Indiana Tribüne, Volume 27, Number 237, Indianapolis, Marion County, 27 May 1904 — Page 4

Judlana Tribüne, S7. Mai 190.

Indiana Tribüne. HnauSgegeben von der utenderg S. Indianapolis, Ind.

garry O. Thudium Präsident. Geschäftsloealt NoS1 Süd Delaware Straße Telephone ss. Kntered at the Post Office of Indianapoli as second class matter. Die Times" über die Deutschen in Nord'Amerika. Von Dr. Hans Paalzow, Berlin. I. Bekanntlich hat sich in den letzten Jahren deutsch-nationale Gedanke unter den Deutschen Nord-Amerika's in erfreulicher Weise verbreitet und dertieft. Es ist nur zu begreiflich, daß L f - rr . v V QfM.M!lAMii X.aTav oie isnfliaiioci unu zuuciuuuci uitn. Entwickelung ihre Aufmerksamkeit schen!en und sie nicht gerade mit günstigen Augen betrachten. Kürzlich haben sich die Times" mit den Verhältnissen der Deutsch-Amerikaner beschäftigt; in der Nummer vom 5. April findet sich eine längere Korrespondenz über diesen Gegenstand, die manches Interessante bietet. , Der Verfasser sagt, es sei mit großer Beharrlichkeit die Behauptung verbreitet worden, daß in den Wer. Staaten eine der alldeutschen Bewegung außerordentlich günstige Stimmung im Ent stehen sei. Er tröstet sich aber damit, daß das Deutschthum in Nord-Amerika keinerlei Zukunft habe. Nachdem er kurz über die verschiedenen Perioden der deutschen Einwanderung gesprochen und auch angeführt hat, daß nach der Volks zählung von 1900 unter den 77 Milllonen Einwohnern der Ver. Staateü 7,8 Millionenlwaren, die entweder selbst in Deutschland geboren oder bei denen wenigstens einer, der Eltern in Deutschland geboren waren, fährt er folgendermaßen'fort: Die Elemente, aus denen die deutsche Bevölkerung in Amerika sich zusammensetzt, bewahren, weder eine starke Anhänglichkeit an ihr Heimathland, noch besitzen sie eine Kenntniß von den öffentlichen Einrichtungen ihres Adoptivvaterlondes. Meist trieb sie derselbe Beweggrund, der bei allen Einwanderungen die Hauptrolle spielt: Der Wunsch, ihreZäußere Lage. zu verbessern. In ihren Gedanken ohne Schwungkraft, mit einer thörichten Hingabe an abstrakte Theorien, haben sie sich im Allgemeinen ziemlich planlos entwickelt, ohne daran zu denken, , daß sie Sendboten' deutscher Kultur seien, ohne daran zu denken, daß sie dazu bestimmt seien, am Atlantischen Ozean deutsche Ideen zu- verwirklichen oder deutsche .staatliche Einrichtungen in's Leben zu rufen. Dem Mittelstande entstammend, ihaben sie sich fleißig, nüchtern und sparsam gezeigt,, aber weder lebhafter noch phlegmatischer' als in der alten Welt. Sie brachten keine internationale Ideale, keine hochfahrenden Forderungen mit, keine Feindschaften, keinen Grund zum Hader. Sie empfanden nicht bie Nothwendigseit, eigene Parteien zu bilden, sondern begnügen sich damit, den schon bestehenden sich anzuschließen. Sie ' haben nicht im Sinn etwa mit den zahlreichen anderen Nationalitäten, in deren Mitte sie, lebten. Streit anzufangen." . Ueber die Thätigkeit der Deutschen in Nord-Amerika und ihre soziale Lage äußert der Times"-Eorrespondent: , ..Im geschäftlichen Leben haben die Deutschen durchaus nicht eine solche Macht der Initiative entwickelt, wie die führenden Männer der amerikanischen Industrie, diegrößtentheils englischer, schottischer oder irischer Abstammung find. ; Sie placken sich in deutscher Geduld und Ausdauer. Den deutschen Farmern find diese Eigenschaften allerdings von Nutzen. Die später Angekommenen und ihre Kinder haben ihren Weg in die großen Fabriken gefunden und füllen auch manche Stelle aus, die wissenschaftliche Kenntnisse erfordert. Sie haben fast ein Monopol auf die Thätigkeit als Chemiker, mag es sich um die großen Stahlwerke der Ver einigten Staaten hadeln oder um einen Laden mit Droguen und ApothekerWaaren an der Dorfstraße. Sie haben eine ausgesprochene Begabung für den Kleinhandel: das Geschäft der Materialwaarenhändler liegt fast ausschließlich in ihren Händen. Ihre Sparsamkeit ist auffallend: eine nähere Prüfung der Einlagen in den Sparkassen und Genossenschaftsbanken würde sicher erkennen lassen, daß die Deutschen grö-

fjClC ViJUHjUiJlH Wljfcl, J"V entspricht."

niiilhtlian hHtin . IS ihv 'iihl

; Nachbein der Verfasser so mit einem gewissen Mitleid von der bescheidenen Stellung gesprochen hat, die die Deutschen in Amerika erlangt haben, ruft er aus: Man kann sich wohl denken, wie schwer es ist, auf 'einem so dürftigen Boden den Samen nationalen Ehrgei zes auszustreuen." ? ' Die Behauptung, daß die DeutschAmerikaner wenig Anhänglichkeit an die alte Heimath zeigten, führt er noch näher aus: Die amerikanischen Eonsular-Be richte, die sich mit der Industrie großer Gebiete befassen, find vermuthlich aus keinem anderen Lande der Welt so reichhaltig und sachkundig wie aus Deutschland; sie stellen sich fast dar als eine Geschichte der deutschen Wirthschaftlichen Entwickelung in ihren Schwierigkeiten und Mißerfolgen. Da diese Berichte eine weite Verbreitung haben, so bleiben die Deutsch-Amerika ner in naher Berührung mit den Verhältnissen ihrer Heimath. Niemand kennt besser als sie die Wirkung der niedrigen Löhne ; der Steuern Reichs-, Landes- und Ortssteuern; die lästigen Arbeitsbedingungen; die harten Pflichten eines erzwungenen Militärdienftes; die niedrigere Lebenshaltng und die Schwierigkeiten des Kampfes um eine nationale und lnduftrielle Stellung. - Die Verfolgungen wegen Majeftätsbeleidigung, die traurigen Zustände, die sich aus einer kastenarti gen Gliederung der Gesellschaft ergeden, und das Fortschreiten des SocialismuS werden besonders betont. Diese Dinge werden in den Zeitungen erörtert, ebenso in Briefen aus Deutschland und besonders, auch in, den Berichten der Deutsch-Amerikaner, die von einer Europareise nach Amerika zurückkehren und nun allen ihren Bekannten erzählen, wie froh sie sind, jetzt in dem freien Amerika zu leben. Ueberall benehmen sie sich so. als ob fie einem Zustande der Unterdrückung entronnen wären und nennen die Leute Narren, die in Deutschland gegen derartige Zustände Opposition machen und doch in ihrer alten Umgebung bleiben. Eine solche Stimmung ist ganz darnach angethan, den Prozeß ihres vollständigen Aufgehens im amerikanischen Wesen noch zu beschleunigen. In wirthschaftlicher wie in politischer Beziehung haben sie die Lokalfarbe so gründlich angenommen, daß sie sich einbilden, mehr Einfluß auf die amerikanische Gesellschaft zu besitzen, als irgend ein fremdes Element thatsächlich haben kann." (Schluß folgt.) Bis jetzt haben sich die Walle' von Port Arthur härter bewiesen als die japanischen" Kanonenkugeln, die jeden falls nur auf dem Papier der Depefchen abgeschossen wurden.

Fräulein Alice Roosevelt kam durch Indianapolis, sah' nichts davon und ließ sich nicht sehen. Darob große Unzufriedenheit unter der hiesigen amerikanischen Damenwelt. , . - Neue Inkorporationen. Folgende neue Gesellschaften erwirkten ihre Jncorporationspapiere: Die Elkhart City Electric Co.", Elkhart; Capital S5,000; Directoren: Charles G. Gönn. William I. Gronert und Perry L. Turner. Die Superior Poultry Co." von Indianapolis ; Capital 83,000; , Directoren; Frank M. White und Oscar L. Black von Indianapolis und Philip R. Fowler von Chicago. 1 ' Die Highland Building Co." von Indianapolis; Capital K15,000; Directoren: John H. Larrisyn, Edgar G. Spink und David A. Coulter. -' Die Tritt Electrical Manufacturing Company", South Bend; Capital $15,00. Directoren:' B. S. Tritt, A. H. Calvert und Charles H. Kreigh baun.' Die Harry C. Brown Co.", Muncie; Capital 825,000. Directoren: Harry C. Bröwn, L uke Mambourg und Arthur D. McKinley. Die National Trug Sales Association", Evansvilleztzapital 810,000. Directoren: C. L. Hinkle, Hugh Mayes, John H. Rosenberger, C. H. Tobey und P. S. Gore. Vermißt. Die 30.jährige Frau Ollie, Frau von Bird Robertson, , wird seit drei Wochen aus ihrem Heim 1105 Shelby Str. vermißt. . Die, Polizei wurde ersucht Umschau nach ihr zu halten.

Bagabnnden-Snmor.

' Man hatte sie gerade durchsucht, die drei wegen Vagabundirens verhafteten jungen Leute, die gegen 2 Uhr heute früh in's Polizeiquartier gebracht wurden. Joe von Stein, John WillS und Horatio Traut nannten sie sich, aus unserer Vorstadt Cincinnati. Sergeant Löwe nahm das Inventar der geringen Habseligkeiten auf, als er v. Stein's Portemonnaie ebenfalls auf den Inhalt untersuchte. Er war einigermaßen überrascht, als er als Ergebniß $4.56 ankündigen konnte. Gucken Sie nochmal", sagte von Stein. Der Sergeant that's. $4.56". srgte er. Stimmt nicht", sagte von Stein. Der Sergeant zählte Geld nochmals. $4.56" wiederholte er, ungeduldig werdend. ,'Stimmt nicht", sagte von Stein. . Obwohl Sergeant Low selten profan wird, lag ihm jetzt doch ein Donnerwetter auf der Zunge; er beherschte sich aber und erklärte: Vier einzelne Dollar, ein halber Dollar, ein 5-CentS-Stück und ein 1-Cent -Stück, macht $4.56". Stimmt nicht", war von Stein's Antwort. Aergerlich warf der Sergeant die Münzen auf den Tisch und hörte Goldklang dazwischen. $9.55 sagte er erstaunt. Stimmt", sagte von Stein mit stillem Humor. Ja, warum sagen Sie das nicht gleich, Mensch?" Ich wollte nicht unhöflich gegen die Obrigkeit sein", erwiederte von Stein mit einer Verbeugung die von früherer guten Erziehung sprach.' Alles lachte selbst Sergeant Low. Erfolgreiches und interessantes Concert in der Benjamin Sarrison Schule. Das gestern Abend von den Schülern der 8 A Classe der Benjamin Harrisön Schule, Ecke der Delaware uyd Walnut Str., veranstaltete Concert erfreute sich eines solch zahlreichen Be suchs, daß die Aula der Schule die'Zahl der Besucher kaum zu fassen vermochte. Ein fehr interessantes. Programm kam in vortrefflicher Weise -zur Durchführung. Die Mitwirkenden waren Herr und Frau Hugh McGiheny, Frau Carroll B. Carr, Frl. Josephine Messing, -Frl. Ethel A. Miller.' Frl. Helen Loeper, Frl. Hypatia .Talbott, Joseph Nathan, H. O, White, Raymond Kiser. Ferner erfreuten noch die dankbaren Zuhörer das aus den Herren Victor .Jose, Julius Burkhardt. Charles Adams und Emil Steinhilber bestehende rühmlichst bekannte Quartett durch den Vortrag der' Lieder: Annie Laurie", Little Tömmy went to fishing", My old Virginia Rosebud" und Dixie Land". Zwei Lieder standen eigentlich nur auf dem Programm, die anderen beiden aber waren Dreingaben, denn das Publikum überhäufte die wackeren Sänger mit seinem Beifall. Ebenso beifällig wurden auch die Solovorträge des Herrn Vicior Jose In deinen blauen Augen" und Madele Madele, guck raus" und die des Herrn Steinhilber The Mighty Deep" und Gypfie John" aufgenommen. Der Eine gewann sich die Gunst der Zuhörer durch seinen melodischen So pran und der Andere durch seines Basses Grundgewalt. Einbrecher hinter schwedischen Gardinen. Detective Gerber kehrte gestern aus Chicago mit. dem Farbigen Elmore Bradshaw nach hier zurück und sperrte ihn unter der Anklage des Einbruchs und Großdiebstahls ein. Der Bursche ist beschuldigt, in Gemeinschast mit Wm. Morgan die kürzlich stattgefundenen Einbrüche in die Häuser von Louis I. Brown, No. 1715 Central Ave., und Thomas Alford, No. 1623 Nord Delaware Str., ausgeführt zu haben. Morgan hatte ihn verrathen. Feuer. Der letzte Nacht 10.30 vom Kasten 45 gegebene Alarm ' rief die Feuerwehr nach dem Fletcher Bankgebäude, woselbst in der Office von Newton Todd ein Feuer ausgebrochen war. Dasselbe wurde rasch gelöscht, so daß es nur einen verhältnißmäßkg geringen Schaden anrichtete. , John Wever's Wirthschaft. No. 764 West North Str.

j4 !,!!.!,!,:, i ,ii, I..I..H..I-M-H -I-M-I-I-ff I HausHoslmd Mnd ? -H"H"i"i":"i"!"i"i ; i : 1 1 1 ; II.,Z..I.,:.,I,?

Schnitt lauchei e r. Man kocht eine gute Anzahl von Eiern hart, schält dieselben und ' schneidet sie in Hälften. .- Sodann legt man auf ein jedes Ei eine Messerspitze voll Mostrich, gießt, kochende braune Butter darüber, streut reichlich feingewiegten Schnittlauch darauf und servirt sofort. Bindfaden haltbar zu machen. Um Bindfaden dauerhaft und wetterfest zu machen, legt man ihn eine halbe Stunde in eine starke Leimlösung und darauf, etwas getrocknet, ein bis zwei Stunden in eine starke, warme Abkochung von Eichenrinde, wozu auch etwas Katechu beigefügt werden kann. Danach trocknet man ihn und glättet ihn mit einem in Oel getränkten Lappen. Speck vor dem Ranzigwerden zu bewahren. Vor dem Weghängen spüle man jede geräucherte Speckseite in mehreren Eimern Wasser so lange ab, bis alles lockere Salz herunter ist; dann hänge man den Speck frei in trockener Temperatur auf, und er wird in acht Tagen hart und kristallisirt sein. Das Umwickeln mit Papier schadet, indem es die Feuchtigkeit abhält und die Kristallisation hindert. Kuheuter. Das Euter wird abgeschwenkt, in drei bis vier Stücke geschnitten und mit dem sonst üblichen Suppen- und Bratengewürz in SalzWasser weichgekocht. , Dann dünstet man gehackte Zwiebeln in Fett, gibt das rn kleine Stücke geschnittene Euterfleisch hinein und röstet es beidseitig . schnell u)ch stäubt ein wenig Mehl hinzu. ZuIM gießt man etwas Brühe daran ukd würzt mit Citronensaft oder säuert die Sauce mit ein wenig Essig. zH e r i n g k l ö ß e. Drei Heringe werden gut gewassert, 'dann entgrätet und mit etwas Zwiebel und Pfeffer feingewiegt. Drei bis vier ganze Eier, unrge Löffel saurer Rahm, eine kleine asse geriebenes rot oder Semmel mit den Heringen verrührt und so viel kalte, gekochte, geriebene Kartoffeln darunter gemengt, bis der Teig steif genug ist, daß sich Klöße formen lassen. Dieselben werden in geriebene Semmel gehüllt und in brauner Butter gebacken. Gemüse fleisch. Sechs Personen. Zwei Stunden. Man schneidet von einem gut abgelegenen Rinderschwanzstück fingerdicke Scheiben, klopft sie gehörig, bestreut sie mit Pfeffer und Salz und brät sie in steigender Butter auf beiden Seiten braun.- Dann gießt man einen Schöpflöffel kochendes Wasser darüber, fügt 14 bis 15 , möglichst gleichmäßige Zwiebeln und einen tiefen Teller voll Mohrrübenscheiben dazu und schmort beides mit dem Fleische weich. Die Brühe wird mit etwas brauner Mehleinbrenne verdickt, das Gericht mit zehn Tropfen Maggis Würze gewürzt, abgeschmeckt und geröstete Kartoffeln dazu gereicht. D a s V l e i ch e n i st d e r Wäsche sehr dienlich und gibt ihr einen angenehmen Geruch, sowie Herrliche Weiße und Klarheit. Außerdem erspart man sich das, Kochen, falls man nicht aus Gesundheitsrücksichten wenigstens die Leib- und Bettwäsche vorher kocht. Man bringt die Wäsche auf den Bleichplatz, wenn sie rein gewaschen und von den Flecken befreit ist, brüht sie aber vorher einmal mit ret kochendem Wasser, damit Soda und Seife daraus entfernt werden, die sonst leicht gelbe 'Flecke erzeugen, wenn die Wäsche an einzelnen Stellen trocken wird. Soll das Bleichen aber wirklich von Nutzen sein, so muß es in rechter Weise geschehen. Es gehört nicht allein ein schöner, reiner Rasenplatz, womöglich am Abhänge gelegen und klares, weiches Fluß- oder Seewasser, sondern ebenso Zeit und Pflege dazu. Die Wäsche muß einmal umgedreht und oft befeuchtet werden, damit die Sonnenstrahlen die Flecke nicht einbrennen statt ausziehen. Die Wäsche darf auf eben gemähtem Rasen nicht ausgebreitet werden, die verschiedenen saftigen Blüthenstengel, besonders die des Löwenzahnes, geben Flecke, welche schwer wieder ausgehen. Bleicht man nur einen oder einen halben Tag, so kann man niemals erwarten, daß die Sonne in der kurzen 'Zeit auch Flecke verschwurden läßt, wozu mehrere Tage gehören. Da thaufrische Nächte sich besonders gut zum Bleichen eignen, sollte man die Wäsche, wenn irgend möglich, während der Zeit liegen und bewachen lassen. Kommt die Wäsche von der Bleiche, so sieht man f.: sorgfältig nach; denn es gibt nicht selten Flecke, durch Gras, Würmchen etc. veranlaßt, die' noch herausgewaschen werden müssen und manchmal recht schlecht weichen. Man spült die Wäsche noch' einmal in warmem Wasser, oder besser brüht sie, ehe man sie schweift. An schönen Wintertagen bleicht man auch mit Erfolg auf dem Schnee. Dies Verfahren ist jedoch mit. manchen Umständen und Witterungsverhältnissen. verknüpft, so daß hier nur von einzelnen Stücken die Rede sein kann. Bunte und Wollwäsche bleicht man nicht, man müßte' gerade von der Echtheit der ersteren vollständig überzeugt sein und in bunte Bettwäse mit weißem Grunde und dergleichen dadurch mehr Klarheit bringen wollen. Für vergilbte 'Wäsche ist. indeß das Bleichen am vörtheilhaftesten. " v

HebetaU

fmb die

Ho

.eBrewmgGj

rn

Schmackhaft Stärkend Absolut reinZ Office-Telephon 1050. Auch in Flaschen durch das Flaschen-Departement zu beziehen. Telephones: Neu IG30; Mit 1050

Kleine Stadtnachrichten. Dr. A. W. B r a y t o n, h a t sich als Vertreter der Staats-Gesund-Heits-Vehörde nach Freetown in Jack' son County begeben, woselbst zur Zeit eine Blattern-Epidemie herrschen soll. John McGregor, w e l cher auf dem republikanischen Ticket für County Commifjär wieder nominirt wurde, hat dem Countn-Clerk Davis berichtet, daß seine gesammten ' Cam pagneAuslagen sich auf $400 beliefen. Die Unitekr State Tivildienst-Com-Mission wird am 22. und 23 Juni Aspiranten' für.Lehrerftellen in den Philippinen prüfen. Anmeldungen sind beim Secretär der Prüfungsbehörde einzureichen. ' . Hiram Brown, Präsident der Park-Behörde. empfahl in der heutigen Versammlung eine Vermehrung der Thiersammlung im Riverfide Park, besonders den Ankauf von einem Paar Seelöwen und tropischen Vögeln. A m 15. Juni wird hier die jährliche Convention der Superintendenten des Eisenbahn TelegraphDienstes derbVereinigten Staaten und Canadas eröffnet werden; dieselbe wird drei Tage dauern. Vorsitzender des hiesigen Arrangements- und Unterhal-tungs'-Comites ist Wm. I. Maiden von der fcbcr Central Union Telegraph Company. Die beste 5 . Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow". Vandalia Short Line. V9.00-St. Louis und zurück-S9.00 zum Internationalen Skat-Turniere. Die Skat - Sektion- des Deutschen Hauses, welche sich am Internationalen Skatturniere vom 28. bis 31. Mai be. theiligen wird, verläßt Indianapolis am Samstag, den 28. Mai. Morgens 7 Uhr, mit der Vandalia -Bahn und wird in St. Louis um 1.34 Uhr Nachmittags anlangen; Nicht-Mitglieder, welche mit dem Verein zu reisen wün schen, find gebeten, sich bei dem unter zeichneten Komite zu melden, um in dem SpezialWaggon Unterkommen zu finden. Alle, welche es vorziehen mit den regulären Zügen der Vandalia-Bahn schon am Donnerstag, 26. Mai, zu fahren, können Billette zur Waggon Excursionsrate, S6.00 für die Rundfahrt erhalten. Emil Martin, -Aug. M. Kühn, Komite. Robert Keller, Raucht die Tih I Mingo.

Atlantic City Ausflug. Medical Asiociation Spezielle Bedienung über Pennsylvania Linien. Durchlaufende Spezial-Wagg c ns für Dele?,aten und Freunde, zu der jährlichen Verammlung der American Medical Association m Atlantic Eity werden in Jndiana von allen Pennsylvania Linien gestellt. Abfahrt von Indianapolis am Sonntag, 5. Juni 3.05 Uhr Nachmittags ; Ankunft in Atlantic City am folgenden Abend. Schlasstellen in durchlau senden Schlafwaggons werden der Reihe folgend entgegengenommen und sollten Personen die solche wünschen, sich prompt mit Dr. F. C. Heath, Sekretär, 427 Newton Claypool Gebäude, Jdianapolis,in Verbindung setzen. Excursions Tickets nach Atlantic City werden ebenfalls .für alle regulären Züge der Pennsylvania Linien, vom 31. Mai bis incl. S. Juni verkauft, und zwar zu einem Dollar mehr als die Fahrt für einen Weg kostet ; dieses bringt die Rundfahrt vn Indianapolis auf S19.7S mit verhältnißmäßigen Reduktionen von anderen Stationen. Der Fahrpreis für Kinder über 6 Jahren und unter 12 Jahren ist die Hälfte. ' Auf, Wunsch werden , Fahrkarten für die gleiche Reduktion ausgestellt, lautend via Washington, mit Aufenthalts-Privilegien in der Bundes Hauptstadt ; ebenso Baltimore und Philadelphia, Aufenthalts-Bewilligung in Philadelphia an Fahrkarten über. die direkte Linie nach Atlantic City. Für weitere Information, wende man sich an die Ticket Agenten der Pennsylvania Linien oder schreibe an W. W. Richardson, Assistent General Passagier Agent, - , Indianapolis, Ind.

wllk

ommen Biere ber renzel 'Xo. 1 W. Washington Str (Merchaat National Bank) Em emopäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aus alle Städte Europa. Schtffsscheine"' An und verkauf ausländische, Geldes. ...Es ist so leicht... einen Theil Ihres Einkommens zu ersparen, wenn Sie nur den Verfuch machen. Es macht keinen Unterschied, wie viel Sie zu ersparen wünschen,' seien -es 25 Cents, $25.00 oder $2,500. Diese solide Companie wird Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen. Wir zahlen 3 Prozent ZinsesZinsen, halbjährlich berechnet. . Einzahlungen und Entziehungen können zu jeder Zeit gemacht werden. Keine Zinsen. Keine Gebühren. Keine Unkosten. The Indiana Trust Co. . , wird erfreut fein denen helfen zu können ' die ein Sparkonto eröffnen wollen. ' Capital .. Ueberfchnß. ..$1,000,000 .. $225,000 Offifen Ecke Washington Straße und Virginia Ave. Große Auswahl von No. 449 Gft Washington Str. Neues Telephon 2525. Grundeigenthums Uebertragungen. John Moore an John E. Goory, Lot 7, Joseph V. McKernan's Subd. McKernan & Pierce's Subd. von Außenlot 128, Stadt Indianapolis. 81,300. EdwardZS. Hannan u. A. an Henry I. McCullough, Lot 8 und Theil von Lot 7, John Roset's Subd. von Außenlot107 und.108, Stadt Indianapolis. $1,800. Casper Heß an Katherin Guntz, Theil Lots 22, 23 und 24, Frederick Yeiser Guard. Add. $1200. Katherme Guntz u. A. an Casper Heß, Theil Lots 22, 23 und 24, Fred. Yeiser Guard. Add. S1200. Joseph W. Selvage u. A. an Leo E. Rush, Lot 87, Merritt Place Add. sisoo. ! . . ; Rose E. Sprait it. an PhilomineKruse, Lot 13,' Square 10, S. A. Fletcher Jr's Nordoft.Addltion, 81400. Bertha Jske ?c. an Emma Lilly, Lot 36. f Oft Washington Sauare. 81200.

iros.,

HI 1 j 03 )pmb C "r ' 2? Cl j f li LT T Vjr feiI l :.'j53 aSpgigaaiy Aug. Diener,