Indiana Tribüne, Volume 27, Number 235, Indianapolis, Marion County, 25 May 1904 — Page 6
Indien, a Tribüne, 23. Mai
6 Europäische Nachrichten. jjgfcffiljK 353itii$IIcIj "5Tii3 ScrcHken. Dresden. Das hiesige Schwur1414 Clhbourne Straße. M i l tv a u ! e e. W t s.. den so. April 1909. Skkündung der Blase und der Gebärmutter ist sicherlich eine der fürchterlichsten Krankheiten, die eine Frau haben kann. Mehr als sechs Jahre lang fühlte ich kränklich, und wurde ich schwach und abgemagert. Mein Lunge wurde entzündet und wund, und, als meine Leiden zunahmen, bekam ich schwellende Bläschen, häufige Entzündung, diel' Durft, übermäßigen Appetit und Uebelkeit. , Jchhatte für Hunderte von Dollars Medizin für iiese Leiden gebraucht, ohne dauernde Linderung zu erhalten, als einer Ihrer Geburtstags-Kalender in meine Hönde gelangte. Die Zeugnisse lasen sich wie Märchen, aber ich versuchte Ihr berühmtes Heilmittel und fand, dasz es aus guten Gründen von so dielen gepriesen wor den ist, und nachdem ich 17 Flaschen gebraucht, war ich gesund 0 f ) -sf und 33? in die Legton Ihrer Anbeter eingetreten. Ich habe CZßiA. rräf LS a mich irimehr seit zehn Monaten der besten Gesundheit erfreut. pi , und hkve allen Grund zu glauben, dasz ich dauernd kuriert sei. Echatzmeisterw, Arbeiter UnterstützungSVkrei. gericht verurtheilte den SpinnereiWächter Bienert in Meißen zu vier n Jahren Gefängniß. Bienert hatte dersucht, sich, seine Frau und seine sechs Kinder zu vergiften. Die Frau und die Kinder starben, Bienert selbst blieb am Leben. Buchhalter und Kanzleivorstand Alfred Zimmermann feierte sein 25jähriges Jubiläum als Beamter der Sächsischen Nentenversicherungsanstalt. M
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z e n b e r g. Seit kurzem wird der Maurer und Hausbesitzer Hartlem vermißt. Er hat sich aus seiner Wohnung entfernt, um sich in den Antonsthaler Wald zu , begeben, ist jedoch dort nicht angekommen. Da der Vermißte öfters Spuren von Geisteskrankheit und Schermuthsanfälle hatte, befürchtet man, daß er sich ein Leid angethan hat. Dobeln. D:e Backer-Jnnung feierte unter Betheiligung der städtischen Collegren und zahlreicher anderer Ehrengäste das 400jährige Jubiläum ihres Bestehens. K ö n i g st e i n. Das 17jährige Dienstmädchen Melitta Schöne, das vor einiger Zeit ihren Dienst verlassen hat, wurde auf Rathener .Flur als Leiche aus der Elbe gezogen. Leipzig. Ein unlängst hier derstorbener Bürger, der es nicht gewünscht hat, daß sein Name genannt wird, hinterließ der Stadt 130,000 Mark, mit der Bestimmung, die Zinsen nach Erfüllung gewisser ' Bedingungen zu wohlthätigen Zwecken, insbesondere zur Unterstützung verschäm ter Armer, zu verwenden. N a u ß l i tz. Auf unermittelte Weise entstand im Stallgebäude des Wirthschaftsbesitzers Gottschall Feuer, durch welches das Grundstück völlig zerstört wurde. Später brannte das Stallgebäude des Rittergutes nieder. Rochsburg bei Pirna.. In der Braunschen Fabrik wurde der Werkführer Hendel von der TxansMission erfaßt und und solange herumgeschleulert, dts tvm das eme Bei vom Leibe gerissen, das andere ausgerenkt über dem Kopfe lag. Nachdem das Getriebe zum Stillstand gebracht und der Verunglückte von der Welle gelöst worden war, hauchte er in Gegenwart seines Sohnes, der Zeuge dieses betrübenden Vorganges gewesen war, semen Geist us. W i l d e n f e l s. In einer Kalkstemgrube zwischen Schonau undGru nau verübte der Arbeiter Glitzsch von hier dadurch Selbstmord, daß er eine Dynamitpatrone in den Mund nahm und zur Entzündung brachte. Dem Lebensmüden wurde der . Kopf vollstandig auseinanderaerissen. Z w i ck a u. Die kürzlich auf dem Tiefbauschachte verschütteten Bergleute sind der Häuer Bruno Tröger aus Reinsdorff (aerettet) und der Häuer Albin Bretschneider aus Marienthal (todt). Kessen'Aarmstadt. D a r m st a d t. Das hiesige Schwur gericht verurtheilte den Tagelöhner Friedrich Grimm von Haussenstamm, der in der Nacht zum 18. Januar den dortigen Nachtwächter Paul Jacob aus altem Hasse niederstach, wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit tödtlichem Ausgang zu emer Zuchthaus strafe von sieben Jahren. Hofthea terkassirer Georg Göbel feierte sein 50iäbriaes Dienstiubiläum an der Großherzoqlichen Hofbllhne. A s b a ch. Beim Holzfällen im hiesigen Walde wurde der 16 Jahre alte Sohn des Landwirths Stadler von hier von emem m die 'Hohe schnellen den Theil eines Stammes so unglück lich an den Kopf getroffen, daß er bewußtlos zusammenstürzte und der starb. Bensh'eim. Im Alter von 73 Jahren verschied infolge emesSchlag anfalls Musikdirektor G. Sailer.' Der Verstorbene wirkte von 1878 bis zu seiner im Jahre 1897 erfolgten Pensionirung als Musiklehrer am hiesigen Lehrerseminar. Kaste l. Lohnkutscher M. Vaury machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Der Mann, der in guten Verhältnissen lebte, hatte sich in den Kopf gesetzt, daß durch Einführung der elektrischen Straßenbahn sein Ge schüft ruinirt werde. Mainz. Der in Osthofen unter dem Verdacht, an dem großen Geld diebstahl in Abbaching bei Wasserburg bethemgt gewesen' zu sem, verhaftete Maler Heiland hat sich in seiner Zelle im hiesigen Untersuchungsgefängniß mittels eines "Taschentuches erhangt Sein Complice wurde bekanntlich in Antwerpen, als er sich eben einschiffen wollte, verhaftet. Ober - Roden. Infolge Herz fchlages verstarb Bürgermeister Euler von mer, welcher 28 Jahre dem hiess gen Gemeindewesen mit viel Geschick und Umsicht vorgestanden hat. Zwingenberg. Bürgermeiste Zerweck feierte sein 25jähriges Amts zubilaum. Wavern. München. Der Prinz - Regen hat beim siebenten Knaben des Metz germeisters Georg Weindl hier die Pathenstelle übernommen und das übliche Geschenk überreichen lassen. Im Gesangmtz am Lilienberg erHang
Da der Wine of Cardui in jeder Apotheke zu haben ist, so ist es für irgend eine Frau unnöthig zu leiden, wie Fräulein Diedrich litt. Die oft wiederholten Zeugnisse von Hundert'Tausenden von kurierten Frauen, stellen ohne jeden Zweifel die Thatsache fest, daß es wirklich unnöthig ist, daß eine Frau überhaupt leidet. Frl. Diedrich sagt, die durch Wine of Oardai erzielten Kuren erschienen ihr wie Märchen, ehe sie denselben selbst probirte. Aber jetzt erscheint ihr Alles, zu ihrer größten Freude, als wahr. Sie weiß, wie dieses milde und einfachs Heilmittel ihrem Geschlechte auf dem natürlichen Wege hilft. Sie betrachtete ihn nicht mehr als geheimnißvoll. Es ist wirk lich natürlich, daß sie ihn ohne Zaudern jeder Leidenden als die beste Medizin empfiehlt. Der Win ok (Zarclui regulirt die Menstruation und ist ein wunderbares Stär kungsmittel. Aus diesem Grunde stärkt er den ganzen weiblichen Organismus, der in so empfindlicher Weise mit dieser wichtigen Function verknüpft ist. Fräulein Diedrich's Haltung beweist , welch' vortheilbaite Folgen der Wine ot Cardui für eine leidende Frau hat. Ihr solltet einen Versuch damit machen. Alls Apotheker verkaufen tz1.00-Flaschen.
M rZSSSSSSS2ZZ r, ic sich deswegen Verbrechens wider die Sittlichkeit in Untersuchungshaft befindliche Schuhmacher Joseph Jäger aus Pasing. Kurzlich starb tin 60. Lebensjahre der Wirkliche Gehe!me Kriegsrath, vortragende Rath und Sektionsvorstand xm Kriegsmmisterium Friedrich Müller. Oberregierunasratb Dillman wurde anlaklick des Tages seiner 25jährigen Amtsthätigkeit vom Polizeidirektor Halder in Anwesenheit der Referenten und höheren Beamten der Polizeidirektion in herzlichen Worten rn seinem mit Blumen und Blattpflanzen hübsch geschmucktenAmtszimmer beglückwünscht und ihm eine reizende, kunstvoll gearbettete Jardirnere als Andenken über reicht. Amberg. Der weit bekannte Oberförster a. D. Primus Ehaselon und seine Gattin feierten das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Oberförster Ehaselon steht im 81. Lebensjähre. A i b l x n q. Dem Rentamtsdiener Matthias Vetz wurde in Rücksicht auf seine seit fünfzig Jahren mit Treue und Eiser geleisteten Dienste die Ehrenmünze des Ludwigs-Orden verliehen. Bad Tölz. Magistratstaglöhner Johann Obermüller hier wurde von einem fallenden BaumZU Boden geschlagen. Ins Krankenhaus derbracht, ist er seinen Verletzungen erlegen. E r l a ii.' Der beim Bahnbau beschäftigte Bahnstreckenarbeiter Karl Reininger wurde von einem abstürzenden Felsblock erschlagen. Ein anderer Arbeiter wurde leicht verletzt. H o l z k i r ch e n. Lokomotivführer Althammer wurde gelegentlich eines Rangirmanövers von der Maschine aus an eine Telegraphenstange geschleudert und erlitt einen komplizirten Schädelbruch. Oberpleichling. Der Bauerssöhn Franz Brändler von hier, welcher auf dem Wege von Seligenstadt nach Bergtheim den Bahnkörper benutzte, wurde von einem ihm in den Rücken kommenden Güterzug übersahren. Infolge Schädelbruchs trat der Tod sofort ein. Reith bei Obertreubling. Der 20jährige Hirtensohn Aloys SperZ richtete den Oekonomenssohn Winter auf dem Heimwege ohne jegliche Veranlassung mit einem armdicken Prü gel derart zu, daß Winter alsbald verstarb. Der Mörder wurde verhaftet. Traunstein. Der seit kurzem in der Binderschen Brauerei beschäftigte Braubursche Weiß wurde von der Polizei verhaftet unter dem dringenden Verdachte, die Privatiersehefrau Felder in Oberndorf bei Laufen am 10. Februar dieses Jahres ermordet und beraubt zu haben. Weiß, der sich in der Bierlaune selbst verrathen haben soll, befand sich zu genannter Zeit thatsächlich am. Thatorte. Wie verlautet, hat er die That bereits eingenanoen. Württemverg. Stuttgart. In der Karlsvorstadt brach ein gefährlicher Hausbrand aus. Das Feuer hatte bn semer Entdeckung schon so weit um sich gegriffen, daß sämmtliche Bewohner, 5 Erwach sene und 7 Kinder, von Schutzleuten ckuf Leitern durch das Fenster gerettet werden mußten. Bei der Rettung fiel eine Frau vom 1. Stockwerk auf den Fußsteig und erlitt erhebliche inner Verletzungen. Der Hausbesitzer trug schwere Brandwunden davon, denen er erlag. Apfelbach (Mergentheim). Die Frau des Rosenwirths Kemmer wurde mit schweren Brandwunden todt m der Küche aufgefunden. Genaues ist noch nicht festgestellt: es wird vermuthet. daß ihre Kleider beim Kochen Feuer gefangen haben Berlichingen. Das Doppel Wohnhaus von Bernhard Rückert und Joseph Keppler hier brannte vollstän dig nieder. Dabei kam der 61jährige Vater des. Rückert in den Flammen um.
, Japanischer Corpcoobootdicnst. Strapazen und Entbehrnnge in den ersten Monaten des Krieges. Ueber den Dienst auf den japanischen Torpedobooten in den ersten Monaten des gegenwärtigen Krieges haben japanische Offiziere eine leohafie Schilderung gegeben. Seit dem 11. Februar herrschte sirenge Kälte, und die See war sehr bewegt. Die Besatzung eines Torpedobootzerstörers schlief, wie man sagen kann, unter gefrorenem Schnee, in solchen Massen drangen die Schneeflocken in die Mannschaftsräume. Auf einem andern war der Kompaß eingefroren. Trotzdem kamen keine schweren Beschädigungen durch Frost bor, weil die Erfahrungen von 1894 95 ausgenutzt wurden. Auch Erkältungen waren selten, weil die Leute nicht dem
Wechsel von Temperaturen ausgesetzt waren, wie auf großen Scyissen, wo die Kabinen geheizt werden können. Auf Torpedobooten ist das Kohlenbecken das einzige Mittel zur Erwärmung, es hat aber zwei Uebelstände. Auf einem so kleinen Fahrzeug ist erstens, wenn es schwer rollt und , stampft, glühende Kohle ein gefahrlicher Geselle, zweitens aber wird die Ausdunstung der Kohle gefährlich, wenn alle Oeffnungen geschlössen werden müssen. Es gab also nur eme Folgerung: den Verzicht auf alle Heizung. Anscheinend haben die Leute, die nun in dauernder Kälte lebten, ihre Gesundheit mehr geschont, als wenn sie Heizmittel gehabt hatten. Eine große Strapaze für die Offiziere war, daß sie kaum zu ruhigem Schlaf kamen. Sie hatten Nachts Dienst und die Ausregung bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeü und ohne Lichter, wenn alle Sinne angestrengt werden, um Zusammenstoße zu vermeiden und doch Fühlung mit den anderen Booten zu behalten, wurde bald fast unerträglich. Es war nicht allein der Mangel an Gelegenheit zum Schlafen, sondern die lange schwere Anspannung führte Schlaflosigkeit nach sich. Reisbranntwein brachte keine Erholung, und nur Morphium schuf in vielen Fällen Schlaf. Das war viel schlimmer als das Gefecht selbst. Eine andere große Schwierigkeit war die Ernährung. Natllrlich muß ein Torpedoboot gute Nahrungsmittel haben, aber bei hoher Kälte verlangt ein japanischer Soldat oder Matrose vor allem nach Miso-schiru, einer Art von Bohnensauce. Fässer mit Sauce wurden mitgenommen und mußten, da im Raum kein Platz vorhanden war, auf Deck angebunden werden, wo die andauernd überschlagenden Wogen sie zum großen Kummer der Leute zertrümmerten oder wegrissen. Beschwerlicher Dienst. Die Taqesbeschäftigung des japanischen Soldaten stellt sich in friedlichen Zeiten im Wesentlichen wie folgt: Die Tagwache ist im Winter um 5, im Sommer um 4 Uhr Früh. Eine Viertelstunde darauf wird die erste Mahlzeit verabreicht; sie besteht aus Reis, Gemüse, kaltem Fleisch und zwei Tassen Thee. Um 6 Uhr beginnt unter Leitung der Offiziere und Unterofn ziere die Beschäftigung, die sich Hauptsächlich auf gymnastische Uebungen, Bajonettfechten, Schießen, Marsch- und Felddienitubungen erstreckt: geschlosse nes Exerziren wird wenig geübt. Nach jeder halben Stunde wird eine Rast von fünf Minuten eingeschaltet. Im Laufe emes Jahres gibt ieder Soldat 250 scharfe Schüsse ab. Mittags wird eine ganz gleiche Kost eingenommen wie Früh. Jeden zweiten Tag wird statt frischen Fleisches Fisch verabreicht. Von Mittag bis 2 Uhr Ruhepause oder interner Dienst; von 2 bis 6 Uhr abermals Beschäftigung, worauf die Abendmahlzeit gehalten wird. An Stelle von Reis wird seit mehreren Jahren Kornbrot verwendet. Von 7 bis 9 Uhr freier Ausgang. Während der Manöver ist der Dienst sehr hart; Kantonnirungen sind nicht usuell und das Essen besteht aus einer Handvoll Reis in einer gährenden Sauce von scharfen Gewürzen. Sitdung. Richter: Ihr Stand?" ü a u s k n e ck t : .Exporteurs
'yf-.mzt .??... ?-?C.??u i 4 H-M- $ i i Ausland I "M-H-M-ft.wj.,attt.r' i i i 1 Unglückliches S t i e r g e -s e ch t. In Madrid nahm dieser Tage ein Stiergcfecht einen besonders unglücklicken Verlauf, indem beide Matadore, Algabeno und Lagartijo, und ihre Stellvertreter aufgespießt wden. Achtung vor dem Feinde. In Tokio wurden letzthin Ansichtspostkarten, die das Haupt des russischen Statthalters Alexiew von japanischen Schwertern durchstoßen zeigten, polizeilich verboten und die Platten vernichtet. Dasselbe Schicksal traf Postkarten, die eine Niederlage der Russen darstellten. Verhängnitzvolle V'erw e ch s l u n g. Der Taglöhner Xaver Weiß in Negensburg Bayern, erblickte unlängst auf der Kellersiiege des Karmelitenbräukellers, in dem er etwas zu thun hatte, einen gefüllten Krug. In der Meinung, der Krug enthalte Bier, nahm er einen tüchtigen Schluck Seifenstein, den der Maschinist zur Reinigung des Pflasters benützte. Der Bedauernswerthe mußte seine Unvorsichiigkeit trotz sofortiger ärztlicher Hilfe mit dem Leben büßen. Geplanter Massenmord. Während einer Konzertprobe in der Militärschule zu Sophia, Bulgarien, schlich sich jüngst ein unbekannter junger Mann in die Küche ein und versuchte eine Flasche Flüssigkeit in die kochenden Speisen zu schütten. In diesem Augenblick trat der wachhabende Kadett ein und verhinderte sein Vorhaben. Der herbeigeholte Arzt konstatirte, daß in der Flasche eine Cyankalilösung enthalten war. Der Thäter, ein Hochschüler, gab beim Verhöre an, er sei Anarchist. Schreckliche Rache. Der auf der Glashütte Unterneubrunn bei Koburg beschäftigte Glasmacher Strauß gerieth kürzlich mit seinem Arbeitskollegen Grimm in Zwist, weil er zu ihm äußerte: Du bringst doch kern gescheit Glas fertig!" Darauf stieß ihm Grimm seine Glasmacherpfeife, an der sich glühendes Glas befand, in den Unterleib. Nach kurzer Zeit verschied Strauß, der der einzige Ernährer seiner alten und kranken Mutter war, unter gräßlichen Schmerzen. Der erst 17jährige Grimm wurde verhaftet. Exemplarische Strafen erhielten in Mainz zwei Leute, die in den Fastnachtstagen auf den Straßen mit ihren Pritschen Unfug getrieben. Der 26 Jahre alte Buchhalter Hugo Schade aus Vraunschwcig hatte einer Anzahl Herren die harten Hüte eingetrieben. Er wurde zu einer Woche Hast verurtheilt. Weiter wurde der Taglöhner Franz Weisel, der eine Frau mit der Pritsche in's Gesicht schlug, zu fünf Tagen Haft verurtheilt. Das Cericht war der Ansicht, daß derartige rohe Spässe die Mainzer Fastnacht in Mißkredit bringen. Strenge Maßregel. Der Stadtmagistrat Kulmbach in Bayern hat kürzlich auf Grund der oberpolizeilichen Vorschriften über den Ver!:hr mit Motorfahrzeugen auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen dem Spinnereidirektor Friedrich Hornschuh in Kulmbach die selbstständige Führung eines Motorfahrzeuges auf die Dauer eines Jahres untersagt. Der StadtMagistrat richtete an sämmtliche Distriktspolizeibehörden das Ersuchen, die ihnen unterstellten Gemeindebehörden und Sicherheitsorgane hiervon zu verstandigen und zur Mitwirkung beim Vollzuge des Verbots anzuhalten. In der Apstneke. Sie haben mir Arsenik statt Brause Pulver gegeben!" Dann sind Sie mir ja noch sechzig Pfennig schuldig!" Hirporbot. Der Wirth hier nebenan ist wohl sehr verschuldet?" Na, ich sag' Ihnen, da hat jeder Gerichtsvollzieher sein Stammseidel!"
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1414 Clybourne 5t. j i . mnwauKee, wis. mH'fJMiSimyi Ueber eine k oft spielige Ohrfeige wird aus La'Crosse, Wis., berichtet: Henry C. Aoung, ein reiche? Farmer dieses County, muß demVormund des Knaben Melvin Enaelstad 5500 zahlen für eine Ohrfeige, die er dem jungen angedechen neß. Der Junge hatte in der Schule die Tochter des Farmers mit sogenannten Spuckbällen" beworfen, welches der Vater in obiger handgreiflicher Weise bestrafte. Dem Jungen war dadurch die ' Ohrtrommel so verletzt worden, daß er das Gehör auf dem Ohr verlor, welches der Jury bei der GerichtsverHandlung klar und deutlich bewiesen wurde, und sie berechnete den Schaden auf Z500. Einer der hervorragendst e n Ingenieure Amerikas, wenn nicht der Welt, welcher das Alter von 95 Jahren erreicht hatte, ist in Boston in der Person von Charles Storrer Storrom zur letztenRuhe gebettet worden. Er war einer der ersten Eisenbahn - Erbauer der Ver. Staaten, Mitgründer von Lawrence, Mass.. und der erste Mayor jener Stadt und hatte sich große Verdienste um die Erbauung des Hoosac - Tunnels und die Anlage der Parks von Boston erworben. Als junger Mann war er Assisient des berühmten Engländers Ste phenson, des Schöpfers der Eisenbahn, beim Bau der ersten Dampfbahn zwischen Manchester und Liverpool in England. Der Biß eines Hechtes führte den Tod von John C. Beckmann von Amery, Wis., in dem BethesdaHospital in St. Paul herbei. Beckmann, ein unverheiratheter, ungefähr 37 Jahre alter Mann, lebte auf einer Farm bei Amery. Vor einiger Zeit begab er sich auf den Fang von Hechten, die er speeren wollte. Ein Fisch, den er getroffen hatte, biß ihn beim Loslösen in einen Finger. Er schenkte der Wunde aber keine besondere Aufmerksamkeit. bis sich eine starke Entzündung eingestellt hatte. Schließlich wurden auch die Hand und der ganze Arm von der Entzündung ergriffen. Er wandte sich nun an einen Arzt, der ihn nach St. Paul schickte, wo er nun gestorben ist. Das Automobil als Wohlthäter ist die neueste Erscheinung auf den Straßen der französischen Hauptstadt. Seit einiger Zeit verkehrt nämlich auf den Pariser Straßen ein Automobil, dessen Lenker und Begleiter die Verpflichtung haben, auf alle diejenigen Hunde und Hündchen zu achten, die sich in Gefahr befinden, verletzt sind oder herrenlos umherirren. Diefe Thiere werden in Käfige, die im Innern des Automobils angebracht sind, gesetzt und nach dem Hundeasyl in Gennevilliers gebracht, von wo sie die Hundebesitzer nach Erlegung einer kleinen Vergütung wieder abholen können. Die Belohnung. Commis (in das Comptoir seines Chefs tretend): Herr Prinzipal, der Mann ist da. der Ihre Frau Schwieermama aus dem Wasser gezogen bat. Wahrscheinlich will er eine Belohung. . Prinzipal: Lassen Sie ihn hinauswerfen, den unverschämten Kerl!"
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