Indiana Tribüne, Volume 27, Number 228, Indianapolis, Marion County, 17 May 1904 — Page 4

Jndiana Tribüne, 17. Mai i.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von dn tenberg . Indianapolis, Ind. Harry O. Thudinm Präsident. Geschäftsloealt No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 69

fcntered at the Post Office of Indianapolii second dass matter. Stimmenschacher. Wie gewöhnlich vor einer Campagne wird viel von beiden politischen Parteien gegen Stimmschacher und Stimmenkauf geeifert und wie gewohnt, wird der ebenso schlimme oder noch schlimmere Candidatenschacher vor den Augen des großen Publikums ge schickt verborgen. Die Parteileitungen versuchen nach wie vor. aus allen nur möglichen Quellen so große Beiträge für den Campagnefond wie nur irgend möglich zu erlangen. Es liegtauf der Hand, daß die großen Interessen ihre Hand nur in den Beutel thun um Gegenleistungen, die ihnen ihre Ausgaben mit Zins und Zinses zins wieder einbringen zu erlangen. Bei der McKinley Campagne waren es die großen Corporationen die ihre Tausende in die Campagnesäckel warfen, um sie nachher in Millionen derwandelt, durch die Schutzzoll-Gesetzge-bung wieder zu ziehen. Bei Bryan spekulirten die Silberbarone auf Hausse und es war ein IGlück für das Land, daß die Spelulation erfolglos blieb. SYlrttY heior (&oHert rtfipr Hlirh fflpTh J1!s . f VU VV.VWt W V h . I fr MV V -V g. fammengerafft, um durch Stimmen v n-:..cr..c. v. Ci: iau oen vjiuyiup uci muycu -uv ministration zu erschachern. Man machte Hearst einen bitteren Vorwurf, aus seinem stets bereiten Checkbuch 'und doch ist es von zwei Uebeln das kleinere, wenn ein Candidat sich aus eigenen Mitteln Stimmen kauft als wenn er mit anderer Leute Geld das Ziel zu erstreben versucht. Er ist zwar dann nicht auf reinlichem Wege Präsident geworden, kann aber weil er Niemandem verpflichtet ist eine reinliche Administration führen. Die Zeiten, in denen eine Campagne nur mit genügend! Mittel, für legitime Reklamezwecke ausschließlich verwendet, geführt werden konnte, scheinen mit seltenen Ausnahmen dahin zu sein. Eine lotcye Ausnahme enevl e$t iKifloim mit der Candidatur Folks für das Gouverneursamt. Für ihn wurde kein Campagnefond gesammelt, er kann auf keinen Zuschuß aus der Kasse der demoIrakischen Parteimaschine rechnen, sondern dieselbe bekämpft ihn mit ihrem ganzen Einfluß. Trotzdem siegt Folk gerade da, wo sich die Maschine für unüberwindlich!hielt, unter der Landbeoölkernng. Wäre Folk auf die Städte angewiesen, so hätte er keinen Erfolg haben können. Seine Cam pagne giebt den) klarsten Beweis, daß zwar Geld, Geld und nochmals Geld für Führung der Campagne eines Durchschnitts - Kandidaten nöthig ist; daß aber für einen außergewöhnlichen Menschen wie Folk, seine Errungenschaften allein als Betriebskapital für feine Campagne mehr als genügend find. Nur einmal seit dem Bürgerkriege hatte Missouri einen republikanischen Gouverneur. Als der Demokratie von Missouri ein Folk entstand, glaubten die Republikaner durch seine Candidatur für das Gouverneursamt die demokratische Partei dermaßen zersplittern zu können, daß ein republikanischer Canvidat gewonnenes Spiel haben würde und die Candidatur Folk's wurde deshalb von republikanischer Seite zuerst in Anregung gebracht. Man wußte, daß ihm seine- Parteimaschine keine Unterstützung geben würde, wußte auch, daß die ihm zur Verfügung stehenden Campagnegelder lächerlich gering waren, wußte, daß Folk Stimm Indianer weder kaufen noch benutzen würde und glaubte eine erfolgreiche Wahl without indians" wäre un denkbar. Aber auch Hier stimmte die Rechnung nicht. Folk wird nominirt ohne Campagnefond, ohne sich Corpo rationen versckrieben oder Stimm Indianer gekauft zu haben und wird auch erwählt werden. Erst wenn ein 'nationales Gefek die legitimen Ausgaben für eine Campagne nenau orimmoi und vearentt. wlro der Stimmenkaus und Candidatensckacker einaesckränkt. und der Mann seines eigenen Werthes wegen nominirt werben. Es kann an dieser Stelle nicht oft genug betont werden, daß unsere Pvli zelmannschaft verstärkt werden muß.

Die zum Umfange der Stadt' in keinem Verhältniß stehende geringe Anzahl von Polizisten, spannt unter dem fähigen Superintendenten Krüger alle Kräfte an, um das fremde Verbrechergesindel welches auf der Durchreise nach St. Louis hier seine Gastrollen giebt zu unterdrücken, aber es ist vergebliche Mühe wie schon der erste Zustrom bewiesen hat. Allnächtlich wird von erfölgreichen Einbruch: in allen Theilen der Stadt berichtet, aber .den wenigen Polizisten die Nachts die Sicherheit der Stadt beschützen sollen, steht eine Aufgäbe bevor, die sie unmöglich lösen können. Daß dieser Umstand die Gauner aus allen Theilen des Landes von ihren College vom Dietrich und der Brechstange mitgetheilt wird, ist selbstverständlich und ebenso selbstverständlich ist es, daß die Herren Spitzbuben die Gelegenheit nicht vorbeigehen lassen werden. Ueber ein Drittel der Delegaten

zum demokratischen National-Convent in St. Louis sind bis jetzt erwählt worden, nämlich 358. Die Delegationen von vierzehn Staaten und zwei Territorien sind in dieser Ziffer repräsentirt. Fast sämmtliche Delegaten sind für einen oder den anderen Candidaten instruirt; Ausnahmen davon btlden Kansas mit 20 Delegaten und Iowa mit 26. Da aber der Convent des' letzteren Staates Resolutionen angenommen, in welchen Repräsentant Hearst empfohlen wird, so gilt es allgemein für wahrscheinlich, daß die Jowa-Delegation zur Hearst-Colonne zu rechnen ist, obschon angenommen werden darf, daß diese Delegation, in welcher sich eine starke Anti-Hearft-Mi-norität befindet, sehr bald das HearstLager verlassen wird, wenn klar demonstrirt ist, daß der New Borker Repräscntant die Nomination unter keinen Umständen erhalten kann. Die bis jetzt erwählten Delegaten stehen hinsichtlich der Begünstigung der Präsidentschafts-Afpiranten wie folgt: Parker: New York 78; New Jersey 24; (nicht instruirt) Pennsylvania 68; (nicht instruirt) New Hampshire 6; (nicht instruirt) Connecticut 14; Indiana 26; Total 216. Hearst: New Mexico 6; Rhode Jsland 6; Süd-Dakota 8; Oregon 8; Nevada 6; Iowa 26; Washington 10; Total 70. Gorman: West-Virginien 14; District Columbia 6; Total 20. Olney: Massachusetts 32. Die 20 Delegaten von Kansas sind zweifelhaft; die Delegation mag sich spalten, so daß eine Majorität für Parker oder Gorman, eine Minorität für Hearst stimmt, da die Einheitregel nicht angenommen worden. Als symptoma tisch muß gelten, daß aus den inneren Parker-Zirkeln die sehr bestimmte Angäbe verlautet, die Delegation von Massachusetts werde zu Parker übergehen, so bald dies sich als nothwendig erweisen möge, und daß Olney's Name überhaupt dem Convent nicht vorgelegt werden würde, falls es rathsam er. scheine, im Interesse eines anderen conservativen Candidaten so zu manöveriren. Olney's Candidatur ward in Massachusetts lediglich vorgeschoben, um zu verhindern, daß Repräsentant Hearst die Delegation ergattere, und dieser Zweck ist ja auch vollständig erreicht worden. Local-PolitischeS. Heute von 4 Uhr Nachmittags bis 8 Uhr Abends finden die Primärwahlen für die Erwählung von Delegaten für die morgen stattfindende Republikanische County-Convention statt. Gestern hat Dr. G. Petersdorf, welcher sich um die Nomination für Coroner bemühte, die Erklärung abgegeben, daß er zurücktrete, so daß für dieses Amt nur noch zwei Candidaten Harry D. Tutewiler, der jetzige Coroner und Dr. R. W. Garstang im Felde sind. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird folgendes Ticket aufgestellt werden : Coroner Harry Tutewiler. Schatzmeister Oliver P. Ensley. Richter des Gerichts .für jugendliche Sträflinge George W. Stubbs. StaatZanwalt Chas. P. Benedict. Surveyor Harry Klaußman. Commissäre John McGregor und John McGaughey. $ 5000 v e r I a n g t. John Vordermark hat die Straßen bahn-Gesellschaft auf K5000 Schaden ersatz für Verletzungen, welche er durch die Schuld von Angestellten derselben erlitten hatte,' verklagt. -

Thos. B. Seibert getödtet In einem Streite mit Thomas T. Hale

Der ihn m blinder Wnth gegen ein Schaufenster schleudert. Hale ist in Haft.

Thomas B. Seibert, ein 54-jähriger Mann, der mit seiner Familie im Hause 3120 Central Avenue wohnte, büßte gestern Abend sein Leben durch Verschulden von Thomas T. Hale, 23 Jahre alt und 384 Donglas Straße wohnhaft, ein. Die Leiche Seiberts befindet sich im städtischen Hospital. Hale ist in Haft. Chas. Seibert, der 52jährige Bruder des Getödteten, wird als Zeuge gehalten. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr glaubte Thomas T. Hale in zwei Männern die angelegentlich die Ausläge der Ellenwaarenhandlung von Rink an der Nord Illinois Str. betrachteten, ein Paar alte Bekannte zu erkennen. Er klopfte einem der beiden Männer, es waren die Brüder Thomas und Chas. Seibert, gemüthlich, wenn ach etwas derb, auf die Schulter. Als sich der so Begrüßte umschaute, ersah Hale, daß er sich geirrt habe. Die Beiden waren ihm völlig fremd. Er erklärte fein Versehen und bat um Entschuldigung. Die Gebrüder Seibert nahmen die Sache auch gemüthlich und meinten zu Hale er solle mal traktiren. Letzterer erklärte sich dazu bereit und ging mit den neugewonnenen Bekannten in Dan. Smith's Kneipe an N. Illinois Str. Dort wurden etliche gepackt, dann spielte das Trio einige Partien Pool. Während des Spieles wurde die Stimmung ziemlich gereizt, - die Drei verließen das Lokal und gingen zusammen der Washington Str. zu. Unterwegs brach offener Hader unter den Männern aus und Thomas SeiDas goldene Jubiläum des Männcrchor. Ueberall herrscht Enthusiasmus für das bevorstehende Jubelfest. . ; Der JubttSumswein. Der Festausschuß für das goldene Jubiläum des Männerchor hielt gestern Abend wieder eine Sitzung ab. zu welcher die Mitglieder desselben sich zahlreich eingefunden hatten. Die Vorsitzenden der verschiedenen Comites berichteten, daß die Vorbereitungen in bestem Gange feien. Sehr erfreulich war der Bericht des FinanzComites; demzufolge ist der Billet Verkauf für das Conzert und Waldfest ein ausgezeichneter, überall fanden die Herren, daß für das bevorstehende Jubelfest des Männerchor großer Enthufiasmus herrscht. Es kann schon jetzt keinem Zweifel mehr unterliegen, daß am Abend des Fest-Conzertes die Tomlinson Halle bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird. Aus New Orleans war von Prof Hanno Deiler, dem Präsidenten des Nordamerikanischen Sängerbundes ein Schreiben eingelaufen, in welchem derselbe mittheilt, daß er das Fest besuchen werde. Eine in liebenswürdigster Weise abgefaßte Einladung des Deutscher Club und Musikvereins" an den Männerchor" und seine Gäste zu einem Frühschoppen am Sonntag, den 26. Juni wurde mit iDank entgegengenom men. Der Bericht des Waldfest Comites wurde mit großem Interesse entgegen genommen und gutgeheißen. Derselbe lieferte den Beweis, , daß dieses Fest mit seinen geplanten allegorischen-mufikalifchen Bildern und Scenerien Großartiges bieten wird. Herr Paul Krauß, Vorsitzer des Einquartirungs-ComiteS berichtete, daß er w der verflossenen Woche dem Eincinnati Liederkranz, welcher bekanntlich einer der eingeladenen Vereine ist, einen Besuch abgestattet hat. Die Sangesbrüver sind voller Enthusiasmus für das Fest und kein Einziger von ihnen wird fehlen. Sie freuen sich schon jetzt unbändig auf die schönen Tage, welche ihnen hier bevorstehen. Nachdem soweit die Geschäfte erledigt waren, galt es noch im Interesse des Festes und des Erfolges desselben eine Arbeit zu verrichten, welcher sich fämmt

bert soll Hale, wie derselbe behauptet, in drohenderWeise auf den Leib gerückt sein. Hale wurde schließlich ärgerlich, packte Thomas Seibert beim Arm und schleuderte ihn heftig zur Seite. Die Leute befanden sich gerade vor dem großen Schaufenster der Ticket-Office der Pennsylvania Bahn an Illinois und Washington Str. Mit fürchterlicher Wucht stürzte Seibert mit dem Kopfe gegen die Spiegelscheibe, das dicke Glas zertrümmernd. Seibert blieb bewußtlos liegen, während sein Bruder und Hale entsetzt stehen blieben inmitten eines Auflaufs von Neugierigen, welche durch den Skandal herbeigelockt worden waren. Ein Polizist, der sofort den Ernst des Vorganges übersah, rief eine Ambulanz herbei die den schwer Verletzten in das städtische Hospital brachte. Dort starb Thomas Seibert wenige Minuten nach seiner Ankunft, ohne das Bewußt sein wieder erlangt zu haben. Hale, der einen recht anständigen Eindruck macht, ist über die aus so geringer Ursache hervorgerufenen entsetzlichen Folgen auf's Tiefste erschüttert. Er betheuert, daß ihm jede Absicht, Herrn Seibert ein Leid zuzufügen, fern lag. Hale ist aus guter Familie; sein Vater war ein bekannter Arzt in Ohio. Er selbst ist Chauffeur für die Louis Deschler'fche Cigarrenhandlung. Der so jäh um's Leben Gekommene Thomas B. Seibert hinterläßt eine Wittwe und mehrere Kinder. Er ist ein Finisber" von Profession. Sein Bruder Charles, der Augenzeuge des traurigen Ereignisses, wohnt im Hause No. 1213 West 30. Straße.

liche Herren vom Fest-Ausschuß. wie es den Anschein hatte, noch ganz gerne widmeten. Es war nämlich die erste Probe von dem Jubiläumswein Erdener Treppchen", Jahrgang 1897, vorzunehmen. Und die Herren , prüften langsam, reiflich und reichlich und schlucksessive hatten sie sich ein Urtheil gebildet, welches sehr günstig für die Qualität des Jubiläumsweins ausfiel. Derselbe ist von der hiesigen Firma Richard Lieber & Co. von der alt renommirten einen Weltruf besitzenden Firma M. Richter & Co. in Mülheim a. Mosel bezogen worden. Herr Louis Richter, Senior der Firma (Oheim des Herrn Richard Lieder) schreibt über den Wein folgendes: Da haben Sie ihn, einen köstlichen Mosler, zugleich einen Festgruß aus der alten Heimath an die Stammes genossen in der großen Republik. Krautig, duftig, spritzig". ' Daß Sie als deutscher Verein in einer Stadt kaum 75 Jahre alt, Ihr 50-jähriges Jubiläumsfest feiern können, dazu meine freundlichsten Grüße." Krautig, duftig und spritzig", ja das ist der Jubiläumswein, welcher am Begrüßungs-Abend bei dem Sommernachtsbanquet den Theilnehmern , an demselben credenzt werden wird. Dem goldigen Inhalt der Flaschen entsprechend, ist auch ihre äußere AuZftattung. Die mit goldigen Rändern versehene Etiquette trägt in Golddruck die Inschnft: 1854 Jubiläumswein 1904 Indianapolis Männerchor. Erdener Treppchen." Richter & Co., Mülheim. Mosel. Die ebenfalls in geschmackvoller Weise ausgeführte Halsschleife bringt unter dem Abzeichen des Männerchir auch dessen Wahrspruch : Ewig bleiben Treu die Alten Bis das letzte Lied verhallt ! Mannerchor-Gedenkfeier. Morgen, Mittwoch, findet auf dem Crown Hill Friedhof Nachmittags um 3 Uhr in der Capelle die jährliche Ge denkfeier statt.' Die Activen werden die Männerchor Halle um 2 Uhr per Spezial-Car derlassen. Die . passiven Mitglieder find herzlich eingeladen, der Feier, beizuwohnen. - - IS-Staucht die BON ANZA.

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