Indiana Tribüne, Volume 27, Number 228, Indianapolis, Marion County, 17 May 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne, ll. Mai 1oa.

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Stadtrath.

$20000 für Verbesserungen im Stadt Hospital , verlangt. In der gestrigen Sitzung des Stadtraths ersuchte die Behörde für öffentliche Werke um unverzügliche Verwilli00 ststn fttr vflerkeRfirnnnen UU UUU WUJ,JJV I vv""I' im städtischen Hospital. Die Ordinanz wurde an das FinanzComite verwiesen. Die Behörde verlangt ferner Verwilligung von 8100,000 für Verbesserungen des durch die Hochfluth angerichteten Schadens. Von dieser Summe fallen $56,000 für Brückenbauten und $19,000 für Reinigung des PogueS Run verwendet. Ebenfalls an das Finanz-Comite verwiesen. Zine von Controlleur Dunn eingereichte Ordinanz betreffs Verwilligung von $2000 für Anschaffung von Feuerrettungsleitern für das städtische Ho spital wurde .auf den Tifch deS Hauses gelegt. Eine neue Ordinanz, durch welche eine bessere Jnspicirung von Gebäuden, Waarenhäusern :c., in welchen Petroleum, Gasolin und ähnliche feuerge fährliche Stoffe gelagert werden, vorgesehen wird, wurde an das Comite für öffentliche Moral verwiesen. An das Comite für Eisenbahnen :c. wurde eine Ordinanz verwiesen, welche bestimmt, daß die Bahngeleise an der Massachusetts Ave. und Ost 10. Str. höher gelegt werden sollen. Die neue BauOrdinanz wurde noch nicht einberichtet. Auch betreffs der Ordinanz, kraft welcher die Penny in tbe slot" Maschinen besteuert werden sollen, geschah gestern Abend noch nichts. Im Uebrigen wird dieselbe niemals vom FinanzComite empfehlend einberichtet werden. Großes Concert. Zum Besten des Industriellen Blindenheims. ZYreitag in der Tomltnson Halle. Für die edelste Form der Wohlthätigkeit wird die Reineinnahme des Concertes zum Besten des Industriellen Blindenheims Verwendung finden. Das Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittellosen Erblindeten zu ermöglichen, durch eigene Arbeit ihren Lebensunterhalt zu erwerben, so daß diese Unglücklichen nicht von dem Gefühl niedergedrückt werden, völlig nutzlos auf der Welt und gänzlich der Barmherzigkeit anheimgefallen zu sein. Das Institut besteht seit 1899. Der Anfang war klein. Man konnte nur 4 der Bedauernswerthen in gemietheten Räumen beschäftigen. Jetzt hat das Institut ein eigenes Heim, das $1200 zu erbauen kostete, errichtet. Vierzehn blinde Männer find darin beschäftigt, die mit Besenbinden von $3 $7 wöchentlich verdienen. Großherzige Bürger haben daS Institut financiell unterstützt. Aber die Räume sind nicht genügend, mehr Maschinen müssen beschafft werden, denn noch vielen erblindeten arbeitswilligen Männern soll auf diese Weise geholfen werden. Unsere Musikfreunde sollten die Gelegenheit nicht versäumen, durch den Besuch des Concertes am Freitag, den 20. Mai neben künstlerischen mufikalischen Genüssen auch deS Bewußtseins theilhastig zu werden, ein Scherflein für die von Blindheit Befallenen beigetragen zu haben. Bei dem Concert haben in Hochherziger Weise die folgenden Solisten ihre Mitwirkung bei Aufführung eines interessanten Programms zugesagt: Frau Philip Goetz, Frl. Catherine Bauer, Herr Oliver Jsensee, Frl. Cora Scott, Frau . Ed. Nell, Herr Carl Hott, Frau B. A. Richardson, jr., sowie d;r Chor der Roberts Park Church. . Dnrchgebraunte'Baöfische. Pearl Davis und Bessie Kercheval, zwei reizende junge Mädchen, die ihren Eltern aus Sheridan durchgebrannt waren, wurden hier aufgegriffen und erhielten Freiquartier bei der Polizeimatrone. Ihre beiden bekümmerten Väter waren in der Polizeistation und baten die Mädchen die kaum 15 Jahre zählen heimzukommen. Dieselben weigerten sich aber beharrlich.

Die neuen Baulichkeiten für Fort ? . Harrison. Auf Ersuchen des General-Quartier meisters in Washington wird eine ComMission nach hier gesandt werden, um die Pläne für die Baulichkeiten auf Fort Benjamin Harrison zu prüfen, damit die Arbeiten am 1. Juli, wann die Verwilligung von $523,000 fällig ist,' in Angriff genommen und Angeböte ausescbrieben werden können. Die Pläne sehen den Bau der folgenden Gebäude vor: .:. Quartier für Oberst $ 17,728 2 Quartiere für Feld Offiziere 30,500 8 Quartiere für Capitäne 88,825 8 Quartiere fär Leutnanss 60,650 Quartiere für Unteroffiziere 32,490 2 Infanterie-Baracken 121,500 Musiker-Quartier.... 16,655 Wachthaus 21,350 Allgemeines Quartier 21,fc00 13,500 Quartermasters Station 18,500 Ställe 10,605 Wagen-Remise 2,550 Kohlenschuppen . . 3,500 Oelschuppen 550 Backöfen.. :. 8,865 Magazin 1.500 Hospital 44,000 Hauptquartier 3,070 Ouartiermeister .. 4,450

Senator Beverioge wird sprechen. Unter den Auspicien der JuniorCluffe der Shortridge Hochschule wird am 27. Mai Bundes-Senator Beveridge im Auditorium eine Rede halten. Die 20. Jahresversammlung der Rebekka-öoge. - In der Großlogen-Halle des Odd Fellows-Ordens wurde gestern Nachmittag die 20. Jahresversammlung der Rebekka-Logen des Staates eröffnet; derselben wohnten etwa 1000 Mitglie der bei. Folgende Beamte waren an wesend: Olive E. McGrew, Präsident, In dianapolis; Rose Farr Talbott, Vice. Präsident, Orleans; Tina K. Mann, Warben, Muncie; Nellie Lindsay, Secretärin, Kokomo; Louise Langjähr, Schatzmessterin, Ledanon; Emma Johnson, Marshall, Jeffersonville; Mary Hickey. Conductor, Gaston; Olive Miller, Caplan Pro tem. Browsbürg ; Birdie Cole, Innere - Wache, Angola; Mary Heacox, Aeußere-Wache, Brazil; Louise Sharp. Aff.-Wache, Jndianapolis; Mary A. Potts, Sadie E. Carter und Margaret A. Perry, Trustees. Den Berichten der Beamten zufolge befinden sich 531 gutstehende Rebetta Logen mit 42,236 Mitglieder (1923 mehr als im verflossenen Jahre) im Staate. Die Gesammt - Einnahmen aller Logen beliefert sich auf $64, 213.75. In der am Abend abgehaltenen Ver sammlung wurden folgende Beamtinnen erwählt : Frau Rose Farr Talboit; Präsidentin; Frau Tina" K. Mann, Muncie, Vice Präsidentin ; Frau Nellie Lindsay, Kokomo, Warden; Frau Louise Langhar, Lebanon, Secretärin ; Frau Emma Johnson, Jeffersonville. Schatzmeisterin ; Frau Roxa H. Hathaway, Aurora, Frau Margaret E. Perry, Indianapolis, und Frau Sadie E. Carter Camden, Trustees. E s i st j t tj ,t x ä) 1 1, d a fj d t x große Damm über den Mississippi bei Waab oberhalb St. Cloud, Minn., noch diesen Sommer gebaut wird. Schon früher haben 'sich Papierfabrikanten von. Wisconsin für diesen Tammbau interessirt, denn sie haben die Anlage einer riesiaen Papier-Holz-brei - Fabrik in Aussicht genommen, wozu die Lage für Material äußerst günstig ist. Ingenieure für die Damm anlagen werden in diese Tagen erwartet und man hofft die Arbeiten fobald wie möglich in Angriff zu nehmen. Ein Schreiben vom Prin zen Heinrich hat kürzlich Herr Albert Schmidt, em. Mitglied vom Gesangverein Arion" in Baltimore erhalten. Herr Schmidt fand nach dem Feuer gelegentlich eines Spazierganges durch den Brand-Distrikt mehrere . wohlerhaltene Bilder des Prinzen Heinrich in den Ruinen eines photographischen Ateliers. Er sandte dieselben dem Prinzen Heinrich mit einem Begleitschreiben als Andenken an das Großfeuer in Baltimore, und nun hat der Hofmarfchall von Seckenvorff dem Herrn Schmidt im Namen des Prinzen ein Dankesschreiben übersandi. UnterBoroeyat.. om Sie nun bereit, nach dem vorgeschlagenen Vergleich die gegen den Herrn Kläger ausgcstoßenen Schimpfworte Ochse und.Kameel zurückzunehmen?" Jawohl aber vorläufig nur auf ein Jahr!"

Für die deutschen Veteranen. Die Jahre find auch an Denjenigen nicht spurlos vorüber gegangen, wel-' che in Deutschlands Heeren an dem deutsch-französischen Kriege theilnahmen. Selbst Djenigen, , welche nicht verwundet wurden, haben in der cnstrengenden Zeit und beim Uebernachten unter freiem Himmel die Keime zu spateren Krankheiten in sich aufgenommen, und es scheint, daß von Seiten des Reiches für diese Veteranen nicht in gebührender Weise gesorgt wird. Allerdings haben es die Invaliden unserer Tage besser, als die aus den Befreiungskriegen, welche sich glücklich schätzen durften, wenn sie als thei!treise erwerbsunfähige Leute ant alte Uniform und einen Leierkasten erhielten; denn der preußische Staat war damals sehr arm und nicht im Stande, für seine Veteranen gebührend zu sorgen. - Heut liegen dieV:rhältnisse im deutschen Reiche ganz anders. Das Volk ist wohlhabend genug und auch gern bereit, für die tapfern Männer, welch, den Erbfeind niederwarfen, genügende Mittel für einen sorgenfreien Lebensabend zu bewilligen. Es war wiederholt zur Kenntnis des Reichstages gelangt, daß Gesuch, um eine ausreichende Pension von Sei ten nothleidender Invaliden abschlä gig beschieden wurden, weil die Regie rung nicht die nöthigen Mittel verfüg bar habe. In Folge dessen sah sich der Graf Oriola (Nationalliberaler veranlaßt, eine Resolution einzubnngen, welche fordert, . daß das Gesetz über die Gründung und Verwaltung des Reichsinvalidenfonds einer Aende rung unterzogen und ein Gesetz unterbreitet werde, welches bestimmt, daß die Beihülfen für Kriegstheilnchmer den allgemeinen Reichsmitteln entnommen werden, daß ferner zur Erlangung von Pensionen nicht mehr der Nachweis gänzlicher Erwerbsunfähigkeit nothwendig sein soll, und daß die Beihülfe vom Tage der Zuerkennung an ausbezahlt werden muß. Auch sollen die Wittwen von Veteranen die Pensionen der Letzteren noch drei Monate nach dem Tode ihrer Männer beziehen. Die Regierung mußte sich da eine sehr harte, aber wie uns scheint, nicht unverdiente Beurtheilung gefallen lassen. Alle Parteien, sogar die Polen und die Sozialdemokraten, traten für den Oriola'schen Antrag in dieSchranken. Der Graf Oriola sagte, man habe manche bedürftige Kriegsthilnehmer auf eine Beihülfe warten lassen, bis der Invalide todt war; angeblich, weil man keine Mittel verfügbar Halle. Der Reichsschatzsekretär Freiherr von Stengel wehrte sich gegen den Antrag Oriola's. Er sagte, daß noch etwa 600,000 Kriegsteilnehmer am Leben wären, von welchen im Jahre 1904 nur 88,641 Beihülfen erhielten, und zwar im Durchschnitt nicht voll

120 Mark jährlich, oder knapp 10 VJlaxt monatlich.' Natürlich mehre sich mit dem zunehmendenAlter dieser Leute die Zahl der Unterstützungsbedürftigen. Dieses Drängen im Reichstaae auf freigebigere Unterstützung lähm: wahrscheinlich bei manchen Veteranen die Thatkraft, stch selbst weiter zu belsen. Das Reich sollte, ehe es weitere Verpflichtungen übernehme,' abwarten, bis man die Finanzlage klarer- übersehen könne. , Diese Ausführungen des Herrn von Stengel fanden aber keine günstige Aufnahme. Der Konservative von Oldenburg sagte, für die Ausstellung, in St. Louis habe man von Reichs wegen vier Millionen gefordert und erhalten, wenn es sich aber um die Unterstlltzung der Veteranen handle, denen das deutsche Reich sein Dasein ver danke, dann sei kein Geld da. Und der Antisemit Werner sagte, es sei traurig, daß die verbündeten deutscher Regierungen von den Sozialisten und Polen an ihre Ehrenpflicht gegenübe" den Kriegstheilnehmern gemahnt werden müßten. Es wäre kein Ruhmesblatt für die verbündeten Regierungen, wenn es heiße: Veteranen fallen den Gemeinden zur Last, weil sie mit ih ren Eingaben auf Gewährung von Beihülfe abschlägig beschieden wurden." Und der Pole Kulerski rief: Es ist weit gekommen im deutschen Reich, daß ein Pole die Regierung an' ihre deutsch-nationalen Pflichten gegenüber ihren Veteranen erinnern mufc!" Der Antrag ' des Grafen Oriola wurde emittmmlg angenommen. Es war in der Thflt kein ruhmreicher Tag für die verbündeten Regierungen. Es scheint hier wieder einmal den ReichsMandarinen das lebendige Gefühl dafür gefehlt zu haben, was Pflicht und Ehre fordern. Wenn es sich um die Mandarinengehälter handelt, da tritt keine Verschleppung der Angelegenheit ein; da wird das Geld allemal rechtzeitig angeschafft; aber die armen Teufel von Veteranen die können warten. Da ist es denn erfreulich, daß der Reichstag sich e i n st i m m i g für di? berechtigten Ansprüche der Jnvalidei erklärt und den Reichsmandarinen einen für Letztere recht demüthigenden Rüffel ertheilt hat., ' Gipkel der Vifersuyr. Dem Maier soll es ja in seiner Ehe nicht besonders gut gehen; er wird beständig kontrollirt, wie ich höre." Ja, als er neulich einmal im Seebad eine halbe Minute unter Wasser blieb, ist ihm seine Schwiegermutter sofort nacbaetaucbt." ' . ' . '

In Hanfeli im westli

chen Norwegen ist kürzlich ein starker Aschenregen gefallen. Die Asche lag zwei Fuß hoch. Die Geologen meinen, die Asche sei durch Wind aus Island abgetrieben worden, wo wahrscheinlich ein großer Vulkanausbruch stattgefunden hat. Aehnliches wurde schon bei dem großen .Vulkanausbruch 1875 beobachtet. Jn Gefahr befanden sich die Insassen eines Ballons des Berliner Luftfchiffer - Bataillons, der demaye m den Tollense - See be: Neubrandenburg gerathen wäre. Es werden darüber von dort folgende Einzelheiten gemeldet: Obwohl die Luftschiffer schon allen Ballast ausgeworfen hatten, sank der von Kl. Nemerow über den See ziehende Ballon immer mehr, so daß schließlich die aus dem Korbe herabhängen.den Taue das Wasser des genannten Sees erreicht hatten. Einige in der Nähe des Buchortes" im Bredower Holz beschäftigte Bootsleute aus Neubrandenbürg wurden von den Balloninsassen, zwei Offizieren und drei Gemeinen, mit ihrem Kahn zur Hilfe aufgerufen und diesen gelang es alsdann, den Ballon bis an das Ufer des Bredower Holzes zu schleifen. Dort verließ ein Offizier den Ballon, um fich von Neu brandenburg aus per Bahn nach Berlin zurückzubegeben. Das so erleich terte Fahrzeug stieg darauf wieder in die Lüfte und schlug die Richtung nach Penzlin ein. Während bisher nur Norwegen und Schweden Walfisch fang - Expeditionen ausrüsteten, ist jetzt zum ersten Male von Cuxhaven eine deutsche Walfischfang - Expedition in See gegangen. Die Fischindustrie - Aktiengesellschaft Germania" in Hamburg hat zu diesem Zwecke auf einer Werft in Christiania eigens zwei Dampfer bauen lassen, welche die Namen Germania" und Island" tragen. Die Dampfer fallen durch ihre ganze 'Bauart sofort auf, und besonderes Interesse wecken die am Bug derselben angebrachten Harpunirkanonen, welche die Harpune auf den auf's Ziel genommenen Wal entsenden. Beide Dampfer erhielten die deutsche Flag-, ge und wurden vollständig für dte etwa auf sechs Monate zu berechnende Expeditionsdauer ausgerüstet. Sie sind deutschen Capitänen anvertraut, während die gesammte Besatzung aus mit dem Walfang vertrauten Norwegern besteht. Diese erste deutsche WalFischfang - Expedition, deren Rückkehr rm Laufe des Oktobers zu erwarten steht, ist als ein erster Versuch anzusehen, dem deutschen Fischereibetrieb auch das Gebiet des Walfanges zu erobern, das bisher lediglich in Händen per Skandinavier lag. Ueber den Fremdenverkehr in Japan ist in Europa von japanischer Seite folgende Bekanntmachung erlassen worden: In Beantwortung von Anfragen, welche zu zahlreich ergangen sind, als daß sie einzeln erledigt werden könnten, und um eine in Europa ziemlich verbrci,Mt unrichtige Ansicht zu widerlegen, haben die unterfertigten Bürgermeister der Hauptstädte Japans die Ehre, die Versicherung abzugeben, daß in Japan gegenwärtig trotz des Krieges normale Verhältnisse existiren; es herrscht dort während des Krieges dieselbe Ordnung und Ruhe wie im Frieden. Geschäfts- und Vergnügungsreisende, welche nach Japan zu gehen beabsichtigen, werden keinerlei Schwierigkeiten begegnen und keinerlei Gefahren ausgefetzt sein. Die gewöhnlichen Verkehrsmittel zu Wasser und zu Lande sind nicht unterbrochen und können auch nicht unterbrochen werden. Japan und seine Küsten liegen nicht . innerhalb der Zone der Feindseligkeiten, und die Stellung unsercr Flotte wie die von derselben errungenen Vortheile sichern Japan gegen jegliche Invasion. Die Bürgermeister von Tokio, Yokohama, Nagasaki, Kioto, Kobe und Nagoya. Ueber zwei außer ordentlich lebenszähe Männer wird aus Stockholm geschrieben: Unlängst hatte der Grubenarbeiter Johansson vom Steinkohlenbergwerk zu Höganäs in Schoonen, als er an der. Mündung des Alstromer - Schachtes mit dem Auswechseln der aufgeförderten Kohlenwagen beschäftigt war, das Unglück, nebst einem Wagen in den nicht weniger als 700 Fuß tiefen Schacht zu stürzen. Zu allgemeinem Erstaunen wurde er unten, anstatt, wie man erwartet hatte, als unförmliche Masse, nicht nur lebend, fondern fogar, wenn man von einigen Rippenbrüdhen und Quetschungen absieht, ganz heil angetroffen, während der Wagen nur noch aus Splittern bestand. Schon am Tage nach dem Fall konnte der Arbeiter über fein Abenteuer berichten, und nach etwa sechs Wochen war er fast wieder hergestellt, und der Sturz wird für ihn nach Versicherung, des Arztes kaum nachtheilige Folgen haben. Einem anderen Arbeiter Björn am Bergwerk zu Grängesberg passirte unlängst Das Mißgeschick, mit dem Daumen der einen Hand in ein Erzförderwerk zu gerathen und von diesernetwa 100 Fuß hoch emporgehoben zu werden, bevor seine' Kameraden das Werk anhalten und ihn befreien konnten. .Auch dieser Mann konnte nach wenigen Tagen Ruhe seine Arbeit wieder aufnehmen und spürt keinerlei Schmerz mehr in dem kräftigen Daumen. : . .. . : ,.

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