Indiana Tribüne, Volume 27, Number 233, Indianapolis, Marion County, 23 May 1904 — Page 5
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Stratzenbtld.
Von Elfe Galcn-Gube. Wenn ich Abends über die Straße geh. In den wogenden Troß der Massen seh, 'Taucht plötzlich beim bläulich-elektrifchen " Licht Ein Antlitz auf, ganz wie dein Gesicht . . . Und es krampst mir das Herz zusammen. Und $ stehe wieder in Flammen Wie einst, wo du meinen Weg gestreift, Wo's auf den Lenz meines Lebens gereift, wie damals. Und ich sehe entsetzt und suchend mich um. Fahl, todtenblaß, doch mein Mund bleibt stumm. Und ich weiß, daß die Liebe aufersteht Vom Todesschlafe. Das Leid ist verweht. Vergessen, daß ich in stummer Qual . Dir Rache geschworen tausendmal. Vorbei die Vision, vorbei das Geficht, Rings Großstadtleben, elektrisches Licht. Rings Wagengcrassel und Weltstadtgebraus. Zur Einsamkeit flieh ich nach Hause, nach Haus. Der Nentilations-Hut. Humoreske aus dem Englischen von I. Cassirer. - Es ging mir damals recht schlecht. Nur noch eine einzige Mark hatte ich in der Tasche; arbeiten wollte ich ja gern, aber wo sollte ich Arbeit finden? Mit Schaudern dachte ich daran, daß ich, ein Mann, der einst bessere Tage gesehen, der in seiner Jugend das Gymnasium besucht, dessen Stolz es war, daß er trotz aller Fährnisse und Drangsale sich bisher stets anständig durchs Leben geschlagen hatte, nunmehr doch genöthigt sein sollte, das Asyl" aufsuchen oder gar fechten" zu müssen. Während ich noch in der Wärmehalle bei meinem opulenten Mittagsbrote, das aus einer Tasse Kaffee mit einer trockenen Schrippe bestand, saß und meine Lage überdachte, nahm ein Leidensgefährte ben mir Platz, der mich in ein Gespräch verwickelte: Die Kunst geht faul, Meister," begann er. Wir beide scheinen noch nicht genug heruntergekommen zu sein, wir müßten mehr verhungert aussehen, dann könnte man noch beim Fechten" 'n schönen Groschen Geld ; verdienen. So aber wird einem wohl nichts übrig bleiben, als bis hier das Geschäft besser wird, in's Mecklenburgische auf Feldarbeit zu gehen." Das war nun nicht , mein Fall. Für's Land, und am allerwenigsten für Mecklenburg, schwärme ich nun gerade nicht, und ich war fest entschlössen, unter allen Umständen in der Residenz zu bleiben. Etwas könntest du noch versuchen," fuhr mein Kamerad fort und lächelte dabei verschnitzt, ich meine dir Geschichte bei Wilkner, dem Erfinder des Ventilations - Hutes. Lange kann man's freilich auch nicht aushalten, denn es, greift die Gesundheit u ' ' '" "' i an. Mir war alles recht, womit ich aus anständige Weise ein paar Groschen verdienen konnte, so erkundigte ich mich denn nach Wilkners Adresse. Du kannst gar nicht fehl gehen," antwortete mir mein neuer Bekannter. Es ist in der F. . .straße, in der Nähe vom Bahnhof, und sein Schaufenfter ist immer von einer großen Menschenmasse umlagert. Du gehst in den Laden und fragst dreist nach Herrn Wilkner, und wenn du ihn siehst, sagst du zu ihm: Herr Wilkner, ich bin ein armer Kerl, der sich gern ein paar Mark verdienen möchte." Das Weitere wird er dann schon sagen." Mein neugewonnener Freund war inzwischen mit seinem Mahle fertig geworden und verabschiedete sich. Auch ich verweilte nicht länger und machte mich auf den Weg nach der F. . .straße, in der ich auch ohne große Schwierigkeiten das Geschäft von Wilkner fand. Im Schaufenster waren Hunderte von Hüten ausgestellt; an jedem Hut war ein Etikett mit der Aufschrift Wilkner's Ventilations-Hut!" und Angabe des Preises angebracht. Erst konnte ich mir gar nicht erklären, warum all' die vielen Menschen so erstaunt und vergnügt in das Wilkner'sche Schaufenster sahen; als es mir aber gelungen war, mich in die erste Reihe der Gaffer zu drängen, da wurde mir auch klar, weswegen die Umherstehenden so heiter gestimmt waren. Inmitten eines geschmackvollen Arrangements von Hüten waren zwei menschliche Köpfe zu sehen, die durch zwei Oeffnungen des polirten Mahagoniholzes, aus dem der Boden des Fensters gebildet war, hervorragten. Jeder Kopf war mit etwas bedeckt, das wie ein gewöhnlicher großer Hut aussah. Hinter dem Kopfe auf der rechten Seite war ein großes Plakat befestigt, auf dem Folgendes zu lesen stand: Wilkner's Ventilations - Hut! Größte Bequemlichkeit. Jedwede Veschwerde durch große Hitze wird durch sein Tragen vermieden. Nur wer ihn trägt, wird seines Lebens froh. Wilkner's Ventilations -Hut ist nur hier zu haben. Er ist eine Wohlthat und ein Segen für die Menschheit." Hinter dem Kopfe auf der linken Seite befand sich ein ähnliches Plakat: Der gewöhnliche Seidenhut! Veachten Sie gefälligst, wie sein Unglücklicher Träger unter der Hitze leidet. Der arme Kerl! Er wäre gewiß lieber todt. Der gewöhnliche, unventilirte, Hut, wie er überall verkauft wird, ist eine teuflische Erfindung, die vn die Folterwerkzeuge der spanischen
Inquisition erinnert. Wer einen unventilirten Hut trägt, gräbt sich selbst sein frühes Grab." Ich konnte, sehen, daß der Mahagoni -Fußboden des Fensters unter den Köpfen unzählig viele kleine L Löcher aufwies, und es entging auch nicht, daß die Gesichter derer, die die Hüte trugen, ein sehr verschiedenes Aussehen hatten. . Der Herr, der Wilkner's Ventilations - Hut auf hatte, sah wie die personificirte Zufriedenheit aus. Er schmunzelte, er schien den Gipfel menschlicher Glückseligkeit erreicht zu haben. Offenbar war ihm recht wohl zu Muthe. Einen auffallenden Gegensatz zu ihm bot aber der andere Kopf dar. Bisher hatte ich es mir nicht träumen lassen, daß das Tragen eines unventilirten Hutes solch' furchtbare Wirkungen hervorbringen könnte. Das Gesicht war leichenblaß, und aus jeder Pore schien ihm der kalte Schweiß zu tröpfeln. Die Zähne waren fest zusammengebissen wie in der furchtbarsten Todesangst, und alles das die Folge des Tragens eines unventilirten Hutes! Unschlüssig, ob ich den Rath meines Kameraden befolgen sollte, ging ich nach dem Bahnhofe. Als ich wieder zurückkehrte, waren im Fenster des Hutladens zwei andere Köpfe. Eine Täuschung war ausgeschlossen, und der unventilirte Hut rief jetzt dieselben schrecklichen Wirkungen bei einem ganz anderen Opfer hervor. Ich wußte nicht, was ich davon halten sollte. Dahinter mußte ein Geheimniß" stecken! Meine Neugier war wach geworden, und kühn entschlössen trat ich in den Laden. Womit kann ich dienen, mein Herr?" begrüßte mich höflich , ein GeHilfe. : Ich möchte gern die Ehre haben, mit Herrn Wilkner zu sprechen." Das ist Herr Wilkner," erwiderte der Gehilfe und zeigte dabei auf einen korpulenten und gutmüthig aussehenden Herrn in sehr eleganter Kleidung. Mein ' Name ist Wilkner," stellte sich der Chef vor, der inzwischen näher getreten war. Ich möchte gern auf anständige Art ein paar Mark verdienen," brachte ich mein Anliegen vor. Dazu bietet sich Ihnen bei mir gute Gelegenheit," erwiderte ! .chelnd Herr Wilkner. Ist heut eine Vakanz, Schröder?" wandte sich Wilkner an einen seiner Angestellten. Jawohl, Herr Wilkner," antwortete dieser. In ungefähr zwanzig Minuten kann der Herr an die Reih: kommen." Waren Sie schon 'mal hier, lieber Man?" fragte mich Wilkner in recht gütigem Tone. Nein, noch nicht." Folgen Sie, ' bitte, diesem Herrn, er wird Ihnen die nöthigen Jnstruktionen geben." Den mit Schröder angeredeten GeHilfen begleitete ich nach einem Waschräum. iQitx nno wir, naym scyrooer das Wort. Sie haben Glück, junger Mann, drei Mark dafür, daß man drei Stunden einen neuen Hut trägt, ist wahrlich gut bezahlt. Um drei kommen Sie dran, und um sechs werden Sie abgelöst. Dieser Herr wartet auch schon," fuhr er fort, er gehört zu unseren Kunden." ' Der Herr", der wartete, war ein ganz zerlumpter Kerl, sein Hals und Gesicht waren aber sauber gewaschen, und sein Haar war sorgfältig gekämmt und gebürstet. Auch ich wusch mich und frisirte mich, und in meinem Innern dachte ich, daß das Tragen eines unventilirten Hutes auf die Dauer von drei Stunden schließlich doch nicht etwas so sehr Furchtbares sein könnte. Man täuscht sich aber manchmal. Diesen Weg, meine Herren, wenn ich bitten darf," rief der Gehilfe und bedeutete uns dabei, ihm durch eine Thür zu folgen, die nach dem Kelle? Am Ende dev Ganges war eine Art kleinen Zimmers mit abfallendem Dach, es lag gerade unter dem Schaufenster. Nebeneinander standen zwei Sessel, und unter jedem Sessel befand sich eine Winde, vermittelst derer man den Stuhl in jede gewünschte Höhe bringen konnte. Mein Gefährte nahm sofort Platz, er schien hier gut Bescheid zu wissen. Mit zwei dicken - Lederriemen, die große Schnallen hatten, schnallte ihn Schröder an den Sessel fest, und zwar legte er ihm eine Schnalle um den Hals und die andere um den Leib. Dann öffnete er eine kleine Fallthür von etwa zwölf Quadratzoll im Durchmesser, die w dem niedrigen Dach des, Gemaches angebracht war, und drehte an der Winde. Langsam stieg der Sessel in die Höhe und der Kopf des Daraufsitzenden verschwand bis an die Schultern durch die Thür. Dann hieß mich der Gehilfe in dem anderen Sessel Platz nehmen. Warum schnallen Sie uns denn an?" fragte ich, indem ich mich setzte. Das werden Sie schyn , wissen, wenn Sie Ihre dreMark verdient haben," antwortete er mir mit einem häßlichen Grinsen. , Hören Sie 'mal," fuhr er fort, wenn Sie etwa 'mal niesen oder husten oder sonst was wollen, so machen Sie's liebe? jetzt gleich ab. Und lassen Sie es sich auch nicht einfallen, den Gassenjungen vor dem Schaufenster Gesichter zu schneiden oder mit ihnen dummes
Zeug zu treiben, sonst wird Ihnen von Ihrem Gehalt was abgezogen." , Dann wand er mich hinauf, und unter stürmischem Beifall einer Schaar von Müßiggängern, die die Schaufenster bewunderten, machte ich mein erstes Erscheinen in Herrn Wilkner's Fenster. Dann setzte mir jemand einen Hut auf, und der Boden des Fensters wurde dicht unter meinen Hals gedreht. So saß :4 denn ziemlich bequem da und starrte mir metnerjetts oie Gasfcr aus der Straße an. Durch die kleinen,Löch',r, die in unmittelbarer Nähe meines Halses angebracht waren, strömte ein erfrischender Luftzug. Herr Wilkner gab sich thatsächlich die größte Mühe, unser Befinden recht angenehm zu gestalten. Anfangs war. mein Geist durch das Ungewohnte meiner Lage vollauf in Anspruch genommen. Wenn ich daran dachte, daß ich ein Kopf vbne KLrp?r sei, der einen Ventilations - Hut aufhabe, hätte ich am liebsten laut auflachen mögen. Auch den Gassenjungen schien ich viel Spaß zu machen, und ich gab ihnen Stojf zu manchem blutigen Kalauer. Dnrn blinzelte ich nach meinem Kameraden. Der schien schon sehr unter den Wirkungen des unventilirten Hutes zu leiden. Die Zähne hatte er fest aufeinander gepreßt, und er sah nichts weniger als glücklich aus, große Schweißtropfen perlten ihm bereits auf der Stirn. Ich kümmerte mich jedoch nicht weiter um ihn. Die Zeit verging mir ziemlich angenehm, und endlich hörte ich es auch vier schlagen. Plötzlich aber ließ ein tiefer Seufzer, den der Träger d:S unventilirten Hutes ausstieß, mich auffahren. Nochmals schielte ich auf ihn. Er war leichenblaß und sah so aus, als ob er infolge der großen Hitze zerschmelzen möchte. Der arme Kerl schien wirklich sehr leidend zu sein. Merkwürdig war es doch, daß ein schlecht ventilirter Hut solche Wirkungen hervorbringen sollte! Aber das brauchte mich ja nicht zu bekümmern. Nach einer Weile schlug es halb fünf. In dem Raum unter mir hörte ich Fußtritte, und gleichzeitig wur de ich auch meines Ventilations - Hutes beraubt. Ein nagelneuer Hut wurde mir dafür aufgesetzt und die Plakate, die hinter unseren Köpfen angebracht waren, wurden miteinander vertauscht. Auch hörte plötzlich der kühle Luftzug auf, der bisher durch die vielen kleinen Löcher im Boden mir angenehme Kühlung zugefächelt hatte. An feine Stelle trat ein Strom von erhitzter Luft. Ich sah auf den neben mir, befindlichen Kopf, sein Gesicht umspielte ein befriedigtes Lächeln. Dann geschah etwas sehr Merkwürdiges Der Sessel, in dem ich saß, wurde erst warm, dann heiß und schließlich unerträglich heiß. Jetzt durchschaute ich den teuflischen Plan. Ich sollte gemartert werden gemartert auf die Zeit von änderthalb Stunden zum Vergnügen einer schaulustigen Menge, damit sich das Publikum bestimmen lasse, den sögenannten Ventilations - Hut" des schlauen Herrn Wilkner' zu kaufen. Mir war es aber ich will den Leser nicht niit der Schilderung meiner Qualen ermüden ich will bei den furchtbaren Schmerzen, die ich aushalten mußte, nicht verweilen. Ich wurde allmählich bei lebendigem Leibe gekocht, und ich fühlte, wie statt des Blutes siedende Bouillon durch meine Adern circulirte. Meine Gesichtszüge waren vor Angst verzerrt, und je furchtbarer meine Schmerzen wurden, desto vergnügter wurden die Zuschauer auf der Straße. Mit Aufbietung aller Kräfte suchte ich mich aus meinem schrecklichen Folterstuhl zu befreien. Während ich damit bemüht war, hörte ich, wie von unten mir jemand folgende schreckliche Drohung zurief: Jetzt sind's fllnfundvierzig Grad, wenn Sfe nicht stille sitzen,, bringe ich es auf fünfzig Grad!" Thränen der Wuth, der Empörung und des Schmerzes strömten mir aus den Augen. Es nützte aber nichts, volle anderthalb Stunden mußte ich diese entsetzlichen Qualen aushalten. Als ich dann aber mit meinen im Schweiße meines Angesichts redlich verdienten drei Mark Herrn Wilkner's Ladenverließ, war ich mehr todt als lebendig. Ich bin zwar nicht rachsüchtig, aber das wünsche ich doch, daß ich 'mal Herrn Wilkner allein an einem einsamen Orte begegnen möchte. Ich weiß, daß ich ihm etwas schuldig tin, und ich möchte gern meine Schuld mit ihm abrechnen. Ein Optimist. ...Also die Redaktion hat Deine Gedichte zurückgeschickt?" Ja aber jedenfalls nicht gern denn ich habe erst kiwfmal darum schreiben müssen!" E r s a tz. Junge Hausfrau (zur Köchin): Lina, ich muß jetzt etwas sparsam sein! Die Mehlspeise lassen wtr Heute weg dafür bekommt mein Mann einen Kuß!" Sukzessive. Einer sehr häßlichen Dame, die im Heirathsbu reau einen Mann sucht, wird mitge theilt, es habe sich einsolcher gefunden. Wirklich?!" ruft sie aus. Und hat er schon mein Porträt geseh'n?" Nein." Ach, bitte, dann zeigen Sie's , ihm. Aber nur ganz allmäh-licü.-
Bedenklich.
Ehemann (zum Dienstmädchen): Haben Sie nichts gehört, Lina, ob mir meine Frau für heute Abend den Hausschlüssel geben will?" Mißverstanden. Arzt: Ich glaube gar, Ihr Mann hat die Schnapsbulle mit im Bett?" Frau: Sie hatten ihm doch eine Wärmflasche verordnet, Herr Doktor!" Moderne Frage. fK Leutnant: Also, Herr Kommerzienrath, darf ich hoffen, daß Sie mich mit der Hand Ihrer Fräulein Tochter beglücken?" Kommerzienrath: Nun ja, meinetwegen wie viel Schulden haben Sie denn?" Kindermund. Frieda: Du, was ist denn das, ein süßes Geheimniß?" Life: Wenn man weiß, wo die Mama die Chokolade versteckt hat!" Taxe. : Erster Theaterbesucher: Pardon! Sie rücken wohl eine Idee? Zweiter Theaterbesucher: Sehr gern, aber ich rücke wohl besser gleich fünf Ideen? Bitter. Was muß ich sehen! Sie , haben sich ja ganz denselben Hut angeschafft, wie ich!. . . Gibt's denn gar keinen Unterschied mehr zwischen der Frau und den Dienstboten?" O ja! Ich hab' den meinigen gleich bezahlt!" Doppeldeutig. Frau: Denk' Dir nur, wie ich die Treppe heraufkam, begegnete mir ein Herr, der mich umarmt und geküßt hat!" Mann (wüthend): Ja war denn die Treppe schon wieder nicht beleuchlern
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Benton Harbor Expreß. .... 7 OOVm Elkhart Accom nur Sonntags 9 2SBm Michigan Mail Expreß p...H30Vm Elkhart Expreß..... 10 3053m Elkhart Ace täglich ........ 4 46Nm Benton Harbor Expreß p . . . . 2 55Nm Michigan Expreß 8 löNn, Peoria Division wefilichZ Peoria Expreß & Mail. .... 7 25Vm ColumbuS & s,:ne Exp tgl 8 3 30Bm Western Expreß täglich p d. .11 5SBm Champaign Accom .10 35Bm Champaign Accom ........ 4 lONm NFS? Ohio Special 2 49Nrn Peoria Expreß täglich .. . .11 S5Nm Peoria Expreß täglich p & d 6 08Nm Peoria D i visi o n ö fi li ch. ColumbuS Expreß tägl... .. 6 OOVm Lynn Accom.. 10 00Bm Ohio Special tägl dp..... 3 OONm Columbus Expreß tägl dp. .11 40V Lynn Accom 6 16Nm ColumbuS Expreß tägl s 10 30N pittsburgh, Cincmnstt, Cbtcago & St. lonis R'f. Indianapolis Division. 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