Mullane oftmals mehr wie einen Patz an den Treiber 'aus, obgleich dieser in Wirklichkeit nur einen solchen gebrauchte. Diese Extrapässe sandte er dann an Meyberg und erhielt von ihm $3 für jeden derselben. , . In seinen Zeugenaussagen in dem Falle von Abraham L. Messing und Samuel Glick, wie er als Entlastungszeuge auftrat, bezeugte Meyberg seinerzeit, daß er Leute mit Vieh'Contrakten nach den Stockyards sandte, um dort von ihnen Treiberpässe auf solche ausstellen zu lassen. Diese Pässe, die auf Personenzügen gültig, ließen sich leicht verwerthen. Theilbericht der GroßGeschworenen. Die Grand Jury machte heute einen Bericht für den Juni-Termin und stellte die folgenden Anklagen: 3. Mai. ' John Newling, Einbruch in die Residenz von Rosa Pearson, 516 Nord Capital Avenue Haushaltgegenstände zum Betrage von $31 gestohlen. 3. Mai. John Newlin, Diebftahl eines Hutes im Werthe von $20 aus Samuels Putzhandlung, No. 111 Süd JUinoiZ Straße. Am 10. Mai. John Baker, Diebstahl von 13 Baargeld m Finley Foster, 326 Oft Wabash Str. Am 13. Mai, Charles Johnson, Diebstahl von 2 Röcken im Werthe von
St. Louis.
statt in St. Louis, am 6. Juli 1904. stets in den Vorderreihen der demoermöglichen. Mittelwegs zwischen dem Geschäftstheil zu S1. 50 per Tag. (gut für 15 Tage) festgesetzt, doch ist geltend zu machen, sollte der Deutsch der nächsten Versammlung desIClubs, Jos. H. Schaub, Fred. Schrader, Albert Sahm. Comite. $35, 3 Rasirmeßer, $3, einer Vorstecknadel $5, eines Revolvers $5 von Samuel Gerber. Felhzug gegen anrüchige Häuser. Eine Anzahl Bürger aus der Nach barschaft der Market und East Straße waren vor der Grand Jucy heute, um Zeugniß bezüglich des Charakters gewisser. Häuser, gegen welche sie protestiren, abzulegen. Diese Resorte haben sich ' in den letzten Jahren immer mehr und mehr in der Nachbarschaft dieses Distriktes ausgebreitet. Solange dieselben sich auf die Court Straße allein beschränkten, wurde keine Klagen erhoben, jetzt jedoch, wo dieselben sich dem Residenz- und Geschäftsdistrikte nähern, fangen die Bürger an, sich zu widersetzen. Z)er PortlandCement C o. Fall. Richter Leathers nahm die Klage auf Ernennung eines Massenverwalters für die Portland Cement Co. unter Durchsicht und wird in den nächsten Tagen sein Urtheil abgeben. John L. Benedict sagte auf dem Zeugenstände, daß Stephen McGlynn von George C. Tanner $1,000.000 in Antheilen erhalten hätte, welche Summe Tanner als Bezahlung für seine Ländereien gegeben wurde. In Uebereinstimmung mit einem Uebereinkommen, welches vor dem Verkaufe getroffen wurde, vertheilte McGlynn die Antheile unter die Theilhaber. Secretär Foulke und Andere bezeugten, daß sie nicht wußten, wer McGlynn sei. Die Anklage versuchte zu beweisen, daß die Antheile Tanner übertragen wurden, um die Gesetze des Staates, unter welchen die Gesellschaft incorporirt wurde, zu umgehen. D i e G r o ß g e s ch w orenen untersuchen ei'ne gegen einenAdvokaten erhobene Anklage. C. I. Geeley, welcher vor einiger Zeit unter der Anklage, auf einen werthlosen Check von der Merchants National-Bank Geld gezogen zu haben, befindet sich noch in der Jail, auf feien Termin wartend. Greely be schwert sich bei der Grand Jury, daß er Edward W. Little, seinem Advokaten, Actien der Interstate Woven Wire Fence Compagnie im Werthe von $2500 übergab, sowie auch $2 0 in Baargeld, welches Little gebrauchen sollte, um die Schulden Grceiy's zu decken. Little jedoch, sagt er, habe das Geld und die Antheilsscheine behalten, und ihn so aller Mittel entblößt. Greely sagt weiter, daß er die Actien in einem , Stoße an Little übergab, mit dem Verständniß, daß er für $1000 Actien an Charles Bolte, dem er $1000 schulde, übergebe, während der Rest in Händen Little's bleiben solle, als Sicherheit für die Advokatengebühren, bis Greely aus dem Gefändniß herauswäre und ihy bezahlen könne. Weiter sagte er. habe er an Little $240 Baargeld gegeben, welchem ihm seine Frau aus California sandte, um damit die Ansprüche der Merchants National-Bank zu begleichen. Jetzt sagt Greely weiter, daß Little die Ak-
tien, welche zwar unterschrieben, jedoch noch nicht mit dem Namen des Eigen thümers versehen waren, mit seinem eigenen Namen ausgefüllt habe, fo daß es den Anschein habe, als ob dieselben an Little übertragen wurden. Auch das Konto der Bank sei von Litile nicht beglichen worden. Little erwiderte hierauf, daß die ihm übertragenen Aktien völlig werthlos seien, daß er von den $240 die Hälfte an einen anderen Advokaten zu zahlen habe, der auch sich mit diesem Falle beschäftigte, daß beide wochenlange Arbeit und viel Schreibereien in diesem Falle gehabt hätten und daß er die Aktien halte, in der Hoffnuug, daß dieselben eines Tages einigen Werth haben würden. Little sagte weiter, daß Greely versucht habe Mitgefangene zu veranlassen in Bezug auf die Aktien zu seinen Gunsten Aussagen zu machen. Die Grandjury wird Greely's Fall in diesem Termine zur Verhandlung bringen.
Central-College of Mnfic. Heute Abend daS letzte Recital. Heute Abend findet im Propyläum das 5. und letzte Recital der vom Central College of Music veranstalteten RecitalS statt. Der Vortragende wird der Baritonist, Herr Garnett Hedge fein. Folgendes Programm wild zur Durchführung gelangen: King Duncan's Daughters Allitsen Roses Lynes Prince Ivan's Sonz Allitsen Du bist wie eine Blume Chadwick Jrish Folk Song.. Foote Bedouin Love Song , .. . Chadwick DiS Possente (Faust) Gounod Die Lotosblume Schumann Du bist bie Ruh Schubert 'Ti Enough (Elijah)....... Mendelssohn Pause. , Loves Solace ... Willis Since ave Parted 7 . , . . Allitsen 31 Lament Grant-Schafer Snow Flakes Rinfrok A Dream do. Danny Deever Damrosch Neue Inkorporationen. . Folgende neue Gesellschaften erwirkten ihre Jncorporationspapiere: Die Salem Reformirte Kirche von Laeayette; die Trustees find: Conrad Hassel, Edwärd Balkema. Christian B. Ohlsen, Rudolph Schwegter, D. L. Delong, Henry R. F. Clemeyer, Jr., William G. Balkema, Otto Lienkaemper, W. R. Fletemeyer, I. I. Schultz und Charles Kleinhaus. Der R. C. Social Club, von Royal Center, Jncorporatorcn John Lay. man, S. R. Grundrum und Jacob E. Wineaardner. Weitere 8100-Lieensen. Seit dem 1. Juni d. I., an welchem Tage die Davis RetailSpirituosenOrdinanz in Kraft trat, find achtund vierziz $100-Lincensen ausgestellt worden, so daß. dem Stadtschatze $4.800 aus einer Quelle zugeflossen find, welche bis dahin noch erdohrt worden war. Während der letzten Tage erwirkten Licensen: Jacob Metzger & Co., No. 30 Ost Maryland Straße; Otto Schopp, 602 Süd Illinois Straße; Louis Pink, 550 Jndiana Ave. Alte Brücken verkauft. Die County-Commissäre verkauften gestern folgende von der Hochfluth zerstörte Brücken als altes Eisen: Fair-gründe-Eingang, $350, an Alexander Cohen; 30. Str. . Brücke, $30, und West Newton . Brücke, $50, an S. H. Goodman. Weiter eNachforschungen nach dem verschwunde nenJungen. T e r r e H a u t e. 14. Juni. Eingruppirte Arbeiter werden morgen mit einer genauen Durchsuchung der Cisternen, Brunnen, Abzugscanäle, Abtritte beginnen, um womöglich die Leiche des verschwundenen Knaben zu finden. Sechs Söhne als Bahrtuchträger. English. 14. Juni. An dem hier heute fiattgefundenen Leichenbegängniß der Frau David Luckett nahm fast die ganze Bevölkerung des Ortes theil. Als Bahrtuchträger fungirten 6 Söhne der Verstorbenen: Dr. C. D. Luckett, English; Dr. Luther Luckett, Terre . Haute ; Do. Erneft Luckett, Marengo; John H. Luckett, English; T. Nolan Luckett, English, und James Luckett, Corydon.
liros.,
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