Indiana Tribüne, Volume 27, Number 229, Indianapolis, Marion County, 18 May 1904 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

Kessen-Zarnrstadt. Darmstadt. Der hiesige Ban-, kier Christoph Schade ist nach Unterschlagung bedeutender Summen, die die Höhe" von mehreren 100,000 Mark erreichen, verschwunden. Albig. Der 50jährige, unverheirathete Arbeiter Karl Verwind war mit seinem Bruder mit Steinbrechen beschäftigt, als sich eine obere Schicht Erde loslöste ' und den ersteren der schüttete. Die Erdmassen hatten den Mann derart schwer verletzt, daß er nur noch kurze Zeit lebte. Biblis. Ein räuberischer Ueberfall hält einen großen Theil der Riedgegend in Aufregung. Lehrer Jung von hier unternahm einen Spaziergang nach Wattenheim. Auf dem Heimwege am Abend gesellte sich ein junger Mensch zu ihm, der den ah nungslosen Lehrer überfiel. Die augenscheinlich geplant Beraubung seines Opfers mußte der Elende aufge ben, weil ihn ein zufällig des Weges gekommener Radfahrer in die Flucht trieb. Der Radfahrer gab sodann dem Lehrer, dem das Scheusal' fünf schwere Körperverletzungen beigebracht hatte, das Geleite nach hier. Die Sicherheitsorgane verhafteten inzwischen den 19jährigen Burschen Gottfried Gölz, den man als der Thäterschaft für dringend verdächtig hält. Singen. Der frühere Lehrer PH. Muller, welcher längere Jahre tn Budesheim und zuletzt hier als Lehrer der Volksschule stand, ist gestorben. Jugenheim. Zum GemeindeEinnehmer in Jugenheim wurde das Gemeinderaihsmitglied Wagemneister Roth ernannt. Mainz. Die Frau des Schaustellers Friedsam war damit beschäftigt, in ihrem Meßwagen auf dem Schloßplatz Geschirr zu spülen. Dabei gerieth ihr ein GefäH mit Benzin in die Hände, das sie m ihrer Unwissenheit in das heiße Spülwasser schüttete. Eine Explosion war die Folge davon, die Frau wurde durch die Flammen an Gesicht und Händen schwer verletzt. M i ch e l st a d t.' Raphael Strauß von hier war letztens mit seinem Gefährt auf einer Geschäftstour in Beerselben, wo er eine mehr als genügende Anzahl hlnter mt Binde gegossen hatte. Bei der Ruckkehr kippte der Wagen um, der Rosselenker gerieth in die angeschwollene Mümling und ertrank, während der Knecht 1 urch Abspringen dem Tode des Ertrinkens entging. Selrgenstadt. Kaufmann Fr. Hell ist in Gießen im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Verstorbene bekleidete die verschiedensten Ehrenstellungcn. 'Mayern. München. Der außerordentliche Professor an der Universität Dr. August Rothpletz wurde als Nachfolger v. Zittels zum ordentlichen Professor der Geologie und der Paläontologie in der philosophischen Fakultät der Universität fowie zum Conservator der aelogischen und der paläontologischen Sammlung des Staates ernannt. Die langjährige Oberhofmeisterin der Frau Prinzessin Ludwig Ferdinand, Irene Freifrau v. Reichlin, ist im Schloß Nymphenburg gestorben. Die Feier der silbernen Hochzeit beging der stellvertretende -Director des Bürgerlichen Brauhauses, K. Probst, mit seiner Gemahlin Amalie, einer geborenen Moser. Vor Abgang des Zuges erschoß sich im Abort des BahnHofes m Marquartsteln der aus Munchen stammende Agent Johann Strauß. B a y r e u t h. Bernhard Schnappauf, in der Kllnstlerwelt weit bekannt. ist gestorben. Er war ein Reisebegleiter Richard Wagners und der Vertraute der Familie Wagner bis in die letzte Zeit. Blsseroy (Jmmenstadt). Der 28jährige Oekonomenssohn Johann Stelnle wurde von dem Kufer Müller, mit dem er längere Zeit in Feindschaft lebte, durch drei Messerstiche in die Brust getödtet. Ebersbera. Verhaftet wurde in Frauenzell der verheirathete Schneider Albert Allramseder von Longsham bei Pfarrkirchen, der dringend verdächtig ist, die hiesige AnwesensbcsitzersWittwe Katharina Glas und deren Pflegesohn, den 15jährigen Zimmermanssohn Franz Xaver Schmidt, mit einem Beile erschlagen und beraubt zu haben. Der Doppclmorder, der sich mit dem Verkauf von Lotterieloosen befaßte, wurde nach München transportirt. H e i l r g e n br ü ck e n. Im Stein- I bruche des Baumeisters Hennecke wurde der Steinbrecher Michael Eusses von niederstürzenden Stein- und Erdmassen verschüttet und augenblicklich getodtet. Dle llrsae des Unglücks schreibt man der leider vielfach üblickkn Sorglosigkeit beim Unterminiren in den Steinbrüchen zu. u I m o a ch. Oberpostpacker Soh vom hiesigen Postamts wurde in der Mainleuserstraße erschossen aufgefunden. Das Motiv ist unbekannt. Nürnberg. Im Reichswalde. unfern Steinbruchlein, wurde Vrivatier Pfister aus dem hiesigen Vororte L?cywemau erschossen aufgefunden. Selbstmord liegt vor. Motiv unbekannt. '

Mrs.lvy Jensen 467 M i I wau keeeor Rrst St Menasha, Wis.

V. Otterin g. , Hier erschoß sich der 17jährige Kaüfmannssohn Leonhard Stöckl. Er soll die That aus Liebesgram begangen haben, weil ein Madchen, das er mit seiner Neigung beglückte, diese nicht erwiderte. Regens burg. Jnj Kampfmllhl ging die Brauerei Zacher in Flammen uf. Würzburg. Der 19jährig Hausöursche Karl Hofmann feuerte hier auf offener Straße einen Reöolverschuß auf seine Geliebte, die Kellnerin Wilhelm, ab und verletzte sie schwer im Gesicht. Dann schoß sich Hosmann zwei Kugeln in den Kopf, von denen eine oberhalb des rechten Auges stecken blieb, die andere die Oberlippe durchbohrte. Das Liebespaar wurde in das Julius - Spital gebracht. Ursache der That dürfte sein, daß dem Hof mann seine Stellung im Bllrger-Spi tal gekündigt wurde. Württemberg. Ennetach. In der Orgelbauwerkstätte der Gebrüder Späth brach Feuer aus, welches das Werkstättegebäude nebst einigen kleineren Anbauten mit sämmtlichen Maschinen und dem elektrischen Motor zerstörte. Felldorf. Pfarrer Linder von hier wurde bei Schrezheim todt aufgefunden. Linder wollte einen dortigen Freund besuchen, ist jedoch in der Dunkelheit vom Wege abgekommen und erfroren. . G a i l d o r f. Der verheirathete Bauer Maas von Gfchachtenbrezingen, hiesigen Bezirks, wurde beim Holzfällen von einer fallenden Tanne erschla gen. Jselshausen. In der Scheuer des Fabrikarbeiters Renz brach Feuer aus. Die Scheuer und das angebaut Wohnhaus des Renz brannten ab. Die Ursache ist unbekannt. I s n Y. Im Alter von 76 Jahren verschied hier der ehemalige LandtagsAbgeordnete von Welzheim, Friedrich Distel. In Stuttgart war er als ehemaliger Director der. Immobilien und Baugefellschaft, sowie als imma trikulirter Notar und Vorsitzender deS Aufsichtsraths der Brauerei zum Englischen Garten eine bekannte Versön-! lichkeit. Oehrinaen. !m Alter von nahezu 92 Jahren ist der älteste Bürger unserer tadt, der frühere Stadtschultheiß Rößle, an Altersschwäche gestorben. Noßle, eine allgemein ge achtete und beliebte Persönlichkeit, war vom Jahre 1853 bis 1887 Stadtvorstand hier. Spaichingen. In dem benachbarten Aldingen brach im Hause des Blattmachers Jakob Hauser Feuer aus, wodurch in kurzer Zeit das ganze Anwesen eingeäschert wurde. Der größte Theil des Mobiliars konnte gerettet werden. Waden. Karlsruhe. Der verheirathete Taglöhner Philipp Schuckert von Doxlanden wurde in der Brauerei A. Prinz hier von einem Pferde so unglücklich geschlagen, daß er in's städti sche Krankenhaus aufgenommen wer den mußte, woselbst er seinen Ver letzungen erlegen ist. , F r e i h u r g. Kaufmann Hermann Krebs hat der hiesigen Stadt 60.000 Mark geschenkt zur Errichtung einer Ortsstiftung für wohlthätige Zwecke: Ermöglichung der Aufnahme armer Kinder in Heilanstalten oder Erholunasstätten der Stadt. Lektere bat dem Stifter zu diesem Zwecke ein Gut . r y r y y r is" um st0Voera zur leoensianglicyen Nutznießung überlassen. Grötzingen. Hauptlehrer Köbler, der feit 17 Jahren mit unermüdli chem kleine an bieüaer Scbule wirkte wurde kürzlich zur letzten Ruhestätte geleitet. Nach nur kurzer, schwerer Krankheit wurde der in rüstigster Manneskraft Stehende ganz unerwar ! tet vom Tode dahingerafft. Aus dem ganzen Bezirk waren die Lehrer her beigeeilt, um dem allseits : beliebten Collegen die letzte Ehre zu erweisen. Lahr. Die höhere Töchterschule

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miflci ocn ivui. iui im uiio uuvm -!" "u va a) IYN ein paar Monate lang einnahm, ehe das Babh zur Welt kam. bin ich überzeugt dak'kn. durch die Wehen leichter und das Bavt, stärker wurde Ich finde dak er ausgezeichnet ist. die Kräfte wiederherzustellen, und bin der Ansicht dak eine jede Frau ihn gebrauchen sollte. Ich gebe deßhalb mit Veranüaen die. seö Zeugnibschreiben. " " " ol

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Dies aufrichtige Brief von Frau Jensen sollte jede nervöse Frau überzeugen, daß der Wine ot Oardui die Medizin ist, die sie gebrauchen sollte. Daß der Wine of Oardui öie Schwäche verbannt und ihnen ermöglicht, Mütter zu werden, ohne die überflüssigen Schmerzen und die vielen Leiden, die so viele Mütter zu erdulden haben, ist eine freudige Botschaft für die amerikanischen Ehefrauen. Der Gebrauch von Wine ot Oardui ein paar Monate vor der Niederkunft beseitigt alle Gefahr, verbannt jede Spur vom weißen Fluß und lindert die lästige Schwäche und heftige Nervenreizung. Der Wine ot Oardui stärkt auch die weiblichen Organe und macht die Niederkunft viel leichter Eine vollkommen gesunde Mutter kann ein vollkommen gesundes Kind erwarten. Sie können nur richtig schätzen, was Frau Jensen über den Wine ot Oardui sagt, wenn Sie denselben selbst pvobiren. Der VHnBrt Oardui kurirt Frauen jeden Alters von allen zrankheiten, welche ihr Geschlecht befallen. Ihr Apotheker wird Ihnen eine tz1.00.Flasche Wine ot Cardul verkaufen, und können Sie heute noch Ihre Behandlung zu Hause beginnen.

hier feierte ein Doppeliubiläum. nämlich ihr 100jähriges Bestehen überHaupt und ihr LOjähriges Bestehen als städtische Anstalt. Mannheim. In der Nähe des Schießhauses erschoß sich der frühere Brauereibesitzer Georg Rickert. Ein Zettel, der neben der Leiche lag, enthielt die Worte: Ata, du schöne Welt, aus Furcht vor dem Irrenhause that ich das." Im vergangenen Jahre hatte Rickert einen Schlaganfall erlitten. und seit dieser Zeit befürchtete er, dem Wahnsinn zu verfallen. O es; in g en. Im Anwefen des Landwirths Konrad Götz hier brach Feuer aus, welches sich auch auf jene des Joh. Wölfte. Jac. Schwanz. Joh. Haller. Chr. Kohler und Jac. Kienzle ausdehnte, sämmtliche mit Schindeln gedeckte Gebäulichkeiten wurden völlig zerstört. Der Schaden beträgt etwa 74,000 Mark. Sanct-Georgen. Weil er es unterließ, eine Sperrkette beim Steinefahren anzulegen, kam der Fuhrknecht Hildebrand von Gutach unter seinen Wagen, der ihm über die Brust ging; ti war alsbald todt. Steißlingen. Unter zahlrei cher Betheiligung wurde hier der 19jährige Sohn des LandwirtKs Vaul Marcr zu Grabe getragen. Er war Flaschner und zog sich am 18. Nov. v. I. bei einem Sturz von einem Neubau in Karlsruhe neben anderen schweren inneren Verletzungen einen Schädel und einen Rückenmarksbruch zu, und nach qualvollen Leiden erlöste ihn der Tod. Ueber den Verlust seltener Bücher wird aus Washington berichtet: Wenn der Zahnarzt Dr. Abraham I. Arbeely den Buchhändler Sa muel M. Darragh zu packen bekommt, wird wahrscheinlich nicht viel Zeit auf Complimente verwandt werden. Der Doktor ist der Herausgeber eines englisch -arabifchen Wörterbuches, welches als eine der besten Arbeiten auf diesem Gebiet angesehen wird. Er machte einen Contrakt mit Darragh, ihm 2000 Copien des Werkes einzubinden und lieferte 'ihm die losen gedruckten Blatter. Nebenbei bemerkt, ließ sich der Buchhändler noch $50 als Vorschuß auf die Arbeit geben. Jetzt sind Bücher, Geld und Buchhändler futsch. Es stellte sich heraus, daß die Blätter als altes Papier verkauft wurden und wohl jetzt schon wieder zu neuem Papier verarbeitet werden. Die Polizei hat sich der Sache angenommen und wird Herrn Arbeely helfen, das Papier und besonders den BuchHändler ausfindig zu machen. Die Fruchtbarkeit der Erbsen kann man ganz bedeutend erhöhen, wenn man bei den niedrigen Sorten, wenn sie etwa 6 Zoll hoch sind, bei den höheren Sorten, wenn sie 1 Fuß hoch sind, die Spitzen der Pflanzen abkneift. Haben die Pflanzen nach dem Einkneifen wieder 3 neue Glieder getrieben, so zwickt man die Spitzen abermals ab, und wiederholt dies Verfahren noch einige Male, bis die Zeit kommt, in der man wünscht, daß die Pflanzen Blüthen und Hülfen ansetzen sollen. Sobald die Pflanzen ausgeblüht haben und die Hülsen ausgebildet sind, müssen sie mit flüssigem Dünger begossen wer den. Die so behandelten Erbsen sollen einen vielfach größeren Ertrag lie fern, als die auf benachbarten Beeten in gewöhnlicher Weise behandelten. Kindlicher Wunsch. Mut ter: Die Syrupfabrik hat Pleite ge macht. Vater: Morgen ist die AuSschüttung der Masse. Fritzchen: Ach, wen da unsereini mit lecken dürfte! Metallische Werthe. V.: Was ist eigentlich theurer. Nickel oder. Silber? B.: Natürlich Nickel. Ich wollte neulich mein Fahrrad der nickeln lassen, dazu reichte eS nicht, und da konnte ich eS blos versilbern.

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H"M I I M-l-Vll I ! M..H..M m-h-A us land $m ? : 1 1 h- i : i : : z kh---h-Gemeindevor stand als Mörder. Unlängst wurde ein reicher Bauer des Dorfes Sindzirlievo, Bulgarien, erdrosselt aufgefunden. Als Thäter wurde der Gemeindevorstand Dimitrow verhaftet. Patriotischer Mörder. Ein japanischer Mörder, der zum Tode verurtheilt worden war, hatte am Vorabend der Hinrichtung noch ungefähr $1 bei sich, der letzte Rest einer kleinen Geldsumme, die ihm Freunde geschickt hatten. Der Gefängnißwärter rieth ihm, sich für dieses Geld ein letztes üppiges Mahl zu gönnen. Aber der Mörder weigerte sich, das zu thun; seine Mitgefangenen hatten ihm vom Ausbruch des Krieges mit Rußland erzählt, und er wollte nun auch sein Scherflein zum Kriegsfond beitragen. Man gewährte ihm diese letzte Bitte, und am nächsten Morgen begab er sich lächelnd auf das Schaffst. Verdorbene Bohnen. Die Wirthschafterin des Lehrers Schirmer in Neiden, Provinz Sachsen, hatte jüngst ein Gericht selbsteingemachter Bohnen gekocht, die aber, als sie auf den Tisch gebracht wurden, einen verdächtigen Geruch entwickelten, so daß die Wirthschafterin vom Genuß derselben abrieth. Schirmer dagegen aß trotzdem davon, weil er der Meinung war, daß sie unverdorben seien, hatte aber nur wenige Löffel voll zu sich genommen, als er auch schon heftige Schmerzen verspürte. Der schnell herbeigerufene Arzt konstatirte Vergiftung, ordnete auch sofort die geeigneten Gegenmittel an, vermochte aber den Unglücklichen nicht mehr zu retten. Liberale Arbeitgeber. Die Firma RLchling'sche Eisen- und Stahlwerke in Völklingen, Rheinprovinz. macbte kürzlick durck Anscklaa in der Hütte bekannt, daß sie denjenigen Arbeitern, die eine längere Reihe von Jahren treue Dienste geleistet haben, eine besondere Anerkennung zu Theil werden läßt. Alle Arbeiter, die über w v 1 ij 5 Jahre ununterbrochen in den Diensten der Firma stehen, erhalten eine monatliche Prämie und zwar für 5jährige Dienstzeit monatlich S.Mark. Diese Prämie steigt mit jedem Jahre um 25 Pfennig monatlich und erreicht bei 20jähriger Dienstzeit monatlich 9.25 Mark. Diese Prämie wird ruckwirkend vom 1. März d. I. ab gezahlt, betrifft ungefähr 2500 Arbeiter und kostet der Firma jährlich 200,000 Mark. Den mobammedanifcben brauen siebt das Geled in vieler Hinsicht weit mehr zur Seite, als man nacy der sozialen Lage der Frau ,im Orient vermuthen sollte. So darf sie bei schlechter Behandlung des Mannes diesen verlassen, und der Richter, wellber die Ebe sckeidet. sdrickit ibr in diesem Falle sofort die Rückgabe der Mitgift zu, und das alles ohne viel sormeue Umstände. Der Mohammedaner, der in Einebe lebt, svrickt fast nie von feiner Gattin, denn je höher er seine rau achtet, desto seltener erwähnt er ihrer im Gespräch mit fremden Männern. prcrktisLlxer NrlÄxlag. n i v c -1 --iS"' ' Ballonmütze als Kopfbedeckung für die Luftschifferabtheilung.

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