Indiana Tribüne, Volume 27, Number 236, Indianapolis, Marion County, 26 May 1904 — Page 4
Jndtana Tribüne, S. Mai lO'O&i
Indiana Tribüne. HerauSgegebtN von de? utng Indianapolis, Ind.
Harry O. Thndium Präsident. Geschäftslocalt NoÄl Süd Delaware Straße TELEPHONE SS. Kntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der Krieg und die sociale Bewegung. Das römische Sprichwort im Kriege schweigen die Gesetze" Hat nicht blos für die zunächst Betheiligten, die Kampf begriffenen Mächte, Geltung. Ein großer Krieg, wie der sich gegenwärtig abspielende, zieht naturgemäß die Aufmerksamkeit aller an der sogenannten WeltPolitik betheiligten Staaten in einem Umfange'auf sich, der für die innersn Aufgaben des Landes keinen ' großen Spielraum mehr läßt. , .Und nicht blos bei den Regierenden, auch beim Volke in seiner überwiegenden Masse erlahmt die Theilnahme an den Ereignissen des Friedens und die durch Schilderung blutiger SMachtenereigniffe erregte Phantasie des Publikums findet die Kost, die ihm selbst in Gestalt der ' wichtigsten Inland. Vorkommnisse geboten wird, nicht kräftig genug. Darüber ist nicht zu rechten; ebenso thöricht wäre es, den Zeitungen im Allgemeinen einen Vorwurf daraus zu machen, wenn sie ihrem Nachrichtendienst über den Krieg eine Spaltenzahl anweisen, die sie nöthigt, manch' andere, an sich vielleicht ebenso wichtige Begebnisse nur flüchtig zu streifen. Beides ist menschlich und erklärlich, darum nicht minder beklagenSwerth. wsil ganz ohne Frage das kaum erwachte Verständniß für die Führer socialer Reformen darunter leidet. Es steht fest, daß selbst unter den politisch organisirten socialen Parteien eine nur sehr kleine Minderheit die Ziele ihres Programms mit Klarheit erfaßt hat, und daß immer noch in jedem Lande die große Mehrzahl der Bevöl kerung allen derartigen Fragen mit einem kaum dämmernden Verständnisse gegenübersteht. Darüber dürfen uns auch Ereignisse wie die große socialistische Stimmenzahl in Deutschland, auf deren Gründe hier nicht eingegangen werden kann, nicht täuschen. x Selbst zahlreiche Leute, die wenigstens instinktiv in der Arbeiter-Partei ihr Heil sehen, verlieren angesichts der Kriegs - Ereignisse das rege Interesse für Fragen, die ihr eigenes Wohl weit näher berühren und der große Troß der Philister allzumal empfindet jenes angenehme Gruseln weitab vom Schusse, das Goethe mit so meisterhaften Worten skizzirt hat. Dem aufmerksamen Beobachter kann es so wie so schon nicht entgehen, daß die sociale Bewegung, mancher äußerlichen Erfolge ungeachtet, gegenwärtig in's Stocken gerathen ist. Der große Reichstagswahlfieg in Deutschland vom letzten Sommer, der naive Gemüther sogar auf die Idee eines socialdemokratischen Ministers in Preußen brachte, war durchaus kein Glück für die Socialdemokratie. Selten hat die Fraction schlechter abgeschnitten in einer Reichstagssesfion als jetzt, wo sie mit imponirender Stärke in's Parlament einzog, nur um das Horazische Wort Es kreist der Berg und gebiert ein lächerlich Mäuslein" von Neuem zu illustriren. Eine revolutionäre Partei ist nur so lange stark, als sie gefürchtet wird, und die Angst vor den Sozis" ist heute in Deutschland unter . den herrschenden Classen geringer als vor der letzten Wahl. Wenn heute der Vorwärts" wieder eine PichelSwerder-Geschichte veröffentlichte, kein Mensch würde sie mehr ernst nehmen. Am Samstag wurde wieder den Socialisten innerhalb eines Vierteljahres ein dritterReichstagswahlkreis entrissen, und zwar in einem Industriebezirke durch einen Nationallibe ralen, also einen Vertreter der großindustriellen Interessen. All' dies sind wahrlich sprechende Zeichen. Es ist darum ein . großer taktischer Fehler vom socialistischen Standpunkte aus, wenn die Führer in dem gegenwärtigen Kriege überhaupt Stellung nehmen; ihr einziger Standpunkt kann der einer Verurtheilung .des Kampfes an sich sein, unter stetem Hinweis auf die Abscheulichkeiten emer solchen Maf senabschlachtung uninteresfirter Men schen zu Gunsten von selbstsüchtigen Zwecken. , ? , . : ES wurde schon verschiedentlich da
rauf.hingewiesen, daß, wie die Dinge
nun einmal liegen, auch "für den Nicht-
Socialisten die einzige Hoffnung auf Besserung der Lage im Vorhandensein der socialistischen Verbände beruht. Jedoch es läßt sich nicht verkennen, daß in Europa ein bedenklicher Rückschlag einzusetzen beginnt, der auch in unserem Lande eintreten würde, wäre die gesammte Bewegung hier überhaupt erst aus den Kinderschuhen heraus. Die parlamentarische Arbeit hat die deutschen Abgeordneten in gewissem Maße zu Interessenten des Gegenwartsstaats gemacht, selbst diejenigen, die theoretisch noch fest auf jede Lehre von Marx schwören. Man lese die kürz lichen Reden Bebel's über den Krieg und vergegenwärtige sich, wie sich etwa ein Abgeordneter der 70er Jahre über den gleichen Gegenstand geäußert haben würde. Leider ist kein Zweifel, daß auch bei uns die Partei in den gleichen Fehler verfiele, falls sie Congreß-Ver-tretung bekäme und sich an den praktischen Gesetzes Arbeiten betheiligte. Nur daß hier die Wirkung viel schleu niger hereinbrechen müßte und der Anfang zugleich das Ende bedeutete. Nichts ist gefährlicher für die revolutionäre Kraft einer Partei, als wenn sie leise aus den Reformboden hinübergleitet und wenn die Führer sich aktiv an Parlaments - Arbeiten betheiligen, ist eine solche Wandlung die unablässige Folge. , Wer den Gegenwartsstaat an sich negirt, für den wird ein solcher Compromiß zum politischen Verderben. Schließlich ist es General'Adjutant Bell von dea Colorado'er Miliz klar geworden, daß er nur ein Werkzeug der Grubenbesitzer war und hat resignirt. Einem Interviewer gab General Bell folgende Erklärung: Erst spät bin ich dahinter gekommen, daß die Arbeiter, welche ich im Interesse der GrubeN'Gesellschaften aus dem MiningCamp vertreiben mußte, von den nämlichen Corporationen gedungen worden sind, um die Wahlen in Denver im Sinne der Herrschaften zu gestalten. Man beschuldigt mich, die Miliz im letzten Wahlfeldzuge für politische Parteizwecke mißbraucht zu haben. Nicht ich habe e3 gethan, sondern den Corporationen fällt es zur Last; meine Absicht war es, durch's Militär die Bürger zu schützen und das Gesetz zu wahren; die Gruben-Gesellschaften dereitelten meine Zwecke und kehrten die Ordnung um, indem sie die Miliz zum Niedertreten des Gesetzes mißbrauchten." Herr Gompers, der Präsident der A. F. O. L. wird nun wohl auch zu der Einsicht gelangen, daß er die Coloradoer Genossen schmählich im Stiche gelassen hat und diese es ihm nicht so bald vergeben werdend . i Das Doppelleben des ermordeten Joseph M. Iddings . Joseph M. Iddings , welcher am Dienstag Nachmittag von Frau Ella Hicks in deren Wohnung. No. 831 Washington Ave., über den Haufen geschossen wurde, hatte ein Doppelleben geführt. Die Frau kannte ihn nur unter dem Namen Joseph baftings . Wenn er sich von seiner Wohnung in Sherman Drive fernhielt, so glaubte seine Frau, daß er sich bei seiner alten Mutter, welche bis vor Kurzem No. 1109 Deloß Str. wohnte, aushielt. Daß die HickS die That aus Eisersucht beging, unterliegt keinem Zweifel. Auf ihre Angabe hin. daß sie ihn erschoß, weil er sie . insultirte, legt die Polizei keinen Werth, da sie bereits seit zwei Jahren ein intimes Verhältniß mit ihm unterhielt. Der Fall kommt morgen im Polizeigericht zur Verhandlung. Noch gut. abgelaufen. . Pfahlbau stürzte ein, als ein Zug darüber fuhr. Die Staats-Steuercommissäre werden noch lange mit Grausen ihrer Inspectionsfahrt über die Chicago & Eastern Illinois Bahn gedenken. Wenige Meilen nördlich von Brazil, als der mit Passagieren dicht besetzte Zug am Montag früh emr 70 Fuß lange Pfahlbrücke pasfirte, entgleiste der Tender. '"' Alle Schwellen, die das Geleise trugen, brachen in der Mitte und die Tragdalken wurden zerstört. Der Lokomotivführer brachte den Zug etwa 400 Fuß auf der anderen Seite der Brücke zum Halten. Im letzten Waggon befanden sich Gouverneur Durbin, Staats-Selretär StormS, . Anditor Billheimer, die Steuer-Commissäre Martin und Win gate und Senator Ogborn.
Ans den Gerichtshöfen.
S e n s a t i o n e II er A u stritt im Kriminalgericht. Vor dem Criminal-Richter kam gestern der Fall der 18jährigen Margarethe Freakes zur Verhandlung; dieselbe ist der Kupplerei angeklagt; sie wird beschuldigt, die 16jährige Glenny Alexander aus ihrer elterlichen Wohnung, No. 817 S.'West Str., fortgelockt und zu einem unmoralischen Lebenswandel verleitet' zu haben. Vor mehreren Wochen wurde Glenny dem Richter Stubbs vorgeführt, welcher sie einstweilen dem Kloster zum Guten Hirten überwies. Es ist die Absicht des Richters sie in einer netten christlichen Familie unterzubringen. Am 11. April d. I. hat die Freakes Glenny überredet, ihre Arbeit in der Fabrik der Puritan Bed Spring Co." aufzugeben, indem sie ihr die Versicherung gab, daß sie ihr eine Stellung verschaffen werde, in welcher sie soviel Grld verdienen könne als sie nur wünsche und in welcher sie ein vergnügtes Leben führen würde. 'Zwei Tage und zwei Nächte hatten sie sich sodann in anrüchigen Häusern umhergetrieben, als sie von Glenny's Vater, George Alexander, erwischt wurde, welcher sodann ihre Verhaftung veranlaßte Glenny hatte gestern einen Theil ihres Zeugnisses abgelegt, als sie plötzlich von einer tiefen Obnmacht befallen wurde. Sie wurde schleunigst auf ein Sopha in Richter Alford's Zimmer gebettet und Dispensarinms-Arzt Dr. Sudrausk wurde herbeigerufen, welchem eS erst nach einstündiger Arbeit gelang, sie wieder in's Leben zurückzurufen. Sie wurde hierauf auf Anordnung des Richters nach dem Hause ihres Vaters überführt. Die weiteren Verhandlungen in dem Fall der Freakes wurde auf nächsten Samstag verschoben. Freut sich ihrerScheid u n g. Richter Allen bewilligte gestern der Frau Christ A. Terhune die Schei dung von ihrem Gatten Garrett txhune, mit melchem sie sich vor 33 Iahren vermählt hatte. Er ist ein profef fioneller Trunkenbold und hat das Geld, welches er verdiente,, in Gestalt von Sprirituosen durch seine Gurgel rollen lassen, anstatt für seine Familie zu sorgen. Die Frau war überglücklich, als sie hörte, daß ihr die Schei dung bewilligt worden war. Appell alionzurückgezogen. Ben YantS, Henry Abtoves, Charles DonguS und Jve Zoltzmann, Lunch wägen-Besitzer, welche im Polizeigericht wegen Verletzung einer städtischen Or dinanz (sie waren mit ihren Wägen zu lange auf einer Stelle gestanden) zu ei ner Geldstrafe verurtheilt worden wa ren und hierauf an das Kreisgericht appellirt hatten, zogen gestern ihre Ap pellationen zurück und bezahlten die Kosten. D i e F ä l l e d e r A u r o m ob i l i st e n. Polizeirichter , Whallon hat sämmtliche vorliegenden! Fälle gegen Automo bilisten, welche städtische Ordinanzen verletzt hatten und deshalb mit der Polizei in Conflict gerathen waren auf nächsten Dienstag, den ,31. Mai, Nach. mittag verschoben. ' Verhaftsbefehle sind erwirkt gegen: Sidney Elston (2), Robert Haßler, A. D. Gates (3), Carl Fisher, William Fortune, Harry Cherry, Julius Walker und Frank Staley. Nichtschuldig. John H. Wood, ehemaliger Präsident der verkrachten Ersten NationalBank von Matthews, welcher der Miß Verwaltung der Gelder, derselben ange klagt ist, erklärte sich gestern vor Bun besuchter Anderson nicht schuldig. . Er stellte hierauf Bürgschaft von $10,000. Wood wird von Anwalt John S. Duncan vertheidigt. NeueScheidungskI ä'g e n May Rosanne Lahmann wünscht von ihrem Gatten John geschieden zu werden. Sie giebt als Gründe brutale Behandlung an. ; Margareth Tomlinson beschuldigt in ihrer gegen ihren Gatten erhobenen Scheidungsklage denselben de? böswil ligm Verlassens. Keine Einigung der Geschworenen. , Friedensrichter Stout's Geschworene, vor welchen der Fall des Restaurateurs Harry West von Oaklandon, welcher angeklagt war, Spiritussen am Sonn
tag verkauft zu haben, prozesfirt wurde, konnten sich nicht einigen und wurden entlassen.
Im P o l i z e i g e r i ch t . . wurden die Fälle der in der Dienstag Nacht vom Polizei-Capitän Hyland und Sergeant White im alten Cleveland Club Gebäude überrumpelten Pokerspieler auf den 2. Junk verschoben. Der Farbige John Baker, ein ExZuchthäusler, welcher beschuldigt ist, von einem Wabash Str. Geflügelhändler Geld gestohlen zu haben, wurde an die Großgeschworenen überwiesen. Er ist ein Bruder des Jeß Baker, welcher überführt wurde, den Chinesen Doc Long ermordet zu haben. Die 9 jungen Leute, welche am Sonntag in dem Gehölz an den Ufern des Fall Creek nördlich von der 33. Str. unter der Anklage des CrapSpielens verhaftet wurden, wurde mangelnder Beweise wegen entlassen. Behörde für öff. Werke. Bedeutende Verbesserungen beschlossen. Die Behörde für öffentliche Werke hat gestern den Bau des Haupt Allzugs. Canals in West Washington und die Pflasterung der Oft Washington Str. von den Gürtelbahn-Geleisen bis Wallace Str. mit Backsteinen beschlossen. Die Strecke ist 5227 Fuß long. Von der Wallace Straße aus ist die Washington Straße bis zur Central Ave in Jrvington bereits mit Backsteinen gepflastert. Der West Jndpls. Abzug? Canal wird sich in Handing Str. beginnend am White River, dann nördlich bis zur Washington Str. und weiter nördlich durch eine Anzahl Straßen erstrecken. Er wird eine Länge von 27.835 Fuß haben und eS wird die Construction von 71 sog. Mannlöchern" und 77 Fang-Basfins nöthig sein. Der Dorman-Str. Canal wird gereinigt werden. Straßen-Commissär Herpick berich tete, daß der Dorman-Str. - Abzugscanal auf der Strecke von Washingtonbis Michigarl'Straße dermaßen mit Schmutz angefüllt ist, daß seine Reinigung nur vermittelst der Stewart-Ma-schinen möglich ist. Der Commissär wurde ermächtigt, vier von diesen Maschinen für den Zeitraum von 3540 Tagen zu H Pro Tag für jede Maschine zu miethen. Dieselben müssen noch erst von Boston nach hier gesandt werden. N e u e G e s u ch e wurden eiugereicht für: Wasserröhren in der 32. Straße, von der 1. Alley östlich der Northwestern Ave. bis 150 Fuß östlich. Wasserröhren in der Salem Str., von 34. bis 36. Straße. Die endgültige Asseßment-Liste für den localen Abzu7.scanal in und längs der Lord Str., von East- bis LibertyStraße, wurden bestätigtt. Beschlossen wurde die Eröffnung und Ausdehnung der Davis Str., von der Prospect Str. bis zur 1. Alley nördlich. . Angebote waren gestern eingelaufen: Für Creosate Holzblock-Pflafterung der Blake Str., von Washington bis New Vork Str.: Hoofier Conruction Co., Kreodon Blocks $5.70; Creosote A Blocks S5.51, Creosote Special Blocks $5.35; I. K. Cooper & Son, $5.36. Für Holzblock-Pflafterung der Blake Str., von Walnut Str. bis Jndiana Ave.: Hoofier Construction Co., Kreo done Blocks $5. Creosote A Blocks $5.57, Creosote Special Blocks $5.37; I. K. Cooper & Son, $5.34. Für Holzblock-Pflasterung der Blake Str., von New York bis Walnut Str.: Hoofier Construction Co., Kreodone Blocks $4.06; Creosote A Blocks $3.92, Creosote Special $3.77; I. K. Cooper & Son, $3.76. Großloge der Freien Freimaurer. Die Großloge der Freien Freimau rer, welche in dieser Woche hier tagte. hat in ihrer gestrigen Schlußsitzung noch folgende Beamte ernannt: ' Grand Chaplain", Rev. Harry C. Wefton, Ladoga; Grand Lecturer" Lee Dinwiddie, Fowler; Grand Mar shal", William . Swintz, South Bend; Senior Grand Deacon", Chas. N. Mittels, Newcafile; Junior Grand Deacön, William H. Marker, Tipton; Grand Steward and Tyler", Roger Parry, Indianapolis. . Diese Beamten wurden mit den am Dienstag erwählten gestern installirt.
Kleine Stadtnachrichten.
- Die S ch l u ß f e i e r der Indiana Rechtsschule wurde gestern Abend im Grand, Opernhause abgehalten.! 42 Senioren wurden graduirt. Addison C. Harris hielt die Ansprache. Henry Coburn wird an der Georgia Str. zwischen Capitol und Senate Ave einen Lagerspeicher errichten lassen, welcher $150.000 kosten und mit allen modernen Einrichtungen versehen sein wird. Ein Nebengeleise der Eisenbahn wird direct in den Hof de8 Speichers führen. Die Spitzen der hiesigen Kauf Mannschaft, der Gouverneur und Mayor Holtzmann werden die Cincinnatier Kaufleute, welche heute Abend 5 Uhr von ihrem Ausflug nach der WeltauSstellungsstadt in Indianapolis anlangen, auf dem Bahnhofe begrüßen nd die Gäste sodann im ., Grand Hotel beWirthen. JnSoutbport istgestern Benjamin Ransdell, einer der bekanntesten Bürger von Marion County, in Folge eines Herzleidens plötzlich gestorben. Er erfreute, sich auch in Indianapolis eines ausgedehn ten Freundeskreises. Der Verblichene war ein Veteran aus dem Bürgerkriege, er gehörte der Compagnie G. des 7. Infanterie Regiments an. In einerVersammlungder Directoren deS Commercial Club wurden Frank E. Gavin, F. M. Herron und Franklin Nonnegut als Comite ernannt, um mit den Ticket-BrokerS" ein Arrangement zu treffen, wodurch die Einwände der 'Bahngesellschaften gegen Gewährung . von AufenthaltsPrivilegien für durchfahrende Passagiere während der Weltausstellung zu beseitigt werden sollen. Grundeigenthums - Uebertragungen. Augustus A. St. Clair an Henry Sanders. 15 Lots in Homestead, Riverside Park Add., nördlich von Haughville. $4000. Allen Fletcher an Charles Stewart, ein Theil des südwestlichen Viertels von Sect. 27, Tshp. 15, Range 8, Center Tshp. $1000. . Jennie Smith an John Ray, Lot 30 in Picken & Loftin's Oft Washington Str. Add.,. nördlich der Pennsylvania Railroad Shops. . $1790. Ellsworth Olcott an Jndiana Savings und Investment Company, Lots 810, Sq. 2 in Hackers Subd. von Außenlot 9, westlich vom White River. $7500. John Cooper an Mary Mann, Lot 187 in Cooper & Picken's NordoftAdd., östlich der Atlas Works, und Lots 84, 95, L16 und 117 in Pleasant Run Addition, nahe Orphans Home. $1200. ' Amos Hollowell an Ind. Lumber & Veneer Co., Lot 70 in Campbell's West Park Add. zu Nord Jndianapolis. $1600. Benjamin F. Grant an dieselbe, Lot 71 ebendaselbst. $1600. ' Mary S. Bremerman an Esther O'Neill, Lot 31. Block 4 zu Nord Jndianapolis. $1600. Harry Stout an William Karslake. Lot 19 und ein Theil von 20 inWoodland's Park Addition zu Jrvingtan. $3500. Margery Endley an Edward Craig, Lot 6 in Bell's Subd. von Johnson's Erben Add., nahe Park und 29. Str. $3250. Mexican Coffee and Rubber Company an Charles W. Lauer, Lot 1 in Miami Powder Cos. Subd. von Rhode' N. Illinois Str. Add., südlich von Fall Creek. $4,000. Charlotte H. Herbine u. A. an Herman B. Sayles, Lot 17 in Rhodes' Subd. vvn Theil von der nämlichen Add. $2,700. : Vandalia Short Line. 89.00-St. Louis und zurück-K9.00 ' zum Internationalen Skat-Turniere. Die Skat - Sektion des Deutschen Hauses, welche sich am Internationalen Skatturniere vom 28. bis 31. Mai betheiligen wird, verläßt Indianapolis am Samstag, den 23. Mai, Morgens 7 Ubr, mit der Vandalia Bahn und wird in St. Louis um 1.34 Uhr Nachmittags anlangen; Nicht-Mitglieder. welche mit dem Verein zu reisen wün schen, find gebeten, sich bei dem unterzeichneten Komite zu melden, um in dem SpezialWaggon Unterkommen zU finden. Alle, welche es vorziehen mit den regulären Zügen der Vandalia-Bahn schon am Donnerstag, 26. Mai, zu fahren, können Billette , zur Waggon Excurfionsrate, $6.00 für die Rundfahrt erhalten. Emil Martin, - Aug. M. Kühn, Komite. Robert Keller,
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