Indiana Tribüne, Volume 27, Number 235, Indianapolis, Marion County, 25 May 1904 — Page 4
Jndtana Tribüne, 23. Mai 1904U
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der utnberg E. Indianapolis, Ind.
Karry O. Thudium Präsident. Gcschäftslocalr No. 31 Süd Delaware Straße TELEPHONE 269 Kntered at the Post Office of Indianapoli as second class matter. Noch einmal Z?olk." Die republikanischen Politiker lachen sich in's Fäustchen, ist ihnen doch anscheinend der raffinirte Streich'gelungen, den ihnen im demokratischen Lager gefährlichstenMann, Kreisanwalt Folk, als präsidentschaftliche Möglichkeit kalt zu stellen. Wir sagen anscheinend, denn schließlich ist Herr Folk ein zu guter Logiker, um nicht die Maxime, daß das Kleinere" stets im Größeren" enthalten ist, in ihrer ganzen Bedeutung zu verstehen. Er hatte nie die Nomination für das Gouverneursamt gesucht, von republikonischer Seite kam, als man dort mit Schrecken'einsah, ein wie großer Can didat der Demokratie, ein wie gefährlicher Gegner jedem republikanischen Kandidaten für das Präsidentschafts' amt Herr Folk sein würde, die Anregung ihn zum Gouverneur zu machen. Die repnblikanischen Politiker kannteu ihren Manu, sie wußten, daß Folk, wenn er die Nomination erhalten wür de, der ihm aufgezwungen Pflicht treu bleiben würde, Aber sie Frachten auch kein Opfer, indem sie den !Gouverneursbuhm für iFolk in's Rollen brachten, denn ein re publikanischer Gouverneur wäre in Missouri doch nicht gewählt worden. Die demokratischePresse von Missouri hatte sich ablehnend gegen eine etwaige Candidatur Folk'S für das Gouverneursamt gehalten. Die republikaNische Presse Missouri's entrirte den Folk Buhm und verfocht seine Anwartschaft aufjdas Amt mit ihrer ganzen Macht. Warum sollte sie es auch nicht, da sie ja doch das Gouverneursamt nicht vergeben konnte, sie brauchte keinen Anhänger ihrer Partei dem sein ausgeklügelten Plan, Folk vom natio nalen Ticket zu halten, zum .Opfer zu dringend Folk war den republikanischen Chancen der größteZHemmschuh. Nicht nur "für die bevorstehende Wahl, sondern auf Jahre hinaus, denn wenn Folk als Haupt der Nation die Korruption der republikanischen Administration in ihrer ganzen Ausdehnung bloß zu legen Gelegenheit hätte, würde die republikanische Partei dermaßen in der Achtung der Bevölkerung gesunken sein, daß sie in langen Jahren keine Majorität hätte erlangen können. Folk mußte kalt gestellt werden, weil er als Gouverneur von Missouri die korrupten Politiker seiner eigenen Partei, als Präsident aber die der Republikaner an den Pranger stellen würde. Der republikanische Jubel über den Sieg Folk's in Missouri und in der ganzen republikanischen Presse ist groß. Folk ist zu gescheit, lum bei durchtriebenen Politikern und Partisanen Selbstlosigkeit vorauszusetzen. Es wäre aber . im ... . V. VIrein Avunoer, wenn er, im etuie uvuji merkt, verstimmt wird und da er doch mehr Tennesseer wie Missourier und mehr Amerikaner als Tennesseer ist, so sollte' er nicht anstehen, dahin zu gehen, wo er der Nation die besten Dienst? leisten kann. Geradezu thöricht ist aber das Anrathen einerZ unabhängigen amerikanischen Presse an Herrn Folk, erst nach 4 Jahren als Präsidentschafts-Candi-dat zu denken. , Wenn er dann wünschenswerth ist, warum nicht jetzt. Jetzt, wo dieZ großen Panama-Canal-Pläne der Eorruption die größten Verfuchungen in den Weg legen. Gerade jetzt brauchtZman einen Mann wie Folk an der Spitze der Nation. Sein Beispiel an höchster Stelle würde den einzelnen Staaten eine Mahnung, sein, keine Corruption in ihren Grenzen aufkommen zu lassen . Vom Centrum des Landes kann sein Einfluß das ganze Land aufrütteln und dieses Centrum ist nicht Missouri, sondern Washington. So wie bei den ersten, so haben auch bei den letzten Branderangriffen die Japaner einen außerordentlichen Muth und eine Todesverachtung ge zeigt, die nur die höchste Bewunderung hervorrufen kann. Die Mannschaften der Brander waren so gut wie dem Tode geweiht und sind auch zum größ-
ten Theil dabei umgekommen, und doch haben sich immer wieder Freiwillige zu diesen tödtlichen Aufträgen nicht nur
gemeldet, sondern geradezu gedrängt. Der Offizier, der die ersten Branderangriffe führte und nur mit genauer Noth dem Tode entkam, verlangte nun auch, den dritten Branderangriff befeh ligen zu dürfen. Als ihm vom Admiral vorgehalten wurde, er habe nun wahrlich genug gethan und es sollten nun andere an seine Stelle treten, er klärte er, er habe gerade durch seine bisherige Thätigkeit ein Anrecht darauf erlangt, nun auch das von ihm angefangene Werk zu Ende führen zu können. Daraufhin erhielt er wieder den Oberbefehl über den Brander, er selbst ist aber diesmal im Kampfe umgekommen. 'Von japanischer Seite wird bestätigt. daß zahlreiche Offiziere sich der Gefangennahme durch Selbstmord entzogen haben. Es entspricht das einem alten japanischen Krkegsbrauche, der es als entehrend ansieht, in Gefangenschaft zu fallen, und diese alte Ueberlieferung ist namentlich bei denjenigen Offizieren noch lebendig, die aus den alten Soldatenfamilien des Landes stammen. Es scheint, daß die japanische Regierung bei aller Anerkennung der Triebfedern dieses Verhalten nicht billigt, und es ist davon die Rede, daß der Kaiser von Japan diese Selbstmorde ausdrücklich verbieten will, weil das Land durch sie einer Anzahl von Offizieren beraubt werde, die ihm später noch die besten Dienste leisten könnten. Es scheint da auch etwas die Erwägung hineinzuspielen, daß Japan, welches bekanntlich durchaus modern sein will, diesen zwar heldenhaften, aber doch barbarifchen, aus grauem Alterthum stammenden Brauch als nicht mit den modeinen Verhältnissen übereinstimmend betrachtet, und auch aus diesem Grunde auf 'seine Abschaffung dringen will. Man siet aber voraus, daß es dabei keine leichte Aufgabe haben und auf den Widerstand der Offiziere stoßen wird, deren besonderer Ehrbegriff in dieser Frage an der alten Ueberliefe rung festhält und es für nöthig hält, den gemeinen Soldaten durch den Selbstmord ein Beispiel der Todesachtung und Tapferkeit zu geben. James Lynch zum Präsidenten der Internationalen Thpographia wi?dererwählt. Nach der Aussage des Secretärs John W. Bramwood von der Jnternationalen Typographia kann es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß Präsident James Lynch zum Präsidenten mit einer Majorität von 60007000 Stimmen wiedererwählt worden ist. Im Ganzen sind etwa 35.000 Stimmen abgegeben worden und von diesen sind bereits 33,000 gezählt. Dieselben geben Lynch eine Majorität von 6000. Bramwood erklärte ferner, daß er mit einer Majorität von 22,000 wieder erwählt worden ist. B'nai V'rith. In ,ihrer gestrigen Schlußsitzung erwählte die Großloge folgende Beamte : Präsident, Leon Block, Kansas City; 1. Vice-Präsident, Harry T. Schloß, Terre Haute; 2. VicePräsident, Milton L. Angfenger; Secretär, Victor Abraham, Cincinnati; Sergeant-at-arms, Moses Ray, Cincinnati; Messenger, Joseph Mayer, Cincinnati. Es wurde beschlossen, die nächste Jahres-Sitzung im Mai 1905 in Cmcinnati abzuhalten. Jsidore Feibelmann' von Indianapolis wurde zum Mitglied der Districts-Appellations-Court ernannt. Für einen Abzugs Canal, Vom Fluß nördlich zur Washington Straß, Vorschläge gemacht. Der städtische, Ingenieur Herr Jeup wird der Behörde für öffent. Arbeiten heute einm Plan zur Anlage eines Hauptabfluß-Canals für den westlichen Theil der Stadt vorlegen. Die Kosten werden etwa. $15, 000 sein. WestIndianapolis wird dadurch gesundheitlich bedeutend verbessert werden. sm sr Die größte und pas sendsteAuswahl von Schnittblumen und Vlumenstücken für alle freudigen und trau rigen Ereignisse. Wir find iebcxtelt gern bereit bei der Auswahl behülfiich zu sein. Wertermann Bros. Co. 241 Mass. Ave. Tel. 840.
Aus den Gerichtshöfen. Ein Tag des Gerichts im Tribunal des Bundesrichters Anderson.
Zwei betrügerische Bankbeamte mt den den Elkhart Bankiers im Zuchthause Gesellschaft leisten. Vor Bundesrichter Anderson hatten gestern die Personen zu erscheinen, welche in der verflossenen Woche von den Bundes-Großgefchworenen in An klagezustand versetzt wurden. Den Reigen derselben eröffnete Alfred C. Parker, Clerk der Bedford National Bank, welcher beschuldigt war, dersel ben $3,034.68 unterschlagen zu haben. Der Hang, mit seiner Familie auf großem Fuße zu leben, hatte ihn zum Verbrecher gemacht. Er bekannte sich schuldig und wird sein Urtheil am näch ften Samstag empfangen. Cyrus 5. McCrady, bis vor wen! gen Wochen Casstrer der Ersten National Bank in Seymour, bekannte sich schuldig, derselben $14,000 unterschla gen zu haben. Eine Anzahl Freunde von ihm waren im Gericht anwesend und plaidirten den Richter um Milde. Derselbe verdonnerte McCrady . jedoch zu 6 Jahren Zuchthaus. Er hat die Strafe in Ft. Leavenworth, wo die Elkharter-Banlbetrüger brummen, abzusitzen. Einen Bauverein, in welchem er ebenfalls als Cassirer fungirte, soll er mit $12,000 hineingelegt haben. Die 53-jährige Emma Wilhite von Hedrick, Warren County, war des Mißbruchs der Post zu betrügerischen Zwecken angeklagt. Sie erklärte sich nicht schuldig und es wurde ihr, da sie mittellos ist, vom Gericht aus ein Vertheidiger gestellt. , Wyatt L. Perry, der Sohn des Postmeisters des Städtchen Cramer in War.en County, bekannte sich schuldig, Briefmarken beim Einkaufen von Waaren benutzt zu haben. Er war der Assistent feines Vaters und wollte auf diefe Weise die Einkünfte der PostOffice künstlich erhöhen. Er wurde um $50 und Kosten bestraft. Nicht schuldig erklärten sich: Oliver Cromwell, Einbruch in die Harlem Post Offfce; Charles Johnfon von Mitchell, Verausgabung von falschen Dollarstücken; er behauptet, das Geld von einer Kuh bekommen zu haben; er macht den Eindruck eines Idioten; Harvey D. Hatfield, ehemaliger PostClerk in Huntington, Unterschlagung von Briefen; er wird am 7: Juni prozessirt werden. ' , Charles B. Chrysler von Jndpls.; Betrug. Er hatte Aspiranten für Stellen an Eisenbahnen Versprechungen gemacht und um kleinere Geldbeträge beschwindelt. W. E. Moser von Toledo, Betrug; Er wird am 6. Juni processtrt werden. Der Fall des James Youngblood von Hazelton, welcher der Schiffahrt auf dem White River Hindernisse bereitet hatte, wird in Evansviille zur Vechandlung gelangen. Am 3. Juni sollen Robert E. Pickerell und James H. Walters von Sellersburg, welche des Betrugs angeklagt sind, processtrt werden. Francis M. Kyle von Nappanee bekannte sich schuldig, einen Brief ,)bscönen Inhalts an seine Frau !gesandt zn haben. Er mußte $25 und Kosten blechen. Mabel McDoel, eine colorirte Maid hatte eine Pastanweisung unterschlagen, sie kam mit 90 Tagen Arbeitshaus davon. Frank Freyer von Kendalville bekannte sich des Diebstahls eines PostPackeis mit $3 Inhalt schuldig. Er sowohl als auch die Gebrüder Leonard und Mark Grace, welche sich schuldig bekannten, Briefe obscönen Inhalts an Frauen in Evansville geschickt zu haben, werden ihr Urtheil später erhalten. Fred. Jreland von Champaigne, Jll., bekannte sich des Diebstahls einer Postanweisung schuldig. Er hat $25 und Kosten zu zahlen. Harry W. Limpus von der Greer Str., Indianapolis , , bekannte sich schuldig in seiner Eigenschaft als Briefträger einen Brief gestohlen zu haben. Er erklärte, daß die Neugierde ihn zum Diebstahl getrieben hatte. Er hat eine Strafe von $250 nebst Kosten zu ent richten. Fronk M. Ryder, Laufjunge der Terre Haute Post-Ofstce, bekannte sich des DiebftahlS eines Geldbriefes schuldig. Er kam mit einem suspendirten Urtheil davon. George D. May von Ayrshine, Pike County, bekannte sich schuldig, in be
trügerischer Absicht einen Pensions Anspruch erhoben zu haben.
Ebenezer Beduna von Aurora hatte wegen MißbrauchS der Post $25 und Kosten zu zahlen. Rudolph Rottman von Terre Haute bekannte sich schuldig, die Binnensteuer Gesetze verletzt zu haben. Silber, B u r d e t t & C o. appelliren'. Silver, Burdett & Co. von Chicago. die Herausgeber der Cooke - Cropsey Rechenbücher, haben gegen die Entscheid dung des Richters McMaster appellirt. Derselbe hatte sich geweigert, einen permanenten Einhaltsbefehl gegen die Indiana Staats-Behörde für Erziehungswesen zu erlassen, wodurch dieselbe gehindert werden sollte, einen Contract für die Bücher für die nächsten fünf Jahre zu vergeben. Eine Eisenbahn - Werkstätte ist denFabrikgefetzen unterworfen. Vor geraumer Zeit erhielt der Arbeiter Omen Cavanaugh, welcher im Davieß Caunty Kreisgericht die B. & O. S. W. Bahn-Gefellschast auf Schaden verklagt yatte, ein Urtheil zu seinen Gunsten. Die Verklagten appellirten, indem sie geltend machten, daß eine Eisenbahnwerkstätte in einer solchen war Cavanaugh verletzt worden nicht unter die Gesetze käme, unter welchen die Fabriken stehen. Das Appellationsgericht wies aber gestern die Appellation ab, indem es sehr emphatisch erklärte, daß eine Eisenbahnwerkstätte als eine Fabrik anzusehen sei. Die Vertrauensstellung eines Arztes. Vor einiger Zeit wurde im Kreisgericht von Hendricks County das Testament des Elias M. Finder für ungül tig erklärt. Derselbe hatte seinen gesommten Nachlaß einem von seinen Kindern vermacht und die übrigen enterbt. Dieselben reichten hierauf eine Klage ein, in welcher sie die Umstoßung des Testaments verlangten, weil ihr Vater zur Zeit, als er dasselbe abfaßte. geistesgestört war. Als Hauptzeuge führten sie den Familienarz in's Gefecht. Dessen Aussagen lauteten zu Gunsten der Enterbten, so daß das Testament für ungültig erklärt wurde. Der Erbe appellirte und das Obergericht entschied zu feinen Gunsten, indem es erklärte, daß das Zeugniß des Arztes nicht hätte zugelassen werden sollen, da bei Ausübung seines ärztlichen Berufs alle Mittheilungen, welche ihm von seinen Patienten gemacht wären, vertrauliche seien, und der Arzt daher nichl gezwungen werden könne, darüber Aussagen zu machen. Criminalgericht. Fred. Kaufmann bekannte sich im Criminalgericht schuldig die Znglish' Hotel Co. mit einem werthlosen Check beschwindelt zu haben. Er wird sein Urtheil am Samstag empfangen. Schade n'ersatzklagen. Der Gärtner Edward G. W. Zoller, von der Bluff Road u. A. hat die Stadt auf Zahlung von $10,000 Schadenersatz verklagt. In Folge der mangelhaften Construction des Raymond Str. AbzugsCanals soll sein Land überschwemmt worden sein, wodurch bedeutender Schaden angerichtet wurde. Vor Richter Leathers und Geschworenen wird zur Zeit über die $5000Schadenersatzklage verhandelt, welche Frl. Mary Kelly gegen Stoughton I. gleicher, den Besitzer des gleicher Na-tional-Gebäudes eingereicht hat. , Sie hatte in demselben in Folge eines Ele vator-Unfalls erhebliche Verletzungen erlitten. John Miller verlangt von der Martinsville Jnterurban-Gesellschaft $10,000 Ersatz für Verletzungen, welche er durch die Schuld der Angestellten derselben erlitten hatte. Neue Scheidungsklage. Martha I. Duschel wünscht von ihrem Gatten Andrew geschieden zu werden, weil derselbe sie in solch' brutaler Weise behandelt haben soll, daß sie in Furcht vor ihm lebte. U. A. soll er die Gepflogenheit an sich gehabt haben, Rafirmesser des Nachts mit in's Bett zu nehmen. Im Polizeigericht wurde der Wirth Michael Garvey von 701 West Washington Straße wegen Mißhandlung seiner Frau und Schwester zur Zahlnng von $25 und Kosten verurtheilt. Der Wirth Lee Graff im Newton Claypool Gebäude wurde wegen Col portirung von obscöner Literatur um $10 ud Kosten bestraft.
Grundeigenthums Uebertragungen.
Lizzie M. Howland u. A. an Grace G. Middaugh u. A., Lot 602, McCarty's 12. Westseite Aod., West In dianapolis. $1,600. Vincent Keller an Albert A. Bzwers u. A., Lot 130 und Theil von 131, Armstrong's Keystone Park Add., Nord Indianapolis, $1.800. Henry C. Chandler an Margaret I. Moraney. Theil von Lots 33 und 34, Blackford's Subdivision von Outlot 152. nördlich vom Military Park, $3,200. Thomas B.i O'Connell an George W. Hoffman, Lot 4, Milligan's Cottage, Place Sub., Polk Str., nahe Highland AVer, $1,800. Dora C. Kerr an Mary Geyer, Lot 22, Seaton's Subd.. Theil Johnson's Erben Add. nahe '. Bellifontaine und 20. Straße. $1.350. Elizabeth Minger an Joseph B. Borst, Lot 10, Vajen's Subd., Theil Holmes' Westende Add. westlich vom White River. $1.200. Sarah Kahn an Benjamin Fishdein u. A.. Lot 4, Vajen's Subd. Square 21, East Str. nahe Vermont Straße. $6,000. LewiS Stewart an Orlando Hayworth, Lot 3 in Kings Subd. von Highland Park, östlich von Woodruff Place. $1350. Margaret Dixon an Dora V. Joß, ein Theil von Lot 71 in Woods Subd. von Außenlot 40 in Adelaide, nahe St. Clair Str. $1000. William Echols an William Rindtrknecht, ein Theil des südöstlichen Vier tels der Sect. 23, Tshp. 15, Range 3, Center Tshp. $1400. Charles W. Lauer an Charles G. Sines, Lot 60, Reagan Park, Ecke Ashland Ave. und 23. Str. ,$5000. George W. Frantz an Henrietta Cassin, Lots 34, 14 und 20, Shoe maker & Lippencott's Add., nordöstl. von Woodruff Place. $3.510. Mary A. Henderson an Samuel B. Laport. Lot 1, Page's Subd. von Langsdale Estate, nahe Northwestern Ave. und Creek. $1.500. Christian F. Lichtenberg an John C. Hoereth, Theil von Section 18, Township 15, Range 4, Center Township. $1500. Henry C. Campbell an George Seidenfticker, Lot 51, Bradshaw & Holmes Sab., Außenlot 100, Bradshaw Str. Add., Virginia Ave. $8000. William H. Cooper an Samuel H. Beaver u. A., Lot 47 in Milligan's Park Place Add., nahe Spades Park. $2,715. Prudence A. Shuler an Arthur G. Fosdyke, Lot 63 und Theil von Lot 67 in Morrison's 2. Add., an Illinois Str. nördlich von 17. Str. $5,350. Gestörte Grabesruhe. Vor Kurzem wurde in Vischofshofen im Herzogthum Salzburg der Gasthofbesitze? und Bürgermeisterstellvertreter Anton Kaltner, ein naher Verwandter des SalzburgerWeihbischofs Dr. Kaltner, zu Grabe getragen. Letzthin Nachts wurde nun das Grab von un bekannten Thätern ausgeschaufelt, der oberste Vrettdeckel des Sarges losgesprengt, durch den hierdurch entständenen Spalt der Todte herausgerissen und seiner Kleidung bis aufs Hemd beraubt. Zur Wiederversargung des Leichnams und zum Zuschütten des Grabes fanden die Thäter offenbar keine Zeit mehr; die Socken und einen Rosenkranz fand man hinter einem Grabkreuze. Man glaubt, daß die Unthat auf irgend einen Aberglauben zurückzuführen ist. Attentat eines Schül e r s. In Baku, Kaukasien, wurde vor einiger Zeit der Abiturient der Techvischen Schule Gabaljew, ein nervöser und kranklicher, aber reich begabter Jüngling, von seinem Direktor beim Examen geschnitten." Der Direktor theilte darauf Gabaljew mit, daß er sich einem Nachexamen in einem bestimmten Fache zu unterwerfen habe. Als sich Gabaljew zum festgesetzten Termin stellte, wurde ihm vom Direktor ohne alle Motivirung eröffnet, daß er zum Nachexamen nicht zugelassen werden könne und noch ein Jahr sitzen bleiben müsse. Auf Gabaljew machte diese Mittheilung eine niederschmetternde Wirkung; er zog einen Hammer aus der Tasche und versetzte damit dem Direktor einen Schlag auf den Kopf. Blutüberströmt fiel der Direktor zu Boden. Den herbeieilenden Dienern trug Gabaljew ruhig auf, die Polizei zu benachrichtigen. Die Werletzuna des Direktors erwies sich als nicht lebensgefährlich. Der pfifstkus. Mama: Karlchen, komm in die Stube, sonst verkühlst Du Dich und mußt dann das Bett hüten." K a r l -ch e n : Das macht mir nichts, wenn ich auch in's Bett muß morgen fängt ia so wie so die Schule wieder an."
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